Die Blackberry Essenz für klares Denken

von Lila Devi (Spirit-in-Nature Essences)

Die Brombeersaison am Fuß der Sierra Nevada ist vorbei. Auch in diesem Jahr waren die ländlichen Gebiete wieder voll von Beeren in allen Schattierungen von rot bis dunkelviolett. Im Frühling haben hier die weißen und lavendelfarbenen Blüten der Brombeeren geblüht. Ich erinnere mich daran, wie mir als Kind beigebracht wurde, dass die reifen Beeren wie von selbst abgehen, wenn man vorsichtig an ihnen zupft. Das sind die süßesten und sie sind es wert zu riskieren, von den Dornen gestochen zu werden.

Gestern hat uns ein Mann angerufen, der einige Essenzen für seine Mutter bestellen wollte. Sie war zwar schon alt, lebte aber noch zuhause mit ihrem Ehemann. Es wurde allmählich immer schwieriger, mit ihrem Verhalten klarzukommen und der Sohn zog schon in Betracht, beiden den Umzug in ein Seniorenheim zu empfehlen. Die Blütenessenzen waren seine letzte Hoffnung.

Ja, die Peach (Pfirsich) Essenz wäre eine gute Wahl, um ihr dabei zu helfen, die reine Liebe einer Mutter auszudrücken, anstatt zu versuchen, die Situation zu ihren Gunsten zu manipulieren. Die Date (Dattel) Essenz wäre auch hilfreich, um ihre angeborene Sanftheit wiederherzustellen und die Reizbarkeit zu lindern oder sogar ganz zu vertreiben.

Und dann gibt es da noch die Blackberry (Brombeere) Essenz, die uns dabei hilft, uns von allen Gedanken zu befreien, die nicht unsere höchste Natur ausdrücken. Sie hilft uns dabei, unangenehme Zustände wie Pessimismus, Negativität und Nörgelei aus unseren Gedanken zu vertreiben.

Als ich vor einigen Jahren in England ein Seminar gab, hatte ich das Glück, genügend Zeit zu haben, um noch etwas Sightseeing zu machen. Ich besuchte den Ort, an dem die Schlacht von Hastings während des Krieges zwischen König Harald II. von England und Herzog Wilhelm von der Normandie stattgefunden hatte. Dieser Schicksalstag, der 14. Oktober 1066, änderte den Verlauf der britischen Geschichte.

Dies ist kein geschichtlicher Exkurs, deshalb komme ich zum Punkt. Die Landschaft dort war voll von Brombeersträuchern. Sie wuchsen auf der Ebene in der Nähe der immer noch vorhandenen Ruinen. Aufgrund der aus heutiger Sicht primitiven Waffen und Rüstungen der Sachsen und Normannen war es eine extrem blutige Schlacht: Helme, Schwerter, Speere, Kampfäxte, Schilder und Kettenhemden.

Wenn man sich die Heftigkeit der Schlacht vor Augen führt, könnte man denken, dass ein Hauch des damaligen Chaos und der Gewalt noch heute an diesem Ort spürbar sind. Was mich jedoch überrascht hat, war die reine Energie dieses Ortes. Ich konnte nicht verhindern zu denken, dass die Schwingungsbotschaft der kleinen Brombeeren teilweise dafür verantwortlich war. Das Land fühlte sich zur Ruhe gekommen, gereinigt frei von zurückgebliebenen Traumen an.

Es war ein ganz besonderer Besuch an einem ganz besonderen Ort, der für mich eine wichtige Lektion über das Thema Energie beinhaltete. Ich habe noch heute das T-Shirt, das ich im dortigen Museum als Andenken an diesen Besuch gekauft habe. Und jedes Mal, wenn ich es trage, erinnere ich mich an die Brombeeren.

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