Zu guter Letzt … (Mai 2013)

Carsten SannIn diesen Tagen geht eine ziemlich schräge Meldung durch die Medien: Angelina Jolie, Filmstar und Eherfrau von Brad Pitt, hat sich vorsorglich beide Brüste amputieren lassen, weil ein medizinischer Test ergeben hat, dass sie Trägerin eines bestimmten Gens ist, und sie deshalb statistisch gesehen mit mehr als 80 Prozent Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken wird. Als ich die Meldung das erste Mal gelesen habe, konnte ich nicht glauben, dass sich ein Mensch so etwas antun kann. Beim weiteren Nachdenken über das Thema wurde mir jedoch klar worum es eigentlich geht, und warum das Ganze symptomatisch für die gegenwärtige Zeit ist.

Die Art und Weise, wie Frau Jolies Operation in den Medien zelebriert wird, hat ihren Grund höchstwahrscheinlich darin, dass sie sie auf ziemlich makabere Weise nutzt, um für Publicity zu sorgen. Damit ist jetzt schon sicher, dass ihr nächster Film zum Kassenschlager werden wird, denn jeder wird sehen wollen, wie gut die Schönheitschirurgen nach der Amputation gearbeitet haben.

Der wesentliche Aspekt für mich ist jedoch die Frage, was eine Frau dazu treibt, sich einen wesentlichen Teil ihrer körperlichen Geschlechtsidentität ohne realen Grund entfernen zu lassen. Die Antwort lautet natürlich: Angst. Viele Dinge, die wir tun (oder sein lassen), auch wenn sie vielleicht nicht so extrem sind, geschehen deshalb, weil wir Angst vor potenziellen Ereignissen in der Zukunft haben. Dabei ist gar nicht gesagt, ob die Ereignisse a) überhaupt eintreffen werden und b) so schlimm sein werden, wie wir uns das vor unserem geistigen Auge ausmalen. Einige Beispiele hierfür:

  • Viele Versicherungen schließen wir deshalb ab, weil wir Angst vor virtuellen, manchmal höchst unwahrscheinlichen Risiken haben.
  • Wir rennen wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt, aus Angst, es könnte etwas Schlimmes wie z.B. Krebs sein.
  • Wir wagen nicht, einen neuen Job anzunehmen oder uns selbständig zu machen, weil wir Angst davor haben, den Job gleich wieder verlieren zu können oder nicht von unserer Selbständigkeit leben zu können.

Oft ist es aber auch so, dass uns die virtuellen Ängste plagen und einfach „nur“ dafür sorgen, dass wir niedergeschlagen und traurig sind, und uns nicht wohl in unserer Haut fühlen. Die Nachrichten sorgen mit gnadenloser Regelmäßigkeit dafür, dass uns der Nachschub an Ängsten nie ausgeht: Klimawandel, globale Erwärmung, Waldsterben, Seuchen, Armut … die Liste der Schreckensmeldungen, die täglich auf uns einprasseln ließe sich noch lange weiterführen.

Ob diese Maschinerie Teil eines großen Plans ist, um die Menschen in Angst zu halten und damit leichter manipulierbar zu machen, oder ob wir hier einfach eine besonders krasse Auswirkung von Angebot und Nachfrage („Only bad news is good news“) im Medienbereich sehen, ist mir persönlich relativ gleich. Was für mich wichtig ist, sind Strategien, um aus dieser Angstspirale herauszukommen, und das Leben mit Mut und Zuversicht zu leben. Was also tue ich, um das zu erreichen?

Ein wichtiges Hilfsmittel sind natürlich Essenzen. Die Sparrow Essenz (Wild Earth) ist zum Beispiel eine, die sehr direkt dabei hilft, virtuelle Ängste („Was wäre wenn …“) zu vertreiben. Abundance (Pacific Essences) ist ein bewährtes Mittel, um Mut und Zuversicht zu gewinnen und den Fluss des Lebens zuzulassen und zu genießen (siehe dazu auch das ganze Abundance Programm für Wohlstand und Fülle). Ganz wichtig ist im Zusammenhang mit Ängsten auch, dass man den Boden unter den Füßen nicht verliert und sich gut erdet. Das Hilfsmittel meiner Wahl ist in diesem Fall die Essenzenmischung „Erdung„.

Viele der virtuellen Ängste, mit denen wir uns herumschlagen, sind von den Eltern übernommen, von den Vorfahren ererbt, oder stammen sogar aus früheren Leben. Auch hier gibt es probate Mittel, um diesem emotionalen Ballast zuleibe zu rücken, wie z.B. kinesiologische Begleitung, systemische Arbeit (Familienstellen), Rückführungen, oder auch den durch die Healing Path Essenzen unterstützten Pfad der Heilung. Der wichtigste Aspekt bei derartiger Arbeit und gleichzeitig der erste Schritt zur Lösung ist aber immer, dass man selbst die Verantwortung für das eigene Leben, den Zustand, in dem man sich befindet, und alle Dinge, die man getan hat oder die einem zugestoßen sind, übernimmt. Kein leichter, aber ein sehr befreiender Schritt.

Hilfreich, um sich nicht immer wieder von virtuellen Ängsten infizieren zu lassen, ist auch, den Konsum von Massenmedien einzuschränken, bzw. ganz zu vermeiden. Insbesondere das Fernsehen liefert uns andauernd bewegte und farbige Bilder von realen und potenziellen Katastrophen, die wir in unser Gedächtnis und Unterbewusstsein aufnehmen. Ich persönlich bin dazu übergegangen, Nachrichten nur noch im Internet zu lesen, die Überschriften durchzusehen, und nur die Artikel im Ganzen zu lesen, die mich wirklich interessieren und die mich nicht runterziehen. So bleibt man auf dem Laufenden und vermeidet trotzdem ziemlich viel schlechte Energie.

Ach ja, ein wesentlicher Punkt fehlt noch für mehr Glücklichsein im Leben: Genießen! Setzen Sie sich nach draußen und lassen sie sich eine Viertelstunde die Sonne auf den Pelz brennen (egal wie gestresst sie gerade sind, 15 Minuten tun nicht weh!). Gehen Sie in die Natur und tanken Sie Energie! Nehmen Sie sich die Zeit, die Dinge zu tun, die Ihnen Freude bereiten! In dem Maße, wie Sie Verantwortung für sich, Ihr Leben und Ihr eigenes Glück übernehmen, wird es ihnen gelingen, aus der Angstspirale auszubrechen. Und die körperliche Gesundheit ist eng mit der emotionalen Gesundheit verbunden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen sonnige Frühlingstage, sowohl im Innen als auch im Außen!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

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