Die Macht der Wahl

von Sabina Pettitt,
Pacific Essences

Die Macht der Wahl ist vielleicht die einzige wahre Macht, die wir überhaupt haben. Ich erinnere mich daran, wie ich vor vielen Jahren auf einem Retreat mit Ram Dass war. Ein Teilnehmer fragte ihn, ob er noch einmal eine Psychotherapie machen würde – in den 70er Jahren hatte er 25.000 Dollar ausgegeben, um sich „reparieren“ zu lassen. Als er dem Therapeuten damals erzählte, dass er einen Job in Harvard angeboten bekommen hatte, sagte dieser: „Den können Sie nicht annehmen – Sie sind noch nicht geheilt.“

Ram Dass antwortete dem Teilnehmer also: „Psychotherapie ist in Ordnung, wenn Dein Therapeut davon überzeugt ist, der Buddha zu sein und er oder denkt, dass auch Du der Buddha bist.“ Er fuhr fort und erklärte, dass es egal ist, wie viele Daten man über einen Menschen hat – Genetik, frühkindliche Einflüsse, sozio-ökonomischer Status, Rassenzugehörigket, Religion, Ausbildung etc. Man kann dennoch nur 25 % des menschlichen Verhaltens vorhersagen.

Wenn es also keine Erklärung und keine Notwendigkeit gibt, „repariert“ zu werden, dann ist vielleicht unsere einzige wirkliche Hoffnung, dass wir unsere Fähigkeit schulen, gute Entscheidungen zu treffen.

„Lass Dich von dem stärkeren Zug leiten, der von dem kommt, was Du wahrhaft liebst.“ – Rumi

Ein Kurs in Wundern sagt, es gibt nur zwei mögliche Entscheidungen – Liebe oder Angst: „Alles, was nicht Liebe ist, ist Angst“. Und noch spezifischer: „Jede Wahl, die man trifft, ist entweder ein Ausdruck von Liebe oder ein Ausdruck von Angst. Es gibt keine andere Möglichkeit.“

Es gibt tausende Weinsorten,
die uns in den Kopf steigen können.
Glaube nicht, dass alle Ekstasen gleich sind.

Jedes Objekt, jedes Wesen ist ein Gefäß voller Freude.
Trinke aus den Gefäßen der Heiligen,
nicht aus den anderen.
Sei ein Genießer,
und probiere mit Vorsicht.
Unterscheide wie ein Prinz.
Jeder Wein berauscht Dich;
wähle den reinsten,
der nicht durch Angst getrübt ist.
Trinke einen Wein, der Deine Seele berührt.

– Rumi

Die Macht der Vergebung

Ich habe schon in der Vergangenheit darüber geschrieben, wie sehr ich Menschen bewundere, die in den extremsten Situationen großartige Entscheidungen getroffen haben. Menschen wie Viktor Frankl, der im Zweiten Weltkrieg als Gefangener in einem Konzentrationslager war und nach seiner Befreiung wieder als Psychiater arbeitete. Er hat ein Buch mit dem Titel „Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn“ geschrieben, in dem er unter anderem beschreibt, welche Einstellungen und Überzeugungen Menschen, die den KZ-Horror überlebt hatten, kultiviert haben, um zu überleben.

In meinen früheren Artikeln habe ich mich mehr auf die Macht der Vergebung und des Vergebens fokussiert. Heute möchte ich betonen, dass man – bevor man überhaupt vergeben kann – bewusst wählen muss, wie man auf jede Situation reagiert und wer man in dieser Situation sein möchte.

Und hier kommen die Essenzen ins Spiel: Sie unterstützen unsere Intentionen, Wünsche, Hoffnungen und Träume in Bezug auf wer wir sein können.

Jede Einzelessenz hat bestimmte Qualitäten, die sie uns zur Verfügung stellt, damit wir neue Reaktionen auf die Situationen in unserem Leben kultivieren können, die in uns Angst, Zorn oder eine Vielzahl anderer toxischer Emotionen hervorrufen, die die Lebenskraft aus uns saugen. Doch zuerst müssen wir die Möglichkeit akzeptieren, dass wir alleine am Steuer unseres Lebens stehen und jederzeit neu wählen können!

Liebe Grüße und Namasté
Sabina Pettitt

P.S. Die folgenden Essenzen sind eine großartige Unterstützung dabei:

  • Pipsissewa – die Essenz der Entscheidung, löst Ungewissheit auf.
  • Twin Flower – unterstützt uns dabei, nicht zu urteilen.
  • Poplar – für besseren Kontakt zu unserer Seele, unterstützt die Entscheidungsfindung.
  • Lily of the Valley – lässt uns durch Einfachheit die Freiheit der Wahl erkennen.
  • Grass Widow – um alte Überzeugungen und begrenzende Muster loszulassen
  • Selenite – um die Sinne auf die innere Wahrheit zu fokussieren.
  • Being Peace – um inneren Frieden und Gleichmut zu kultivieren.

Paw Paw – die Essenz der Überwältigung und Entscheidung

Paw Paw (Australische Buschblüten Essenzen)

von Ian White (Australische Buschblüten Essenzen)

Die allererste Buschblüten Essenz, die ich jemals hergestellt habe, war Paw Paw, und zwar im Jahr 1986, also vor 33 Jahren. Ich begann darüber zu reflektieren, nachdem ich vor kurzem ein Zitat von Abraham zum Thema Überwältigung gelesen hatte (siehe unten). Paw Paw ist DIE Essenz, wenn wir uns überwältigt fühlen und genau deshalb ist sie Teil sowohl der Calm & Clear als auch der Cognis Essenz.

„Das Gefühl der Überwältigung ist Dein Indikator, dass Du Dir selbst den Zugang zu allen Arten von Kooperation verweigerst, die dir helfen würden, würdest Du sie nur zulassen. Je freier Du Dich dabei fühlst, Zeit und Geld auszugeben, desto mehr Türen werden sich öffnen, Menschen werden Dir helfen, und erfrischende und produktive Ideen werden Dir in den Sinn kommen. Die Umstände und Ereignisse werden sich von selbst entfalten. Wenn Du veränderst, was Du fühlst, erhältst Du Zugang zu der Energie, die Welten erschafft. Sie steht Dir jederzeit zur Verfügung.

Auszug aus „The Law of Attraction – Geld“, Esther & Jerry Hicks

Ich habe die Essenz das erste Mal während einer Kinesiologie-Konferenz hergestellt, die von Dr. Bruce Dewe und seiner Frau Joan geleitet wurde. Es waren Kinesiologen aus ganz Australien angemeldet, und Bruce hatte die Konferenz als ungezwungenen Event angekündigt – ein wenig Kinesiologie, viele Cocktails und viel Gelegenheit, sich zu entspannen. Besonders das Letztgenannte schien sehr attraktiv zu sein, denn die meisten Teilnehmer kamen ziemlich gestresst und überwältigt an, und versuchten noch auf den letzten Drücker alle möglichen Dinge zu regeln, damit sie sich die zehn Tage aus ihrer Praxis freischaufeln konnten. Die Teilnehmer wussten bedauerlicherweise nicht, dass Bruce sich im letzten Moment entschieden hatte, sie alle als Versuchskaninchen für seinen neuen Workshop zu verwenden, den er zwei Wochen später beim Internationalen Touch for Health Faculty Treffen in den USA präsentieren wollte. Für mich persönlich erwies sich das allerdings als glücklicher Zufall.

Keiner der Teilnehmer war auf einen knallharten Workshop eingestellt, umso mehr als dass Bruce ihn auch noch von acht auf sechs Stunden Unterricht pro Tag komprimiert hatte. Am Ende des zweiten Tages waren die meisten Teilnehmer vollkommen überwältigt! Zu diesem Zeitpunkt bemerkte ich einen mit Blüten übersäten Paw Paw Baum in der Nähe des Veranstaltungsortes und erhielt die Botschaft, dass ich mit ihm eine Essenz herstellen sollte. Ich hatte da noch keine Ahnung, dass sie Menschen helfen würde, die sich überwältigt fühlen – das Universum wusste es jedoch offensichtlich schon. Dies war nur eine von vielen Lektionen zum Thema Synchronizität, die ich bei der Herstellung von Essenzen erlebt habe. Es war wunderbar, so viele Menschen zu haben, die die Essenz ausprobierten, insbesondere, weil sie durch den kinesiologischen Muskeltest klar die Wirkung einer einzelnen Dosis der Paw Paw Essenz messen konnten.

Ich habe diese erste Essenz gemeinsam mit meinem guten Freund James Burgin am dritten Morgen vor dem Unterricht hergestellt. Wir sind dann in den Workshop gegangen und haben die dicken, saftigen Paw Paw Blüten in angenehm kühlem Wasser in der heißen tropischen Sonne stehen lassen. Ich war etwas besorgt, denn ich fürchtete, dass die Kühe, die ich in der Nähe gesehen hatte, sie als leckeren Snack betrachten würden! Deshalb habe ich einen energetischen Schutz um die Schale gelegt, bevor ich wegging, und ich hoffte und vertraute, dass dies genug sein würde. Als ich nach dem Mittagessen nachsah, konnte ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, weil die Schale noch immer unberührt dastand. Nur einige Meter entfernt konnte man jedoch einige Kuhfladen sehen. Offensichtlich hatte etwas die Tiere davon abgehalten, ihr Ziel zu erreichen.

Später habe ich die Essenz an vielen verschiedenen tropischen Orten in Australien hergestellt, am häufigsten etwa 20 Kilometer außerhalb von Broome in der Kimberley Gegend im Nordwesten Australiens. Dort gab es ein großes Grundstück, das zu einem Biocafé gehörte. Leider hat der Inhaber es vor kurzem verkauft und der neue Besitzer hat alle Paw Paw Bäume gerodet. Deshalb habe ich die neue Paw Paw Essenz an der Sunshine Coast in Queensland hergestellt – viel näher an Sydney, wo ich lebe. Meine Reisen nach Broome haben immer zwei Flugetappen benötigt, eine fünfstündige und eine dreistündige!

Wenn ich die Essenz herstelle, benutze ich immer in etwa gleich viele männliche und weibliche Blüten, obwohl letztere größer sind. Paw Paw Bäume sind entweder männlich oder weiblich – ganz selten findet man einen zweigeschlechtlichen. Inzwischen habe ich das Problem, dass viele Menschen ihre männlichen Bäume fällen, weil deren Früchte nicht essbar sind. Die männlichen Blüten hängen an langen Stängeln am Stamm und produzieren nur kleine Früchte, die nicht die hohe Qualität der saftigen, weiblichen Früchte haben, die man normalerweise kaufen kann.

Aus medizinischer Sicht enthält Paw Paw das Enzym Papain, das uns dabei hilft, Proteine zu verdauen. Die Blütenessenz unterstützt ebenfalls die Verdauung, jedoch von Ideen und Informationen. Sie hilft uns dabei, große Informationsbrocken in kleinere, besser verwertbare Teile zu zerlegen. Wenn wir uns überwältigt fühlen, dann liegt das normalerweise daran, dass wir überlastet sind, oder dass zu viele Informationen auf uns einströmen, die wir nicht in kleinere Einheiten zerlegen und verarbeiten können. Die Folge ist ein Zustand der Überwältigung, in dem wir oft auch Selbstmitleid haben. Vielleicht sollten wir lieber die Paw Paw Essenz nehmen!

Der Baum besitzt einen sehr dünnen Stamm, der sich am oberen Ende in ein großes Blätterdach verzweigt, das große, schwere Früchte trägt. Er ist deshalb sehr kopflastig und symbolisiert jemanden, der viel um die Ohren hat.

Eine weitere wunderbare Qualität dieser Essenz ist, dass sie uns dabei hilft, uns zwischen zwei Optionen zu entscheiden. Sie gibt uns einfacheren Zugang zu unserem Höheren Selbst, das die Antworten auf alle unsere Probleme und Dilemmas kennt – also auch, welche Entscheidung zu unserem höchsten Wohl ist. Wenn wir vor einer großen Entscheidung in Bezug auf unseren Beruf, unsere Beziehung oder den Ort an dem wir leben wollen, stehen, fühlen wir uns schnell überwältigt. In solchen Situationen ist Paw Paw eine hervorragende Unterstützung.

Mit viel Liebe, Licht und Respekt
Ian White

Corn – die Essenz der Weggabelung

Lila Devi (Spirit-in-Nature Essences)

von Lila Devi
(Spirit-in-Nature Essences)

Guten Freunden gibt man oft Spitznamen, und viele Menschen haben diese Art von Beziehung zu den Spirit-in-Nature Essenzen. Sie überraschen, lehren und begeistern uns auch nach vielen Jahrzehnten immer wieder aufs Neue. Die Corn Essenz hat aus diesem Grund vor Kurzem den Namen „Die Essenz der Weggabelung“ erhalten.

Im „Handbuch der Blütenessenz-Heilung“ steht:

„Mais (Corn) ist das einzige Getreide, das aus Amerika stammt. Es wird inzwischen in vielen Regionen der Welt angebaut – in tropischen wie in subtropischen Ländern. Vermutlich hat man Mais schon vor siebentausend Jahren in Mexiko angebaut. Neben seiner Eigenschaft als Nahrungsmittel haben die nordamerikanischen Indianer, die Inkas, Mayas und Azteken, ihn als Währung, Schmuck, Baumaterial und zu dekorativen Zwecken benutzt. Als einjähriges Gras braucht der Mais drei bis fünf Monate zum Reifen. Die weiblichen Blüten sitzen tiefer am Stengel, die männlichen Blüten bilden fedrige Büschel an der Spitze. Er ist leicht verdaulich, hat viele Faserstoffe, ist reich an Magnesium und Phosphor und gut für Gehirn und Nervensystem. Maismehl, Kerne und Kolben können therapeutisch eingesetzt werden, um den Cholesterinspiegel zu senken, das Verdauungssystem zu regulieren, die Nieren zu kräftigen und Hautunreinheiten zu beseitigen.“

Vor kurzem zeigte sich in einem Beratungsgespräch die Corn Essenz als erste in der Reihe von fünf Blütenessenzen, die ich normalerweise eine nach der anderen, und nicht gemeinsam als Mischung empfehle. Es stellte sich heraus, dass Alicia gerade an einem Wendepunkt in ihrem Leben war. Wenn wir uns in dieser Situation befinden, braucht es oft einen größeren Energieschub, wenn wir uns mit massiven Veränderungen auseinandersetzen müssen, uns vom Alten befreien und mit Volldampf in eine unbekannte Zukunft steuern. Manchmal geht es dabei um das neue Schuljahr, einen neuen Job, eine neue Wohnung oder das Leben mit einem neuen Partner. Manchmal braucht es jedoch auch einfach einen Wechsel der Intention, so wie in dieser Sitzung.

Alicias aufschlussreiche Aussage dazu war: „Irgendwie sind die Dinge zur Ruhe gekommen. Jetzt ist es für mich an der Zeit, bewusstere Entscheidungen darüber zu treffen, wie ich in dieser Welt leben möchte.“

Im Herbst würde sie, wie in den letzten 20 Jahren, ein neues Schuljahr als Lehrerin an einer Highschool beginnen. Ihre Tochter war schon vor einigen Jahren von Zuhause weggezogen und sie litt am „Leeres-Nest-Syndrom“, dieser lebensverändernden Zeit, wenn eine Mutter sich quasi selbst neu (er-) finden muss. Gleichzeitig lebte ihre eigene Mutter schon seit einiger Zeit in der Nähe in einem Heim, das sich fürsorglich um die zunehmenden Symptome ihrer Parkinson-Erkrankung kümmerte.

Dennoch musste sich in ihrem Inneren etwas ändern. Sie fühlte, dass alte, wohlbekannte Aufgaben neu angegangen und mit frischer Energie ausgeführt werden wollten. Die Mais Essenz ist immer dann angezeigt, wenn wir uns selbst an einer Weggabelung in unserem Leben befinden.

Zu guter Letzt … (September 2017)

Wie treffen Sie Entscheidungen? Denken Sie alles intensiv durch? Machen Sie eine Liste mit Argumenten pro und contra für jede Option? Lassen Sie sich beraten – vielleicht durch Freunde oder einen Fachmann? Je nach Größe und Tragweite der Entscheidung mache ich all das. Allerdings beeinflusst das meine Entscheidung nur etwa zur Hälfte. Die anderen 50 % kommen aus der Frage: „Wie fühlt es sich an?“.

Ich habe in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal darüber geschrieben, für wie wichtig ich es halte, die Intuition mit in den Prozess der Entscheidungsfindung einzubeziehen. Ich könnte auch noch ausführlich darüber schreiben, wie mein Bauchgefühl mich schon einige Male davor bewahrt hat, mich für objektiv „richtige“ Optionen zu entscheiden, die sich dann im Nachhinein als ziemlich schlecht oder als fauler Kompromiss herausgestellt haben. Aber darum geht es mir heute nicht.

Je weiter wir uns entwickeln, desto wichtiger ist es, dass wir dem Weg unseres Herzens folgen. Das Bauchgefühl bei Entscheidungen mit einzubeziehen ist dazu unerlässlich. Die Intuition ist jedoch wie ein Muskel: Wenn wir sie nicht regelmäßig und intensiv benutzen, dann ist sie untrainiert und schwach. Und je häufiger wir sie benutzen, desto stärker und klarer wird sie.

Insbesondere, wenn wir gerade erst begonnen haben, unsere „Bauch(gefühl)muskeln“ zu trainieren, kann es uns schwerfallen, die Intuition aus dem allgemeinen Wirrwarr von Gedanken und Gefühlen herauszuhören. Und selbst wenn wir unsere Intuition bereits virtuos benutzen, ist es hilfreich, sich immer wieder die folgende Frage zu stellen:

„Fühlt es sich wirklich GUT an, oder fühlt es sich nur weniger schlecht an?“

Das ist ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied! Und insbesondere, wenn es um große Entscheidungen geht, sollten Sie sich mit „weniger schlecht“ nicht zufriedengeben. Bei den wirklich wichtigen Entscheidungen in unserem Leben – Beruf, Wohnung, Partner – sollte kein Spielraum für faule Kompromisse vorhanden sein. Wenn Sie aus einer für Sie negativen Situation in eine andere Situation wechseln, die vielleicht ein bisschen weniger, aber immer noch negativ ist, was haben Sie dann gewonnen?

Wenn eine Option sich wirklich gut anfühlt, dann werden Sie sich darauf freuen, sie umzusetzen. Sie werden sich auf das Gefühl freuen, das Sie haben werden, wenn die Option Realität geworden ist. Im Gegensatz zum Verstand, der sich vielleicht Gründe ausdenkt, warum das alles nicht funktionieren kann, wird ihr Bauch bei dem Gedanken an die Option vollkommen wohlig und ruhig sein. All das sind Hinweise darauf, dass Ihre Intuition Ja sagt. Und noch einmal: Je wichtiger die Entscheidung, desto wichtiger ist es, dass auch Ihre Intuition mit im Boot ist und zustimmt. Im August 2014 habe ich geschrieben:

„Ich gehe so weit zu sagen, dass es besser ist, bei Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen lieber nein zu sagen, wenn man nicht zu 100 % ja sagen kann.“

In den drei Jahren, die seither vergangen sind, ist es aus meiner Perspektive noch viel wichtiger geworden, dieses Prinzip zu berücksichtigen, denn energetisch gesehen funktionieren faule Kompromisse heute noch viel weniger, als sie es jemals getan haben. Die gute Nachricht dabei ist, dass der Lösungsansatz, den ich damals angeboten habe, heute immer noch (und sogar noch besser) funktioniert:

„Manchmal reicht es aus, wenn man an den Parametern der Entscheidung dreht, bis man ein vollständig gutes Gefühl hat, manchmal braucht es zuerst einen Umweg, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Und manchmal ist es auch notwendig, dass man das Ziel als Ganzes infrage stellt. Egal, was davon zutrifft – wenn wir uns angewöhnen, große Entscheidungen nur so zu treffen, dass wir vollständig und bedingungslos ja sagen können, dann machen wir uns das Leben auf jeden Fall ein ganzes Stück leichter und angenehmer.“

Wir sind nicht auf der Erde, um zu leiden – wir sind hier, um uns zu entfalten und Spaß daran zu haben. Bei der Wahl unserer Entscheidungen ist unser Bauchgefühl das Werkzeug, das uns so gut wie kein anderes dabei helfen kann, in die Richtung zu gehen, die uns zu mehr Freiheit und Entfaltung führt. Und wenn Sie in Zukunft große Entscheidungen treffen müssen, dann könnten Sie folgende Vorgehensweise ausprobieren:

  1. Werden Sie sich darüber klar, welche Optionen es gibt, egal ob in Ihren Augen realistisch oder nicht. Unsere eigene Vorstellung davon, was realistisch ist, ist lächerlich klein im Vergleich zu dem, was tatsächlich machbar ist.
  2. Sortieren Sie alle Optionen aus, die sich schlecht anfühlen.
  3. Teilen Sie die restlichen Optionen in zwei Gruppen auf: diejenigen bei denen Ihr Bauchgefühl „Ja aber“ sagt, und diejenigen, bei denen Ihr Bauchgefühl klar „Ja“ sagt. Legen Sie die „Ja aber“ Gruppe vorerst beiseite.
  4. Prüfen Sie die Optionen aus der „Ja“ Gruppe auf Machbarkeit. Stellen Sie sich die Fragen: „Was muss ich tun, um das möglich zu machen?“ „Wie kann ich vorgehen?“ „Wer kann mir dabei helfen?“ „Werde ich langfristig damit glücklich sein?“ Investieren Sie Zeit und Gehirnschmalz in die Beantwortung der Fragen. Lassen Sie sich nicht vom kleinen Verstand abbringen, der Ihnen vielleicht einreden will, dass Sie zu klein/dumm/arm/alt oder sonst etwas sind, um Ihr Ziel zu erreichen.
  5. Sollten Sie dabei immer wieder gegen Wände und verschlossene Türen rennen, wenden Sie sich der „Ja aber“ Gruppe zu. Fragen Sie sich selbst: „Was muss ich verändern, damit aus dem „Ja aber“ ein klares „Ja“ wird. Wenn Sie dabei erfolgreich sind, dann stecken Sie die veränderten Optionen in die „Ja“ Gruppe und gehen zurück zu Schritt 4.

Geht man vornherein mit einer klaren Vorstellung davon, was möglich ist, in einen Entscheidungsprozess hinein, limitiert man sich selbst unnötig. Wenn man jedoch im ersten Schritt alle Optionen zulässt, ist man oft erstaunt, über die Vielzahl und Einfachheit der zur Verfügung stehenden Optionen. Und wenn man die Intuition als gleichberechtigten Partner in seine Entscheidungen mit einbezieht, dann können Wunder geschehen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

 

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Zu guter Letzt … (August 2014)

Kompromiss:
Die Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft, unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen. (Wikipedia)

Rücksicht:
Verhalten, das die besonderen Gefühle, Interessen, Bedürfnisse, die besondere Situation anderer berücksichtigt, feinfühlig beachtet. (Duden)

Carsten SannEiner der Grundpfeiler menschlichen Zusammenlebens ist die Fähigkeit, Rücksicht zu nehmen und Kompromisse einzugehen. Wenn jeder Mensch jederzeit und ohne auf die Bedürfnisse anderer zu achten das täte, was er gerade will, dann wäre die Welt ziemlich chaotisch und wir hätten als Spezies wohl noch nicht geschafft von den Bäumen herunterzuklettern.

Rücksicht und Kompromisse bestimmen unser tägliches Leben: Wir sind morgens leise, damit wir das Familienmitglied, das ausschlafen kann, nicht aufwecken, wir nehmen der Umwelt zuliebe den Zug zur Arbeit, obwohl wir länger unterwegs sind als mit dem Auto, wir schauen uns zusammen mit unserem Partner einen Film an, der uns eigentlich gar nicht wirklich interessiert oder einigen uns auf ein Gericht zum Mittagessen, obwohl wir eigentlich Appetit auf etwas anderes gehabt hätten.

Es ist gut, dass wir als Menschen in der Lage sind, unsere eigenen Bedürfnisse auch mal hintanzustellen – das vermeidet eine Menge Auseinandersetzungen und damit die unnötige Verschwendung unserer Lebensenergie.

Nicht immer ist jedoch ein Kompromiss die bestmögliche Lösung für einen Konflikt, ganz besonders, wenn er faul ist. So sehr Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft in den kleinen Dingen des Lebens hilfreich sind, so sehr können sie uns bei großen Entscheidungen schaden. Wenn man an den Weggabelungen des Lebens faule Kompromisse eingeht, dann sorgt man automatisch dafür, dass man leidet, oder zumindest nicht so glücklich ist, wie man sein könnte. Deshalb möchte ich Sie in diesem „Zu guter Letzt“ dazu aufrufen, in Bezug auf die großen Dinge im Leben keine faulen Kompromisse einzugehen. Gar keine!

Wahrscheinlich kennen die meisten von Ihnen das Prinzip: Obwohl unser Herz uns auffordert, nach der Schule einen künstlerischen Beruf zu erlernen, wählen wir auf Drängen unserer Eltern die „Sicherheit“ und lernen Bankkaufmann. Obwohl wir mit unserem Partner eigentlich nicht mehr glücklich sind und uns lieber trennen wollen, willigen wir ein es noch einmal zu probieren. Manche gehen dabei sogar so weit, ein Kind zu zeugen, in der Hoffnung, die kaputte Beziehung damit zu kitten. Oder wir nehmen die neue Wohnung, die fast perfekt ist, nur um dann festzustellen, dass unser Bauchgefühl uns nicht getrogen hat und es doch noch einen Nachteil gibt, der uns erst zu spät bewusst wird.

Der sicherste Indikator für einen faulen Kompromiss ist dieses nagende Gefühl im Bauch, das uns sagt, dass hier etwas nicht stimmt. Die rationalen Argumente mögen für die Angelegenheit sprechen und vielleicht freuen wir uns sogar auf das, was kommt, aber da ist das Grummeln in der Magengrube, das unsere Freude trübt. Dieses Gefühl ist unser angeborenes Alarmsystem, das uns vor falschen Entscheidungen warnt, und damit wären wir wieder – wie immer, wenn es um Entscheidungen geht – beim Bauchgefühl und der Intuition angelangt. Wir haben dieses wunderbare eingebaute „Navigationssystem“, also nutzen wir es doch.

Wenn wir bei den kleinen, alltäglichen Entscheidungen unser Bauchgefühl ignorieren, holen wir uns vielleicht bildlich gesprochen manchmal eine blutige Nase. Wenn wir dies jedoch mit den großen und wichtigen Entscheidungen tun, können die Konsequenzen verheerend für unser Leben sein.

Je größer die Entscheidung, desto kleiner ist der Spielraum für faule Kompromisse. Ich gehe so weit zu sagen, dass es besser ist, bei Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen lieber nein zu sagen, wenn man nicht zu 100 % ja sagen kann. Manchmal reicht es aus, wenn man an den Parametern der Entscheidung dreht, bis man ein vollständig gutes Gefühl hat, manchmal braucht es zuerst einen Umweg, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Und manchmal ist es auch notwendig, dass man das Ziel als Ganzes infrage stellt. Egal, was davon zutrifft – wenn wir uns angewöhnen, große Entscheidungen nur so zu treffen, dass wir vollständig und bedingungslos ja sagen können, dann machen wir uns das Leben auf jeden Fall ein ganzes Stück leichter und angenehmer.

Ich wünsche Ihnen schöne Sommerferien!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (November 2010)

Was für ein wunderbares Gefühl, wenn man endlich, endlich weiß, in welche Richtung die Reise geht! Wahrscheinlich kennen sie auch die Situation, dass man genau weiß, dass sich etwas verändern wird, dass es zum eigenen Besten sein wird aber in keinster Weise eine Idee hat, wann es passieren wird und wohin es einen führt. In dieser Situation habe ich eigentlich die letzten drei Jahre verbracht und besonders die letzten 12-18 Monate waren von dieser nicht greifbaren Aufbruchsstimmung, die einerseits wunderbar ist, aber andererseits auch einige Angst machen kann, geprägt.

Und dann kommt der Moment, in dem endlich Klarheit entsteht. Die Einzelteile des Puzzles fügen sich zusammen, neue Ideen entstehen und vor allem die Sicherheit, dass genau dies der neue Weg ist, hilft, aus der Zeit des Wartens in die Zeit des Handelns überzugehen. Mein ganz persönlicher Auslöser war vor einem Monat die Reise nach Lissabon und Kyoto, während der ich das Glück hatte, fast zwei Wochen in den guten Energien von Menschen zu baden, die sich vollständig der Arbeit mit Essenzen und der Kinesiologie verschrieben haben. Nach dieser eindrücklichen Demonstration, wie man sein Leben (fast) vollständig in der neuen Energie leben kann, ist klar gewesen, dass es nun an der Zeit ist, die letzten Bande, die mich mit Dingen verbinden, die dort nicht hineinpassen, sanft zu lösen. Wow.

Und auf einmal kamen neue Kontakte, neue Ideen, neue Energien, die kräftig darauf drängen, gepflegt und umgesetzt zu werden. Sie brauchen Raum und Zeit und beides kann nur in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, wenn ich mich vollständig der Arbeit mit den Essenzen widme. Nun, manchmal braucht es etwas Zeit, um das Alte sanft ausklingen zu lassen, in meinem Fall circa ein Jahr. Was jedoch der einzig wirklich wichtige Punkt ist ist, dass ich die Entscheidung getroffen und (noch wichtiger!) kommuniziert habe. Dies wirkt wie eine Absichtserklärung an das Universum: Jetzt bin ich bereit! Jetzt kann es weitergehen. Und das Universum reagiert sofort ;-)

Viele Menschen erleben die Zeiten im Moment nach wie vor als schwierig, chaotisch, anstrengend und manchmal sogar sehr bedrohlich. Andere hingegen als freudig, energetisch und lebendig. Ich weiß nicht, ob es vermessen ist, so konkret zu schreiben, dass ich für mich glaube, den Grund für diesen Unterschied gefunden zu haben … ich traue mich, es dennoch zu tun. Ich habe den starken Verdacht, dass es mit der Entscheidung eines jeden Menschen zu tun hat, den Weg seines Herzens zu gehen. Ich habe das Gefühl, sobald die Entscheidung getroffen und verkündet ist, beginnen sich die Türen zu öffnen und alles geschieht wie von selbst.

Ist es tatsächlich so einfach? Probieren Sie es selbst: Wenn für Sie eine große Entscheidung ansteht, vor der Sie vielleicht ein wenig Angst haben, dann hören Sie auf Ihr Herz und entscheiden Sie! Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie noch nicht bereit sind, dass Sie noch nicht alle Informationen haben oder dass noch irgend etwas anderes fehlt, dann verwenden Sie die Butterfly Essenz (siehe Essenz des Monats) und die Tranformation wird auf sanfte Weise unterstützt. Mir scheint, als wäre jetzt die Zeit des Handelns gekommen … lassen Sie sich von Ihrem Herzen leiten!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen November und eine entspannte und glückliche Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen