Zu guter Letzt … (April 2017)

Fühlt es sich für Sie auch so an, als ob die Energie noch nie so intensiv war, wie in den letzten Wochen? Ich bin verleitet zu sagen, eine Achterbahn ist ein Dreck dagegen. Kennen Sie die Bilder aus dem Zentrifugentraining für Piloten und Astronauten? Wenn die Fliehkraft so groß wird, dass sich das Gesicht zu einer Grimasse verzieht und man nichts, aber auch gar nichts dagegen tun kann? Ungefähr so fühlt es sich zeitweise an. Diesen Monat will ich mich darauf konzentrieren, meine Eindrücke dieser Achterbahnfahrt zu schildern und gegebenenfalls Essenzen zu empfehlen, die uns dabei unterstützen können.

Überforderung

Wir leben unser Leben wie gewohnt und vielleicht läuft äußerlich sogar alles in halbwegs gewohnten Bahnen. Dennoch fühlt sich alles extrem anstrengend an und wir kommen schnell an einen Punkt, wo wir ausgelaugt sind und uns von Dingen, die wir vielleicht sonst mit Leichtigkeit erledigen, überfordert fühlen. Besonders die kleinen alltäglichen Pflichten in Haus und Beruf können sich zeitweise wir Herkulesaufgaben anfühlen. Ich habe keine Ahnung, was wir auf energetischer Ebene da gerade alles so erledigen, aber offensichtlich kostet es uns viel Energie. Deshalb ist es das Allerwichtigste, dass wir uns selbst nicht dafür verurteilen, sondern Mitgefühl für uns haben und als Konsequenz gut für unsere Bedürfnisse sorgen: ausreichend Schlaf, gutes und regelmäßiges Essen, Pausen, wenn wir sie benötigen und vor allem Sonne tanken. Hilfreiche Essenzen sind Lighten Up (Alaska Essenzen), Rest & Relax (Wild Earth) und Calm & Clear (Australische Buschblüten).

Extrem schnelle Schwankungen

In der letzten Zeit kann sich die Energie extrem schnell verändern. Vielleicht fühlen wir uns gerade großartig, jedoch kann es schon eine Stunde später wie die dunkle Nacht der Seele anfühlen, nur um kurze Zeit später wieder ins Gegenteil zu schwenken. Das kann ganz schön anstrengend sein. Es ist auffällig, dass der energetische Zustand sich gerade ein bisschen wie das Aprilwetter verhält und es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich das so ausgeprägt und vor allem in dieser Geschwindigkeit wahrnehme. Damit wir bei allen Aufs und Abs den Boden unter den Füßen nicht verlieren, müssen wir dafür sorgen, dass wir gut geerdet sind. Eine unterstützende Essenzenmischung hierfür ist Erdung.

Manifestation

So anstrengend es gerade auch ist – ein positiver Aspekt der energetischen Großwetterlage scheint zu sein, dass uns die spontane Manifestation leichter fällt. Auffällig oft ist in letzter Zeit genau die Person vorbeigekommen, die ich gerade benötigt habe, oder mir genau die Information „zugeflogen“, die es gebraucht hat, um einen Schritt weiterzukommen. Dabei handelt es sich nicht um bewusste, absichtliche Manifestation im Sinne der Erfüllung von Wünschen, sondern vielmehr um sehr pragmatische, unbewusste Schöpferkraft, die uns genau zur rechten Zeit das liefert, was wir gerade brauchen. Sehr praktisch! Eine Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir offen dafür sind, und die beste Essenz, die uns dabei helfen kann, ist nach wie vor Abundance von den Pazifikessenzen.

Innere und äußere Energie

Häufige Symptome von Transformationsprozessen sind Müdigkeit, Niedergeschlagenheit bis hin zu Verzweiflung, und das Gefühl festzustecken, bis die Dinge sich plötzlich in Bewegung setzen und uns halb um die Ohren fliegen. Eine intensive Phase der Veränderung mit Bilderbuch-Symptomen, die ich dabei war zu durchlaufen, sollte laut Muskeltest dienstags vorbei sein. Als dann der Dienstag kam fühlte es sich zwar anders, jedoch Immer noch nicht toll an. Insbesondere die Glückseligkeit (auf die man ja doch immer irgendwie hofft) blieb vollkommen aus. Ein wenig Introspektion und weiteres Muskeltesten brachten für mich dann die Erkenntnis, dass ich zwar durch das Gröbste hindurch, jedoch so viele andere um mich herum noch mittendrin waren. Was ich wahrgenommen hatte, war also das allgemeine energetische Chaos und nicht mehr mein eigenes. Dementsprechend funktioniert mein Wahrnehmungsventil, das zuvor scheinbar versagt hatte, weil die Symptome tatsächlich meine waren und eben nicht von außen kamen, nun wieder. Hilfreiche Essenzen in Zeiten der Transformation sind Butterfly und Snake von den Wild Earth Tieressenzen.

Und wie geht es weiter?

In Zeiten wie diesen Frage ich mich manchmal: Wann ist das endlich vorbei? Wann wird das Leben endlich wieder normal? Ann Callaghan von den Indigo Essenzen sagt dazu, dass das Leben niemals wieder so wird, wie es früher war. Was jedoch geschieht ist, dass wir uns an die neue Intensität und das neue Tempo gewöhnen, so dass das, was uns jetzt noch überfordert, allmählich zur neuen Normalität wird, in der wir uns zwischendrin auch entspannt zurücklehnen und die Reise genießen können. Ein probates Hilfsmittel bis es soweit ist, ist immer wieder die Notfallmischung von den Pazifikessenzen: Balancer. In den paar Tagen, in denen ich quasi zu nichts zu gebrauchen war, habe ich mehrmals pro Stunde das Balancer Spray verwendet und es als Anker benutzt, der mich auf dem Boden der Tatsachen gehalten hat. In extremen Situationen spricht tatsächlich nichts dagegen, notfalls alle paar Minuten eine Notfallessenz zu verwenden – so lange, bis es uns besser geht.

Von einer Reise nach Japan habe ich vor Jahren eine wunderschöne Zeichnung mit dem folgenden Motto zurückgebracht: „Wenn ich mich verändere, ändert sich die ganze Welt“. Ich bin davon überzeugt, dass das das Prinzip ist, nachdem das Spiel funktioniert. Es geht darum, dass wir mit der Veränderung gehen und uns daran anpassen. Das was „normal“ ist, ändert sich beständig. Wenn wir jedoch darauf bestehen, dass das, was noch vor einem Jahr unsere Normalität definiert hat, heute noch gilt, dann setzen wir uns selbst auf einen wilden Mustang ohne reelle Chance, uns längerfristig im Sattel halten zu können. Lassen Sie uns also gemeinsam, die Veränderung als Chance für Wachstum und Entfaltung begreifen und annehmen, und das tun, was für uns notwendig ist, um Schritt für Schritt vorwärts zu gehen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Auf und Ab, nach innen schauen, den nächsten großen Schritt vorbereiten

Was ist

  • Heilung, Erholung, nach innen schauen
  • Den Körper stärken
  • Begrenzungen und Mangelgefühle auflösen
  • Intuition und inneres Wissen stärken
  • Herz, Kopf und Bauch verbinden
  • Mutig denken und planen
  • Immer wieder überprüfen, wieviel Altes in den neuen Ideen ist
  • Den nächsten großen Schritt vorbereiten
  • Wechselnde Energien und Empfindungen
  • Klärung und neue Möglichkeiten in Partnerschaften

Heilung, Erholung, nach innen schauen
Im Februar hatten viele Menschen Grippe oder Beschwerden, die sie zwangen, sich Ruhe und Erholung zu gönnen. Es ging und geht auch weiterhin darum, sich Zeit zu nehmen, sich zurück zu ziehen, still zu sein, nach innen zu schauen – und das, ohne dafür krank zu werden. Alles was dabei unterstützt, sollte genutzt werden, insbesondere bis zur Monatsmitte: Heilbehandlungen, Energiearbeit, Massagen, Meditation, Yoga, aber auch aufbauende und stärkende Nahrung und Bewegung. So kann der Körper Kraft sammeln.

Herz, Kopf und Bauch verbinden
Rückzug, Meditation und meditative Körperbewegungen (Yoga, TaiChi, Spaziergänge in der Natur) sind jetzt wichtig und hilfreich, um sich zu sammeln, bewusster zu werden und die Verbindung zur inneren Weisheit und zum höheren Bewusstsein zu fördern. Besonders jetzt haben wir die Möglichkeit, eine stabilere Verbindung zwischen dem irdischen und seelischen Bereich, zwischen Körper und höherem Bewusstsein herzustellen (unterstützende Energie Nr. 32 Baum). Dadurch wird die Intuition gestärkt. Zur Zeit lohnt es sich, die Intuition gezielt zu trainieren, mit Fragen, die man zeitnah überprüfen kann: Ist diese Tankstelle günstiger oder die nächste? Kommt meine Verabredung pünktlich, früher oder zu spät? Wer ruft an? Wieviel Post ist im Briefkasten? …. Wenn wir jetzt die Intuition mit überprüfbaren Ereignissen trainieren, können wir sie immer selbstverständlicher nutzen.

Begrenzungen und Mangelgefühle auflösen
Im März können sich auch noch einmal verstärkt Blockaden, Mangelgefühle und Ängste zeigen – in unseren Gefühlen, aber auch in äußeren Ereignissen. Wieder einmal stocken Projekte, Planungen lassen sich nicht realisieren, das Geld fließt noch nicht so wie gedacht. Ausdauer ist gefragt (unterstützend Nr. 34 Erde). Die Ereignisse können wir nutzen, um begrenzende Gedankenmuster und Traumen zu transformieren (unterstützend Nr. 73 violett).

Mutig denken und planen
In den letzten Monaten wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass es in diesem Jahr möglich ist, Großes und Ungewöhnliches zu verwirklichen. Viele empfinden die Energie des Jahres als „Durchbruchsenergie“. Indem wir uns immer wieder mit unserer Seele und dem höheren Bewusstsein verbinden, indem wir immer wieder unser Leben, unsere Vision „erträumen“, öffnen wir uns für neue Chancen und Möglichkeiten. Auch im März zeigen sich Chancen und unerwartete Möglichkeiten – aber oft ist es nicht der „fertige Plan“, der „endgültige Wurf“. Es sind eher einzelne Schritte, ein Erarbeiten Stück für Stück. Eine Idee taucht auf, wird ausgearbeitet, mit anderen diskutiert, liegen gelassen – und nach einer Weile wieder angeschaut und erweitert, verändert, verbessert. In diesem Prozess ist es wichtig, mutig zu denken und sich nicht von Begrenzungen, Ängsten und Minderwertgefühlen zurück halten zu lassen. Nur allzu leicht schleichen sie sich in unsere Planungen und verhindern, dass wir groß denken. Aber genau darum geht es gerade: Groß zu denken, dem scheinbar Unmöglichen Raum zu geben. Wenn die große Vision der Ausgangspunkt für die schrittweise Erarbeitung des Machbaren ist, dann erreichen wir mehr, als wenn wir mit dem beginnen, was wir für machbar halten. Daher ist es wichtig, sich selbst und seine Vision immer wieder nach alten Glaubenssätzen und begrenzenden Vorstellungen abzusuchen: Wann taucht der Gedanke auf, dass ich das nicht schaffe, nicht darf, nicht kann, es sowieso nicht funktioniert? Wann halte ich mich für anmaßend, größenwahnsinnig? Wann bekomme ich Angst vor meiner eigenen Courage?
Hilfreich ist auch, immer wieder die Körperhaltung zu prüfen, aufrecht und gerade zu stehen und zu gehen, die Füße ganzflächig und kraftvoll auf den Boden zu stellen.

Die nächsten Schritte vorbereiten
In vielen Projekten geht es immer noch oder wieder um Vorbereitung. Auch wenn wir den Eindruck hatten, es würde schneller gehen oder wir sollten weiter sein: besonders in der ersten Monatshälfte geht es darum, die Visionen für die einzelnen Bereiche des Lebens zu überprüfen, zu „träumen“, die Visionen zu vergrößern und durch Gespräche zu konkretisieren. Erst in der zweiten Monatshälfte werden die Impulse deutlicher und können umgesetzt werden.

Auf und Ab – Wechselnde Energien und Empfindungen
Zur Zeit und vermutlich im ganzen März schwanken die eigenen Empfindungen und Zustände: Euphorie wechselt mit Mutlosigkeit, Kraft mit Müdigkeit, Tatendrang mit Unsicherheit, Vorwärtsstürmen mit Stehenbleiben oder sogar Zurückgehen, hoffnungsvolle Lichtblicke mit dunkler Resignation. Jeder Zustand geht vorüber. Nach der Kraftlosigkeit folgt der Tatendrang und dann wieder Erschöpfung. Wenn es gelingt, sich von diesem Auf und Ab nicht einfangen zu lassen, sondern es zu beobachten, bleiben wir im Frieden und in einer ruhigen Kraft (unterstützend Nr. 34 Erde).

Klärung und Möglichkeiten in Partnerschaften
Im März steht auch das Thema Partnerschaft und Beziehungen im Mittelpunkt. Es gibt die Möglichkeit, neue Partnerschaften zu finden – und damit sind nicht nur Paarbeziehungen gemeint, sondern auch Partnerschaften zur Zusammenarbeit und zum gemeinsamen Wirken. Bestehende Partnerschaften und Beziehungen mit Freunden klären sich und können sich neu gestalten.

Meditation: Tauche ein in das Bild eines kraftvollen Baumes. Die Wurzeln, die fest in der Erde verankert sind, geben Halt und versorgen mit Wasser und Nährstoffen. Der Stamm ist die stabile, ruhende, verbindende Achse zwischen Himmel und Erde. Die Krone des Baumes mit ihren Blättern ist ausgerichtet auf das Licht. Die vielen Blätter des Baumes nehmen die Sonnenkraft auf, die kosmische Energie genauso wie das Wissen aus höheren Bewusstseinsbereichen. Lasse diese Sonnenkraft von den Blättern in den gesamten Stamm fließen. Zum Abschluss nimm noch einmal den gesamten Baum wahr von der Krone bis zu den Wurzeln.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

  • Nr. 73 violetter Schöpfungsstrahl (Befreiung, Mangel und Begrenzung überwinden)
  • Nr. 34 Erde (Stabilität, auch für den Körper, Ausdauer)
  • Nr. 32 Baum (stabiles Wachstum, standhaft im Sturm)

Zu guter Letzt … (Mai 2015)

Carsten SannHeute ist wieder mal einer der Tage, an denen ich beginne, das „Zu guter Letzt“ zu schreiben, und noch keine Ahnung habe, worum es gehen soll. Mein erster Impuls ist es zu versuchen, die Eigenschaften und Qualitäten der letzten paar Wochen (das mit dem In-die-Zukunft-Sehen klappt leider noch nicht so richtig ;-) ) zu beschreiben.

Kleine (und große) Katastrophen sind glücklicherweise in der letzten Zeit glücklicherweise ausgeblieben. Trotzdem sind viele auf einem Niveau der Erschöpfung angelangt, auf dem der Gedanke an ein paar Tage Ruhe ähnlich verlockend ist, wie der Gedanke an Wasser für einen Verdurstenden in der Wüste. Die letzten Wochen waren angefüllt mit allem, was die 3D-Realität so zu bieten hat, und das in einer extrem hohen Dichte.

Viel Arbeit, kleinere und größere Veränderungen, Umzüge, defekte technische Geräte, Schulausflüge und Sportveranstaltungen der Kinder, zwischendrin „Freizeitstress“ … manchmal weiß man gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht. An sich ist alles, was gerade so passiert, handhabbar, jedoch machen es die Häufigkeit und die schnelle Abfolge der Ereignisse und Termine zu einer echten Herausforderung, am Ball zu bleiben. Zwischendrin bleibt man dann hechelnd einen Moment stehen und fragt sich, wohin das alles noch führen soll …

Gleichzeitig kommt bei vielen ein mittelgroßer Schwung an alten Themen (oder neuen Aspekte davon) nach oben, um die man sich auch noch kümmern muss. Das kann mit scheinbar grundloser Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder sogar Verzweiflung einhergehen. Auch das allgemeine Energieniveau ist an manchen Tagen so weit unten, dass man am liebsten gar nicht aus dem Bett krabbeln möchte.

Und dann gibt es da noch die Tage, an denen es uns blendend geht. Wir sind frisch und munter, ausgeschlafen und einfach gut drauf. Leider lässt sich nicht vorhersagen, wie der jeweils nächste Tag aussehen wird, denn es gibt keine greifbaren Anhaltspunkte, warum der eine Tag gut und der nächste es wieder nicht ist.

Auf vielen Ebenen unseres Lebens befinden wir uns gerade wieder einmal in einer monstermäßigen Achterbahn – so eine bei der wir, sähen wir sie in einem Freizeitpark, schon aus der Ferne entscheiden würden, dass wir da lieber nicht einsteigen wollen. Das Dumme ist nur: Als wir uns damals entschlossen haben, aufs Neue auf die Erde zu kommen, sind wir bereits eingestiegen – und das vollkommen freiwillig. Hmpf.

Die gute Nachricht ist dabei jedoch: Wir haben alles an Werkzeugen und Energie, die es braucht, um diese Achterbahnfahrt zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Es ist eine meiner grundlegenden Überzeugungen, dass wir nicht auf die Erde gekommen sind, um zu scheitern, sondern dass wir alle nötigen Voraussetzungen besitzen, um die Herausforderungen zu meistern, die wir uns auf unserem Weg ausgesucht zu haben. Alleine dieser Gedanke ist doch schon sehr tröstlich und bringt uns, falls wir uns dazu haben verleiten lassen, aus dem Opferbewusstsein heraus und in eine Position der eigenen Macht und Verantwortung.

Wenn ich in den letzten Monaten schon geschrieben hatte, dass es wichtig ist, gut für sich selbst zu sorgen, dann gilt das für die jetzige Zeit nur noch umso mehr! Um diese Achterbahnfahrt und vor allem ihre kniffeligen Tage zu meistern ohne dass es uns an die Substanz und Gesundheit geht, ist es unabdingbar Ruhepausen einzulegen, wann immer das möglich ist (manchmal muss man es auch einfach möglich machen!), auf regelmäßige und gute Ernährung zu achten, genügend zu schlafen und uns zu bewegen, und alles zu tun, was man kann, um sich selbst zu achten und zu pflegen. Unser Körper ist das Gefäß, in dem wir unsere Arbeit auf der Erde tun. Wenn wir ihn vernachlässigen, dann ist es nur umso schwieriger, unseren Daseinszweck zu erfüllen.

Vor diesem Hintergrund habe ich auch „Body Love“ von den Australischen Buschblüten als Essenz des Monats ausgewählt. Uns selbst auf allen Ebenen zu lieben – unseren Körper, unsere Emotionen, unseren Geist und unsere Seele – ist das Fundament, auf dem sich alles andere viel leichter meistern lässt.

Ich werde mich jetzt mal wieder anschnallen, die Fahrt mit der Achterbahn fortsetzen und versuchen, sie trotz allem Auf und Ab so gut wie möglich zu genießen. Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt, dasselbe zu tun. Noch ein Tipp dazu: Gehen Sie, wenn die Sonne scheint, immer mal wieder für einige Minuten nach draußen und tanken Sie Sonnenlicht. Es ist das energetische Lebenselixier für uns und den gesamten Planeten, und wenn unsere Tanks voll sind, geht noch einmal vieles leichter :-)

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (April 2014)

Carsten SannDie vor einem Monat beschriebene Tendenz, dass man oft das Gefühl hat, es würde immer nach schwerer statt leichter werden, hat sich im April fortgesetzt, sogar intensiviert. Meine Familie und ich selbst sind durch teilweise mehrere Tage dauernde Phasen wirklich unangenehmer emotionaler Zustände gegangen – und das obwohl es im Außen keinen sichtbaren Grund dafür gab. Manchmal reichte ein kleiner Vorfall oder auch nur ein einzelnes Wort aus, um den energetischen Zustand talwärts zu schicken. Manchmal brauchte es auch gar keinen Anlass – gewisse Tage können sich auch einfach so bescheiden anfühlen.

Ein wiederkehrendes Motiv in dieser emotionalen Achterbahnfahrt war für mich, dass an sich relativ belanglose Erinnerungen anscheinend mit negativen Emotionen verknüpft sind, denn in Momenten, in denen es mir nicht so gut ging, sind diese Erinnerungsschnipsel nach Jahren der Vergessenheit wie kurze „Flashs“ wieder in meinem Kopf aufgetaucht.

Eine Bemerkung von einer lieben Freundin brachte mir dann die dazugehörige Erkenntnis: Anscheinend bin ich (und so wie es aussieht auch eine ganze Menge weiterer Leute) dabei, die Sache mit dem Aufräumen wirklich und vollständig ernst zu nehmen. Momentan ist es so, als ob wir energetisch durch alle möglichen Zeiten „surfen“ – sei es aus unserer eigenen Vergangenheit oder aus weiter zurückliegenden Inkarnationen – und uns die Dinge nochmal ansehen, die uns verletzt oder aus anderen Gründen negative Assoziationen zurückgelassen haben. Und dieses Surfen geht mit atemberaubenden Tempo vonstatten …

Die gute Seite dabei ist jedoch, dass wir immer mehr Zugang zu den Ressourcen (Wissen, Fähigkeiten, Eigenschaften etc.) aus unserer Vergangenheit bekommen, je mehr wir mit ihren Schmerzen aufgeräumt haben. Und wir müssen noch nicht einmal aktiv etwas dafür tun, außer dass wir gut für uns sorgen und zusehen, dass wir diese Achterbahnfahrt heil überstehen.

Gleichzeitig ist auch schon ein Silberstreif am Horizont zu sehen. Astrologisch betrachtet wird sich die Energie Ende April so verändern, dass es wieder leichter und weniger anstrengend geht. Ich selbst keine zwar nicht wirklich Ahnung davon, aus astrologisch beschlagenen Kreisen wurde mir das jedoch versichert.

Das Wichtigste, was es bis dahin zu tun gibt ist es, der Veränderung keinen Widerstand zu leisten, sondern sich von den Wassern des Flusses des Lebens tragen zu lassen – siehe dazu auch den interessanten Text von den Ältesten der Hopi. Und natürlich ist es auch hilfreich, bei unserer Reise im Fluss des Lebens den Kopf über der Wasseroberfläche zu behalten ;-) Unterstützende Essenzen sind hierfür Balancer, Abundance, Saved by the Animals, Erdung und Soul Support.

Ich freue mich schon darauf, im nächsten Newsletter hoffentlich berichten zu können, dass die Dinge wieder leichter gehen. Bis dahin wünsche ich Ihnen wunderbar warme Frühlingstage.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (August 2013)

Carsten SannDer Grund, warum der Newsletter dieses Mal etwas früher erscheint ist, dass ich am Montag nach Montana/USA in den Glacier National Park fliege, um dort mit einer kleinen Gruppe und Daniel Mapel (Wild Earth Tieressenzen) einige der Protagonisten seiner Arbeit, sprich die wilden Tiere zu besuchen. Wir werden voraussichtlich Grizzlybären, Elchen, Dickhornschafen, Bergziegen und Büffeln begegnen. Was für ein Abenteuer!

Abenteuerlich ist auch die Qualität der Zeit, in der wir uns gerade befinden. Kein Tag ist wie der andere – einmal geht es uns gut, dann haben wir wieder das Gefühl die Last der gesamten Menschheit auf unseren Schultern zu tragen. Es ist ein ständiges Auf und Ab der Gefühle und zum großen Teil scheint es unabhängig von unserem äußeren Zustand zu sein – auch wenn im außen alles gut ist, fühlen wir uns manchmal so, als ob wir auf dem Weg zum Schafott sind.

Diese Wechselbäder der Gefühle sind nichts wirklich Neues. Schon seit einiger Zeit gibt es immer wieder Phasen, in denen wir in der emotionalen Achterbahn festgeschnallt sind. Für mich ist die aktuelle Phase jedoch davon geprägt, dass tiefe und alte, teilweise sogar uralte Themen noch einmal durchgekaut werden wollen, um dann endlich gehen zu dürfen. Momentan habe ich tatsächlich das Gefühl, dass ich auf der Ebene der Seele jeden Tag Schwerstarbeit (und die im Akkord) leiste, um so schnell wie möglich all das aufzuräumen, was ich seit Lebzeiten mit mir herumgetragen habe und was mich dabei behindert, vollständig in der neuen Energie der Zeit zu sein. Gibt es eigentlich so etwas wie „seelischen Muskelkater“? Wenn ja, dann habe ich momentan bestimmt einen tierischen …

Es ist also gerade (mal wieder) anstrengend. Nun gut … wir haben letztlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir lassen uns darauf ein und tun die Arbeit, die getan werden muss oder wir leisten Widerstand, wehren uns und gehen dabei auf irgendeine Art zugrunde. Keine Frage, dass mir diese Entscheidung relativ leicht gefallen ist ;-) Damit die Seele ihre Arbeit erledigen kann, braucht es jedoch im Außen einen stabilen Rahmen – wenn wir auch noch dort mit Problemen zu kämpfen haben, dann wird es nur noch schwieriger. Ich habe natürlich kein Patentrezept, wie man sich einen stabilen äußeren Rahmen schaffen kann, jedoch möchte ich Ihnen gerne einen Einblick geben, was ich selbst tue … vielleicht können Sie die ein oder andere Anregung daraus entnehmen.

1. Körperliche Ebene

Nie war es so wichtig, auf seinen Körper zu hören und zu achten. Es geht nicht darum, Vegetarier, Sportfreak oder sonst etwas zu werden – es geht aber wohl darum, darauf zu achten, im Gleichgewicht zu bleiben. Dazu gehört für mich regelmäßige körperliche Bewegung (bei mir ist das das Fitnessstudio), eine ausgewogene Ernährung (bewusst auch mal Fleisch weglassen, bewusst Obst und Gemüse essen) und genügend Schlaf. Die seelischen Prozesse kann man oft auch gut im Körper spüren. Wenn man ihn pfleglich behandelt, dann geht auch das leichter.

2. Emotionale Ebene

Zumindest bei mir ist es so, dass sich vieles, was die Seele so treibt, in emotionalen Zuständen äußert. Deswegen ist es für mich eminent wichtig, dafür zu sorgen, dass äußere Einflüsse, die mir unangenehme Emotionen bescheren, schnellstmöglich abgestellt werden. Was bedeutet das in der Praxis? Wenn ich Streit mit jemandem habe, dann versuche ich diesen entweder beizulegen oder zumindest zu einem Punkt zu kommen, wo es mich nicht mehr akut belastet. Wenn ich mich über etwas ärgere, dann versuche ich, es zu ändern, anzusprechen oder zukünftig zu vermeiden. Wichtig ist dabei der richtige Zeitpunkt: So bald wie möglich, aber nicht aus einer Wut oder einem Zorn heraus. Wenn ich (im wesentlichen) im Frieden mit der Welt um mich herum bin, dann hat meine Seele den Freiraum, das zu tun, was ansteht.

3. Kommunikation

Vielleicht (wahrscheinlich?!) hat es einfach mit meinen eigenen Prozessen zu tun, aber Kommunikation ist etwas, was momentan extrem schwierig ist. Unglaublich vieles kommt nicht an, wird falsch verstanden oder überhört. Deshalb ist es in meinen Augen momentan extrem wichtig, besonders viel Wert auf eine angemessene und saubere Kommunikation zu achten. Und das gilt für jeden: Partner, Kinder, Kollegen, die Bedienung im Restaurant etc. Viele Probleme im Außen lassen sich vermeiden, wenn man sicherstellt, dass die Kommunikation so gut wie möglich funktioniert.

4. Unterstützung

Alle oben aufgeführten Dinge unterstütze ich mit den Mitteln der alternativen Medizin: Homöopathische Mittel und Schüßlersalze für den Körper. Ich verwende täglich die Abundance Essenz um dafür zu sorgen, dass ich mir keine Gedanken um mein (finanzielles) Überleben machen muss, denn die kosten sonst auch eine Menge Energie. Bei Bedarf ergänze ich das noch mit weiteren Essenzen, z.B. Wolf für Gruppensituationen, Beyond Words für Situationen in der Öffentlichkeit oder Protection, wenn ich das Gefühl habe, besonderen Schutz zu brauchen.

Wie bereits im letzten Newsletter geschrieben, ist es notwendig, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben. Konkret bedeutet das, jeden Tag auf’s neue zu schauen, was heute nötig ist, um die Aufgaben und Themen, die sich gerade heute zeigen, bestmöglich zu bewältigen. Ich habe das Gefühl, dass die Zeiten, in denen man in vielerlei Hinsicht lange vorausplanen konnte, vorbei sind. Nun geht es darum, sich in der Kunst der Flexibilität und des Vertrauens zu üben. So denn! Ärmel hochgekrempelt und los geht’s!

Zum Schluss möchte ich noch ein Gleichnis mit Ihnen teilen, das mir immer dann Kraft gibt, wenn ich das Gefühl habe, nicht mehr am Steuer meines Lebens zu sitzen:

Wenn ich mit dem Auto nachts von Aschaffenburg nach Frankfurt fahren möchte, dann kann ich nicht die ganze Strecke auf einmal überblicken. Es ist dunkel und es ist weit. Mein Auto hat jedoch Scheinwerfer, die gerade so viel von dem vor mir liegenden Weg beleuchten, dass ich die nächsten hundert Meter zurücklegen kann. Und auf wundersame Weise sind dann, wenn ich diese Strecke hinter mich gebracht habe, die nächsten 100 Meter beleuchtet, so dass ich, Schritt für Schritt, auch ohne im Voraus alle Details meines Weges zu kennen, schließlich am Ziel ankomme. Alles was ich zu tun habe ist, mein Ziel zu definieren und darauf zu vertrauen, dann nach den ersten hundert Metern immer wieder weitere hundert Meter kommen. Auch der längste Weg lässt sich als eine Aneinanderreihung von kurzen Stücken ansehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen wundervollen August und einen warmen, angenehmen und erfolgreichen September.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen 

Achterbahn und Schritte

Dr. Petra Schneider

von Petra Schneider

Was gerade ist

Die Woche nach Ostern war für viele Menschen extrem anstrengend. Schwierige oder erschütternde Ereignisse führten zu innerer Anspannung. Was geplant war, konnte oft nicht durchgeführt werden. Menschen fühlten sich überlastet, gereizt, erschöpft und müde, traurig, depressiv, antriebslos bis gelähmt, hoffnungslos. Es gab Angst- und Panikattacken. Manchen schien es, als gäbe es keinen Ausweg mehr, als gäbe es keine Besserung. Häufig flossen Tränen. Doch es gab auch Lichtblicke und Hoffnungsschimmer.

Der Körper reagierte auf diese extreme Belastung mit Beschwerden, oft im Nacken-, Schulter- und Brustbereich und mit Rückenschmerzen. Manche hatten Probleme mit der Atmung, bekamen keine Luft oder spürten Druck im Herzbereich.

Was beginnt

In diesen schwierigen Tagen las ich den Satz: Krisen sind Hebammen für die Evolution. Wir sind immer noch in der Wandlungsphase. Es geht immer noch darum, zu klären, die Grundlagen für den Wandel zu schaffen und unser Leben so zu strukturieren, dass wir unsere Vision, den Herzenswunsch verwirklichen können. Wir sollen die Verantwortung übernehmen und die eigene Kraft entfalten. Bis jetzt ging es um die Vorbereitung, um die gedankliche und emotionale Klärung und Ausrichtung. Nun geht es um konkrete Schritte: Was kann ich jetzt tun oder vorbereiten, damit sich meine Vision verwirklicht? Wie muss ich mein Leben dafür strukturieren? Dabei taucht oft der Satz auf: Es geht noch nicht. Erst muss … passieren, erst dann kann ich beginnen. Doch jetzt ist die Zeit, einen konkreten Schritt zu tun. Auch wenn es scheint, als hätte man keine Zeit dafür, als wäre es nicht möglich, als müsste zuerst noch anderes erledigt werden. Auch wenn die Vision noch nicht klar ist oder man nur eine Ahnung davon hat, was man möchte. Es ist wichtig, Zeit für die Vision zu schaffen und zu beginnen. Der Weg zeigt sich beim gehen. Nach den ersten Schritten werden die weiteren sichtbar.

Vermutlich wird es auch weiterhin wie auf der Achterbahn sein: Momente und Tage voller Kraft, Mut und klarer Ausrichtung und dann wieder Momente mit dem Gefühl, ich schaffe es nicht, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, es ist sinnlos und hoffnungslos.

Bei der Umsetzung der konkreten Schritte erhalten wir Hilfe, sowohl aus der geistigen Ebene als auch von Menschen. Es fällt leichter, den anstehenden Schritt zu erkennen. Wenn wir beginnen etwas für unsere Vision zu tun, dem Neuen Raum zu geben, öffnen sich Türen.

Was man tun kann

Es hilft, sich einen Überblick zu verschaffen, indem man die anstehenden Aufgaben zusammenschreibt, Prioritäten setzt und strukturiert. Dann sollte Zeit für die Vision, für die Verwirklichung des Herzenswunsches eingeplant werden. Wichtig sind stille Momente und Meditationen, um den Impulsen der inneren Weisheit Raum zu geben.

Der Körper braucht auch weiterhin Unterstützung: Bewegung, Sport und gute Ernährung. Wir können auch für die Erde unterstützende Energie schicken, denn auch in der Natur stehen Wandlungsprozesse an.

Empfehlung: Lege in schwierigen Momenten einen Finger in die Vertiefung oberhalb der Lippenmitte, unterhalb der Nasenmitte. Halte den Finger dort eine Weile oder massiere leicht. Dies unterstützt Zentrierung und die Klärung der Gedanken. Unterstützend wirkt, die empfohlene LichtWesen Essenz auf diesen Punkt aufzutragen.

Unterstützende LichtWesen Essenzen: Nr. 38 Elemente-Balance (ins Gleichgewicht kommen), Nr. 25 Michael (Kraft und Schutz), Nr. 3 El Morya (Vertrauen, Ängste überwinden)

Zu guter Letzt … (Februar 2013)

Carsten SannVon vielen Seiten hört man, dass es auch das Jahr 2013, nach allem, was man im Jahr 2012 schon erlebt hat, ordentlich in sich hat. Manche wünschen sich gar das letzte Jahr zurück. Aus eigener Erfahrung kann auch ich sagen, dass nach dem „magischen“ Datum des 21. Dezember eigentlich nichts wirklich spürbar leichter geworden ist. Aber „anders“ ist es geworden.

Eine der am deutlichsten spürbaren Veränderungen der vergangenen sechs Wochen betrifft die Intensität, mit der uns Themen vor die Nase gehalten werden. Irgendwie fühlt sich alles intensiver an. Wenn mal die Technik streikt, dann ist es nicht mehr nur ein einzelnes Gerät – es sind (gefühlt) alle. Wenn man in Situationen geführt wird, die alte Ängste antriggern (z.B. schwierige oder unangenehme Gespräche), dann ist an den jeweiligen Tagen nicht nur ein solches Gespräch an der Reihe, sondern gleich zwei oder drei. Im gleichen Maß scheinen jedoch auch die positiven Tage viel intensiver zu werden. Für mich persönlich hat das Jahr 2013 jetzt schon mehr „perfekte“ Tage gehabt, als das gesamte zweite Halbjahr 2012. Interessant ist dabei auch, dass sich mir die Definition eines solchen perfekten Tags wie folgt aufgedrängt hat: Wenn ich Abends sagen kann: „Ich wünsche mir, dass jeder einzelne Tag meines Lebens wie dieser abläuft“, dann ist das doch ziemlich nahe an der Perfektion, oder?

Natürlich gibt es auch im neuen Jahr ganz normale Tage, solche die weder besonders positiv oder besonders anstrengend sind. Und natürlich ist das auch nach wie vor die Mehrzahl der Tage. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die „intensiven“ Tage – in die eine oder andere Richtung – deutlich an Häufigkeit und Intensität zugenommen haben. Da bin ich mal gespannt, wo das noch hinführt.

Ein zweiter interessanter Aspekt meines bisherigen Jahres 2013 ist, dass sich manch alte Gewohnheit wie von selbst auflöst. Nach einer ganzen Reihe von sportfreien Jahren ging habe ich wieder den Einstieg zu regelmäßiger Bewegung gefunden. Auch alte, liebe Hobbys, die im Laufe der Jahre unter die Räder gekommen sind, leben auf einmal wieder auf. Und all das geschieht wie von selbst, ohne jegliche Anstrengung, dafür mit Hilfe von auffällig vielen und deutlichen Synchronizitäten. Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob das Leben einen wie ein Darda-Auto (wer erinnert sich noch?) aufzieht, und auf die richtige Bahn setzt, damit man in ganz naher Zukunft beginnen kann, loszuflitzen. Spannend.

Manche Dinge gehen ganz leicht, andere kosten Kraft. Mehr als je zuvor gilt dabei jedoch, dass man den Mut aufbringen muss, die Dinge, die man als richtig und notwendig identifiziert hat, zu TUN. Ausreden gelten nicht mehr. Auch wenn die Angst die Seele auffrisst: Das was getan werden muss, muss getan werden – sei es eine private oder geschäftliche Beziehung zu beenden, einem anderen die eigenen Grenzen aufzuzeigen, oder Änderungen im eigenen Lebenswandel vorzunehmen. Jetzt ist die Zeit dafür, nicht irgendwann in der Zukunft. Die positive Seite der Medaille ist dabei immer, dass als Ergebnis ein kleines Stück mehr Freiheit, mehr Energie, mehr Freude winkt. Wenn ich etwas erledige, was ich im tiefsten Herzen als richtig und notwendig ansehe, dann ist das Gefühl hinterher echte Befreiung, so als wenn ein Wackerstein, den wir mit uns herumtragen, aus unserem Rucksack fällt. Alleine dafür lohnt es sich, die Anstrengung in Kauf zu nehmen, ganz zu schweigen von den langfristigen positiven Auswirkungen.

Für den entscheidenden „Tritt in den Hintern“ empfehle ich gerne einige Tieressenzen von Daniel Mapel: Wer die Veränderungen einfach sanft unterstützen will, dem sei der Schmetterling (Butterfly) angeraten. Wer zwar gerne in die Gänge kommen würde, jedoch eine gewisse Trägheit verspürt, kann es mal mit der Gepardenessenz (Cheetah) versuchen, und die ganz Mutigen probieren die Schlange, die ein hochwirksamer Katalysator für positive Veränderungen ist. Dabei sei aber zur Vorsicht geraten, denn auch wenn die Schlangenessenz niemals einen Schaden bewirken kann, ist sie mitunter alles andere als sanft.

Ich wünsche allen meinen Lesern, dass der Winter nun langsam ausklingt und ich im nächsten Newsletter, Mitte März, den Frühling begrüßen kann. Lassen Sie uns die Ärmel hochkrempeln, die Sicherheitsgurte anlegen und die Achterbahnfahrt 2013 genießen!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Mai 2012)

Wieder zurück. Nach elf Tagen beim Energy Medicine Practitioner Training mit Sabina Pettitt (Pacific Essences) in Kanada bin ich gestern Vormittag in Frankfurt gelandet und finde mich Stück für Stück wieder hier ein. Eine meiner ersten Taten ist, den Newsletter zusammenzustellen, der eigentlich schon seit ein paar Tagen überfällig ist.

Die Zeit in Kanada war für mich und die anderen Teilnehmer eine Gelegenheit einmal durchzuschnaufen und positive Energie zu tanken. Und das war auch bitter nötig, denn die Achterbahnfahrt der letzten Wochen ist auch im April und Mai kräftig weitergegangen. Tage voller Vitalität und fast Euphorie wechselten sich mit Tagen tiefster Niedergeschlagenheit und Verzweiflung ab. Wie bereits im letzten Newsletter geschrieben ist es noch nie so wichtig gewesen wie jetzt, dass man jeden Tag für sich sorgt und schaut, was man braucht, um wenigstens halbwegs im Gleichgewicht zu bleiben.

So anstrengend die gegenwärtige Achterbahnfahrt auch ist – es gibt immer wieder Momente, in denen das Potenzial der neuen Energie durchblitzt indem sich Gelegenheiten, Angebote und Erkenntnisse manifestieren, die sehr deutlich darauf hindeuten, wie unser Leben einmal aussehen kann, wenn sich das Alte endgültig verabschiedet hat. Menschen kommen auf uns zu und sagen uns einfach etwas Nettes, es ergeben sich auf beruflicher Ebene neue Möglichkeiten, wir erhalten Angebote, die uns auf irgendeine Weise weiterbringen. Auch wenn die Umsetztung dieser kleinen Lichtblicke vielleicht nicht von heute auf morgen machbar ist, so bekommen wir dennoch ganz klar gezeigt, wohin die Reise geht. Und das macht Mut.

Als ein wesentliches Element für die Transformation des Alten hat sich für uns das „verhaftet Sein“ an materiellen Dingen herausgestellt. Wie fühlt es sich an, wenn man vor die Situation gestellt wird, sich vielleicht von materiellen Dingen trennen zu müssen? Ist es schmerzhaft? Die Dynamik, die dahinter wirkt ist, dass wir darauf hingewiesen werden, wenn wir uns zu sehr mit Materiellem (Haus, Auto, etc.) identifizieren. Grundsätzlich ist an materiellem Wohlstand nichts Falsches – im Gegenteil. Wir sind in der westlichen Welt tatsächlich in der bequemen Situation, dass die allermeisten von uns in einer Umgebung leben, die aus dem Blickwinkel vieler anderer Menschen auf dieser Welt luxuriös wirkt. Und das ist in Ordnung so. Das Problem beginnt dann, wenn wir uns mit dem materiellen Wohlstand identifizieren, d.h. wenn wir unser Selbstwertgefühl ganz oder teilweise aus den Dingen beziehen, mit denen wir uns umgeben. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie auf einmal nur noch ein kleines Auto fahren könnten und Ihr Haus oder Ihre große Wohnung gegen ein kleines Appartement eintauschen müssten? Wären Sie deswegen in Ihren eigenen Augen weniger wert? Würden Sie sich schlecht fühlen? Warum?

Laut einer britischen Studie leben die glücklichsten Menschen auf Vanuatu, einem kleinen Inselstaat im Südpazifik. Die Menschen dort leben im wesentlichen von Ackerbau und Fischfang und sind vom „Luxusleben“, wie wir es bei uns führen weit entfernt. Deutschland belegt bei dieser Studie nur den 77. Platz. Offensichtlich hat also das Lebensglück nichts mit Luxusgütern zu tun. Tatsächlich wird in dem Artikel aus der SZ (siehe Link oben) ein Journalist aus Vanuatu mit den folgenden Worten zitiert:

„Die Leute hier sind glücklich, weil sie mit wenig zufrieden sind. Das Leben dreht sich um die Gemeinschaft, um die Familie und um das, was man anderen Leuten Gutes tun kann. Das ist ein Platz, wo man sich keine großen Sorgen machen muss.“

Für mich ist dabei der Teil „was man den anderen Leuten Gutes tun kann“ ein wesentlicher Faktor. Offensichtlich ist man in Vanuatu vom bei uns allgegenwärtigen Konkurrenzkampf ziemlich weit entfernt und für mich fühlt sich das ziemlich gut und entspannend an.  Vielleicht ist es auch für uns gültig, dass man, statt nach immer mehr zu streben, das Glück eher daran findet, sich mit „genug“ zufrieden zu geben und seine Energie darauf verwendet, zu leben und anderen Gutes zu tun. Auf jeden Fall ist es aber meiner Ansicht nach wesentlich für die Zukunft, dass wir uns von der Identifizierung mit materiellem Wohlstand schnellstmöglich verabschieden und ihn stattdessen als eine angenehme Ergänzung zu dem ansehen, was wir ohnehin schon sind: perfekte, vollständige und wertvolle Wesen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne Frühlingstage.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen

P.S.: Wir haben die Geschichte und die Philosophie, die hinter uns als Essenzenladen steht einmal aufgeschrieben. Sie finden Sie hinter dem Link „Über uns“ auf unserer Website.

Zu guter Letzt … (Juni 2010)

Momentan sind (mal wieder, immer noch) irgendwie anstrengende Zeiten. Obwohl eigentlich alles in Ordnung ist sind viele Menschen Stimmungschwankungen unterworfen, die keinen erkennbaren Grund haben. Eben noch gut drauf und in der nächsten Minute traurig, wütend, verzweifelt – die Bandbreite der nicht so angenehmen Emotionen ist groß. Die Aussage „kann ich nicht einfach mal einen ganzen Tag am Stück gut drauf sein?!“ ist uns nicht nur einmal zu Ohren gekommen.

Woran das liegt? Um ehrlich zu sein … ich habe momentan keine Ahnung. Ist aber auch eigentlich gar nicht so wichtig, ob man sich gerade kollektiv in einer persönlichen Weiterentwicklung befindet, die Energien im Magnetgitternetz der Erde gerade verrückt spielen oder ob die astrologische Konstellation für das Chaos verantwortlich ist. Es geht hier nur um eines: überleben.

Was muss man tun, um diese Tage halbwegs ordentlich zu überstehen? Zuerst: Nicht zu viele Gedanken machen oder mit dem Schicksal hadern. Es bringt nichts wenn man die „warum ich“ Frage stellt und stundenlang darüber nachgrübelt. Hier sind ganz handfeste, irdische Dinge gefragt.

  1. Für sich selbst sorgen
    Wenn wir schon auf einer Buckelpiste unterwegs sind, dann müssen wir nur umso besser für uns sorgen: Genügend Schlaf, genügend Wasser, genügend gute Nahrungsmittel und genügend Ruhe.
  2. Nicht zu viele Gedanken um die Zukunft machen
    Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf über das, was in zwei Tagen, zwei Wochen, zwei Monaten oder zwei Jahren sein könnte! Konzentrieren Sie sich zuerst auf das, was gerade IST, denn damit haben sie es momentan zu tun. Konzentrieren Sie sich als nächstes auf das, von dem Sie wissen, dass es eintreten wird (die nächste Besprechung, der nächste Termin, etc.). Es bringt uns nicht weiter, wenn wir ständig in der hypothetischen Zukunft herumgeistern und dabei vollkommen übersehen, dass das Leben gerade JETZT stattfindet.
  3. Nutzen Sie ihre Werkzeuge
    Nutzen Sie die Mittel, die Ihnen zur Verfügung stehen, um die Achterbahnfahrt so gut es geht abzumildern: Essenzen (natürlich! ;-) ), Homöopathie, Schüsslersalze, Nahrungsergänzungsmittel, Entspannungstechniken, Yoga, Reiki, Kinesiologie und was sonst noch greifbar ist und ihnen gut tut. Spielen Sie nicht den Helden – nutzen sie die Hilfe, die sie bekommen können.

Ich habe keine Ahnung, wie es energetisch gesehen weitergehen wird – aber die kleine Stimme in meinem Ohr sagt mir, dass wir noch eine Weile Achterbahn fahren werden. Lassen Sie uns also alle anschnallen und das ganze bestmöglich genießen – so wie die Achterbahn auf dem Rummel :-)

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen