Zu guter Letzt … (Oktober 2011)

Zu guter Letzt …

Dies ist der letzte Newsletter, bevor wir ein ganz besonderes Datum erleben werden … den 11.11.11. Grund genug für mich, dieses Datum zum Anlass zu nehmen, darüber zu schreiben und einige weiter führende Ideen über die Macht der Gedanken zu entwickeln.

In der Numerologie ist die 11 eine Meisterzahl, die ein besonders großes Potenzial für spirituelles Verständnis und Wachstum in sich trägt. Aber auch in unserem Alltagsleben wird dem Datum des 11. November ein ganz besonderes Gewicht verliehen (St. Martin, Faschingsanfang). Woher kommt es denn eigentlich, dass ein Datum so eine spezielle Energie hat? Insbesondere hat sich mir immer die Frage gestellt, warum diese Energie da ist, obwohl die Nummerierung der Tage doch ein rein willkürliches, von Menschen erschaffenes System ist. Will sagen: Der Erde, der Sonne und dem Universum ist es doch eigentlich egal, an welchem Ort im Sonnensystem die Erde zu dem Zeitpunkt steht, den wir den 11.11. nennen. Und was passiert, wenn auf einmal die Menschen sich entscheiden, einen neuen Kalender mit neuer Nummerierung einzuführen, der auf einmal ganz zu ganz anderen Zeitpunkten seine besonderen Zahlen hat?

Meiner Meinung nach liegt die Antwort in der stärksten, uns bekannten Macht … dem menschlichen Bewusstsein. Ein bestimmtes Datum bekommt eine besondere Bedeutung, weil wir sie ihm geben. Wenn einige hundert Millionen Menschen aus dem westlichen Kulturkreis auf den Kalender schauen und sich denken: „Wow … heute ist der 11.11.11“, dann erschafft das ein großes Bewusstseinsfeld …

Erlauben Sie mir an dieser Stelle einen kurzen Abstecher zum GCP, dem Global Consciousness Project (Globalen Bewusstseinsprojekt). Hierbei handelt es sich um ein langfristig angelegtes wissenschaftliches Experiment, an dem sich weltweit rund 100 Forscher und Ingenieure beteiligen. Mit Hilfe einer in der Universität von Princeton (USA) entwickelten Technologie und Zufallsgeneratoren werden seit 1998 von einem weltweiten Netzwerk Daten gesammelt, die die Existenz eines „globalen Bewusstseins“ belegen sollen. Nach der Theorie des GCP erzeugen Ereignisse, die starke Emotionen bei vielen Menschen auslösen, messbare Ausschläge von dazu geeigneten Instrumenten. Die Daten werden über das Internet zu einem Server in Princeton übertragen, wo sie archiviert und analysiert werden (Wikipedia).

Das Netzwerk der Messgeräte hat am 11. September 2001, dem Datum der Anschläge auf das World Trade Center, besonders starke Ausschläge registriert. Offensichtlich haben die weltweit hoch schlagenden Wellen von Emotionen dazu geführt, dass sich das Bewusstseinsfeld auf der Erde verändert. Der Vorläufer des GCP nannte sie FieldREG und zeichnete 1997, als die Nachricht vom Tod Prinzessin Dianas um die Welt ging und bei vielen Menschen Entsetzen auslöste, ebenfalls starke, nicht durch „Zufälle“ erklärbare Ausschläge auf. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Ergebnisse selbstverständlich von der „etablierten“ Wissenschaft angezweifelt werden.

Dennoch ist es also irgendwie schon so, dass die Gedanken der Menschen eine Wirkung haben, die über den Körper/Geist des Einzelnen hinausgehen und sich sogar soweit kumulieren können, dass sich mit den vergleichsweise groben Messinstrumenten der Wissenschaft Veränderungen nachweisen lassen. Das sollte uns zu zwei Schlussfolgerungen veranlassen: Erstens: wenn viele Menschen gemeinsam ähnliche Gedanken und Emotionen haben, dann bewirkt das eine Veränderung in der Welt und zweitens: wir sollten sehr gut wählen, was wir denken und fühlen, denn … siehe erstens.

Man könnte nun der Meinung sein, dass jeder Mensch bestimmt immer irgendetwas anderes denkt als alle anderen (oder so ähnlich). Tatsächlich ist es aber so, dass auch im Kleinen durch die Massenmedien viele Menschen zum gleichen Zeitpunkt ähnliche Gedanken und Emotionen haben. Nehmen sie beispielsweise nur die Tagesschau: Millionen von Menschen in Deutschland sehen sie gleichzeitig an und wenn eine besonders schreckliche Meldung darin vorkommt, dann werden sich die allermeisten dieser Menschen ähnlich (schlecht) fühlen. Entsprechendes gilt für Nachrichtensendungen in jedem Land dieser Erde.

Für mich ist dies ein wichtiger Grund, warum ich aufgehört habe, den klassischen Nachrichten regelmäßig zu folgen. Ich habe mir die Frage gestellt: Welchen Einfluss hat es auf mein Leben, wenn ich weiß, dass z.B. ein Flugzeug über dem Atlantik abgestürzt ist? Vor allem macht es mir Angst, wenn ich das nächste Mal im Flugzeug sitze. Hat es eine positive Wirkung auf mein Leben oder bringt es mir irgendeinen Vorteil oder Wissensvorsprung? Kein bisschen! Warum sollte ich mir das also antun?

Auf der anderen Seite hat es sicherlich eine unterstützende Wirkung, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Macht nutzen und durch die Kraft des Bewusstseins positive Energie aussenden. In Experimenten ist nachweisbar, dass gemeinsame Meditationen einer genügend großen Gruppe von Menschen einen messbaren, positiven Effekt auf andere Menschen und die Gesellschaft haben (siehe hierzu das „Zu guter Letzt“ aus unserem März Newsletter). Aus diesem Grund werde ich, zusammen mit einer kleinen Gruppe von Freunden den 11. November nutzen, um mich auf die positiven Dinge des Lebens zu fokussieren, zu meditieren und dieses besondere Datum gemeinsam zu feiern. Warum tun sie das nicht auch? Auch wenn es nur fünf Minuten sind (zum Beispiel ab 11:11 Uhr …. noch magischer ;-) ) in denen sie an die lieben Menschen in ihrem Leben denken und ihr Herz und ihren Verstand mit positiver Energie füllen. Ich bin mir sicher, dass dies ihnen (und wahrscheinlich auch der ganzen Welt) guttun wird!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen magischen 11. November.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen

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