Zu guter Letzt … (März 2012)

Es sind wieder einmal anstrengende Zeiten. Manchmal hat man sogar das Gefühl, dass die Welt (und vielleicht man selbst) Amok läuft. Man gerät übergangslos von einem Stimmungshoch in ein ziemlich tiefes Tief und hat letztlich keine Ahnung warum. Alte Themen sind aufgerufen, körperliche Symptome zeigen sich wieder … kurzum: es ist einfach anstrengend.

Viele Menschen befinden sich momentan in einer Phase der Veränderungen und des Übergangs. Dinge, die uns lange begleitet haben, inzwischen aber nicht mehr stimmig sind, verabschieden sich zwangsläufig – wir können nichts dagegen tun. Dies führt teilweise zu grundlegenden Veränderungen in Beruf, Privatleben oder Gesundheit. Und diese Veränderungen haben das Potenzial sehr viel Angst in uns zu erzeugen: Angst zu überleben, Angst vor der ungewissen Zukunft, Angst, Dinge zu verlieren, die uns lieb und teuer sind …

In diesem Zusammenhang möchte ich das im letzten Newsletter angekündigte „Emotionale Leitsystem“, ein Konzept von Esther und Jerry Hicks erwähnen. Kurz gesagt handelt es sich dabei um eine Art „Navigationssystem“, das wir vom ersten bis zum letzten Moment unseres Lebens zur Verfügung haben. Es gibt uns die Richtung an, die unsere Seele gerne einschlagen würde, um die Erfahrungen zu machen, die sie sich zu Beginn der Inkarnation vorgenommen hat. Das emotionale Leitsystem zeigt uns klar an, wenn wir uns auf dem (für uns) richtigen Weg befinden und wann wir davon abweichen. Aber wie tut es das?

Der Name „emotionales“ Leitsystem deutet schon darauf hin. Es geschieht über unsere Emotionen. Und es ist dabei so lächerlich einfach, dass es sich dabei in meinen Augen tatsächlich nur um eine grundlegende Wahrheit handeln kann. (Alle grundlegenden Wahrheiten sind einfach!) Kurz gesagt ist es so, dass alle Dinge, die sich gut anfühlen uns in die richtige Richtung weiterbringen, alle Dinge, die sich schlecht anfühlen davon wegbringen. Wenn wir also einfach dem folgen, was sich freudvoll, positiv und einfach nur gut anfühlt, dann können wir sicher sein, dass wir uns immer auf dem richtigen Weg befinden.

Nun kommt sicher der Einwand, dass sich für manche Menschen auch Dinge gut anfühlen, die tatsächlich selbstzerstörerisch sind (siehe Süchte, etc.). Das ist richtig. Es geht jedoch beim emotionalen Leitsystem nicht um die kurzfristige Befriedigung von Verlangen. Sicher kennen Sie das Gefühl, wenn Sie auf einer Party zum nächsten Bier oder Glas Wein greifen weil es gerade so gemütlich und gesellig ist und trotzdem eine kleine mahnende Stimme in sich hören, dass es eigentlich besser wäre, es sein zu lassen, weil die Kopfschmerzen am nächsten Morgen einfach nicht schön sind. Oft tun wir es dann trotzdem und dürfen die Suppe tatsächlich am folgenden Tag auslöffeln. Hier hat das emotionale Leitsystem uns den richtigen Hinweis gegeben, wir haben uns nur entschieden ihn zu ignorieren.

Das emotionale Leitsystem ist jedoch nicht nur auf solche kleinen Dinge wie eben beschrieben beschränkt. Auch bei den großen Entscheidungen in unserem Leben kann uns dieses „Bauchgefühl“ wichtige Hinweise geben. Wie oft hört man, dass jemand, der sich klar wird eine Fehlentscheidung getroffen zu haben hinterher sagt: „Eigentlich hatte ich schon von Anfang an ein komisches (oder ungutes) Gefühl“. Dieses Gefühl war das Leitsystem, dass uns den Hinweis gegeben hat, dass die andere Richtung für uns besser gewesen wäre. Oft sind es jedoch rationale Gründe, die uns veranlassen, entgegen unseres Bauchgefühls zu handeln und in unserer vom Verstand dominierten Welt übergehen wir zu oft den anderen Teil unserer Intelligenz, eben das emotionale Leitsystem.

Wenn wir beginnen, unser eigebautes Navigationssystem zu entdecken und die kleine Stimme wahrzunehmen, die uns unseren Weg zeigt, dann werden wir feststellen, dass die Dinge anfangen, für uns besser zu laufen, dass große Fehlschläge ausbleiben und das wir uns insgesamt besser fühlen. Letztlich können wir uns nicht Besseres tun, als auf unser Bauchgefühl zu hören. Ich persönlich bin in der glücklichen Lage, bereits seit langer Zeit mit diesem Wissen zu leben und zu handeln und aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass sich keine einzige Entscheidung, die ich mit gutem Bauchgefühl getroffen habe, bisher als falsch herausgestellt hat.

Eine Sache ist noch wichtig zu erwähnen: Bei unserem emotionalen Leitsystem handelt es sich um eine Option, d.h. nichts und niemand zwingt uns, dem Bauchgefühl entsprechend zu handeln. Auch Gott, Allah, Jahwe oder alle anderen Gottheiten dieser Welt sind nicht sauer, wenn wir uns anders entscheiden. Das einzige was passiert ist, dass wir die Konsequenzen unserer Entscheidungen zu tragen haben und das ist ja auch nicht wirklich etwas Neues.

Allen Menschen, die in diesen Zeiten (hoffentlich in Übereinstimmung mit ihrem emotionalen Leitsystem) große Entscheidungen treffen und sie umsetzen und dabei von Ängsten und Sorgen geplagt werden möchte ich noch die Essenz des Monats ans Herz legen (siehe oben). Sie ist entstanden, weil natürlich auch wir immer wieder gebeutelt werden und hat sich für uns hervorragend bewährt. Der Name „Ein neues Leben“ drückt für mich tatsächlich die Bedeutung der gegenwärtigen Zeit aus – denn es geht im nichts Geringeres als darum, die Weichen für unser zukünftiges Leben zu stellen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Kraft, geschärfte Sinne für Ihr emotionales Leitsystem und einen wunderbaren Frühlingsbeginn.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Februar 2012)

Diese Ausgabe des „Zu guter Letzt“ möchte ich einem grundlegenden Prinzip dieses Universums widmen. Einem Prinzip dessen Gültigkeit niemand nach klassischen wissenschaftlichen Maßstäben nachweisen kann, jedoch kann ich Ihnen versichern, dass bisher alle Erfahrungen, die ich selbst machen und beobachten durfte stark darauf hinweisen, dass dieses Prinzip kontinuierlich wirkt.

Ich will gleich zu Beginn erwähnen, dass ich nicht der Erfinder oder auch nur der Entdecker dieses Prinzips, ja es handelt sich dabei sogar um ein universelles Gesetz, bin. Diesen Ruhm dürfen andere für sich in Anspruch nehmen, allen voran Esther und Jerry Hicks aus den USA, die das Wissen um dieses Gesetz seit über 20 Jahren in ihren Büchern vielen Menschen zugänglich machen. Entdeckt haben sie es natürlich auch nicht als erste. Das Wissen um dieses Wirkprinzip ist vielmehr Jahrtausende alt – wahrscheinlich schon so alt wie die Menschheit selbst.

Wenn Sie nun langsam ungeduldig werden und sich fragen, worum es denn eigentlich geht, dann ist es mir offensichtlich gelungen, Sie neugierig zu machen und ich will Sie nun nicht weiter auf die Folter spannen. Spätestens seit dem Hype um den Film und das Buch „The Secret“ ist das Wissen um das „Gesetz der Anziehung“ so vielen Menschen bewusst geworden wie vielleicht noch nie zuvor. Was die meisten wahrscheinlich jedoch nicht wissen ist, dass der Film im Wesentlichen auf den Lehren von Esther und Jerry Hicks beruht, die in der Mitte der 1980er Jahre begonnen haben, darüber zu schreiben. Nun kann man dem Film „The Secet – das Geheimnis“ (teilweise zu Recht) vorwerfen, dass er ziemlich plakativ, teilweise sogar reißerisch ist. Der Wahrheit, die dahinter steht, tut das jedoch in keiner Weise Abbruch.

Das Gesetz der Anziehung besagt in Kurzform, dass wir Menschen alle Dinge anziehen, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Das Pikante dabei ist das Wort „alle“. Besonders wenn man dazu weiß, dass das Universum sich nicht um Verneinungen kümmert. Wenn wir also unseren Fokus darauf richten „nicht krank“ zu werden, dann richten wir unsere Aufmerksamkeit dennoch auf Krankheit. Sinnvoller wäre es also, sich auf Gesundheit zu konzentrieren.

Laut Esther und Jerry Hicks besteht jedes „Ding“ eigentlich aus zwei Dingen – dem Gewünschten und der Abwesenheit des Gewünschten. Jeglicher Fokus, den wir auf die Abwesenheit des Gewünschten legen gibt derselben (nämlich der Abwesenheit) mehr Energie und umso unwahrscheinlicher wird es, dass das Gegenteil (nämlich das Gewünschte) eintritt. Ein bisschen klingt das wie die bekannte „Bestellung beim Universum“ von Bärbel Mohr, jedoch ist das Konzept hier ein viel weiter gehendes. Es geht nicht nur darum, einen Wunsch zu formulieren und ihn dann loszulassen, vielmehr ist es beim Gesetz der Anziehung wesentlich, dass man sich so gut wie möglich und wenn möglich dauerhaft auf das fokussiert, was man möchte.

Die hohe Kunst der Manifestation (und um nichts Geringeres handelt es sich hierbei) besteht darin, das Gewünschte vor seinem geistigen Auge zu sehen und auf der Ebene der Emotionen zu spüren bevor es noch da ist. Und das am besten rund um die Uhr. Schwierig, nicht wahr? Klingt auch ein bisschen nach Verleugnung, denn wenn ich in einer schwierigen Situation bin, wie soll ich es dann schaffen an eine bessere Situation zu denken wo ich doch damit beschäftigt bin, mich um den aktuellen Schlamassel zu kümmern. Die Antwort lautet ganz einfach: Das tun, was zu tun ist und danach die Gedanken gleich wieder auf das richten, was das Ziel ist. Und wenn ich sage „einfach“, dann bedeutet das nicht, dass es tatsächlich einfach ist. Es kann beliebig schwierig sein, in einer als negativ empfundenen Situation den Fokus auf eine positive Variante der Situation zu richten. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wie bei allem auch hier gilt: „Übung macht den Meister“. Wenn man sich darauf trainiert, die Gedanken bewusst zu lenken, dann fällt es einem mit der Zeit immer leichter. Ich persönlich nenne das „Gedankenhygiene“.

Nach den Aussagen von Esther und Jerry Hicks bleibt dem Universum, wenn man die eigenen Gedanken bewusst in die Richtung lenkt in die man möchte, keine andere Möglichkeit als das zu manifestieren, an was wir denken. Und letztlich ist es auch auf einer vollkommen unspirituellen Ebene so, dass wir das, an was wir denken, bewusster wahrnehmen, Chancen erkennen und somit bewusster handeln können. Als Beispiel sei hier nur genannt dass ich als Kind, nachdem ich das erste Mal auf Sylt war, an unglaublich vielen Autos „Sylt“-Aufkleber gesehen habe. Da nicht anzunehmen ist, dass die vielen Menschen die Aufkleber erst angebracht haben während ich um Urlaub war, bleibt nur noch die Erklärung, dass sie schon vorher da waren – ich habe sie nur nicht wahrgenommen. In dem Moment als meine Gedanken bei Sylt waren (weil ich gerade da gewesen war) hat mein bewusster Verstand auf einmal alles wahrgenommen, was mit Sylt in Zusammenhang steht – und seien es nur die Auflkeber.

Wenn wir also bewusst Platz für Gesundheit, Liebe, Wohlstand, etc. in unseren Gedanken schaffen, dann ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass wir all das besser wahrnehmen können, was uns in diese Richtung führen wird. Zusätzlich gibt es noch ein weiteres wichtiges Werkzeug, das aus den Lehren von Esther und Jerry Hicks stammt: Das emotionale Leitsystem. Es würde den Rahmen des Artikels sprengen, dieses noch ansatzweise beschreiben zu wollen. Deswegen verschiebe ich diesen Aspekt auf einen der nächsten Newsletter.

Und so wünsche ich Ihnen – wenn Sie möchten – beim Ausprobieren der  Manifestation durch die bewusste Anwendung des „Gesetzes der Anziehung“ viel Spaß und Erfolg. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung versichern: Es funktioniert.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen

P.S. Eine wunderbare Essenz zur Unterstützung ist die „Abundance Essence“ von Pacific Essences.