Zu guter Letzt … (Dezember 2010)

… und eh man sich versieht ist schon wieder Weihnachten. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell es wieder Dezember geworden ist. Eben war noch Sommer und die Kinder sind im Garten herumgesprungen, schon ist Winter und Nikolaus steht vor der Tür.

Durch die neuen Essenzen aus Brasilien ist bei uns die Notwendigkeit entstanden, unser Lager unzuorganisieren und neue Schränke zu kaufen, in denen wir all die vielen Essenzen sinnvoll und Platz sparend aufbewahren können. Wir haben schon länger an diesem Thema gearbeitet und es hat auch seine Zeit gebraucht, bis wir die passende Lösung gefunden haben. Wer interessiert ist, kann in unserem Blog mehr darüber lesen. Neue Schränke sind jedoch mit Investitionen verbunden …

Zusätzlich sind in den letzten Tagen bei uns haufenweise Lieferungen aus aller Welt eingegangen: Australien, Brasilien, USA, Kanada … Die Fahrer von DHL und UPS kennen sich bei uns schon so gut aus, dass es mich nicht wundern würde, wenn Sie ine die Küche gingen und sich einen Kaffee selbst nähmen ;-) Um diese Flut von Essenzen, die ihren Weg nun zu uns gefunden hat, in Gang setzen zu können war eine massiver Energieaustausch (sprich: eine Menge Geld) nötig. Wir haben in den letzten drei Wochen so viel Geld für Essenzen ausgegeben, wie noch nie zuvor auf einen Schlag, und das hat mir schon ein wenig Angst gemacht.

Im letzten Newsletter habe ich geschrieben, dass es so wichtig ist, seine Entscheidung zu treffen und zu kommunizieren. Es ergeben sich dann auf einmal wie von selbst viele neue Möglichkeiten. Witzigerweise ergeben sich auch viele neue Notwendigkeiten, wie z.B. Geld zu investieren. Wenn man aus einer Pseudo-Sicherheit kommt und sich entscheidet, den Weg des Herzens zu gehen, dann kann es sehr beängstigend sein, wenn man auf vielerlei Arten zuerst einmal in Vorleistung gehen muss, bevor man die Früchte ernten kann (aber nebenbei gesagt: Das ist IMMER so – kein Bauer erntet, bevor er gesäht hat).

Unsere Vorleistung bestand in den letzten Wochen „lediglich“ daraus, auch einmal an die Ersparnisse zu gehen, um Essenzen einzukaufen – ich kann mir vorstellen, dass es da draußen sicherlich noch ganz andere Situationen gibt, die viel Mut erfordern um die notwendigen Vorleistungen zu erbringen. Im Englischen gibt es den Ausdruck eines „Leap of Faith“, was so viel heißt, wie dass man den nächsten Schritt vertrauensvoll vorwärts geht, ohne zu wissen, was einen erwartet oder ohne die Sicherheit zu haben, dass es gut gehen wird. Dieser „Leap of Faith“ ist es, der notwendig ist, sobald man sich entschieden hat. Mir hat dabei geholfen, mich an das wunderbare Gefühl zu erinnern, das ich hatte (und zwischen drin immer wieder habe) wenn ich an die Arbeit mit den Essenzen und an die Konferenzen in Lissabon und Kyoto denke. Dieses Gefühl ist so stark, klar und deutlich, dass für mich kein Zweifel daran besteht, dass dies der Weg ist, den ich gehen möchte.

Wenn es dabei dann also neben der Arbeit, die getan werden muss, noch den ein oder anderen „Leap of Faith“ gibt – nun gut. Dann krempeln wir die Ärmel hoch und springen ins kalte Wasser.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine ruhige, entspannte und friedliche Weihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen

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