Von Stockbottles und Einnahmeflaschen

Essenzen und Schwingungsmittel werden in unterschiedlichen Verdünnungsstufen angeboten: Stockbottles (Vorratsflaschen) und Einnahmeflaschen. Ähnlich wie bei der Homöopathie kann man mit jeder der Verdünnungsstufen direkt arbeiten, die Ebenen der Wirkung unterscheiden sich jedoch leicht. Nachfolgend erklären wir, wo die Unterschiede liegen und wie Sie selbst aus einer Stockbottle eine Einnahmeflasche herstellen können.

Die Stockbottle (Vorratsflasche)

Bei der Essenzenherstellung wird üblicherweise eine Schale mit Quellwasser energetisiert. Die Methoden der Energetisierung unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller, deswegen gehen wir hier nicht genauer darauf ein. Anschließend wird das aufgeladene/informierte Wasser im Verhältnis 1:1 mit Weinbrand (Brandy) aufgegossen. Der Weinbrand dient dabei ausschließlich der Konservierung. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich herauskristallisiert, dass es tatsächlich der Weinbrand ist, der auf energetischer Ebene die besten konservierenden Eigenschaften hat. Andere Alkohole können zwar das Wasser in chemischer und mikrobiologischer Hinsicht konservieren, die besten energetischen Ergebnisse gibt es jedoch nach wie vor mit Weinbrand. Das so haltbar gemachte Wasser wird als Mutteressenz, Muttertinktur oder Urtinktur bezeichnet und ist noch nicht zur Verwendung geeignet.

Der nächste Schritt besteht darin, einige Tropfen der Mutteressenz in ein Fläschchen mit einem Wasser/Weinbrand-Gemisch zu geben und das Ganze gründlich zu verschütteln. Üblicherweise handelt es sich dabei um 60 % Wasser und 40 % Weinbrand, dies variiert jedoch auch von Hersteller zu Hersteller. Die so verdünnte – man könnte auch sagen „potenzierte“ Mutteressenz ist die Stockbottle.

Die Einnahmeflasche

Wenn die Essenznoch einmal verdünnt wird, z.B. indem man einige Tropfen aus der Stockbottle in ein weiteres Fläschchen mit einem Wasser/Weinbrand-Gemisch gibt und erneut verschüttelt, dann erhält man eine Einnahmeflasche. Man kann Einnahmeflaschen auch ganz ohne Alkohol herstellen, diese sind jedoch nur ca. zwei Wochen haltbar.

Unterschiede zwischen Stockbottle und Einnahmeflasche

Neben der Tatsache, dass man aus einer Stockbottle viele Einnahmeflaschen herstellen kann, die Einnahmeflasche selbst jedoch nicht mehr verdünnen sollte, gibt es einen weiteren wesentlichen Unterschied. Jahrelange Forschung und Beobachtung lässt den Schluss zu, dass Essenzen, die man als Stockbottle anwendet ihre primäre Wirkung auf den energetisch niedriger schwingenden Ebenen (Körper, Verstand) entfalten während Essenzen auf dem Niveau der Einnahmeflaschen eher auf die energetisch höher schwingenden Ebenen (Emotionen, Energiekörper) wirken. Diese Beobachtung wurde vor allem von Sabina Pettitt (Pacific Essences) und Daniel Mapel (Wild Earth) gemacht. Andere Hersteller wie z.B. Ian White (Australische Buschblüten) sehen keine Unterschiede zwischen Einnahmeflasche und Stockbottle.

Herstellung einer Einnahmeflasche

  1. Besorgen Sie sich ein leeres Pipettenfläschchen. Bereits verwendete Fläschchen können erneut verwendet werden, sollten jedoch sehr sorgfältig gesäubert bzw. ausgekocht werden. Insbesondere ist zu beachten, dass sich keine Reste von Reinigungsmitteln mehr in der Flasche befinden.
  2. Füllen Sie das Fläschchen zu 25 % mit Weinbrand (ca. 40 % Vol. Alkoholgehalt). Bei einem 30 ml Fläschen sind das 7,5 ml. Der genaue Alkoholgehalt ist nicht der kritische Faktor, da der Weinbrand nur der Konservierung dient. Im Notfall können Sie auch anderen Alkohol verwenden (siehe jedoch oben – die energetische Wirksamkeit wird dabei nicht optimal konserviert). Wenn Sie aus welchem Grund auch immer keinen Alkohl vertragen, dann können Sie auch ganz darauf verzichten.
  3. Geben Sie eine Anzahl von Tropfen aus der Stockbottle in das Fläschchen. Wählen Sie die Anzahl der Tropfen entweder intuitiv oder mithilfe von Muskeltest, Biotensor, Pendel, etc. Sie können selbstverständlich auch mehrere einzelne Essenzen in einer Einnahmeflasche zusammenmischen. Als Faustregel gilt dabei, nicht mehr als fünf Essenzen zu verwenden. Wenn Sie das starke Gefühl haben, dass es mehr sein müssen oder dies getestet haben, gibt es jedoch keinen Grund, dies nicht zu tun.
  4. Füllen Sie das Fläschchen mit gutem Quellwasser (ohne Kohlensäure) auf und verschütteln Sie es für einige Sekunden kräftig. Beschriften Sie das Fläschchen, damit Sie auch noch in einigen Tagen oder Wochen wissen, was darin ist.
  5. Die so hergestellte Einnahmeflasche ist mindestens 18 Monate haltbar, wenn Sie Weinbrand zur Konservierung verwendet haben. Eine unkonservierte Einnahmeflasche sollte nach zwei Wochen aufgebraucht sein, da das Wasser sonst umkippen kann.

Lagerung

Essenzen sind Schwingungsmittel, daher können sie auch theoretisch von Schwingungen beeinflusst werden. Unsere Essenzen sind in der Regel vom Hersteller energetisch versiegelt, so dass die normalen, in der Umwelt vorhandenen elektromagnetischen Schwingungen ihnen nichts ausmachen. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie die Fläschchen nicht für lägere Zeit in unmittelbarer Nähe eines Mobil- oder schnurlosen Telefons aufbewahren.

Auch die Aufbewahrung im Kühlschrank ist aufgrund der elektromagnetischen Schwingung der Stromversorgung eher schädlich als nützlich. Wenn möglich bewahren Sie Ihre Essenzen auch mit mindestens einem Meter Abstand zur nächsten Steckdose oder Stromleitung auf, da diese auch ein elektromagnetisches Feld
(50 Hz) erzeugen.

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