Zu guter Letzt … (November 2013)

Carsten SannBei dem Gedanken, schon wieder schreiben zu „müssen“, wie heftig und anstrengend die Zeiten gerade sind, konnte ich mich selbst nicht mehr hören (auch wenn es leider nach wie vor so ist). Deshalb wähle ich ganz bewusst für diesen Monat ein Thema, das sich auf positive Aspekte konzentriert, denn in jedem Verlust, in jedem Ende, steckt auch immer eine Chance und ein Neuanfang.

Ich selbst bin inzwischen, nach viel Fleißarbeit, einigen Sprüngen ins kalte Wasser regelmäßigen „Mutproben“ nach einer siebenjährigen Phase des Übergangs, in der glücklichen Lage sagen zu können, dass ich meine Berufung zum Beruf gemacht habe und ich mein Leben nicht mehr in „Arbeit“ und „den Rest“ unterteile. Vielmehr ist mein Leben einfach mein Leben und sowohl das, womit ich meine Brötchen verdiene als auch das, was ich den Rest des Tages tue macht mir gleichermaßen Freude. Natürlich gibt es auch bei mir immer wieder Dinge, die keinen Spaß machen – aber die halten sich in im sehr überschaubaren Rahmen.

Dieser Zustand, sein Leben damit zu verbringen das zu tun, was man liebt, ist meiner Meinung nach der „natürliche“ Zustand. So ist das Leben auf der Erde gedacht und besonders wir in der westlichen Welt sind in einer nie dagewesenen, komfortablen Situation, dies auch zu tun. Dennoch gibt es so viele Menschen, die eine Arbeit machen, die sie nicht erfüllt, langweilt oder sogar abstößt.

Ja. Es braucht, wie oben erwähnt, Arbeit und Mut, um sein Leben so zu verändern, dass die Berufung auch zum Beruf werden kann, aber beides ist machbar! Und ganz besonders in chaotischen Zeiten wie diesen, in denen kein Stein auf dem anderen bleibt und die konstante Veränderung quasi zum Dauerzustand wird, sind die Chancen, die sich uns präsentieren besonders groß.

Wer sagt denn, dass ich, nachdem ich meinen Job verloren habe, der mich ohnehin gelangweilt und nicht besonders interessiert hat, wieder nach derselben Art von Arbeit suchen muss? Warum nicht einmal etwas ganz Anderes probieren, etwas, das mich wirklich interessiert und mir Freude macht? Warum sollte man sich momentan nicht selbständig machen, wenn man a) sein Handwerk beherrscht, b) Freude daran hat und c) bereit ist die Ärmel hochzukrempeln? Manchmal ist es echt anstrengend, seinen eigenen Weg zu gehen, und von dem, was wir gewohnt sind als „Sicherheit“ zu bezeichnen (Job, Versicherungen, Sozialstaat etc.) ist dabei auch nichts zu spüren. Aber hey! Was ist schöner: Eine virtuelle Sicherheit, in der wir abends ermattet auf das Sofa sinken und uns am Freitag direkt nach Büroschluss schon wieder vor dem Montag gruseln, oder auch mal am Abend oder am Wochenende zu arbeiten und Spaß dabei zu haben?

Deshalb lautet mein Aufruf für diese heftige Zeit: Nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen bieten, um die Veränderungen zu machen, die notwendig sind, damit Sie Ihr Leben so gestalten können, wie Sie es möchten! Um sich von alten, überkommenen Überzeugungen zu befreien und nötigenfalls den Sprung ins kalte Wasser wagen zu können, kann ich Ihnen die Essenz des Monats (Jellyfish) empfehlen. Um der voller Mut der Architekt Ihres neuen Lebens zu sein, und nicht vor der Größe und Fülle der damit verbundenen Aufgaben überwältigt zu sein, hat sich die Mischung „Ein neues Leben“ sehr bewährt. Haben Sie Mut! Sie schaffen das!

Der November und Dezember sind traditionell die Zeit der Einkehr und Innenschau. Nutzen Sie die dunklen Monate, um sich darüber klar zu werden, was Sie wollen, um Pläne zu schmieden, Kontakte zu knüpfen und das vorzubereiten, was sich im Frühling (oder vielleicht schon früher) entfalten möchte. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine spannende, erkenntnisreiche und energetische Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Ein Gedanke zu „Zu guter Letzt … (November 2013)

  1. Sehr geehrter Herr Sann,

    mit Ihren obigen Ausführungen sprechen Sie uns Berufungsberatern/-beraterinnen nach Ursula Maria Lang (R) voll aus dem Herzen. Genau das ist unser Ziel, die Menschen bei der Suche Ihrer Berufung zu unterstützen, damit sie Erfüllung und Zufriedenheit erfahren, in dem was sie tun.

    Herzlichste Grüße nach Aschaffenburg

    Karen Himmel
    Berufungsberaterin nach Ursula Maria Lang (R)

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