Entscheidungen, aktiv werden, Angst liegt in der Luft

Was ist

  • Entscheidungen treffen
  • Schub fürs Weitergehen
  • Neue Ansätze und Möglichkeiten zeigen sich
  • Aktiv werden
  • Schritte zur Verwirklichung der Ziele und Visionen machen
  • Erdung und Realitätssinn sind wichtig
  • Angst, Traurigkeit, innere Anspannung liegen in der Luft
  • Lebensfreude stärken

Entscheidungen
In diesem Jahr war es immer wieder wichtig, Ziele und Visionen zu überprüfen, zu erkennen, was wir wollen und sich zu entscheiden. Wer dies vor sich her geschoben hat oder nicht merkte, dass etwas Neues ansteht, wird zur Zeit durch Ereignisse zu Entscheidungen gezwungen: Jobs und Beziehungen werden gekündigt, Zusagen werden nicht eingehalten, Kunden und Klienten kommen nicht mehr, Einnahmen stagnieren oder brechen weg, finanzielle Engpässe. Auch das neue Datenschutzgesetz hat dazu beigetragen, dass Menschen sich entscheiden mussten, ob sie ihr Angebot so weiterführen wollen oder etwas anderes machen.

Ideen und Projekte, die man zur Seite gelegt hatte, zeigen sich wieder. Jetzt steht die Entscheidung an, ob man sie angeht oder aufgibt. Wenn eine Entscheidung getroffen ist, kann man sich klarer auf sein Ziel und seine Vision ausrichten. Und man hat mehr Kraft, seine Projekte voranzubringen.

Schub zum Vorwärtskommen
Auch der innere Drang, in der Welt voranzukommen und seine materielle Existenz zu sichern oder zu verbessern, forciert Entscheidungen. Der Focus liegt weniger auf den persönlichen Bedürfnisse sondern mehr darauf, einen Beitrag für die Welt zu leisten, etwas bewegen zu wollen. Energetisch bekommen wir Unterstützung für Aktivitäten, Unternehmensgründungen, Karriereschritte, die Gestaltung der Webseite und von Flyern und für neue Kontakte.

Neue Ansätze und Möglichkeiten
Bei den Entscheidungen gibt es kein richtig oder falsch. Wir können wählen wie bei einem Buffet. Möglichkeiten zeigen sich, auch wie man materiell etwas erreichen kann. Überraschend neue Entwicklungen ergeben sich. Daher sollten wir nicht stur an einem Plan festhalten, sondern auf Chancen achten und auch Angebote annehmen, um Erfahrungen zu sammeln.

Wie schon in der letzten Energie der Zeit beschrieben ist es hilfreich, die unterschiedlichen Möglichkeiten gedanklich durchzuspielen, um zu erkennen, was sich auf den unterschiedlichen Wegen entwickelt. In Verbindung mit der inneren Stimme, dem Bauchgefühl fällt es dann leichter zu erkennen: Wo ist meine größte Freude? Was ist für mich stimmig, auch wenn es schwierig scheint oder Widerstände gibt? Wie will ich der Welt dienen, auch wenn es anstrengender ist als nur nach meinen Wünschen zu schauen. Gespräche mit kompetenten Freunden und Beratungen sind förderlich, um Ideen zu konkretisieren und seine Richtung zu wählen.

Aktiv werden
Jetzt ist es wichtig, aktiv zu werden. Handeln, um Projekte voranzubringen oder etwas Neues zu beginnen. Sich Unterstützung bei Menschen holen. Chancen und Situationen auch energetisch unterstützen.

Wenn man sich blockiert fühlt, müde und kraftlos ist, Widerstände im Weg stehen, sollte man den Blick jetzt nicht „rückwärts“ richten, nicht forschen, warum das so ist oder woher das kommt. Man sollte trotz der Müdigkeit, trotz der Widerstände aktiv werden und handeln. Dadurch kommt man in Bewegung, die Energie beginnt zu fließen und „spült“ den Stau weg.

Widerstände und Blockaden lassen sich jetzt leicht lösen, indem man um Transformation bittet, zum Beispiel den violetten Strahl der Elohim. Auch klagen und sich beschweren bringt nicht weiter. Wenn man unzufrieden ist, sollte man es mit denjenigen besprechen, die an der Situation etwas ändern können oder Ideen haben, wie etwas verändert werden kann.

Erdung
Erdung ist gerade sehr wichtig, auch um realistisch zu sein, um zukunftstaugliche und gewinnbringende Entscheidungen zu treffen.

Innere Anspannung, Angst, Traurigkeit
Nicht nur aufgrund ihrer Lebenssituation oder weil sie Entscheidungen treffen müssen, sind Menschen gereizt. Innere Anspannung, aber auch Angst und Traurigkeit „liegen in der Luft“. Bemerkungen und Hinweise, die man gibt oder bekommt, können dazu führen, dass man explodiert. Man erkennt sich und andere nicht wieder. Besonders diejenigen, die leicht in Resonanz gehen, die hypersensitiv sind, sollten darauf achten, bei sich zu bleiben und sich bewusst machen, dass Menschen zur Zeit angespannt sind.

Lebensfreude
Wichtig ist jetzt auch, sich immer wieder an Freude und Lebensfreude zu erinnern und Zeiten für Genuss und Spiel einzuplanen. Gerade in schwierigen oder angstvollen Situationen hilft ein Perspektivwechsel: Wie würde ich in der Situation reagieren, wenn sie mir Spaß machen würde (statt Angst zu haben, statt mich zu ärgern, statt mich bedroht oder unfähig zu fühlen)? Was würde ich tun, wenn mich die Herausforderung, in der ich gerade stecke, begeistern würde (zum Beispiel ein Gefühl erzeugt, wie am Beginn einer Skipiste zu stehen und sich darauf zu freuen, herunterzufahren, auch wenn es anstrengend und herausfordernd ist).

Meditation: Stelle dir vor, wie du einen Berg hinaufsteigst. Mit jedem Schritt hinauf, lässt du den Alltag, die Verstrickungen, die Probleme, das Belastende mehr und mehr hinter dir. Wenn du auf dem Gipfel angekommen bist, kannst du deine Situation oder die Welt aus einer höheren Perspektive betrachten. Du gewinnst Abstand und bekommst einen Überblick. Und du kannst dich mit der Energie „des Himmel“, aus den höheren Bewusstseinsebenen, aus deiner Seele verbinden, Klarheit und Erkenntnisse gewinnen und Kraft tanken.

Erfüllt von Klarheit und Zentriertheit steigst du den Berg wieder hinunter und kehrst in die Welt zurück.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zu guter Letzt … (Oktober 2015)

Carsten SannFür viele Menschen ist es eine große Herausforderung, die Dinge, zu tun, die ihr Herz zum Singen bringen, insbesondere, wenn das bedeuten würde, wesentliche Dinge in ihrem Leben zu verändern, wie zum Beispiel den Job, die Beziehung oder die Wohnung. Und wenn wir ganz ehrlich sind, ist das absolut nachvollziehbar – denn da ist diese Aufgabe, die uns unser Herz stellt, und sie sieht so unglaublich groß aus, dass unser erster Impuls ist, dass wir das auf gar keinen Fall schaffen können. Aber das ist Quatsch.

An dieser Stelle eine kleine Vorwarnung: Der Text, den Sie gerade lesen ist deutlich länger als die üblichen „Zu guter Letzt …“. Ich glaube aber, dass es sich lohnt, dranzubleiben ;-)

Ich selbst habe in meinem Leben insbesondere in beruflicher Hinsicht eine ziemlich große Zahl an Veränderungen durchlaufen, die mich heute dahin gebracht haben, dass ich mit dem Essenzenladen eine Arbeit mache, die mich erfüllt, mir große Freude bringt und mir und meiner Familie obendrein auch noch einen Lebensstandard ermöglicht, mit dem ich zu 100 % zufrieden bin.

Kleiner Exkurs: Ich habe bewusst geschrieben, dass ich mit unserem Lebensstandard zufrieden bin. Nach klassischen Maßstäben sind wir in finanzieller Hinsicht sicher nicht das, was man „reich“ nennt, jedoch können wir uns alles, was für uns wichtig ist leisten und unser eigentlicher Reichtum besteht vor allem in der Lebensqualität, die wir dadurch haben, dass wir uns unsere Zeit frei einteilen können, von zuhause aus arbeiten, Zeit für unsere Kinder haben usw.

Der Weg, der mich dahin gebracht hat, wo ich heute stehe, war von vielen Kurven und Wendungen geprägt. In den letzten 20 Jahren habe ich in drei vollkommen unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, und jedes Mal habe ich wieder bei Null angefangen und durfte über die Zeit viel lernen. Die Übergänge zwischen den Bereichen waren jedoch jedes Mal allmählich und fließend, wofür ich sehr dankbar bin.

Während meiner ersten zwei „beruflichen Leben“ habe ich die Richtungen, in die ich mich bewegt habe, eher unbewusst gesteuert. Bei meinem Übergang in Richtung Essenzen und Kinesiologie habe ich jedoch bewusste Entscheidungen getroffen, Schritte gemacht und die Dinge getan, die notwendig waren, um mein Ziel zu erreichen. Ich möchte heute versuchen, Ihnen anhand einer kleinen „Anleitung“ am Beispiel Beruf aus meiner Erfahrung zu beschreiben, wie man es hinbekommen kann, auch die wesentlichen Dinge in seinem Leben zu verändern, ohne dass alles im Chaos versinkt und man vor der Größe der Aufgabe resigniert.

1. Folgen Sie Ihrem Herzen

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Leben zwar „schon ok“ ist, aber Sie dennoch nicht wirklich zufrieden sind? Fällt es Ihnen oft schwer, den Tag zu beginnen und sich darauf zu freuen? Würden Sie häufig lieber etwas anderes tun, anstatt zur Arbeit zu gehen? Dann wird es Zeit, dass Sie etwas ändern, denn wir sind nicht auf der Erde um zu leiden. Im Gegenteil: Wir sind hier, um Freude am Leben zu haben.

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie etwas sehen oder lesen und sofort Feuer und Flamme sind. Der Gedanke: „Das will ich auch machen“ kommt wie von selbst und lässt sie nicht mehr los? Oder vielleicht ist es auch nur ein sanftes Ziehen in eine bestimmte Richtung. Wenn Sie etwas tun und sich dabei einfach glücklich fühlen und die alltäglichen Sorgen und Ängste zumindest für kurze Zeit von Ihnen abfallen. Das sind Hinweise ihrer Intuition, die ihnen den Weg weisen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten den Großteil Ihrer Arbeitszeit mit genau diesen Dingen verbringen. Wäre das nicht phantastisch? Wie würde ihr Leben und ihre Lebensqualität aussehen, wenn Sie genau das tun würden? Wären Sie dann viel glücklicher und würden sich auf jeden neuen Tag freuen, anstatt sich aus dem Bett zu quälen?

Wenn es etwas gibt, wofür Sie diese Fragen aus vollem Herzen bejahen können, dann haben Sie den ersten Schritt getan: Sie haben sich Ihr nächstes Ziel ausgesucht. Herzlichen Glückwunsch!

Unterstützende Essenz: Mountain Lion – damit wir auf unserem eigenen Weg bleiben und uns von nichts und niemand davon ablenken lassen.

2. Auch der längste Weg besteht aus vielen einzelnen Schritten und beginnt mit dem ersten

Sie wissen also nun, wohin Sie wollen. Aber vielleicht haben sie keine Ahnung, wie sie dahin kommen. Oder das, was Ihnen Freude bereitet ist (wie so oft) kein klassischer Beruf und Sie müssen erst noch herausfinden, wie Sie es anstellen müssen, von dem, was Sie da vorhaben, leben zu können. Wenn Sie bisher dem klassischen Schema Schule – Ausbildung – Anstellung gefolgt sind, kann das wie eine unlösbare Aufgabe aussehen … sie ist es aber nicht. Es hat ja keiner gesagt, dass Sie die Lösung für alle offenen Fragen sofort parat haben müssen.

Auch der längste Weg besteht aus einer Serie von vielen einzelnen Schritten, und er beginnt immer mit dem ersten. Alles, was Sie zu tun haben ist also, sich zu überlegen, wie der erste Schritt aussieht. Brauchen Sie neue Kenntnisse oder Fähigkeiten, um das zu tun, was Ihr Herz zum Singen bringt? Wo können Sie einen Kurs machen, um damit zu beginnen zu lernen? Können Sie den Kurs so machen, dass er sich mit ihrem bisherigen Beruf und Ihrem Geldbeutel vereinbaren lässt?

An dieser Stelle ist es empfehlenswert, sich nicht gleich für die 3-jährige Ausbildung in XYZ für tausende von Euro anzumelden, sondern tatsächlich erst einmal nach einem Wochenendkurs etc. Ausschau zu halten. Schließlich ist das alles neu und sie wissen ja noch gar nicht, ob das, was Sie angepeilt haben, tatsächlich exakt das ist, was Sie wollen. Und keiner hat gesagt, dass der erste Schritt gleich ein riesig großer sein muss. Im Gegenteil: Wenn Sie es erst einmal vorsichtig angehen, können Sie die Richtung, in die Sie gehen, viel besser nachjustieren, als wenn Sie gleich in vollem Galopp auf ein einmal festgesetztes Ziel zurasen.

Klingt das nicht machbar? Anstatt zu sagen: „Heute ändere ich mein berufliches Leben komplett“, heißt es: „Ich mache erstmal einen kleinen Kurs für einen Preis, den ich mir leisten kann“.

Unterstützende Essenz: Beaver – um immer genau den Schritt zu tun, der notwendig ist, um uns unserem Ziel näher zu bringen und nicht an der Größe der Aufgabe zu verzweifeln.

3. Zweifeln Sie nicht an sich

Wenn es etwas gibt, was Ihr Herz zum Singen bringt, dann ist das ein klares Signal von Ihrer Seele, dass dieses „Etwas“ Teil Ihres Seelenplans ist. Und wenn das so ist, dann besitzen Sie alle Voraussetzungen, um das zu tun. Wäre ja auch irgendwie blöd, wenn wir auf die Erde kommen würden und uns eine bestimmte Aufgabe ausgesucht, jedoch dummerweise das dazu notwendige Werkzeug vergessen hätten. Nein, Sie können beruhigt davon ausgehen, dass Sie alles haben, was es braucht, um Ihrem Herzen zu folgen.

Wenn Sie das Gefühl haben, einer Aufgabe nicht gewachsen zu sein, dann entstammt dieses Gefühl in erster Linie ihren selbst auferlegten Begrenzungen. Üblicherweise kommen die daher, dass uns in der Vergangenheit von anderen, oft unseren Eltern oder Lehrern, gesagt wurde, was wir schaffen können und was nicht, aber vielleicht haben wir auch selbst negative Erfahrungen gemacht und daraus geschlussfolgert, dass wir manche Dinge einfach nicht schaffen können.

Zweifellos ist es unwahrscheinlich, dass Sie demnächst anfangen werden aus eigener Kraft zu fliegen, aber so ziemlich alles andere ist grundsätzlich möglich. Wenn Sie jedoch selbst nicht daran glauben, dann berauben Sie sich Ihrer Energie und Schöpferkraft. Noch einmal: Sie haben alles, was nötig ist, um Ihrem Herzen zu folgen. Sie brauchen niemandes Erlaubnis und sind von niemandem abhängig. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Das heißt selbstverständlich nicht, dass Sie alles alleine und ohne Hilfe tun können oder müssen. Im Gegenteil. Wenn man den Weg seines Herzens geht, kommen Hilfe und Unterstützung reichlich von selbst und oft aus unerwarteten Richtungen. Wichtig ist jedoch, dass Sie ohne Wenn und Aber daran glauben, dass Sie den Weg gehen und es schaffen können.

Unterstützende Essenz: Bumblebee – um die selbst auferlegten Grenzen zu durchbrechen und das bisher für unmöglich Gehaltene mit Leichtigkeit zu erreichen.

4. Versuchen Sie nicht, alles im Voraus zu planen

„I sit and talk to God, and he just laughs at my plans“ (Robbie Williams)

Manchmal ist es hilfreich, sich sein Ziel möglichst plastisch, in 3D und Farbe vorzustellen, das hilft bei der Manifestation. Manchmal ist es aber auch schlicht unmöglich, das zu tun, weil man einfach noch keine Ahnung hat, wohin einen der Weg führen wird. Egal was bei Ihnen zutrifft: Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, alles planen zu können. Ziele wie „In einem Jahr bin ich hier, in fünf Jahren bin ich dort“ sind zwar nett, jedoch belehrt uns die Realität oft eines Besseren. Es ist auch gar nicht notwendig, die nächsten 25 Schritte im Voraus zu planen, Oft ist es sogar kontraproduktiv, denn es schränkt das Spektrum all dessen, was möglich ist, auf das ein, von dem Sie glauben, dass es möglich sei. Sie können getrost davon ausgehen, dass die Perspektive eines einzelnen Menschen (und damit auch Ihre) ziemlich begrenzt ist. Daher wäre es doch schade, wenn Sie sich künstlich limitieren.

Meiner Erfahrung nach ist es vor allem wichtig, eine klare Vorstellung davon zu haben, in welche Richtung man gehen will. Dann kann man jeden Schritt, den man unternimmt, darauf prüfen, ob er einen in die gewünschte Richtung bringt, oder eher davon weg.

Es gibt ein schönes Bild: Stellen Sie sich vor, sie wollen in absoluter Dunkelheit mit dem Auto nach Rom fahren. Es gibt keine Straßenbeleuchtung, jedoch haben Sie zwei gut funktionierende Scheinwerfer. Sie wissen auch, welche Straßen sie nehmen müssen, jedoch können Sie aufgrund der Dunkelheit nicht mehr als die 20 m weit sehen, die Ihre Scheinwerfer erleuchten. Frage: Werden Sie den Weg nach Rom finden, obwohl Sie nicht den gesamten Weg überblicken können? Ich glaube schon :-) Alles, was es braucht, ist das Vertrauen, dass die Scheinwerfer dann, wenn Sie die 20 m zurückgelegt haben, das nächste Teilstück beleuchten werden und nach einer ganzen Reihe von kleinen Etappen, werden Sie schließlich in Rom ankommen.

Unterstützende Essenz: Seal – um das Gleichgewicht zwischen aktivem Handeln und sich treiben Lassen zu finden.

5. Hindernisse und Widerstände

Auch wenn wir dem Weg unseres Herzens folgen gibt es Hindernisse, Widerstände und Rückschläge. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass diese nicht dazu da sind, um immer und immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Stattdessen sind Hindernisse auf unserem Weg Hinweise, die unsere Aufmerksamkeit erfordern. Stellen Sie sich Schwierigkeiten wie Leitplanken auf der Straße unseres Seelenwegs vor. Wenn die Straße einen Bogen nach links beschreibt, und wir nicht rechtzeitig einlenken, dann berühren wir die Leitplanke. Wir haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder wir bestehen darauf, dass wir partout geradeaus wollen, mit dem Ergebnis, dass wir immer wieder aufs Neue Bekanntschaft mit der Leitplanke machen und sie vielleicht irgendwann durchbrechen, oder wir steuern nach links, dann sind wir wieder auf der Mitte der Straße und können ohne Hindernisse vorankommen.

Wenn auf dem Weg unseres Herzens Schwierigkeiten und Herausforderungen auftauchen, heißt das nicht unbedingt, dass wir auf dem falschen Weg sind oder dass unser Ziel das falsche ist. Vielleicht gibt es aber Teilaspekte, die wir überdenken sollten, oder unser Ziel bedarf kleinerer Anpassungen.

Um wieder zu meinem Bild mit der Straße zurückzukommen: Wenn wir uns jedoch nicht mit einer Leitplanke, sondern einer massiven Straßensperre konfrontiert sehen, dann kann es sein, dass wir unsere Intuition falsch verstanden haben. Dann ist es sinnvoll, noch einmal alles auf den Prüfstand zu stellen. Wenn Sie jedoch ehrlich zu sich selbst sind und wohl zu unterscheiden vermögen, was Ihr Herz tatsächlich zum Singen bringt und was Ihnen vom Verstand mit all seinen Prägungen und Glaubenssätzen eingegeben wird, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie auf dem Weg Ihres Herzens auf solch eine Straßensperre treffen.

Unterstützende Essenz: Jellyfish – um uns voller Vertrauen dem Fluss des Lebens hinzugeben und nachgiebig aber kraftvoll wie ein Fluss um Hindernisse herumzufließen.

6. Es gibt keine Endstation

Wenn ich mein heutiges Leben betrachte, dann kann ich aus vollem Herzen sagen, dass ich damit glücklich bin. Auch ich habe gute und schlechte Tage, auch ich bin beruflich manchmal mit Dingen konfrontiert, die mich nerven oder auf die ich keine Lust habe. Wenn ich mir jedoch überlege, welche grundsätzlichen Dinge ich in meiner Arbeit ändern wollte, dann komme ich regelmäßg zu dem Ergebnis, dass es nichts Derartiges gibt. Gleichzeitig bin ich vollkommen in Frieden mit der Idee, dass sich das auch wieder ändern kann. Dann wäre der Zeitpunkt gekommen, um von vorne zu beginnen und die Schritte zu tun, die es dann braucht, um mein Leben so zu ändern, dass ich wieder glücklich bin.

Wenn wir unser Ziel erreicht haben, dann heißt das nicht, dass wir auf alle Ewigkeit dort stehen bleiben. Das würde dem elementaren Gesetz widersprechen, dass alles fließt: panta rhei. Das einzig Konstante im Leben ist die Veränderung – und das gilt auf allen Ebenen. Dinge, die noch vor wenigen Jahren unser Herz zum Singen gebracht haben, können heute schon wieder nur „ok“ oder sogar langweilig sein und das ist in Ordnung so. Aber vielleicht gibt es etwas anderes, das unser Herz aufs Neue zum Singen bringt. Ganz sicher sogar. Und wenn wir offen dafür sind, erkennen wir es, wenn es uns über den Weg läuft.

Unterstützende Essenz: Communion with God – um in Einheit mit dem Göttlichen zu leben und gleichzeitig offen und gewahr zu sein.

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind bis zum Ende dieses etwas länger geratenen „Zu guter Letzt …“ drangeblieben. Das bedeutet, unter anderem auch, dass Sie ein gesundes Maß an Ausdauer besitzen, was bei der Erreichung der eigenen Ziele nur von Vorteil ist. Ich hoffe, ich konnte Ihnen die eine oder andere Inspiration vermitteln und wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg auf dem nächsten Teilstück des Weges Ihrer Seele.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Schritte zum Erfolg, sich ausrichten, der „Schubs von oben“

Dr. Petra Schneidervon Dr. Petra Schneider

Was gerade ist

  • Seine Vision, seine Lebensstrukturen in Frage stellen
  • Drastische Veränderungen
  • Sich entscheiden und ausrichten
  • Manche Menschen reagieren über
  • Kreativ sein
  • Erfahrungen energetisch bündeln

Seine Vision, seine Lebensstrukturen in Frage stellen – Menschen reagieren über
Seit Sonntag den 27. Juli ist die Energie verändert. Ich wollte dies schon lange schreiben, aber in der Woche nach dem 27. gab es solche Turbulenzen, dass ich keine Zeit dafür fand und sogar alle meine PCs ihren Geist aufgaben und ich völlig ohne Computer da stand. In der Woche gab es bei vielen Menschen nicht nur Computerabstürze und Störungen an Geräten sondern auch emotionale Abstürze. Das Gefühl von Müdigkeit und Überlastung führten bei Manchen dazu, dass sie aus nichtigen Gründen ausrasteten und überreagierten. Manche hatten das Gefühl, „ver-rückt“ zu sein.

Die extreme Energie will uns zwingen, wieder einmal die Strukturen und Pläne zu überprüfen. Packe ich mir zu viel in meinen Tag? Tue ich das, was mir wichtig ist? Setze ich die richtigen Prioritäten? Wo verliere ich Zeit, ohne dass es mir oder anderen etwas bringt?

Aber auch die langfristige Vision will wieder einmal überprüft werden. Stimmt es noch, was ich tue? Bin ich passend ausgerichtet? Welches Ziel gibt mir Kraft und läßt mich vor Freude singen?

Drastische Veränderungen
Manche Menschen werden in die Veränderung „geschubst“, weil sich Situationen drastisch verändern: Kündigung, Todesfälle, Wohnungswechsel, Streit, …. Im ersten Moment ist Entsetzen, Schock und Trauer groß. Aber wenn man etwas Abstand gewinnt, kann man die Hilfe in dieser Veränderung erkennen. Es fällt dadurch leichter, die eigene Situation zu überprüfen und zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Nun kann man auch Möglichkeiten in Erwägung ziehen, die man vorher nicht mal sehen wollte oder völlig abgelehnt hat.

Sich entscheiden und ausrichten – kreativ sein
Die nächsten 2 Wochen (bis ca. zum 20. August) sollte man nutzen, wieder einmal seine Lebensstrukturen, seine Aufgaben und auch die erfreulichen Aktivitäten zu überprüfen. Was kostet Kraft? Was gibt mir Kraft? Was freut mich? Was ist mir wichtig im Leben? Was will ich verwirklichen? Steht etwas Neues an? Erlaube ich mir, dass ich mit meinem Wirken erfolgreich bin? Macht es mir Freude, erfolgreich zu sein?

Wieder einmal sollten wir uns die unmöglichsten Gedanken, Visionen und Wünsche erlauben, um auch ungewöhnliche Möglichkeiten zu finden. „Spinne kreativ“ lautet die Devise.

Nach der „Bestandsaufnahme“ geht es um eine Entscheidung: Was ist mein nächstes langfristiges Ziel? Da diese Aufgabe in diesem Jahr schon häufiger kam, kann es sein, dass diese Überprüfung die bereits getroffene Entscheidung und Ausrichtung verstärkt.

Erfahrungen energetisch bündeln
Empfehlung: Stelle dir vor, dass alle Erfahrungen, die du jetzt brauchst (aus, diesem und aus anderen Leben) wie Puzzleteile vor dir liegen. Stelle dir dann vor, wie du alle diese einzelnen Puzzleteilchen zu einem Bild zusammenfügst und wie sich dieses Bild dann in dein Energiesystem integriert.

Unterstützende LichtWesen Essenzen:

Anziehungsmuster

Sabina Pettittvon Sabina Pettitt

Liebe Essenzenfreunde,

es wurde schon viel über das Gesetz der Anziehung gesagt, und manches davon hat Menschen sehr geholfen, ihr Leben auf eine Art zu leben, die ihnen mehr Selbstermächtigung ermöglicht. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass andere durch Schuld und Angst wie gelähmt sind, wenn ihr Leben nicht zu 100 % perfekt ist, oder wenn etwas schiefgeht und sie sich dafür verantwortlich fühlen.

Denken Sie doch einmal für einen Moment über das Wort „Verantwortung“ nach. Es bedeutet eigentlich, dass wir in der Lage sind zu „antworten“, zu reagieren. Wie cool ist das denn!!! Für mich bedeutet das, dass ich, egal was für ein Mist passiert, einmal tief durchatme und innerlich kurz einen Schritt zurücktrete, um mich in den Zustand zu versetzen, der es mir ermöglicht, auf eine Art und Weise zu reagieren, die mir hilft und mich weiterbringt. Anemone (anthopleura elegantissima) ist die optimale Essenz, um unterstützende Entscheidungen zu treffen, anstatt im Opferdasein zu versinken.

Letzten Monat war meine Mutter im Krankenhaus und bei all den Medikamenten, die sie dort bekommen hat, war es schwierig herauszufinden, was ihr helfen würde, sich besser zu fühlen. Also habe ich ihr unsere drei Sprays mitgebracht und beobachtet, wie schon lebendiger erschien, als sich sich zwischen Balancer, Heart Spirit und Abundance zu entscheiden hatte. Die ausgleichende Wirkung der Balancer Essenz sorgte dann in Kombination mit dem beruhigenden Lavendelduft dafür, dass sie sofort einen deutlich entspannteren Gesichtsausdruck bekam. Und ich erkannte, dass sie trotz ihres geschwächten Zustands mit dem Spray besser dazu in der Lage war, anders auf die Schmerzen in ihrem Körper zu reagieren.

Und dann gab es da noch das Gespräch, bei dem wir darüber geredet haben, dass schwierige und unerwartete Dinge geschehen – so etwas wie „shit happens“. Und mein Bruder, der insgesamt etwas überwältigt war sagte: „Na klar, Sabina … und warum passiert so ein Mist, wenn wir doch angeblich immer die Wahl haben?“ In diesem Moment habe ich es wirklich kapiert: Selbst wenn wir von den Ereignissen in unserem Leben auf dem falschen Fuß erwischt werden, können wir immer noch frei wählen, wie wir darauf reagieren wollen.

Es war übrigens auch interessant zu sehen, dass mein Bruder an diesem Tag zwei Mal – beim Betreten und beim Verlassen des Krankenhauses – von Fremden angesprochen wurde, die ihm sagten: „Wir sitzen alle im selben Boot.“ Spannend, wie die Energie, die er ausgestrahlt hatte, solch tröstende Worte von zwei unterschiedlichen und wildfremden Menschen angezogen hat.

Wenn Du deprimiert bist, lebst Du in der Vergangenheit.
Wenn Du Dir sorgen machst, lebst Du in der Zukunft.
Wenn Du in Frieden bist, lebst Du im Jetzt.

Lao Tse

Die Being Peace Mischung ist eine Essenz, die uns dabei hilft, unsere Gelassenheit und Ruhe aufrechtzuerhalten, wenn wir uns mit allen Arten von Herausforderungen konfrontiert sehen. Sobald wir in einem Zustand des Friedens sind, können wir nämlich in jedem Moment unterstützende Entscheidungen für unser Leben treffen. Und meine Erfahrung sagt mir, dass ich, wenn ich im Jetzt bin, auch eher in der Lage bin, die Wahl zu haben – egal, was passiert.

Um zu etwas Erfreulicherem überzugehen, möchte ich noch erzählen, dass ich irgendwann einmal in meiner Praxis darüber gesprochen, habe, wie schwierig es für mich in der Vergangenheit war, mit Behörden umzugehen und dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass das Universum eimerweise Mist über mir auskippt. Und Bryan sagte – genau dafür sind Regenschirme da :-)

Viele liebe Grüße
Sabina Pettitt

PS.: Unsere Mutter ist inzwischen wieder zuhause und wir konzentrieren uns darauf ihr das Leben so leicht und bequem wie möglich zu machen.

Zu guter Letzt … (Februar 2014)

Carsten SannDiesen Monat ist es wieder einmal so, dass ich keine Ahnung habe, worum mein „Zu guter Letzt“ sich eigentlich drehen soll. Zu viel geschieht momentan gleichzeitig. Erfüllende Momente höchsten Glücks wechseln sich mit Momenten tiefer Niedergeschlagenheit ab und keiner kann vorhersagen, zu welcher Kategorie der nächste Augenblick gehören wird. Die „energetische Unwetterwarnung„, die Ann Callaghan, die Herstellerin der Indigo Essences Ende Januar veröffentlich hat, trifft offensichtlich voll zu.

Trotzdem ist es so, dass sich das Neue, die neue Energie langsam etabliert. Trotz allen Chaos habe ich das Gefühl, dass sich allmählich ein Fundament aufbaut, das die Basis dessen ist, was die nächsten Jahre und Jahrzehnte in unseren Leben (und vielleicht das nächste Jahrtausend für die Menschheit) prägen wird. Um beim Bild vom letzten Newsletter zu bleiben: Die Flocken in unserer Schneekugel sind zwar immer noch wild unterwegs, beginnen aber langsam sich zu setzen, und aus denjenigen, die uns unterstützen und unserem Lebensplan entsprechen, baut sich ein Sockel auf, auf dem der Schneemann, der wir sind, stabil und solide stehen kann.

Im Zuge dieses Prozesses kommt man zurzeit immer wieder an Weggabelungen, die es nötig machen, eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen – vielleicht nicht für die Ewigkeit, aber zumindest für die nächste(n) Etappe(n). Bei mir war das in der vergangenen Woche die Frage, ob ich mich in meiner Arbeit als Kinesiologe mehr in Richtung Unternehmenswelt und Coaching orientiere (da ist ja wirklich viel im Argen und großes Potenzial für Verbesserung), oder meinen Fokus wie bisher auf den Bereich der individuellen Begleitung und der persönlichen Entfaltung lege. Ich habe diese Frage dem Universum vorgelegt und um eine Entscheidungshilfe gebeten. Diese kam dann recht unmittelbar und in einer Deutlichkeit, die nichts zu wünschen übrig ließ. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, genauer darüber zu berichten, Tatsache ist jedoch, dass ich nun mit voller Überzeugung und Freude Menschen bei ihren persönlichen und privaten Themen zur Seite stehe und die Unternehmenswelt lieber anderen überlasse.

Wir alle sind momentan dabei die Weichen zu stellen, die unseren Kurs für die nächsten Jahre bestimmen. Viele haben gerade jetzt die Eingebungen und Ideen, die sie brauchen, um Entscheidungen zu treffen, die sie wirklich weiterbringen und in Einklang mit ihrem Lebensplan sind. Umso wichtiger ist es, dass wir bewusst darauf achten, welche Gedanken, Träume und Ereignisse in unserem Leben geschehen. Und wenn wir uns unsicher sind, können wir (so wie ich es gemacht habe) das Universum dazu auffordern, uns bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Dieses Prinzip ist übrigens ein ziemlich alter Hut … in den Religionen nennt man es „beten“.

In diesem Zusammenhang sei mir noch eine Bemerkung gestattet. Viel von dem, was in den institutionalisierten Religionen getan wird – Zeremonien, Gebete, Meditation etc. – ist wichtig und funktioniert auch (oder meistens sogar noch besser), wenn man es aus den oft sehr verkrusteten Strukturen des vorgegebenen Glaubens herauslöst. Wie schon oft geschrieben ist die Kraft der menschlichen Absicht und der Gedanken unermesslich groß. Warum sollte man also nicht bewusst das Universum um Hilfe bitten („beten“), den Frühling mit einer Zeremonie begrüßen („Ostern“), das Essen segnen („Tischgebet“) oder in Zwiegespräch mit sich selbst gehen („Meditation“). Für mich persönlich ist es jedoch wichtig, dabei eine klare Unterscheidung zwischen der Handlung selbst und dem „Drumherum“, das die alten Religionen dazu bauen, zu treffen. Und indem ich das tue, kann ich die Kraft, die diese uralten Rituale haben, zu meinem höchsten Wohl nutzen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass der noch verbleibende Rest des Winters so sanft wie möglich vorbei geht, damit wir im März und April den alljährlichen Neuanfang der Natur im Frühling genießen und an unserem eigenen neuen Leben basteln können.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Januar 2014)

Carsten SannHomöostase (griechisch ὁμοιοστάσις homoiostásis „Gleichstand“) bezeichnet die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes eines offenen dynamischen Systems durch einen internen regelnden Prozess. (Quelle: Wikipedia).

Etwas weniger fachlich ausgedrückt bedeutet der Begriff, dass ein jedes System (der Körper, die Gesellschaft, die Menschheit als Ganzes) das Bestreben hat, ins Gleichgewicht zu kommen, und interne Mechanismen nutzt, um dies zu erreichen.

Es dürfte niemandem entgangen sein, dass die letzten zwei Jahre auf vielen Ebenen sehr anstrengend waren, und dass, ebenfalls auf vielen Ebenen, sehr vieles durcheinandergerüttelt wurde – persönlich, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich … Für mich fühlt es sich momentan so an, als wären wir bildlich gesprochen in einer großen Schneekugel, die von Gott/der Göttin/den Göttern/Allah/Jahwe (oder wie man das, was größer ist als wir, auch immer nennen mag) ordentlich durchgeschüttelt wurde, und die kleinen Schneeflocken tanzen nun in wildem Chaos um uns herum, so dass wir nicht wissen, wo uns der Kopf steht, wo wir sind, und wohin wir als Erstes schauen sollen. Und da kommt dann das Prinzip der Homöostase ins Spiel. Die Schneeflocken werden sich setzen und wir werden aus dem Schneegestöber auftauchen und wieder klar sehen. Aus dem Chaos entsteht eine neue Ordnung.

Dies ist ein altbekanntes Prinzip, was sich an Revolutionen auf der ganzen Welt und in vielen Jahrhunderten beobachten lässt – ein System, dessen Zeit abgelaufen ist, wehrt sich mit allem was es hat, bis es schließlich zu einem Showdown kommt, der alles in Chaos stürzt, aus dem dann eine neue Ordnung hervorgeht. Diesmal scheint dieser Prozess jedoch anders abzulaufen – zum einen findet er global statt, und zum anderen entsteht das Chaos mehr im Innen als im Außen. Und über Letzteres bin ich ehrlich gesagt, ziemlich froh ;-)

Je mehr ich selbst durch das aktuelle Chaos navigiere, desto klarer wird mir, was die Werkzeuge sind, um heil und sogar elegant vom Durcheinander wieder zur (persönlichen) Ordnung zu kommen. Eines der wichtigsten ist dabei das „Emotionale Leitsystem“, über das ich bereits in einem früheren Newsletter geschrieben hatte. Kurz gesagt geht das darum, dass man sich die eigene Intuition beim Treffen von Entscheidungen bewusst zunutze macht und vereinfacht gesagt bedeutet es: Wenn sich etwas gut anfühlt, dann mache es – wenn sich etwas nicht gut anfühlt, dann lasse es sein.

In der Realität ist das ganze natürlich nicht so schwarzweiß, wie diese Kurzform es erscheinen lässt. Aber es ist dennoch genauso einfach, wie es sich anhört. Wenn ich vor einer Entscheidung stehe, dann gibt es sicher handfeste sachliche Gründe, die für oder gegen die jeweiligen Optionen sprechen. Zusätzlich gibt es aber auch noch die Ebene der Intuition, die uns Informationen darüber gibt, wie (unterschiedlich) sich die verschiedenen Optionen anfühlen. In meiner persönlichen Erfahrung war es ausnahmslos immer so, dass sich Entscheidungen, die sich nachträglich als Fehler herausgestellt haben, auf irgendeiner Ebene vorher komisch, oder nicht ganz richtig angefühlt haben. Und mehr als einmal war es auch so dass sich, obwohl es keine sachlichen Argumente gab etwas Bestimmtes nicht zu tun, sich (wenn ich es tatsächlich nicht getan habe) im Nachhinein herausgestellt war, dass dies die bessere Entscheidung war. Ich habe noch nie erlebt, dass mich mein Bauchgefühl getrogen hat! Und inmitten des aktuellen Chaos haben wir keinen besseren Kompass zur Verfügung als eben unser Bauchgefühl. Wenn wir unserer Intuition folgen, werden wir Entscheidungen treffen, die uns auf dem schnellstmöglichen Weg wieder zurück zur Ordnung führen.

Kleine Randbemerkung: Manchmal fühlen sich Unsicherheit und virtuelle Ängste wie ein Bauchgefühl an, das von einer bestimmten Entscheidung abrät, obwohl sie eigentlich die richtige wäre. Mit ein bisschen Übung und Bereitschaft zur Innenschau wird man jedoch schnell die darunter liegenden Emotionen, spüren können, die sich gut und stimmig anfühlen.

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Werkzeugen, die uns in diesem Prozess unterstützen können, und ich werde nicht müde, sie immer wieder aufzuzählen: Essenzen, Kinesiologie, Homöopathie, Osteopathie, Astrologie und was es in dieser Richtung sonst noch so gibt. Ich halte es aber jedoch für eminent wichtig zu verstehen, dass alle diese Dinge nur das sind, was ich gerade gesagt habe: Werkzeuge. Sie können uns helfen, unsere Intuition besser zu hören, Ängste zu überwinden, unsere Potenziale zu erforschen und freizusetzen, aber sie können uns niemals (niemals!) Entscheidungen abnehmen. Entscheidungen sind etwas, das wir bewusst und aktiv treffen müssen. Wie im letzten Newsletter geschrieben funktioniert das Prinzip „Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung“ heute nicht mehr. Nehmen Sie also das Ruder des Schiffs Ihres Lebens in die Hand, steuern Sie es dahin, wohin Sie wollen, und überlassen ihren Kurs nicht länger dem Zufall!

In tiefer Dankbarkeit für all die wunderbaren Lehrer und Werkzeuge die uns heute in dieser wahrhaft transformativen Zeit zur Verfügung stehen wünsche ich Ihnen einen guten Start ins Jahr 2014, und dass Sie der Umsetzung Ihrer Wünsche und Visionen in diesem Jahr ein gutes Stück näher kommen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Essenz des Monats: Pipsissewa (Pacific Essences)

Pipsissewa (Pacific Essences)Die Essenz des Monats Dezember passt wunderbar zum Thema des „Zu guter Letzt„. Sie hilft uns dabei, uns aus der immer schwieriger aufrechtzuerhaltenden Position der Unentschlossenheit herauszubewegen und es zu einer guten Gewohnheit zu machen, Entscheidungen dann zu treffen, wenn sie fällig sind.

Wenn wir in unserem Leben vor wichtigen Entscheidungen stehen, geraten wir zuweilen in einen Zustand von Verwirrung und Besorgnis. Pipsissewa ist die Blütenessenz, die diesen zu überwinden hilft. Manchmal verstellen uns die vielen Wenns und Abers die Sicht auf unser ursprüngliches Ziel. Unsere geistige Aktivität erinnert dann an eine Schallplatte mit Sprung, so dass sich dasselbe emotionale Drama um die Entscheidung nur immer und immer wiederholt. Treffen wir hingegen eine Entscheidung, hören wir auf, ein Opfer der sich stetig wiederholenden Abfolge zu sein. Wir legen unseren Kurs dann selbst fest. Eine Wahl zu treffen, bedeutet, die Verantwortung zu übernehmen.

Eine andere, jedoch vergleichbare Indikation tritt ein, wenn wir zwar zu einem Entschluss gekommen sind, es nun aber so scheint, als führe uns dieser nicht in die gewünschte Richtung. Die daraus resultierende Frustration kann ebenfalls mit Pipsissewa aufgelöst werden. Anstatt uns nämlich in endlosen Klagen über uns selbst zu ergehen, lassen wir uns von dieser Essenz zu einem Punkt der Kraft im Jetzt leiten, von dem aus wir eine neue Entscheidung treffen können.

Die Essenz des Monats ist als Einnahmeflasche zum Preis von 9,90 EUR verfügbar. Selbstverständlich können Sie sie auch bei uns als Stockbottle bestellen.

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Zu guter Letzt … (Dezember 2013)

Carsten SannBei all dem Hype um das Jahr 2012 hatte sich wohl keiner so richtig ausführliche Gedanken darüber gemacht, was danach sein würde. Für die einen war klar, dass es ohnehin kein 2013 geben würde (weil der – diesmal endgültige – Termin für den Weltuntergang ja am 21.12.2012 avisiert war), die andere Fraktion vermutete, dass spätestens nach Weihnachten das Himmelreich auf Erden ausbrechen würde – und dann wäre es eh wurscht, was ist, weil ja alles toll ist. Beide Gruppen wurden jedoch von der Realität ein- und manchmal sogar überholt.

Auf gewisse Weise hat sich meine Vermutung, dass die Wintersonnenwende 2012 nur der Wende-, und nicht der Höhepunkt der Entwicklung war, bewahrheitet. Im Englischen gibt es einen wunderbaren Ausdruck: Fence-sitting. Wörtlich übersetzt bedeutet er, dass man auf einem (dem) Zaun sitzt, und die Bedeutung dieses Ausdrucks ist, dass man unentschlossen ist. Man sitzt oben auf dem Zaun und kann sich nicht entscheiden, ob man links oder rechts heruntersteigt.

In meiner Wahrnehmung bestand der Wendepunkt 2012 hauptsächlich darin, dass eben dieses „Fence-sitting“ nicht mehr möglich ist. Gar nicht mehr. Bisher hat es uns das Universum (zwar immer weniger, aber dennoch) durchgehen lassen, wenn wir es uns bei bestimmten Themen oder in bestimmten Bereichen unseres Lebens auf dem Zaun gemütlich gemacht, und anstehende Entscheidungen hinausgeschoben haben. Das ist nun nicht mehr möglich. Frei nach Victor Hugo: „Nichts ist so mächtig, wie eine Entscheidung, deren Zeit gekommen ist.“

Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, dann gibt es immer mehrere Optionen. Interessanterweise führen auch immer alle Wege zum Ziel (das nenne ich mal kosmischen Humor). Jedoch gibt es darunter welche, die kürzer und direkter sind als andere. Mit unserem bewussten Verstand können uns aussuchen, welche Option wir wählen. Wenn wir uns jedoch entscheiden, uns nicht zu entscheiden, dann „hilft“ uns das Universum nun recht unmittelbar, indem es für uns den direktesten Weg zu unserem Ziel (der Erfüllung unseres Lebensplans) wählt. Das ist jedoch dummerweise in der Regel nicht derjenige, der am leichtesten, am angenehmsten oder am wenigsten mit Ängsten gepflastert ist. Schließlich wollen wir ja auf dem Weg etwas lernen.

Für mich ergeben sich daraus zwei interessante Gedanken: Zum einen stellt sich die Frage, wie es mit dem freien Willen in der neuen Zeit bestellt ist. Wenn der Seelenplan so oder so „durchgezogen“ wird, dann sitzt der freie Wille letztlich nur auf dem Beifahrersitz. Nicht, dass ich das als etwas Negatives ansehen würde, schließlich ist es ja mein eigener Seelenplan, den ich mir selbst ausgesucht haben – zwar auf einer anderen Ebene, aber ich kann niemand anderem die Schuld dafür in die Schuhe schieben. Ein bisschen heißt es aber schon, dass die Seelenebene das Ruder übernommen hat und das Schiff der Menschheit nun steuert. Blickt man zurück in die Geschichte der letzten 2.000 Jahre, kann es aber eigentlich nur besser werden ;-)

Zum anderen bedeutet das aber auch, dass ich, wenn ich mir für den einen oder anderen unvermeidlichen Lernschritt ein bisschen mehr Zeit lassen will, bewusst Entscheidungen treffen muss, die mich vielleicht nicht auf dem direktesten Weg vorwärts bringen, dafür aber etwas weniger holperig, anstrengend und kräftezehrend sind. Diese Wahl haben wir immerhin noch und es ist nichts Schlechtes daran, von ihr Gebrauch zu machen.

Die Quintessenz dieses Jahres ist für mich deshalb die Folgende: Wenn eine Entscheidung ansteht, dann triff sie zügig und bewusst. Und das Leben wird leichter, wenn man lernt, rechtzeitig zu erkennen, dass eine Entscheidung ansteht ;-)

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine Verschnaufpause während der Weihnachtsfeiertage, damit wir gestärkt, mit neuer Energie und geschärftem Bewusstsein für die Dinge, die vorgehen, ins neue Jahr 2014 starten können.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Erneuerung

Gründerin von LichtWesenvon Petra Schneider

Was gerade ist

Immer noch geht es um Klärung, Wandel und Veränderung. Nicht mehr passende Strukturen und Verhaltensweisen zeigen sich und funktionieren nicht mehr. Manchmal werden sie gründlich zerrüttet und es geht nicht mehr zurück. Das Bisherige lässt sich auch nicht mehr herstellen. Es geht um Erneuerung. Auch durch äußere Einflüsse – wie das Hochwasser – verändern sich Situationen und wir sind gezwungen, etwas Neues zu beginnen.

Das Ende des Bisherigen ist oft mit Traurigkeit oder Ratlosigkeit verbunden, die zur Zeit auch wieder „in der Luft“ liegt. Menschen, die leicht in Resonanz gehen, spüren sie im eigenen Körper, obwohl es in ihrem Leben keinen Grund für Traurigkeit gibt. Der Körper schmerzt an Stellen, an denen es früher Verletzungen oder Beschwerden gab. Einige Menschen erkranken und sind arbeitsunfähig. Auch Schwindel, Beschwerden an den Gelenken, im Nacken- und Rücken und im Herzbereich treten auf. Ebenso Knochenbrüche. Menschen fühlen sich müde und bleiern erschöpft. Viele haben ein verstärktes Schlafbedürfnis und den Wunsch, sich zurück zu ziehen. In den letzten Wochen haben sich auch einige Menschen vom Leben verabschiedet. Projekte, die begonnen wurden, stagnieren oder gehen nur langsam voran.

Was beginnt

Das Alte geht zu Ende, das Neue muss erst noch entstehen. Dabei ist Kreativität gefordert.
Gab es im Mai die Phase des TUNs, stehen jetzt die Zeichen wieder auf abwarten, genau hinschauen, analysieren. Es ist gerade nicht an der Zeit, verstärkt aktiv zu werden. Erst ab Ende Juni, Anfang Juli ist die Zeit für Entscheidungen und Handlungen. Dann zeigt sich auch deutlicher, was zu tun ist. Aktivitäten zeigen Erfolge.

Was man tun kann

Die Zeit können wir nutzen, um uns zu erholen, den Körper zu regenerieren und wenn nötig, aufzuräumen. Wir können träumen und mit den Visionen und Wünschen „spielen“, sie ausschmücken und verändern, um uns stärker mit den Herzenswünschen zu verbinden. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf Schönes richten, statt immer wieder über die Projekte oder die Situationen nachzudenken, können sich die Visionen der Seele und die Impulse für die nächsten Schritte besser integrieren. Unterstützend ist, beim Träumen den violetten Strahl der Elohim und den kristallinen Schöpfungsstrahl einzuladen. Dadurch lösen sich Blockaden und die Verbindung zum Seelenplan und zu den helfenden Wesenheiten verstärkt sich. Auch der Körper braucht zur Zeit viel Ruhe und eher sanfte Bewegung.

Empfehlung: Wandere in Gedanken an einen schönen Platz, an dem du dich erholen kannst. Mache es dir dort gemütlich, lade die nährenden Kräfte von Himmel und Erde ein und bitte sie, deinen Körper und dein Energiesystem aufzufüllen. Und während du dich entspannst und auftankst, kannst du mit deinen inneren Sinnen beobachten: Die Umgebung, in der du dich befindest; die Geräusche die dich umgeben; Düfte und Luftbewegungen, deine Gefühle. An diesem Platz kannst du auch träumen, Bilder aus deinem Unbewussten in dein Bewusstsein steigen lassen und sie nur beobachten, ohne sie zu verändern, ohne sie zu bewerten, ohne sie zu analysieren. Du kannst die Plätze bei jeder gedanklichen Reise wechseln, immer wieder einen anderen Platz wählen. Du kannst aber auch beim Gleichen bleiben oder deine innere Weisheit bitten, dir den Platz zu zeigen, der für dich jetzt am besten ist.

Unterstützende LichtWesen Essenzen: Essenz für Herzenswünsche (die Verbindung zur Seele und zum Lebensplan stärken ), Nr. 78 kristalliner Schöpfungsstrahl (Verbindung), Nr. 3 El Morya (Vertrauen und dadurch in schwierigen Zeiten gelassen bleiben)

Zu guter Letzt … (März 2013)

Carsten SannGott, das Universum, Spirit oder wie man auch immer die Energie nennen mag, die wir nicht riechen, schmecken oder messen können, hat viele verschiedene Möglichkeiten, uns auf Themen aufmerksam zu machen, mit denen wir uns beschäftigen sollten, um dem Weg unserer Seele zu folgen. Mir laufen momentan fast täglich Begebenheiten über den Weg, die mich dazu bringen, mir Gedanken über die Art und Weise zu machen, wie ich Entscheidungen treffe. Ich tue das schon seit meiner Kindheit immer unter Einbeziehung dessen, was man Intuition oder die innere Stimme nennt, und bisher hat mich dies noch nie im Stich gelassen oder in die Irre geführt. Nun scheint es aber so, als ob ich aufgefordert wäre, meine „Technik“ einmal in Worte zu fassen und niederzuschreiben. Ich darf Sie daher einladen, für mich das Versuchskaninchen zu spielen. Ich hoffe, dass für Sie die ein oder andere positive Anregung dabei ist.

Es ist eine wenig überraschende Feststellung, dass der Mensch aus unterschiedlichen Ebenen des Seins besteht. Es gibt die physische Ebene des Körpers, die mentale Ebene des Verstands, die emotionale Ebene der Gefühle, und die spirituelle Ebene der Seele. Man kann jede Ebene für sich betrachten und versuchen zu analysieren. Vollständig wird das Bild aber erst, wenn man alle Ebenen miteinbezieht. Ein grundsätzlicher Denkfehler, der sich mit der Philosophie von Descartes und dem daraus abgeleiteten „kartesianischen Weltbild“ in der westlichen Welt festgesetzt hat, ist der Versuch, den Menschen zu verstehen, indem man Körper, Geist und Seele auftrennt und als unabhängig voneinander betrachtet.

Dies ist der Grund, warum eine Schulmedizin, die den Körper als biochemische Maschine ansieht, trotz all ihrer Verdienste, immer wieder an den Punkt kommt, wo sie Ursachen von Krankheiten oder Phänomene wie Spontanheilungen weder verstehen noch erklären kann. Hier werden die drei anderen Ebenen außen vor Gelassen, weswegen man nur ein Viertel des ganzen Bildes sehen kann.

Dies ist aber übrigens auch der Grund, warum die Versuche, mit rein energetischen, geistigen oder spirituellen Methoden zu heilen, so oft scheitern. Wenn der Körper zu sehr vergiftet ist, kann ich beten so lange ich will – erst eine Entgiftungskur auf physischer Ebene, z.B. mit Algen, kann mich wieder in die Lage versetzen, meine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, damit der Körper den Rest selbst erledigen kann. Ein noch deutlicheres Beispiel: Wenn ich mir ein Bein gebrochen habe, werde ich voraussichtlich nicht mit rein geistigen Kräften den Knochen wieder richten und spontan zusammenschweißen können. Nicht, dass ich nicht glaube, dass so etwas grundsätzlich möglich ist, Tatsache ist aber, dass die allerwenigsten Menschen diese Kunst beherrschen. Deshalb braucht es einen Gips und eventuell vorher einen Chirurgen, der mich wieder zusammenflickt, damit der Körper anschließend den Knochen heilen kann.

Mit Entscheidungen ist es ähnlich: Wenn wir versuchen, auf rein rationeller Basis eine Entscheidung zu fällen, dann lassen wir mehr als die Hälfte unseres Seins außen vor, nämlich die Intuition und die Emotionen. Intuition und Bauchgefühl sind sehr wichtig und dieses Wissen verbreitet sich wieder mehr und mehr. Manchmal führt das dazu, dass das Pendel in die andere Extremposition ausschlägt: Intuition wird über alles gestellt und der denkende Verstand verteufelt. Aus ganzheitlicher Sicht betrachtet ist dies ebenso unvollständig wie eine rein rationale Entscheidung. Der Mensch besitzt nicht aus Versehen einen Verstand – er ist dazu da, dass wir ihn gebrauchen.

Um zu einer Entscheidung zu kommen, die ein möglichst breites Fundament besitzt, und bestmöglich zu unserem höchsten Wohl ist, ist es also hilfreich, alle Ebene zu „befragen“, um dann auf Basis der kompletten Informationen zu handeln. Wie man den Verstand benutzt, um Für und Wider einer Entscheidung abzuwägen muss ich an dieser Stelle wohl eher nicht beschreiben. Dies haben wir alle seit frühester Kindheit eingetrichtert bekommen. Deshalb möchte ich Ihnen meine Art und Weise vorstellen, wie ich meine Intuition und meine Emotionen befrage.

Die „Technik“ ist dabei ganz einfach, und ich möchte sie anhand eines Beispiels illustrieren. Angenommen, ich hätte eine neue Arbeitsstelle angeboten bekommen und stünde vor der Entscheidung, ob ich meinen bewährten Job aufgebe oder nicht. Lassen Sie uns weiter annehmen, dass mein alter Job mir zwar halbwegs Spaß macht, mich jedoch inzwischen eher langweilt. Der neue Job hingegen verspricht neue Aufgaben und Herausforderungen, die besser zu meinen Interessen und Neigungen passen. Leider ist der neue Arbeitgeber eine kleine Firma, die zwar großes Potenzial hat, aber theoretisch auch schnell wieder weg vom Fenster sein kann. Mein alter Arbeitgeber hingegen ist eine etablierte, große Firma, die mir Sicherheit verspricht.

Auf rationaler Ebene ist die Entscheidung leicht: Ich muss wirtschaftlich überleben, die Wahrscheinlichkeit, dass die neue Firma mich wieder rauswirft oder gleich ganz in Konkurs geht, ist um ein Vielfaches höher als bei der alten Firma, also bleibe ich, wo ich bin. Oder? Auf emotionaler Ebene reizt die Aussicht, die Langeweile loszuwerden und den Nervenkitzel einer neuen Aufgabe zu spüren schon … was also tun?

In so einem Fall setze ich mich in einen bequemen Sessel, schließe die Augen und befrage meine Intuition. Wie mache ich das? Ganz einfach: Ich stelle mir vor meinem geistigen Auge vor, wie es sein wird, wenn ich mich entschieden habe, zu bleiben. Wie fühlt es sich an, die altbekannte Arbeit zu tun? Wie geht es mir dabei? Wie fühlt sich die Sicherheit an, die ich durch die große Firma glaube zu haben? Wie fühlt es sich an, ein Angebot ausgeschlagen zu haben, das vielleicht ein Risiko, vielleicht aber auch eine große Chance war?

Wenn ich ein Gefühl dafür habe, wie es mir (voraussichtlich) gehen wird, wenn ich mich für die eine Option entschieden habe, wiederhole ich das ganze für die andere Option: Wie wird es sich anfühlen, die neuen, spannenden Aufgaben zu haben? Wie geht es mir dabei? Wie fühle ich mich mit dem Risiko, einen potenziell nicht so sicheren Job zu haben? Mit welchen Gefühlen blicke ich zurück auf meine alte Arbeit? Werde ich froh sein, dass das Alte vergangen ist, oder werde ich ihm nachtrauern?

Irgendwann habe ich dann auch die andere Option emotional erfasst. Und damit ist die Arbeit eigentlich schon getan, denn die intuitiv für uns passende Entscheidung ist immer die, die sich unter dem Strich besser anfühlt, die uns glücklicher macht, mit der wir uns wohler fühlen. Klingt einfach, oder?

Letztlich ist diese Art, Entscheidungen zu treffen, tatsächlich sehr einfach, wenn man sich immer wieder bewusst macht, dass die Intuition immer nur das Zünglein an der Waage sein kann. Es ist nicht sinnvoll, eine Entscheidung zu treffen, gegen die sich alle Emotionen sträuben. Ebenso ist es nicht sinnvoll, sich für etwas zu entscheiden, von dem der Verstand überzeugt ist, dass es falsch ist.

In letzterem Fall darf man ein „Nein“ des Verstandes jedoch nicht damit verwechseln, dass er einfach Angst vor einem Risiko oder schlicht vor etwas Neuem hat. Auch hier wieder ein Beispiel: Wenn man ein durchschnittliches Einkommen hat, dann sagt der Verstand wahrscheinlich klar „Nein“, wenn man plant, eine einjährige Weltreise für 250.000 EUR plus Verdienstausfall zu buchen. Die Bedenken, die der Verstand äußert, wenn es darum geht, den oben beschriebenen neuen Job anzunehmen, entspringen jedoch wahrscheinlich zu einem guten, wenn nicht sogar großen Teil der Angst vor dem Unbekannten. Im ersteren Fall ist es normalerweise nicht ratsam, der Intuition die Entscheidung zu überlassen, im letzteren Fall sollte man sie jedoch auf jeden Fall befragen und in die Entscheidungsfindung mit einbeziehen.

Das Leben ist eine endlose Kette von Entscheidungen und gerade in den jetzigen Zeiten sind wir wieder und wieder aufgefordert, große Entscheidungen zu treffen. Nutzen Sie das Potenzial, das in Ihren Emotionen und in Ihrer Intuition liegt, um die für Sie bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Wenn man ein wenig übt, fällt es einem ganz leicht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen angenehmen, sonnigen Frühlingsmonat März und, dass Sie immer die für sich besten Entscheidungen treffen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen