Fearlessness (Pacific Essences)

Was nicht Liebe ist, ist Angst • Gegenwart, Präsenz, JETZT

Don’t Panic! Diese Aufschrift ziert das Äußere des bekannten Reiseführers „Per Anhalter durch die Galaxis„. Und Panik und Angst sind das, was uns momentan am wenigsten weiterbringt. Aus diesem Grund ist unsere Essenz des Monats dieses Mal die Fearlessness Mischung von Pacific Essences.

Die Essenz stärkt die Fähigkeit ins Herzzentrum und damit die Liebe zu gehen, auch wenn um uns herum Chaos und Angst toben. Sie Mischung fördert die Fähigkeit, die Zeit anzuhalten, Veränderungen zu bewirken und Energie aus dem Herzen auszusenden statt Adrenalin und Schwingungen der Angst.

Die Fearlessness Mischung enthält die folgenden Pacific Essences Einzelessenzen:

  • Jellyfish – Im Fluss sein und gänzlich präsent sein für das, was ist. Diesen und jeden anderen Moment im Herzzentrum willkommen heißen
  • Ox-Eye Daisy – Durchblick und eine höhere Wahrnehmung, zentriert sein.
  • Surfgrass – Der Mut und die Stärke des Löwen. Verhindert, dass „Kampf und Flucht“ Mechanismen zum falschen Zeitpunkt aktiviert werden (z.B. im Stau, in einer Warteschlange).
  • Yellow Pond Lily – Die Fähigkeit, einen Schritt zurückzutreten und sich das „Drama“ aus der Distanz entwickeln zu sehen anstatt zu vergessen, wer wir wirklich sind.

Die Essenz des Monats ist wie immer bei uns zum Preis von 9,90 EUR für eine 30 ml Einnahmeflasche erhältlich.

Gelassen bleiben, den Körper stabilisieren, flexibel sein, Transformation

von Dr. Petra Schneider,
LichtWesen

Kurzfassung

  • Gelassen bleiben
  • Aus belastenden kollektiven Feldern aussteigen
  • Fels in der Brandung sein
  • Für den Körper sorgen
  • Flexibel bleiben, da es unvorhersehbare Entwicklungen gibt
  • Belastendes, Blockaden und Ängste auflösen

Gelassen bleiben und aus kollektiven Feldern aussteigen

Das kollektive Angst-Feld, das auch durch das Coronavirus entsteht, verstärkt sich. Wichtig ist, sich dessen bewusst zu sein und damit nicht in Resonanz zu gehen. Achtsam sein, bewusst auf die Gedanken, Gefühle und Stimmungen achten – ja. Aber Panik und Angst – nein. Denn Angst schränkt den Energiefluss ein und macht instabil. Sobald bewusst wird, dass man in einem Angstfeld oder einem anderen belastenden Feld hängt, kann man bewusst aussteigen. Ich arbeite gerne mit dem Bild eines Zuges am Bahnhof: Ich steige aus dem Zug aus, mit dem ich nicht weiter fahren will (Zug der Angst) und steige in einen anderen Zug ein – zum Beispiel in den Zug des Gelassen-Seins, des funktionierenden Immunsystems und der Gesundheit, in den Zug, in dem ich geschützt bin (unterstützend LichtWesen Essenz „Fels in der Brandung„). Auch das Bild vom Felsen in der Brandung hilft, stabil zu bleiben und sich nicht mitreißen zu lassen: Stellen Sie sich vor, ein Felsen zu sein, der in der Brandung steht. Die Wellen tosen, doch der Fels ist ruhig und stabil. Sie werden berührt, aber dennoch wirft Sie nichts um. Spüren Sie die solide Stabilität; spüren Sie, dass der Fels schon seit Jahrtausenden in der Brandung steht und ihr standhält. Immer wieder aufs Neue. Dieses Bild können Sie in der Meditation nutzen und es dadurch in sich stärken. Sie können es aber auch zwischendurch in jeder Situation anwenden, in der sie „wackelig“ werden (unterstützend LichtWesen-Essenz „Fels in der Brandung„). Weitere Tipps, wie man kollektive Felder erkennt und stabil und geschützt bleibt, finden Sie im Blogbeitrag „Coronavirus: Was kann ich energetisch tun“ und im neuen Beitrag „Ruhig bleiben, auch wenn’s hektisch und stressig wird“.

Für den Körper sorgen

Ein stabiler Körper ist in der Lage, das Immunsystem aktiv zu halten, sich zu regenerieren und gesund zu sein. Deshalb ist es gerade in der jetzigen Situation wichtig, auf die Bedürfnisse des Körpers zu achten und ihn gut zu versorgen: Gesunde Ernährung, Bewegung, Kraft in der Natur tanken, geerdet sein, sich immer wieder Zeit für Erholung nehmen. Auch ein kraftvoller Energiefluss ist wichtig (unterstützend die Essenzen Nr. 52 Meine Kraft, die Meditations-CD „Heilende Räume„, das Energiespray „Ich regeneriere mich“ und die unten beschriebene Meditation). Hilfreich ist auch, sich immer wieder die Frage zu stellen: „Was nährt mich jetzt?“ und dann sowohl in den Körper als auch auf die emotionale Ebene zu lauschen.

Flexibel sein und Transformation

Wie schon in den letzten Wochen gibt es auch weiterhin unerwartete, unvorhersehbare Ereignisse. Diese erfordern, flexibel zu sein und immer wieder zu schauen, was jetzt passt und stimmig ist. Die Devise ist gerade: Beobachten, was sich entwickelt; sich nicht drängen lassen, geduldig sein und erst dann handeln, wenn ein klarer Impuls oder eine deutliche Intuition da ist. Die Situation kann gut genutzt werden, um sich seine Vision und das, was einem wichtig ist, noch einmal genau anzuschauen. Blockaden und Ängste können noch einmal deutlich sichtbar werden – und lassen sich dann leicht transformieren. Denn gerade bekommen wir eine kraftvolle Unterstützung, Belastendes aufzulösen und dadurch mehr Kraft für die weiteren Schritte zu haben. So wird der Weg für die Umsetzung von Visionen und Projekte frei (unterstützend Nr. 61 Violetter Strahl der Elohim). Bei manchen wirkt die Transformation über den Körper als Fieber oder Durchfall.

Meditation: Gehe in deinen inneren Raum der Heilung. Oder lasse dich von deinem Atem oder deiner inneren Weisheit dorthin tragen. Im inneren Raum der Heilung bist du geborgen und geschützt. Bitte dann deinen inneren Heiler, deine Selbstheilungskraft oder auch die liebevoll heilenden geistigen Wesenheiten, Blockaden zu lösen und den Körper zu klären, zu heilen und zu stärken. Du kannst in Gedanken durch den ganzen Körper gehen und jeden Bereich mit Heilenergie aufladen. Abschließend bitte darum, dass du noch einmal vollständig mit stabilisierender, heilender Kraft umhüllt und erfüllt wirst und verlasse dann den inneren Raum der Heilung wieder. Ich mache diese Meditation zurzeit täglich, wenn ich ins Bett gehe. Wenn ich dabei einschlafe, wirkt sie trotzdem weiter.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Reagieren wir automatisch oder bewusst?

von Dr. Sabina Pettitt,
Pacific Essences

„Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein“ ist ein köstlicher Roman über einen Mann, seinen Hund und sein Kind. Er wird aus der Sicht des Hundes erzählt und zeigt, wie sein Herrchen ein Weltklasse-Rennfahrer wird, während er durch all das Drama, den Kummer und den Verlust des Menschseins navigiert. Aber abgesehen von der herzerwärmenden Wohlfühlenergie des Buches habe ich mir auch diesen praktischen Rat daraus zu Herzen genommen, der anscheinend für alle angehenden Rennfahrer auf dem Lehrplan steht: Schau nicht dort hin, wohin du nicht willst.

Und in den letzten Wochen, während ich die teils unbewussten, teils bewussten Reaktionen der Menschen auf das Coronavirus beobachtet habe, habe ich viel über diesen Satz nachgedacht. Reagieren wir automatisch oder bewusst?

Nach meiner Erfahrung kommen unsere automatischen Reaktionen normalerweise vom sympathischen Nervensystem, dem Flucht- oder Kampfmechanismus, der uns vor drohender Gefahr schützt, indem er eine ganze Menge Adrenalin freisetzt. Das sympathische Nervensystem sendet Impulse an Drüsen und die glatten Muskelfasern, und gibt den Nebennieren den Befehl, Adrenalin und Noradrenalin in den Blutkreislauf freizusetzen. Diese „Stresshormone“ verursachen verschiedene Veränderungen im Körper, einschließlich eines Anstiegs der Herzfrequenz und des Blutdrucks.
Wenn wir hingegen bewusst auf eine Situation oder ein Ereignis reagieren, geschieht das normalerweise wohl überlegt und unter Einbeziehung aller wichtigen Aspekte. Hier holen wir erst einmal Luft und nehmen uns einen Moment Zeit, um alle unsere Ressourcen – mental, emotional und physisch – zu evaluieren und einzusetzen, bevor wir Maßnahmen ergreifen. Das parasympathische Nervensystem ist einer von drei Bereichen des autonomen Nervensystems. Der Parasympathikus wird manchmal als Ruhe- und Verdauungssystem bezeichnet und spart Energie, da er die Herzfrequenz verlangsamt, die Darm- und Drüsenaktivität erhöht und die Schließmuskeln im Magen-Darm-Trakt entspannt.

Wenn wir also Nachrichten über das Coronavirus hören, Angst bekommen, ins Geschäft gehen und alle Schutzmasken kaufen, die sie auf Lager haben, reagieren wir dann bewusst oder automatisch? Und was ist die bessere Haltung angesichts einer Situation, die sich tatsächlich zu einer Pandemie entwickeln könnte? Tatsache ist, dass wir es nicht wissen und wenn wir Zugang zu unserem inneren Kompass haben und ihm vertrauen, könnte es sein, dass wir gut damit umgehen können.

Als Doktor der Traditionellen Chinesischen Medizin ist es für meine Arbeit von fundamentaler Bedeutung, den gesamten Menschen zu betrachten, und nicht nur die aktuellen körperlichen Symptome zu notieren, sondern auch herauszufinden, wann die Symptome begannen und was zu diesem Zeitpunkt gerade im Leben des Patienten geschah. Es ist genauso wichtig, was er darüber denkt und wie er sich in Bezug auf das fühlt, was er physisch erlebt. In meiner Welt nehmen wir den gesamten Menschen vor uns, seine Gedanken, Gefühle und Lebenserfahrungen, sowie die Exposition gegenüber Keimen zur Kenntnis, die alle dazu beitragen haben können, warum der Patient zu mir gekommen ist.

Davon abgesehen passiert eindeutig etwas auf dem Planeten und es ist etwas, das Grenzen nicht respektiert und keinen Pass oder Visum benötigt, um Grenzen zu überschreiten. Das könnte aber auch eine gute Sache sein, oder? Endlich den Gedanken annehmen, wie er im Song „One People“ von Morrey Stearns heißt: „Alles, was du tust, berührt mich.“

Die chinesische und die ayurvedische Medizin existierten bereits lange vor Rene Descartes und seinem Postulat „Cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich“. Diese Aussage initiierte in der westlichen Welt die Trennung von Körper und Geist, beeinflusste jedoch die östliche Medizin in keiner Weise. Noch heute basiert die Schulmedizin jedoch auf dieser Philosophie, und wenn es keine erkennbare physische Erklärung für eine Krankheit gibt, dann muss es ein psychisches Problem sein – und man betritt ein völlig anderes Gebiet der Medizin, nämlich die Psychiatrie.

Die brillante Molekularbiologin Candace Pert, die das Buch „Moleküle der Gefühle: Körper, Geist und Emotionen“ geschrieben hat, war eine Schlüsselfigur bei der Entdeckung des Endorphin-Moleküls, der natürlichen Morphinform des Körpers. Sie wird manchmal auch als Mutter der Psychoneuroimmunologie bezeichnet, dem neueren Fachgebiet der Medizin, das Geist und Körper verbindet und die Ganzheit der Person wieder so herstellt wie sie war, bevor Descartes sie auseinandergerissen hat.

Die Arbeit von Pert und ihren Kollegen zeigt, dass eine Vielzahl von Proteinen, die als Peptide (einschließlich Endorphine) bekannt sind, zu den wichtigsten „Informationssubstanzen“ des Körpers gehören – und jede von ihnen kann unseren Geist, unsere Emotionen, unser Immunsystem, unsere Verdauung und andere Körperfunktionen gleichzeitig beeinflussen.

Eine weitere gewichtige Stimme auf dem Gebiet der Psychoneuroimmunologie ist Gabor Maté, ein kanadischer Arzt, der das Buch „Wenn der Körper Nein sagt“ geschrieben hat. Patient für Patient beschreibt er die Grundursachen von Krankheiten, einschließlich emotionaler und mentaler Reaktionen auf Lebenserfahrungen.

Was können wir also in diesem Moment tun? Sollten wir wie aufgescheuchte Hühner herumlaufen und allen erzählen, dass der Himmel einstürzt? Oder wäre es besser, in Ruhe innezuhalten und der inneren Führung folgen, um unser Handeln zu lenken? Halten Sie sich auf dem Laufenden UND wenn sie bemerken, dass das Hören von Nachrichten obsessiv wird oder ihr Gleichgewicht stört, hören Sie auf, auf das zu schauen, wohin Sie nicht wollen. Lenken Sie stattdessen Ihre Aufmerksamkeit auf etwas oder jemanden, der bei Ihnen Gefühle von Glück und Freude und natürlich Liebe erzeugt. Setzen sie sich an einen Baum und lauschen Sie dem Herzschlag von Mutter Erde.

Und wie unser sehr lieber Freund David sagt: „Genieße diesen kostbaren Tag.“

Die Frage ist nicht: Wie kann ich meinen Tod verhindern – weil man es schlicht nicht kann. Die Frage ist: Wie kann ich „die großartigste Version meiner größten Vision, die ich jemals von mir selbst erdenken kann“ leben und dann bewusst und mit Absicht die Energien in meine Erfahrungen einladen, die mich bei meiner Suche unterstützen werden.

Seit vielen, vielen Jahren betrachte ich das Immunsystem wie Emojis. Ein gesundes und vitales Immunsystem ist voller glücklicher Gesichter und produziert die Chemie des parasympathischen Nervensystems. Ein gestresstes Immunsystem entspricht stirnrunzelnden Smileys und zusammengebissenen Zähnen. Das sind die Nachwirkungen einer Reaktion, die die Flucht- oder Kampfreaktion des sympathischen Nervensystems in einem Moment ausgelöst hat, in dem unser Leben nicht wirklich bedroht war.

Mit Liebe und Segen und einer Fülle von glücklichen Gesichtern,
Sabina

Pink Rose (Crystal Herbs)

Die Essenz des Monats Feburar ist die Pink Rose von Crystal Herbs. Passend zum Thema „karmische Ängste“ in unserer Kolumne „Zu guter Letzt …“ arbeitet diese Essenz direkt mit dieser Art von Angst.

Pink Rose ist eine sehr kraftvolle Essenz, um tief verwurzelte Angst zu lösen und zu neutralisieren. Angstvolle und traumatische Erlebnisse sind seit Tausenden von Jahren Bestandteil des Lebens auf der Erde, und viele Menschen haben die emotionale Erinnerung an diese Erlebnisse tief in ihrem Unterbewusstsein weggeschlossen. Wir nennen dies karmische Angst, denn es gibt durch den Prozess ihrer bewussten Überwindung eine Lektion zu lernen.

Verwenden Sie diese Essenz

  • wenn Sie das Gefühl haben, nicht bis zur Wurzel der Angst vordringen zu können,
  • bei Ängsten ohne erkennbaren Grund in diesem Leben,
  • bei Ängsten die seit der Geburt vorhanden sind
  • während Heilsitzungen, Hypnotherapie oder Rückführungen.

Die Pink Rose Blütenessenz ist als Essenz des Monats wie immer zum Sonderpreis von 9,90 EUR bei uns im Shop als 30 ml Einnahmeflasche verfügbar.

Zu guter Letzt … (Februar 2020)

Wie im „Zu guter Letzt“ vom Dezember 2019 geschrieben, gibt es viele Anlässe, warum man aktuell viel Angst haben könnte: Coronavirus, Stürme, Weltpolitik – überall scheint das Ende der Welt gekommen. An dieser Stelle deshalb noch einmal der Hinweis darauf, dass wir selbst entscheiden, wie viel Angst wir uns von den aktuellen Themen machen lassen.

Dann gibt es aber auch noch die unterschwellige, diffuse, nagende Angst, die viele von uns immer wieder spüren. Ohne greifbaren Auslöser fühlen wir uns, als ob uns etwas bedrohen würde, teilweise sogar als wäre unser Leben in Gefahr. Im Außen kann dabei objektiv alles bestens sein, und trotzdem möchten wir uns am liebsten in unser Schneckenhaus zurückziehen und uns nur noch verkriechen.

Ein möglicher Grund hierfür sind karmische Ängste. Im Laufe unserer Inkarnationen haben wir regelmäßig sehr reale Angst erlebt, unser Leben war tatsächlich bedroht und oft sind wir auch gewaltsam zu Tode gekommen. Die Erinnerung an all diese Emotionen ist auf sehr tiefer Ebene nach wie vor in uns gespeichert und es sieht so aus, als würde das Ventil, das in der Vergangenheit reguliert hat, wie viel wir davon wahrnehmen, immer weiter aufgedreht werden. Die Konsequenz ist, dass wir mehr und mehr mit diesen diffusen Ängsten konfrontiert werden.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir selbst auf Seelenebene die Verantwortung und Entscheidungsgewalt über unseren Weg und die aktuelle Inkarnation haben. Deshalb ist es in meinem Weltbild nicht möglich, dass uns irgendjemand das „antut“. Selbst wenn es so etwas wie Dämonen und andere bösartige Wesen gibt, haben sie keine Macht über uns, wenn wir es nicht zulassen. Stattdessen muss ich es als Aufforderung meiner Seele verstehen, den alten Schmerz zu heilen. Da ich mich selbst schon eine ganze Weile mit diesem Thema beschäftige, hatte ich (zugegebenermaßen ziemlich unfreiwillig) die Gelegenheit viel damit zu experimentieren.

Um es kurz zu machen: Es gibt keine Abkürzung. Wie Daniel Mapel von den Wild Earth Tieressenzen immer sagt: „The only way out is through“ – der einzige Weg, da herauszukommen ist, dass man hindurchgeht. Für mich besteht der Weg darin, immer wieder aufs Neue zu suchen, was es braucht, um einen winzigen Schritt weiterzugehen, besonders an den Tagen, an denen die karmische Angst sehr präsent ist. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, den „Hauptschalter“ zu finden, der den ganzen alten Krempel mit einem Schlag erledigt. Bisher ist dieser Wunsch nicht erfüllt worden und ich komme jeden Tag mehr zu der Überzeugung, dass es ihn gar nicht gibt. Die gute Nachricht dabei ist jedoch, dass es vorwärts geht. In kleinen Schritten, aber dennoch spürbar vorwärts.

Manchmal würde man sich wünschen, dass jemand daherkäme und verspräche, einfach alles wegzuzaubern, was uns belastet. Leider gibt es da draußen neben vielen seriösen Therapeuten und Heilern auch diejenigen, die genau das tun und üblicherweise viel Geld dafür verlangen. Deshalb noch einmal der deutliche Hinweis darauf, dass unser Weg der Heilung vollständig und alternativlos sowohl in unserer eigenen Macht als auch in unserer eigenen Verantwortung steht. Wenn wir glauben, dass jemand anderes uns irgendetwas davon abnehmen kann, dann ist das einzige, was passiert, dass wir auf der Stelle treten und wahrscheinlich unser Geldbeutel ein Stück leerer ist.

Dennoch sind wir nicht auf uns alleine gestellt. Hilfe ist reichlich vorhanden – wir müssen nur darum bitten. Das gilt sowohl für Unterstützung aus der geistigen Welt als auch für ganz konkrete Hilfe durch andere Menschen. Cynthia Athina Kemp Scherer, die Herstellerin der Desert Alchemy Blütenessenzen aus der Sonora Wüste in Arizona, beschreibt die Arbeit mit einem spirituellen Unterstützerteam auf einfache und klare Weise in ihrem Buch „Die Kunst & Technik der Arbeit mit Blütenessenzen“. Leseswert!

Und natürlich sind Schwingungsessenzen oftmals einer von vielleicht vielen möglichen Schlüsseln zu mehr Verstehen und für den nächsten Schritt auf dem Weg der Heilung. Unsere Essenz des Monats, die Pink Rose aus der Reihe der karmischen Essenzen von Crystal Herbs ist auf jeden Fall ein guter Ansatzpunkt bei karmischen Ängsten. Die beste Möglichkeit, Essenzen zur Unterstützung bei der tiefgehenden Arbeit mit den eigenen Themen zu verwenden, ist jedoch, spezifische Essenzen und Essenzenmischungen für sich selbst auszutesten bzw. austesten zu lassen. Auch hier sei wieder auf das hervorragende Buch von Cynthia verwiesen. Ich habe bisher noch keine klarere und effektivere Methode für die Arbeit mit Essenzen kennengelernt.

Manchmal frage ich mich selbst, wann es endlich leichter wird, sich um die eigenen Themen zu kümmern. Manchmal tue ich mir dabei sogar ein klein wenig selbst leid. In solchen Momenten erinnere ich mich dann wieder bewusst an das Folgende:

  1. Wir tun diese Arbeit, weil wir sie endlich tun können. Im Gegensatz zu früheren Generationen, müssen wir uns nicht mehr um unser physisches Überleben sorgen. Daher haben wir nun die Zeit und die Energie, die Vergangenheit systemisch und karmisch aufzuräumen.
  2. Alles was wir heute bearbeiten müssen wir nicht mehr in die nächste Inkarnation mitnehmen. Viel wichtiger ist jedoch: Alles was wir heute bearbeiten, müssen wir auf systemischer Ebene unseren Kindern nicht mehr weitergeben. Und das ist die Anstrengung wert.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Dezember 2019)

„Fürchte dich nicht“ – dieser Satz kommt immer wieder in der Bibel vor. Auch wenn ich mich selbst keiner Religion zugehörig fühle, enthalten viele alte Schriften universelle Wahrheiten, die uns unterstützen, wenn wir uns gelegentlich an sie erinnern.

Die Welt im Allgemeinen und unser Alltag im Speziellen werden zweifellos immer komplexer und schneller. Oft frage ich mich, ob sich das jemals wieder ändern wird – und die Antwort die ich dann aus meinem Inneren erhalte ist: Nein. Aber wenn wir uns anpassen, dann können wir gut damit umgehen.

Eine meiner Meinung nach ziemlich gute Art und Weise, mit den Herausforderungen unserer Welt umzugehen ist, möglichst darauf zu verzichten, Angst zu haben. Wie ich schon im April geschrieben habe, kann man auf Themen wie das neue 5G Mobilfunknetz mit Angst oder Widerstand reagieren. Aber weiter bringt einen das nicht. Wenn man stattdessen sein Augenmerk darauf richtet, sich selbst so stabil zu machen, dass man mit der neuen Art der elektromagnetischen Strahlung bestmöglich umgehen kann, dann hat man viel mehr davon.

Ähnliches gilt für die Weltpolitik, wirtschaftliche Entwicklungen und den 3. Weltkrieg. Man kann Angst davor haben und oft ist das, was in den Medien berichtet wird, ziemlich furchteinflößend. Persönlich nutzen tut uns das jedoch nicht. Ganz im Gegenteil.

Ich bezeichne mich selbst gerne als „zwanghaften Optimisten“, weil ich mich standhaft weigere, die Ängste zu haben, die mir von den Medien suggeriert werden. Tief in meinem Inneren bin ich der Überzeugung, dass mir nichts geschehen kann. Und auch wenn nicht immer alles so läuft, wie ich es mir vielleicht gewünscht habe, beinhaltet jeder Rückschlag auch immer eine Chance – entweder eine unmittelbare oder zumindest eine Gelegenheit für inneres Wachstum.

Mutter Teresa hat einmal gesagt: „Gegen den Krieg werde ich nicht demonstrieren, aber für den Frieden bin ich dabei.“ Das drückt eine konstruktive Grundhaltung aus, der ich mich vollständig anschließen kann. Lassen Sie uns nicht darauf fokussieren, GEGEN was wir sind, sondern vielmehr darauf, was wir STATTDESSEN haben wollen. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass man automatisch weniger Angst hat, weil man so damit beschäftigt ist, sich auf etwas Positives zu konzentrieren. Man kann dieses Konzept auf jeden Bereich des Lebens anwenden: Gesundheit, Finanzen, Beziehungen usw. Da ich als Trainer im Judo aktiv bin, habe ich auch hier eine Gelegenheit, ein problematisches Thema konstruktiv anzugehen.

In den Medien hört man immer wieder von sexueller Gewalt gegen Kinder, leider auch im Sport. Auch wenn so gut wie alle Trainer gute Arbeit leisten und respektvoll mit den ihnen anvertrauten Kindern umgehen, sind es die wenigen Ausnahmen, die den Großteil der medialen Aufmerksamkeit erhalten. Bei vielen erzeugt das zumindest eine unterschwellige Angst. Die Frage ist nun, was ich als Judotrainer daraus mache.

Ich habe erlebt, dass Vereine in bester Absicht aktiv auf alle Kinder und Eltern zugehen, neue Regeln erlassen, die die Kinder schützen sollen und das Thema breit diskutieren. Obwohl das gut gemeint ist, sorgt es vor allem für eines, nämlich Verunsicherung und ein subtiles Klima des Misstrauens und der Angst. Ich persönlich glaube nicht, dass sich dadurch Kinder tatsächlich vor Unheil bewahren lassen, denn wenn ein schwarzes Schaf genügend kriminelle Energie aufbringt, sich an einem Kind zu vergreifen, wird er sich auch durch neue Regeln und allgemeine Vorsichtsmaßnahmen nicht davon abhalten lassen.

Und was kann man stattdessen tun? Fokussiert man sich wieder auf das, was man will, statt auf das, was man vermeiden möchte, wäre es eine sinnvolle Herangehensweise, die Kinder so selbstbewusst und stark zu machen, dass sie Nein sagen und sich im Zweifelsfall Hilfe holen können. Gemeinsam mit einer Schulung und Sensibilisierung der Trainer für das Thema ist das ein Ansatz, der Vertrauen statt Angst schafft. Nebenbei bemerkt ist Judo als Sportart prädestiniert dafür, Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zur Selbstbehauptung zu fördern [Ende der Werbung 😉]

Wir selbst bestimmen unserer Realität und am liebsten würden wir uns in ihr so sicher und so wohl wie möglich fühlen. Wenn uns Dinge Angst und Sorgen bereiten, haben wir es selbst in der Hand, etwas daran zu ändern. Der erste Schritt ist es, den eigenen Fokus zu verschieben, ihn von dem wegzunehmen, was uns Angst macht, und stattdessen auf das zu lenken, was wir stattdessen möchten. Das ist zwar kein Garant dafür, dass wir im Leben keine Herausforderungen und Hindernisse mehr erleben, aber wenn wir lösungs- statt problemorientiert denken, dann können wir auf jeden Fall besser, leichter und schneller damit umgehen. Das kann ich aus eigener Erfahrung garantieren.

Eine wunderbare Essenz, die die positive Lebenseinstellung unterstützt und fördert ist für mich schon seit vielen Jahren die Abundance Essenz von Pacific Essences. Sie fördert das Vertrauen in den Fluss des Lebens und begleitet mich in regelmäßigen Abständen immer wieder.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (April 2019)

Die Welt, in der wir leben, ist voll von Gelegenheiten, Angst zu haben. Die Frage ist nur, ob wir das wollen, und ob es uns nützt. Ersteres kann wohl jeder für sich ohne zu zögern verneinen. Zweiteres muss man differenziert betrachten: Wenn wir vor in einer offensichtlich bedrohlichen Situation sind, wenn also beispielsweise ein Säbelzahntiger vor uns steht und uns als sein Mittagessen betrachtet, dann ist es sehr sinnvoll, dass wir Angst haben und der Körper dementsprechend das volle Programm an Stresshormonen ausschüttet, die uns bei unserer Kampf-oder-Flucht Reaktion unterstützen. Auch wenn wir auf einer Klippe stehen und hinunter sehen, ist es sinnvoll, dass wir mindestens gehörigen Respekt vor der Tiefe haben. 

Situationen, die unser Leben unmittelbar bedrohen, sind heutzutage glücklicherweise sehr selten geworden. Und dennoch haben viele von uns jeden Tag Angst, und zwar vor potenziellen zukünftigen Bedrohungen, mögen sie auch noch so unwahrscheinlich sein: Arbeitslosigkeit, der 3. Weltkrieg, die nächste Seuche, Unfälle etc. Aktuell wird mit einem inzwischen klassischen Thema wieder Angst geschürt: Elektrosmog, und zwar durch das zukünftige 5G Mobilfunknetz. 

Nicht, dass Sie mich falsch verstehen – ich bin mir der Tatsache durchaus bewusst, dass niemand mit Sicherheit weiß, ob die Strahlung ungefährlich, ein bisschen gefährlich oder sogar tödlich ist. Dementsprechend ist auch Vorsicht und die Anwendung des gesunden Menschenverstandes bei ihrer Nutzung angebracht. Ist es jedoch sinnvoll, jeden Tag in Angst davor zu leben? Ich meine: nein.

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr (1892-1971)

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, klar zwischen zwei Arten von Situationen zu unterscheiden: Dinge, die ich ändern kann und Dinge, die ich nicht (direkt) ändern kann. Wenn mir eine Situation nicht passt und ich dazu in der Lage bin, dann tue ich das, was notwendig ist, um sie zu ändern. Kann ich jedoch nichts direkt tun, dann sind zwei Reaktionen völlig sinnlos: Der Kampf gegen Windmühlen und, sich der Angst hinzugeben.

Realistisch betrachtet ist der Kampf gegen den Ausbau des neuen 5G Netzes leider ziemlich aussichtslos. Das Teilen von dramatischen Aufrufen in den sozialen Netzen ändert ebenso wenig daran wie Online-Petitionen beim Deutschen Bundestag. Viel zu groß sind die finanziellen Interessen und die Macht der Wirtschaft. Ich bitte Sie, mich auch hier nicht misszuverstehen. Ich habe nicht resigniert oder glaube, dass ohnehin alles sinnlos ist. Die Erfahrung zeigt mir nur, dass in den letzten Jahrzehnten derartige Willensäußerungen des Volkes von den Menschen an den Schalthebeln der Macht im Wesentlichen ignoriert, vielleicht sogar belächelt wurden. Es braucht also andere Strategien.

Ich weigere mich auch, Angst vor den potenziellen negativen Auswirkungen der zusätzlichen Strahlung zu haben. Auch hier bin ich Realist. Es gibt in der zivilisierten Welt keine Chance, elektromagnetischer Strahlung zu entgehen. Selbst wenn ich zuhause auf alles verzichte, was strahlt, dann hat spätestens mein technikaffiner Nachbar WLAN, ein Handy und ein schnurloses Telefon, die alle munter auch in meine Wohnung strahlen. Und wenn ich versuche, mein Zuhause mit allem, was der Markt bietet abzuschirmen, dann muss ich immer noch regelmäßig mein Haus verlassen, um einzukaufen und zur Arbeit zu gehen. Ach ja: Auf der Arbeit bin ich ja auch schon wieder der Strahlung ausgesetzt … 

Das Thema Elektrosmog ist für mich ein klassischer Fall einer Situation, die ich nicht direkt verändern kann. Solange ich nicht als Einsiedler in die Wildnis gehe, kann ich der Strahlung nicht entgehen und kämpfen führt auch nicht zu einem messbaren Erfolg. Was also tun?

Als Mitglieder der Spezies Homo sapiens sind wir in der glücklichen Lage, neben dem limbischen System, in dem unsere Gefühle zuhause sind, ein gut ausgeprägtes Vorderhirn zu haben, mit dem wir unsere Reaktionen auf Emotionen wie Angst steuern können. Wenn wir in einer Situation sind, die uns nicht gefällt und die wir nicht direkt ändern können, dann ist es sinnvoll, unseren Verstand zu nutzen, um die automatischen emotionalen Reaktionen im Griff zu behalten. Für mich bedeutet das in erster Line, angesichts der „5G-Bedrohung“ nicht in Panik zu verfallen. Zusätzlich bietet mir mein Verstand zwei Lösungsstrategien an, die ich parallel nutzen kann.

Der menschliche Körper ist hochgradig resilient und anpassungsfähig. Wir können auch recht massive negative Einwirkungen von außen (Trauma, Strahlung) über kurze oder mittlere Zeiträume überleben. Im Laufe der Zeit hat sich der Körper auch an langfristige Belastungen wie natürliche Radioaktivität oder die sich verändernde kosmische Strahlung angepasst. Warum sollte es uns nicht gelingen, uns auch an die von Menschen gemachte Strahlung so anzupassen, dass sie uns nicht krank werden lässt? Ich weiß nicht, ob das ein Prozess ist, der Generationen dauert, oder der in einem Menschenleben schon umgesetzt werden kann. Ich weiß aber, dass es eine Menge von Dingen gibt, die ich selbst tun kann, um für mehr Stabilität zu sorgen, damit mein System besser mit den äußeren Belastungen umgehen kann. Ausreichend Schlaf, eine gute Ernährung, Ausgleich in der Natur und natürlich auch Essenzen, homöopathische Mittel und Schüsslersalze sind alles Faktoren, die uns dabei helfen können. Deshalb ist es meine Wahl, dafür zu sorgen, dass ich stabil bin, anstatt Angst zu haben und dadurch noch mehr aus der Mitte zu geraten.

Die zweite Strategie für den Umgang mit der Strahlung ist die Nutzung des gesunden Menschenverstandes. Niemand bezweifelt, dass es negative Auswirkungen auf uns hat, wenn wir im Übermaß elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind. Deshalb wäre es doch klug, im Schlafzimmer auf strahlende Geräte wie Handy oder das schnurlose Telefon zu verzichten und die Dinger nicht gerade auf dem Nachtisch aufzubewahren. Wenn man das Handy als Wecker benutzt, kann man es auch in den Flugmodus versetzen, damit es nicht mehr strahlt. Damit setzen wir uns gerade nachts, wenn sich Körper und Geist erholen können, nicht noch zusätzlicher, unnötiger Strahlung aus. Eine weitere, kluge Strategie ist es, das WLAN in der Nacht auszuschalten, wenn es ohnehin niemand nutzt. Viele Router können das zeitgesteuert automatisch. Auch die Reduzierung der Telefongespräche mit schnurlosen Geräten auf ein notwendiges Minimum oder die Verwendung eines kabelgebundenen Headsets sind einfache und sinnvolle Maßnahmen, die mithelfen, den vermeidbaren Teil der Strahlung zu reduzieren.

Es gibt zusätzlich eine Vielzahl von energetischen Hilfsmitteln, die mehr oder minder taugen, um die negative Auswirkung elektromagnetischer Strahlung auf Körper, Geist und Seele zu vermindern, jedoch würde es den Rahmen dieses Artikels sprengen, um tiefer auf sie einzugehen. Deshalb an dieser Stelle nur der Hinweis, dass wir selbst seit vielen Jahren die Produkte von BioProtect verwenden, da sie uns in der Wirkung überzeugt und zusätzlich noch einen mehr als fairen Preis haben.

Ich selbst bin jemand, der gerne neue Technologien ausprobiert und es genießt, sie in den Alltag zu integrieren. Deshalb habe ich mich entschieden, diese beiden Strategien zu verwenden. Ich weiß nicht, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, oder ob ich mich nicht doch verstrahle. Was ich jedoch sicher weiß ist, dass ich viel lieber mit gesundem Menschenverstand und Freude lebe, als in ständiger Angst. Alleine das sorgt zweifellos schon dafür, dass ich im Endeffekt gesünder bin.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Spannungsfeld zwischen Freude am Neuen und Ängsten; flexibel sein

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Lust, Neues auszuprobieren
  • Pläne und Ideen immer wieder überprüfen und, wenn nötig, ändern
  • Ängste und Zweifel hemmen und lähmen
  • Blockierende Sätze und Erfahrungen aus der Vergangenheit transformieren
  • Ideen und intuitives Wissen sind deutlich
  • Für den Körper sorgen

Spannungsfeld

Energetisch gibt es zur Zeit zwei Strömungen: Lust am Neuen und Ängste. Einerseits werden wir unterstützt, Neues anzugehen. Neue Ideen und Themen zeigen sich, oft auch mit einer verspielten Leichtigkeit und mit Freude am Ausprobieren und Erforschen. Wir haben Lust oder den deutlichen Impuls, Neues anzugehen, und bekommen dafür auch Rückenwind. Die Intuition ist deutlicher als sonst und zeigt, was nicht mehr stimmt und welche der neuen Ideen und welche Vorschläge von anderen stimmig sind (unterstützend: Schöpfungsstrahl gelb). Das führt dazu, dass Planungen nicht mehr stimmen und über den Haufen geworfen werden. Es birgt aber auch die Gefahr, sich zu verzetteln. Wichtig ist, flexibel zu sein und genau hinzuschauen.

Bei manchen zeigt sich das Neue auch als tiefe Sehnsucht nach etwas. Bei einigen ist dies eine Sehnsucht nach innerer Stille. Andere wissen zwar, was nicht wollen, aber noch nicht, wo es hingehen soll. Die Energie unterstützt, die inneren Impulse wahrzunehmen, ihnen Raum zu geben, auch wenn noch nicht klar ist, wie es verwirklicht werden kann. Gleichzeitig mit den Impulsen für das Neue sind Angstgefühle und Zweifel da, die lähmen und blockieren können.

Ängste

Immer wieder tauchen Ängste auf, manchmal durch Ereignisse ausgelöst, manchmal durch Vergleiche mit anderen, manchmal durch den inneren Konflikt zwischen der Lust zum Neuen und den Sätzen, die man verinnerlicht hat wie: Besser kein Risiko eingehen; wovon willst du leben, wenn es nicht klappt; Schuster bleib bei deinen Leisten; es geht dir doch gut, wieso dann ins Ungewisse gehen; jetzt hast du das begonnen, du kannst nicht noch etwas Neues dazu ausprobieren. Manche Menschen haben starke Existenzängste. Auch Mitmenschen können die Ängste schüren. Sie stülpen uns ihre Ängste über, warnen, wollen uns zurück halten, so dass wir uns nicht mehr trauen, der eigenen Intuition und der Freude zu folgen (unterstützend Nr. 3 El Morya).

Transformation von Glaubenssätzen und Ängsten

Viele Ängste, die sich jetzt zeigen, stammen aus belastenden Erfahrungen und Sätzen der Vergangenheit, von Eltern, Lehrern, Menschen, die eine bedeutende Rolle in unserem Leben spielten. Diese Blockaden werden durch die aktuelle Energie hochgeholt und können transformiert werden. Es ist daher hilfreich, darauf zu achten, wann wir von Angst beherrscht werden, und dann zu forschen, woher die Angst kommt. Man kann sie aber auch direkt mit dem violetten Strahl der Elohim umhüllen und darum bitten, dass sie sich transformiert (unterstützend: Elohim violett).

Was mir aufgefallen ist:

Oft bemerke ich erst spät, dass Angst mich erfüllt. Ich nehme zwar das unangenehme Angstgefühl wahr, aber ich schaue nicht hin, schaue nicht, ob die Angst eine berechtigte Ursache hat, ob jemand anderer sie durch eine Bemerkung ausgelöst hat, ob eine Erfahrung, ein Satz aus der Vergangenheit dahinter steckt oder ob ich sie von jemand anderen übernommen habe. Deshalb trainiere ich, genauer hinzuschauen, sobald Angst mir im Nacken sitzt.

Wie ich hinschaue: Ich halte einen Moment inne und schaue, wo die Angst im Körper sitzt. Dann stelle ich mir vor, dass ich dort weit werde, dass sich dort eine Fläche ausdehnt und auf der Fläche liegt die Angst. Ich schaue mir die Angst an und frage sie, woher sie kommt. Wenn sie aus der Vergangenheit oder von anderen Menschen kommt, bitte ich den violetten Strahl der Elohim, sie zu transformieren und die Informationen, die für mich wichtig sind, bewusst werden zu lassen. Wenn sie aus der Intuition kommt, bitte ich um deutliche Informationen, so dass ich entsprechend handeln kann.

Wenn ich nicht erkennen kann, woher die Angst kommt, mache ich beides: ich transformiere mit dem violetten Strahl und bitte um deutliche Informationen. Aus der Erfahrung weiß ich, dass es funktioniert, auch wenn ich die Informationen nicht sofort bekomme. Manchmal erhalte ich die wichtigen Hinweise im Gespräch oder wenn ich etwas lese, manchmal sind die Erkenntnisse plötzlich bewusst. Oft sehe ich dann den Zusammenhang zu meiner Bitte nicht mehr. Aber dadurch, dass ich im Nachhinein schon oft bemerkt habe, dass die Angst verschwunden oder mir etwas bewusst geworden ist, vertraue ich der Methode.

Für den Körper sorgen

Erdung und ein stabiler Körper sind wichtig. Bei manchen Menschen zeigen sich auch wieder alte Beschwerden. Daher ist es gut, darauf zu achten, was der Körper braucht, um stabil zu sein: Vielleicht eine innere Reinigung, ein paar Fastentage, Ruhe und Erholung, Spaziergänge in der Natur, Sport, gesunde Nahrung, Massagen.

Meditation: Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atmen.
Erster Schritt: Mit dem Einatmen atme alle Störungen und belastenden Gefühle aus deinem eigenen Körper-Energiefeld in den Herzbereich. Dort werden sie transformiert und mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit zurück in deinen Körper.
Zweiter Schritt: Atme alle Störungen und Dissonanzen deiner Umgebung / der Welt in deinen Herzbereich, wo sie transformiert werden. Mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit in die Welt.
Diese Meditation ist eine alte Meditationspraxis, die auch tonglen- oder Herzmediation genannt wird. Empfehlung ist, sie immer wieder zwischendurch im „ganz normalen Alltag“ zu machen, vor allem dann, wenn Ereignisse uns stark berühren oder Angst uns erfüllt.

Unterstützende LichtWesen Essenzen


Zur Ruhe kommen, sein Leben überprüfen, sich für das Neue öffnen

Was ist

  • Sich Zeit für Erholung nehmen
  • Ent-täuschungen
  • Belastende Verhaltens-, Denk- und Gefühlsmuster klären
  • Ungewisse Situationen aushalten und sich Zeit für Entscheidungen nehmen
  • Das worum es geht, im Auge behalten; sich nicht von Nebensächlichkeiten oder
  • Kleinigkeiten ablenken lassen
  • Das Positive in den Veränderungen sehen
  • Erkennen, was einem wichtig ist
  • Die eigene Situation, seine Ziele und Werte überprüfen
  • Prüfen, mit wem man zusammen wirken / sein will
  • Entscheiden, für was man sich einsetzen will, was man erreichen will
  • Angst und Schwere „liegen in der Luft“

Zur Ruhe kommen
Das Jahr geht zu Ende und entschleunigt sich. Aber immer zwingen uns Überraschungen und Ereignisse, genau hinzuschauen und Pläne, Ziele und Wünsche zu überprüfen. Daher ist es in den letzten Wochen des Jahres wichtig, sich immer wieder Zeit für einen Rückzug zu nehmen, um die wichtigen Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal anzuschauen und die daraus gewonnen Erkenntnisse bewusst zu machen. Das ist auch Vorbereitung für das Neue.

Auch für den Körper ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen, sich zu erholen, Kraft zu tanken (unterstützend Nr. 63 Elohim magenta). Manche werden durch Beschwerden und Erkrankungen dazu gezwungen.

Ent-täuschungen, innere Strukturen klären 
Durch Ereignisse und Gespräche werden zur Zeit noch einmal innere Verletzungen berührt, die uns das Leben schwer machen. Ereignisse durchkreuzen Planungen und Absprachen und lösen Gefühle von Enttäuschung, Traurigkeit, Resignation oder Lustlosigkeit aus. So mancher legt dann sein Augenmerk auf Details oder „Nebenschauplätze“ und verstellt sich damit den Blick auf das Wichtige, auf das, worum es eigentlich geht, was er erreichen will. 
Einige Menschen reagieren gerade stark emotional, was auch das Umfeld belastet. 
Hilfreich ist, sich die eigenen Gefühle und Gedanken anzuschauen, zu erkennen, welche Traumen, Vorstellungen oder Erwartungen berührt oder enttäuscht wurden. Dies kann gelöst werden (unterstützend Nr. 63 Elohim magenta).

Außerdem ist es hilfreich, nicht zu schnell zu reagieren, die Spannungen auszuhalten und sich Zeit zu nehmen, um die eigenen Gefühle zu sortieren und das Dahinterliegende zu klären. Wichtig ist, sich klar zu machen, was man will – und erst wenn man Abstand gewonnen hat, zu entscheiden oder zu reagieren. Hilfreich ist gerade auch, sich nicht gegen das Neue, gegen das Unerwartete, gegen Veränderungen zu sträuben, sondern sie anzunehmen. Das macht es nicht nur leichter, auch das Gute, was entstehen kann, die Vorteile, die neue Lebensweise können schneller gesehen werden.

Sein Leben prüfen
Im vergangenen Jahr ging es immer wieder darum, Pläne und Vorstellungen loszulassen und seinen Lebensentwurf zu überprüfen. Auch in diesen Wochen werden wir energetisch „geschoben“, genau das noch einmal zu klären: Was ist mir wichtig? Was stimmt noch? Was will ich in den Mittelpunkt stellen – privat und im Beruf? Welche Werte sollen mein Leben prägen? Für was will ich mich einsetzen? Welche Möglichkeiten gibt es noch, außer denen, die ich bisher gesehen habe? Welchen Beitrag will ich für das größere Ganze leisten? (unterstützend Essenz Seelenverbindung)

Die Raunächte (25.12.-5.1.) sind dieses Jahr energetisch besonders kraftvoll, um das Vergangene (nicht nur das vergangene Jahr) abzuschließen, sich zu befreien und sich auf das Neue auszurichten. Daher ist es hilfreich, sich dafür schon jetzt Zeit einzuplanen. Zu den Raunächten werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben und täglich die „Gemeinsame Meditation für Bewusstheit“ anbieten.

Prüfen, mit wem man wirken oder sein will
Auch das Miteinander will wieder einmal überprüft werden, sowohl vergangene, aktuelle als auch zukünftige Beziehungen: Mit wem möchte ich zusammen sein, arbeiten oder wirken? Mit wem macht das Zusammensein Freude? Mit wem ist es anstrengend und warum? Wer gibt mir Kraft, wer kostet Kraft? Wer tut mir gut? Wer fördert mich – sowohl durch Unterstützung als auch durch Reibung und Provokation? (unterstützend Essenz Seelenverbindung)

Auch hier hilft es, offen für Neues zu sein. Dadurch können sich neue Beziehungsformen und ein noch nicht dagewesenes Miteinander entwickeln.

Angst
Angst und Schwere „liegen in der Luft“. Sie werden durch die Veränderungen, das Neue, das sich entwickelt, durch Ungewissheit und auch durch den Jahreswechsel verstärkt. Das vergangene Jahr war für viele schwierig. Daher fürchten sich einige Menschen vor dem Neuen. Gerade feinfühlige Menschen spüren diese Angst und gehen damit in Resonanz. Hilfreich ist, in Momenten der Angst in den inneren sicheren Raum zu gehen (siehe Meditation und unterstützend Nr. 3 El Morya).

Meditation: Gehe in deinen inneren sicheren Raum. Oder lasse dich von deinem Atem oder deiner inneren Weisheit dorthin tragen. Im inneren Raum bist du geborgen und geschützt. Er ist erfüllt mit der Energie, die du gerade brauchst: Heilung, Kraft, Reinigung, Klarheit, Freude, Mut. Fülle dein Energiesystem und auch deinen Körper bis in jede einzelne Zelle mit dieser Energie.

Diese Meditation kannst du auch zwischendurch machen. Immer wenn du Unterstützung brauchst, kannst du kurz in deinen inneren sicheren Raum gehen und auftanken.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

False Evidence Appearing Real … FEAR

von Sabina Pettitt (Pacific Essences)

Als ich ein kleines Mädchen war hatte ich einen Onkel, der manchmal am Esstisch die Stengel von den Tomaten zog und den sternförmigen Kranz quer über den Tisch zu mir pustete. Ich krisch vor Angst, denn ich glaubte, es wären Spinnen.

Einmal sind wir in der Wüste in New Mexico unterwegs gewesen. Ich hatte Angst vor Schlangen, sah ein zusammengerolltes Stück Seil auf dem Boden, und habe nicht nur vor Schreck geschrien, sondern bin so sehr zurückgezuckt, dass ich während der nächsten Tage ziemliche Rückenschmerzen hatte.

Als ich noch ein kleines Kind war und bevor ich schwimmen konnte, bin ich öfters ins Wasser gewatet bis meine Füße den Boden verloren haben. Dann habe ich Angst bekommen und um Hilfe gerufen. Mein Vater ist jedes Mal gerannt gekommen, hat meine Angst beschwichtigt und mich sicher zum Ufer zurückgetragen.

Wenn ich mich heute an diese angstvollen Erfahrungen erinnere, ist die letzte die prägnanteste. Ich erinnere mich daran, wie absolut sicher ich mich in den Armen meines Vaters gefühlt habe.

Wie können wir dieses Gefühl von Vertrauen und Sicherheit für uns selbst kultivieren?

Der Auslöser für mich, über das Thema Angst zu schreiben ist die die Tatsache, dass ich Anfang September an einem unserer üblichen Spazierwege im Nationalpark ein Schild gesehen habe: „Vorsicht Bären!“ Ich konnte fühlen, wie ich unmittelbar verkrampfte. Dann dachte ich, dass es ziemlich schräg war, das Schild aufzustellen und auch wie ich darauf reagiert hatte, denn es war mir schon immer klar gewesen, dass es im Park Bären gab. Manchmal habe ich ihren Kot gesehen oder ihre Fußabdrücke und manchmal habe ich auch Stinkkohl-Pflanzen gesehen, die so aussahen, als wären sie von einem ziemlich großen Tier angefressen und platt getreten worden. Bären lieben Stinkkohl. Während der folgenden Tage konnte ich beobachten, wie mein Verstand sich die wildesten Dinge ausmalte. Beim Spazierengehen im Park dachte ich mir manchmal, dass es vielleicht besser wäre, umzukehren. Aber zumindest habe ich mich an meine „Werkzeuge“ erinnert und bat meine Geistführer um einen Rat, bevor ich eine Entscheidung traf.

Mein Verstand malte sich weiter die verrücktesten Sachen aus, so dass ich sogar einmal beim Spazierengehen vor meinem geistigen Auge einen Cartoon sah, in dem ich glaubte, etwas gehört zu haben, dann fühlte, wie mich jemand an der Schulter antippte. Natürlich war es der Bär. LOL!!!

An einem anderen Tag regnete es in Strömen und ich hatte meine Geistführer um Hilfe gebeten, ob ich den Wanderweg weiter gehen sollte. Wir kamen um eine Biegung und ich sah etwas schwarzes, pelziges um die nächste Kurve verschwinden – ich schrie laut auf. Natürlich war es nur ein Hund gewesen, den ich auch kannte, und so musste ich dem Besitzer erklären, wie sehr mich das „Achtung Bär“ Schild beschäftigte.

Dieses kleine Abenteuer ging ungefähr eine Woche lang. Dann kam der Tag, als ich wieder extrem vorsichtig war und meine Geistführer um Hilfe gebeten hatte – nur um festzustellen, dass sie das Schild abgehängt hatten.

Warum ist es mir wichtig, darüber zu schreiben? Wir leben in einer Welt voller „False Evidence Appearing Real“ (Falsche Beweise, die real aussehen, Akronym FEAR = Angst (engl.), A.d.Ü.) und ich bin der Überzeugung, dass es für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit notwendig ist, dass wir uns entscheiden, uns von all den „offiziellen Geschichten“ zu entkoppeln, die unseren inneren Frieden stören, damit wir Wege finden können, die Stille in uns zu kultivieren.

Ich habe vor kurzem ein Interview mit einem amerikanischen Onkologen gesehen, der über Stille auf der Zellebene sprach, und dass diese eine notwendiger Aspekt für unsere Zellen ist, damit sie erkennen können, wenn sie krank sind und sich per Apoptose selbst auslöschen können, um das Wohlergehen des Gesamtorganismus aufrechtzuerhalten. Tatsächlich ist diese Beschreibung eine unzulässige Verkürzung dessen, was er tatsächlich alles gesagt hat. Deshalb hier der Link für alle, die sich das Interview in voller Länge ansehen wollen: https://lifespa.com/episode-61-can-learn-cancer-cells-interview-zach-bush-m-d/

Was mich daran besonders begeisterte war die Idee über Meditation, die ich schon vor vielen Jahren von Maharishi gelernt hatte. Wenn wir mit Hilfe der Meditation unseren Verstand ganz zu Ruhe und Frieden bringen, ermöglichen wir auch unserem physischen Körper eine Erholung, die der angeborenen Intelligenz in unseren Zellen ermöglicht, Stresserinnerungen zu löschen – sei es körperlich, emotional oder mental.

Und ich erkenne, dass es mir gelungen ist, durch die Meditation auf irgendeine Weise das Gefühl der Sicherheit und des Wohlbefindens zu erlangen, das ich damals gefühlt habe, als mein Vater mich aus dem Wasser gezogen und an den Strand getragen hat. Ich benutze die Werkzeuge wie Meditation, Essenzen und meine Geistführer, damit ich mich nicht ständig in die allgegenwärtige Angst einklinke.

Liebe Grüße
Sabina Pettitt