Lilith – Der schwarze Mond

von Verena Reiß

Wir haben die letzte Station unserer Reise erreicht. Jetzt gesellt sich Lilith zu uns, das Symbol für unsere weiblichen Schattenthemen. Da wir alle weibliche und männliche Persönlichkeitsanteile haben, können sich bei diesem Thema auch die Männer unter uns angesprochen fühlen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sie diese Dynamik aber auf ihr weibliches Umfeld projizieren.

Lilith, auch Schwarzer Mond genannt, ist keine Planetenenergie, sondern ein sensitiver Punkt im Horoskop. Auf der elliptischen Bahn des Mondes um die Erde steht an einem Brennpunkt die Erde, der zweite Brennpunkt wird in der Astrologie der Lilith zugeordnet.

Der Schwarze Mond symbolisiert die verdrängten, abgespaltenen und tabuisierten, dem Licht des Bewusstseins nicht zugänglichen Verhaltensweisen. Hier sind unsere „blinden Flecken“ angesiedelt, die erst durch Einsatz eines Spiegels erhellt und sichtbar werden können. Die Funktion des Spiegels können Menschen, Situationen oder Worte übernehmen. Schlagartig werden wir mit archaischen, nicht mehr steuerbaren Urkräften konfrontiert, die uns bis dahin vollkommen unbekannt waren.

Wie der Name Schwarzer Mond schon sagt, befinden wir uns in diesem Zusammenhang in der Welt der Weiblichkeitsthemen. In keinem anderen Lebensbereich spielen Abwertungen, Verdrängungen, Tabuisierungen und Ängste eine so große Rolle. Über Jahrtausende wurden im Namen von Religion und Glauben, von gesellschaftlichen und familiären Werten Abspaltungs- und Ausgrenzungsmechanismen eingesetzt. Alles, was nicht in das vorhandene Wertesystem gepasst hat, wurde als das Böse, Dunkle, Irrationale verurteilt.

In dem Lebensbereich, der in unserem Horoskop von Lilith berührt wird, sind wir konfrontiert mit dieser Thematik. Hier unterliegen wir in unserem Verhalten starken Wertungen. Wir polarisieren, wir werten andere Menschen ab, wir verurteilen. Wir projizieren unsere „dunkle Seite“ auf andere Menschen und erkennen in diesem Spiegel im Idealfall doch nur uns selbst. Die magnetische Wirkung, die Lilith zugeschrieben wird, spüren wir hier intensiv. Entweder fühlen wir uns angezogen, abgestoßen oder beides gleichzeitig. Wir legen ein Entweder/Oder-Verhalten an den Tag, indem nur das, was wir als gut (hell, schön usw.) bewerten, in unserer Welt einen Platz hat. Das aus unserer Sicht Dunkle (Böse, Hässliche usw.) wird abgespalten und holt uns über entsprechende Erfahrungen immer wieder ein. Ebenso ist eine ambivalente Verhaltensweise möglich, bei der wir beide Pole gleichzeitig faszinierend und abstoßend empfinden und trotz aufkommender Ängste unseren Blick nicht wenden können.

Wenn uns bewusst wird, dass Hell und Dunkel, Gut und Böse, Weiß und Schwarz jeweils einen Pol derselben Energie verkörpern und eines ohne das andere nicht existieren kann, sind wir auf dem Wege der Integration der Lilith-Energie. Übersetzt auf unsere Persönlichkeitsebene bedeutet dies, dass uns ohne die Bewusstwerdung und die Akzeptanz unserer Schattenthemen ein wichtiger Aspekt unserer Persönlichkeit fehlt.

Die Integration dieser Schattenthemen, die in Zusammenhang mit Lilith oft mit Sexualität zu tun haben, führt uns zu einer inneren Balance zwischen unseren weiblichen und männlichen Persönlichkeitsanteilen. Wenn uns das gelingt, fühlen wir uns stark und kraftvoll, wir sind verbunden mit einer Urkraft, die genährt wird aus den Tiefen unseres Unbewussten, aus der Verbindung mit der Weisheit der Erde.

Lilith hat einen starken Bezug zur Natur und den hier geltenden Gesetzen und Abläufen. Der Lebensbereich, der von Lilith berührt wird, ist daher einem zyklischen Geschehen unterworfen, das nicht willentlich beeinflusst werden kann. Lilith lehrt uns, die Gesetze der Natur zu respektieren und danach zu leben. Dies bringt uns in Kontakt mit den immer gleichen Abläufen unseres Daseins, von Tag und Nacht, von Ebbe und Flut, von Kommen und Gehen, von Leben und Tod.

Die AstroEssenz Lilith kann bei folgenden Themen unterstützend angewandt werden (Auszug aus dem Buch „AstroEssenzen„):

  • Sie hilft, „blinde Flecken“ zu erhellen
  • Sie hilft, „dunkle Anteile“ anzunehmen und in Potenzial zu verwandeln
  • Sie hilft, lebensfeindliche, statische oder verhärtete Muster aufzulösen
  • Sie hilft, wieder ein Gefühl für alles Zyklische im Leben zu bekommen
  • Frauen finden zu einer neuen weiblichen Identität, indem sie ihre weibliche Urkraft (wieder) entdecken und annehmen
  • Männer finden einen Ausgleich zwischen ihren aktiv männlichen und passiv weiblichen Anteilen

Wenn Sie mehr über Ihre persönliche Lilith-Konstellation wissen möchten, kontaktieren Sie mich bitte unter kontakt@astroessenzen.de oder unter der Telefon-Nummer 0861 2092599.

Self-Heal (Alaskan Essences)

Auch wenn das verkürzte Zitat „Mens sana in corpore sano“ – „ein gesunder Geist [wohnt] in einem gesunden Körper“ oft strapaziert und überinterpretiert wird, ist des dennoch so, dass die verschiedenen Ebenen des Menschen – Körper, Geist  und Seele – eng miteinander verbunden sind. Aus diesem Grund steckt unserer Meinung nach in dem Zitat viel Wahrheit, auch wenn es der Dichter Juvenal eigentlich wohl anders gemeint hat.

Gleichzeitig gilt auch der Umkehrschluss, dass ein gesunder Geist und eine gesunde Seele dabei helfen, einen gesunden Körper zu bewahren. Unsere Essenz des Monats Februar setzt genau an diesem Punkt an. Self-Heal (wörtl. „Selbstheilung“, Kleine Braunelle, Prunella vulgaris) von den Alaska Essenzen ist eine Blütenessenz, die uns rund um das Thema Selbstheilungskräfte unterstützt, vor allem, wenn wir bezweifeln, dass diese gut oder gut genug funktionieren.

Wenn wir vom Arzt die Diagnose erhalten, dass wir ernsthaft krank sind, dann ist oft eines der Dinge, die in uns geschehen, dass wir das Vertrauen in unsere Selbstheilungskräfte verlieren. Bisher hatten diese uns bei jedem Schnupfen und bei jedem blauen Fleck immer wieder aufs Neue bewiesen, dass sie da sind und funktionieren. Aber auf einmal sehen wir uns mit einem neuen, machtvollen Feind konfrontiert, und wir haben keine Ahnung, ob wir stark genug sind, uns auch diesmal selbst zu heilen. Das macht uns Angst! (Randbemerkung: „sich selbst heilen“ bedeutet nicht, es alleine und ohne die Hilfe von Natur- oder Schulmedizin zu tun!)

Wenn wir jedoch von Anfang an bezweifeln, dass unsere Selbstheilungskräfte ausreichen, um die Krankheit zu bezwingen, dann ist das so oder so nicht förderlich für unseren Gesundungsprozess. Besser wäre es, wir würden einerseits das Notwendige tun und andererseits das Vertrauen haben, dass unser Körper ebenfalls das Seinige für die Heilung tut.

Die Self-Heal Essenz fördert zu diesem Zweck unseren Selbstwert und die Selbstakzeptanz, und weitet die Liebe und das Mitgefühl für uns selbst aus. Sie hilft uns dabei, das Vertrauen in die Fähigkeit unseres Körpers zu stärken, sich selbst zu heilen. Zusätzlich erweitert die Essenz unsere Bereitschaft, heilende Energie und Unterstützung von anderen anzunehmen.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche zum Preis von 9,90 EUR bei uns erhältlich.

https://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Zu guter Letzt … Februar 2018

Als die Gebrüder Grimm 1852 ihr „Deutsches Wörterbuch“ veröffentlichten, enthielt es etwa 450.000 Wörter. Heute umfasst der Dudenkorpus die Grundformen von etwa 9 Millionen Wörtern. Die technische und gesellschaftliche Entwicklung der Welt hat dafür gesorgt, dass sich die Anzahl der Worte innerhalb von gut 160 Jahren verzwanzigfacht hat. Natürlich kommen Worte auch außer Mode oder werden schlicht nicht mehr benötigt. Und manchmal sollte man ein Wort auch bewusst nicht mehr benutzen – alleine schon diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen auf unser Leben.

Für mich ist ein solcher Kandidat das Wort „Schuld“. Seine Definition ist recht harmlos und sachlich: Wenn jemand „schuldig“ an etwas ist, dann hat er etwas getan oder unterlassen, was für ihn selbst oder einen anderen negative Auswirkungen hat. In der Realität ist es jedoch so, dass das Gefühl schuld an etwas zu sein, also Schuldgefühle zu haben, einer der Hauptgründe dafür ist, warum wir nicht glücklich sind. Dabei bringt es weder uns noch gegebenenfalls demjenigen, der eine negative Auswirkung erlebt hat, etwas, wenn wir uns dauerhaft schuldig fühlen. In meinen Augen ist es Energieverschwendung, wenn wir an dem Gefühl, schuldig zu sein, festhalten.

Das ist selbstverständlich kein Plädoyer dafür, Schlechtes zu tun und sich danach gut zu fühlen. Vielmehr schlage ich vor, das Wort „Schuld“ durch „Verantwortung“ zu ersetzen. Wenn wir etwas getan haben, was für einen anderen negative Konsequenzen hatte, dann ist das Beste und einzig Sinnvolle, was wir tun können, die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen. Zuvor ist es jedoch auch noch notwendig, dass wir akzeptieren, dass geschehen ist, was geschehen ist.

Wenn wir beispielsweise etwas gesagt haben, was uns leid tut, dann können wir es niemals wieder rückgängig machen, auch wenn wir es uns noch so wünschen. Deshalb ist es sinnlos, darüber nachzudenken, was gewesen wäre, wenn … Gleichzeitig können wir, wenn wir die Verantwortung für unser Handeln übernehmen, versuchen Wege zu finden, den Schaden wiedergutzumachen oder zumindest zu lindern. Wenn wir dann alles in unserer Macht stehende dafür getan haben, dann gibt es keinen Grund mehr für Schuldgefühle. Sie nutzen nicht, sondern schaden nur.

Und was ist, wenn wir selbst der Meinung sind, dass wir alles zur Wiedergutmachung getan haben, aber andere noch mit dem Finger auf uns zeigen und uns Schuld zuweisen? Wenn wir selbst vollständig ehrlich zu uns sind und tief in unserem Herzen wissen, dass wir das getan haben, was zu tun war, dann gibt es keinen Grund dafür, die Schuldzuweisungen anderer anzunehmen. Wenn wir uns selbst im Spiegel in die Augen blicken können und ohne Wenn und Aber sagen können, dass wir alles getan haben, was wir tun konnten, um die Konsequenzen unserer Handlung wiedergutzumachen, dann ist es meiner Meinung nach in Ordnung und sogar notwendig, das, was die anderen auf uns projizieren möchten, bei ihnen zu lassen, denn es sagt dann mehr über sie als über uns aus.

Besonders interessant wird das Prinzip von Schuld vs. Verantwortung, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Blickt man über den Tellerrand des rein Körperlichen hinaus, gelangt man schnell zu der Überzeugung, dass die verschiedenen Ebenen des Menschen – Körper, Geist und Seele – sich gegenseitig beeinflussen. Ich bin auch der Überzeugung, dass jeder körperlichen Erkrankung ein seelisches Ungleichgewicht vorausgeht. Bei einer Erkältung ist das vielleicht kurzfristig zu viel Stress, bei einer lebensbedrohlichen chronischen Erkrankung vielleicht Jahre oder Jahrzehnte des Unglücklichseins.

Dabei ist es jedoch unmöglich, einen zwingenden kausalen Zusammenhang herzustellen. Es ist nicht so, dass die Unglücklichen immer krank werden und die Glücklichen bis ins hohe Alter kerngesund sind. Jedoch bin ich schon der Meinung, dass seelisches Ungleichgewicht körperliches Ungleichgewicht begünstigt, und ebenso ist es für unsere Gesundheit zuträglich, wenn wir seelisch und geistig im Gleichgewicht sind.

Wenn es also so ist, dass es seelische Gründe für körperliche Symptome gibt, sind wir dann selbst „schuld“ daran, dass wir krank geworden sind? Um es kurz zu machen: Auch hier finde ich das Wort „Schuld“ destruktiv und fehl am Platz. Wenn wir denn schon krank sind, ist es sicherlich das Letzte, was wir brauchen, dass wir uns auch noch selbst die Schuld dafür geben. Statt einen Schritt in Richtung Heilung, bringt uns das nur noch tiefer ins Ungleichgewicht. Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass wir auch niemandem anderen die „Schuld“ dafür geben können.

Wenn aber niemand schuld ist, was bleibt dann? Es ist wieder einmal die „Verantwortung“. Wer ist dafür verantwortlich, dass sich ein seelisches Ungleichgewicht auf körperlicher Ebene manifestiert? Nur ich selbst – aber die Energie dieser Aussage ist eine ganz andere als wenn wir uns selbst die „Schuld“ geben. Die positive Konsequenz ist, dass es auch nur von einer Person abhängt, aus dem Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht zu gehen. Und diese Person bin ebenfalls nur ich selbst. Wir brauchen also niemanden, der uns die Erlaubnis gibt, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Es kann auch niemand verhindern, dass wir das tun. Alles was es braucht, ist unsere Absicht, unser Handeln und wahrscheinlich eine kleinere oder größere Menge an Unterstützung durch andere, denn nur, weil wir selbst alles in der Hand haben, heißt das nicht, dass wir auch alles alleine und ohne Hilfe bewerkstelligen müssen.

Schuldgefühle sind wie Wackersteine, die wir in einem Rucksack mit uns herumtragen. Sie sind nützlich, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und Dinge wiedergutzumachen, denn sie erinnern uns an unsere moralischen Pflichten. Sie jedoch auf Dauer auf unserem Rücken durch unser Leben zu schleppen ist nutzlos und sorgt nur dafür, dass wir die Energie, die wir dafür benötigen, nicht nutzen können, um uns zu entfalten, uns zu freuen und unser Leben zu genießen.

Denken Sie doch einmal darüber nach, wofür Sie sich seit langem schuldig fühlen. Prüfen Sie dann, ob Sie bereits akzeptiert haben, was geschehen ist, oder ob Sie sogar noch in der „Wäre es doch nie geschehen“-Phase feststecken. Sobald sie akzeptiert haben, was passiert ist, übernehmen Sie die Verantwortung und suchen nach Wegen, für Änderung oder Ausgleich zu sorgen.

Der letzte Absatz fasst kurz und knapp zusammen, worum es mir in dieser Kolumne geht. Diese „Gebrauchsanweisung für den Umgang mit Schuldgefühlen“ kommt ganz simpel und unschuldig daher und wie alles im Leben, was wahr ist, wirkt sie fast trivial. Ihre Einfachheit soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Umsetzung beliebig viel Mut und Kraft in Anspruch nimmt. Und zuerst müssen wir uns selbst noch in die Lage versetzen, aus den altbekannten Mustern von Scham und Schuld auszubrechen – alleine das ist oft ein großer Schritt. Das Licht am Ende des Tunnels ist jedoch für mich immer gewesen, dass mich niemand daran hindern kann, mein Ziel zu erreichen. Sicher, es ist manchmal anstrengend, tut weh und kostet Überwindung. Aber die Verantwortung für das Gelingen trage ich ganz alleine.

Ich lebe mein Leben nun schon eine ganze Weile nach dieser Maxime und für mich ist es zu einem echten Trost geworden, dass ich niemand anderem die Verantwortung geben kann, wenn ich gescheitert bin. Und gleichzeitig ist es ein unglaublich bereicherndes Gefühl, wenn man sich selbst auf die Schultern klopfen kann, wenn man sein Ziel erreicht hat. Das Wort „Schuld“ habe ich dementsprechend schon lange aus meinem aktiven Wortschatz gestrichen und finde, es lebt sich so viel angenehmer und schöner.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Transmutation – ein Erfahrungsbericht

von Simone Rocha

Meine Reise mit Blütenessenzen hat im Jahr 2002 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meinen ersten Kurs in Petrópolis in Brasilien gehabt. Während der folgenden Jahre besuchte ich weitere Seminare, machte einen Abschluss zum Thema Blütenessenzen, besuchte Konferenzen und hatte Vertiefungskurse mit brasilianischen und internationalen Forschern aus diesem Bereich.

In meiner Heimat Brasilien habe ich als Sprachlehrerin und Blütentherapeutin gearbeitet, sowohl in meiner eigenen Praxis aber auch ehrenamtlich.

Im September 2016 sind meine Familie und ich nach Deutschland gezogen, weil mein Mann hier eine neue Arbeitsstelle angetreten hat. Obwohl ich schon immer das Ziel und davon geträumt hatte, im Ausland zu leben, musste ich mich nun all den Dingen stellen, die geschehen, wenn man seine Heimat verlässt und in ein anderes Land zieht. Man fühlt sich wie ein Seemann, bevor er in See sticht: Das Meer ist sein Zuhause und er ist begierig darauf, loszuziehen und Abenteuer zu erleben, obwohl er weiß, dass starke Winde und Stürme auf ihn warten werden.

In Deutschland habe ich mich bisher vor allem darauf konzentriert, mich um meine Familie zu kümmern und zu lernen. Ich bin immer noch dabei, die neue Sprache zu studieren. Ich musste mich selbst neu erfinden und herausfinden, wie man still aus der Ferne beobachtet. Zu Beginn hatte ich einige Probleme mich selbst auf deutsch verständlich zu machen. In Deutschland war nicht nicht länger eine Lehrerin, die von wißbegierigen Schülern umgeben war. Hier bin ich jetzt Mutter, Hausfrau und selbst Schülerin.

Ich hatte jedoch keine Ahnung davon, dass die schwerste Lektion noch kommen würde. Meine Motivation, mit Transmutation aus der Reihe der Gulaga Essenzen (Himalayan Flower Enhancers) zu arbeiten war, dass ich gerade durch eine schwierige Phase ging, weil ich jemanden verloren hatte, der mir am Herzen lag. Manchmal spielt einem das Leben einen Streich, indem es uns jemanden oder etwas wegnimmt, um uns zu lehren, wie man loslässt. Wir haben keine Kontrolle über das Leben. Dies ist eine Lektion, die schwer zu lernen ist. Und das war meine Aufgabe. Ich wollte niemandem die Schuld geben oder mich schlecht fühlen. Ich musste einfach loslassen. Es war nötig, dass ich mich verwandelte, mich „transmutierte“.

Ich war gerade dabei, am Computer zu arbeiten, als ich den Newsletter des Essenzenladens erhielt. Ich hatte spontan das Bedürfnis mit der dort beschriebenen Essenz zu arbeiten. Ich identifizierte mich mit der Signatur dieser Essenz, nachdem ich mir ihre Beschreibung kurz durchgelesen hatte.

Ich habe dann einen ganzen Monat mit der Essenz gearbeitet, von Mitte November bis Mitte Dezember 2017. Ich habe in dieser Zeit viermal täglich vier Tropfen genommen. Ich habe ebenfalls jeden Traum und jede Erkenntnis, die währenddessen hatte, in ein Notizbuch geschrieben. An zwei Tagen träumte ich nicht, weil ich sehr schlecht geschlafen habe, und den darauf folgenden drei Tagen erinnerte ich mich zwar, wen ich im Traum getroffen hatte, jedoch nicht mehr an die Träume selbst. Die restlichen 25 Tage jedoch waren voll von bedeutungsvollen Träumen, die mir dabei geholfen haben, immer tiefer in meinen Prozess einzusteigen. Dabei war es wichtig, dass ich mich selbst gezwungen habe, konsequent als erstes meine Träume aufzuschreiben, sobald ich aufgewacht war.

Es ist eine hervorragende Übung für Selbstdisziplin, wenn wir unsere Träume aufschreiben und es ermöglicht uns mit dem in Kontakt zu kommen, was tief in unserem Unterbewussten ist. Es ist interessant zu erkennen, dass dasselbe Thema immer wieder in unseren Träumen vorkommt, jedoch jedes Mal mit anderen Akteuren und Szenarien. Wenn man aufwacht, sind die Erinnerungen noch lebendig, jedoch verblassen sie mit der Zeit – deshalb ist es am besten, man schreibt sie auf, sobald man die Augen geöffnet hat.

Die Transmutation Essenz hat bei mir nicht zu drastischen Veränderungen geführt. Was mir jedoch während des Experiments aufgefallen ist, ist, dass ich mich meiner Verletzung stellen und jeden Tag besser mit ihr umgehen konnte. Ich fühlte mich immer stärker und übernahm vollständig die Verantwortung dafür, was mit mir passierte. Ich gab dabei weder mir selbst, noch irgendjemandem sonst Schuld dafür.

Ich empfehle die Essenz für diejenigen, die durch eine Phase gehen, in der alte Muster aufgelöst und ersetzt werden müssen – immer dann, wenn wir fühlen, dass es an der Zeit ist, die alten Muster loszulassen, damit etwas neues entstehen kann.

Für mich beginnt nun ein neues Kapitel in meinem Leben.

Liebe Grüße
Simone Rocha

Preiserhöhung bei LichtWesen und den Alaska Essenzen

Die Hersteller der LichtWesen Essenzen und der Alaska Essenzen haben aufgrund kontinuierlich steigender Kosten die Preise erhöht. Die neuen Preise für die LichtWesen Tinkturen, Meisteröle und Duftsprays gelten ab 1. März 2018:

Bereits zum 1. Januar hat Alaskan Essences die Preise für seine Essenzen angehoben. Hier gelten ab sofort die neuen Preise:

 

Online Seminar: Sexuality & Australian Bush Flower Essences

Möchten Sie erfahren, wie einfach und effektiv Sie sich selbst dabei helfen können, Ihre Sexualität auf eine neue Ebene zu bringen und größere Freude daran zu haben? Das Online Seminar „Sexuality & Australian Bush Flower Essences“ von Ian White, dem Begründer der Australischen Buschblüten kann Ihnen dabei helfen.

Dieser Workshop findet nur ein einziges Mal in diesem Jahr statt. Er wird an drei Montagen in Form eines Webinars live von Ian White gehalten. Die Termine sind: 26. Februar, 5. März und 12. März 2018 jeweils um 19.30 Uhr AEDT (entspricht 9.30 Uhr deutscher Zeit). Alle drei Teile werden aufgezeichnet, so dass Sie sie auch später ansehen können. Bitte beachten Sie, dass das Seminar in englischer Sprache gehalten wird.

Details und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.eventbrite.com.au/e/sexuality-abfe-online-workshop-with-ian-white-tickets-42481553470.

Ian White lädt Sie persönlich in diesem Video dazu ein, am Seminar teilzunehmen:

Die Themen des Workshop „Sexuality & Australian Bush Flower Essences“ im Einzelnen:

  • Wie man die Australischen Buschblüten verwenden kann, um die Freude an körperlicher und emotionaler Intimität zu steigern
  • Libido
  • Sich wohl in und mit seinem Körper fühlen
  • Der Einfluss der Zeugung, der Zeit im Mutterleib, der Geburt, der Kindheit und der Pubertät auf Ihre Sexualität
  • Die taoistische Philosophie der Sexualität
  • Pornografie und unsere Gehirnschaltkreise
  • Impotenz
  • Schuld und Scham
  • Geschlechtskrankheiten
  • Transgender
  • Neue, spannende Forschungsergebnise, beispielsweise die Stammzellentherapie
  • Fragen und Antworten

Selbstverständlich werden im Kurs detailliert die passenden Buschblüten Essenzen und Fallstudien zu jedem der Themen besprochen.

  • Keine Voraussetzungen
    Für diesen Kurs sind keine Voraussetzungen nötig. Sie können teilnehmen, auch wenn Sie noch nie mit den Australischen Buschblüten gerarbeitet oder ein Seminar darüber besucht haben.
  • Nehmen Sie live teil oder dann, wenn Sie Zeit haben
    Alle drei Teile werden aufgezeichnet und stehen anschließend zur Verfügung, so dass Sie sie so oft ansehen können wie Sie möchten.
  • Geld-zurück-Garantie
    Wenn Sie mit dem Inhalt dieses Seminars am Ende des ersten Teils nicht zufrieden sind, dann geben Sie uns einfach kurz Bescheid und Sie erhalten Ihr Geld vollständig zurück.

Details und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.eventbrite.com.au/e/sexuality-abfe-online-workshop-with-ian-white-tickets-42481553470.

Der Schritt ins neue Jahr

von Judith Poelarends, Alaskan Essences

Der Beginn jeden neuen Jahres ist wie ein Reset. Er gibt uns die Gelegenheit zu wählen, Dinge anders zu tun, wenn die alte Art und Weise nicht länger funktioniert. Deshalb setzen wir uns Ziele und Absichten, die uns Vorteile bringen: klüger anstatt härter zu arbeiten, sich mehr zu bewegen, früher ins Bett zu gehen, gesünder zu essen, den Tag mit Yoga zu beginnen, weniger Zeit in sozialen Medien zu verbringen, keine Nachrichten mehr zu sehen, mehr Spaß zu haben, mehr Zeit in der Natur zu verbringen, jeden Tag zu meditieren und noch vieles anderes.

Setzen Sie Ihre guten Vorsätze auch um und sind sie erfolgreich damit? Oder gleiten Sie schnell wieder zurück in die bequemen alten Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die ihr Leben nicht besser machen, fragen sich warum und ärgern sich über sich selbst?

Oft haben wir tief verwurzelte Glaubenssätze und unbewusste Überzeugungen, die uns davon abhalten, die Veränderungen umzusetzen, die wir uns vornehmen. Blütenessenzen können uns dabei helfen, Erkenntnisse über diese begrenzenden Glaubenssätze, Verhaltensmuster und nicht unterstützenden Gedanken zu erlangen. Sie können uns dabei helfen klar zu erkennen, was wir tun und wie wir in unseren eigenen Mustern gefangen sind. Essenzen helfen uns dabei, neue Wege zu finden, wie wir uns selbst und unser Leben sehen.

Wir haben sechs Essenzen ausgewählt, die Sie auf Ihrer Reise vom Alten zum Neuen unterstützen können. Diese möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Portage Glacier – Alte, nicht länger nützliche Gewohnheiten loslassen
Manchmal braucht man einfach Unterstützung dabei, etwas loszulassen. Die Portage Glacier Umweltessenz ist ein sehr starker Katalysator für die Reinigung und kann dazu verwendet werden, „Gifte“ aus dem Mental- und Emotionalkörper zu entfernen. Sie kann uns dabei helfen, überkommene Gedankenmuster, Glaubenssätze und emotionale Muster loszulassen, die nicht länger nützlich oder notwendig sind oder zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden beitragen.

Tamarack – Gewahrsein und Vertrauen in unsere einzigartigen Fähigkeiten und Potenziale
Wenn Sie tief drinnen daran glauben, dass Sie es nicht schaffen können, dann wird es Ihnen diese Überzeugung auch tatsächlich schwer machen. Die Energie von Tamarack verbessert unser Gewahrsein dafür, wer wir sind und was wir tun können. Sie hilft uns dabei, eine bewusste, geerdete Verbindung mit der Quelle unserer eigenen Individualität zu erhalten.

Bunchberry – Das Festklammern an Dingen, die uns ablenken, auflösen
Die Bunchberry Essenz ist für Menschen, die sich leicht ablenken lassen, denen die Konzentration fehlt, um geistig anstrengende Aufgaben zuende zu bringen, und diejenigen, die in Zeiten emotionalen Aufruhrs ihren inneren Fokus verlieren. Wir lassen uns oft ablenken, weil wir glauben, nicht genug Zeit für alles zu haben. Diese Essenz zeigt uns, dass genügend Zeit vorhanden ist, aber dass jedes Ding seine eigene Zeit und seinen richtigen Zeitpunkt hat. Sie hilft besonders denjenigen, die das Gefühl haben, immer zu viel zu tun zu haben. Bunchberry fördert mentale Stärke und Klarheit, und hilft uns dabei, unsere Fähigkeit für Konzentration und Fokus zu verbessern.

Alpine Azalea – Damit wir damit aufhören, an uns selbst zu zweifeln und uns zu verurteilen
Gibt es Teile von Ihnen, die Ihnen gar nicht gefallen? Ärgern Sie sich über sich selbst, wenn etwas nicht funktioniert oder wenn Sie nicht erreichen, was Sie sich vorgenommen haben? Ist es möglich, dass einige Ihrer guten Vorsätze aus Selbstverurteilungen stammen? Wenn wir uns selbst verurteilen, werden wir niemals unser wahres Selbst enthüllen. Wenn wir glauben, uns nur unter bestimmten Bedingungen selbst annehmen zu können, dann erhält das tief im Herzen ein Ungleichgewicht aufrecht, das die Lebenskraft daran hindert, in den Körper zu kommen und in ihm zu zirkulieren. Die Alpine Azalea Essenz verbindet uns mit der Energie der Liebe. Wenn wir unser Herz für diese durchdringende Energie öffnen, können wir alte Muster des Selbstzweifels loslassen. Diese Essenz hilft uns dabei, eine Ebene des bedingungslosen Selbst-Verstehens und der Leidenschaft in unserem Leben zu erschaffen.

Willow – Sie sind der Schöpfer Ihres Lebens!
Geben Sie manchmal anderen die Schuld für Ihre Probleme und Schwierigkeiten? Spüren Sie Widerstand, wenn Sie von neuen Ideen oder von neuen Wegen hören, wie man Dinge tun kann? Die Willow Essenz hilft Ihnen dabei, Ihren Widerstand dagegen aufzulösen, dass Sie Ihr Leben selbst bewusst erschaffen können. Sie hilft dabei, selbst auferlegte, mentale Begrenzungen zu überwinden, damit wir in größeren Einklang mit den universellen Prinzipien der Gedanken und der Erleuchtung kommen können. Die Essenz unterstützt uns dabei, neue, positive Erfahrungen zu erschaffen, weil wir in größerem Umfang bewusst die Verantwortung für unsere schöpferischen Gedankenprozesse übernehmen. Wenn wir die Haltung eines flexiblen Verstandes und robusten Verstehens einnehmen, finden wir Frieden und Freude am Leben.

Labrador Tea – Süchte loslassen können
Labrador Tea ist besonders hilfreich für diejenigen von uns, die ihr ganzes Leben lang versucht haben, ein Extrem mit einem anderen auszugleichen. Ein Beispiel ist Überarbeitung und der gewohnheitsmäßige Konsum von abhängig machenden Substanzen wie Kaffee, Tabak oder Alkohol. Es ist schwer, damit aufzuhören, weil diese Dinge uns ein Gefühl des Gleichgewichts bringen und wir glauben, dass wir es ohne sie nicht sonst nicht fühlen können. Zu allem Unglück ist dieses Gefühl der Stabilität jedoch auch nur von kurzer Dauer; wenn wir versuchen, es längerfristig zu fühlen, müssen wir die Mengen der suchterregenden Substanzen erhöhen was letztlich dazu führt, dass wir nur noch instabiler werden. Die Essenz stärkt unsere Mitte, damit wir weniger Drogen benötigen, um unser Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, bis wir zu dem Punkt kommen, an dem wir uns tatsächlich mit diesen Substanzen schlechter fühlen als ohne sie. Manche werden vielleicht das Bedürfnis haben, über einen langen Zeitraum mit Labrador Tea arbeiten zu wolllen, damit die Essenz die Gelegenheit hat, sich durch alle Bereiche unseres Lebens zu arbeiten und sie zu harmonisieren. Wenn man die Essenz mit dieser Absicht verwendet, dann wird ihre erste Wirkung darin bestehen, unser Bewusstsein dahingehend zu öffnen, dass es ein ganz bestimmtes Ungleichgewicht gibt. Danach wird sie uns dabei unterstützen, die notwendigen mentalen, emotionalen und physischen Änderungen vorzunehmen, die notwendig sind, um jeden Teil von uns wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Chiron

von Verena Reiß

Die nächsten beiden Begleiter auf unserer Reise, Chiron und Lilith, nehmen eine Sonderstellung ein. Chiron steht für die Verbindung zwischen den Gesetzen des Himmels und den Naturgesetzen auf der Erde.

Die Astrologie arbeitet erst seit einigen Jahren mit der Chiron-Symbolik. Chiron, ein Asteroid, wurde im November 1977 entdeckt und von den Astronomen der Gruppe der Kentauren zugeordnet. Es wird angenommen, dass Chiron aus einem Bereich am Rande des Sonnensystems stammt, der noch nicht erforscht ist, dem sogenannten Kuiper-Gürtel. Symbolisch verbindet er uns daher mit Inhalten, die wir nicht in Verbindung bringen können mit Erfahrungen auf der Erde, uns fehlt bisher der Bezug dazu. Chiron baut uns Brücken zu diesen neuen Welten, zu anderen Dimensionen, die uns bis jetzt nicht zugänglich waren. Das bedeutet andererseits auch, er hilft uns, Ebenen unseres persönlichen Daseins zu entdecken, die uns vollkommen fremd sind und die wir noch nicht erforscht haben.

Immer wenn ein Himmelsgestirn entdeckt wird, ist das ein Hinweis darauf, dass die Menschheit auf dem Wege ist, einen wichtigen Bewusstseinsschritt zu vollziehen. Um zu verstehen, welche Themen durch das Erscheinen von Chiron angezeigt sind, können wir interessante Informationen aus der Umlaufbahn des Chiron bekommen. Chiron zieht seine Runden um die Sonne zwischen den Umlaufbahnen von Saturn und Uranus. Überträgt man diese Tatsache auf die Interpretationsebene der Chiron-Symbolik, so bedeutet dies die Verbindung zwischen Himmel (Uranus) und Erde (Saturn). Er ist der Vermittler zwischen einer für uns bis jetzt nicht zugänglichen geistigen Dimension (Uranus) und den Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen des Lebens hier auf der Erde (Saturn). Chiron hilft uns beim Übergang ins Wassermann-Zeitalter (Uranus), in die Neue Energie (Uranus).

Dort wo sich Chiron im Horoskop befindet, sind wir einer starken inneren Spannung ausgesetzt. Einerseits spüren wir die unbegrenzten Möglichkeiten (Uranus) und bekommen eine Ahnung davon, was Ganzheit bedeuten kann und andererseits nehmen wir außerordentlich schmerzhaft das Getrenntsein, die Begrenzungen des menschlichen Daseins wahr (Saturn). Die Geburtsstellung des Chiron im Horoskop symbolisiert daher einen Bereich, der geprägt ist von einer erhöhten Empfindlichkeit und Sensibilität, einer mitgebrachten „Wunde“. Hier fühlen wir uns unvollkommen, angreifbar und verletzlich und neigen daher zu Überempfindlichkeiten und Überreaktionen. Chironische Verletzungen sind Prägungen unserer Seele aus anderen Zeiten und Dimensionen, die mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden sind.

Anders als bei anderen Lebenserfahrungen, können wir bei Chiron-Erfahrungen nichts tun, um dieses Thema zu bearbeiten. Wenn eine Chiron-Geschichte ins Bewusstsein kommt, gilt es, wahrzunehmen, hinzusehen und auszuhalten, was ist. In diesem Lebensbereich sollen wir unsere Empfindsamkeit und Verletzbarkeit erkennen und akzeptieren. Es ist ein bewusster Umgang mit dieser Verletzlichkeit gefordert, was auch heißt, sich abzugrenzen und zu schützen. Akzeptanz bedeutet in diesem Zusammenhang, in Demut, mit Hingabe und Vertrauen den Weg unserer Seele zu gehen. Die Geschenke dieses Weges sind tiefer innerer Frieden, der unsere Seele erfüllt und außergewöhnliche Begabungen und Talente, die uns zur Verfügung stehen, um anderen Menschen zu helfen und sie für ihren eigenen Weg zu inspirieren.

Die AstroEssenz Chiron kann bei folgenden Themen unterstützend eingesetzt werden (Auszug aus dem Buch „AstroEssenzen„):

  • Aufhören mit jedem Hadern
  • Annehmen der eigenen Verletzlichkeit
  • Wirkt gegen alle inneren Spaltungstendenzen
  • Fördert das Aussöhnen mit sich selbst und dem eigenen Schicksal
  • Dadurch entsteht ein Zustand von Ruhe und Frieden
  • Fördert spirituelles Wachstum

Wenn Sie interessiert daran sind, wie sich die Chiron-Energie in Ihrem Leben auswirkt und welche Themen mit Ihrer Chiron-Konstellation in Verbindung stehen, kontaktieren Sie mich unter der Telefonnummer 0861 2092599.

Sand Dollar (Pacific Essences)

Im Januar 2018 heißt unsere Essenz des Monats „Sand Dollar“ (Dendraster excentricus) von den Pazifikessenzen. Es handelt sich dabei um die erste Meeresessenz von Sabina Pettitt und wahrscheinlich sogar um die allererste bewusst hergestellte Essenz aus einem Meereslebewesen weltweit. Im Jahr 1985 hat Sabina sie, einer starken Intuition folgend, für eine Freundin hergestellt, die an Krebs erkrankt war. Das Geschenk, das die Essenz der Freundin brachte, war die Unterstützung dabei, ehrlich zu sich selbst zu sein, die seelischen Hintergründe der Erkrankung zu erforschen und die notwendigen Veränderungen im Leben vorzunehmen. Wenn wir letzteres Tun, dann öffnen wir dem Potenzial einer vollständigen Heilung die Tür – die Frau hat ihre Krankheit überwunden und lebt noch heute.

Das neue Jahr 2018 beginnt mit Synchronizität auf vielen Ebenen. Puzzlestücke, die noch vor wenigen Wochen ziemlich zerstreut und chaotisch waren, fallen in diesen Tagen wie von selbst an den richtigen Ort. Das funktioniert jedoch in zwei Richtungen: Wenn wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, dann entfaltet sich vor uns eine Fülle an neuen Optionen und Gelegenheiten. Wenn wir uns bisher jedoch dagegen gesträubt haben, das Loszulassen, was uns nicht länger dient, die Muster aufzugeben, die uns nicht länger unterstützen und dabei ehrlich zu uns selbst zu sein, dann kann es den Anschein haben, als ob sich die Welt gegen uns verschworen hat und aufgrund der unwahrscheinlichsten „Zufälle“ werden Veränderungen erzwungen, gegen die wir uns so lange gewehrt haben, die jedoch langfristig gut für uns sind.

Die Sand Dollar Essenz unterstützt uns dabei, uns selbst und unsere Muster mit größerer Klarheit zu sehen, besonders, wenn es um Krankheiten oder „kranke“ Situationen und Konstellationen geht. Wenn wir verstehen, was die Gründe hinter den offensichtlichen Symptomen sind, dann ist der erste Schritt in Richtung Lösung bereits getan.

Jeder Mensch ist einzigartig. Jede Krankheit ist einzigartig und jede Person reagiert unterschiedlich auf ihre Symptome und die möglichen Lösungen. Wenn uns jemand sagt, dass wir für unser Elend selbst verantwortlich sind, dann ist das zwar auf gewisse Art und Weise zutreffend, jedoch in der Situation selbst weder hilfreich noch zielführend, denn es erzeugt eher Schuldgefühle, die den Schritt in Richtung Lösung noch erschweren, anstatt ihn zu unterstützen.

Sand Dollar hilft uns dabei, ehrlich zu uns zu sein und klar zu erkennen, was bisher „faul“ war und was wir verändern müssen, damit es in Zukunft besser laufen kann. Deshalb unterstützt uns die Essenz auf tiefster Ebene bei der Transformation, die notwendig ist, um unser volles Potenzial zu leben.

Wir bieten Sand Dollar wie immer als Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR an.

https://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Zu guter Letzt … (Januar 2018)

Dieses „Zu guter Letzt“ ist ein Plädoyer. Ein Plädoyer, endlich mit dem „Entweder/Oder“ aufzuhören und zu akzeptieren, dass ein „Sowohl/Als auch“ immer die bessere Lösung ist. Es geht mir dabei heute um den niemals enden wollenden Kampf zwischen den Anhängern der Schulmedizin und der Naturmedizin.

Natürlich greifen die Meinungsmacher und Lobbyisten unter den Schulmediziner alles an, was außerhalb ihres Verständnisses ist, bzw. ihre Pfründe in Gefahr bringt. Jedoch gibt es auch genügend Hardliner unter den Menschen, die der Naturmedizin nahestehen, und die alles, was der Schulmedizin entspringt, kategorisch ablehnen. Eines ist so gefährlich und dumm wie das andere.

Aktueller Fall: Eine Freundin der Familie wird von einem Pferd abgeworfen und ihr Nacken tut höllisch weh. Vorsichtshalber geht sie zum Orthopäden und dank der diagnostischen Instrumente der Schulmedizin wird schnell klar, dass zwei Halswirbel und die Schädelbasis gebrochen sind, glücklicherweise ohne eine Schädigung des Rückenmarks. Durch die fortschrittlichen Operationsmethoden der Schulmedizin können die Wirbel so weit fixiert werden, dass eine nachträgliche Schädigung des Nervengewebes ausgeschlossen werden kann und in sechs Wochen sind die Knochen geheilt und unsere Freundin wird wieder so gut wie neu sein. Dank der Schulmedizin wurde verhindert, dass die Brüche übersehen wurden und unsere Freundin vielleicht den Rest des Lebens vom Hals an gelähmt wäre. Zusätzlich helfen ihr Schmerz- und Beruhigungsmittel, den initialen Schock zu überstehen. Das sind Momente, in denen ich wirklich dankbar für die Segen der Schulmedizin bin.

Da unsere Freundin Heilpraktikerin ist, wird sie sicherlich im Anschluss an die Operation das gesamte Spektrum der Naturmedizin nutzen, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen, damit der Heilungsprozess schnell und ohne Komplikationen ablaufen kann. Die Schulmedizin hat hier ehrlich gesagt nicht viel anzubieten und wir befinden uns, sobald die akute Phase vorbei ist, in der Domäne der Naturmedizin.

Ich selbst bin schon lange der Meinung, dass es im Bereich der Medizin kein „Entweder/Oder“ geben darf, aber wer es gerne plakativ und überdeutlich braucht: Voilà. Ich verwende übrigens ganz bewusst nicht den Begriff Alternativ- oder Komplementärmedizin, denn vieles, was es in diesem Bereich gibt, ist viel älter als die Schulmedizin. In meinen Augen ist deshalb der Ausdruck „Naturmedizin“ viel passender.

Vielleicht bin ich naiv, aber ich habe sogar die Hoffnung, dass es irgendwann nur noch eine Medizin geben wird, die das Beste aus allen Welten vereint. Dazu ist es jedoch notwendig, dass auch die Betonköpfe unter den Schulmedizinern akzeptieren, dass es wahre Dinge gibt, die die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann, und dass auch das goldene Kalb der Empirik, randomisierte Doppelblindstudien, nicht alles beweisen oder widerlegen können. Gleichzeitig müssen sich all diejenigen an die eigene Nase fassen, die alles in der Schulmedizin ablehnen und verteufeln. „Alternative Betonköpfe“ sind genauso schlimm, wie ihre schulmedizinischen Pendants.

Ich selbst lebe nach dem Motto, dass es zu jeder Situation eine bestmögliche Lösung oder Unterstützung gibt, und ich versuche nach Kräften, diese ohne Scheuklappen zu sehen. Wenn ich erkältet bin werde ich nicht zum Arzt rennen und mir die „Segen“ der Pharmaindustrie verschreiben lassen. Mit Schüsslersalzen und homöopathischen Mitteln fühle ich mich in dieser Situation einfach besser unterstützt und behandelt. Als ich mir jedoch als Kind das Bein gebrochen hatte, war ich nach meiner Operation unendlich dankbar für die Schmerzmittel, die mir die Krankenschwester verabreicht hat – die sind ein tatsächlicher Segen der Pharmaindustrie, wie viele weitere Dinge auch.

Letztlich reduziert sich alles immer wieder auf die Themen „Verantwortung übernehmen“ und „gesunder Menschenverstand“. Solange ich der Meinung bin, dass jemand anderes für mein Wohl und meine Gesundheit verantwortlich ist, beispielsweise ein Arzt oder Heilpraktiker, entziehe ich mich der Aufgabe, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Das ist einerseits recht bequem, denn wenn es mir nicht gut geht, kann ich scheinbar die Schuld auf jemand anderen schieben. Doch der Schein trügt. Solange wir nicht selbst Verantwortung übernehmen, geben wir die Macht aus der Hand, selbst dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Ich persönlich ziehe es daher vor, selbst etwas für mein Wohlergehen tun zu können, anstatt darauf hoffen zu müssen, dass andere es tun.

Deshalb übernehme ich die Verantwortung für meine Gesundheit. Unter anderem bedeutet das, die Zeit dafür aufzuwenden, sich zu informieren und sich eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden. Es bedeutet auch, im Zweifelsfall zweite und dritte Meinungen einzuholen, und zwar aus allen Disziplinen der Medizin, die helfen können. Es bedeutet aber auch, gegebenenfalls nicht einer Meinung mit dem behandelnden Arzt zu sein, und eine Behandlung, die man nach gründlicher Recherche und reiflicher Überlegung für nicht sinnvoll erachtet, abzulehnen.

Dazu ein Beispiel: Als ich etwa Mitte 20 war und noch keine Ahnung von Naturmedizin hatte, plagten mich wiederkehrende Magenschleimhautentzündungen. Mein Hausarzt untersuchte und befragte mich und schlug relativ schnell eine Magenspiegelung vor, um einen eventuell vorhandenen Helicobacter pylori zu diagnostizieren. Ehrlich gesagt hatte ich nicht besonders Lust, ins Krankenhaus zu gehen und einen Schlauch zu schlucken, deshalb fand ich mich nicht mit seinem Vorschlag ab, sondern fragte nach, ob es nicht auch noch andere Optionen der Diagnostik gäbe. Nach mehrfachem und nachdrücklichen Fragen rückte er dann damit heraus, dass es da noch so einen Atemtest gäbe … Danach ging es schnell: Atemtest, Diagnose bestätigt, Antibiotikum und der Magen war wieder wie neu. Und das zu einem Bruchteil der Kosten, die eine Magenspiegelung verursacht hätte. Heute würde ich nach dem Antibiotikum noch dafür sorgen, dass meine Darmflora sich wieder regeneriert, damals hatte ich wie gesagt davon noch keine Ahnung.

Glücklicherweise scheint die Anzahl der Ärzte zu wachsen, die bewusst die Rolle einnehmen, die meiner Meinung nach jeder Heiler einnehmen sollte: als Berater und Begleiter. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich meinen Zahnarzt gewechselt. Beim ersten Termin wollte ich ihn gleich darauf vorbereiten, dass ich kein einfacher Patient bin, mir den Luxus einer eigenen Meinung leiste und sogar darauf bestehe, dass ich selbst entscheide, was gemacht wird und was nicht. Zu meiner freudigen Überraschung bestätigte mich der Mediziner und sagte, dass ihm das die liebsten Patienten seien. Er selbst sähe sich nur als Berater. Fantastisch – so geht alles viel leichter.

Wir sind selbst für unser Leben und unsere Gesundheit verantwortlich und sollten diese Verantwortung aktiv übernehmen. Dazu gehört es auch Alternativen zu suchen, Optionen abzuwägen und mit dem Risiko zu leben, dass man vielleicht nicht die optimale Option gewählt hat. Wenn man sich informiert und den gesunden Menschenverstand trainiert und nutzt, funktioniert das prima. Und bei 99,999 Prozent der Entscheidungen die dabei zu treffen sind, geht es nicht um Leben und Tod, so dass wir sie entweder rückgängig machen oder mit dem nicht optimalen Ergebnis leben können.

Deshalb plädiere ich dafür, dass wir den Mut haben, die Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen, und zwar vollständig. Wir brauchen den Mut, dann die Schulmedizin zu nutzen, wenn sie die beste Option ist, und in Erwägung zu ziehen, dass die Naturmedizin Lösungen anzubieten hat, die man in der Schulmedizin nicht finden kann. Ich plädiere für ein gesundes Miteinander aller medizinischen Disziplinen und diejenigen, die dies langfristig erreichen können sind wir, die Menschen – wenn wir Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für uns gut ist.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen