Das Zellgedächtnis und posttraumatischer Stress

Sabina PettittLiebe Essenzenfreude,

die Inspiration, über dieses Thema zu schreiben kommt nicht daher, dass ich Expertin dafür bin, sondern vielmehr, weil ich eine hochinteressante Geschichte über das Zellgedächtnis gehört habe:

Ein vierjähriges Mädchen spielte im Keller eines Nachbarn mit einem Hula-Hoop-Reifen. Dabei stieß sie versehentlich einen Kanister mit Benzin um und irgendwann später ließ die Zündflamme des Gasofens das Ganze in Flammen aufgehen. Die Mutter des Mädchens, die bei den Nachbarn zu Besuch war, erlitt Verbrennungen dritten Grades und starb drei Tage später.

Dem Kind machte niemand Vorwürfe. Es war klar, dass sie einfach nur an einem Ort gespielt hatte, an dem niemals Benzin hätte gelagert werden dürfen, insbesondere weil es dort auch noch ein Gasofen mit Zündflamme gab. Das Mädchen wuchs scheinbar normal auf, bis sie in der 12. Klasse war. Eine kleine Explosion im Chemiesaal ließ sie jedoch einen kompletten Nervenzusammenbruch erleiden und seit diesem Moment hat sie mit einer Behinderung zu kämpfen.

Hängen die beiden Ereignisse zusammen? Als Therapeutin bin ich mir zu 99% sicher.

Eine weitere Geschichte aus meiner Praxis: Ein 67 Jahre alter Mann erhielt aufgrund seiner Prostatakrebs-Erkrankung Bestrahlungen. Er erzählte mir, wie sehr er sich schämte, in dem kalten, mit Edelstahl ausgekleideten Raum mit entblößtem Unterleib und Genitalien der Strahlung ausgesetzt zu sein. Ich fragte ihn, wann er das in seinem Leben zuvor schon einmal gefühlt hatte.

Er erinnerte sich sofort an eine Situation, als er drei Jahre alt und in einem Raum mit eine Babywiege in einer Ecke war. Plötzlich hatten sich alle Erwachsene zu ihm umgedreht – wahrscheinlich einfach nur, um einen Weg zu finden, ihm zu erklären, dass sein kleiner Bruder tot war. Aber was mein Patient damals wahrgenommen hat, waren Anklagen, Scham und Schuld. Irgendwie war er der Meinung, dass es seine Schuld war, dass sein kleiner Bruder tot war. Und ich bin davon überzeugt, dass er mit seinen drei Jahren keine Ahnung davon hatte, was der Tod ist.

In dieser Situation und um mit der Bestrahlungssituation besser klarzukommen gab ich ihm die Camellia Essenz – für die Schuld und Scham und als Katalysator, um sich für neue Sichtweisen in Bezug auf sich selbst zu öffnen. Und es kamen für ihn dadurch unglaublich viele Dinge in Bewegung. Er konnte seine Strahlentherapie abschließen und lebte noch weitere 15 Jahre lang ein glückliches und relativ gesundes Leben.

Was hat die Essenz für ihn gebracht? Ich glaube, dass sie im geholfen hat, die Erinnerung an das ursprüngliche Trauma im Alter von drei Jahren auf Zellebene zu löschen. Das hat ihn dabei unterstützt, die Strahlentherapie durchzustehen und es hat ihn von dieser spezifischen „Stress-Erinnerung“ in seinem Körper-Geist-System für den Rest seines Lebens befreit.

Über das Thema Zellgedächtnis gäbe es noch viel mehr zu sagen und ich werde bald wieder darauf zurückkommen. Ich denke ein großer Teil des Mechanismus, über den Essenzen wirken, ist in der angeborenen Programmierung unserer Zellen verankert.

Liebe und Licht
Sabina Pettitt

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