Zu guter Letzt … (Juni 2018)

„Eine Komfortzone ist der durch Gewohnheiten definierte Bereich eines Menschen, in dem er sich wohl und sicher fühlt und es ihm deswegen leicht fällt, mit der Umwelt zu interagieren. Die Komfortzone ist bei jedem Menschen unterschiedlich und individuell, ebenso wie die Folgen und Anstrengungen, die Komfortzone zu verlassen.“  – Wikipedia

Soweit zur Definition des Begriffs. Dem Universum ist dieses Konzept auch bekannt, und es ist aus gutem Grund der Überzeugung, dass wir unsere Aufgabe auf der Erde nur erfüllen und wachsen können, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Deshalb unternimmt es seit einiger Zeit alles, um uns zu motivieren, zu schieben und wenn nötig auch mit sanfter Gewalt zu „überreden“, uns aus derselben hinauszubewegen. Immer wieder, mitunter jeden verdammten Tag.

Die eigene Komfortzone zu verlassen ist etwas, was wir so gar nicht gerne tun. Es ist anstrengend und macht uns oft Angst. In meiner Wahrnehmung ist genau das ein großer Teil dessen, was das tägliche Leben in den letzten Jahren so anstrengend macht. Und trotzdem lässt uns das Universum nicht zur Ruhe kommen. Eine Wahl hätten wir indes schon: Wenn wir uns stur immer wieder dafür entscheiden, in unserer Komfortzone zu bleiben, dann kann auch das Universum letztlich nichts tun. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass es inzwischen mehr Kraft kosten würde, sich der Veränderung dauerhaft entgegenzustellen, als den inneren Schweinehund zu überwinden, und die Schritte zu gehen, die gerade dran sind. Auch irgendwie eine blöde Situation, aber wir haben uns schließlich freiwillig entschieden, in dieser Zeit auf der Erde zu sein.

Wenn wir uns vollständig von dem Gedanken verabschieden, Opfer von irgendwem oder irgendetwas zu sein, dann ergibt die beschriebene Situation Stück für Stück immer mehr Sinn. Wir sind hierher gekommen, um uns zu bestmöglichen Version unserer selbst zu entfalten, und das können wir nur tun, indem wir lernen und wachsen. Unsere Komfortzone ist der Bereich dessen, was wir bereits gelernt haben, deshalb ist per definitionem dort kein weiteres Wachstum möglich. Ergo müssen wir da raus, um wachsen zu können.

Ich selbst gehöre zu den Menschen, bei denen die Fähigkeit zu prokrastinieren und sich selbst in die Tasche zu lügen sehr gering ausgeprägt ist. Manchmal würde ich mir wünschen, beim Thema Komfortzone auch mal eine Pause machen zu können, aber letztlich fühlt sich das für mich noch weniger gut an. Deshalb befinde ich mich seit vielen Monaten quasi dauerhaft außerhalb der Komfortzone – Junge! Das ist anstrengend! Was jedoch passiert ist, dass ich fast täglich bemerke, wie sich alte Ansichten über mich selbst und die Welt, alte Gewohnheiten, die mir schon länger nicht mehr gedient haben, und alte Muster, die dafür gesorgt haben, dass ich mir auch mal selbst im Weg stehe, eines nach dem anderen auflösen. Dadurch entsteht Platz für Neues, das mir viel besser dient. Bei aller Anstrengung, die mich dieser Prozess kostet, gibt es deshalb auch immer wieder die Momente des Glücks, wenn ich fühle, wie wieder ein Brocken alten Ballasts sich in Staub verwandelt hat und ich nun frei davon bin. Das ist es wert.

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich inzwischen aus Gewohnheit den nächsten Stier bei den Hörnern packe, obwohl vielleicht die Gelegenheit für eine kleine Verschnaufpause gewesen wäre. Deshalb ist die Rest & Relax Essenz von den Wild Earth Tieressenzen für mich in dieser Situation die Richtige. Für Menschen, die eher ein wenig Unterstützung brauchen, um sich aus der Komfortzone zu bewegen, empfehle ich die Supreme Confidence Mischung, ebenfalls von Daniel Mapel. Sie enthält den Puma (Mountain Lion), damit wir den Weg gehen, von dem wir wissen, dass es der richtige für uns ist, ohne uns von inneren oder äußeren Stimmen davon abbringen zu lassen. Sie enthält die Hummel (Bumblebee), damit wir die selbst auferlegten Grenzen mit Leichtigkeit überwinden können und das erreichen, was wir vielleicht zuvor noch für unmöglich gehalten haben. Die dritte Essenz in der Mischung ist Cheetah, der Gepard, und diese Essenz hilft uns, unseren Hintern auch tatsächlich in Bewegung zu setzen, damit wir das tun, was getan werden muss. Alle drei zusammen sind die perfekte Kombination um uns dabei zu helfen, zu wachsen und uns zu entfalten.

Wie bereits geschrieben, bin ich für mich zu der Überzeugung gelangt, dass die Intensität, mit der das Leben vonstatten geht, sich nicht mehr verringern wird, eher im Gegenteil. Deshalb ist das Einzige und Beste, was wir tun können, dass wir uns selbst fit machen, um mit dem hohen Tempo und der großen Intensität gut klarzukommen. Das regelmäßige Verlassen der Komfortzone ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Wenn wir die Schritte tun, die getan werden müssen, und die dazugehörigen Lektionen lernen, dann müssen wir nicht länger das Gefühl haben, im Ozeans des Lebens ertrinken zu müssen – stattdessen surfen wir mit Spaß auf seinen Wellen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Dezember 2017)

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Projekt haben, auf dem besten Weg sind, es abzuschließen, und sich dann auf der Zielgerade zwingen müssen, durchzuhalten, weil die letzten Meter noch einmal so richtig anstrengend sind? So ähnlich fühlt sich der Dezember für mich an. Das Jahr 2017 war voll von Aufforderungen zum Handeln, voll von Gelegenheiten für Heilung und Transformation und voll von Chancen für Veränderung. Das alles hat unglaublich viel Kraft gekostet – im schlechtesten Fall, weil wir dem energetischen Drängen Widerstand geleistet haben, im besten Fall, weil wir die Gelegenheiten genutzt haben. Nun sind wir auf der Zielgerade des Projektes „2017“ und schleppen uns mit letzter Kraft weiter.

Für mich fühlt sich dabei der kommende Jahreswechsel wie eine größere Zäsur an, etwas, das über den normalen energetischen „Reset“ hinausgeht, der jedes Jahr am 1. Januar stattfindet. Es ist wirklich schwer in Worte zu fassen, deshalb gefällt mir das Bild von Petra Schneider dazu sehr gut. Sie vergleicht diesen Jahreswechsel mit dem Wechsel in ein neues Schuljahr. Der Lernstoff einer Stufe ist abgeschlossen, jetzt geht es in die nächste.

Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, was der „Stoff“ des neuen Schuljahres sein wird. Wenn meine Überzeugungen zu diesem Thema auch nur ansatzweise in die Nähe der Wahrheit kommen, dann kann es jedoch nur leichter werden – falls wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Erinnern Sie sich daran, wie es in der Schule war? Da haben wir irgendwann gelernt, Zahlen miteinander zu multiplizieren. Anfangs war das eine große Herausforderung und Anstrengung. Doch mit zunehmender Routine und Übung ging es immer leichter und heute wissen wir im Schlaf, was sieben mal acht ist, wir müssen gar nicht mehr darüber nachdenken. Ich glaube, dass es mit den Lektionen des zu Ende gehenden Schuljahres genauso ist. Das, was wir neu gelernt haben, geht Stück für Stück in Fleisch und Blut über, so dass wir schon bald gar nicht mehr darüber nachdenken müssen, sondern es automatisch einfach tun.

Apropos Hausaufgaben: Was sind denn eigentlich die Dinge, die wir erledigen müssen, um zu lernen? Dazu eine kleine Geschichte, die mich im November und Dezember beschäftigt hat. Wir alle kennen, glaube ich, das Gefühl, wenn es eine vergangene Episode in unserem Leben gibt, die noch mit Wut, Schmerz und Verletzung „aufgeladen“ ist. Jedes Mal, wenn wir daran erinnert werden, fühlen wir dieses Grimmen im Bauch, das uns darauf hinweist, dass hier noch etwas zu tun ist. Jedoch braucht es oft den richtigen Zeitpunkt, um an den Kern der Sache, die ursprünglichen Gefühle heranzukommen.

Ende November bin ich durch eine Serie von Ereignissen wieder in (emotionale) Verbindung zu einer Zeit in meinem Leben gekommen, die einerseits sehr intensiv und schön, andererseits jedoch auch mit Verletzungen und Schmerz verbunden war. Es war offensichtlich, dass nun der rechte Zeitpunkt war, die noch vorhandenen Wunden genauer anzusehen. Das erste, was passierte, war, dass in Bezug auf zwei spezifische Ereignisse von damals eine immense Wut in mir aufstieg. Der wichtige Punkt hier ist zu verstehen, dass die Wut all die Jahre immer in mir drin gewesen ist, ich jedoch (aus verschiedenen Gründen) gewählt habe, sie nicht zu spüren und stattdessen den Deckel drauf zu machen. Genau das ist der Stoff, aus dem das Bauchgrimmen ist, das wir in Bezug auf alte Verletzungen spüren.

Aufgrund all dessen, was ich in meinem Leben bisher und insbesondere von Daniel Mapel (Wild Earth Animal Essences) lernen durfte, wusste ich, dass der einzige Weg, diese Wut endgültig loszuwerden, war, sie nach draußen zu bringen und auf angemessene Weise
auszudrücken. Also habe ich Kissen verprügelt, laut geschrien, wenn mich niemand hören konnte, geflucht, alte Fotos mit übelsten Schimpfworten geschmäht – kurz, ich habe alles gemacht, was mein jugendliches Ich benötigt hat, um seine Wut über das, was damals geschehen war, nachträglich auszudrücken. Mein Körper fand, dass er bei dem Spiel auch mitmachen sollte, und hat eine wunderbare Halsentzündung produziert, die mich seit gut zwei Wochen kontinuierlich daran erinnert, dass ich so viele Jahre innerlich gekocht habe. Entzündungen stehen übrigens in enger Verbindung zu Wut und Zorn.

Das Gute daran, wenn man seiner Wut Luft macht, ist, dass sie sich Stück für Stück in Luft auflöst. Erinnerungen, die zuvor geschmerzt haben, fangen an zu verblassen und ihre emotionale Ladung zu verlieren. Und genau das ist es, was „emotionale Heilung“ bedeutet. Die Vergangenheit verliert die Macht, die sie die ganze Zeit über uns gehabt hat, und wir können Ereignisse, die uns damals verletzt haben, heute klar und voller Mitgefühl für uns selbst sehen.

Jeder „Brocken“, den wir auf diese Weise kleiner machen oder sogar ganz auflösen, hilft uns dabei, wieder ein Stückchen mehr selbst am Ruder unseres Lebens zu stehen, anstatt ferngesteuert von alten Mustern und vielen eigenen „roten Knöpfchen“ zu glauben, dass andere für unser Glück verantwortlich sind.

Unsere Hausaufgaben bestehen also darin, alles zu tun, was notwendig ist, um Stück für Stück wieder heil zu werden. Dabei ist der Weg das Ziel. Ich glaube, dass wir erst in dem Moment, in dem wir diese Inkarnation beenden, wieder vollständig im Einklang sind. Jedoch wird das Leben, mit jedem Aspekt, den wir ein bisschen heiler machen, ein bisschen leichter. Ich finde das unglaublich befreiend, denn es gibt kein Ziel. Es gibt nur den Weg selbst und niemand gibt uns vor wie schnell oder wie weit wir gehen müssen – oder ob wir ihn überhaupt gehen. Wir entscheiden selbst und tragen die volle Verantwortung für das was wir tun. Gleichzeitig sind wir aber auch von niemand anderem abhängig. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: Niemand kann sie daran hindern, sich selbst zu heilen. Niemand.

Vor diesem Hintergrund werde ich die emotionalen Aufräumarbeiten, die ich begonnen habe, so weit wie möglich fortführen, meinen Körper pflegen und ihn dabei unterstützen, wieder vollständig gesund zu werden und zwischendrin die Erholungspausen machen, die nach diesem wirklich anstrengenden „Schuljahr“ angezeigt sind. Wir sollten die Belastung, die wir alle sowohl durch den oft immer stressiger werdenden Alltag, als auch durch die anstrengenden energetischen Prozesse haben, nicht unterschätzen. Seien Sie gut zu sich. Gönnen Sie sich eine Pause. Gehen Sie in die Sauna oder trinken Sie einfach genüsslich eine Tasse Tee. Sorgen Sie gut für sich!

Ich wünsche Ihnen einen guten Abschluss des Jahres 2017 und einen guten Start in ein spannendes Jahr 2018.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Vortrag am Freitag abgesagt – Samstag Vormittag als Ersatz

Daniel MapelAus Mangel an Resonanz mussten wir den Vortrag mit Daniel Mapel, Hersteller der Wild Earth Tieressenzen, am Freitag Abend leider kurzfristig absagen.

Es gibt jedoch eine Alternative: Alle, die Daniel kennenlernen, aber sich nicht das gesamte Wochenende Zeit nehmen können, haben die Gelegenheit, am Samstag Vormittag zum Workshop dazuzukommen. Das Thema des Vormittags ist Daniel’s Arbeit und Informationen über seine Essenzen.

Der Preis für den Vormittag beträgt 30,00 EUR. Wir bitten um kurze Voranmeldung per Telefon unter 06021 22001 oder per E-Mail.

Über das gesamte Wochenende: Dieser neue Workshop schöpft aus den Vollen der langjährigen Erfahrung von Daniel Mapel in der therapeutischen Arbeit. Er zeigt einen Weg auf, wie wir mit den ungeheilten Verletzungen der eigenen Seele arbeiten, und letztlich unseren Frieden finden können. Jeder sprichwörtliche Wackerstein, den wir aus unserem Rucksack werfen, gibt uns zusätzliche Energie, die wir dafür nutzen können, um zu wachsen, uns zu entfalten, und glücklich zu sein. Weiterlesen …

Kurzbericht von der Internationalen Essenzenkonferenz in Mailand

Wie im letzten Newsletter angekündigt, fand über Pfingsten eine Internationale Essenzenkonferenz im schönen Mailand statt. Natürlich bin ich hingefahren, denn es waren eine ganze Reihe von Herstellern da, die ich nicht so oft persönlich treffe oder sogar noch nie persönlich getroffen habe.

So eine Konferenz ist für mich jedes Mal wie eine Reise zu einem anderen Planeten. Für eine Anzahl von Tagen taucht man in ein Feld ein, das geprägt ist von der Weisheit und dem Wissen der Essenzenhersteller – eine ganz besondere Atmosphäre voller Liebe und Herzlichkeit. Ich habe es genossen, meine Freunde Ann Callaghan (Indigo Essences), Tanmaya (Himalayan Flower Enhancers) und Andreas Korte (PHI Essences) wiederzusehen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Daniel kommt übrigens im Herbst für einen brandneuen Workshop zu uns (siehe https://blog.essenzenladen.de/2017/01/der-weg-der-heilung-unserer-seelischen-wunden/).

Cynthia Athina Kemp Scherer, Tanmaya und Ann Callaghan

Ganz besonders habe ich mich jedoch gefreut, Cynthia Athina Kemp Scherer (Desert Alchemy) und Vasudeva Barnao (Living Essences of Australia) das erste Mal persönlich zu treffen. Einer der Grundwerte, auf denen der Essenzenladen gebaut ist, ist Integrität. Deshalb vertreiben wir nur Produkte, bei denen wir die Hand ins Feuer legen können, dass die Essenzen und auch die Menschen, die sie herstellen, authentisch und integer sind. Seit jeher haben wir dafür ein gutes Gespür und deshalb war es keine Überraschung, dass Cynthia und Vasudeva auch persönlich in diesem Hinblick zu uns passen – die Essenzen tun es ja schon seit Jahren.

Während der Konferenz habe ich mich dann natürlich ganz gezielt in die Vorträge der beiden gesetzt. Was ich schon seit Jahren spüre und auch immer wieder sage, kam auch hier wieder voll zu Geltung: Wenn man einmal den Hersteller selbst erlebt und ihn über seine Essenzen sprechen hört, dann eröffnet sich ein vollständig neuer, tieferer Zugang zu den Essenzen, als wenn man „nur“ in Büchern darüber liest. Es entsteht eine Art energetisches Verständnis, das bei der Anwendung der Essenzen und insbesondere, wenn man andere damit unterstützt, eine neue, fundiertere Ebene eröffnet.

Es würde zu weit führen, die Vorträge von Cynthia und Vasudeva hier wiederzugeben, da sie jeweils einen ganzen Tag gedauert haben. Wichtig für mich war jedoch zu sehen, dass sowohl die Desert Alchemy Essenzen als auch die Living Essences of Australia auf einem grundsoliden Fundament an Erfahrungswerten, Beobachtungen und Rückmeldungen stehen, was unerlässlich für die saubere Erforschung von Blütenessenzen ist. Es gibt ja schließlich keine technischen Geräte, die die Wirkung unmittelbar messen können.

Meine Reise auf dem „Planeten Essenzia“ war nicht zuletzt auch wegen der wunderschönen Kulisse Mailands und des sommerlichen Wetters ein voller Erfolg. Das erworbene neue Wissen und die neuen energetischen Bande nutzen wir, um Sie als unsere Kunden noch besser beraten zu können. Wir freuen uns schon darauf.

Zu guter Letzt … (März 2017)

„Widerstand ist zwecklos!“ Dieser, unter anderem von den Borg in „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ inflationär gebrauchte Satz trifft ziemlich genau auf das zu, was gerade angesagt ist. Dabei geht es jedoch nicht um Aufgabe, sondern vielmehr um Hingabe. Es geht nicht um Kapitulation, sondern darum, dass wir flexibel sind wie das Wasser, das um alle Hindernisse herum fließt.

Ein Beispiel? Als ich letztens mein Judo-Kindertraining gehalten habe und dabei war, die soeben verwendete Weichbodenmatte alleine (die sind schwer!) aufzuräumen, haben sich die Kinder von der Seite dagegen geworfen und mich fast zu Fall gebracht. Ich hatte zwei Optionen: a) mich ärgern und Widerstand leisten, indem ich schimpfe und zumindest versuche, die Kinder zur Ordnung zu rufen. Oder b) ich passe mich der Situation an und mache das Beste daraus. An diesem Tag war ich ziemlich zentriert und geerdet, deshalb fiel es mir leicht, nach dem ersten leichten Anflug von Ärger die zweite Option zu wählen: Ich habe die Matte auf den Boden gleiten lassen, habe den Kindern ein paar Sekunden gegeben, um ihren „Sieg“ zu genießen, und dann haben wir alle gemeinsam die Matte (auf einmal gar nicht mehr so schwer!) aufgeräumt. Eine klassische Win-Win-Situation.

„Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden“ (John Lennon)

Selbst wenn man keinen Masterplan für das hat, was man gerade tut, ist es die Regel, dass Dinge anders kommen, als man sie erwartet hat. Und jedes Mal hat man die Wahl: leiste ich Widerstand oder nutze ich die neue Situation, um mein Ziel trotzdem zu erreichen, vielleicht sogar leichter und schneller als ich bisher gedacht habe.

Aber mal ganz ehrlich … das ist harte Arbeit! Und an manchen Tagen geht es viel leichter als an anderen. Es gibt vielleicht sogar Tage, an denen wir schon Haus aus so aus dem Gleichgewicht sind, dass wir zusätzliche Planänderungen und Herausforderungen nur schwer verkraften können. Wir sind Menschen. Wenn wir perfekt wären, dann wären wir nicht mehr hier, sondern würden schon von irgendjemandem als aufgestiegener Meister verehrt werden. Unsere Aufgabe ist es, die Kunst der emotionalen und mentalen Flexibilität zu üben und immer besser darin zu werden.

Eine, die sich genau dieses Ziel – sie nennt es „Emotionale Fitness“ – als Thema gewählt hat, ist Sandra Epstein, die Herstellerin der Ararêtama Regenwaldessenzen aus Brasilien. Sowohl ihre Essenzen als auch die Trainingsprogramme, die sie dazu entwickelt hat, drehen sich darum, unsere eigene Flexibilität zu verbessern, damit wir mit dem Fluss gehen und unser Ziel von den Wellen getragen erreichen können, anstatt ein Fels zu sein, der sich gegen die Veränderung sträubt und dabei Stück für Stück zu Sand zermahlen wird. Das Ararêtama Mandala ist ein geniales Programm dafür und gleichzeitig eine reichhaltige Sammlung von Ressourcen, die man auch einzeln nutzen kann.

Generell ist jede Art von Arbeit, die wir zur Selbstentfaltung, -erkenntnis und -verwirklichung tun, ein Schritt in genau diese Richtung. Je mehr wir unsere eingefahrenen mentalen und emotionalen Muster erkennen, die Ursachen dafür erforschen und die wahrscheinlich dafür verantwortlichen alten Verletzungen heilen, desto flexibler werden wir. Und je flexibler wir werden, desto leichter fällt es uns, auf dem Fluss des Lebens zu surfen. Ein toller Katalysator für diesen Prozess sind die Werkzeuge, die Daniel Mapel, Therapeut und Hersteller der Wild Earth Tieressenzen anzubieten hat, und zwar nicht nur die Essenzen, sondern vor allem auch die Dinge, die er in seinen Workshops unterrichtet und anleitet. Die nächste Gelegenheit, ihn persönlich zu erleben, ist im Oktober in Aschaffenburg.

Wenn Sie diesen Text lesen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie bereits erkannt haben, dass eines der wichtigsten Ziele im Leben ist, so oft und so lange glücklich zu sein, wie möglich. Gleichzeitig haben sie sicher auch schon bemerkt, dass der Zustand des Glückes, den wir uns alle so ersehnen, auf Dauer nicht durch materielle Dinge erzeugt werden kann. Der Schlüssel für das Tor zum Glücklichsein liegt einzig und alleine in uns selbst. Wenn wir dies verstanden haben, dann folgen daraus jedoch eine Reihe von Konsequenzen, die anfangs nicht alle bequem, aber auf lange Sicht unumgänglich sind:

  1. Es ergibt keinen, aber auch gar keinen Sinn, die Verantwortung für das eigene Glück anderen zuzuschieben. Wenn wir glücklich sind, dann deshalb, weil wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben, die richtigen Gedanken denken und die richtigen Dinge tun. Wenn wir unglücklich sind, dann nur deshalb, weil das nicht der Fall ist.
  2. Zwischen uns und unserem Glück ist in der Regel eine mehr oder minder dicke Isolierschicht, die aus folgenden Komponenten besteht: Schmerz aufgrund alter Verletzungen, Verhaltensmustern aufgrund alter Verletzungen, Gedankenmuster aufgrund alter Verletzungen, emotionale Muster aufgrund alter Verletzungen (fällt Ihnen etwas auf?)
  3. Der einzige Weg aus dem Schmerz und den alten Mustern ist, hindurch zu gehen. Alle Wege, die eine leichte und schnelle Lösung versprechen, ohne jemals wirklich hinzufühlen und hinzuschauen, kratzen letztlich nur an der Oberfläche und kommen schnell an ihre Grenzen.

Emotionale Flexibilität entsteht, wenn wir die Wahl haben, wie wir auf Trigger von außen reagieren. Wir alle kennen, die sprichwörtlichen kleinen roten Knöpfchen, die wie überall haben, und auf die andere Menschen nur drücken müssen, damit wir zuverlässig explodieren. Mit jedem Stück Ballast, das wir aus unserem Rucksack werfen, deaktivieren wir einen dieser Knöpfe und was dann passiert ist, dass wir auf einmal die Wahl haben, wie wir reagieren, wenn mal wieder jemand das alte Knöpfchen drückt. Klingt das nicht gut?

Die Wahrheit ist, dass es harte Arbeit ist, diesen Weg zu gehen. Es ist aber auch wahr, der Weg selbst das Ziel ist, das heißt, mit jedem Schritt, den wir gehen, wird der Rest des Weges leichter. Es gibt keine Etappen oder Zwischenziele, es gibt immer nur einen Schritt nach dem anderen. Und noch einmal: Mit jedem Schritt wird alles, was danach kommt, ein wenig leichter. Für mich ist das ein ziemlich tröstliches Prinzip.

Wie der Weg funktioniert, das ist eine der großen Aufgaben, die jeder Mensch für sich alleine lösen muss. Was für den einen perfekt ist, funktioniert beim einem anderen vielleicht gar nicht. Wir können in dieser Hinsicht nur ausprobieren und das suchen, was uns selbst weiterbringt. Gleichzeitig ist es so, dass uns niemand diese Arbeit abnehmen kann. Es gibt keine Abkürzung, keine Wundermittel, keine Zauberei – nur Mut und hochgekrempelte Ärmel. Aber es gibt Werkzeuge, die uns dabei helfen können. Eines davon sind natürlich Essenzen ;-)

Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne wunderschöne Märztage, in denen der Frühling seinen Einzug bei uns hält.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Balanced Child (Wild Earth)

Wild Earth: Balanced ChildPassend zum „Zu guter Letzt“ haben wir eine Mischung als Essenz des Monats ausgesucht, die das Thema so gut unterstützt, wie keine andere: Balanced Child (Kind im Gleichgewicht).

Von den Wild Earth Tieressenzen gibt es eine Reihe von sechs Tierkinderessenzen (Wild Child Essences), die uns dabei unterstützen können, diese alten, nicht befriedigten Bedürfnisse und die damit verbundenen Probleme heute zu lösen. Manchmal ist es jedoch gar nicht so leicht, herauszufinden, welches Thema im Vordergrund steht und mit was man zuerst arbeiten sollte. Deshalb gibt es seit einiger Zeit die Mischung „Balanced Child“. Diese enthält alle sechs Tierkinderessenzen und ist ein wunderbarer Einstieg in die Heilung des inneren Kindes, weil sie auf eine breit angelegte Art und Weise zuerst einmal für eine Grundstabilität sorgt. Danach kann man spezifische Themen ansehen und bearbeiten.

Natürlich ist sind die Tierkinderessenzen auch (und besonders) hilfreich für „tatsächliche“ Kinder. Die sechs Einzelessenzen in der Mischung sind:

  • Fawn (Rehkitz) – Fördert Sanftheit und Unschuld
  • Wolf Pup (Wolfswelpen) – Um zu wissen, dass wir dazugehören
  • Elephant Calf (Elefantenkalb) – Um sich sicher und unterstützt zu fühlen
  • Lion Cub (Löwenjunges) – Für Mut und Stärke
  • Dolphin Calf (Delphinkalb) – Um sich selbst zu lieben und zu nähren
  • Bear Cub (Bärenjunges) – Um sich der eigene Gefühle gewahr zu sein

Im Rahmen der Essenz des Monats bieten wir Ihnen die Balanced Child Mischung wie immer als 30 ml Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR an. Zuätzlich ist die Essenz auch als 30 ml Stockbottle erhältlich.

An dieser Stelle möchten wir auch auf den Workshop mit Daniel Mapel zum Thema Hinweisen: Der Weg der Heilung für das Innere Kind, 14./15. Oktober 2016 in Aschaffenburg.

http://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Der Weg der Heilung unserer seelischen Wunden

Daniel MapelNach längerer Zeit kommt Daniel Mapel, Therapeut und Hersteller der Wild Earth Tieressenzen, wieder nach Deutschland. Er bringt dieses Mal einen ganz neuen Workshop mit:

Der Weg der Heilung unserer seelischen Wunden
14./15. Oktober 2017, Aschaffenburg

Dieser neue Workshop schöpft aus den Vollen der langjährigen Erfahrung von Daniel Mapel in der therapeutischen Arbeit. Er zeigt einen Weg auf, wie wir mit den ungeheilten Verletzungen der eigenen Seele arbeiten, und letztlich unseren Frieden finden können. Jeder sprichwörtliche Wackerstein, den wir aus unserem Rucksack werfen, gibt uns zusätzliche Energie, die wir dafür nutzen können, um zu wachsen, uns zu entfalten, und glücklich zu sein.

Übungen, die einzeln, paarweise oder in Kleingruppen durchgefüht werden, geben uns während des Seminars die Gelegenheit, sanft Verbindung mit dem Teil von uns aufzunehmen, der aufgrund alter oder aktueller Ereignisse zutiefst verletzt ist. Daniel stellt Werkzeuge und Methoden vor, wie wir Schritt für Schritt den Weg der Heilung unserer seelischen Wunden gehen können. Im Rahmen des Workshops werden wir die Healing Path Essenzen und die Unterstützung, die sie uns auf diesem Weg geben können, ausführlich besprechen. Abgerundet wird das Wochenende durch mehrere tief gehende, geführte Meditationen.

Daniels Workshops zeichnen sich dadurch aus, dass sie allen Teilnehmern einen liebevollen und geschützten Rahmen anbieten, um im eigenen Tempo Schritte zur eigenen Heilung zu gehen, ohne dass dabei von irgendeiner Seite Druck ausgeübt wird. Jeder entscheidet selbst wie weit oder tief er geht – und die Erfahrung zeigt, dass die Teilnehmer immer mit einem vollständig neuen oder viel tieferen Verständnis für sich und die eigene Seele und Emotionen nach Hause gehen.

Wir freuen uns schon sehr, Daniel endlich wieder bei uns zu haben und sind auf seinen neuen Workshop gespannt!

Datum: 14./15. Oktober 2017
Ort: Aschaffenburg
Preis: 299,00 EUR
Sprache: Englisch mit deutscher Übersetzung
Voraussetzungen: keine

Chimpanzee (Wild Earth Tieressenzen)

Wild Earth: ChimpanzeeIm „Zu guter Letzt“ dieses Monats geht es um das Thema Einfachheit – und Einfachheit ist das Schlüsselwort für die Chimpanzee Essenz von Daniel Mapel und seinen Wild Earth Tieressenzen.

Stellen Sie sich vor, sie liegen auf einer grünen Wiese, im Mund einen Grashalm. Die Sonne scheint und das Leben ist einfach nur schön, leicht und unkompliziert. Diese Qualitäten hilft die Chimpanzee Essenz in unserem Leben zu entwickeln.

Sie hilft dabei, sich mit der Einfachheit und der Freude zu verbinden, einfach nur am Leben zu sein. Sie stärkt die Verbindung mit anderen und unterstützt diejenigen, die sich schüchtern oder wenig selbstbewusst fühlen. Chimpanzee hilft dabei, sich selbst vollständig im Menschsein zu akzeptieren. Zusätzlich unterstützt die Essenz Verspieltheit, Neugier und den Selbstausdruck.

Ein salopper, aber nichts destotrotz wahrer Spruch lautet: „Nehmen Sie das Leben nicht zu ernst – wir alle kommen hier eh nicht lebend raus.“ Mit der Chimpanzee Essenz gelingt es ihnen hoffentlich, diesen Spruch mehr als bisher zu beherzigen.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR bei uns erhältlich.

http://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Update für den Wild Earth Arbeitsordner

Wild Earth ArbeitsordnerDie Veröffentlichung der neuen Inner Dog Essences von Daniel Mapel führt natürlich auch zu einem Update bzw. einer Erweiterung des Arbeitsordners zu den Wild Earth Tieressenzen. Es wurden die neuen Essenzen eingefügt und die Texte zu den Sharing Love Essenzen geringfügig erweitert.

Der Wild Earth Arbeitsordner hat ca. 150 Seiten und ist ein Werkzeug für die tägliche Arbeit mit den Essenzen in der Praxis. Er enthält alle existierenden Wild Earth Einzelessenzen und Mischungen, die komplette Einleitung aus dem Buch „In das Herz der Wildnis“ und eine durchnummerierte Testliste mit allen Essenzen. Der vollständige Arbeitsordner ist ist bei uns im Essenzenladen zum Preis von 39,90 EUR erhältlich.

Das Update ersetzt bzw. erweitert 18 Seiten und ist bei uns zum Preis von 5,00 EUR inkl. Versand erhältlich. Bitte beachten Sie: Das Update ist nicht über unseren Shop erhältlich. Bitte schreiben Sie uns deshalb einfach eine E-Mail.

Working Dog (Wild Earth)

Wild Earth: Working DogDie Essenz des Monats April hat damit zu tun, dass wir die Ärmel hochkrempeln und ins Handeln kommen. „Working Dog“ (Arbeitshund) von aus der brandneuen Serie der Inner Dog Essences von Daniel Mapel und seinen Wild Earth Tieressenzen kann uns auf zwei verschiedenen Ebenen helfen: Einerseits, wenn es darum geht, auf der Arbeit, zuhause oder im Hobby mit Freude die Dinge zu erledigen, die getan werden müssen, andererseits, damit wir salopp gesagt unseren Hintern in Bewegung setzen und die Dinge tun, die notwendig sind, um unseren Herausforderungen im Leben zu begegnen.

Die Essenz gibt kraftvolle Unterstützt dabei, sich in die mit Enthusiasmus, Verspieltheit und Freude in die Arbeitswelt zu stürzen! Sie unterstützt Durchhaltevermögen und Engangement, damit man am Ball bleibt und großartige Dinge mit Konzentration und Freude erreichen kann.

Sie kann uns auch dabei unterstützen, die Arbeit zu finden, die wirklich zu unserem Seelenplan und Daseinszweck passt. Und sie hilft uns Arbeit – im wörtlichen aber auch im übertragenen Sinne – als einen gesunden und bedeutsamen Teil des Lebens zu erfahren.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche für 9,90 EUR bei uns erhältlich.

http://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html