Zu guter Letzt … (Mai 2018)

Heute ist wieder einmal einer der Tage, an denen ich beginne, meine monatliche Kolumne zu schreiben, ohne, dass ich die leiseste Ahnung davon haben werde, wohin mich der Text führen wird. Ich habe eigentlich keine Lust, schon wieder darüber zu schreiben, dass die energetische Großwetterlage anscheinend noch einmal komplexer und anstrengender geworden ist, weil es irgendwann mit dem Jammern auch einmal genug sein muss. Andererseits ist es das, was zumindest mich und die Leute in meinem Umfeld momentan am meisten beschäftigt. Gerne würde ich Lösungen oder bahnbrechende Erkenntnisse anbieten, aber außer dem Rat, jeden Tag aufs Neue zu schauen, was heute notwendig ist, was ich selbst heute brauche, um halbwegs stabil zu bleiben, habe ich gerade nichts parat.

Unsere Realität ist immer noch geprägt von einer ziemlich hohen Schlagzahl – nach wie vor jagt ein Termin den nächsten, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Dazu kommt eine große Portion Veränderung, die sich für uns primär im Außen manifestiert. Auf unserem Grundstück und um uns herum wird gebaut, renoviert, erneuert, umgestaltet. Es hämmert und bohrt überall und das sorgt dafür, dass auch energetisch gesehen alles im Aufruhr ist, sowohl in uns als auch in unserem Umfeld. Objektiv betrachtet läuft dabei alles wie am Schnürchen. Termine werden ausgemacht und eingehalten, verschiedene Arbeiten greifen zeitlich ineinander wie ein Zahnrad ins andere – es gibt also eigentlich keinen Grund, zu jammern. Dennoch ist die schiere Menge an Veränderungen und Dingen, die koordiniert werden wollen kaum noch zu ertragen.

Bleibe ich mit meinem Fokus im Außen, ist die gute Nachricht, dass absehbar ist, wie lange das Chaos noch toben wird. Die Baustellen bei uns werden in einigen Wochen erledigt sein, die Baustellen um uns herum brauchen noch länger, aber auch sie werden irgendwann fertig sein. Mit diesem Wissen kann man sich selbst immer wieder aufs Neue motivieren, durchzuhalten.

Passend zur Wetterlage der letzten Tage fühle ich mich dabei an ein Ereignis aus meiner Jugend erinnert. Ich musste einmal an einem heißen Sommertag eine längere Strecke entlang einer Landstraße zu einer Bushaltestelle laufen. Ein Gewitter, das sich von hinten angeschlichen hatte, überraschte mich an einer Stelle, an der es außer einigen winzigen Nadelbäumen nichts zum Unterstellen gab. Ich kauerte mich während des Platzregens also unter einen von ihnen, und hielt mich an seinem dünnen Stämmchen fest. Das Gewitter war so heftig, dass ich mit geschlossenen Augen einfach nur dasaß, spürte, wie ich Stück für Stück durchnässt wurde, und darauf wartete, dass es endlich vorbei sein würde. Irgendwann, als ich zwischendurch die Augen öffnete, sah ich, wie ein kleiner Bach aus dem Ärmel meiner Jeansjacke floß.

Als sich gestern ein Gewitter über unserem Haus entlud, fühlte ich mich nicht nur im wörtlichen Sinne an dieses Erlebnis erinnert. Auch energetisch fühle ich mich gerade so, als ob ich mich mit angelegten Ohren, irgendwo Schutz suchend zusammengekauert habe, und darauf warte, dass der Sturm vorbei ist. Ich weiß, dass er sich irgendwann entweder ausgetobt hat oder weiter ziehen wird, und ich weiß ebenfalls, dass es absehbar ist, dass die Sonne wieder herauskommen wird. Bis dahin gibt es jedoch für mich nicht viel zu tun, außer eben die Ohren anzulegen und Deckung zu suchen. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass es Essenzen gibt, die uns helfen, solche Situation mit Kraft und Würde zu durchleben? Eine davon ist der Organ Pipe Cactus von den Desert Alchemy Essenzen aus Arizona. Diese Kaktusblüten-Essenz hilft uns dabei geerdet zu sein und die Dinge zu erledigen, die notwendig sind, damit wir im täglichen Leben „funktionieren“ können, auch wenn wir das Gefühl haben, dass sich alles in uns und um uns herum auflöst und in Aufruhr ist. Schließlich gibt es trotz aller Veränderung immer noch grundlegende Notwendigkeiten wie Essen, Trinken, für den Lebensunterhalt Sorgen etc.

Hilfreich, um die Prinzipien hinter dem zu verstehen, was gerade passiert, ist die Artikelserie von Cynthia Athina Kemp Scherer (Desert Alchemy Essenzen) zum Thema „Übergänge und Transformationsprozesse“, die wir aktuell auch in unserem Newsletter veröffentlichen. Schon der griechische Philosoph Heraklit sagte im 6. Jahrhundert vor Christus: „Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.“ Das war damals wahr und ist es auch heute immer noch, lediglich die Geschwindigkeit, mit der die Veränderungen vonstatten gehen, hat sich exponentiell gesteigert, so dass unsere Fähigkeit, damit umgehen zu können, anscheinend in letzter Zeit hinterherhinkt. Aber wie Cynthia in ihren Kursen oft sagt: „There’s an essence for this“ – es gibt eine Essenz dafür.

Manchmal frage ich mich, ob die Intensität irgendwann auch wieder nachlassen wird. Meine innere Stimme tut mir dann leider nie den Gefallen, mir das zu sagen, was ich gerne hören würde. Stattdessen sagt sie mir, dass die Intensität zusammen mit der Schwingung des Planeten und der Menschen immer weiter ansteigen wird. Was jedoch geschehen wird ist, dass unsere Fähigkeit, Schritt zu halten, wieder aufholt, so dass sich auch die höhere Intensität irgendwann wieder normal anfühlen wird. Herr, gib mir Geduld … und zwar flott!

Mein Erlebnis mit dem Sommergewitter hat übrigens noch eine versöhnliche Wendung genommen. Nachdem das Gewitter irgendwann vorbei war, bin ich wie ein begossener Pudel entlang der Landstraße in Richtung Bushaltestelle gelaufen. Eine entfernte Bekannte, die eigentlich in der anderen Richtung unterwegs war, hat mich gesehen, erkannt und gewendet, um mich aufzusammeln und nach Hause zu fahren. Selten war ich für eine Fahrgelegenheit so dankbar. Übertrage ich dies auf die aktuelle Situation, dann erkenne ich, dass es auch momentan viele helfende Hände und Hilfe aus unerwarteten Quellen gibt, wenn wir die Augen offen halten und die Unterstützung auch annehmen.

Mein Gefühl sagt mir, dass der Sommer noch anstrengend bleiben, und der Wendepunkt gegen Herbst erreicht sein wird. Das klingt noch ziemlich lange, aber wenn wir dafür sorgen, jede Gelegenheit zum Durchschnaufen zu nutzen und uns gut um uns selbst kümmern, dann ist das Ende dieser Phase absehbar. Auch ohne die leiseste Ahnung zu haben, was danach kommen wird, freue ich mich schon darauf.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Schwierigkeiten, Turbulenzen, Unfälle – wichtig ist: Achtsam sein

von Dr. Petra Schneider

Seit einiger Zeit – besonders seit dem 16. April – treten gehäuft unangenehme Herausforderungen auf: Projekte laufen nicht, Aufträge werden falsch ausgeführt, Unfälle oder Beschädigungen durch Wetter. Wie in der Energie der Zeit vom April beschrieben, ist auch der Körper nicht so stabil und es kann dadurch häufiger zu Beschwerden und Erkrankungen kommen. Manche Menschen reagieren auf die energetische Situation aggressiv, „kopflos“ oder „drehen durch“.

Jetzt ist es besonders wichtig, sich zu stabilisieren, den Körper zu unterstützen, achtsam zu sein und mehr als sonst auf die Intuition, das Bauchgefühl zu achten und es zu „befragen“ (unterstützend Achtsamkeit und Schutz). Dem Körper helfen Ruhe- und Erholungsphasen, Bewegung, in der Natur auftanken, meditieren.

Die momentane Situation können wir auch nutzen, um uns klarer auf unsere Ziele und Visionen auszurichten. So wie man mit einem Schwert in eine Richtung zeigt, so können wir die Energie in unsere Visionen, den Einklang mit dem Seelenplan und die Kraft für unsere Aufgabe fließen lassen. Dies gelingt einfacher, wenn wir die Ereignisse nicht bewerten und schauen, welche „Geschenke“ sie uns bringen. Diese Situationen ermöglichen uns auch, unsere energetischen Fähigkeiten zu erkunden und zu trainieren.

Nach meiner Wahrnehmung verändert sich diese Energie Anfang bis Mitte Mai, es wird leichter und die Turbulenzen legen sich.

Zu guter Letzt … (Juli 2017)

Während meiner Einstimmung auf das neue „Zu guter Letzt“ habe ich mir kurz noch einmal angesehen, was ich letzten Monat geschrieben hatte. Voller Erstaunen habe ich dabei festgestellt, dass es der Text über mein Erlebnis mit unserer Katze war. Gefühlt habe ich ihn bereits vor einer halben Ewigkeit geschrieben, und doch ist es erst vier Wochen her.

Diese Diskrepanz passt sehr gut in die aktuelle Qualität der Zeit. Es passiert auf so vielen Ebenen so viel gleichzeitig, dass man gut das Gefühl haben kann, doppelt so schnell zu leben wie gewöhnlich. Und irgendwie fühlt es sich so an, also ob sich energetisch gesehen unser Raumschiff Erde in der Beschleunigung zum Sprung durch die Lichtmauer befindet – Star Wars lässt grüßen.

Eine Konsequenz dieser anhaltenden Intensität ist, dass viele weiterhin das Gefühl haben, überwältigt zu sein. Egal, was wir in der physischen Realität tun oder nicht tun, egal wie gut wir uns ausruhen, manchmal fühlen wir überfordert, die einfachsten alltäglichen Dingen zu tun. Tatsächlich ist jedoch in unserem Leben oft so viel los, dass wir gar nicht dazu kommen, uns so auszuruhen, wie wir es eigentlich bräuchten, denn neben all dem, was da energetisch passiert, ist auch der Alltag momentan so voll mit Terminen und Dingen, die zu tun sind, dass wir nur noch mit den Ohren schlackern können.

Immer dann, wenn wir das Gefühl haben, dass alles zu viel wird, sollten wir uns eines vergegenwärtigen: Auch wenn wir wahrscheinlich nicht den leisesten Schimmer davon haben, was da gerade energetisch vor sich geht, ist es für die meisten dennoch spürbar, *dass* gerade etwas ziemlich Intensives passiert. Wo es uns hinführen wird? Ich weiß es nicht. Aber ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass die Richtung positiv ist.

Ich bin mir auch sicher – und das ist ein wichtiger Aspekt für diejenigen, die dazu neigen, sich in eine Opferrolle zu begeben – dass wir dem was da passiert nicht einfach ausgeliefert sind. Zum wiederholten Mal ist die Metapher des Flusses des Lebens hilfreich:

Als wir auf die Erde gekommen sind, sind wir in den Fluss gesprungen. Vollkommen freiwillig und der Tatsache bewusst, dass es darin eine starke Strömung gibt. Am Anfang konnten wir noch nicht selbst schwimmen und waren auf die Hilfe unserer Eltern angewiesen. Als wir dann gelernt haben, wie man über Wasser bleibt, waren wir so damit beschäftigt, dass wir gar nicht mitbekommen haben, wohin der Fluss uns trägt. Und dann kamen die ersten kleineren Stromschnellen, die unsere Fähigkeit zu schwimmen auf die Probe gestellt haben. Meisterhaft haben wir die einzelnen Herausforderungen bewältigt und uns daran gewöhnt, dass es ab und zu anstrengend ist und Kraft kostet, mit dem Fluss des Lebens zu gehen.

Inzwischen haben wir als Menschheit, wie es scheint, unsere Schwimmkünste so weit vervollkommnet, dass das Universum (oder Gott, oder …) der Meinung ist, dass es Zeit für die nächste Herausforderung ist. Deshalb wurde auf der Erde das Stellrad für die Stromschnellen des Lebens offensichtlich sprunghaft um drei bis fünf Intensitätsstufen herauf gedreht – und wir sitzen gerade mittendrin. Am Fluss und seiner Geschwindigkeit können wir nichts ändern. Wohl aber, wie wir uns darin verhalten. Versuchen wir, Widerstand zu leisten, oder nutzen wir die erhöhte Geschwindigkeit, um selbst schneller voranzukommen?

Im letzten Monat habe ich beschrieben, wie sich bei mir alter emotionaler Ballast quasi Huckepack mit aktuellen emotionalen Herausforderungen hat auflösen lassen. In diesem Monat möchte ich noch hinzufügen, dass ich das Gefühl habe, dass das Potenzial für Lösungen nie größer war, und zwar in einem Umfang, der atemberaubend ist. Einschränkend muss ich noch sagen, dass solche Potenziale nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind, und dass wir aufgerufen sind, unsere Fähigkeit, die Ansatzpunkte für Lösungen zu erkennen, stetig zu nutzen und damit zu trainieren.

Worin bestehen die Potenziale? Hmm … was genau alles möglich ist, kann ich nicht sagen, ich bin schließlich kein Hellseher. Was ich jedoch bei mir und in meinem Umfeld beobachten konnte ist: Das Loslassen von alten seelischen Wunden, die Auflösung von systemischen und karmischen Verstrickungen, tiefes Verständnis für Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, die wir bisher nicht sehen konnten (oder wollten), einfacheres Loslassen von alten Mustern und ererbten Glaubenssätzen.

Meiner Beobachtung nach gibt es momentan so viele Gelegenheiten wie nie, in diesen Bereichen große Schritte vorwärts zu kommen. Doch es braucht zwei Dinge, um den jeweiligen Schritt auch zu tun: Erstens das Gewahrsein, ein entsprechendes Potenzial zu erkennen und zweitens, den Mut, den Willen und das Durchhaltevermögen, den Schritt auch zu gehen. Anders als von den christlichen Kirchen verkündet rennt da draußen nämlich kein Erlöser herum, der uns per Handauflegen von all unserem Ballast befreit. Den Erlöser gibt es schon – aber jeder ist es für sich selbst. Und neben energetischen Werkzeugen, Ritualen, Meditation oder Ähnlichem gibt es oft handfeste physische Dinge zu tun, um bei der eigenen Entfaltung den nächsten Schritt zu gehen. Und das kostet ziemlich viel Kraft. Die positive Seite der Medaille ist jedoch, dass wir, wenn wir auf der Welle der Potenziale surfen, so effektiv vorwärts kommen, wie nie zuvor in unserem Leben.

Was können wir tun? Ich glaube, das Wichtigste ist es, momentan liebe- und verständnisvoll für sich selbst zu sein. Mit all dem, was auf energetischer und auch auf physischer Ebene gerade passiert, ist es nicht verwunderlich, dass wir oft müde sind und das Gefühl haben, dass alles zu viel ist. Oft können wir uns nicht mal eben ausklinken, deshalb ist es wichtig, dass wir jede Gelegenheit nutzen, uns zu erholen. Das muss jedoch nicht unbedingt bedeuten, dass wir uns ins Bett oder auf die Gartenliege legen und nichts tun. Das momentane Gefühl der Anstrengung ist multidimensional: körperlich, mental, emotional und seelisch. Natürlich ist es hilfreich, sich auszuruhen, wenn wir körperlich erschöpft sind. Wenn wir jedoch physisch fit und trotzdem überfordert sind, kann es die reinste Erholung für die anderen Ebenen sein, wenn wir etwas tun, was unser Herz zum Singen bringt. Tatsächlich ist es so, dass uns Tätigkeiten, die wir lieben, unter dem Strich mehr Energie geben, als sie kosten.

Wenn wir dazu neigen, immer viel zu beschäftigt zu sein und zwischendrin gar nicht mehr zur Ruhe zu kommen, dann kann uns übrigens auch die Desert Willow Essenz von Cynthia Kemp Scherer aus Arizona unterstützen. Sie hilft uns in dem Gefühl, dass wir uns auch mal eine Ruhepause gönnen dürfen, und ist dabei hoch effektiv.

Diejenigen, die Hilfe dabei gebrauchen können, sich, um die Potenziale für die Heilung der eigenen Seele zu nutzen, nach innen zu wenden, können von den Healing Path Essenzen von Daniel Mapel profitieren, und ganz besonders von der ersten Essenz der Reihe: Inner Work. Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf den Workshop von Daniel Mapel, der zu diesem Thema wie die Faust auf’s Auge passt.

Ich kann es objektiv nicht beurteilen, aber ich habe das starke Gefühl, dass es in der Geschichte der Entwicklung der Menschheit niemals spannendere Zeiten gab. Der Planet, die Natur und die Menschen sind auf allen Ebenen im Umbruch. Überall gibt es Turbulenzen und Chaos. Aber auch wenn vieles davon geeignet scheint, uns Angst zu machen, ziehe ich es vor, zuerst einmal das Potenzial in der Veränderung zu sehen und meinen Teil zum Ganzen beizutragen, indem ich meine eigenen Chancen für Wachstum und Entfaltung nutze.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (April 2017)

Fühlt es sich für Sie auch so an, als ob die Energie noch nie so intensiv war, wie in den letzten Wochen? Ich bin verleitet zu sagen, eine Achterbahn ist ein Dreck dagegen. Kennen Sie die Bilder aus dem Zentrifugentraining für Piloten und Astronauten? Wenn die Fliehkraft so groß wird, dass sich das Gesicht zu einer Grimasse verzieht und man nichts, aber auch gar nichts dagegen tun kann? Ungefähr so fühlt es sich zeitweise an. Diesen Monat will ich mich darauf konzentrieren, meine Eindrücke dieser Achterbahnfahrt zu schildern und gegebenenfalls Essenzen zu empfehlen, die uns dabei unterstützen können.

Überforderung

Wir leben unser Leben wie gewohnt und vielleicht läuft äußerlich sogar alles in halbwegs gewohnten Bahnen. Dennoch fühlt sich alles extrem anstrengend an und wir kommen schnell an einen Punkt, wo wir ausgelaugt sind und uns von Dingen, die wir vielleicht sonst mit Leichtigkeit erledigen, überfordert fühlen. Besonders die kleinen alltäglichen Pflichten in Haus und Beruf können sich zeitweise wir Herkulesaufgaben anfühlen. Ich habe keine Ahnung, was wir auf energetischer Ebene da gerade alles so erledigen, aber offensichtlich kostet es uns viel Energie. Deshalb ist es das Allerwichtigste, dass wir uns selbst nicht dafür verurteilen, sondern Mitgefühl für uns haben und als Konsequenz gut für unsere Bedürfnisse sorgen: ausreichend Schlaf, gutes und regelmäßiges Essen, Pausen, wenn wir sie benötigen und vor allem Sonne tanken. Hilfreiche Essenzen sind Lighten Up (Alaska Essenzen), Rest & Relax (Wild Earth) und Calm & Clear (Australische Buschblüten).

Extrem schnelle Schwankungen

In der letzten Zeit kann sich die Energie extrem schnell verändern. Vielleicht fühlen wir uns gerade großartig, jedoch kann es schon eine Stunde später wie die dunkle Nacht der Seele anfühlen, nur um kurze Zeit später wieder ins Gegenteil zu schwenken. Das kann ganz schön anstrengend sein. Es ist auffällig, dass der energetische Zustand sich gerade ein bisschen wie das Aprilwetter verhält und es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich das so ausgeprägt und vor allem in dieser Geschwindigkeit wahrnehme. Damit wir bei allen Aufs und Abs den Boden unter den Füßen nicht verlieren, müssen wir dafür sorgen, dass wir gut geerdet sind. Eine unterstützende Essenzenmischung hierfür ist Erdung.

Manifestation

So anstrengend es gerade auch ist – ein positiver Aspekt der energetischen Großwetterlage scheint zu sein, dass uns die spontane Manifestation leichter fällt. Auffällig oft ist in letzter Zeit genau die Person vorbeigekommen, die ich gerade benötigt habe, oder mir genau die Information „zugeflogen“, die es gebraucht hat, um einen Schritt weiterzukommen. Dabei handelt es sich nicht um bewusste, absichtliche Manifestation im Sinne der Erfüllung von Wünschen, sondern vielmehr um sehr pragmatische, unbewusste Schöpferkraft, die uns genau zur rechten Zeit das liefert, was wir gerade brauchen. Sehr praktisch! Eine Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir offen dafür sind, und die beste Essenz, die uns dabei helfen kann, ist nach wie vor Abundance von den Pazifikessenzen.

Innere und äußere Energie

Häufige Symptome von Transformationsprozessen sind Müdigkeit, Niedergeschlagenheit bis hin zu Verzweiflung, und das Gefühl festzustecken, bis die Dinge sich plötzlich in Bewegung setzen und uns halb um die Ohren fliegen. Eine intensive Phase der Veränderung mit Bilderbuch-Symptomen, die ich dabei war zu durchlaufen, sollte laut Muskeltest dienstags vorbei sein. Als dann der Dienstag kam fühlte es sich zwar anders, jedoch Immer noch nicht toll an. Insbesondere die Glückseligkeit (auf die man ja doch immer irgendwie hofft) blieb vollkommen aus. Ein wenig Introspektion und weiteres Muskeltesten brachten für mich dann die Erkenntnis, dass ich zwar durch das Gröbste hindurch, jedoch so viele andere um mich herum noch mittendrin waren. Was ich wahrgenommen hatte, war also das allgemeine energetische Chaos und nicht mehr mein eigenes. Dementsprechend funktioniert mein Wahrnehmungsventil, das zuvor scheinbar versagt hatte, weil die Symptome tatsächlich meine waren und eben nicht von außen kamen, nun wieder. Hilfreiche Essenzen in Zeiten der Transformation sind Butterfly und Snake von den Wild Earth Tieressenzen.

Und wie geht es weiter?

In Zeiten wie diesen Frage ich mich manchmal: Wann ist das endlich vorbei? Wann wird das Leben endlich wieder normal? Ann Callaghan von den Indigo Essenzen sagt dazu, dass das Leben niemals wieder so wird, wie es früher war. Was jedoch geschieht ist, dass wir uns an die neue Intensität und das neue Tempo gewöhnen, so dass das, was uns jetzt noch überfordert, allmählich zur neuen Normalität wird, in der wir uns zwischendrin auch entspannt zurücklehnen und die Reise genießen können. Ein probates Hilfsmittel bis es soweit ist, ist immer wieder die Notfallmischung von den Pazifikessenzen: Balancer. In den paar Tagen, in denen ich quasi zu nichts zu gebrauchen war, habe ich mehrmals pro Stunde das Balancer Spray verwendet und es als Anker benutzt, der mich auf dem Boden der Tatsachen gehalten hat. In extremen Situationen spricht tatsächlich nichts dagegen, notfalls alle paar Minuten eine Notfallessenz zu verwenden – so lange, bis es uns besser geht.

Von einer Reise nach Japan habe ich vor Jahren eine wunderschöne Zeichnung mit dem folgenden Motto zurückgebracht: „Wenn ich mich verändere, ändert sich die ganze Welt“. Ich bin davon überzeugt, dass das das Prinzip ist, nachdem das Spiel funktioniert. Es geht darum, dass wir mit der Veränderung gehen und uns daran anpassen. Das was „normal“ ist, ändert sich beständig. Wenn wir jedoch darauf bestehen, dass das, was noch vor einem Jahr unsere Normalität definiert hat, heute noch gilt, dann setzen wir uns selbst auf einen wilden Mustang ohne reelle Chance, uns längerfristig im Sattel halten zu können. Lassen Sie uns also gemeinsam, die Veränderung als Chance für Wachstum und Entfaltung begreifen und annehmen, und das tun, was für uns notwendig ist, um Schritt für Schritt vorwärts zu gehen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Stürmische Zeiten, emotionale Eskalation, Fahrt aufnehmen

Petra Schneidervon Dr. Petra Schneider

Was ist:

  • Bisher verdeckte und ungelöste Situationen kochen hoch
  • Die „Nase voll haben“
  • Übermäßig stark emotional reagieren
  • Energieschub
  • Lebenskonzept wieder einmal überprüfen
  • langfristigen Kurs festlegen und sich ausrichten
  • Entscheidungen treffen
  • Erschöpfung und Tatendrang wechseln ab

Situationen kochen hoch, die Nase voll haben, stark emotional reagieren

In den vergangenen Wochen waren Menschen extrem müde, erschöpft und schliefen viel. Maßnahmen, um mehr Energie zu bekommen oder aktiver zu sein, halfen nicht wirklich. Trotzdem klärte und zeigte sich einiges. Situationen, die stagnierten, kamen wieder in Gang.

Am 26.7. begann nach dem Maya-Kalender das neue Jahr mit der Energie „Blauer Sturm“. Mit der „Sturmenergie“ kochen Themen hoch, die immer noch nicht geklärt sind oder die jetzt angeschaut werden wollen. Es zeigt sich, was uns nervt, was uns ärgert – und damit bekommen wir auch die Chance, eigene Verletzungen und Blockaden zu lösen und neue Möglichkeiten zu schaffen.

Die aktuelle Energie führt zu innerer Anspannung, so dass Menschen leicht überreagieren. Die Energie ist manchmal so intensiv, dass Menschen das Gefühl haben, die innere Anspannung nicht aushalten zu können. Manche wollen alles aufgeben und sich zurückziehen. „Ich habe es satt, ich schmeiße alles hin“, habe ich öfter gehört. Besonders wenn man gestresst ist, kann man kaum die Ruhe bewahren. Situationen eskalieren schnell, obwohl der Auslöser nichtig ist. Menschen reagieren unverhältnismäßig, man schreit sich an, verletzt den anderen oder zieht sich zurück und verweigert jegliche Kommunikation.

Energieschub

Meiner Wahrnehmung nach werden wir in den nächsten Wochen einen starken Energieschub bekommen, der die Aktivität anheizt und die Gefahr birgt, hyperaktiv und innerlich unter Spannung zu sein. Wir können diese Energie aber auch für unsere Ziele und Visionen nutzen, wie im nächsten Punkt beschrieben. Wichtig ist, sich immer wieder zu stabilisieren und besonnen und achtsam zu handeln. Klare Ziele, strukturiertes Vorgehen, Prioritäten setzen und Disziplin sind erforderlich. Man sollte vor allem dann kurz innehalten und sich und sein Handeln überprüfen, wenn man rasant schnell „unterwegs“ ist.

Lebenskonzept überprüfen, langfristigen Kurs festlegen und sich ausrichten

Wenn wir die Segel auf Kurs gesetzt haben, bringt uns der Energieschub enorm gut in die Richtung weiter, die wir eingeschlagen haben. Wir bekommen Kraft für die Umsetzung, Inspirationen und haben gewinnbringende Gespräche. Diese starke Kraft kann sogar zu mehr Erfolg und Wachstum führen, als wir ursprünglich wollten.
Wer seine Segel (noch) nicht in die gewünschte Richtung gesetzt hat, den treibt der Sturm herum oder in eine Richtung, in die er nicht will. Dann laufen Menschen planlos umher, sind aktiv ohne dass etwas Vernünftiges herauskommt, verzetteln sich, reden viel.

Gerade jetzt ist es noch einmal wichtig, die Vision und das Lebenskonzept zu prüfen: Was will ich leben? Was ist mir wichtig? Was soll in meinem Leben im Mittelpunkt stehen? Wo will ich hin? Welche Projekte will ich verwirklichen und weiterführen? Wie wünsche ich mir den Weg zum Ziel? Wäre ich einverstanden, wenn meine Vision größer wird als ich es jetzt sehe? Wie soll es mir gehen? Welche Verhaltensweisen will ich ändern, welche will ich bekommen?

Wichtig ist jetzt, nicht nur Vision und Ziel vor Augen zu haben, sondern auch die Verantwortung für den Erfolg zu übernehmen, die weiteren Schritte zu planen und anzugehen, aktiv zu werden und sich auch die Rahmenbedingungen und Details anzuschauen. Achtsamkeit und Weitsicht sind gefordert.

Entscheidungen treffen

Um Situationen, die stagnieren, wieder ins Laufen zu bringen, braucht es zurzeit Entscheidungen. Daher ist es hilfreich, sich Situationen, die stagnieren und in denen es Widerstände oder Druck gibt, bewusst anzuschauen. Wenn wir hier Entscheidungen treffen, kommt wieder etwas in Bewegung. Das können auch Bekräftigungen von Entscheidungen sein, die ich bereits getroffen habe. Oder die bewusste Entscheidung dafür, abzuwarten, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Denn auch dadurch wird die Kraft für diesen Weg verstärkt.

Entscheidungen für die Lebensgestaltung zu treffen bedeutet nicht, dass es dann starr in diese Richtung läuft. Es ist eher so, als würde man an einer Kreuzung stehen und sich für einen Weg entscheiden, der in die gewählte Richtung führt. Ist man diesen Weg ein Stück gegangen, kommen neue Kreuzungen und Entscheidungspunkt. Manche davon führen zu einem Punkt, zu dem man auch auf einem anderen Weg gekommen wäre. So kann man immer wieder die Richtung überprüfen und sich auch für eine andere Richtung entscheiden.

Erschöpfung und Tatendrang wechseln ab

Mit der neuen Energie haben Menschen Kraft, spüren Tatendrang und werden wieder aktiv. Doch immer wieder fühlen sie sich auch müde, erschöpft, blockiert oder gelähmt.

Meditation: Nimm dir jeden Tag etwas Zeit, um aufzuschreiben, was du willst, was dir wichtig ist, was du tun willst… Du kannst dazu auch die Fragen nutzen, die in Punkt Lebenskonzept überprüfen aufgeführt sind. Schreibe zunächst ohne nachzudenken. Lass einfach fließen. Dann schaue dir das Geschriebene an, überprüfe und sortiere. Du kannst die Antworten auch während du spazieren gehst oder Pause machst aus deiner inneren Weisheit „aufsteigen“ lassen. Zum Abschluss triff die Entscheidung, ob du für die Verwirklichung deines Lebenskonzeptes, deiner Projekte und für ein erfülltes Leben die Verantwortung übernehmen willst.

Unterstützende LichtWesen-Essenzen:

Energetischer Schutz von LichtWesen

LichtWesen SchutzanhängerMomentan ist die energetische Großwetterlage immer wieder so chaotisch, dass viele Menschen das Gefühl haben, einen besonderen Schutz zu benötigen. Petra Schneider und die LichtWesen AG haben aus diesem Grund zwei neue Produkte herausgebracht, die uns in diesen wilden Zeiten helfen können, die nötige Stabilität zu haben.

Der LichtWesen Schutzanhänger

Ein kleiner Anhänger für den Reißverschluss, mit der gleichen Energie wie der LichtWesen Schutzstein: Er hat einen quadratischen Glasanhänger mit LichtWesen-Logo (Länge 20 mm) und lässt sich mit einem Karabiner an Reißverschluss, Mäppchen oder Schulranzen befestigen – wo immer er gebraucht wird.

In ihm wirken: Erzengel Michael, Kristall‚ Djwal Khul, blauer und silberner Strahl der Elohim, Schwarzer Turmalin.

http://www.essenzenladen.de/index.php/essenzen/lichtwesen/kristalle-schmuck/der-lichtwesen-schutzanhaenger.html

Achtsamkeit & Schutz

Achtsamkeit und Schutz ist das Thema der neuen LichtWesen Energie, die wir ab sofort als Tinktur mit Goldwasser, sowie – in einer limitierten Muttertags-Sonderedition –  als Duftspray anbieten.

Im hellwachen Zustand der Achtsamkeit können wir die Umgebung, andere Menschen und die eigenen inneren Vorgänge bewusst und umfassend wahrnehmen. Wir sehen selbst kleine Veränderungen, hören die leisen Zwischentöne, erkennen, was nicht in der Ordnung ist und können dies in den größeren Zusammenhang einordnen. Zentriertheit und ein stabiles Energiesystem, das immer wieder von belastenden Einflüssen geklärt wird, ermöglichen, in der Kraft und Klarheit zu bleiben und geschützt zu sein.

Enthaltene Energien: Blauer, silberner und weißer Strahl der Elohim, Erzengel Michael, Maria und Christus, Mariendistel und schwarzer Turmalin

http://www.essenzenladen.de/index.php/essenzen/lichtwesen/themenessenzen.html

Energetischer Wetterbericht vom 05.09.2015

Indigo Essencesvon Ann Callaghan

Momentan geht es gerade ziemlich rund, oder?

Jeden Tag, wenn ich Facebook öffne, sehe ich neue, herzerweichende Posts und verzweifelte Bitten von den Aktivisten unter meinen Freunden, die mich auffordern, dies oder jenes zu tun. Die Menge der schwierigen Situationen auf der Welt ist momentan ziemlich überwältigend. Bei machen können wir etwas tun, bei vielen leider nicht.

Dennoch gibt es etwas, was wir energetisch tun können, um diese Situationen mit positiver Energie zu unterstützen. Wir können die Energie der Essenzen in unsere Zuhause, Dörfer, Orte und Städte schicken, und sogar auch zu ganz spezifischen Situationen.

Das ist ganz leicht. Und Kinder lieben es ganz besonders. Ben, Mica und Jen haben es getan, als sie die Love Essence hergestellt haben. Sie haben einige Tropfen der Essenz auf ihre Handflächen gegeben, ihre Augen geschlossen und visualisiert, wie die Love Essence zu Kindern auf der ganzen Welt geht, die sie brauchen können. Ich weiß, dass auch viele Kinder sich momentan recht überwältigt fühlen, deshalb ist das eine wunderbare Sache, die man mit ihnen machen kann.

Mein Vorschlag ist, dass Sie alle Essenzen, die sie zuhause haben, hervorholen und sie an einen Ort stellen, wo Sie sie sehen können. Wenn etwas bestimmtes Sie besonders berührt, dann schauen Sie einfach auf Ihre Essenzen und bitten Sie ggf. Ihre Kinder, das Gleiche zu tun.

Wählen Sie die Essenzen aus, die ihnen ins Auge fallen, geben Sie einige Tropfen auf Ihre Handfläche und bitten Sie darum, dass die Energie der Essenzen zu denen geschickt wird, die von ihr profitieren können.

Es gibt eine Essenz, die mir in Bezug auf die aktuelle Flüchtlingswelle besonders oft in den Sinn kommt: Invisible Friend (Unsichtbarer Freund). Die Essenz unterstützt, wenn man sich einsam oder ängstlich fühlt und sich wünschte, jemand wäre da, um einen zu umarmen und einem zu sagen, dass alles gut werden wird.

„Invisible Friend“ ist für das Kind, das sich einsam und ängstlich fühlt. Invisible Friend möchte, dass Du weißt, dass Du niemals alleine bist. Du bist umgeben von Wesen, die Du nicht immer sehen kannst, die Dich sehr lieb haben und immer für Dich da sind, wenn Du reden möchtest. Sie wissen, wer Du bist und sie werden alles tun, was sie können, um Dir zu helfen.

http://www.essenzenladen.de/index.php/essenzen/indigo-essences/raumsprays-fuer-kinder/invisible-friend-spray.html

Zu guter Letzt … (April 2015)

Carsten SannIm März und April haben wir kurz nacheinander zwei kosmische Schauspiele erlebt: Eine Sonnenfinsternis und eine Mondfinsternis. Zwischendrin war auch noch Vollmond und Frühlingsanfang – insgesamt eine sehr ereignisreiche Zeit. Und ganz besonders die Tage zwischen den beiden Eklipsen haben sich für mich wie ein Portal angefühlt, ein Portal, das zu einer neuen Schwingungsfrequenz geführt hat.

Enttäuschenderweise (Achtung Ironie!) ist nun, nachdem auch die Mondfinsternis vorbei ist, nicht der Weltfrieden ausgebrochen und die Menschheit hat sich auch nicht in einem Fest der Brüderlichkeit vereint. Allerdings fühlt sich die Energie deutlich anders an, als sie es zuvor getan hat. Wenn man während des Portals das Gefühl hatte, dass die Welt und alle Menschen komplett verrückt spielen, hat sich das nun dahingehend geändert, dass es nur noch punktuelle Ausbrüche des Wahnsinns gibt – die können allerdings nach wie vor heftig sein.

Zusätzlich stehen wir schon seit Monaten unter dem Einfluss starker Sonnenaktivitäten (Sonnenstürme und -eruptionen) und das wird voraussichtlich noch einige Zeit so bleiben. Die magnetische Strahlung, mit der die Erde bombardiert wird, zeigt sich in Polarlichtern und mitunter sogar Beeinträchtigungen von Satelliten und der Telekommunikation. Und natürlich hat diese hohe Sonnenaktivität auch Einflüsse auf unsere Energiesysteme. ich selbst neige ja dazu, dies als einen der Gründe für die immer verrückter werdenden Zeiten anzusehen. Was können wir also tun?

Widerstand ist zwecklos

In den letzten Jahren hat sich das Leben und seine Geschwindigkeit auf allen Ebenen von einem gemächlich dahinfließenden Fluss in einen reißenden Strom verwandelt. Jeglicher Widerstand gegen die Veränderungen, die mit Macht daherkommen, ist zwecklos und führt dazu, dass wir so lange unsere Energie verschwenden, bis wir untergehen. Sorry für die drastischen Worte, aber es ist so drastisch. Die erste Maßnahme muss sein, das loszulassen, woran wir uns klammern, uns (bildlich gesprochen) ein Surfbrett zu besorgen und auf den Wellen dieses Stromes zu reiten. Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung (sagte schon Heraklit von Ephesus).

Durchlässigkeit ist die neue Form von Schutz

Wenn wir dann auf unserem Surfbrett stehen, schlagen uns immer noch heftige Stürme und Wellen ins Gesicht. Einige von ihnen gehören zu uns, aber viele gehören eigentlich anderen und wir sind „nur“ indirekt betroffen. Wir haben genug damit zu tun, mit unseren eigenen Herausforderungen umzugehen, deshalb ist es nicht sinnvoll, dass wir uns auch noch in nicht angemessenem Umfang mit den Problemen anderer herumschlagen.

Die erste Reaktion ist zu fragen: „Wie kann ich mich schützen?“ Schutz ist durchaus ein Thema, aber zumindest mir geht es so, dass ich das Gefühl habe, in meiner schönen Rüstung begraben zu werden, wenn die Wogen wieder mal sehr hoch schlagen. Ich glaube, dass mit zunehmender Schwingung das Thema „Schutz“ vom Thema „Durchlässigkeit“ ersetzt wird.

Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass wir nicht, wie ein Bollwerk gegen die anstürmenden Wellen stehen. Auch wenn wir in unserer Rüstung gut geschützt sind, kostet es Kraft, stehen zu bleiben. Wenn wir stattdessen durchlässig werden, bieten wir den energetischen Wogen keinen Widerstand mehr und sie rollen einfach durch uns hindurch, ohne uns zu beeinträchtigen oder zu beeinflussen.

Und wie kommen wir dahin?

Um ehrlich zu sein: Ich habe kein Patentrezept. Ich selbst bin jeden Tag aufs Neue dabei, herauszufinden, wie ich das heute hinbekommen kann. Oft klappt es, oft aber auch nicht. Ich denke, dass es ein wesentliches Merkmal der aktuellen Zeit ist, dass man tageweise lebt und sich von der Idee verabschiedet, heute schon wissen zu können, was morgen oder gar in 10 Jahren sein wird. Es gibt aber ein paar Tipps, die uns dabei helfen können.

  1. Akzeptieren Sie das, was ist. Es hat absolut keinen Sinn etwas zu beklagen, was schon ist, oder sich zu wünschen, es wäre anders gekommen. Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, mit der Situation umzugehen und sie so zu verändern, wie Sie es sich wünschen.
  2. Machen Sie keine faulen Kompromisse: Jede Entscheidung, bei der Sie nicht aus vollem Herzen Ja sagen können, weil es da eine Ebene in Ihnen gibt, die „aber“ sagt, ist es wert noch einmal überprüft zu werden. Das gilt für Entscheidungen aller Größenordnungen, besonders wichtig ist es aber bei den großen.
  3. Sorgen Sie gut für sich: Gesundes Essen, viel Wasser, ausreichend Schlaf, körperliche Aktivität und Zeit in der Natur sind von essenzieller Bedeutung. Nur wenn unser Körper gesund ist sind, können wir gut mit den Herausforderungen umgehen.
  4. Sorgen Sie in gleichem Maß für Ihr emotionales Gleichgewicht. Wenn alte Themen hochkommen, versuchen Sie gar nicht erst, sie wieder wegzuschließen, das funktioniert nicht mehr. Packen Sie den Stier bei den Hörnern, suchen Sie sich Unterstützung und tun Sie das, was zu tun ist, um alte (oder auch aktuelle) Themen zu klären. Essenzen können dabei helfen! ;-)

Wenn ich aus meiner Perspektive zusammenfassen müsste, worauf es in der gegenwärtigen Zeit besonders ankommt, dann wäre das kurz und knapp gesagt: Widerstand aufgeben, Annehmen was ist, mit dem Fluss gehen und so anpassungsfähig und durchlässig wie möglich sein. Alles Alte, Verkrustete und Starre hat seine Daseinsberechtigung verloren. Die neue Zeit gehört der Flexibilität und der Anpassungsfähigkeit. Das ist eine große Aufgabe, aber wenn wir sie nicht schaffen könnten, dann wäre die Welt (wie so oft prophezeit) bereits untergegangen. Deshalb: Augen zu und durch! Ich wünsche Ihnen wundervolle Frühlingstage!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Januar 2014)

Carsten SannHomöostase (griechisch ὁμοιοστάσις homoiostásis „Gleichstand“) bezeichnet die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes eines offenen dynamischen Systems durch einen internen regelnden Prozess. (Quelle: Wikipedia).

Etwas weniger fachlich ausgedrückt bedeutet der Begriff, dass ein jedes System (der Körper, die Gesellschaft, die Menschheit als Ganzes) das Bestreben hat, ins Gleichgewicht zu kommen, und interne Mechanismen nutzt, um dies zu erreichen.

Es dürfte niemandem entgangen sein, dass die letzten zwei Jahre auf vielen Ebenen sehr anstrengend waren, und dass, ebenfalls auf vielen Ebenen, sehr vieles durcheinandergerüttelt wurde – persönlich, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich … Für mich fühlt es sich momentan so an, als wären wir bildlich gesprochen in einer großen Schneekugel, die von Gott/der Göttin/den Göttern/Allah/Jahwe (oder wie man das, was größer ist als wir, auch immer nennen mag) ordentlich durchgeschüttelt wurde, und die kleinen Schneeflocken tanzen nun in wildem Chaos um uns herum, so dass wir nicht wissen, wo uns der Kopf steht, wo wir sind, und wohin wir als Erstes schauen sollen. Und da kommt dann das Prinzip der Homöostase ins Spiel. Die Schneeflocken werden sich setzen und wir werden aus dem Schneegestöber auftauchen und wieder klar sehen. Aus dem Chaos entsteht eine neue Ordnung.

Dies ist ein altbekanntes Prinzip, was sich an Revolutionen auf der ganzen Welt und in vielen Jahrhunderten beobachten lässt – ein System, dessen Zeit abgelaufen ist, wehrt sich mit allem was es hat, bis es schließlich zu einem Showdown kommt, der alles in Chaos stürzt, aus dem dann eine neue Ordnung hervorgeht. Diesmal scheint dieser Prozess jedoch anders abzulaufen – zum einen findet er global statt, und zum anderen entsteht das Chaos mehr im Innen als im Außen. Und über Letzteres bin ich ehrlich gesagt, ziemlich froh ;-)

Je mehr ich selbst durch das aktuelle Chaos navigiere, desto klarer wird mir, was die Werkzeuge sind, um heil und sogar elegant vom Durcheinander wieder zur (persönlichen) Ordnung zu kommen. Eines der wichtigsten ist dabei das „Emotionale Leitsystem“, über das ich bereits in einem früheren Newsletter geschrieben hatte. Kurz gesagt geht das darum, dass man sich die eigene Intuition beim Treffen von Entscheidungen bewusst zunutze macht und vereinfacht gesagt bedeutet es: Wenn sich etwas gut anfühlt, dann mache es – wenn sich etwas nicht gut anfühlt, dann lasse es sein.

In der Realität ist das ganze natürlich nicht so schwarzweiß, wie diese Kurzform es erscheinen lässt. Aber es ist dennoch genauso einfach, wie es sich anhört. Wenn ich vor einer Entscheidung stehe, dann gibt es sicher handfeste sachliche Gründe, die für oder gegen die jeweiligen Optionen sprechen. Zusätzlich gibt es aber auch noch die Ebene der Intuition, die uns Informationen darüber gibt, wie (unterschiedlich) sich die verschiedenen Optionen anfühlen. In meiner persönlichen Erfahrung war es ausnahmslos immer so, dass sich Entscheidungen, die sich nachträglich als Fehler herausgestellt haben, auf irgendeiner Ebene vorher komisch, oder nicht ganz richtig angefühlt haben. Und mehr als einmal war es auch so dass sich, obwohl es keine sachlichen Argumente gab etwas Bestimmtes nicht zu tun, sich (wenn ich es tatsächlich nicht getan habe) im Nachhinein herausgestellt war, dass dies die bessere Entscheidung war. Ich habe noch nie erlebt, dass mich mein Bauchgefühl getrogen hat! Und inmitten des aktuellen Chaos haben wir keinen besseren Kompass zur Verfügung als eben unser Bauchgefühl. Wenn wir unserer Intuition folgen, werden wir Entscheidungen treffen, die uns auf dem schnellstmöglichen Weg wieder zurück zur Ordnung führen.

Kleine Randbemerkung: Manchmal fühlen sich Unsicherheit und virtuelle Ängste wie ein Bauchgefühl an, das von einer bestimmten Entscheidung abrät, obwohl sie eigentlich die richtige wäre. Mit ein bisschen Übung und Bereitschaft zur Innenschau wird man jedoch schnell die darunter liegenden Emotionen, spüren können, die sich gut und stimmig anfühlen.

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Werkzeugen, die uns in diesem Prozess unterstützen können, und ich werde nicht müde, sie immer wieder aufzuzählen: Essenzen, Kinesiologie, Homöopathie, Osteopathie, Astrologie und was es in dieser Richtung sonst noch so gibt. Ich halte es aber jedoch für eminent wichtig zu verstehen, dass alle diese Dinge nur das sind, was ich gerade gesagt habe: Werkzeuge. Sie können uns helfen, unsere Intuition besser zu hören, Ängste zu überwinden, unsere Potenziale zu erforschen und freizusetzen, aber sie können uns niemals (niemals!) Entscheidungen abnehmen. Entscheidungen sind etwas, das wir bewusst und aktiv treffen müssen. Wie im letzten Newsletter geschrieben funktioniert das Prinzip „Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung“ heute nicht mehr. Nehmen Sie also das Ruder des Schiffs Ihres Lebens in die Hand, steuern Sie es dahin, wohin Sie wollen, und überlassen ihren Kurs nicht länger dem Zufall!

In tiefer Dankbarkeit für all die wunderbaren Lehrer und Werkzeuge die uns heute in dieser wahrhaft transformativen Zeit zur Verfügung stehen wünsche ich Ihnen einen guten Start ins Jahr 2014, und dass Sie der Umsetzung Ihrer Wünsche und Visionen in diesem Jahr ein gutes Stück näher kommen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (November 2013)

Carsten SannBei dem Gedanken, schon wieder schreiben zu „müssen“, wie heftig und anstrengend die Zeiten gerade sind, konnte ich mich selbst nicht mehr hören (auch wenn es leider nach wie vor so ist). Deshalb wähle ich ganz bewusst für diesen Monat ein Thema, das sich auf positive Aspekte konzentriert, denn in jedem Verlust, in jedem Ende, steckt auch immer eine Chance und ein Neuanfang.

Ich selbst bin inzwischen, nach viel Fleißarbeit, einigen Sprüngen ins kalte Wasser regelmäßigen „Mutproben“ nach einer siebenjährigen Phase des Übergangs, in der glücklichen Lage sagen zu können, dass ich meine Berufung zum Beruf gemacht habe und ich mein Leben nicht mehr in „Arbeit“ und „den Rest“ unterteile. Vielmehr ist mein Leben einfach mein Leben und sowohl das, womit ich meine Brötchen verdiene als auch das, was ich den Rest des Tages tue macht mir gleichermaßen Freude. Natürlich gibt es auch bei mir immer wieder Dinge, die keinen Spaß machen – aber die halten sich in im sehr überschaubaren Rahmen.

Dieser Zustand, sein Leben damit zu verbringen das zu tun, was man liebt, ist meiner Meinung nach der „natürliche“ Zustand. So ist das Leben auf der Erde gedacht und besonders wir in der westlichen Welt sind in einer nie dagewesenen, komfortablen Situation, dies auch zu tun. Dennoch gibt es so viele Menschen, die eine Arbeit machen, die sie nicht erfüllt, langweilt oder sogar abstößt.

Ja. Es braucht, wie oben erwähnt, Arbeit und Mut, um sein Leben so zu verändern, dass die Berufung auch zum Beruf werden kann, aber beides ist machbar! Und ganz besonders in chaotischen Zeiten wie diesen, in denen kein Stein auf dem anderen bleibt und die konstante Veränderung quasi zum Dauerzustand wird, sind die Chancen, die sich uns präsentieren besonders groß.

Wer sagt denn, dass ich, nachdem ich meinen Job verloren habe, der mich ohnehin gelangweilt und nicht besonders interessiert hat, wieder nach derselben Art von Arbeit suchen muss? Warum nicht einmal etwas ganz Anderes probieren, etwas, das mich wirklich interessiert und mir Freude macht? Warum sollte man sich momentan nicht selbständig machen, wenn man a) sein Handwerk beherrscht, b) Freude daran hat und c) bereit ist die Ärmel hochzukrempeln? Manchmal ist es echt anstrengend, seinen eigenen Weg zu gehen, und von dem, was wir gewohnt sind als „Sicherheit“ zu bezeichnen (Job, Versicherungen, Sozialstaat etc.) ist dabei auch nichts zu spüren. Aber hey! Was ist schöner: Eine virtuelle Sicherheit, in der wir abends ermattet auf das Sofa sinken und uns am Freitag direkt nach Büroschluss schon wieder vor dem Montag gruseln, oder auch mal am Abend oder am Wochenende zu arbeiten und Spaß dabei zu haben?

Deshalb lautet mein Aufruf für diese heftige Zeit: Nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen bieten, um die Veränderungen zu machen, die notwendig sind, damit Sie Ihr Leben so gestalten können, wie Sie es möchten! Um sich von alten, überkommenen Überzeugungen zu befreien und nötigenfalls den Sprung ins kalte Wasser wagen zu können, kann ich Ihnen die Essenz des Monats (Jellyfish) empfehlen. Um der voller Mut der Architekt Ihres neuen Lebens zu sein, und nicht vor der Größe und Fülle der damit verbundenen Aufgaben überwältigt zu sein, hat sich die Mischung „Ein neues Leben“ sehr bewährt. Haben Sie Mut! Sie schaffen das!

Der November und Dezember sind traditionell die Zeit der Einkehr und Innenschau. Nutzen Sie die dunklen Monate, um sich darüber klar zu werden, was Sie wollen, um Pläne zu schmieden, Kontakte zu knüpfen und das vorzubereiten, was sich im Frühling (oder vielleicht schon früher) entfalten möchte. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine spannende, erkenntnisreiche und energetische Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen