Hinweise erkennen, auf Synchronizität achten, Ausdauer

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Ausdauer und Erdung
  • Auf Körper und Gesundheit achten
  • Zeit für Erholung einplanen
  • Wandel
  • keine voreiligen Entscheidungen treffen
  • sich mit anderen austauschen
  • Hinweise erkennen in Gesprächen und Situationen
  • auf Synchronizität achten
  • Perspektivwechsel: vom „für mich“ zu „für die Welt“

Ausdauer
Körperliche Beschwerden waren in den letzten Wochen häufig. Es gab hartnäckige Infekte, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit, innere Anspannung und Gereiztheit. Auch die Gedanken wie „Ich will nicht mehr, wofür mache ich das eigentlich“ zeigten sich. Weiterhin bleibt das Thema Gesundheit wichtig: Auf den Körper achten, möglichst gesund leben, sich erden und immer wieder Zeit für Erholung einplanen, auch wenn Aufgaben drängeln (unterstützend Nr. 34 Erde).

Wandel
In den letzten Wochen gab es so manche herausfordernde Situation. Vieles wurde durchgerüttelt und immer wieder in Frage gestellt. Manche hatten den Eindruck, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. Das erzeugte auch Existenzängste. Doch dann entschleunigte sich die Situation wieder und völlig neue Gedanken und Möglichkeiten tauchten auf. Aber auch ohne Krise zeigten sich Wege, die vorher nicht sichtbar waren.

Wir sind weiterhin im Wandel und ganz Neues kann sich entwickeln. Aber das Neue ist noch nicht da. Es beginnt erst, Gestalt anzunehmen. Hilfreich ist, auch weiterhin keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen, sich nicht zurückzuziehen oder hinzuwerfen. Man könnte sagen: Solange die Suppe noch kocht, sollte man sie nicht abschmecken (unterstützend Nr. 34 Erde und Nr. 1 Maha Chohan).

Hinweise erkennen
Die Intuition wird in den nächsten Wochen gestärkt. Dadurch ist es einfacher, größere Zusammenhänge zu verstehen, den eigenen Platz und seine Möglichkeiten genauer zu erkennen und den passenden Zeitpunkt zum Handeln finden. Oft erhalten wir Hinweise durch Synchronizität, also indem wir scheinbar zufällig wichtige Informationen erhalten: Eine lange nicht mehr gesehene Bekannte läuft plötzlich über den Weg, die etwas erzählt, was einen Hinweis für die eigene Situation enthält; wir sehen einen Beitrag, der unsere Sichtweise oder Herangehensweise ändert; zufällig erzählen Menschen etwas, das für uns bedeutend ist. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, achtsam hinzuhören und zu beobachten. Äußere und innere Impulse und Gespräche geben wichtige Hinweise für neue Ideen und Wege.

Sich für das Ganze einsetzen
Meiner Wahrnehmung nach gab es in den letzten Wochen einen Wandel in der Ausrichtung: vom „für mich“ zum „für die Welt“. Während der Schwerpunkt der letzten Jahre auf der Entwicklung der Fähigkeiten und Gaben lag, geht es jetzt darum, unsere Fähigkeiten, Erfahrung und Kraft für das Ganze, für die Welt und zur Förderung des kollektiven Bewusstseins einzusetzen.

Meditation: Stelle dir vor, dass du an einem angenehmen Platz auf der Erde liegst, z.B. auf einer Wiese, in einer Höhle oder am Strand. Lade nun die Kraft der Erde ein und stelle dir vor, wie diese Kraft beim Einatmen deinen Körper erfüllt. Beim Ausatmen erlaube, dass das, was dich belastet oder nicht in der gesunden Ordnung ist, in die Erde fließt und von der Erde transformiert wird. Zum Abschluss kannst du der Erde danken.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Der Mutterbaum

The Mother Treevon Sabina Pettitt

Liebe Essenzenfreunde,

letzte Woche hatte ich wieder einmal das Glück, beim Mutterbaum (Mother Tree) zu stehen. Diesmal, um ihn meinen beiden Neffen zu zeigen, die mit ihren 10 bzw. 12 Jahren von ihrer Präsenz erstaunlich bewegt waren.

Im Laufe der letzten sechs Jahre ist der Mother Tree ein wichtiger Bestandteil unserer Besuche in Port Renfrew geworden. Früher mussten wir einen engen und matschigen Pfad durch den Wald nehmen, um zu ihrem Fuß zu gelangen und um ihre wohlwollende Majestät herumgehen zu können. Seit dem letzten Jahr können wir über eine geschotterte Straße zu ihr kommen, die für die Brunnenbohrungen für neu erschlossene Grundstücke angelegt wurde. Es fällt mir schwer, mir dieses unberührte Stück Natur voller Menschen und Häuser vorzustellen.

Anfang April, bevor die Teilnehmer meines Workshops angekommen waren, um zu einem Ausflug zum Botanical Beach zu fahren, wo ich viele der Meeresessenzen herstelle, saß ich beim Mother Tree als die Sonne aufging. Meine Vorurteile über das, was sich da in ihrer Nähe abspielt, lösten sich durch ihre sanfte und ausdauernde Gegenwart sehr schnell auf.

Und ich bin mir sicher, dass mir die Worte, die ich gesprochen habe, zu genau diesem Zeitpunkt gegeben wurden, als ich die Mother Tree Essenz als unseren Beitrag für die Supermischung, die alle Essenzenhersteller auf der Konferenz im Mai in Japan zusammen erschaffen haben, präsentierte.

Nachfolgend ist der Text, den ich zu den 500 Teilnehmern der Konferenz gesprochen habe, während ich vor einer 10 Meter messenden Leinwand mit dem Bild des Mutterbaums gestanden habe:

„Ich habe an eine Meeresessenz gedacht, weil ich unsere Meeresessenzen liebe. Danke Dir dafür, Andreas, dass Du die Delphin Essenz mitgebracht hast. Dann, eines Tages, fragte ich Michael, was unser Beitrag zu der Supermischung sein sollte, die wir bei der Konferenz machen würden. Und ohne zu zögern sagte er: Der Mother Tree.

Und ich war wirklich baff, denn das ist eine unserer neuesten Essenzen. Wir haben vor sechs Jahren, während unseres jährlichen Workshops in Port Renfrew, damit begonnen, eine Beziehung zu ihr aufzubauen.

Dieser Baum ist etwa 1.000 Jahre alt. Ihr Durchmesser beträgt mindestens drei Meter und sie bietet heute den Lebensraum für all die anderen Lebewesen. Sie gibt dem Salal und der Red Huckleberry ein Zuhause, und auch Myriaden von kleinen Insekten und anderen Lebewesen. Sie ist der größte Mutterbaum im südlichen Teil von Vancouver Island und sie ist etwas ganz Besonderes.

Sie bietet uns Weisheit, Liebe und Nährung. Es geht darum, vollständig im JETZT sein zu können, aber auch gleichzeitig im Zentrum unseres Seins, selbst wenn es so aussieht, als würden da draußen wirklich schlimme Dinge geschehen. Das andere Geschenk, das sie uns anbietet, ist die Fähigkeit, unseren Daseinszweck zu erfüllen, der Grund, warum wir hier in dieser Inkarnation sind. Selbst wenn wir alt und heruntergekommen sind und unsere Rinde verlieren, können wir dennoch das manifestieren, was die ursprüngliche Absicht unseres Samenkorns war.

Deshalb geben wir die Mother Tree Essenz.

Namasté“

Was kann die Essenz uns also auf einer praktischen Ebene bieten? Das Wort, das mir immer wieder durch den Kopf ging, ist Ausdauer/Duldsamkeit (engl. „endurance“). Und ich spürte einigen Widerstand dagegen, denn es schien so, als ob das automatisch auch Leiden implizieren würde. Dann schaute ich mir die Herkunft des Wortes an und stellte fest, dass das Wort lediglich bedeutet, dass etwas zeitlich gesehen lange existiert. Und das fühlt sich wiederum perfekt an. Sie fühlt offensichtlich keinen Widerstand gegenüber dem, was um sie herum geschieht, und stellt immer weiter den Lebensraum für die Pflanzen und Tiere zur Verfügung, die von ihr abhängen. Und sie verkörpert die Weisheit all dessen, was sie in ihrem Leben erlebt hat – und wir haben keine Vorstellung von der Länge dieses Lebens. Sie erfüllt ihr Schicksal und wird uns dabei helfen, dasselbe zu tun.

Und als jemand, der mit Menschen arbeitet, bin glaube ich mit Sicherheit daran, dass es ein wesentlicher Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden ist, wenn wir mit unserem Daseinszweck verbunden sind und unser Bestes geben, um ihn mit Anmut und Leichtigkeit zu leben.

Liebe Grüße
Sabina Pettitt

Zu guter Letzt … (März 2014)

Carsten SannDer Frühling ist da. Endlich! Und so, wie der alljährliche Neubeginn der Natur dafür sorgt, dass alles blüht und grünt, so kommen auch die Ereignisse in unseren Leben ins Rollen. Dinge, die lange blockiert waren, kommen, manchmal langsam, manchmal auch sehr plötzlich in Bewegung. Neue Lösungen zeigen sich und neue Möglichkeiten ergeben sich. Nach den dunklen Wintermonaten weht nun ein frischer Wind, der alles einmal durchlüftet und eventuell sogar ein wenig Leichtigkeit mit sich bringt.

Das heißt nicht, dass die Zeiten weniger anstrengend sind … weit gefehlt! Gerade diese frühlingshafte Aufbruchsstimmung sorgt dafür, dass wir nur umso mehr mit unserem alten Krempel konfrontiert werden, der nach wie vor und immer nachdrücklicher angesehen und aufgeräumt werden will. Auch die Aufgabe, sich bei all den Veränderungen neu zurechtzufinden und neu zu sortieren erfordert Kraft und Konzentration. Und nicht zuletzt das Sondieren von neuen Wegen, Chancen und Gelegenheiten kostet einiges an Kraft, schließlich müssen wir ja mal ausprobieren, wie sich dieses oder jenes anfühlt, bevor wir die eine oder andere Richtung einschlagen.

Manchmal haben wir auch das Gefühl, dass gerade die letzten Meter bei der Lösung eines Themas, das uns länger begleitet hat und nun kurz vor dem Abschluss steht, besonders anstrengend und schwierig sind, auch wenn die Lösung schon zum Greifen nah ist, und es außer Frage steht, dass sie eintreten wird. Wir müssen halt nur noch die paar Schritte tun, um die Ziellinie zu überqueren – aber die kosten verdammt viel Kraft.

Manchmal denken wir, dass wir diese Kraft nicht mehr haben, manchmal sind wir auch einfach nur genervt, weil nach der Kurve, von der wir dachten, dass sie die letzte sei, doch noch ein Stück Weg aufgetaucht ist, das wir bisher nicht gesehen haben. Umso wichtiger ist es, dass wir unserem inneren Gefühl vertrauen, das uns schon seit einiger Zeit sagt, dass das Ziel zu Greifen nahe ist.

Die Lösungen für unsere Themen – was auch immer sie sind – sind bereits dabei, sich zu manifestieren. Alles, was es von uns momentan braucht ist, dass wir mit offenen Augen, offenem Herzen und wachem Verstand jeden Tag die Schritte gehen, die zu gehen sind – ohne zu trödeln und ohne zu hetzen. Die Kunst liegt momentan im richtigen Tempo und in der richtigen Aktion zur richtigen Zeit.

Die Essenz des Monats mit dem Namen „Manifestieren leicht gemacht“ ist genau zu diesem Zweck entstanden – um uns dabei zu helfen Motivation, Ausdauer und Geduld sowie den Glauben an unsere eigenen Fähigkeiten so zu aktivieren, dass wir entsprechend des Plans unseres Herzens und unserer Seele handeln können. Jetzt ist die Zeit, in der wichtige Entscheidungen getroffen werden – sorgen wir dafür, dass wir bestmöglich wählen. Ich wünsche Ihnen wunderbare Frühlingstage!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann

Synchronizität – meine erste Begegnung mit einem Seepferdchen

Das Seepferdchen in seinem kurzzeitigen Zuhause

Es widerstrebte mir, um 4 Uhr morgens aufzustehen und hatte mich schon fast entschieden, meinen freien Tag im Disneyland Tokyo zu verbringen, anstatt an einer Seepferdchen-Safari teilzunehmen. Insbesondere, weil seit längerer Zeit niemand ein Seepferdchen in Chiba gesehen hatte und weil deren Population in Japan durch den Tsunami 2011 drastisch reduziert worden war. Wir brauchen auch gerade noch keine neue Muttertinktur für die Sea Horse (Seepferdchen) Essenz, aber tief im Inneren werde ich immer vom Wasser angezogen, ganz besonders wenn ich mich ausziehen, mit den Wellen spielen und den Auftrieb meines eigenen Körpers fühlen kann, wenn das Salzwasser mich umfängt.

Am Morgen des 11. Septembers gingen wir also um 5 Uhr morgens zu Hiroshis Lieblingsstrand in Chiba. Er hatte mir erst am Tag davor gestanden, dass er die Chance darauf, tatsächlich ein Seepferdchen zu finden, auf kleiner als 0,1 % einschätzte.

Wir erreichten den Strand gegen halb acht und es begann schon richtig warm zu werden. Wir hielten an und blickten ins Wasser, sahen jedoch nichts. Dann hielten wir an einem Hafen und Hiroshi sagte mir, dass die Seepferdchen sich oft nahe bei den Liegeplätzen aus Beton aufhielten. Aber es war offensichtlich, dass sie heute morgen nicht dort auf uns warteten. Dann entschied sich Hiroshi, mit einigen Fischern zu reden, nur um herauszufinden, ob sie uns vielleicht weiterhelfen konnten.

Sie waren wirklich überrascht, denn gerade an diesem Morgen hatten sie versehentlich ein Seepferdchen mit ihren Krabbennetzen gefangen und es schwamm in einem eigenen kleinen Gefäß, während sie damit beschäftigt waren, ihren Fang zu entladen und sich nicht entscheiden konnten, was sie mit ihm tun sollten. Sie gaben es uns bereitwillig, damit wir es wieder zurück ins Meer bringen konnten.

Wow!

Also gaben wir ihm etwas Sauerstoff in den Behälter, in dem wir es trugen, und machten uns auf den Weg zu einem Strand, an dem es wahrscheinlich Artgenossen von ihm geben würde.

Das Seepferdchen, kurz nachdem wir es wieder freigelassen hatten.

Ich redete mit ihm und dankte ihm, als ich auf einmal das Ausmaß dieser Begegnung verstand und spontan Gott und ALL den KRÄFTEN dankte, die zusammengearbeitet hatten, um dieses Treffen zu arrangieren. Meine Freundin Fuyuka sagte, sie musste weinen, weil meine spontanen Worte so voller Liebe gewesen seien. Es war, als hätten wir uns alle in einer anderen Realität mit diesem wertvollen, kleinen Lebewesen befunden.

Als Michael die erste Sea Horse Essenz auf den Philippinen hergestellt hatte, war es meine Absicht herauszufinden, ob die Schwingung eines lebenden Seepferdchens genauso verwendet werden kann, wie es die Traditionelle Chinesische Medizin mit toten Seepferdchen tut. (Bemerkung: Gerade aufgrund ihrer Verwendung in der TCM sind die Seepferdchen vom Aussterben bedroht). Über 15 Jahre an Fallstudien deuten darauf hin, dass dies absolut so ist. In meiner eigenen Akupunkturpraxis habe ich die Seepferdchenessenz bei allen Arten von Problemen mit Gehirn und Zentralem Nervensystem verwendet, aber auch bei Verletzungen der Wirbelsäule und Lungenproblemen. Die Essenz ist das Herz unserer Super Vitality Mischung und hat sich bewährt, um das Durchhaltevermögen von Athlethen zu verbessern.

Das Beste an der Sache ist für mich jedoch, dass ich am 11. September einen Termin mit einem Seepferdchen in Chiba hatte und es noch nicht einmal in meinem Kalender stand. Und natürlich stand es auch nicht in seinem Kalender. Dennoch haben wir es alle geschafft, irgendwie dort zu sein!

Mit Liebe und Segen und unendlicher Dankbarkeit
Sabina Pettitt