Zu guter Letzt … (Februar 2014)

Carsten SannDiesen Monat ist es wieder einmal so, dass ich keine Ahnung habe, worum mein „Zu guter Letzt“ sich eigentlich drehen soll. Zu viel geschieht momentan gleichzeitig. Erfüllende Momente höchsten Glücks wechseln sich mit Momenten tiefer Niedergeschlagenheit ab und keiner kann vorhersagen, zu welcher Kategorie der nächste Augenblick gehören wird. Die „energetische Unwetterwarnung„, die Ann Callaghan, die Herstellerin der Indigo Essences Ende Januar veröffentlich hat, trifft offensichtlich voll zu.

Trotzdem ist es so, dass sich das Neue, die neue Energie langsam etabliert. Trotz allen Chaos habe ich das Gefühl, dass sich allmählich ein Fundament aufbaut, das die Basis dessen ist, was die nächsten Jahre und Jahrzehnte in unseren Leben (und vielleicht das nächste Jahrtausend für die Menschheit) prägen wird. Um beim Bild vom letzten Newsletter zu bleiben: Die Flocken in unserer Schneekugel sind zwar immer noch wild unterwegs, beginnen aber langsam sich zu setzen, und aus denjenigen, die uns unterstützen und unserem Lebensplan entsprechen, baut sich ein Sockel auf, auf dem der Schneemann, der wir sind, stabil und solide stehen kann.

Im Zuge dieses Prozesses kommt man zurzeit immer wieder an Weggabelungen, die es nötig machen, eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen – vielleicht nicht für die Ewigkeit, aber zumindest für die nächste(n) Etappe(n). Bei mir war das in der vergangenen Woche die Frage, ob ich mich in meiner Arbeit als Kinesiologe mehr in Richtung Unternehmenswelt und Coaching orientiere (da ist ja wirklich viel im Argen und großes Potenzial für Verbesserung), oder meinen Fokus wie bisher auf den Bereich der individuellen Begleitung und der persönlichen Entfaltung lege. Ich habe diese Frage dem Universum vorgelegt und um eine Entscheidungshilfe gebeten. Diese kam dann recht unmittelbar und in einer Deutlichkeit, die nichts zu wünschen übrig ließ. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, genauer darüber zu berichten, Tatsache ist jedoch, dass ich nun mit voller Überzeugung und Freude Menschen bei ihren persönlichen und privaten Themen zur Seite stehe und die Unternehmenswelt lieber anderen überlasse.

Wir alle sind momentan dabei die Weichen zu stellen, die unseren Kurs für die nächsten Jahre bestimmen. Viele haben gerade jetzt die Eingebungen und Ideen, die sie brauchen, um Entscheidungen zu treffen, die sie wirklich weiterbringen und in Einklang mit ihrem Lebensplan sind. Umso wichtiger ist es, dass wir bewusst darauf achten, welche Gedanken, Träume und Ereignisse in unserem Leben geschehen. Und wenn wir uns unsicher sind, können wir (so wie ich es gemacht habe) das Universum dazu auffordern, uns bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Dieses Prinzip ist übrigens ein ziemlich alter Hut … in den Religionen nennt man es „beten“.

In diesem Zusammenhang sei mir noch eine Bemerkung gestattet. Viel von dem, was in den institutionalisierten Religionen getan wird – Zeremonien, Gebete, Meditation etc. – ist wichtig und funktioniert auch (oder meistens sogar noch besser), wenn man es aus den oft sehr verkrusteten Strukturen des vorgegebenen Glaubens herauslöst. Wie schon oft geschrieben ist die Kraft der menschlichen Absicht und der Gedanken unermesslich groß. Warum sollte man also nicht bewusst das Universum um Hilfe bitten („beten“), den Frühling mit einer Zeremonie begrüßen („Ostern“), das Essen segnen („Tischgebet“) oder in Zwiegespräch mit sich selbst gehen („Meditation“). Für mich persönlich ist es jedoch wichtig, dabei eine klare Unterscheidung zwischen der Handlung selbst und dem „Drumherum“, das die alten Religionen dazu bauen, zu treffen. Und indem ich das tue, kann ich die Kraft, die diese uralten Rituale haben, zu meinem höchsten Wohl nutzen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass der noch verbleibende Rest des Winters so sanft wie möglich vorbei geht, damit wir im März und April den alljährlichen Neuanfang der Natur im Frühling genießen und an unserem eigenen neuen Leben basteln können.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

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