Zu guter Letzt … (Juli 2013)

Carsten SannIn seinen Workshops, so sagt Daniel Mapel, gibt es eigentlich nur eine einzige Regel zu befolgen: Vertraue Deiner inneren Stimme. Und wenn man über den Tellerrand hinausblickt, dann gilt diese Regel sogar für das ganze Leben … weil sie so wichtig ist, gleich noch einmal:

Vertraue Deiner inneren Stimme

Jegliche Entscheidung, die wir in Einklang mit unserer inneren Stimme treffen, wird immer, immer zu unserem höchsten Wohl sein und dazu beitragen, dass wir wachsen, dass wir uns entfalten, und dass unser Leben ein kleines Stückchen schöner und freudvoller wird. Es kann gar nicht anders sein.

Momentan ist die Zeit, in der für viele Menschen sehr viele Entscheidungen anstehen, kleine aber auch ziemlich große. Werde ich den Arbeitsplatz, der mir schon seit Jahren keine Freude mehr gegeben hat endlich aufgeben? Werde ich mich aus der Beziehung, die schon längere Zeit nicht mehr funktioniert lösen? Werde ich damit beginnen, all die Dinge, die nicht länger stimmig und unterstützend sind, zu ändern? Und was genau sind eigentlich diese Dinge, die nicht mehr stimmen?

In diesem Jahr (und in den kommenden) ist es wichtiger denn je, sich vom Fluss des Lebens tragen zu lassen, anstatt ihm Widerstand entgegenzubringen. Ich mag das folgende Bild recht gern: Wenn das Leben ein großer, mächtiger Strom ist, dann sind wir Menschen diejenigen, die darin baden. Der Strom bringt uns vorwärts, aber es geht uns nur gut dabei, wenn wir unseren Teil dazu beitragen über Wasser zu bleiben. Wir müssen also Schwimmbewegungen machen (Handeln!) um vom großen Fluss des Lebens überhaupt getragen zu werden. Wenn wir glauben, alles geschieht von alleine, dann gehen wir unter.

Weil der Fluss des Lebens so ein großer und mächtiger Strom ist, haben wir (außer den Schwimmbewegungen) eigentlich nicht viel zu tun. Dennoch gibt es Menschen, die versuchen sich am Ufer festzuklammern, damit sie nicht weitergetragen werden. Vielleicht haben sie Angst vor dem, was sich hinter der nächsten Flussbiegung befindet. Doch das Festhalten am Ufer kostet viel Kraft und letztlich wird sich jeder der Macht des Stroms beugen müssen. Wenn wir davor jedoch schon alle Reserven für das Festklammern aufgebraucht haben, dann bleibt uns nicht viel Energie, um uns anschließend über Wasser zu halten.

Und dann gibt es da noch Menschen, die glauben, gegen den Strom anschwimmen zu können. Was vielleicht einen kleinen Moment lang funktioniert, stellt sich innerhalb kürzester Zeit als hoffnungsloses Unterfangen heraus. Und selbst, wenn man sich dann ans vermeintlich sichere Ufer rettet, fließt der Fluss des Lebens dennoch immer weiter und über kurz oder lang wird man von ihm weggetragen.

Um in der Analogie zu bleiben: Der Fluss des Lebens, oder der Abschnitt, in dem sich die Menschheit momentan befindet, ist dabei, um eine ziemlich bedeutende Biegung in ein neues Land zu fließen. Ein Land, in dem viele Dinge, die bisher seinen Weg gesäumt haben, keinen Platz mehr haben. Stattdessen sind dort neue Konzepte und Ideen, die sogar noch viel schöner sind als die meisten der alten. Eine zunehmende Zahl von Menschen hat den Mut, sich vom Fluss in das neue Land tragen zu lassen, und ist gerade dabei, seine Schönheit zu entdecken.

Viele Menschen klammern sich jedoch noch am Ufer fest und haben Angst davor, das vertraute alte Land zu verlassen. In den letzten Monaten und Jahren ist die Kraft des Flusses des Lebens jedoch immer weiter gewachsen und wenn es bisher noch möglich war, sich eine gute Zeit lang am Ufer festzuhalten, wird dies mit jedem Tag anstrengender. Deshalb ist es an der Zeit, das Vertrauen aufzubringen und sich aufs Schwimmen zu konzentrieren, anstatt sich weiter festzuklammern. Wir alle haben die Energie, die es braucht, um mit dem Fluss zu schwimmen – alles was es braucht ist ein wenig Mut :-)

Es gibt eine Reihe von Wild Earth Tieressenzen, die ich Ihnen in diesem Zusammenhang empfehlen möchte:

  • Jellyfish (Qualle): Um sich voller Vertrauen dem Fluss des Lebens hinzugeben, und einfach loszulassen
  • Mountain Lion (Puma): Um auf dem Weg zu bleiben, den man für sich als den richtigen erkannt hat, und sich nicht von inneren oder äußeren Stimmen davon abbringen zu lassen, ihn weiter zu gehen
  • Sparrow (Sperling): Um all die „virtuellen“ Sorgen nach dem „Was wäre wenn …“ Muster zu vertreiben
  • Lion (Löwe): Um den Mut und die Kraft zu haben, seinen eigenen Weg zu gehen.
  • Cheetah (Gepard): Um tatsächlich damit zu beginnen zu HANDELN, um sein Ziel zu erreichen.

Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen in diesen turbulenten Zeiten so gut wie möglich gelingt, auf die Stimme Ihres Herzens zu hören, und den Mut und die Kraft aufzubringen, die Veränderungen geschehen zu lassen, die notwendig sind, um Ihr Leben so zu verändern, wie Sie sich das wünschen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

3 Gedanken zu „Zu guter Letzt … (Juli 2013)

  1. Pingback: Zu guter Letzt … (August 2013) | Das Essenzenladen Blog

  2. Pingback: Dies ist DIE Stunde | Mensch Sein Heute

  3. Pingback: Statement der Hopi-Ältesten: Dies ist DIE Stunde | Das Essenzenladen Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.