Essenzen sind vielseitig

Brett und die Rehkitze, Foto: WildArc

Brett und die Rehkitze, Foto: WildArc

von Maryanne Campeau

Man kann sie Tieren entweder direkt ins Maul geben, oder sie dem Fressen oder Wasser beimischen. Ich ziehe jedoch die äußerliche Anwendung vor, indem ich die Essenz auf meine Hand gebe und das Tier dann streichle, oder die Essenz auf sein Fell oder seine Federn sprühe. Die Schlafplätze kann man übrigens auch gut mit Essenzen einsprühen. Bei ängstlichen oder wilden Tieren kann man die Essenz auch auf einen Quarzkristall geben und ihn so nah wie möglich beim Tier platzieren. Der Kristall sorgt dafür, dass die Schwingung verstärkt wird, und in der Aura des Tieres ankommt.

Vor kurzem sind mir bei WildArc, dem Zentrum für Wildtiere in dem ich arbeite, zwei weitere Möglichkeiten eingefallen, wie man Essenzen anwenden kann.

Christina, eine leitende Angestellte des Zentrums, hat vor einigen Jahren an Sabinas Energy Medicine Practitioner Training teilgenommen. Sie hat ein tief gehendes Verständnis für die Essenzen und ihren Wert und es ist eine große Freude, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Ich beobachtete Christina dabei, wie sie die Balancer Essenz in die Befeuchtungseinrichtung eines Brutkastens gab. Zu dieser Jahreszeit sind die Brutkästen voll von zarten, gerade geschlüpften Küken oder anderen Tierbabys, die in einem kritischen Zustand sind. Balancer ist perfekt dafür, ihnen zu helfen, sich zu stabilisieren und ihre Energiefelder zu stärken. Die befeuchtete und mit der Essenz energetisierte Luft hat sie kontinuierlich unterstützt, wie eine energetische Umarmung.

Später am selben Tag hat einer der damaligen Praktikanten erwähnt, dass einige der verwaisten Rehkitze ihm gegenüber beim Füttern misstrausch gewesen waren. Da kleine Rehe normalerweise von ihrer Mutter aufgezogen werden, hat sich die erwachsene, männliche Energie für sie wahrscheinlich ziemlich ungewohnt angefühlt. Die kleinen erhielten bereits Essenzen als individuelle Mischungen, aber offensichtlich adressierten diese nicht ihr Misstrauen gegenüber Brett. Er ist ein wirklich netter Kerl, aber die Rehe waren immer zurückhaltend, wenn er in ihre Nähe kam.

Ich schlug vor, Brett sollte direkt vor der nächsten Fütterung die Barnacle Essenz nehmen. Barnacle hilft dabei, tiefes Vertrauen zu fördern und sich auf die eigene feminine oder Yin Energie einzuschwingen. Wir alle haben sowohl Yin als auch Yang Aspekte in uns. Indem wir die Resonanz mit Bretts Yin betonten, so hoffte ich, würden sich die Rehe etwas entspannen.

Er nahm einige Tropfen aus der Stockbottle und es funktionierte! Sie waren ruhiger und ließen sich leichter füttern. Es ist wirklich interessant! Statt die „Patienten“ zu behandeln, haben wir denjenigen behandelt, der sich um sie kümmert, und das hat zwischen den beiden einen offenen Beziehung hergestellt.

Denken Sie nur an die Möglichkeiten, die das eröffnet. Pfleger jeglicher Art können Essenzen nehmen, um die Verbindung zwischen sich selbst und den Patienten zu verbessern, die sich in einer Krise befinden oder Unterstützung oder Pflege benötigen. Das ist ganz besonders von Vorteil, wenn es nicht möglich ist, dem Patienten die Essenz direkt zu geben.

Ich habe mit einer Tierpflegerin darüber gesprochen, die dies bereits tut. Sie darf in der Praxis keine Essenzen für Tiere verwenden, also nimmt sie selbst Balancer, wenn sie weiß, dass der nächste Patient nervös oder durch den Besuch beim Tierarzt gestresst ist.

Ich experimentiere gerade damit, die Sita Essenz zu nehmen, bevor ich mit den Tieren bei WildArc arbeite. Sita, eine Göttinnenessenz, hilft uns bei der Kommunikation mit Tieren. Meine Experimente sind vollkommen subjektiv, und es ist wahrscheinlich sehr schwer, ihren Erfolg zu messen, aber zusammen mit meinem homöopathischen Kollegen bin ich offen für alles, was geschehen mag.

Liebe Grüße
Maryanne

maryanne@pacificessences.com
www.spca.bc.ca/branches/wild-arc

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