Zu guter Letzt … (Juni 2012)

Gestern Nacht ist etwas Interessantes passiert: Ich lag im Bett und war dabei einzuschlafen als ich meine Position wechselte und wie ein Geist huschte auf einmal der Gedanke „Ich bin wertlos“ durch meinen hinwegdämmernden Verstand. Es gelang mir, den Geist am letzten Zipfel des ihn bekleidenden Bettlakens zu festzuhalten und wieder wach zu werden. Ich war etwas verwirrt, denn die Idee, dass ich wertlos sei, war nie Bestandteil meines bewussten Glaubenssystems. Dennoch schien sich tief unten, in Schichten zu denen man tatsächlich nur auf der Ebene der Träume Zugang hat, der kleine Mistkerl versteckt zu halten. Ausgelöst (getriggert) wurde dieser Gedanke ganz offensichtlich durch die Position, in die ich mich gerade bewegt hatte, eine Stellung, die ich schon als Kind gerne eingenommen hatte. Wenig überraschend schien es so, als ob sich diese Überzeugung irgendwann während meiner Kindheit in meinem Unterbewusstsein verankert hatte.

Mit den bewährten Mitteln der Kinesiologie ist es mir relativ schnell gelungen, diesen Glaubenssatz aufzulösen, jedoch ist die Erkenntnis nach wie vor faszinierend, dass sich Überzeugungen so tief in unserem Unterbewussten verstecken können, dass wir sie so gut wie nie greifen können. Wie schon öfter geschrieben ist jedoch momentan die Zeit des großen Aufräumens, weswegen mir vollkommen klar ist, warum gerade jetzt solche tief unten vergrabenen Dinge nach oben kommen. Wir sind aufgefordert, auch hier auszumisten und unser Körper-Geist-System unterstützt uns dabei, indem es uns aufzeigt, wo es etwas zu tun gibt.

Glaubenssätze sind Ideen, Gedanken und Vorstellungen, die wir über uns und die Welt haben, von denen wir so überzeugt sind, dass wir sie für die Wahrheit halten. Tatsächlich sind sie auch unsere Wahrheit, denn wir sehen uns und die Welt immer durch die Brille unseres Glaubenssystems. Dabei gibt es unterstützende und nicht unterstützende Glaubenssätze. Ein Beispiel für einen unterstützenden Glaubenssatz (eine Überzeugung) ist beispielsweise: „Wenn ich aus dem Fenster im 15. Stock falle, dann werde ich sterben“. Es ist offensichtlich, dass diese Überzeugung wahr und es unterstützend ist, wenn ich sie bei meiner Entscheidungsfindung, ob ich mich weit aus dem Fenster lehnen soll, berücksichtige.

Jedoch gibt es auch sehr viele Überzeugungen, die nicht unterstützend sind. Vielleicht war das in der Vergangenheit einmal anders, aber für die Person, die wir heute sind, gilt das schon lange nicht mehr. Beliebte Vertreter dieser Art sind: „Ich bin nicht liebenswert“, „Ich bin hässlich“, „Geld stinkt“, „Ich muss erst leiden bevor es mir besser gehen darf“ und viele andere Jeder von uns hat reihenweise Überzeugungen, die nicht (mehr) unterstützend sind. Viele davon werden unser tägliches Leben nicht spürbar beeinflussen, jedoch ist es bei den meisten Menschen so, dass es auch einige Glaubenssätze gibt, die uns massive Probleme bereiten. So ist es nachvollziehbar, dass jemand der von sich selbst glaubt (und zutiefst davon überzeugt ist) nicht liebenswert zu sein, Probleme damit haben wird, den liebevollen Partner zu finden, den er/sie sich so sehr wünscht. Es ist also sehr sinnvoll, die wesentlichen nicht unterstützenden Glaubenssätze zu identifizieren und Mittel und Wege zu finden, sie zu eliminieren.

Allgemein ist es in der letzten Zeit so gewesen, dass sich bei mir und in meinem Umfeld in verstärktem Maß alte, nicht unterstützende Überzeugungen gezeigt hatten, die geklärt und gelöst werden wollten. Anscheinend ist der Frühling 2012 eine Zeit, in der die Entsorgung von alten Glaubenssätzen „dran“ ist. Glücklicherweise gibt es natürlich für diese Aufgabe verschiedene Essenzen, die uns wunderbar dabei unterstützen können:

  • Letting Go: Die Essenz der Wahl von den Wild Earth Tieressenzen, wenn es darum geht, jegliche Form „alten Krempels“ loszulassen. Diese Mischung ist Bestandteil der Healing Path Essenzen, einer Serie von Mischungen, die es sich lohnt einmal genauer zu betrachten, wenn man mit tiefen emotionalen Verletzungen aus der Vergangenheit zu tun hat.
  • Apophyllite: Die mentale Reinigungsessenz von Pacific Essences. Hilft dabei, „giftige“ Glaubenssätze und Überzeugungen loszulassen. Ist auch sehr hilfreich um die Entgiftung des Körpers auf energetischer Ebene zu unterstützen.
  • Tarbush: Die Wüstenessenz von Desert Alchemy stärkt die Inspiration und Motivation, etwas zu ändern, das man als Begrenzung oder selbstverständliche Bedingung des Lebens akzeptiert hat. Die Blüte hilft uns, tief eingeprägte und unbewusst wirkende Annahmen oder Überzeugungen zu identifizieren und loszulassen.
  • Confid Essence: Die Mischung von den Australischen Buschblüten, die uns dabei hilft, voller Zuversicht und Vertrauen in uns selbst alte Überzeugungen in Bezug auf uns selbst oder die Welt zu hinterfragen und loszulassen.

Mir geht es so, dass ich die Welt jedes Mal, wenn ich einen zentralen nicht unterstützenden Glaubenssatz losgeworden bin ein bißchen wie mit neuen Augen sehe. Und das beste daran ist: Wenn man einmal einen dieser Glaubenssätze bewusst eliminiert hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass er irgendwann wieder zurückkommt extrem gering. Lassen Sie uns also in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten Jagd auf alle alten Überzeugungen machen, die uns daran hindern, uns so zu entfalten, wie wir es wollen und verdient haben.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

 

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