Was sind Blütenessenzen und wie wirken sie?

Sabina Pettitt

von Sabina Pettitt

Liebe Essenzenfreunde,

jedes Mal wenn ich ein Seminar gebe stellt jemand (und manchmal auch viele) ganz unvermeidlich die Frage nach einer Essenz gegen eine bestimmte Krankheit. Und ich antworte jedes Mal, dass wir „den Patienten und nicht die Krankheit behandeln“, wenn wir mit Essenzen arbeiten. Nun, da ich von gerade wieder von einer wunderbaren Seminarreise nach Japan zurückgekehrt bin, habe ich mir gedacht, dass es an der Zeit ist, uns alle noch einmal daran zu erinnern, wie Essenzen wirken.

Blütenessenzen und Essenzentherapie

Es ist fast 80 Jahre her seit Edward Bach, ein britischer Arzt und Homöopath, 38 Blütenessenzen in der Natur Englands hergestellt und veröffentlicht hat, um „die Patienten und nicht die Krankheit zu heilen“. Die nächste Welle der Blütenessenzen kam weltweit in den späten 70er und frühen 80er Jahren auf, und Pacific Essences war Teil dieser Welle und der erste Essenzenhersteller in Kanada.

Rückblickend erscheint mir diese Zeit wie ein Paradigmenwechsel oder großer Einschnitt – beide Ausdrücke beziehen sich hier auf ein Phänomen, das man als ein morphogenetisches Feld bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine wissenschaftliche Demonstration dessen, dass wir alle auf diesem Planeten miteinander verbunden sind. Wir wurden von Bach inspiriert und sind dem Ruf der Naturgeister gefolgt, die Mutter Erde in unserer jeweiligen Heimat zieren. Anfangs wussten wir gegenseitig noch nichts von der Arbeit der jeweils anderen, aber im Jahr 1990 zirkulierte genügend Energie und Information auf der Erde, dass die erste internationale Konferenz zum Thema Blütenessenzen in Grenoble, Frankreich stattfinden konnte. Diejenigen von uns, die begonnen hatten, die Pflanzen ihrer Heimat sorgfältig zu erforschen, kamen zusammen und stellten ihre frühen Ergebnisse 800 Teilnehmern vor.

Die erste Welle der Essenzenhersteller benutzte die Anweisungen von Dr. Bach, um das Heilungspotenzial von anderen Pflanzen als den ursprünglichen 38 englischen zu erforschen. Das Prozedere sieht vor, frühmorgens Pflanzen in der unberührten Natur zu finden, von denen man sich angezogen fühlt, einige Blüten zu pflücken und sie in eine Kristallschale mit Quellwasser zu geben, bis die spezifische Energie der Pflanze sich auf das Wasser übertragen hat.

Durch die Arbeit von Dr. Masaru Emoto – Die Botschaft des Wassers – können wir einfacher erkennen, wie das Wasser die Erinnerung an das behält, mit dem es einmal in Kontakt gekommen ist. Mit all den veröffentlichten Bildern von Wasserkristallen fällt es uns viel leichter zu verstehen, dass eine Essenz der Blue Camas und eine der Nootka Rose vollständig unterschiedliche heilende Qualitäten haben können, trotz der Tatsache, dass beide Essenzen gleich riechen und schmecken. Und in der Tat ist es so, dass Blue Camas ganz spezifisch dafür genutzt wird, um die linke und die rechte Gehirnhälfte zu integrieren. Sie ist besonders hilfreich bei Lernschwierigkeiten wie Legasthenie oder auch ganz anderen, wie wenn man zum Beispiel immer wieder dieselben Fehler macht. Nootka Rose hingegen ist die unübertroffene Essenz für „spirituelle Krisen“. Tatsächlich hatte ich mal eine Schülerin, die die Nootka Rose als das „Prozac unter den Blütenessenzen“ bezeichnet hat.

Auf einfachster Ebene helfen uns Pflanzen dabei, dass wir uns „gut fühlen“. Sie sind unsere Begleichter auf der irdischen Reise. Wir haben sie in allen Zeiten und Kulturen für Zeremonien und Einweihungsrituale verwendet. Wir verwenden ihre chemischen Eigenschaften für die Kräutermedizin, und viele Pflanzen haben als Vorbild oder Vorläufer von pharmazeutischen Medikamenten gedient.

Die Essenzentherapie basiert auf dem grundlegenden Verständnis, dass der Körper eine angeborene Intelligenz zur Selbstheilung besitzt. In der westlichen Medizin wird dieses Prinzip Homöostase genannt, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und Ayurveda nennt man es Balance oder Harmonie.

Ich habe das Glück, seit mehr als 30 Jahren die TCM zu studieren und das ist der Blickwinkel, aus dem wir bei Pacific Essences alle unsere Essenzen erforschen, um herauszufinden, mit welchen Energien und welcher Intelligenz im Körper-Geist-System die Essenz arbeitet. In der TCM betrachten wir alle Aspekte des menschlichen Seins – körperliche, mentale, emotionale und spirituelle. Ich habe den Begriff „multidimensionale Homöostase“ geprägt, denn in einem ganzheitlichen Modell von Gesundheit und Heilung müssen alle diese Aspekte berücksichtigt werden. Und Essenzen geben uns die jeweilige Resonanz bzw. das „Anziehungsmuster“, das uns dabei helfen kann, Ungleichgewichte auf jeder Ebene zu verändern, um uns zurück zu Gleichgewicht, Gesundheit und der vollständigen Ganzheit unseres Seins zu bringen.

Liebe Grüße
Sabina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.