Zu guter Letzt … (März 2016)

Carsten SannIm Februar habe ich in meiner Kolumne darüber geschrieben, warum es schon in Ordnung ist, wenn Themen, die wir aktiv bearbeiten, immer wiederzukommen scheinen. Diesen Monat möchte ich mein Augenmerk auf ein verwandtes Thema richten: Nicht unterstützende Verhaltensmuster, deren Ursache vielleicht schon lange nicht mehr existiert.

Das Körper-Geist-System des Menschen ist perfekt darauf vorbereitet, in (fast) jeder Situation zu überleben – sowohl physisch als auch seelisch. Wenn wir verletzt werden, gibt es auf mentaler und emotionaler Ebene eine ganze Reihe von Überlebensmechanismen, die uns ermöglichen, dass wir nicht an dem, was uns geschehen ist, zugrunde gehen. Gleichzeitig lernen wir aus unseren Erfahrungen und entwickeln neue Arten und Weisen uns zu verhalten und zu reagieren, damit wir derartige schmerzhafte Situationen in der Zukunft vermeiden können. Solche Muster sind Teil unserer Überlebensstrategie und sehr hilfreich, solange unsere Lebenssituation weitere gleichartige Verletzungen möglich oder sogar wahrscheinlich macht.

Was aber passiert, wenn die grundlegende Situation sich ändert? Ein Beispiel: Wenn wir in einer Familie aufgewachsen sind, in der es nicht erwünscht oder erlaubt war Emotionen auszudrücken, etwa zu weinen, dann haben wir irgendwann gelernt, dass wir unsere Gefühle für uns selbst behalten müssen, um nicht bestraft zu werden. Wenn wir dann erwachsen sind und einen Partner gefunden haben, kann es sein, dass wir immer noch dasselbe Muster leben – unsere Emotionen in uns einschließen – obwohl die Gefahr, das wir verletzt werden wenn wir sie ausdrücken würden, wahrscheinlich nicht mehr gegeben ist. Das Verhalten, das uns damals das Überleben ermöglicht hat, behindert uns nun und erschwert eine offene und glückliche Beziehung.

Und was nun? Die Lösung besteht natürlich darin, solche Muster zu erkennen und das zu tun, was notwendig ist, um sie zu ändern. Wenn wir mit unseren alten Verletzungen, dem Ballast, den wir mit uns herumtragen, arbeiten, dann tun wir genau das. Und auch wenn wir dabei gut vorankommen und den Schmerz, der so lange in uns war, Stück für Stück nach draußen lassen, kann es sein, dass die alten Muster in unseren Gedanken, unseren Gefühlen und unserem Verhalten weiterhin aktiv bleiben. Oft braucht es die bewusste Erkenntnis eines solchen Musters, um es aktiv zu ändern. Das Gute dabei ist, dass man das mit relativ wenig Kraft tun kann, sobald der ursprüngliche Grund dafür einmal weggefallen ist.

Die gegenwärtige energetische Großwetterlage unterstützt, ja erfordert sogar, dass wir uns aktiv um unsere Themen kümmern, und dazu gehört neben der Arbeit mit unseren Emotionen auch die Arbeit mit dem Verstand. Es geht darum, zu erkennen und bewusst zu wählen, was wir wollen und was wir nicht länger wollen. Es geht darum, den Mut, die Kraft und die Disziplin aufzubringen, Dinge im Außen und im Innen zu verändern, die uns nicht länger dienlich sind. Und ganz besonders geht es darum, endlich die Dinge anzuschauen, die wir uns in der Vergangenheit immer für die Zeit aufgehoben haben, wenn wir einmal mehr Zeit/Kraft/Motivation haben. Ann Callaghan von den Indigo Essences hat es in einem Beitrag vor kurzem so ausgedrückt:

„Die meisten von uns haben langsam aber sicher die eigene Liste von Wunden und Verletzungen abgearbeitet, aber es gab dabei immer einige, die zurückgeblieben sind. Nun sieht es so aus, als ob wir am Boden des Wäschekorbs angekommen wären. Sie wissen schon, bei all den Stücken, bei denen wir uns immer wieder gesagt haben, dass wir uns darum kümmern, wenn wir einmal mehr Zeit haben. Nur ist die Frist dafür inzwischen leider abgelaufen – wir müssen unser Haus in Ordnung bringen, bevor wir weitergehen können. Deshalb muss aller alter Krempel raus, und zwar jetzt.“

Alte, nicht unterstützende Muster können, wenn man sie bewusst wahrnimmt und verändert, ein mächtiger Katalysator sein, der uns auf einen Schlag einen großen Schritt weiterbringt, denn oft sind sie es, die wirklichen Fortschritt auf dem eigenen Weg der Entfaltung verhindern. Nehmen Sie sich doch einfach mal die Zeit und machen Sie ein Spiel daraus, Ihre eigenen Reaktionen auf äußere Einflüsse zu hinterfragen. Klären Sie für sich, warum Sie gerade so reagiert haben und ob die Reaktion vielleicht aufgrund eines Musters war, dessen ursprünglicher Grund schon lange nicht mehr existiert. Dies gilt besonders für Situationen, in denen unsere eigenen Reaktionen dazu geführt haben, dass wir uns hinterher schlecht gefühlt haben. Die vielleicht am besten passende Blütenessenz, um diesen Prozess zu unterstützen, ist Fuchsia von den Pazifikessenzen. Genau aus diesem Grund habe ich sie auch als Essenz des Monats März ausgesucht.

Für den Weg der eigenen Heilung sind die Emotionen zwar der Schlüssel – der Verstand ist jedoch für die möglichst vollständige Bearbeitung von emotionalem Ballast genauso wichtig. Manchmal brauchen wir ihn, um zu verstehen, was es war, das uns verletzt hat, manchmal müssen wir ihn benutzen, um alte Muster zu erkennen und zu verändern. Immer brauchen wir ihn jedoch, wenn es darum geht, eine bewusste Wahl zu treffen. In einer Zeit, in der (zu Recht) die Bedeutung des Herzens groß geschrieben wird, sollten wir den Verstand dennoch nicht vernachlässigen. Es braucht beide, damit wir unser volles Potenzial entfalten können.

Ich wünsche Ihnen angenehme und sonnige frühe Frühlingstage!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Die Heilung des inneren Kindes – Inner Child Healing Workshop 2015

Daniel MapelDaniel Mapel, Hersteller der Wild Earth Tieressenzen aus den USA, wird im Herbst wieder nach Deutschland kommen, um einen Workshop zu geben. Diesmal geht es ganz explizit um die Heilung des eigenen inneren Kindes, ein Thema bei dem Daniel aus eigener Erfahrung und aufgrund seiner langjährigen Arbeit mit Klienten als Spezialist gelten darf.

Das Leben ist als ständige Erfahrung von Freude, Wunder, Fülle und der Verbindung mit Spirit gedacht. Eine Hauptursache, die verhindert, dass wir es auf diese Weise erleben, ist der unerledigte, emotionale Ballast aus unserer Vergangenheit. An diesen zwei Tagen geht es vor allem darum, wie wir möglichst sanft durch den Schmerz hindurch gehen, und dadurch unser Leiden loslassen können. Auf diese Weise können wir die großartige Gnade, Kraft und Freude des Lebendigseins wie nie zuvor erfahren.

Der Inner Child Healing Workshop konzentriert sich intensiv eigene, innere Prozesse, auf tiefe emotionale Heilung, und das Erlernen von Werkzeugen, die uns dabei helfen, offene Wunden aus unserer Kindheit und dem späteren Leben loszulassen. Wenn wir dies tun, erleben wir wieder die Schönheit und Magie des Lebens.

Wir werden während dieses Prozesses die Hilfe und Unterstützung des Tierreiches erfahren. Daniel wird über seine neuen sechs zusätzlichen Tierkinderessenzen reden, und wir werden direkt mit ihnen arbeiten. Die neuen Essenzen sind die Jungen von: Schwan, Wildpferd, Nilpferd, Rotkehlchen, Dachs und Fledermaus. Diese Essenzen unterstützen uns dabei, unsere seelischen Verletzungen liebevoll anzunehmen und dadurch die alte Wut und den alten Schmerz, über das, was wir in unserer Vergangenheit erlebt haben, loszulassen.

In dem Workshop arbeiten wir mit geführten Meditationen, unterstützenden Übungen und anderen Werkzeugen, die es uns möglich machen, mit unseren unerledigten Themen in Kontakt zu kommen, und große Heilungsschritte zu erleben. Daniel wird uns auch Werkzeuge und Übungen zeigen, mit denen wir uns auch nach dem Workshop sehr gut selbst in den weiteren Wachstumsschritten unterstützen können. Und natürlich werden wir in den zwei Tagen neben der inneren Arbeit auch spielen, lachen und uns gemeinsam des Lebens erfreuen!

Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch des Kennenlernvortrags am Abend vor dem Workshop. Für diejenigen die bereits einen anderen Workshop von Daniel Mapel besucht haben, ist die der Besuch des Vortrags optional. Für alle, die vielleicht an dem Wochenende keine Zeit haben oder Daniel einfach so einmal sehen und aus erster Hand Informationen über seine Essenzen und seine Arbeit erhalten wollen, ist die Teilnahme am Vortrag auch einzeln möglich.

Leitung: Daniel Mapel
Termin Vortrag: 23. Oktober 2015, ca. 19.00 Uhr
Termin Workshop: 24./25. Oktober 2015, jeweils 10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Anmeldeschluss: 30. September 2015
Ort: Aschaffenburg
Preise: 250,00 EUR (Workshop inkl. Vortrag), 15,00 EUR (nur Vortrag)
Sprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Den Flyer zum Workshop mit allen Informationen können Sie hier herunterladen: Inner Child Healing 2015 Workshop Flyer. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie sich anmelden möchten oder Fragen haben: info@essenzenladen.de.

Wild Earth – Die Heilung des Inneren Kindes

Daniel Mapel mit wildem FohlenIn sechs Wochen ist es soweit: Daniel Mapel, der Hersteller der Wild Earth Tieressenzen kommt wieder nach Deutschland, diesmal erstmalig für seinen „Inner Child Healing“ Workshop. Sowohl durch seinen eigenen Lebensweg als auch durch seine jahrelange Arbeit als Therapeut darf Daniel wohl als ausgewiesener Experte für die Arbeit mit dem Inneren Kind gelten – das Bild rechts zeigt Daniel übrigens mit einem neugeborenen Wildpferdfohlen. Ich selbst habe den Workshop schon mehrfach als Übersetzer erlebt und bin jedes Mal, wenn ich daran zurückdenke, wieder davon berührt, welche großen Schritte viele der Teilnehmer auf dem Weg ihrer eigenen seelischen Heilung gehen durften. Es sind noch Plätze frei, deshalb hier noch einmal die Informationen:

Das Leben ist als ständige Erfahrung von Freude, Wunder, Fülle und der Verbindung mit Spirit gedacht. Eine Hauptursache, die verhindert, dass wir es auf diese Weise erleben, ist der unerledigte, emotionale Ballast aus unserer Vergangenheit. An diesen zwei Tagen geht es vor allem darum, wie wir möglichst sanft durch den Schmerz hindurch gehen, und dadurch unser Leiden loslassen können. Auf diese Weise können wir die großartige Gnade, Kraft und Freude des Lebendigseins wie nie zuvor erfahren.

Der Inner Child Healing Workshop konzentriert sich intensiv eigene, innere Prozesse, auf tiefe emotionale Heilung, und das Erlernen von Werkzeugen, die uns dabei helfen, offene Wunden aus unserer Kindheit und dem späteren Leben loszulassen. Wenn wir dies tun, erleben wir wieder die Schönheit und Magie des Lebens.

Wir werden während dieses Prozesses die Hilfe und Unterstützung des Tierreiches erfahren. Daniel wird über seine neuen sechs zusätzlichen Tierkinderessenzen reden, und wir werden direkt mit ihnen arbeiten. Die neuen Essenzen sind die Jungen von: Schwan, Wildpferd, Nilpferd, Rotkehlchen, Dachs und Fledermaus. Diese Essenzen unterstützen uns dabei, unsere seelischen Verletzungen liebevoll anzunehmen und dadurch die alte Wut und den alten Schmerz, über das, was wir in unserer Vergangenheit erlebt haben, loszulassen.

In dem Workshop arbeiten wir mit geführten Meditationen, unterstützenden Übungen und anderen Werkzeugen, die es uns möglich machen, mit unseren unerledigten Themen in Kontakt zu kommen, und große Heilungsschritte zu erleben. Daniel wird uns auch Werkzeuge und Übungen zeigen, mit denen wir uns auch nach dem Workshop sehr gut selbst in den weiteren Wachstumsschritten unterstützen können. Und natürlich werden wir in den zwei Tagen neben der inneren Arbeit auch spielen, lachen und uns gemeinsam des Lebens erfreuen!

Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch des Kennenlernvortrags am Abend vor dem Workshop. Für diejenigen die bereits einen anderen Workshop von Daniel Mapel besucht haben, ist die der Besuch des Vortrags optional. Für alle, die vielleicht an dem Wochenende keine Zeit haben oder Daniel einfach so einmal sehen und aus erster Hand Informationen über seine Essenzen und seine Arbeit erhalten wollen, ist die Teilnahme am Vortrag auch einzeln möglich.

Leitung: Daniel Mapel
Termin Vortrag: 24. Oktober 2014, ca. 19.00 Uhr
Termin Workshop: 25./26. Oktober 2014, jeweils 10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Ort: Aschaffenburg
Preise: 250,00 EUR (Workshop inkl. Vortrag), 15,00 EUR (nur Vortrag)
Sprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Den Flyer zum Workshop mit allen Informationen können Sie hier herunterladen: Inner Child Healing 2014 Workshop Flyer. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie sich anmelden möchten oder Fragen haben: info@essenzenladen.de.

Zu guter Letzt … (September 2014)

„Der Körper und die Seele wissen sehr gut, wie sie sich selbst heilen können. Bleibende Wunden entstehen nur, wenn wir, nachdem wir verletzt wurden, den natürlichen Fluss der Emotionen stören oder ganz abschneiden.“ (Daniel Mapel)

ICarsten Sannch habe bisher noch keinen Menschen getroffen, der nicht mehr oder minder großen Ballast aus seiner Kindheit oder dem bisherigen Erwachsenenleben mit sich herumschleppt. Manchmal sind es große Themen bis hin zu Missbrauch jeglicher Art (es gibt nicht nur körperlichen oder sexuellen Missbrauch), manchmal sind es scheinbar belanglose Begebenheiten, die aus der damaligen Perspektive jedoch traumatisch waren. Ein von mir gerne genutztes Beispiel hierfür ist, der Verlust des Lieblingskuscheltiers als Kind. Was aus der Perspektive eines Erwachsenen nicht so schlimm aussieht („Ich kaufe Dir halt ein neues“), kann für eine kleine Kinderseele ziemlich nah am Weltuntergang sein. Es ist wichtig, dass wir verstehen, dass ein Kind, das deshalb außer sich ist, keine „Show“ macht – es ist außer sich, weil es WIRKLICH so schlimm ist. Kinder haben, je nach Alter, noch keine so weit entwickelte Ratio, die dabei hilft, die Emotionen wenn nötig wieder in die richtige Perspektive zu rücken. Die Welt der Kinder besteht im Wesentlichen aus Emotionen, und wenn diese Welt gerade zusammenbricht, dann hilft es nichts, wenn man versucht, Ihnen zu sagen, dass es „nicht so schlimm ist“ oder sogar, dass sie sich nicht so anstellen sollen. Im Gegenteil.

Stellen Sie sich vor, dass Sie gerade von einer Flut von Emotionen überspült werden, die sich nicht schön anfühlen. Trauer, Verlust, Angst, vielleicht auch Wut und Zorn. Und dann kommt Gott (oder die Person, die sie zu diesem Zeitpunkt dafür halten, nämlich Mama oder Papa) daher, und erzählt Ihnen, dass das, was Sie gerade fühlen, gar nicht stimmt. Sie bekommen erzählt, dass das, was Sie fühlen nicht in Ordnung ist, und dass es besser ist, die Emotionen zu unterdrücken und in sich einzuschließen. Wenn „Gott“ das sagt, dann muss es doch stimmen, oder? Also lernen Sie, wenn es nur oft genug vorkommt, dass das, was Sie fühlen nicht stimmt dass es schlecht ist, Gefühle fließen zu lassen und dass es gut ist, sie zu unterdrücken.

Ich habe bewusst ein aus erwachsener Sicht „triviales“ Beispiel gewählt, aber schon das ist der Stoff, aus dem seelische Verletzungen gemacht sind. Wenn Sie sich jetzt noch vorstellen, dass Kinder in Situationen kommen können, die selbst objektiv betrachtet traumatisch sind – emotionaler, körperlicher oder sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, Mobbing in der Schule etc. – dann wird die Größe der seelischen Verletzung so groß, dass sie kaum noch auszuhalten ist. Ich stehe bei diesem Gedanken immer wieder ehrfürchtig vor der Kraft des Menschen, Leid und Schmerz auszuhalten und dennoch nicht verrückt zu werden.

Wie kann man es besser machen? Ein wichtiges Element ist es, Kindern beizubringen, dass die Gefühle, die sie wahrnehmen real und in Ordnung sind, und ihnen einen Weg zu zeigen, diese auf angemessene Art und Weise auszudrücken. Es ist in Ordnung, traurig zu sein, Schmerz zu fühlen und zu weinen. Es ist in Ordnung, wütend zu sein und das auch auszudrücken, solange man dabei niemanden (auch nicht sich selbst) verletzt. Um das hinzubekommen ist es notwendig, die Gefühle zu validieren (bestätigen), wenn Kinder sie ausdrücken.

Wenn ein Kind hingefallen ist, sich das Knie aufgeschlagen hat und weint, dann ist es aus Sicht der Validierung nicht hilfreich Dinge zu sagen wie: „Das ist nicht so schlimm!“ (weil es jetzt gerade so schlimm IST), „Das ist so klein, das kann gar nicht wehtun!“ (weil es JETZT verdammt wehtut) oder „Stell Dich nicht so an!“ (weil das Kind sich nicht anstellt sondern JETZT tatsächlich nur noch Schmerzen fühlt). Stattdessen wäre es besser sich hinzusetzen, das Kind auf den Schoß zu nehmen und zu trösten und Dinge zu sagen wie „Ich weiß, dass es wehtut, und es wird gleich wieder besser“ oder „Lass’ die Tränen raus, das hilft, dass es besser wird.“

Ein wesentlicher Mechanismus der seelischen Selbstheilungskräfte des Menschen ist es, Gefühle auszudrücken. Wenn wir im Idealfall nach einer traumatischen Situation in der Lage sind, unsere Gefühle vollständig auszudrücken und keinen Teil davon zu unterdrücken, dann wird keine seelische Verletzung zurückbleiben. Je mehr wir zurückhalten, desto mehr „emotionale Ladung“ bleibt mit der Erinnerung an die Situation gespeichert und je mehr emotionale Ladung in uns gespeichert ist, desto mehr Kraft kostet es uns, diese unten zu halten und die bildlichen Wackersteine in unserem Rücksack mit uns herumzuschleppen. Wenn man schon nicht vermeiden kann, dass man im Laufe seines Lebens seelische Verletzungen erleidet, dann ist es doch zumindest hilfreich, bleibende Wunden zu vermeiden, indem man lernt seine Gefühle auszudrücken – schon als Kind.

In der Realität tragen wir jedoch, wie bereits gesagt, alle unseren Ballast mit uns herum. Die gute Nachricht dabei ist jedoch, dass es nie zu spät ist, die Gefühle nachträglich auszudrücken, die emotionale Ladung abfließen zu lassen und sich damit Stück für Stück von seinen Wackersteinen zu befreien. Ein wesentliches Werkzeug dafür ist die Arbeit mit dem Inneren Kind. Daniel Mapel, der Hersteller der Wild Earth Essenzen ist, aufgrund seiner eigenen Geschichte und auch durch seine langjährige Arbeit als Therapeut, Experte auf diesem Gebiet. Ende Oktober wird er in Deutschland sein, um einen Workshop zu diesem Thema zu geben, bei dem man sowohl anfängt, den Kontakt zum inneren Kind aufzunehmen, als auch Werkzeuge lernt, wie man zuhause damit weitermachen kann. Ich selbst habe den Workshop schon mehrfach erlebt und kann ihn Menschen, die das Gefühl haben, alten Ballast mit sich herumtragen, nur wärmstens empfehlen. Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Ich selbst bin schon einige Schritte auf meinem Weg, den emotionalen Ballast abzubauen, gegangen und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich das Leben mit jedem kleinen Schritt verändert und besser wird :-)

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen 

Die Heilung des inneren Kindes

Daniel MapelDaniel Mapel, Hersteller der Wild Earth Tieressenzen aus den USA, wird im Herbst wieder nach Deutschland kommen, um einen Workshop zu geben. Diesmal geht es ganz explizit um die Heilung des eigenen inneren Kindes, ein Thema bei dem Daniel aus eigener Erfahrung und aufgrund seiner langjährigen Arbeit mit Klienten als Spezialist gelten darf.

Das Leben ist als ständige Erfahrung von Freude, Wunder, Fülle und der Verbindung mit Spirit gedacht. Eine Hauptursache, die verhindert, dass wir es auf diese Weise erleben, ist der unerledigte, emotionale Ballast aus unserer Vergangenheit. An diesen zwei Tagen geht es vor allem darum, wie wir möglichst sanft durch den Schmerz hindurch gehen, und dadurch unser Leiden loslassen können. Auf diese Weise können wir die großartige Gnade, Kraft und Freude des Lebendigseins wie nie zuvor erfahren.

Der Inner Child Healing Workshop konzentriert sich intensiv eigene, innere Prozesse, auf tiefe emotionale Heilung, und das Erlernen von Werkzeugen, die uns dabei helfen, offene Wunden aus unserer Kindheit und dem späteren Leben loszulassen. Wenn wir dies tun, erleben wir wieder die Schönheit und Magie des Lebens.

Wir werden während dieses Prozesses die Hilfe und Unterstützung des Tierreiches erfahren. Daniel wird über seine neuen sechs zusätzlichen Tierkinderessenzen reden, und wir werden direkt mit ihnen arbeiten. Die neuen Essenzen sind die Jungen von: Schwan, Wildpferd, Nilpferd, Rotkehlchen, Dachs und Fledermaus. Diese Essenzen unterstützen uns dabei, unsere seelischen Verletzungen liebevoll anzunehmen und dadurch die alte Wut und den alten Schmerz, über das, was wir in unserer Vergangenheit erlebt haben, loszulassen.

In dem Workshop arbeiten wir mit geführten Meditationen, unterstützenden Übungen und anderen Werkzeugen, die es uns möglich machen, mit unseren unerledigten Themen in Kontakt zu kommen, und große Heilungsschritte zu erleben. Daniel wird uns auch Werkzeuge und Übungen zeigen, mit denen wir uns auch nach dem Workshop sehr gut selbst in den weiteren Wachstumsschritten unterstützen können. Und natürlich werden wir in den zwei Tagen neben der inneren Arbeit auch spielen, lachen und uns gemeinsam des Lebens erfreuen!

Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch des Kennenlernvortrags am Abend vor dem Workshop. Für diejenigen die bereits einen anderen Workshop von Daniel Mapel besucht haben, ist die der Besuch des Vortrags optional. Für alle, die vielleicht an dem Wochenende keine Zeit haben oder Daniel einfach so einmal sehen und aus erster Hand Informationen über seine Essenzen und seine Arbeit erhalten wollen, ist die Teilnahme am Vortrag auch einzeln möglich.

Leitung: Daniel Mapel
Termin Vortrag: 24. Oktober 2014, ca. 19.00 Uhr
Termin Workshop: 25./26. Oktober 2014, jeweils 10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Ort: Aschaffenburg
Preise: 250,00 EUR (Workshop inkl. Vortrag), 15,00 EUR (nur Vortrag)
Sprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Den Flyer zum Workshop mit allen Informationen können Sie hier herunterladen: Inner Child Healing 2014 Workshop Flyer. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie sich anmelden möchten oder Fragen haben: info@essenzenladen.de.

Leichter werden: Die neue Essenz von LichtWesen

Seit einigen Tagen gibt es von LichtWesen eine neue, zeitlich befristet erhältliche Essenz mit dem Namen „Leichter werden“. Sie ist seit dem Frühjahr im Test und hieß ursprünglich „schlank sein“. Doch es zeigte sich, dass viel mehr passiert als die körperliche Gewichtsveränderung. Vielen Menschen durchschauten erstmals blockierende Strukturen in ihrem Leben und konnten sie lösen. Viele fühlten sich stabiler und kraftvoller, wenn sie die Essenz nahmen. Da die Essenz einen hohen Anteil an Baum- und Edelsteinenergien hat, wirkt sie stärker auf die körperliche Ebene.

Die neue Essenz von LichtWesen® unterstützt, Ballast abzuwerfen und im Körper und auf der Erde anzukommen. Sie wirkt auch zu den Themen

  • Blockaden auflösen
  • die Lebensenergie harmonisieren
  • sich stärker mit der nährenden Kraft der Erde verbinden
  • die Präsenz im Körper und das Körperbewusstsein erhöhen
  • Schutz

 „Leichter werden“ enthält die Energien von Erdengel Baum, weißer Strahl der Elohim, blauer Schöpfungsstrahl, Ra, Enzian, Birke, Pappel, schwarzer Turmalin und Bergkristall.

Anwendung  

  • ein bis mehrmals täglich in die Mundhöhle sprühen
  • einige Sprühstöße ins Trinkwasser geben
  • auf „Problemzonen“ des Körpers sprühen
  • in die Aura sprühen

Die Essenz ist bei uns ab sofort zum Preis von 22,30 EUR erhältlich.

https://www.essenzenladen.de/essenzen-kristalle/lichtwesen/besondere-essenzen/leichter-werden/a-1905/

Essenz des Monats: Inner Work (Wild Earth Tieressenzen)

Das Herz der Arbeit mit den Wild Earth Tieressenzen liegt in einer Prozess der tief gehenden, inneren Heilung. Heilung von all den Verletzungen, Wunden und nicht befriedigten Bedürfnissen, die wir in unserem Leben bisher erfahren haben. Nur wenn wir es schaffen, diese alten Wunden irgendwann zu heilen, können wir unser volles Potenzial entfalten und das Leben unserer Träume leben.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die Daniel Mapel in seinem eigenen Heilungsprozess und seiner Arbeit mit Klienten hatte ist, dass der erste Schritt hierbei die Bereitschaft ist, sich nach innen zu wenden. So viele Menschen versuchen durch Aktivitäten oder Ablenkungen den Schmerz zu verdrängen oder glauben, dass die Linderung von außen oder sogar durch andere Menschen geschieht. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Der einzige Weg hinaus ist, dass man einmal hindurch geht. Und dabei geht es nicht darum, alles Schlimme noch einmal zu erleben, sondern vielmehr darum, all den Zorn und die Tränen, die wir damals wahrscheinlich zurückgehalten haben (oder zurückhalten mussten) nach draußen zu lassen und auf angemessene Weise auszudrücken.

Die Essenzenmischung „Inner Work“ ist die erste aus der Reihe der Healing Path Essenzen. Dieses ganz besondere, aus sieben Essenzen bestehende Set wurde von Daniel Mapel vor dem Hintergrund seiner therapeutischen Arbeit zusammengestellt. Es unterstützt die sieben Phasen, die bei den meisten Menschen auf dem Weg ihrer Heilung natürlich auftreten durch bewusst gewählte Tieressenzen. Im Falle der „Inner Work“ Essenz ist das das Nilpferd (um tief gehende Gefühle annehmen zu können), der Waschbär (um die Wahrheit zu enthüllen), die Fledermaus (um durch die eigenen Schattenseiten navigieren zu können), das Löwenjunge (für Mut und Furchtlosigkeit) und das Elefantenkalb (um sich sicher und unterstützt zu fühlen). Alle Einzelessenzen befinden sich bereits in der Mischung „Inner Work“

Der beginnende Winter ist die Jahreszeit, in der wir die Ruhe und die Gelegenheit haben, uns nach innen zu wenden. Und auch für Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend keine schweren Traumata erlebt haben, gibt es sicherlich das eine oder andere im Innen zu tun. Jedes „Kilo“ an Ballast, das wir nicht mehr mit uns herumschleppen müssen, setzt Energie frei, die wir für andere, kreative Dinge verwenden können.

Die Stockbottle kostet 15,90 EUR. Wie immer bieten wir die Essenz des Monats auch als 30 ml Einnahmeflasche zum vergünstigten Preis von 9,90 EUR an.

http://shop.essenzenladen.de/Essenzen-Kristalle-el-42/Wild-Earth-Tieressenzen/Healing-Path-Essenzen/Inner-Work-Einnahmeflasche.html

Zu guter Letzt … (November 2011)

Der Winter ist die Zeit des Jahres, in der sich die Menschen in unseren hektischen Zeiten am ehesten nach innen kehren und sich vieler Dinge besinnen, die während des restlichen Jahrs im Trubel untergegangen sind. Und das ist etwas Gutes, denn wie ich bereits oben bei der Essenz des Monats geschrieben habe, ist die Introspektive ein sehr mächtiges Werkzeug. Tatsächlich ist sie der einzige Weg, sich effektiv und endgültig von emotionalem Ballast zu befreien. Wir hatten im Oktober vier wunderbare Tage mit Daniel Mapel in Lienz in Österreich und deswegen möchte ich dieses „Zu guter Letzt“ seinem wunderbaren Verständnis von emotionalem Ballast, Verletzungen und den Möglichkeite, sich davon zu befreien, widmen.

Ebenfalls bereits oben erwähnt habe ich Daniels Leitsatz, dass der einzige Weg aus dem Schlamassel ist, einmal wirklich hindurchzugehen. Daniel hat diesen Prozess mit Hilfe einer wunderbaren Therapeutin für sich selbst geschafft und ihn im Rahmen seiner eigenen therapeutischen Tätigkeit viele Male bei anderen Menschen begleitet. Bei dieser Arbeit hat sich herauskristallisiert, dass es bei den meisten Menschen sieben unterscheidbare Phasen der Heilung von tiefen emotionalen Verletzungen gibt. Bevor wir uns die einzelnen Phasen ansehen, jedoch noch kurz einige Sätze darüber, wie seelische Wunden entstehen.

Es gibt kein Naturgesetz, das vorschreibt, dass wir emotionalen Ballast aufbauen und mit uns herumtragen müssen. Die meisten von uns tun es trotzdem. Wie entsteht dieser Ballast? Jeder Mensch kommt irgendwann in eine Situation, in der er zutiefst emotional schockiert oder verletzt wird: Ablehnung, Verlassen sein, emotionale Kälte der Eltern, Missbrauch oder einfach ein Unfall. Die Gründe, aufgrund derer emotionale Wunden entstehen sind vielfältig und in ihrer Intensität durchaus verschieden. Allen gemeinsam aber ist dies: Wenn wir in dem Moment der Verletzung die Gelegenheit haben und in der Lage sind, den Schmerz auszudrücken indem wir unsere Wut und unsere Tränen herauslassen können und (optimaler Weise) durch jemanden ehrlich getröstet werden, dann entsteht keine bleibende Wunde. Die Energie, die der Verletzung innewohnt wird direkt ausgedrückt und losgelassen und es bleibt kein emotionaler Ballast zurück. Wir können das Thema abhaken und uns wieder dem Alltag zuwenden.

Anders sieht es jedoch aus, wenn wir – aus welchem Grund auch immer – nicht in der Lage sind, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Wir sperren die intensiven Emotionen weg und unterdrücken sie. In vielen Situationen ist das etwas, was wir tun müssen, um überleben zu können. Was kann z.B. ein Kind, das sexuell missbraucht wurde, in der Regel anderes tun … insbesondere wenn der Peiniger Vater oder Mutter sind? Das Wegsperren von Emotionen ist Teil der Überlebensstrategie und das ist vom Grundsatz auch in Ordnung so. Leider führt das jedoch dazu, dass wir die negative Energie dieser unterdrückten Emotionen dauerhaft mit uns herumtragen und Energie dafür aufwenden müssen, um sie unten zu halten. Diese Energie steht uns dann natürlich für andere, kreative Dinge nicht mehr zur Verfügung, ganz zu schweigen von Ängsten, negativen Gedankenmustern, etc., die ihre Ursache ebenfalls darin haben können und uns Tag für Tag peinigen. Auf diese Weise entsteht emotionaler Ballast.

Um diesen nun loslassen zu können, ist es notwendig, die Emotionen endlich auszudrücken. Das kann gut noch viele Jahre nach der eigentlichen Verletzung geschehen. Und dieser Prozess des Ausdrückens und Loslassens ist das Kernstück von Daniel Mapels Arbeit. Er manifestiert sie in den sieben Healing Path Essenzen, die den Weg der natürlichen Heilung begleiten:

  • Inner Work – Innere Arbeit
  • Healthy Anger – Gesunder Zorn
  • Grieving Heart – Trauerndes Herz
  • Letting Go – Loslassen
  • Gratitude – Dankbarkeit
  • Wild Freedom – Wilde Freiheit
  • Communion with God – Einheit mit Gott

Der Weg der Heilung beginnt immer mit der Bereitschaft, sind nach innen zu wenden und die innere Arbeit zu tun. Es ist eine Illusion zu glauben, dass man die Heilung für innere Verletzungen im Außen finden kann. Jedoch flößt es uns oft sehr viel Angst ein, wenn wir uns vorstellen, dass wir uns den ganzen Schmerz und die Verletzungen noch einmal ansehen müssen. Schließlich haben wir sie damals weggeschlossen, weil wir überzeugt davon waren, dass wir es nicht überleben können, wenn wir das nicht tun. Die erste Essenz der Healing Path Reihe heißt daher „Inner Work“ und sie unterstützt dabei, den Mut, die Fähigkeit und die Kraft zu haben, sich nach innen zu wenden und sich den dunklen Dingen, die dort verborgen sind, zu stellen.

Sobald wir uns auf den Weg begeben haben, werden Gefühle ans Tageslicht kommen, die wir bisher unterdrückt haben und oft ist die erste dieser Emotionen Zorn. Es gibt keine „negativen“ Gefühle und Zorn ist nichts anderes als eine gesunde Reaktion darauf, dass uns jemand verletzt hat. Wenn der Zorn damals nicht ausgedrück wurde, dann muss er es jetzt, und der wichtige Aspekt dabei ist, dass dies auf angemessene Weise geschieht: Deutlich und kraftvoll, jedoch ohne anderen oder sich selbst zu schaden. Die zweite Essenz, „Healthy Anger„, sorgt dafür, dass Menschen, die nicht wissen wie man Zorn ausdrückt, dieses Gefühl zulassen können, hilft aber ebenso Menschen, die dieses Gefühl übermäßig ausdrücken (z.B. durch Gewalttätigkeit), dass dies zukünftig auf angemessene Weise geschehen kann.

Unter dem Gefühl von Zorn liegt fast immer das Gefühl der Trauer. Trauer darüber, dass wir verletzt oder im Stich gelassen wurden. Auf dem Weg des natürlichen Heilungsprozesses muss auch diese Trauer ausgedrückt werden. Jede damals nicht geweinte Träne muss nachgeholt werden, damit die damit verbundene Energie losgelassen werden kann. Wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass authentisches Trauern und Weinen tatsächlich sogar die Gehirnchemie verändert. Die dritte Essenz, „Grieving Heart“ hilft uns dabei, diese Trauer zuzulassen und uns sicher dabei zu fühlen, die Tränen fließen zu lassen. Wer jemals – wie man bei uns sagt – Rotz und Wasser geflennt hat, der weiß, wie befreiend das ist und wie viel leichter man sich hinterher fühlt.

Wenn die beiden Hauptemotionen – Zorn und Trauer – ausgedrückt wurden, geht es ans Loslassen. In dieser Phase kommen wir in die Lage, die Ängste und alten Muster loszulassen. Die alten, schmerzhaften Erinnerungen beginnen, ihre Macht über uns zu verlieren und wir fühlen uns mit jedem Brocken, den wir loslassen leichter und leichter. Die Essenz „Letting Go“ hilft uns dabei, dass wir uns von all dem trennen können, was uns nicht länger dienlich ist und uns für unsere innere Führung zu öffnen.

Wenn das geschafft ist kommt in der Regel ein großes Gefühl der Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass wir es schon so weit geschafft haben, aber auch Dankbarkeit für all die negativen Dinge, die wir erleben mussten, denn sie waren die Voraussetzung dafür, dass wir heute an dem Ort stehen, wo wir sind. Wir beginnen alles, was uns im Leben begegnet – negativ oder positiv – als Geschenk zu sehen, das es uns ermöglicht, immer weiter zu wachsen und uns zu entwickeln. Die Essenz „Gratitude“ ist diejenige in der Reihe der Healing Path Essenzen, die uns in dieser Phase unterstützt.

Nachdem wir den Ballast abgeworfen und Dankbarkeit für die Geschenke des Lebens entwickelt haben, kann sich unser neues Leben voll entwickeln. Dieses neue Leben ist voll von Freude und Freiheit. Es ist ein Leben, das wir uns damals, als wir gerade mit dem Prozess begonnen haben, nicht in unseren wildesten Träumen hätten vorstellen können und durch die viele (und schwere) Arbeit, die wir geleistet haben, ist es nun dabei, Realität zu werden. Die Essenz „Wild Freedom“ gibt uns kraftvolle Unterstützung darin, das Leben zu feiern und in Freiheit und Befreiung zu leben.

Der Abschluss des Prozesses ist ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit dem eigenen Wesenskern und mit Gott. Wenn wir all das, was wir so lange weggeschlossen haben, aufgelöst und unser neues Leben in Freiheit manifestiert haben, bleibt im Prinzip nicht mehr viel zu tun als Liebe zu geben und anderen Menschen zu helfen, die sich noch in ihrem eigenen Prozess befinden. Und obwohl dies eine Art Abschluss ist, ist es gleichzeitig ein neuer Beginn – der Anfang eines Lebens, in dem die größte Freude daraus entsteht, anderen Menschen zu dienen und Gutes zu tun. Die Mischung „Communion with God“ unterstützt uns dabei, diese Einheit mit Gott (oder wie Sie die höhere Kraft auch immer nennen mögen) zu spüren.

Erlauben Sie mir noch einige Worte zu diesem Prozess. Das Wichtigste zuerst: Die Essenzen führen den Prozess nicht für uns durch! Es ist viel und harte innere Arbeit zu leisten, um sich von seinem emotionalen Ballast zu befreien. Die Essenzen sind lediglich Hilfsmittel, die den Prozess leichter und vielleicht etwas schneller machen. Die eigentliche Arbeit müssen wir selbst tun. Bei schwerwiegenden Themen ist es sehr empfehlenswert, dies zusammen mit einem erfahrenen und offenen Therapeuten zu tun und dabei die Essenzen zur Unterstützung zu verwenden.

Der Prozess der Heilung verläuft in der Regel weniger linear als vielmehr in einer Spirale, d.h. nachdem man zornig war, getrauert hat und eine ganze Menge Ballast losgelassen hat, kann es durchaus sein, dass eine neue Schicht von Zorn nach oben kommt, die mit neuer Trauer verbunden ist und aufs Neue losgelassen werden will. Und nach der ersten großen Welle von Dankbarkeit, kommt vielleicht ein neues Stück Trauerarbeit, die noch zu erledigen ist. Wichtig ist es, zu verstehen, dass die Essenzen uns bei jedem der Schritte unterstützen und einfach so verwendet werden können, wie es sich gerade richtig anfühlt. Zum anderen ist es auch nicht absolut notwendig, die Essenzen in der vorgegebenen Reihenfolge zu verwenden. Man kann jederzeit einzelne Schritte herausgreifen und die Essenzen auch verwenden, wenn man (auch ohne große emotionale Traumen) das Gefühl hat, dass es z.B. etwas gibt, das man gerne loslassen würde. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die sieben Phasen bei den meisten Menschen auftauchen und dass auch die Reihenfolge in etwas so wie hier beschrieben ist.

Der hier beschrieben Prozes ist ein wirklich mächtiges und effektives Werkzeug. Tatsächlich ist es so, dass jeder, der sich auf einen solchen Prozess einlässt, garantiert davon profitieren wird. Um es mit Daniels Worten zu sagen: Wenn man seine innere Arbeit tut, dann wird man positive Resultate erhalten – es ist wie ein Vertrag mit Gott und es gibt dabei kein „vielleicht“.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen immer warme Füße und eine angenehme Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Januar 2011)

2010 ist vorbei – es lebe 2011. Doch wenn der Übergang von 2009 nach 2010 noch irgendwie besonders, spannend, befreiend war, dann ist dieser letzte Jahreswechsel im besten Sinne irgendwie „fad“ gewesen. Das Gefühl des Aufbruchs, des Neubeginns, das noch im Januar 2010 da war hat einem Gefühl der Stabilität und des Aufbaus Platz gemacht.

Sicherlich passieren immer noch spannende Dinge. Immer noch vergeht Altes und Neues entsteht. Aber man hat sich inzwischen ein bisschen daran gewöhnt – der Kitzel des Neuen ist verflogen. Es gibt noch so viel zu tun … so viel aufzuräumen und so viele Entscheidungen zu treffen, die den Weg in die wunderbare Zukunft bereiten. Aber wir haben uns schon daran gewöhnt.

Es heißt nun, die Ärmel hochgekrempelt zu lassen und jeden Tag aufs Neue zu entscheiden, was uns noch unterstützt, was noch zu uns passt, und was nicht. Und dann heißt es, aufräumen: Dinge wegwerfen, die wir nicht mehr brauchen, Beziehungen jeglicher Art beenden, die uns nicht mehr guttun, Gewohnheiten sein lassen, die uns nicht mehr unterstützen. Mit jedem Bausteinchen, dessen wir uns entledigen, schaffen wir Platz für etwas Spannendes, Schönes, Neues in unserem Leben. Und das ist es doch, was wir alle gut gebrauchen können, oder?

Beim mentalen „Aufräumen“ habe ich dieser Tage eine interessante Erfahrung gemacht. Es ist etwas, das viele von uns schon im Verstand wissen, jedoch ist es ein großer Unterschied, ob man etwas im Kopf verstanden hat, oder ob man etwas von Herzen weiß. In Bezug auf eine alte Beziehung zu einem Menschen habe ich plötzlich auf ganz neuen Ebenen verstanden, dass es alleine auf meine Sichtweise auf die Beziehung ankommt, wenn es darum geht, was die gemeinsame Geschichte mit mir macht.

Ballast, den ich aufgrund der gemeinsamen Erfahrungen mit mir herumschleppe und der immer mit dieser Person verbunden sein wird, hat nur Macht über mich, wenn ich es zulasse. Wenn es mir gelingt, auf tiefster Ebene die Seile durchzuschneiden, die mich mit dem Ballast verbinden, dann ist er zwar noch immer da – man kann natürlich keine Dinge ungeschehen machen – aber er hat keine Macht mehr über mich, er sorgt nicht mehr dafür, dass es mir schlecht geht.

Ich weiß nicht, was es braucht, um die Seile durchschneiden zu können. Wahrscheinlich ist es bei jedem Ballast ein wenig anders. Wenn man jedoch die Erfahrung macht, dass das loslassen („durchschneiden“) tatsächlich nur eine Sache von wenigen Sekunden ist und dass es sich danach vollkommen anders anfühlt, dann hat man auch im Herzen verstanden, dass wir selbst bestimmen können, was Erinnerungen und Gefühle mit uns machen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Start ins Neue Jahr 2011.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Delia & Carsten Sann