Chiron

von Verena Reiß

Die nächsten beiden Begleiter auf unserer Reise, Chiron und Lilith, nehmen eine Sonderstellung ein. Chiron steht für die Verbindung zwischen den Gesetzen des Himmels und den Naturgesetzen auf der Erde.

Die Astrologie arbeitet erst seit einigen Jahren mit der Chiron-Symbolik. Chiron, ein Asteroid, wurde im November 1977 entdeckt und von den Astronomen der Gruppe der Kentauren zugeordnet. Es wird angenommen, dass Chiron aus einem Bereich am Rande des Sonnensystems stammt, der noch nicht erforscht ist, dem sogenannten Kuiper-Gürtel. Symbolisch verbindet er uns daher mit Inhalten, die wir nicht in Verbindung bringen können mit Erfahrungen auf der Erde, uns fehlt bisher der Bezug dazu. Chiron baut uns Brücken zu diesen neuen Welten, zu anderen Dimensionen, die uns bis jetzt nicht zugänglich waren. Das bedeutet andererseits auch, er hilft uns, Ebenen unseres persönlichen Daseins zu entdecken, die uns vollkommen fremd sind und die wir noch nicht erforscht haben.

Immer wenn ein Himmelsgestirn entdeckt wird, ist das ein Hinweis darauf, dass die Menschheit auf dem Wege ist, einen wichtigen Bewusstseinsschritt zu vollziehen. Um zu verstehen, welche Themen durch das Erscheinen von Chiron angezeigt sind, können wir interessante Informationen aus der Umlaufbahn des Chiron bekommen. Chiron zieht seine Runden um die Sonne zwischen den Umlaufbahnen von Saturn und Uranus. Überträgt man diese Tatsache auf die Interpretationsebene der Chiron-Symbolik, so bedeutet dies die Verbindung zwischen Himmel (Uranus) und Erde (Saturn). Er ist der Vermittler zwischen einer für uns bis jetzt nicht zugänglichen geistigen Dimension (Uranus) und den Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen des Lebens hier auf der Erde (Saturn). Chiron hilft uns beim Übergang ins Wassermann-Zeitalter (Uranus), in die Neue Energie (Uranus).

Dort wo sich Chiron im Horoskop befindet, sind wir einer starken inneren Spannung ausgesetzt. Einerseits spüren wir die unbegrenzten Möglichkeiten (Uranus) und bekommen eine Ahnung davon, was Ganzheit bedeuten kann und andererseits nehmen wir außerordentlich schmerzhaft das Getrenntsein, die Begrenzungen des menschlichen Daseins wahr (Saturn). Die Geburtsstellung des Chiron im Horoskop symbolisiert daher einen Bereich, der geprägt ist von einer erhöhten Empfindlichkeit und Sensibilität, einer mitgebrachten „Wunde“. Hier fühlen wir uns unvollkommen, angreifbar und verletzlich und neigen daher zu Überempfindlichkeiten und Überreaktionen. Chironische Verletzungen sind Prägungen unserer Seele aus anderen Zeiten und Dimensionen, die mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden sind.

Anders als bei anderen Lebenserfahrungen, können wir bei Chiron-Erfahrungen nichts tun, um dieses Thema zu bearbeiten. Wenn eine Chiron-Geschichte ins Bewusstsein kommt, gilt es, wahrzunehmen, hinzusehen und auszuhalten, was ist. In diesem Lebensbereich sollen wir unsere Empfindsamkeit und Verletzbarkeit erkennen und akzeptieren. Es ist ein bewusster Umgang mit dieser Verletzlichkeit gefordert, was auch heißt, sich abzugrenzen und zu schützen. Akzeptanz bedeutet in diesem Zusammenhang, in Demut, mit Hingabe und Vertrauen den Weg unserer Seele zu gehen. Die Geschenke dieses Weges sind tiefer innerer Frieden, der unsere Seele erfüllt und außergewöhnliche Begabungen und Talente, die uns zur Verfügung stehen, um anderen Menschen zu helfen und sie für ihren eigenen Weg zu inspirieren.

Die AstroEssenz Chiron kann bei folgenden Themen unterstützend eingesetzt werden (Auszug aus dem Buch „AstroEssenzen„):

  • Aufhören mit jedem Hadern
  • Annehmen der eigenen Verletzlichkeit
  • Wirkt gegen alle inneren Spaltungstendenzen
  • Fördert das Aussöhnen mit sich selbst und dem eigenen Schicksal
  • Dadurch entsteht ein Zustand von Ruhe und Frieden
  • Fördert spirituelles Wachstum

Wenn Sie interessiert daran sind, wie sich die Chiron-Energie in Ihrem Leben auswirkt und welche Themen mit Ihrer Chiron-Konstellation in Verbindung stehen, kontaktieren Sie mich unter der Telefonnummer 0861 2092599.

Sand Dollar (Pacific Essences)

Im Januar 2018 heißt unsere Essenz des Monats „Sand Dollar“ (Dendraster excentricus) von den Pazifikessenzen. Es handelt sich dabei um die erste Meeresessenz von Sabina Pettitt und wahrscheinlich sogar um die allererste bewusst hergestellte Essenz aus einem Meereslebewesen weltweit. Im Jahr 1985 hat Sabina sie, einer starken Intuition folgend, für eine Freundin hergestellt, die an Krebs erkrankt war. Das Geschenk, das die Essenz der Freundin brachte, war die Unterstützung dabei, ehrlich zu sich selbst zu sein, die seelischen Hintergründe der Erkrankung zu erforschen und die notwendigen Veränderungen im Leben vorzunehmen. Wenn wir letzteres Tun, dann öffnen wir dem Potenzial einer vollständigen Heilung die Tür – die Frau hat ihre Krankheit überwunden und lebt noch heute.

Das neue Jahr 2018 beginnt mit Synchronizität auf vielen Ebenen. Puzzlestücke, die noch vor wenigen Wochen ziemlich zerstreut und chaotisch waren, fallen in diesen Tagen wie von selbst an den richtigen Ort. Das funktioniert jedoch in zwei Richtungen: Wenn wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, dann entfaltet sich vor uns eine Fülle an neuen Optionen und Gelegenheiten. Wenn wir uns bisher jedoch dagegen gesträubt haben, das Loszulassen, was uns nicht länger dient, die Muster aufzugeben, die uns nicht länger unterstützen und dabei ehrlich zu uns selbst zu sein, dann kann es den Anschein haben, als ob sich die Welt gegen uns verschworen hat und aufgrund der unwahrscheinlichsten „Zufälle“ werden Veränderungen erzwungen, gegen die wir uns so lange gewehrt haben, die jedoch langfristig gut für uns sind.

Die Sand Dollar Essenz unterstützt uns dabei, uns selbst und unsere Muster mit größerer Klarheit zu sehen, besonders, wenn es um Krankheiten oder „kranke“ Situationen und Konstellationen geht. Wenn wir verstehen, was die Gründe hinter den offensichtlichen Symptomen sind, dann ist der erste Schritt in Richtung Lösung bereits getan.

Jeder Mensch ist einzigartig. Jede Krankheit ist einzigartig und jede Person reagiert unterschiedlich auf ihre Symptome und die möglichen Lösungen. Wenn uns jemand sagt, dass wir für unser Elend selbst verantwortlich sind, dann ist das zwar auf gewisse Art und Weise zutreffend, jedoch in der Situation selbst weder hilfreich noch zielführend, denn es erzeugt eher Schuldgefühle, die den Schritt in Richtung Lösung noch erschweren, anstatt ihn zu unterstützen.

Sand Dollar hilft uns dabei, ehrlich zu uns zu sein und klar zu erkennen, was bisher „faul“ war und was wir verändern müssen, damit es in Zukunft besser laufen kann. Deshalb unterstützt uns die Essenz auf tiefster Ebene bei der Transformation, die notwendig ist, um unser volles Potenzial zu leben.

Wir bieten Sand Dollar wie immer als Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR an.

https://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Zu guter Letzt … (Januar 2018)

Dieses „Zu guter Letzt“ ist ein Plädoyer. Ein Plädoyer, endlich mit dem „Entweder/Oder“ aufzuhören und zu akzeptieren, dass ein „Sowohl/Als auch“ immer die bessere Lösung ist. Es geht mir dabei heute um den niemals enden wollenden Kampf zwischen den Anhängern der Schulmedizin und der Naturmedizin.

Natürlich greifen die Meinungsmacher und Lobbyisten unter den Schulmediziner alles an, was außerhalb ihres Verständnisses ist, bzw. ihre Pfründe in Gefahr bringt. Jedoch gibt es auch genügend Hardliner unter den Menschen, die der Naturmedizin nahestehen, und die alles, was der Schulmedizin entspringt, kategorisch ablehnen. Eines ist so gefährlich und dumm wie das andere.

Aktueller Fall: Eine Freundin der Familie wird von einem Pferd abgeworfen und ihr Nacken tut höllisch weh. Vorsichtshalber geht sie zum Orthopäden und dank der diagnostischen Instrumente der Schulmedizin wird schnell klar, dass zwei Halswirbel und die Schädelbasis gebrochen sind, glücklicherweise ohne eine Schädigung des Rückenmarks. Durch die fortschrittlichen Operationsmethoden der Schulmedizin können die Wirbel so weit fixiert werden, dass eine nachträgliche Schädigung des Nervengewebes ausgeschlossen werden kann und in sechs Wochen sind die Knochen geheilt und unsere Freundin wird wieder so gut wie neu sein. Dank der Schulmedizin wurde verhindert, dass die Brüche übersehen wurden und unsere Freundin vielleicht den Rest des Lebens vom Hals an gelähmt wäre. Zusätzlich helfen ihr Schmerz- und Beruhigungsmittel, den initialen Schock zu überstehen. Das sind Momente, in denen ich wirklich dankbar für die Segen der Schulmedizin bin.

Da unsere Freundin Heilpraktikerin ist, wird sie sicherlich im Anschluss an die Operation das gesamte Spektrum der Naturmedizin nutzen, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen, damit der Heilungsprozess schnell und ohne Komplikationen ablaufen kann. Die Schulmedizin hat hier ehrlich gesagt nicht viel anzubieten und wir befinden uns, sobald die akute Phase vorbei ist, in der Domäne der Naturmedizin.

Ich selbst bin schon lange der Meinung, dass es im Bereich der Medizin kein „Entweder/Oder“ geben darf, aber wer es gerne plakativ und überdeutlich braucht: Voilà. Ich verwende übrigens ganz bewusst nicht den Begriff Alternativ- oder Komplementärmedizin, denn vieles, was es in diesem Bereich gibt, ist viel älter als die Schulmedizin. In meinen Augen ist deshalb der Ausdruck „Naturmedizin“ viel passender.

Vielleicht bin ich naiv, aber ich habe sogar die Hoffnung, dass es irgendwann nur noch eine Medizin geben wird, die das Beste aus allen Welten vereint. Dazu ist es jedoch notwendig, dass auch die Betonköpfe unter den Schulmedizinern akzeptieren, dass es wahre Dinge gibt, die die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann, und dass auch das goldene Kalb der Empirik, randomisierte Doppelblindstudien, nicht alles beweisen oder widerlegen können. Gleichzeitig müssen sich all diejenigen an die eigene Nase fassen, die alles in der Schulmedizin ablehnen und verteufeln. „Alternative Betonköpfe“ sind genauso schlimm, wie ihre schulmedizinischen Pendants.

Ich selbst lebe nach dem Motto, dass es zu jeder Situation eine bestmögliche Lösung oder Unterstützung gibt, und ich versuche nach Kräften, diese ohne Scheuklappen zu sehen. Wenn ich erkältet bin werde ich nicht zum Arzt rennen und mir die „Segen“ der Pharmaindustrie verschreiben lassen. Mit Schüsslersalzen und homöopathischen Mitteln fühle ich mich in dieser Situation einfach besser unterstützt und behandelt. Als ich mir jedoch als Kind das Bein gebrochen hatte, war ich nach meiner Operation unendlich dankbar für die Schmerzmittel, die mir die Krankenschwester verabreicht hat – die sind ein tatsächlicher Segen der Pharmaindustrie, wie viele weitere Dinge auch.

Letztlich reduziert sich alles immer wieder auf die Themen „Verantwortung übernehmen“ und „gesunder Menschenverstand“. Solange ich der Meinung bin, dass jemand anderes für mein Wohl und meine Gesundheit verantwortlich ist, beispielsweise ein Arzt oder Heilpraktiker, entziehe ich mich der Aufgabe, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Das ist einerseits recht bequem, denn wenn es mir nicht gut geht, kann ich scheinbar die Schuld auf jemand anderen schieben. Doch der Schein trügt. Solange wir nicht selbst Verantwortung übernehmen, geben wir die Macht aus der Hand, selbst dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Ich persönlich ziehe es daher vor, selbst etwas für mein Wohlergehen tun zu können, anstatt darauf hoffen zu müssen, dass andere es tun.

Deshalb übernehme ich die Verantwortung für meine Gesundheit. Unter anderem bedeutet das, die Zeit dafür aufzuwenden, sich zu informieren und sich eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden. Es bedeutet auch, im Zweifelsfall zweite und dritte Meinungen einzuholen, und zwar aus allen Disziplinen der Medizin, die helfen können. Es bedeutet aber auch, gegebenenfalls nicht einer Meinung mit dem behandelnden Arzt zu sein, und eine Behandlung, die man nach gründlicher Recherche und reiflicher Überlegung für nicht sinnvoll erachtet, abzulehnen.

Dazu ein Beispiel: Als ich etwa Mitte 20 war und noch keine Ahnung von Naturmedizin hatte, plagten mich wiederkehrende Magenschleimhautentzündungen. Mein Hausarzt untersuchte und befragte mich und schlug relativ schnell eine Magenspiegelung vor, um einen eventuell vorhandenen Helicobacter pylori zu diagnostizieren. Ehrlich gesagt hatte ich nicht besonders Lust, ins Krankenhaus zu gehen und einen Schlauch zu schlucken, deshalb fand ich mich nicht mit seinem Vorschlag ab, sondern fragte nach, ob es nicht auch noch andere Optionen der Diagnostik gäbe. Nach mehrfachem und nachdrücklichen Fragen rückte er dann damit heraus, dass es da noch so einen Atemtest gäbe … Danach ging es schnell: Atemtest, Diagnose bestätigt, Antibiotikum und der Magen war wieder wie neu. Und das zu einem Bruchteil der Kosten, die eine Magenspiegelung verursacht hätte. Heute würde ich nach dem Antibiotikum noch dafür sorgen, dass meine Darmflora sich wieder regeneriert, damals hatte ich wie gesagt davon noch keine Ahnung.

Glücklicherweise scheint die Anzahl der Ärzte zu wachsen, die bewusst die Rolle einnehmen, die meiner Meinung nach jeder Heiler einnehmen sollte: als Berater und Begleiter. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich meinen Zahnarzt gewechselt. Beim ersten Termin wollte ich ihn gleich darauf vorbereiten, dass ich kein einfacher Patient bin, mir den Luxus einer eigenen Meinung leiste und sogar darauf bestehe, dass ich selbst entscheide, was gemacht wird und was nicht. Zu meiner freudigen Überraschung bestätigte mich der Mediziner und sagte, dass ihm das die liebsten Patienten seien. Er selbst sähe sich nur als Berater. Fantastisch – so geht alles viel leichter.

Wir sind selbst für unser Leben und unsere Gesundheit verantwortlich und sollten diese Verantwortung aktiv übernehmen. Dazu gehört es auch Alternativen zu suchen, Optionen abzuwägen und mit dem Risiko zu leben, dass man vielleicht nicht die optimale Option gewählt hat. Wenn man sich informiert und den gesunden Menschenverstand trainiert und nutzt, funktioniert das prima. Und bei 99,999 Prozent der Entscheidungen die dabei zu treffen sind, geht es nicht um Leben und Tod, so dass wir sie entweder rückgängig machen oder mit dem nicht optimalen Ergebnis leben können.

Deshalb plädiere ich dafür, dass wir den Mut haben, die Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen, und zwar vollständig. Wir brauchen den Mut, dann die Schulmedizin zu nutzen, wenn sie die beste Option ist, und in Erwägung zu ziehen, dass die Naturmedizin Lösungen anzubieten hat, die man in der Schulmedizin nicht finden kann. Ich plädiere für ein gesundes Miteinander aller medizinischen Disziplinen und diejenigen, die dies langfristig erreichen können sind wir, die Menschen – wenn wir Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für uns gut ist.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Gelassen und zentriert bleiben, beobachten trainieren, die Richtung bestimmen

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Die neue Struktur stabilisieren
  • Wo geht die Reise hin: Weitere Möglichkeiten entdecken
  • Auf kreative, ungewöhnliche Ideen achten
  • Sich und Situationen beobachten
  • In erschütternden Ereignissen stabil bleiben
  • Enttäuschte Erwartungen belasten Beziehungen
  • Transformieren und weiter aufräumen
  • Achtsam, geduldig und großzügig mit sich selbst sein
  • Balance zwischen Aktivität und Rückzug / Stille
  • Sehnsuchtsgefühle

Die neue Struktur stabilisieren

In den letzten Wochen, vor allem in den Raunächten, gab es eine intensive Transformation. Auch wenn man keine Veränderung wahrgenommen hat, Blockaden wurde aufgelöst. Mancher bemerkt es z.B. an veränderten Reaktionen, anderen Sichtweisen und neuen Gefühlen in Situationen, in denen man sonst emotional reagiert hat oder erstarrt ist.

Das Neue will jetzt integriert werden (unterstützend Hier bin ich). Hilfreich dafür: Sich zu beobachten und gelassen zu bleiben. Und zu trainieren, immer wieder in die Gelassenheit zu finden. Wichtig ist jetzt auch, mit sich selbst geduldig und wohlwollend umzugehen, sich nicht hart zu verurteilen, sich zuzugestehen, dass das Neue Zeit braucht. Mal ist das Neue selbstverständlich da, mal scheint es wieder verschwunden und alles wie früher.

In erschütternden Ereignissen stabil bleiben, sich beobachten

In den nächsten Wochen können erschütternde, aufwühlende, spannungsgeladene Ereignisse ein besonderes Übungsfeld bieten. Durch enttäuschte Erwartungen oder Undank werden Beziehungen belastet. Dadurch können wir jetzt den „neutralen Beobachter“ in uns zu trainieren. So als würden wir in einem Café sitzen und das Geschehen um uns herum betrachten, so können wir auch uns selbst betrachten: die Gefühle, die Gedanken, was wir sagen und tun, unsere Urteile über andere und über uns selbst, und auch die Urteile über unsere Urteile.

Sich zu beobachten und erst mal zu schauen, was sich entwickelt, hilft auch, sich nicht in Auseinandersetzungen hineinziehen zu lassen oder vorschnell zu handeln. Sollte man sich doch in den Geschehnissen verloren haben, kann man einfach wieder in den Beobachter zurückkehren (ohne sich lange zu verurteilen oder zu fragen, wie das geschehen konnte – unterstützend Achtsamkeit und Schutz).

Unterstützend hierbei ist die tonglen- oder Herz-Meditation (siehe unten). Diese kann man in allen Situationen machen, auch mal kurz zwischendurch – beim Autofahren, beim Einkaufen, beim Spazieren gehen – und besonders wenn man sich aus der Bahn geworfen fühlt: Mit 2-3 bewussten Atemzügen die innere Aufruhr oder die äußere Störungen transformieren.

Aufräumen

In den nächsten Wochen geht es weiterhin ums aufräumen. Sowohl innen als auch außen. Was kann noch abgeschlossen werden? Welcher Ärger der Vergangenheit belastet mich noch? Welche Enttäuschungen, welches Verhalten habe ich anderen und mir selbst noch nicht verziehen? Konflikte, Missverständnisse, innere Spannungen helfen uns zu erkennen, was noch transformiert werden kann, um für das Neue frei zu werden. Auch hierfür ist die tonglen-Meditation gut geeignet (unterstützend Nr. 15 St. Germain)

Die Richtung bestimmen

Die Richtung für unser Leben zu erkennen und zu bestimmen, ist auch weiterhin ein zentrales Thema. Immer noch geht es darum, was uns wichtig ist, wohin die Reise geht, was sich entwickeln soll. Kreative, neue, ungewöhnliche Ideen zeigen sich, die uns vielleicht im ersten Moment verwirren, weil sie so ungewohnt und neu sind. Aber erst einmal geht es ums erkennen, sammeln, durchdenken und prüfen. Welche Ideen umgesetzt und verwirklicht werden, entscheidet sich später.

Sehnsuchtsgefühl

Einige Menschen spüren einen starken Wunsch, eine Sehnsucht in sich, zum Beispiel nach finanzieller Fülle, nach einer Partnerschaft, nach Urlaub, Stille, Frieden in der Familie, … Diese Sehnsucht wird oft auf das Äußere, das Materielle gerichtet. Doch gerade in diesem Monat können wir sie nutzen, um mehr zu uns selbst zu finden, zu dem, was wir wirklich sind und wollen. Eine Technik dazu: Wenn du dir dieses Sehnsuchtsgefühl wie eine Straße vorstellst, dann folgst du dieser Straße üblicherweise in die äußere, materielle Welt: ich will Urlaub, Haus, Geld, Partnerschaft… Folge ihr nun in die andere Richtung: Woher kommt der Wunsch, die Sehnsucht? Was ist ihr Ursprung?

Balance zwischen Aktivität und Rückzug

Auch der Wunsch nach Rückzug, nach Stille, nach „nicht kommunizieren wollen“, kann immer wieder stark werden. Wichtig ist in diesen Wochen, eine gute Balance zwischen Stille und Aktivität zu finden, zwischen nach innen gehen und im außen wirken. Der Rückzug hilft auch, Abstand zu bekommen und Ereignisse und Menschen aus einer anderen Perspektive zu betrachten (unterstützend Hier bin ich).

Meditation: die folgende Meditation ist eine alte Meditationspraxis, die auch tonglen- oder Herzmediation genannt wird. Empfehlung ist, sie immer wieder zwischendurch im „ganz normalen Alltag“ zu machen, vor allem dann, wenn Ereignisse uns stark berühren.

Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atmen.

Erster Schritt: Mit dem Einatmen atme alle Störungen aus deinem eigenen Körper-Energiefeld in den Herzbereich. Dort werden sie transformiert und mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit zurück.

Zweiter Schritt: Atme alle Störungen und Dissonanzen deiner Umgebung / der Welt in deinen Herzbereich, wo sie transformiert werden. Mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit in die Welt.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

35 Jahre Pacific Essences Blütenessenzen

von Dr. Sabina Pettitt

Mit größter Freude kann ich heute verkünden, dass Pacific Essences in diesem Jahr 35 Jahre alt wird – das ist nur ein wenig jünger als ich bin!

Was ist passiert?

Nun, im Jahr 1981 sind Michael und ich nach Vancouver Island gezogen, nachdem wir zuvor ein Jahr Shiatsu in New York studiert hatten. In den vier Jahren davor hatten wir uns als Überlebenskünstler mit eigener Landwirtschaft betätigt. Man sagt, dass es dafür nur 5 Acres (etwa 2 Hektar) Land braucht. Jedoch hat Michael 25 Acres (mehr als 10 Hektar) bewirtschaftet, während ich Vollzeit als Angestellte in der staatlichen Stadtenwicklung arbeitete. Diese vier Jahre waren tatsächlich das Samenkorn, aus dem Pacific Essences entstanden ist, denn während dieser Zeit lernten wir, mit den Devas, den Pflanzengeistern zu kommunizieren.

Ich erinnere mich daran, wie ich im Frühling in die Gewächshäuser gegangen bin und gesehen habe, wie die Samen aufgingen, die wir wenige Wochen zuvor gepflanzt hatten. Aus diesen winzigen, fast staubgleichen Krümeln entstand weißes, rosa und malvenfarbiges Ackersteinkraut oder die Partykleider der Bartnelke. Was für ein Wunder da vor meinen Augen geschah! Das noch nicht manifestierte Potenzial nahm seine manifeste Form an! Und sie unterhielten sich alle untereinander und erstaunlicherweise auch mit uns.

Glücklicherweise kamen die Findhorn Bücher in unser Leben, so dass wir wenigstens wussten, dass es da draußen noch andere gab, die die Intelligenz der Natur erkannt hatten und ebenfalls mit dem Bewusstsein der Natur kommunizierten. Dann jedoch hatte ich aufgrund meiner Arbeit in der Behörde einen kompletten Zusammenbruch, und an unserem Jahrestag hat mich Michael zu einem Retreat mit einer der Gründerinnen der Findhorn Gemeinschaft, Dorothy Mclean, am Omega Institute im Staat New York mitgenommen. Wir interessierten uns recht schnell für einen parallel stattfindendes Seminar mit Wataru Ohashi über angewandtes Shiatsu. Und alle diese Ereignisse zusammen sorgten dafür, dass sich die Richtung unseres Lebens innerhalb von nur wenigen Monaten komplett änderte. Ich arbeitete mit dem wunderbaren Chiropraktiker Dr. John Laplante in Toronto, der Energieheilungen durchführte und Bachblüten verschrieb. Es war eine anstrengende Zeit. Ich war etwa Mitte 20 und hatte niemals zuvor Angst gefühlt. Und obwohl ich das, was ich damals erlebte, heute als Stress, Angst, Unterzuckerung und Panikattacken bezeichnen würde, kamen wir durch diese Monate ohne diagnostische Etiketten, nur mit einer Menge an liebevoller Annahme und Unterstützung durch Michael und Dr. John – und die sanfte Wirkung der Blütenessenzen. Alles veränderte und entfaltete sich mit Leichtigkeit, einfach nur, weil ich die Erfahrung bewusst durchlebte. An einem gewissen Punkt wusste ich, dass es in meinem Leben einen Moment geben würde, an dem ich zurückblicken und diese Zeit als tiefgehenden Wendepunkt sehen würde, der zudem zum Wohle anderer sein würde.

Ich hatte jedoch keine Vorstellung von der Freude, der Fülle und der Heilung, die in Form von Pacific Essencs in unser Leben kommen würde. Als wir in diesen wunderbaren Regenwald an der Westküste Kanadas zogen, hatten wir nicht die Absicht, ein international tätiges Unternehmen zu erschaffen, mit Hilfe dessen wir die heilenden Energien unserer schönen Pflanzen mit Menschen in Brasilien, Japan, Deutschland, Frankreich, Korea und vielen anderen Ländern teilen würden.

Lassen Sie uns also in diesem Jahr 2018 alle Drehungen und Windungen in unseren Leben feiern, und Gelassenheit und Gleichmut kultivieren, um solche Momente der Unsicherheit annehmen zu können – vielleicht mit der Hilfe der Essenzen.

Lassen Sie uns uns selbst während herausfordernder Zeiten daran erinnern, dass es ohne die Dunkelheit kein Licht geben kann, und dass es immer um das Spiel der Gegensätze geht – Yin und Yang, die in der Tat der Stoff sind, aus dem unsere Erfahrungen entstehen. Oder wie Thich Nhat Nanh es elegant ausdrückt:

„Aus Müll entstehen Rosen. Aus Rosen wird Kompost. Alles verändert sich. Selbst die Beständigkeit ist unbeständig.“

Namasté
Sabina

P.S. Die Frühbucherfrist für das Energy Medicine Retreat und Training auf Vancouver Island bei uns in Kanada endet am 14. Februar.

Wie man die richtigen und besten Blütenessenzen auswählt

von Lila Devi

Eine Anwenderin der Spirit-in-Nature Essenzen hat mir eine interessante Frage gestellt, die vielleicht auch Sie interessiert.

Sie schrieb mir, dass ein anderer Essenzenhersteller betonte, dass der beste Weg, um die „richtige“ Essenz auszuwählen der ist, dass man sich auf die Probleme und Herausforderungen konzentriert, die ein Mensch hat. Sie sagte weiter: „Es scheint, dass man mit Deinen Essenzen so vorgehen kann, aber man kann sie auch auswählen, indem man sich auf die positive Qualität konzentriert, die man erleben oder verbessern möchte. Stimmt das? Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Hilfe. Ich weiß es sehr zu schätzen!“

Hier ist meine Antwort:

Um Deine Frage zu beantworten: Ja, das stimmt.

Man kann Blütenessenzen auf viele verschiedene Weisen auswählen. Bei den Spirit-in-Nature Essenzen fokussieren wir uns darauf, die vorhandenen positiven Qualitäten zu fördern, zu stärken, zu beeinflussen oder zu erwecken, damit Menschen leichter mit ihren Herausforderungen umgehen können. Blütenessenzen werden oft als Tinkturen beschrieben, die dabei helfen, emotionale Ungleichgewichte zu beseitigen. Natürlich helfen Sie uns dabei, genau das zu tun. Und bei so vielem mehr!

Aber wir sind so viel mehr als unsere Probleme. Tatsächlich sind wir keineswegs unsere Probleme.

Es hilft, wenn man sich daran erinnert, dass wir nicht die Probleme sind, die zu uns kommen, um uns zu prüfen. Sie vergehen früher oder später, während unsere „Essenz“ sich immer weiter entwickelt. Deshalb ergibt es beispielsweise einen Sinn, die Pear Essenz in Notfallsituationen zu verwenden. Man könnte es auch so formulieren, dass man den vorhandenen inneren Frieden und die Fähigkeit, stabil zu bleiben stärkt. Das Wort „steigern“ (engl. to enhance) ist auch eine gute Erklärung für die Wirkungsweise von Essenzen, denn sie steigern die Qualitäten unserer seelischen Natur.

Dieser Ansatz bekräftigt unsere Schönheit, Güte und Stärke, anstatt uns an unsere Herausforderungen zu binden. Es ist erstaunlich, was alleine schon diese kleine Veränderung der Sichtweise tun kann!

Wir könnten auch sagen, dass es leicht wird, die „energetische Gegenstück“ zu erkennen, wenn man eine Linie von Blütenessenzen aus der eigenen Mitte selbst erfahren hat. Es fällt uns dann leicht zu sehen, welche Essenz zu denjenigen Menschen passt, die zu uns kommen und uns um Hilfe bitten.

Unsere neuesten Flyer für Menschen und Tiere vereinfachen dies ziemlich. Sie beantworten sieben grundlegende Fragen auf der einen Seite, und führen dann auf der anderen Seite die Qualitäten jeder Blütenessenz auf. Alles, was man tun muss ist, zu entscheiden, welche dieser Qualitäten man in sich entwickeln möchte. Ist es die Flexibilität der Fig Essenz oder die Klarheit der Apple Essenz?

Zum Schluss ist es wichtig, der eigenen Intuition zu vertrauen, wenn man Essenzen für sich selbst oder für andere auswählt. Intuition ist das Wissen um die Wahrheit auf Seelenebene.

Und wenn alles andere scheitert, dann nehmen Sie sich dieses Zitat von General George S. Patton zu Herzen: „Wenn ein Mensch sein Bestes gegeben hat, was gibt es dann sonst noch zu tun?“