Zu guter Letzt … (April 2015)

Carsten SannIm März und April haben wir kurz nacheinander zwei kosmische Schauspiele erlebt: Eine Sonnenfinsternis und eine Mondfinsternis. Zwischendrin war auch noch Vollmond und Frühlingsanfang – insgesamt eine sehr ereignisreiche Zeit. Und ganz besonders die Tage zwischen den beiden Eklipsen haben sich für mich wie ein Portal angefühlt, ein Portal, das zu einer neuen Schwingungsfrequenz geführt hat.

Enttäuschenderweise (Achtung Ironie!) ist nun, nachdem auch die Mondfinsternis vorbei ist, nicht der Weltfrieden ausgebrochen und die Menschheit hat sich auch nicht in einem Fest der Brüderlichkeit vereint. Allerdings fühlt sich die Energie deutlich anders an, als sie es zuvor getan hat. Wenn man während des Portals das Gefühl hatte, dass die Welt und alle Menschen komplett verrückt spielen, hat sich das nun dahingehend geändert, dass es nur noch punktuelle Ausbrüche des Wahnsinns gibt – die können allerdings nach wie vor heftig sein.

Zusätzlich stehen wir schon seit Monaten unter dem Einfluss starker Sonnenaktivitäten (Sonnenstürme und -eruptionen) und das wird voraussichtlich noch einige Zeit so bleiben. Die magnetische Strahlung, mit der die Erde bombardiert wird, zeigt sich in Polarlichtern und mitunter sogar Beeinträchtigungen von Satelliten und der Telekommunikation. Und natürlich hat diese hohe Sonnenaktivität auch Einflüsse auf unsere Energiesysteme. ich selbst neige ja dazu, dies als einen der Gründe für die immer verrückter werdenden Zeiten anzusehen. Was können wir also tun?

Widerstand ist zwecklos

In den letzten Jahren hat sich das Leben und seine Geschwindigkeit auf allen Ebenen von einem gemächlich dahinfließenden Fluss in einen reißenden Strom verwandelt. Jeglicher Widerstand gegen die Veränderungen, die mit Macht daherkommen, ist zwecklos und führt dazu, dass wir so lange unsere Energie verschwenden, bis wir untergehen. Sorry für die drastischen Worte, aber es ist so drastisch. Die erste Maßnahme muss sein, das loszulassen, woran wir uns klammern, uns (bildlich gesprochen) ein Surfbrett zu besorgen und auf den Wellen dieses Stromes zu reiten. Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung (sagte schon Heraklit von Ephesus).

Durchlässigkeit ist die neue Form von Schutz

Wenn wir dann auf unserem Surfbrett stehen, schlagen uns immer noch heftige Stürme und Wellen ins Gesicht. Einige von ihnen gehören zu uns, aber viele gehören eigentlich anderen und wir sind „nur“ indirekt betroffen. Wir haben genug damit zu tun, mit unseren eigenen Herausforderungen umzugehen, deshalb ist es nicht sinnvoll, dass wir uns auch noch in nicht angemessenem Umfang mit den Problemen anderer herumschlagen.

Die erste Reaktion ist zu fragen: „Wie kann ich mich schützen?“ Schutz ist durchaus ein Thema, aber zumindest mir geht es so, dass ich das Gefühl habe, in meiner schönen Rüstung begraben zu werden, wenn die Wogen wieder mal sehr hoch schlagen. Ich glaube, dass mit zunehmender Schwingung das Thema „Schutz“ vom Thema „Durchlässigkeit“ ersetzt wird.

Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass wir nicht, wie ein Bollwerk gegen die anstürmenden Wellen stehen. Auch wenn wir in unserer Rüstung gut geschützt sind, kostet es Kraft, stehen zu bleiben. Wenn wir stattdessen durchlässig werden, bieten wir den energetischen Wogen keinen Widerstand mehr und sie rollen einfach durch uns hindurch, ohne uns zu beeinträchtigen oder zu beeinflussen.

Und wie kommen wir dahin?

Um ehrlich zu sein: Ich habe kein Patentrezept. Ich selbst bin jeden Tag aufs Neue dabei, herauszufinden, wie ich das heute hinbekommen kann. Oft klappt es, oft aber auch nicht. Ich denke, dass es ein wesentliches Merkmal der aktuellen Zeit ist, dass man tageweise lebt und sich von der Idee verabschiedet, heute schon wissen zu können, was morgen oder gar in 10 Jahren sein wird. Es gibt aber ein paar Tipps, die uns dabei helfen können.

  1. Akzeptieren Sie das, was ist. Es hat absolut keinen Sinn etwas zu beklagen, was schon ist, oder sich zu wünschen, es wäre anders gekommen. Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, mit der Situation umzugehen und sie so zu verändern, wie Sie es sich wünschen.
  2. Machen Sie keine faulen Kompromisse: Jede Entscheidung, bei der Sie nicht aus vollem Herzen Ja sagen können, weil es da eine Ebene in Ihnen gibt, die „aber“ sagt, ist es wert noch einmal überprüft zu werden. Das gilt für Entscheidungen aller Größenordnungen, besonders wichtig ist es aber bei den großen.
  3. Sorgen Sie gut für sich: Gesundes Essen, viel Wasser, ausreichend Schlaf, körperliche Aktivität und Zeit in der Natur sind von essenzieller Bedeutung. Nur wenn unser Körper gesund ist sind, können wir gut mit den Herausforderungen umgehen.
  4. Sorgen Sie in gleichem Maß für Ihr emotionales Gleichgewicht. Wenn alte Themen hochkommen, versuchen Sie gar nicht erst, sie wieder wegzuschließen, das funktioniert nicht mehr. Packen Sie den Stier bei den Hörnern, suchen Sie sich Unterstützung und tun Sie das, was zu tun ist, um alte (oder auch aktuelle) Themen zu klären. Essenzen können dabei helfen! ;-)

Wenn ich aus meiner Perspektive zusammenfassen müsste, worauf es in der gegenwärtigen Zeit besonders ankommt, dann wäre das kurz und knapp gesagt: Widerstand aufgeben, Annehmen was ist, mit dem Fluss gehen und so anpassungsfähig und durchlässig wie möglich sein. Alles Alte, Verkrustete und Starre hat seine Daseinsberechtigung verloren. Die neue Zeit gehört der Flexibilität und der Anpassungsfähigkeit. Das ist eine große Aufgabe, aber wenn wir sie nicht schaffen könnten, dann wäre die Welt (wie so oft prophezeit) bereits untergegangen. Deshalb: Augen zu und durch! Ich wünsche Ihnen wundervolle Frühlingstage!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

2 Gedanken zu „Zu guter Letzt … (April 2015)

  1. Pingback: Die Wiedergeburt feiern (Ararêtama Renascer & Celebraçao) | Das Essenzenladen Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.