Zu guter Letzt … (Februar 2017)

Bereits sein gut zehn Jahren gibt es bei uns zuhause kein öffentlich-rechtliches (oder privates) Fernsehprogramm mehr. Wir haben uns irgendwann entschieden, den Antennenstecker zu ziehen und aus der Dauerberieselung auszusteigen. Je länger man das tut und je weiter man sich von der „Normalität“ des deutschen Fernsehprogramms entfernt, desto grotesker wirkt es, wenn man sich, beispielsweise im Hotel, mal wieder in ein reguläres Programm verirrt.

Das für mich einprägsamste Ereignis dieser Art waren die fünf Minuten, die meine Frau und ich vor einigen Jahren im Hotelzimmer bei eingeschaltetem Fernseher verbrachten. Es lief eine Sendung mit volkstümlicher Musik und einem zwanghaft lächelnden Moderatorenteam aus einem Mann und einer Frau. Nicht allzu lange davor hatte ich mitbekommen, dass Bastian Pastewka und Anke Engelke eine Musikantenstadel-Parodie gedreht hatten und deshalb war unser erster Gedanke, dass wir in dieser Parodie gelandet sein müssen, so absurd schien uns das, was da auf dem Bildschirm lief. Als wir uns nach einigen Minuten einig waren, dass die Moderatoren doch nicht Pastewka/Engelke waren, dämmerte es uns: Die meinen das ernst …

Doch nicht diese eher amüsante Episode ist für mich das Wesentliche bei der „Entwöhung“ von den Massenmedien. Vielmehr ist es das, was uns in den Nachrichtensendungen und -magazinen vorgesetzt wird. Auch ohne unterstellen zu wollen, dass die Nachrichten einseitig oder unvollständig dargestellt werden, ist das Bild, das die Medien von der Welt zeigen, vor allem eines, nämlich negativ. Wenn man im Strudel der Massenmedien mitschwimmt, dann kann man eigentlich nur noch Angst vor dem Leben und der Welt haben.

Zweifellos ist es so, dass es auf dem Planeten Erde eine ganze Menge realer Probleme gibt. Kriege, Umweltverschmutzung, die Abholzung des Regenwaldes und die Maläste der westlichen Zivilisationen – Finanzkrise etc. – sind Themen, die sehr ernst genommen werden müssen und jeder ist aufgefordert seinen Teil dazu beizutragen, die Welt nach seinen Möglichkeiten ein bisschen besser zu machen. Die Frage ist nur, wie gut uns das gelingt, wenn wir ständig in einem Zustand der Angst gefangen sind.

Wenn wir uns konstant sorgen, dass uns morgen eine Atombombe auf den Kopf fällt oder dass unsere Kinder kein sauberes Wasser mehr haben werden, dann sind wir starr, vielleicht sogar handlungsunfähig. Wenn es uns jedoch gelingt, den Fokus von den sich auftürmenden Problemen der Welt wegzunehmen und stattdessen auf unser eigenes Leben zu richten, dann haben wir eine Chance, etwas zu verändern. Niemandem ist geholfen, wenn wir nachts nicht schlafen können, weil wir Angst um die Welt haben, insbesondere nicht der Welt.

In den Medien wird uns suggeriert, dass jeder von uns Verantwortung für das (gesamte) Wohl der Welt trägt. Aber das ist falsch. Kein Mensch kann diese Last stemmen, das ist offensichtlich. Gleichzeitig nimmt uns diese Perspektive jedoch auch die Macht über die Dinge, die wir dennoch beeinflussen können. Klar, wenn wir eh nichts tun können, dann können wir ja nur noch Angst und Sorgen haben, oder?

Wenn man es schafft, sich von dieser Vorstellung zu befreien, dann passieren mehrere Dinge:

  • Man kommt Stück für Stück aus der Angstspirale heraus, die von den Medien suggeriert wird.
  • Man erkennt, dass man, wenn man den Kontext auf das eigenen Leben und Umfeld begrenzt, tatsächlich sehr viel Macht hat.
  • Man hat wieder Energie, die man dafür nutzen kann, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und gleichzeitig, seinen Teil dazu beizutragen, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

Ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe lautet: „Ein jeder kehre vor seiner Tür.
Und rein ist jedes Stadtquartier.“ Wenn wir also die Dinge tun, die tatsächlich in unserer Macht stehen, dann tun wir schon alles, was notwendig und möglich ist.

Was kann man also konkret tun? Hier einige Beispiele …

  • In Bezug auf die eigene Gesundheit: Verantwortung übernehmen. Niemand anderes außer uns selbst ist für die eigene Gesundheit verantwortlich. Niemand anderes als wir selbst kann uns heilen. Ärzte und Heilpraktiker sind Dienstleister, die uns dabei unterstützen können. Die Verantwortung (und die Konsequenzen) tragen jedoch immer wir.
  • In Bezug auf die Ernährung: Wenn Sie schon wissen, dass ein Konzern zur Maximierung des eigenen Profits notfalls über Leichen geht, dann meiden sie seine Produkte. Es gibt in jedem Supermarkt Alternativen. Oder beim Bauern im nächsten Dorf. Gleiches gilt für Konsumgüter. Wenn man jedoch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, dann sollte man etwas Zeit darauf verwenden, das kleinere Übel zu identifizieren.
  • In Bezug auf die Gesellschaft: Ohne Vorurteile auf Menschen zugehen und jedem die Chance geben, sich selbst als Freund (oder als Depp) zu outen. Sich bewusst aus hetzerischen Diskussionen in sozialen Medien heraushalten. Versuchen, positiv zu kommunizieren und nicht nur zu jammern.
  • In Bezug auf die Umwelt: Bewusst Konsumieren – nur Dinge kaufen, die wirklich nötig sind und dabei darauf achten, Müll zu vermeiden. Den Müll der anfällt, sauber trennen und dem Recycling zuführen. Unnötige Energieverschwendung vermeiden.
  • In Bezug auf Geld und Finanzen: Sich an reale Werte halten. 90 % der Finanzanlagen sind virtuell und ohne Substanz. Kleinere, nachhaltig wirtschaftende Banken wie z.B. die GLS Bank sind hervorragende Alternativen zu den Großbanken.
  • Und Allgemein: NIcht jedem Trend hinterherlaufen. Oft stellt man fest, wenn man sich die Frage „Will ich das wirklich?“ ehrlich beantwortet, dass man gut auf das verzichten kann, was momentan gerade „hip“ ist.

Ich bin kein Freund von Konsumverzicht. Ich habe technische Geräte, esse und trinke normal und mache mir auch über das Thema Finanzen so meine Gedanken. Ich bin der Überzeugung, dass es keine extremen Lebensweisen braucht, um dazu beizutragen, die Gesellschaft und die Welt wieder ein Stück mehr auf die richtige Spur zu bringen. Der Schlüssel ist jedoch, dass man seine Entscheidungen – nach Möglichkeit jede einzelne – bewusst trifft. Wenn ich mangels Alternative etwas tue oder kaufe, was vielleicht nicht optimal für die Umwelt ist, dann weiß ich das zumindest und versuche, den negativen Einfluss anderweitig wieder auszugleichen. Wenn ich etwas tue oder kaufe, was nach bestem Wissen und Gewissen gut für Umwelt, Gesellschaft und die Welt ist, dann freue ich mich umso mehr.

Ich bin der Überzeugung, dass jegliche Extreme egal welcher Richtung eher schaden als nutzen. Die Antwort liegt immer irgendwo in der Mitte und der Schlüssel zur bestmöglichen Antwort heißt „Bewusstsein“. Der Weg zu einem klaren Bewusstsein führt für mich zwangsläufig über die Befreiung von externen Beeinflussungen und Manipulationen. EIn erster, wichtiger Schritt ist dabei, die Berieselung durch Werbung und Massenmedien herunterzufahren oder je nach Möglichkeit weitgehend zu vermeiden. Probieren Sie es einfach mal aus – wie wäre es mit einer Woche ohne Fernsehprogramm? Oder einem Tag die Woche für zwei Monate? Sie werden erstaunt sein, wie sich Ihre Sicht auf manche Dinge ändern wird.

Wir selbst haben natürlich schon einen Fernseher. Darauf laufen jedoch ausschließlich Filme und Serien „on demand“, das heißt: Wir sehen das, was wir wollen, wann wir wollen. Es kommen keine Nachrichten, keine Einblendungen über die nächste Katastrophe und vor allem: keine Werbung.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Die überfahrenen Waschbären

Sabina PettittLiebe Essenzenfreunde,

der Morgen dämmerte, als ich mich der einspurigen Brücke näherte. Als ich abbremste, sah ich fünf „Klumpen“ auf der Straße liegen und einen weiteren, der von einem Vierbeiner im Maul weggetragen wurde.

Ich hielt an, sagte dem Autofahrer hinter mir Bescheid, dass da auf der Brücke tote oder verletzte Tiere lägen und dass ich angehalten hatte, um sie wegzubringen. Er sagte mir, ich solle vorsichtig sein, weil das eine, unverletzte Tier mich eventuell angreifen könne.

Aber natürlich hat mich der ältere Waschbär nicht angegriffen. Er war ganz und gar damit beschäftigt, seine getötete Familie von der Straße zu schaffen. Ich staunte über die Manifestation von Bewusstsein in diesem Tier, und gleichzeitig wunderte ich mich über das Bewusstein desjenigen, der mit offensichtlich zu hoher Geschwindigkeit gefahren war, und dieses Blutbad angerichtet hatte. Ich weinte.

Ich bin anschließend zügig weitergefahren, um die Scham darüber, ein Mensch zu sein, abzuschütteln. Alles was danach geblieben ist, ist Bewunderung und großer Respekt für das Tier, das sich so rührend um seine tote Familie gekümmert hat.

Vor kurzem habe ich einem Vortrag von Eckardt Tolle zum Thema „Die Macht der Gegenwart“ zugehört. Er sprach über die Natur, und dass sie keinen Stress kennt, denn Pflanzen und Tiere sind nur das, was sie sein können und sie streben nicht danach, mehr oder etwas anderes zu sein. Er fuhr damit fort zu beschreiben, wie unsere Aufmerksamkeit einen Baum tatsächlich dabei unterstützt, sein volles Potenzial zu leben. Er sagte, dass ein Baum oder irgendein Teil der Natur, der von präsentem, menschlichen Bewusstsein wahrgenommen wird, sich uns auf noch tiefgehendere Weise zeigen kann. Und da erinnerte ich mich aufs Neue daran, wie dankbar ich für diese Reise mit den Naturwesen bin – und wie dankbar ich selbst für solche Momente wie damals im Morgengrauen bin, wenn ich das Bewusstsein eines Waschbären wertschätzen kann und Zeuge seiner Fürsorge für seine getötete Famile sein darf, die er nicht auf der Straße liegen lässt, wo sie zu Brei zerquetscht worden wären.

Der Vergleich zwischen dem „dummen Tier“ und dem Autofahrer, der dieses Blutbad verursacht hat, ist eklatant. Ich spüre die Wut des Autofahrers. Und ich bin mir bewusst, dass das „dumme Tier“ alleine auf Basis seiner Instinkte eine höhere Form des Bewusstseins ausdrückt. Ich bin mir auch bewusst, dass wir als Menschen die Wahl haben. Jedes Mal, wenn wir eine Essenz nehmen, treffen wir die bewusste Entscheidung, die Intelligenz und Instinkte der Natur in unsere Gedanken, Worte, Gefühle und Taten einzuladen.

Vielen Dank, lieber Waschbär, dass Du mich diese Lektion gelehrt hast – und das in dem Moment als Du selbst am Boden zerstört warst.

Namasté

Das erinnert mich an eine uralte Geschichte in Sanskrit, die von den Kobras handelt, die niemals jemanden verletzen, der bereits harmlos ist.

„Wenn man das Prinzip des Nicht-Verletzens vollkommen integriert hat, dann geben die anderen Lebewesen ihre Feindlichkeit in seiner Gegenwart auf.“

Yoga Sutras von Patanjali

„Du brauchst dein Zimmer nicht zu verlassen, bleib einfach an Deinem Tisch sitzen und horche.
Du brauchst nicht einmal zu horchen, warte einfach.
Du brauchst nicht einmal zu warten, werde einfach still
und die Welt wird sich offenbaren, um demaskiert zu werden; Sie hat keine andere Wahl. Sie wird sich in Ekstase vor deinen Füßen wälzen.“

Franz Kafka

Liebe Grüße
Sabina Pettitt

Die Intelligenz in der Natur

Sabina PettittLiebe Essenzenfreunde!

Man kann die Stille im Wald mit Händen greifen. Morgens um halb sechs ist der Duft des Waldes weicher und süßer. Sogar die Vögel klingen anders – als ob sie sich gerade für den Tag warmsingen würden.

Ich habe das Gefühl, dass ich einen heiligen Ort betreten habe, als ich unseren Spaziergang begonnen habe – ich und der Gott der Hunde (mein Hund), Shiva. Was für ein gesegnetes Leben ich doch habe, weil ich täglich aus diesem vollen Kelch von Mutter Natur trinken kann!!! Ich bin dankbar.

Vor einigen Tagen habe ich Deepak Chopra zugehört, der über Bewusstsein und Intelligenz in unseren Körpern und auch in der Natur gesprochen hat. Hier ist eine sehr elegante Beschreibung dessen:

„Blumen verändern ihre Farbe entsprechend der Temperatur auf der Erde. Wenn die Erde zu warm ist, dann nehmen sie eine Farbe an, die mehr Sonnenlicht reflektiert, damit die Erde wieder kühler wird. Wenn sie zu kalt ist, dann verändern sie ihre Farbe so, dass sie mehr Licht absorbieren und somit die Erde aufwärmen.

Sie haben Mitgefühl für die Erde. Sie fühlen auf Zellebene mit der Erde. Sie sind sich vollständig allem bewusst, was irgendwo im Universum geschieht – und das gilt auch für unsere Körper.“

Deshalb glaube ich, dass es vollkommen natürlich ist, wenn ich mich umsorgt, genährt und sicher fühle, während ich durch eine Wiese mit Margeriten (Ox-Eye Daisies) spaziere. Und natürlich gibt uns das Zitat auch eine Idee davon, wie Blütenessenzen wirken, um uns zu heilen und zu unterstützen.

Ox-Eye Daisy gibt uns die Gabe der Perspektive und der Angstlosigkeit. Sie steht in Verbindung zum Meister des Herzens (Kreislauf/Sexus) Meridian und dem Nierenmeridian – und sowohl das Feuerelement als auch das Wasserelement finden sich in ihrer Signatur. Sie unterstützt die Menschen bei Herausforderungen in Bezug auf ihre Vision und hilft uns dabei, zentriert zu bleiben. Die Botschaft die die Pflanzenseele uns gegeben hat war:

„Ich sitze auf einem goldenen Kissen im Herzen der Blüte. Ich kann von jedem Punkt des Kreises in alle Richtungen sehen. Ich bin ein perfektes Mandala und gebe Dir die Fähigkeit zu sehen, wie sich alles Leben entfaltet. Meditiere mit mir und finde das friedliche Zentrum, wo Du Zugang zu den unendlichen Möglichkeiten erhalten kannst.“

Die „Sanftheit mit sich selbst“ und die Ausweitung des Bewusstseins, die uns diese Blütenessenz anbietet, sind eine wunderbar unterstützende Art und Weise den Sommer zu beginnen.

Ich wünsche Ihnen eine glückliche Sonnenwende und denken Sie immer daran „so zu laufen, als ob Ihre Füße die Erde küssten.“ (Thich Nhat Hanh)

Liebe Grüße
Sabina Pettitt

Zu guter Letzt … (Oktober 2011)

Zu guter Letzt …

Dies ist der letzte Newsletter, bevor wir ein ganz besonderes Datum erleben werden … den 11.11.11. Grund genug für mich, dieses Datum zum Anlass zu nehmen, darüber zu schreiben und einige weiter führende Ideen über die Macht der Gedanken zu entwickeln.

In der Numerologie ist die 11 eine Meisterzahl, die ein besonders großes Potenzial für spirituelles Verständnis und Wachstum in sich trägt. Aber auch in unserem Alltagsleben wird dem Datum des 11. November ein ganz besonderes Gewicht verliehen (St. Martin, Faschingsanfang). Woher kommt es denn eigentlich, dass ein Datum so eine spezielle Energie hat? Insbesondere hat sich mir immer die Frage gestellt, warum diese Energie da ist, obwohl die Nummerierung der Tage doch ein rein willkürliches, von Menschen erschaffenes System ist. Will sagen: Der Erde, der Sonne und dem Universum ist es doch eigentlich egal, an welchem Ort im Sonnensystem die Erde zu dem Zeitpunkt steht, den wir den 11.11. nennen. Und was passiert, wenn auf einmal die Menschen sich entscheiden, einen neuen Kalender mit neuer Nummerierung einzuführen, der auf einmal ganz zu ganz anderen Zeitpunkten seine besonderen Zahlen hat?

Meiner Meinung nach liegt die Antwort in der stärksten, uns bekannten Macht … dem menschlichen Bewusstsein. Ein bestimmtes Datum bekommt eine besondere Bedeutung, weil wir sie ihm geben. Wenn einige hundert Millionen Menschen aus dem westlichen Kulturkreis auf den Kalender schauen und sich denken: „Wow … heute ist der 11.11.11“, dann erschafft das ein großes Bewusstseinsfeld …

Erlauben Sie mir an dieser Stelle einen kurzen Abstecher zum GCP, dem Global Consciousness Project (Globalen Bewusstseinsprojekt). Hierbei handelt es sich um ein langfristig angelegtes wissenschaftliches Experiment, an dem sich weltweit rund 100 Forscher und Ingenieure beteiligen. Mit Hilfe einer in der Universität von Princeton (USA) entwickelten Technologie und Zufallsgeneratoren werden seit 1998 von einem weltweiten Netzwerk Daten gesammelt, die die Existenz eines „globalen Bewusstseins“ belegen sollen. Nach der Theorie des GCP erzeugen Ereignisse, die starke Emotionen bei vielen Menschen auslösen, messbare Ausschläge von dazu geeigneten Instrumenten. Die Daten werden über das Internet zu einem Server in Princeton übertragen, wo sie archiviert und analysiert werden (Wikipedia).

Das Netzwerk der Messgeräte hat am 11. September 2001, dem Datum der Anschläge auf das World Trade Center, besonders starke Ausschläge registriert. Offensichtlich haben die weltweit hoch schlagenden Wellen von Emotionen dazu geführt, dass sich das Bewusstseinsfeld auf der Erde verändert. Der Vorläufer des GCP nannte sie FieldREG und zeichnete 1997, als die Nachricht vom Tod Prinzessin Dianas um die Welt ging und bei vielen Menschen Entsetzen auslöste, ebenfalls starke, nicht durch „Zufälle“ erklärbare Ausschläge auf. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Ergebnisse selbstverständlich von der „etablierten“ Wissenschaft angezweifelt werden.

Dennoch ist es also irgendwie schon so, dass die Gedanken der Menschen eine Wirkung haben, die über den Körper/Geist des Einzelnen hinausgehen und sich sogar soweit kumulieren können, dass sich mit den vergleichsweise groben Messinstrumenten der Wissenschaft Veränderungen nachweisen lassen. Das sollte uns zu zwei Schlussfolgerungen veranlassen: Erstens: wenn viele Menschen gemeinsam ähnliche Gedanken und Emotionen haben, dann bewirkt das eine Veränderung in der Welt und zweitens: wir sollten sehr gut wählen, was wir denken und fühlen, denn … siehe erstens.

Man könnte nun der Meinung sein, dass jeder Mensch bestimmt immer irgendetwas anderes denkt als alle anderen (oder so ähnlich). Tatsächlich ist es aber so, dass auch im Kleinen durch die Massenmedien viele Menschen zum gleichen Zeitpunkt ähnliche Gedanken und Emotionen haben. Nehmen sie beispielsweise nur die Tagesschau: Millionen von Menschen in Deutschland sehen sie gleichzeitig an und wenn eine besonders schreckliche Meldung darin vorkommt, dann werden sich die allermeisten dieser Menschen ähnlich (schlecht) fühlen. Entsprechendes gilt für Nachrichtensendungen in jedem Land dieser Erde.

Für mich ist dies ein wichtiger Grund, warum ich aufgehört habe, den klassischen Nachrichten regelmäßig zu folgen. Ich habe mir die Frage gestellt: Welchen Einfluss hat es auf mein Leben, wenn ich weiß, dass z.B. ein Flugzeug über dem Atlantik abgestürzt ist? Vor allem macht es mir Angst, wenn ich das nächste Mal im Flugzeug sitze. Hat es eine positive Wirkung auf mein Leben oder bringt es mir irgendeinen Vorteil oder Wissensvorsprung? Kein bisschen! Warum sollte ich mir das also antun?

Auf der anderen Seite hat es sicherlich eine unterstützende Wirkung, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Macht nutzen und durch die Kraft des Bewusstseins positive Energie aussenden. In Experimenten ist nachweisbar, dass gemeinsame Meditationen einer genügend großen Gruppe von Menschen einen messbaren, positiven Effekt auf andere Menschen und die Gesellschaft haben (siehe hierzu das „Zu guter Letzt“ aus unserem März Newsletter). Aus diesem Grund werde ich, zusammen mit einer kleinen Gruppe von Freunden den 11. November nutzen, um mich auf die positiven Dinge des Lebens zu fokussieren, zu meditieren und dieses besondere Datum gemeinsam zu feiern. Warum tun sie das nicht auch? Auch wenn es nur fünf Minuten sind (zum Beispiel ab 11:11 Uhr …. noch magischer ;-) ) in denen sie an die lieben Menschen in ihrem Leben denken und ihr Herz und ihren Verstand mit positiver Energie füllen. Ich bin mir sicher, dass dies ihnen (und wahrscheinlich auch der ganzen Welt) guttun wird!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen magischen 11. November.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen