Ahnenheilung – die neue AstroEssenz von Verena Reiß

Obwohl diese neue Essenz schon vor einiger Zeit entstanden ist, hat es noch bis Februar gedauert, bis die Energie der Zeit für die Veröffentlichung reif war. Wir freuen uns deshalb nun umso mehr, dass mit der Themenessenz „Ahnenheilung“ von Verena Reiß ein neuer, unserer Meinung nach wichtiger Baustein das Repertoire der AstroEssenzen erweitert.

Bei schwierigen und traumatischen Erfahrungen erleben wir Emotionen, wie z.B. Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Verzweiflung, Trauer und vieles mehr. Werden diese Emotionen nicht verarbeitet, haben sie die Tendenz sich abzukapseln und sich im Energiefeld des Menschen festzusetzen. Diese eingeschlossenen Emotionen können von Generation zu Generation vererbt werden und beeinflussen Verhaltensmuster und emotionale Prägungen in den Familiensystemen. Die AstroEssenz Ahnenheilung hilft, negativ abgespeicherte Emotionen zu erkennen und aufzulösen. Die Wirkung dieser Essenz kann über Prägungen, die während der Schwangerschaft entstanden sind, bis in die Ahnenreihen hinein reichen. Sie hat, sowohl beim Anwender als auch im Familiensystem, einen befreienden, wohltuenden und heilsamen Effekt.

Die neue Essenz ist ab sofort bei uns zum Preis von 21,50 EUR verfügbar.

Zu guter Letzt … (Oktober 2018)

Die Energie hat gedreht … endlich. Seit Anfang Oktober kann man das Gefühl haben, ab und zu auch mal wieder zu Atem zu kommen. Und wie immer ist es keine komplette Kehrtwende des energetischen Wetters, vielmehr hat man den Eindruck, es wäre die Stelle erreicht, an der das Pendel seinen größten Ausschlag hat und langsam, ganz langsam geht es jetzt in die entgegengesetzte Richtung. In den Momenten, in denen man kurzzeitig zur Ruhe kommt, können dann auch wieder Gedanken an neue Projekte, oder Dinge, die uns einfach nur Spaß machen, aufkommen – etwas, was über den ganzen Sommer undenkbar war. Das Pendel hat wie gesagt seinen Wendepunkt überschritten, aber bis es so richtig Fahrt in die neue Richtung aufgenommen hat, dauert wohl noch ein wenig.

Die Tendenz, dass sich regelmäßig neue Erkenntnisse über alte Muster und Verhaltensweisen offenbaren, hat sich fortgesetzt, wenn nicht sogar verstärkt. Die Chance dabei ist, dass wir jedes Mal, wenn wir uns bei so einen neu erkannten, alten Muster oder Glaubenssatz erwischen, einen kurzen Moment innehalten, den Schlawiner ans Licht holen und genau mustern, und dann die bewusste Entscheidung treffen, das, was uns nicht länger nützt loszulassen. Die menschliche Absicht ist die mächtigste Kraft im Universum. Wenn wir sie dazu verwenden, bewusst zu wachsen, dann sind große Schritte möglich.

Diejenigen unter uns, die den Segen großer Empathie haben, dürfen in diesen Wochen immer wieder bewusst erkennen, wenn sie gerade mal wieder den Krempel anderer auffangen, und diese Erkenntnis dazu nutzen, sich bewusst abzugrenzen, wenn das sinnvoll ist. Es sind ebenfalls große Schritte möglich in Bezug darauf, dass man erkennt, wie viel von dem, was man eigentlich von Kindheit an für seine eigenen Emotionen gehalten hat, letztlich doch von außen kommt. Insofern bietet sich die Gelegenheit, sich selbst auf Ebenen neu kennenzulernen, die bisher im Bereich des Unbewussten verborgen gewesen waren.

Wie geht es weiter? Um ehrlich zu sein, habe ich keinen blassen Schimmer. Es ist weiterhin wichtig anzuerkennen, dass die Intensität des Sommers uns eine Menge Energie gekostet hat und dass es noch eine Weile dauern wird, bis wir unsere Akkus wieder aufgeladen haben. Auch wenn wir in den Momenten der Erholung das Gefühl haben, wieder Kraft für neue Projekte zu haben, ist es notwendig, weiterhin den Ball flach zu halten und äußerst bewusst darauf zu achten, dass wir uns die notwendigen Zeiten für Ruhe und Erbauung nehmen, anstatt gleich wieder mit Volldampf drauflos zu preschen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich, wenn ich das nicht berücksichtige, momentan wieder relativ schnell in einem Zustand bin, der dem ausgelaugten Überwältigtsein des Septembers sehr ähnelt. Und aktuell dauert es dann auch noch eine ganze Weile, sich da wieder herauszuschaffen. Wir tun also gut daran, sehr gut und sehr bewusst für uns zu sorgen.

Dennoch kann man jetzt schon damit beginnen, die Weichen zu stellen für das, was sich in den nächsten Monaten und im kommenden Jahr manifestieren möchte. Manche haben vielleicht das Bedürfnis auszumisten, Platz zu schaffen oder die Grundlagen für etwas Neues zu legen. Mit dem Ende der massiven Intensität dieses Sommers scheint auf energetischer Ebene auch ein weiteres Kapitel abgeschlossen zu sein. Mit dem neuen Abschnitt kommen neue Chancen und Möglichkeiten, und wahrscheinlich auch neue Herausforderungen.

Diejenigen, die sich entschieden haben, den Stier bei den Hörnern zu packen und den Weg ihrer eigenen Heilung bewusst und kompromisslos zu gehen, sind weiterhin im Aufräummodus. Es ist wahrscheinlich, dass alle naslang ein neuer Brocken auftaucht, der geheilt und aus dem Weg geschafft werden möchte. Manchmal fühlt sich das dann so an, als ob man auf der Stelle treten würde und man möchte am liebsten verzweifeln und laut rufen: „Wie lange noch?“ In solchen Situationen ist es sehr hilfreich, wenn man sich selbst wieder einfängt und sich bewusst macht, wie weit man schon gekommen ist. Schaut man auf sich selbst vor einem, vor fünf und vor zehn Jahren zurück, wird man erkennen, dass das, was sich wie eine Kreisbewegung anfühlt, eigentlich eine Spirale ist, die uns zwar immer wieder an derselben Position vorbeikommen lässt, jedoch jedes Mal auf einer neuen Ebene.

Manchmal, wenn es gerade wieder besonders heftig ist, stelle auch ich mir die Sinnfrage. Warum mache ich den ganzen Scheiß überhaupt? Könnte ich nicht einfach ein langweiliges aber zufriedenes Leben leben? Warum immer aufräumen, und dieses komische „Wachsen“ kommt mir auch schon zu den Ohren raus. Die Frage nach dem Warum kann wahrscheinlich nur meine Seele vollständig beantworten, aber ich weiß, dass es für mich alternativlos ist, den Weg so zu gehen, wie ich ihn gehe. Das ist zwar oft anstrengend, aber dafür auch sehr bereichernd. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich das, was ich für mich tue, auf systemischer Ebene auch für meine Kinder und meine Vorfahren tue. Nicht zuletzt deshalb erscheint es mir lohnenswert, den Weg auch in Zukunft zu gehen. (Achtung Werbung:) Essenzen können uns dabei unterstützen ;-)

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (August 2015)

Carsten SannWährend ich diese Zeilen schreibe, sitze ich im Bus, fahre auf Danzig zu und bin auf dem Weg nach Hause. In den letzten 10 Tagen war ich in Berlin, Thorn, Insterburg, Gumbinnen, Rauschen, Cranz und Königsberg. Auf den Spuren meiner Ahnen bin ich mit einer Reisegruppe nach Ostpreußen gereist, um die Orte einer Vergangenheit zu besuchen, die 1945 abrupt und unter großen Schmerzen endete.

Wie bereits im letzten Newsletter geschrieben, war der Anstoß dazu die Lektüre des Buches über die Kriegsenkel-Generation, zu der ich auch gehöre. Den meisten aus dieser Generation geht es materiell gut, sie haben Familien und keinen offensichtlichen Grund, nicht glücklich zu sein. Und trotzdem gibt es da einen Ort im Inneren, der leer und gleichzeitig voller Schmerz ist. Es ist gut möglich, vielleicht sogar sehr wahrscheinlich, dass dies die Wunden des Krieges sind, die über die Eltern und Großeltern ohne Absicht weitergegeben wurden – auf vielen verschiedenen Ebenen in der dreidimensionalen und auch in der multidimensionalen Welt.

Passend zur gegenwärtigen Zeit, in der es gilt, das aufzuräumen, was lange verschüttet war, machen sich immer mehr, besonders aus der Generation der Kriegsenkel, auf den Weg, um die noch offenen Wunden des Krieges auf systemischer Ebene zu heilen. Das ist unsere Aufgabe, und gerade aufgrund der materiell stabilen Situation haben wir die Möglichkeit dazu.

Mein „Zu guter Letzt“ ist in diesem Monat kurz, ich habe aber meine inneren und äußeren Erlebnisse während der Reise in meinem persönlichen Blog niedergeschrieben und lade alle, die Interesse haben, ein, sie zu lesen.

Alle Beiträge in umgekehrter chronologischer Reihenfolge finden sich hier: http://blog.sann.cc/category/reisen/

Der erste Beitrag zum Weiterblättern startet hier: http://blog.sann.cc/2015/08/ostreise-1-zeitreise/

Vielleicht ist mein Reisetagebuch für den einen oder anderen eine Inspiration, sich auf seinen eigenen Weg zu machen, um seinen Beitrag dazu zu leisten, die Wunden im eigenen Familiensystem zu heilen – und wenn nur jeder das tut, was in seiner Macht steht, wird sich die Welt schneller als gedacht zum Positiven verändern.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Juli 2015)

Carsten Sann„Warum gerade ich? Warum muss ich scheinbar alleine die ganze seelische Aufräumarbeit machen – für mich selbst und vielleicht noch für mein gesamtes Familiensystem? Könnte ich nicht einfach nur die Leichen im Keller lassen, in Frieden leben und glücklich sein?“

Ich selbst habe in letzter Zeit hin und wieder bei diesem oder ähnlichen Gedanken ertappt – verbunden mit dem Wunsch, „die anderen“ mögen sich doch bitte selbst um ihren [nicht so hübsches Wort weggelassen] kümmern. Bei allem, was in den letzten Jahren so auf uns eingestürzt ist, gibt es immer wieder Zeiten, wo wir zwischen Überwältigung, Wut, Trotz und tiefer Verzweiflung schwanken. Und in diesem Sommer scheint das für ziemlich viele Menschen so zu sein.

Die gute Nachricht ist: Wir bekommen keine Herausforderungen, für die wir nicht auch die Energie und die Werkzeuge haben, um sie zu meistern. Die schlechte Nachricht ist: Wir kommen nicht darum herum, es auch zu tun. Aber das wissen wir ja eigentlich schon lange.

Ich habe vor kurzem das Buch „Nebelkinder: Kriegsenkel treten aus dem Traumaschatten der Geschichte“ gelesen (Danke, Daniela für den Tipp!). Da ich selbst dieser Kriegsenkel-Generation angehöre und in meiner Familie auch Vertreibung eine Rolle spielt, hat es mich sehr bewegt. Eine Erkenntnis in dem Buch ist, dass es offensichtlich an den Kriegsenkeln ist, das flächendeckende Trauma, das der zweite Weltkrieg in Europa hinterlassen hat, emotional und seelisch aufzuarbeiten. Keine leichte Aufgabe.

Ohne das Leid der Opfer der Nazis und ihrer Familien in irgendeiner Form kleiner reden zu wollen oder zu können, gibt es auch in so gut wie jeder Familie in Deutschland tief sitzende Traumen – sei es durch das Naziregime selbst, durch Vertreibung und Kriegsverbrechen durch die Alliierten, oder auch weil der Großvater ein glühender Nationalsozialist und Täter war und dies als Familiengeheimnis gehütet wird. Alleine schon die Millionen von Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten – Ostpreußen, Pommern, Schlesien und Ostbrandenburg – und ihre Kinder haben ein kaum zu ertragendes Maß an Schmerz und Leid mit in das heutige Deutschland gebracht.

So viele Menschen meiner Generation kämpfen heute mit diffusen Gefühlen der Entwurzelung, Depressionen und allen Arten seelischer Probleme – und das, obwohl zumindest die meisten augenscheinlich ein gutes Leben und keinen offensichtlichen Grund dafür haben. Ein möglicher tieferer Grund liegt jedoch darin, dass all die nicht aufgearbeiteten Traumen aus der Zeit des Dritten Reichs (und vielleicht auch davor) von Generation zu Generation weitergegeben werden – sei es durch ein belastetes Verhältnis zu den Eltern oder auch karmisch/systemisch.

In unserer jetzigen Zeit kommt, wie schon oft geschrieben, alles nach oben, was viel zu lange verdrängt worden ist – von uns selbst oder im Familiensystem. Und wir sind diejenigen, die die Kraft und die Mittel haben, aufzuräumen. Für uns und für unser gesamtes Familiensystem. Nein, es ist nicht einfach und es bringt uns oft an den Rand unserer Kraft und der Verzweiflung. Aber wir sind diejenigen, die heute hier sind, um diese schwierige Aufgabe zu erledigen.

Meine persönliche Konsequenz aus dem Buch „Nebelkinder“ ist, dass ich mich einer Reisegruppe angeschlossen habe, die im August nach Ostpreußen fahren wird. Es ist mir ein Bedürfnis, die alte Heimat (die systemisch gesehen auch die meine ist) in natura zu sehen, die Energie dort zu spüren und auf den Wegen zu gehen, die schon meine Vorfahren beschritten haben. Vielleicht ist es ein Nachhausekommen, vielleicht ist es auch ein Abschied. Auf jeden Fall weiß ich aber, dass es immens wichtig für mich und meine Aufgabe in diesem Leben ist.

Manchmal gibt es einfach Dinge, von denen man weiß, dass man sie tun muss, sobald sie als Möglichkeit ans Tageslicht kommen. Als ich in dem Buch über eine Frau gelesen habe, die die Heimat ihrer Eltern im heutigen Polen besucht hat, wusste ich, dass genau das mein nächster Schritt sein wird. Ich bin überzeugt, dass es auch auf Ihrem Weg Dinge gibt, von denen Sie auf tiefster Ebene wissen, dass Sie sie tun müssen. Zögern Sie nicht!

Ebenso, wie uns das Universum (oder wir uns selbst, je nachdem wie man das sehen mag) große Aufgaben stellt, gibt es uns das Wissen um den Weg und die Werkzeuge, um ihn zu gehen. Wehren Sie sich nicht. Tun Sie das, was getan werden muss, auch wenn es ungewöhnlich, anstrengend oder vielleicht auch teuer ist. Seien Sie sich sicher, dass das Universum für Sie sorgt, wenn Sie es nur zulassen.

Essenzen, die mich zurzeit bei meiner Vorbereitung auf den Weg nach Ostrpreußen gut unterstützen sind:

  • Balancer – die Notfallmischung von den Pacific Essences. Seit Jahrzehnten bewährt und unverzichtbar.
  • Pink Ten – Transformiert zurückgebliebene Energie der Angst.
  • Sand Dollar – um hinter die Probleme zu sehen und die Wahrheit zu erkennen.

Für mich gibt es inzwischen keine Alternative mehr dazu, aktiv zu sein und den Stier bei den Hörnern zu packen. Das ist wie gesagt, ziemlich anstrengend, aber es bringt mich auch weiter und hilft mir dabei, Stück für Stück den Rucksack mit Wackersteinen leerzuräumen, den ich seit Jahren auf meinen Schultern spüre. Und mit jedem Brocken, den ich erledigt habe, wird das Leben leichter und schöner. Haben auch Sie den Mut, hinzusehen, zu erkennen und zu handeln. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen