Sasha und Polyanthus

Maryanne & Sashavon Maryanne Campeau

Die Jahreszeiten sind eine eindringliche Erinnerung an die Zyklen des Lebens. Die Innenschau und der Stillstand des Winters gebären den Frühling und erwecken ihn zum Leben. Momentan blühen die Primeln reichhaltig in ihren roten, lila, weißen, gelben und anderen Farbtönen. Ich liebe diese Blume, und auch ihre Blütenessenz (Polyanthus). Sie erinnert mich an Sasha, Marilyns getigerte Katze.

Sie war 16 Jahre alt und bekam im September die Diagnose eines metastasierenden Sarkoms im Kiefer. Der Tierarzt sagte, dass es schnell wachsen, und letztlich dazu führen würde, dass sie verhungert, weil die Speiseröhre zuwuchert. Die Prognose lautete auf zwei bis sechs Wochen, und es gab keine schulmedizinischen Optionen. Jetzt waren also die Essenzen, Homöopathie und Reiki an der Reihe.

Anfangs ließ sie keines der drei Dinge zu,. Sie hielt energetische Arbeit nur wenige Sekunden aus, und weigerte sich, irgendein Mittel zu sich zu nehmen. Mit der Zeit änderte sich das jedoch, und sie wartete schon an der Tür auf mich, um ihre tägliche Reiki Behandlung zu erhalten. Sie legte ihr Gesicht für eine wohltuende Stunde in meine mit Essenzen besprühte Hand. Ein anderes Mal haben wir ihre Essenzen auf einen kleinen Rosenquarz neben ihrem Schlafplatz gegeben, und sie ist damit in einen tiefen, heilenden Schlaf gefallen.

Gegen Weihnachten hielt Sashas Weigerung, homöopathische Mittel zu nehmen, immer noch an und die Behandlung bestand, abgesehen von gelegentlichen Schmerzmitteln, nur aus Reiki und Essenzen.

Ein Tag im März brachte Eisregen in Ströme, und eine Katze, die darauf bestand, nach draußen gelassen zu werden. Sie verschwand sehr schnell. Aufgeregt riefen wir sie und suchten nach ihr. Sie war zu zerbrechlich für dieses brutale Wetter. Ich fühlte mich zu einem Stapel Holz hingezogen, und da war Sasha, und saß tropfnaß auf einem strahlenden Beet aus blühenden Primeln. Ihr Blick war so fixiert und entschlossen, dass ich wusste, dass sie mich telepathisch gerufen hatte. Sie wollte mir eine Gabe dieser Frühlingsblume beibringen.

Polyanthus. Metallelement. Atme ein, lasse los. Empfänglichkeit. Lösen. Flexibilität. Zuversicht. Vertrauen in die Instinkte und die Inanspruchnahme des angeborenen eigenen Wertes. Die innere Fülle anzapfen. Wurzelchakra. Überleben. Familie und sich dem Schatten-Selbst stellen. Sabina sagt über Polyanthus: „Sie tritt über das Wurzelchakra ein und windet sich bis nach oben zur Krone. Sie ist eine Erinnerung daran, dass das Himmelreich schon jetzt in uns ist, und nicht irgendein begehrenswerter, zukünftiger Zustand.“

Tiere können sich in ihrem letzten Lebensabschnitt sehr schnell von ihrem emotionalen Ballast trennen. Ich habe gesehen, wie sich die ausgetesteten Essenzen zwischen Morgen und Nachmittag desselben Tages verändert haben. Das galt bisweilen auch für Sasha. Im Frühling gab es einige Wochen, in denen sie gar keine Essenzen brauchte. Bei der palliativen Betreuung bedeutet das normalerweise für mich, dass das Tier den Zustand des Akzeptierens erreicht hat. Bei Sasha wurde es zu einen anhaltenden Zustand. Zufriedenheit. Man konnte es sehen.

Herbst und Winter wichen der Wärme des Frühlings. Sasha ging es die meiste Zeit prächtig. Ihr Appetit wurde eher größer als kleiner. Sie sog das Leben trotz ihrer Krebserkrankung ein. Die täglichen Reiki Sitzungen gingen weiter und sie waren zwischen uns ein Geben und Nehmen. Ich bin für unsere gemeinsame Zeit sehr dankbar.

Manchmal weiß man einfach, wenn ein Leben abgeschlossen ist. Atme tief ein und lasse los. Die Sonne schien, als sie sanft in meinen Armen einschlief. Die farbigen Juwelen der Primeln erinnern mich an Sasha. Ich weiß, dass sie dem kalten Märzregen getrotzt hat, weil sie die Bedeutung dieser einfachen Blüte kannte. Sie hat sie mir beigebracht.

Übrigens: Polyanthus ist Teil von Being True Worth und Confidence für Tiere.

Liebe Grüße
Maryanne

maryanne@pacificessences.com
www.spca.bc.ca/branches/wild-arc

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