Neptun

von Verena Reiß

Auf der nächsten Etappe unserer Reise lernen wir einen neuen Aspekt unseres Seins kennen, unseren neptunischen Anteil. Neptun, der zweite kollektive Planet, benötigt ungefähr 14 Jahre um ein Tierkreiszeichen zu durchwandern. Er prägt somit eine ganze Generation mit den entsprechenden Themen, Erfahrungen und Möglichkeiten. Neptun ist der Herr der Meere. Um seine Symbolik besser zu verstehen, begeben wir uns jetzt in das Reich des Wassers.

Stellen Sie sich bitte vor, Sie lassen Ihren Blick über die Unendlichkeit des Meeres wandern. Was nehmen Sie wahr? Fühlen Sie sich hingezogen zur Grenzenlosigkeit des Meeres oder löst es Angstgefühle in Ihnen aus? Ist das Meer glatt und die Oberfläche glitzert in der Sonne? Oder tauchen dunkle Wolken am Horizont auf? Kommt Wind auf und lässt erste kleine Wellen entstehen, die immer größer werden. Welche Farbe hat das Wasser? Können Sie die Schattierungen erkennen, in den verschiedensten Grün-, Blau und Türkistönen. Was wird aus den Tiefen des Meeres heraufgespült und für uns sichtbar? Sie können die Bilder für sich selbst weiterentwickeln. Denn dort, wo Neptun in unserem Horoskop steht, erfahren wir uns ähnlich der Bilder, die jetzt in Ihr Bewusstsein rücken. Dort geben wir uns schillernd und in den unterschiedlichsten Facetten unserer Persönlichkeit. Wir fühlen uns höheren Kräften ausgeliefert, finden oftmals keinen Halt und wissen nicht, woran wir uns orientieren sollen. Das Ungreifbare, das Verschwommene, das Neptun symbolisiert, fordert uns dazu auf, Hingabefähigkeit zu entwickeln und uns in eine kosmische Ordnung einzufügen. In dem Lebensbereich, in dem wir mit neptunischen Erfahrungen in Kontakt kommen, können wir mit unserem Ego-betonten Willen nichts erreichen. Alle Bemühungen werden im Sande versickern und sich in der Tiefe des Meeres auflösen.

Astrologisch wird das Element Wasser dem Gefühlsbereich zugeordnet. Neptun entführt uns immer wieder in Bereiche, in denen wir uns sehnsuchtsvoll etwas wünschen, uns in Tagträumen unsere eigene Welt erschaffen; uns von Gefühlen überschwemmen oder Fremdeinflüssen überfluten lassen. Wie ein Regentropfen, der im Meer seine Eigenständigkeit verliert, sich im Großen auflöst und Teil des Ganzen wird, fühlen wir uns unter dem Einfluss von Neptun verbunden mit allem, hier können wir unsere Grenzen auflösen, wir sind All-Eins. Die Problematik dieser Dynamik besteht darin, dass wir nicht spüren, wo wir aufhören und jemand anderer beginnt. Wir können uns nicht abgrenzen, wir leiden mit dem Rest der Welt, wollen jedem und überall helfen, sind aufopferungsbereit und finden uns oft selbst in der Opferrolle wieder.

In Neptuns Reich sind wir auf der Suche nach dem Paradies auf Erden. Wir suchen den Traum-Partner, den Traum-Job, die Traum-Wohnung. Alles wird durch eine rosarote Brille betrachtet, wir verlieren den klaren Blick und es kann eine Kluft zwischen Realität und Illusion entstehen. Unsere Täuschungen entwickeln sich zu Ent-täuschungen. Dann ist der Weg in das Reich der Süchte nicht mehr weit. Dort versuchen wir mit anderen Mitteln das paradiesische Glück zu finden, nach dem wir uns so sehr sehnen.

Wenn wir alle vorhergehenden Planetenprinzipien gut entwickelt und integriert haben, wir uns in unserem Leben fest verankert haben, schenkt uns Neptun Hingabefähigkeit in den Fluss des Lebens und Vertrauen in eine höhere Führung. Wir können mit seiner Hilfe in alle Bereiche der Musik, der Kunst und der Phantasie eintauchen. Er beflügelt uns, die Fülle der schöpferischen Möglichkeiten unseres Lebens zu entdecken und diese kreativ in unserem Leben umzusetzen. Empathie, Einfühlungsvermögen, Sensibilität, Ahnungsvermögen und Anpassungsfähigkeit sind Neptuns Potenziale, die uns auf unserem spirituellen Weg begleiten.

Schwierigkeiten im Umgang mit Neptun-Themen können durch folgende Erfahrungen gekennzeichnet sein (Auszug aus dem Buch AstroEssenzen):

  • Ich habe Hingabeprobleme
  • Ich habe keinen Zugang zur Spiritualität, fühle mich verloren
  • Ich bin empfänglich für Illusionen und Wunschträume und erlebe immer wieder Enttäuschungen
  • Ich flüchte mich in Tagträume und Scheinwelten
  • Ich komme immer wieder in Opferrollen
  • Ich werde Opfer von Lüge und Intrigen
  • Ich werde von Fremdeinflüssen überflutet
  • Ich bin suchtgefährdet

Wenn Sie sich bei einem dieser Themen erkennen, kann die AstroEssenz Neptun hilfreich sein, einen neuen Zugang zu Ihrer Neptun-Qualität zu finden. Möchten Sie sich über Ihre Neptun-Konstellation und die damit zusammenhängenden Themen informieren, kontaktieren Sie mich unter der Telefonnummer 0861 2092599.

Transmutation (Himalayan Flower Enhancers)

Schon seit einiger Zeit bleibt im Innen und im Außen kein Stein mehr auf dem anderen. Alles, was nicht mehr stimmig ist, muss raus, und zwar ohne Wenn und Aber. Das ist anstrengend! Für manche Menschen geschieht dies vor allem im Außen, in Beruf und Beziehung, andere sind dabei, hauptsächlich innen aufzuräumen.

Essenzen können uns generell dabei helfen, die Aufgaben zu bewältigen, mit denen wir uns konfrontiert sehen. Unsere aktuelle Essenz des Monats – Transmutation von Tanmaya und den Himalayan Flower Enhancers – ist jedoch in dieser Zeit des Ausmistens, des Aufräumens und der Veränderung besonders geeignet, um uns dabei zu helfen, der wunderschöne Schmetterling zu werden, der zu sein wir auf die Erde gekommen sind.

Die Essenz bringt die notwendigen Veränderungen und Umbrüche in Gang. Ähnlich wie die Schlange von den Wild Earth Tieressenzen, ist sie jedoch eine, die mit Respekt behandelt werden will. Verwenden Sie sie nur, wenn Sie wirklich dafür bereit sind, dass Dinge in Bewegung kommen – denn genau das ist es, was die Essenz tut. Rechnen Sie damit, dass die Veränderung, die sie mit der Essenz bewirken wollen, eher früher als später geschieht. Und es hat niemand gesagt, dass es leicht oder nicht anstrengend wird. Aber manchmal ist es einfach an der Zeit, dass die Dinge sich ändern, und dann braucht es einen Katalysator. Genau das ist die Wirkung dieser Essenz.

Transmutation ist als 30 ml Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR bei uns erhältlich.

https://www.essenzenladen.de/essenzen/himalayan-flower-enhancers/gulaga-essenzen/transmutation.html

Zu guter Letzt … November 2017

Manchmal kommt es anders als man denkt. Am Tag noch fit, hat mich abends begonnen, ein Virus zu überrollen, und in den folgenden sechs Tagen hat mir mein Körper sorgfältig und detailreich erläutert, wie viele verschiedene Arten von Durchfall es so gibt. Weitere Details erspare ich Ihnen natürlich, interessant ist jedoch das, was dabei sonst noch so geschah.

Bei meinen Streifzügen durch das Internet in den kurzen Toilettenpausen – also den Pausen von der Toilette – fand ich auf einer Website, einen Artikel, der mit einer Reihe von Irrtümern in Bezug auf Diarrhö aufräumen wollte. „Durchfall reinigt den Körper nicht, sondern ist eine Krankheit, bei der der Körper vor allem Flüssigkeit verliert“, stand dort. Aber warum soll sich das widersprechen? Kann nicht ein Prozess, bei dem der Körper zweifellos aus dem Gleichgewicht geraten ist den Sinn haben, einen Reinigungsprozess durchzuführen? Für mich hat es sich auf jeden Fall so angefühlt.

Diarrhö wird meistens von Viren und Bakterien ausgelöst, ebenso wie Erkältungskrankheiten. Das interessante ist jedoch, dass man, wenn man von einer zwingenden Ansteckung ausgeht, eigentlich fast immer krank sein müsste, denn wann kommt es einmal vor, dass nirgendwo in Familie oder Freundeskreis (oder im Bus oder im Supermarkt oder …) irgendjemand die Rüsselpest hat? Viren und Bakterien sind letztlich immer um uns herum. Die Frage ist nur, ob wir für sie empfänglich sind.

Nun, offensichtlich war ich gerade sehr empfänglich. Rückblickend betrachtet hat das Ganze mit einer individuellen Mischung von Wild Earth Tieressenzen begonnen, die mir Gabriel Mapel, Sohn des Herstellers Daniel Mapel, während des Seminars in Aschaffenburg empfohlen hat. Wenn wir die richtige Essenz für ein Thema zum richtigen Zeitpunkt nehmen, dann kann das durchaus eine durchschlagende Wirkung haben. In meinem Fall wäre etwas weniger „durchschlagend“ zwar angenehmer gewesen, aber was sein muss, muss sein. Ich habe mit der Essenz zuerst intensiv gearbeitet, dann intuitiv eine Pause eingelegt, und zwei bis drei Tage, bevor ich vom Virus überfahren wurde, wieder damit begonnen.

Wenn wir massive akute körperliche Symptome haben, tun wir gut daran, uns zuerst um sie zu kümmern – sie haben immer Priorität vor irgendwelchen emotionalen oder mentalen Themen, denn wenn der Körper nicht mehr funktioniert, bringen uns auch alle geheilten seelischen Themen der Welt unsere vollständige Gesundheit nicht wieder. Deshalb habe natürlich auch ich mich zuerst um den Flüssigkeitsverlust und das beständige Auffüllen von Elektrolyten gekümmert. Mit der Unterstützung meiner Familie habe ich dafür gesorgt, dass der Körper alles bekommt, was er braucht. Sobald das geregelt war, konnte ich meine Aufmerksamkeit jedoch auf die Dinge richten, die auf den anderen Ebenen vor sich gingen.

Da war zum einen das beständige Aufflackern von Mustern aus meiner Kindheit und Jugend, die mir teils wieder, teils erstmalig bewusst wurden – wie eine Aufforderung, sie nun loszulassen. Nicht unterstützende Muster sind körperliche, mentale oder emotionale Schemata, die wir uns zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit angeeignet haben, als sie notwendig für uns waren, um mit Situationen klarzukommen, die uns überfordert haben. Damals haben sie uns geholfen, zu überleben. Jedoch gilt für viele dieser Muster, dass sich unsere Situation grundlegend verändert hat. Wir sind heute kein Kind mehr und müssen damit klarkommen, dass wir uns einsam fühlen. Wir sind auch kein Jugendlicher mehr, der sich gegen zu große Einschränkungen seiner Eltern zur Wehr setzen muss. Das, was uns damals geholfen hat, unterstützt uns heute nicht mehr, oft behindert es uns sogar.

Der erste Schritt, um ein Muster tatsächlich aufzulösen ist es, es zu erkennen. Wenn wir nicht wissen, dass wir immer wieder dasselbe tun oder auf dieselbe Art und Weise reagieren, können wir nichts ändern. Wenn wir es dann allerdings erkannt haben, gibt es eine Reihe von Werkzeugen, beispielsweise Absichtserklärungen, um das Muster zu durchbrechen. Danach haben wir die Wahl: Kommen wir in eine Situation, die bisher eine automatische Reaktion in uns ausgelöst hat, können wir nun bewusst entscheiden, wie wir reagieren. Im Englischen gibt es dazu die schöne Unterscheidung zwischen „to react“ und „to respond“. Oft braucht es noch eine ganze Weile Aufmerksamkeit und Disziplin, bis sich ein Muster vollständig aufgelöst hat und wir neue, unterstützende Muster etabliert haben.

Ein Thema der Phase, durch die ich gerade ging, war also offensichtlich die Auflösung einer ganzen Reihe alter Muster, und es war spannend zu sehen, aus welchen Ecken und Winkeln meines Lebens sie alle hervorgekrochen kamen. Wenn man außer Gefecht gesetzt ist, hat man vor allem eines: Zeit. Deshalb konnte ich, bei allem körperlichen Leid, diese Phase der Ruhe nutzen, um aktiv mit den Mustern zu arbeiten. Gleichzeitig ist zu eine zwangsweise verordnete Auszeit natürlich auch immer ein Hinweis darauf, dass wir uns zuvor verausgabt haben. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten wollte, die letzten Monate wären nicht extrem anstrengend gewesen. Dementsprechend hat sich mein Körper also die Zeit genommen, die er gebraucht hat, um einmal vollständig runterzukommen. Vielleicht hätte der Prozess, wäre ich nicht so ausgelaugt gewesen, etwas weniger lang gedauert … oder auch nicht,.

Eine weitere Ebene meines Prozesses war die komplette Neukalibrierung meines Darms. Dies beruht zugegebenermaßen ausschließlich auf intuitiven Erkenntnissen und erhebt keinen Anspruch auf physiologische Wahrheit oder Allgemeingültigkeit. Jedoch hat es sich für mich oft so angefühlt, als würde sich mein Darm komplett neu „programmieren“. Jeder, der sich schonmal intensiver mit seinem Körper auseinandergesetzt hat, wird darüber gestolpert sein, dass der Darm nicht „nur“ der Verdauung der Nahrung dient. Er spielt ebenso eine wichtige Rolle für das Immunsystem und wird gleichzeitig als eine Art emotionales Gehirn angesehen, er steht also in enger Verbindung mit dem, was wir fühlen.

Der menschliche Körper ist ziemlich gut darin, sich an die äußeren Einflüsse anzupassen. Das hat er über die Jahrzehntausende getan, und das tut er immer noch. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Umwelteinflüsse drastisch verändert (Elektrosmog, Radioaktivität, Umweltgifte etc), mehr noch als in den 200 Jahren der industriellen Revolution. Deshalb braucht es momentan
ziemlich viel Anpassungsarbeit, um mit diesen Einflüssen klarzukommen, anstatt davon krank zu werden. Vielleicht war das, was ich als Neukalibrierung wahrgenommen habe genau eine solche Anpassung.

Je flexibler wir sind, desto einfacher ist es, sich anzupassen. Und Flexibilität bezieht sich dabei auf alle Ebenen: Gedanken, Emotionen, Seele und Körper. Wir tun also gut daran, unsere Fitness auf allen Ebenen zu trainieren. Körperlich ist das inzwischen selbstverständlich geworden, und für die anderen Ebenen gibt es Essenzen, die uns dabei helfen. Lesenswert hierzu ist das Buch „Das Ararêtama Mandala“ von Sandra Epstein, der Herstellerin der Ararêtama Regenwaldessenzen, in dem es umfassend um das Thema emotionale Fitness geht.

Vor diesem Hintergrund erscheint es nur natürlich, dass eine körperliche und seelische Rekalibrierung Hand in Hand gehen. In einer Phase der Krankheit geschieht oft vieles auf vielen Ebenen, die wir nur bemerken, wenn wir genau hinsehen. Gleichzeitig liegen in solchen Zeiten auch oft viele Chancen, die wir ebenfalls nur bemerken wenn wir offen dafür sind und hinschauen. Werden wir krank, haben wir die Wahl: Leiden wir und sehen nur das Negative, oder kümmern wir uns um die körperlichen Bedürfnisse und versuchen zu erkennen, was die Krankheit uns an Positivem zu bieten hat? Es liegt nur an uns.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Hinweise erkennen, auf Synchronizität achten, Ausdauer

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Ausdauer und Erdung
  • Auf Körper und Gesundheit achten
  • Zeit für Erholung einplanen
  • Wandel
  • keine voreiligen Entscheidungen treffen
  • sich mit anderen austauschen
  • Hinweise erkennen in Gesprächen und Situationen
  • auf Synchronizität achten
  • Perspektivwechsel: vom „für mich“ zu „für die Welt“

Ausdauer
Körperliche Beschwerden waren in den letzten Wochen häufig. Es gab hartnäckige Infekte, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit, innere Anspannung und Gereiztheit. Auch die Gedanken wie „Ich will nicht mehr, wofür mache ich das eigentlich“ zeigten sich. Weiterhin bleibt das Thema Gesundheit wichtig: Auf den Körper achten, möglichst gesund leben, sich erden und immer wieder Zeit für Erholung einplanen, auch wenn Aufgaben drängeln (unterstützend Nr. 34 Erde).

Wandel
In den letzten Wochen gab es so manche herausfordernde Situation. Vieles wurde durchgerüttelt und immer wieder in Frage gestellt. Manche hatten den Eindruck, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. Das erzeugte auch Existenzängste. Doch dann entschleunigte sich die Situation wieder und völlig neue Gedanken und Möglichkeiten tauchten auf. Aber auch ohne Krise zeigten sich Wege, die vorher nicht sichtbar waren.

Wir sind weiterhin im Wandel und ganz Neues kann sich entwickeln. Aber das Neue ist noch nicht da. Es beginnt erst, Gestalt anzunehmen. Hilfreich ist, auch weiterhin keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen, sich nicht zurückzuziehen oder hinzuwerfen. Man könnte sagen: Solange die Suppe noch kocht, sollte man sie nicht abschmecken (unterstützend Nr. 34 Erde und Nr. 1 Maha Chohan).

Hinweise erkennen
Die Intuition wird in den nächsten Wochen gestärkt. Dadurch ist es einfacher, größere Zusammenhänge zu verstehen, den eigenen Platz und seine Möglichkeiten genauer zu erkennen und den passenden Zeitpunkt zum Handeln finden. Oft erhalten wir Hinweise durch Synchronizität, also indem wir scheinbar zufällig wichtige Informationen erhalten: Eine lange nicht mehr gesehene Bekannte läuft plötzlich über den Weg, die etwas erzählt, was einen Hinweis für die eigene Situation enthält; wir sehen einen Beitrag, der unsere Sichtweise oder Herangehensweise ändert; zufällig erzählen Menschen etwas, das für uns bedeutend ist. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, achtsam hinzuhören und zu beobachten. Äußere und innere Impulse und Gespräche geben wichtige Hinweise für neue Ideen und Wege.

Sich für das Ganze einsetzen
Meiner Wahrnehmung nach gab es in den letzten Wochen einen Wandel in der Ausrichtung: vom „für mich“ zum „für die Welt“. Während der Schwerpunkt der letzten Jahre auf der Entwicklung der Fähigkeiten und Gaben lag, geht es jetzt darum, unsere Fähigkeiten, Erfahrung und Kraft für das Ganze, für die Welt und zur Förderung des kollektiven Bewusstseins einzusetzen.

Meditation: Stelle dir vor, dass du an einem angenehmen Platz auf der Erde liegst, z.B. auf einer Wiese, in einer Höhle oder am Strand. Lade nun die Kraft der Erde ein und stelle dir vor, wie diese Kraft beim Einatmen deinen Körper erfüllt. Beim Ausatmen erlaube, dass das, was dich belastet oder nicht in der gesunden Ordnung ist, in die Erde fließt und von der Erde transformiert wird. Zum Abschluss kannst du der Erde danken.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Die individuelle Jahresessenz 2018 – das persönliche Weihnachtsgeschenk

Schon seit einigen Jahren bietet Verena Reiß, Herstellerin der AstroEssenzen eine individuelle astrologische Jahresessenz an, die sich besonderer Beliebtheit erfreut. Auch für das Jahr 2018 haben Sie die Möglichkeit, sich durch eine auf Ihre persönliche Thematik abgestimmte AstroEssenz unterstützen zu lassen.

Die aus dem Horoskop ersichtlichen Chancen und Herausforderungen für das Jahr 2018 bilden die Grundlage für die entsprechende Energetisierung der Jahresessenz. Diese AstroEssenz kann Ihnen dabei helfen, Probleme aus einer anderen Perspektive zu betrachten und neue Lösungsmöglichkeiten zu finden. Sie unterstützt Sie, das Leben fliessen zu lassen, Hingabe für und Vertrauen in Ihre persönlichen Lebensaufgaben zu entwickeln und sich auf eine neue und liebevolle Sicht auf Ihr Leben einzulassen.

Astrologische Informationen zu allen relevanten Themen unterstützen Sie, ein besseres Verständnis für Ihre persönlichen Dynamiken des neuen Jahres zu bekommen. Der individuell ausgetestete Anwendungsmodus rundet das Angebot ab. Die individuelle Jahresessenz 2018 ist damit ein ideales Weihnachtsgeschenk – sei es für eine liebe Person oder auch sich selbst.

Zur Herstellung der Essenz benötigt Verena Reiß Geburtsdatum, Geburtsort und Geburtszeit. Die Lieferzeit beträgt ca. eine Woche.

Der Preis für ein 100 ml Fläschchen beträgt € 74,00, inkl. Versandkosten.

https://www.essenzenladen.de/essenzen/astroessenzen/individuelle-astroessenzen/astrologische-jahresessenz-2018.html

Der Jahresbead 2018 von LichtWesen

Nach der Jahresmischung ist nun auch wieder der Jahresbead 2018 verfügbar. Dieser handgefertigte, weiße Bead aus Muranoglas mit 24 Kt Gold (das Gold ist mit einer Auflage aus klarem Glas geschützt) misst außen ca. 1,5 cm und besitzt ein Eyelet aus Sterling-Silber (Innenmaß 0,5 cm). Er ist mit der Energie der Jahresmischung 2018 aufgeladen. Seine Themen sind:

  • Immer wieder in die innere Kraft kommen und auftanken
  • Miteinander wirken
  • Gelassen bleiben
  • Blockierende Strukturen lösen
  • Seine Aufgabe, die eigene Größe und Fähigkeiten annehmen
  • Möglichkeiten erkennen und seinen Platz wählen
  • Das „Netzwerk“ nutzen

Jahresbeads und -mischungen sind immer themenbezogen und können daher auch in den folgenden Jahren genutzt werden. Die Lieferung erfolgt ohne Armband. Der Bead kann ab sofort zum Preis von 79,00 EUR bei uns bestellt werden.

https://www.essenzenladen.de/essenzen/lichtwesen/kristalle-schmuck/jahresbead-2018-innere-kraft-und-miteinander.html

Uranus

von Verena Reiß

Auf unserer bisherigen Reise haben wir die persönlichen Planetenprinzipien kennnen gelernt sowie die beiden gesellschaftlichen Planeten Jupiter und Saturn. Mit den sogenannten kollektiven Planeten betreten wir nun eine neue Ebene unserer Reise und somit auch unserer Entwicklung und Umsetzung unserer Möglichkeiten. Wenn wir unsere Persönlichkeitsanteile Mond, Venus, Mars, Merkur und Sonne entwickelt, verinnerlicht und unser Potenzial zur Verfügung haben, wenn wir bereit sind, den Sinn unseres Lebens zu erkennen, unsere Wahrheiten immer wieder zu hinterfragen und zu leben (Jupiter), sind wir in der Lage, Verantwortung für uns und unser Tun zu übernehmen (Saturn). Das ist die Voraussetzung, um mit den Energien der kollektiven Planeten Uranus, Neptun und Pluto verantwortungsbewusst umzugehen und ihre Kräfte für das Wohl des Kollektivs einzusetzen. Unser Ego tritt jetzt in den Hintergrund. Jetzt heißt die Frage bei allen Handlungen „Trägt das, was ich mache, auch zum Wohl der anderen bei“.

Uranus, der erste der kollektiven Planeten, wurde zum Zeitpunkt der Französischen Revolution entdeckt. Der Wunsch nach „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ war die Motivation dieser Umbruchsphase. Die astrologische Symbolik von Uranus spiegelt uns diese Themen wider. Überall dort, wo wir Uranus im Horoskop haben, denken wir in anderen Dimensionen. Dort wollen wir frei sein von Abhängigkeiten, von Systemen, von Vorgaben, Begrenzungen und Normen. Wenn uns ein gut integrierter Saturn zur Verfügung steht, können wir verantwortungsvoll mit diesen Dynamiken umgehen. Dann sind wir in der Lage, Situationen und Erfahrungen aus der Vogelperspektive zu betrachten, unseren Blick zu erweitern, Situationen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und daraus resultierend, neue Wege zu beschreiten, die uns mehr Freiheit und Unabhängigkeit bieten können. Im Idealfall geschieht dies unter Einbeziehung aller Beteiligten, in Teamarbeit, unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse und Vorgaben mit dem Ziel, Win-Win-Situationen zu erschaffen. Mit Uranus erkennen wir, dass jeder von uns, unabhängig davon, was er kann, weiß oder tut, ein gleichwertiger Teil unseres Lebens hier auf der Erde ist. Jeder von uns trägt mit seinem Aspekt des Lebens, mit seinen Spuren, die er im riesigen Feld des Universums hinterlässt, seinen Anteil zur Komplexität des Kosmos bei. Wir alle sind untereinander vernetzt, wir alle sind gleich wichtig, gleichwertig. Das eine könnte ohne das andere nicht existieren. Uranus hilft uns, andere Bewusstseinsebenen zu erreichen, um diese Zusammenhänge zu erkennen und uns auf unsere individuelle Art und Weise einzubringen.

Die Energie von Uranus ist, im Gegensatz zu Saturn, der sich an der Vergangenheit orientiert, in die Zukunft ausgerichtet. Wir wollen jetzt unseren Fokus auf die Zukunft ausrichten, Grenzen überschreiten und bis jetzt nicht vorstellbare Wege gehen. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das Internet, mit dem wir alle tagtäglich auf der ganzen Welt unterwegs sind. Wir sind weltweit vernetzt und können in Bruchteilen von Sekunden alle nur erdenklichen Informationen abrufen, uns mit Menschen in allen Ländern der Erde austauschen. Es bietet uns bis vor einigen Jahren noch nicht vorstellbare Möglichkeiten, mit allen Vor- und Nachteilen. Gerade in diesem Bereich wird klar erkennbar, wie wichtig es ist, den Blick für das Wohl der Allgemeinheit nicht aus den Augen zu verlieren.

Uranus will Veränderung, und zwar plötzlich. Verharren wir zu lange in Situationen, die sich überdauert haben oder die einer Erneuerung bedürfen, bricht Uranus diese Strukturen auf und hilft uns, neue Wege zu erkennen. Das kann eine plötzliche Idee sein, ein Geistesblitz, der uns bis dahin ungeahnte Möglichkeiten aufzeigt. Auch ein Unfall trägt immer die Signatur von Uranus. Wenn unser Lebensweg nicht mehr unserem Seelenplan entspricht, wenn wir den Kontakt zu uns selbst verloren haben, wenn wir die Botschaften unseres Herzens nicht mehr verstehen, kann ein Unfall die anstehende Richtungsänderung unseres Lebens auslösen. Durch den mit einem Unfall erforderlichen Rückzug fällt es uns leichter, uns mit uns selbst und unserem Leben zu beschäftigen und anstehende Schritte und Veränderungen zu erkennen und vorzunehmen.

Schwierigkeiten im Umgang mit Uranus-Themen können durch folgende Erfahrungen gekennzeichnet sein (Auszug aus dem Buch AstroEssenzen):

  • Ich habe Angst vor Veränderung
  • Ich habe Angst vor der Freiheit
  • Ich kann mich mit neuen Lösungsansätzen nicht anfreunden, bewege mich nur in eingefahrenen Gleisen
  • Wenn ich schon einmal neue Wege beschreite, neige ich dazu, das Kind
  • mit dem Bad auszuschütten
  • Ich habe kein Vertrauen in meine Intuition
  • Ich bleibe in meinen Emotionen stecken und kann mich nicht distanzieren
  • Ich bin aus Prinzip immer dagegen
  • Ich bin dauernd nervös
  • Ich halte mich für etwas Besseres und brauche „Extrawürste“. Deshalb empfinde ich andere Menschen nicht als gleichwertig und erkenne nicht dass wir gemeinsam im Team stärker sind
  • Ich habe keine Visionen

Wenn Sie sich bei einem dieser Themen erkennen, kann die AstroEssenz Uranus eine Unterstützung sein, einen neuen Zugang zu Ihrer Uranus-Qualität zu finden. Möchten Sie sich über Ihre Uranus-Konstellation und die damit zusammenhängenden Themen informieren, kontaktieren Sie mich unter der Telefonnummer 0861 2092599.

Neuer Energie #5 (Indigo Essences)

Manchmal ergibt sich aus dem Thema des „Zu guter Letzt“, was die Essenz des Monats sein wird, manchmal teste ich es auch einfach kinesiologisch aus. Im Oktober war der Muskeltest sehr klar und nachdrücklich, dass es die „Neue Energie #5“ von den Indigo Essences sein sollte.

Bei den Essenzen der „Neue Energie Serie“ von Ann Callaghan geht es darum, den Sprung in ein neues Leben zu tun. Nachdem wir die Verletzungen und Ängste geheilt haben, die wir als Kinder erlitten haben, können wir uns ausdehnen und erforschen, wer wir wirklich sind. Dieser Prozess ist jedoch durchaus anstrengend, und jeder von uns hat wohl schon einmal eine Durststrecke erlebt, während der man einfach die Nase voll hat und am liebsten mit dem ganzen „Entfaltungskrempel“ aufhören würde.

Die Neue Energie Nr. 5 ist genau für diese Zeiten gedacht. Sie trägt den Untertitel Löwenherz! Wenn wir die Gesundheit unseres Verstands anzweifeln, wenn wir diesen ganzen anstrengenden „Neue Energie Kram“ gründlich satt haben, dann wird die Essenz uns dabei helfen, die Liebe in unserem Herzen zu finden und trotzdem weiterzumachen.

Tatsache ist, dass es keinen Weg zurück und auch keine Alternative für den Weg nach vorne gibt. Deshalb sollten wir die Werkzeuge nutzen, die uns zur Verfügung stehen – diese Essenz (und die anderen Essenzen aus der Neue Energie Serie) sind genau das!

Die Essenz des Monats ist als 30 ml Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR ab sofort bei uns verfügbar.

https://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Gesundheit, gelassen bleiben, Neues ausprobieren

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Zentrales Thema: Gesundheit
  • Stabil bleiben
  • Gelassen sein
  • „drüber schlafen“, bevor man reagiert
  • Die Geschenke in den Ereignissen entdecken
  • Schritte und Ausrichtung immer wieder überprüfen
  • Neues wagen, auch im eigenen Verhalten
  • Sich mit unterstützenden Menschen austauschen

Gesundheit
Die letzten Wochen waren geprägt von körperlichen Beschwerden und Ängsten, viele hatten Existenzangst. Zentral in den nächsten Wochen ist, den Körper zu stabilisieren, sich gesund zu ernähren, in der Natur Kraft zu tanken und immer wieder zu schauen, was der Körper braucht. Gerade wenn Ängste und Unruhe „in der Luft liegen“, braucht es Gelassenheit und Erholung (unterstützend Nr. 67 + 71 blauer + grüner Schöpfungsstrahl).

Stabil und gelassen sein
Unerwartete Ereignisse werfen Planungen über den Haufen und stellen manchmal das Leben auf den Kopf. Das führt dann zu Verunsicherung. Menschen reagieren angespannt und aggressiv, sind fordernd oder vorwurfsvoll.

Deshalb sind wir immer wieder gefordert, gelassen zu bleiben, nicht zu schnell zu reagieren, die eigenen Emotionen zu beobachten, zu hinterfragen und die blockierenden Muster oder Traumen zu erkennen, zu transformieren, zu durchbrechen.

Gerade in den nächsten Wochen sollte man in wichtigen und herausfordernden Situationen nicht impulsiv reagieren, sondern erst mal „darüber schlafen“, genau hinschauen, die Ansicht von Freunden hören und dann erst reagieren. Wenn es gelingt, das Geschenk und den Lernschritt in der schwierigen Situation zu erkennen, wird vieles leichter (unterstützend Nr. 67 + 71 blauer + grüner Schöpfungsstrahl).

Neues ausprobieren
Gerade werden wir auch unterstützt, unerwünschte Verhaltensweisen und Reaktionen zu verändern, die durch Angst, emotionale Verletzungen, Gewohnheiten oder auch durch die Aktionen anderer hervorgerufen werden. Hilfreich ist dann, zuerst einmal tief zu atmen und die Spannung loszulassen. Dabei kann man sich vorstellen, dass man die blockierenden Strukturen ausatmet und Kreativität, den Mut zum spielerischen ausprobieren und Weisheit einatmet (siehe Meditation). Vor allem wenn man sich mit der Reaktion oder Antwort Zeit lässt (siehe oben „darüber schlafen“) und auf die Intuition achtet, können sich neue Möglichkeiten und Verhaltensweisen zeigen (unterstützend Nr. 9 Orion).

Schritte und Ausrichtung prüfen – sich austauschen
Wie in den letzten Monaten ist es immer noch wichtig, Schritte und Konzepte zu hinterfragen und zu überprüfen. Das kann auch von außen angestoßen werden: Ereignisse oder andere Menschen stellen uns in Frage; Ereignisse zwingen, uns neu zu orientieren oder neu zu strukturieren. Dies können wir nutzen, um für uns Klarheit zu bekommen und wieder einmal zu entscheiden, was wichtig ist (unterstützend Nr. 9 Orion). Dabei sind Gespräche mit Freunden oder Therapeuten unterstützend.

Mir kam folgendes Bild: Wenn wir unsere Arbeit, unsere Beziehungen oder unser Leben mit einem Buch vergleichen, dann gibt es den Buchtitel und im Buch unterschiedliche Kapitel. Der Titel entspricht dem übergeordneten Ziel, das was mir wichtig ist, wofür ich lebe oder arbeite. Buchtitel meiner Arbeit kann sein: Menschen inspirieren, sie auf neue Gedanken bringen. Er kann aber auch lauten: Berühmt und reich werden. Inhaltlich können beide Bücher die gleichen Kapitel haben: Techniken, Finanzen, Probleme mit Bekannt werden, die eigenen Blockaden. Aber der Buchtitel, das Ziel gibt den beiden Büchern eine andere Richtung, einen anderen Inhalt.

Die Energie unterstützt uns gerade, unseren „Buchtitel“ zu erkennen und uns auszurichten. Denn wenn mir mein übergeordnetes Ziels bewusst ist (manche nennen es auch Seelenplan oder Seelenaufgabe) und ich weiß, wofür ich mich einsetze und lebe, habe ich mehr Kraft und Begeisterung und kann auch „Kapitel“, die mir schwer fallen, leichter lösen. Wenn ich zum Beispiel Probleme mit dem Thema Geld oder „gesehen werden“ habe, verändert sich etwas, wenn es ein Kapitel ist, das hilft, den Buchtitel (das Ziel inspirieren) zu erreichen. Bsp: Wenn ich Geld habe und bekannt bin, kann ich leichter und mehr Menschen inspirieren. Fragen dazu?

Meditation: Beobachte für einen Moment deinen Atem. Dann stelle dir vor, dass du bei jedem Ausatmen blockierenden Strukturen und Beschwerden ausatmest. Vielleicht hilft es dir, dabei eine Farbe zu sehen. Bei jedem einatmen atme Kreativität, den Mut zum spielerischen Ausprobieren und Weisheit ein. Auch hier kannst du dir wieder Farben vorstellen.

Zum Abschluss stelle dir vor (oder bitte darum), dass sich die eingeatmeten neuen Qualitäten (und Farben) harmonisch integrieren.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zu guter Letzt … Oktober 2017

Wenn ich so überlege, was denn das Thema für mein nächstes „Zu guter Letzt“ sein könnte, zeigt das Universum manchmal mit einem schelmischen Augenzwinkern, dass es einen sehr feinen Sinn für Humor hat. So auch wieder diesen Monat, in dem sich das Thema, wie die sprichwörtliche Katze, selbst in den Schwanz beißt.

Wie schon erwähnt, ist der Judosport mein großes Hobby. Die Mehrzahl der Menschen in den Industrieländern hat wohl eine ungefähre Ahnung, worum es beim Judo geht – es ist eine japanische Kampfsportart. Was jedoch die wenigsten wissen ist, dass Judo viel mehr als das ist. Der Begründer, Jigorō Kanō, hat einen großen Teil seines Lebens darauf verwendet, die verschiedenen philosophischen Richtungen der alten japanischen (Kampf-) Künste zu einer konsistenten und erstaunlich umfassenden Philosophie zusammenzufassen. Das interessante daran ist, dass sich seine Prinzipien natürlich auf der Judomatte, in besonderer Weise jedoch auch in so gut wie allen Situationen des alltäglichen Lebens anwenden lassen.

Die Quintessenz seiner Philosophie kondensiert sich in zwei Prinzipien: Jita-kyō-ei (自他共栄,„Gegenseitige Hilfe für den wechselseitigen Fortschritt und das beiderseitige Wohlergehen“) und Sei-ryoku-zen-yō (精力善用, „Bestmöglicher Einsatz von Körper und Geist“). Um letzteres soll es heute gehen.

Das Prinzip Sei-ryoku-zen-yō beschreibt, salopp gesagt, dass es nicht sinnvoll ist, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Etwas elaborierter gibt es Wolfgang Dax-Romswinkel in seiner Artikelserie über den Judosport frei nach Jigorō Kanō wieder:

„Angenommen mein Gegner hat eine Stärke von 10 und meine eigene Stärke hat den Wert 7. Wenn er mich mit all seiner Kraft stößt, werde ich umfallen, da seine Kraft um 3 Einheiten größer ist als meine. Weiche ich aber im Moment seines Angriffs zurück, so wird er, da er einen Widerstand erwartet, der aber nicht erfolgen wird, nach vorne stolpern und sein Gleichgewicht für einen Moment verlieren, während ich selbst mein Gleichgewicht behalte. In diesem Zustand wird mein Gegner nicht mehr mit seiner ganzen Kraft kämpfen können. Seine Stärke ist vielleicht auf 3 gefallen. Ich dagegen besitze immer noch eine Stärke von 7 und kann ihn nun sogar mit nur der Hälfte meiner Kraft besiegen.“

Dieses Prinzip lässt sich in hervorragender Weise auch auf unser tägliches Leben übertragen.

Wenn wir bei dem was wir tun auf Widerstände stoßen, ist es dann sinnvoll, mit aller Kraft zu versuchen, diese zu überwinden? Druck erzeugt Gegendruck, das heißt, oft ist es so, dass unsere Bemühungen, den Widerstand zu überwinden letztlich dafür sorgen, dass sich dieser nur vergrößert. Vielleicht gelingt es uns sogar, den Sieg in diesem Spiel davonzutragen. Die Frage ist nur, was es uns gekostet hat und ob wir mit dem Erreichten wirklich glücklich sind.

Oder ist es vielleicht sinnvoller, den Widerstand zu unserem Vorteil zu nutzen? Der erste Schritt, dabei ist, dass wir erkennen, dass da ein Widerstand ist. Das ist oft schwierig genug, denn wie viele von uns haben sich längst daran gewöhnt, dass alles kompliziert, schwierig und anstrengend ist. Tatsächlich ist es eine weit verbreitete Überzeugung, dass das, was wir uns nicht „im Schweiße unseres Angesichts“ erarbeitet haben nichts wert ist (oder alternativ, dass wir es nicht verdient haben)? Und wenn dann mal etwas leicht und wie von selbst geht, dann stehen wir überrascht da und wissen nicht so recht, was wir nun damit jetzt anfangen sollen.

Das Leben funktioniert so, dass die Dinge, die gut für uns sind, leicht gehen. Vielleicht müssen wir die Ärmel hochkrempeln und sicher müssen wir die Initiative ergreifen, aber es darf leicht gehen. Und wenn es das nicht tut, dann liegt das daran, dass wir auf Widerstände gestoßen sind. Wenn wir das dann auch noch erkennen, dann haben wir den ersten Schritt getan, um Sei-ryoku-zen-yō im Alltag anwenden zu können.

Der zweite Schritt besteht darin, zu erkennen, worin die Widerstände bestehen und am besten auch, warum die Widerstände da sind. „Was hindert mich“ und „was muss ich tun, damit es mich nicht mehr hindert“ sind die beiden zentralen Fragen, auf die es leider keine pauschalen Antworten gibt. In der Regel weisen uns Widerstände darauf hin, dass der Weg, den wir uns ausgesucht haben, um zum Ziel zu kommen, so nicht funktioniert, oder, dass das Ziel selbst nicht zu unserem höchsten Wohl ist. In den seltensten Fällen jedoch, geht es darum, alles über den Haufen zu werfen und von vorne zu beginnen. In der Regel reicht es, den Weg oder das Ziel so zu modifizieren, dass es sich immer noch gut und richtig anfühlt, aber der Widerstand keine Angriffsfläche mehr findet.

Der dritte und letzte Schritt dreht sich darum, das, was sich uns ursprünglich in den Weg gestellt hat, zu unserem Vorteil zu nutzen. Wenn wir bis zu diesem Schritt gelangt sind, haben wir bereits profitiert, weil wir erkannt haben, dass wir etwas an unserem Weg verändern müssen, um erfolgreich zu sein. Vielleicht haben wir dabei auch etwas über uns selbst und die Art und Weise, wie wir auf Herausforderungen reagieren, gelernt. Oft gibt es uns auch neue Kraft und neuen Schwung, wenn sich Widerstände wie von selbst auflösen, wenn wir unseren Kurs korrigiert haben. Und manchmal verwandeln sich Menschen oder Situationen, die einst zwischen uns und unserem Ziel gestanden haben, sogar in wertvolle Ressourcen, die uns auf unserem weiteren Weg unterstützen. Das Potenzial dafür ist immer da – wir müssen nur in der Lage sein, es zu erkennen und zu nutzen.

Ein ganz ähnliches Prinzip verkörpert übrigens das Element Wasser aus der Traditionellen Chinesischen Medizin: Wasser reagiert auf Druck nicht mit Gegendruck, sondern es umfließt seine Hindernisse, wie große Kieselsteine in einem Bachbett. Wasser ist daher ein sehr sanftes und nachgiebiges Element. Gleichzeitig ist Wasser auch ungeheuer kraftvoll, was jeder bestätigen kann, der schon einmal in einem Sturm auf dem Meer war. Eine schöne Essenz, um das eigene Wasserelement ins Gleichgewicht zu bringen ist die Elementemischung „Water“ von den Pazifikessenzen.

Je länger ich mich mit den Judoprinzipien beschäftige, desto faszinierender finde ich sie. Wo ich anfangs mir noch lächelnd dachte, dass sie sicher gut und tiefgründig, jedoch nicht wirklich universell sind, erkenne ich nun, dass sie sich auf wirklich unglaublich viele Situationen und Herausforderungen anwenden lassen.

Und warum beißt sich bei diesem Thema nun die Katze in den Schwanz? Ganz einfach: In den letzten Wochen habe ich meine Judo-Trainer-Lizenz erworben und mich dementsprechend intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt. Anstatt mir nun irgendein Thema zu suchen, haben ich meine Beschäftigung mit dem Thema effizient genutzt, um den Artikel zu schreiben. Ein schönes Beispiel für die Anwendung von Sei-ryoku-zen-yō im Alltag.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen