Zu guter Letzt … (April 2019)

Die Welt, in der wir leben, ist voll von Gelegenheiten, Angst zu haben. Die Frage ist nur, ob wir das wollen, und ob es uns nützt. Ersteres kann wohl jeder für sich ohne zu zögern verneinen. Zweiteres muss man differenziert betrachten: Wenn wir vor in einer offensichtlich bedrohlichen Situation sind, wenn also beispielsweise ein Säbelzahntiger vor uns steht und uns als sein Mittagessen betrachtet, dann ist es sehr sinnvoll, dass wir Angst haben und der Körper dementsprechend das volle Programm an Stresshormonen ausschüttet, die uns bei unserer Kampf-oder-Flucht Reaktion unterstützen. Auch wenn wir auf einer Klippe stehen und hinunter sehen, ist es sinnvoll, dass wir mindestens gehörigen Respekt vor der Tiefe haben. 

Situationen, die unser Leben unmittelbar bedrohen, sind heutzutage glücklicherweise sehr selten geworden. Und dennoch haben viele von uns jeden Tag Angst, und zwar vor potenziellen zukünftigen Bedrohungen, mögen sie auch noch so unwahrscheinlich sein: Arbeitslosigkeit, der 3. Weltkrieg, die nächste Seuche, Unfälle etc. Aktuell wird mit einem inzwischen klassischen Thema wieder Angst geschürt: Elektrosmog, und zwar durch das zukünftige 5G Mobilfunknetz. 

Nicht, dass Sie mich falsch verstehen – ich bin mir der Tatsache durchaus bewusst, dass niemand mit Sicherheit weiß, ob die Strahlung ungefährlich, ein bisschen gefährlich oder sogar tödlich ist. Dementsprechend ist auch Vorsicht und die Anwendung des gesunden Menschenverstandes bei ihrer Nutzung angebracht. Ist es jedoch sinnvoll, jeden Tag in Angst davor zu leben? Ich meine: nein.

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr (1892-1971)

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, klar zwischen zwei Arten von Situationen zu unterscheiden: Dinge, die ich ändern kann und Dinge, die ich nicht (direkt) ändern kann. Wenn mir eine Situation nicht passt und ich dazu in der Lage bin, dann tue ich das, was notwendig ist, um sie zu ändern. Kann ich jedoch nichts direkt tun, dann sind zwei Reaktionen völlig sinnlos: Der Kampf gegen Windmühlen und, sich der Angst hinzugeben.

Realistisch betrachtet ist der Kampf gegen den Ausbau des neuen 5G Netzes leider ziemlich aussichtslos. Das Teilen von dramatischen Aufrufen in den sozialen Netzen ändert ebenso wenig daran wie Online-Petitionen beim Deutschen Bundestag. Viel zu groß sind die finanziellen Interessen und die Macht der Wirtschaft. Ich bitte Sie, mich auch hier nicht misszuverstehen. Ich habe nicht resigniert oder glaube, dass ohnehin alles sinnlos ist. Die Erfahrung zeigt mir nur, dass in den letzten Jahrzehnten derartige Willensäußerungen des Volkes von den Menschen an den Schalthebeln der Macht im Wesentlichen ignoriert, vielleicht sogar belächelt wurden. Es braucht also andere Strategien.

Ich weigere mich auch, Angst vor den potenziellen negativen Auswirkungen der zusätzlichen Strahlung zu haben. Auch hier bin ich Realist. Es gibt in der zivilisierten Welt keine Chance, elektromagnetischer Strahlung zu entgehen. Selbst wenn ich zuhause auf alles verzichte, was strahlt, dann hat spätestens mein technikaffiner Nachbar WLAN, ein Handy und ein schnurloses Telefon, die alle munter auch in meine Wohnung strahlen. Und wenn ich versuche, mein Zuhause mit allem, was der Markt bietet abzuschirmen, dann muss ich immer noch regelmäßig mein Haus verlassen, um einzukaufen und zur Arbeit zu gehen. Ach ja: Auf der Arbeit bin ich ja auch schon wieder der Strahlung ausgesetzt … 

Das Thema Elektrosmog ist für mich ein klassischer Fall einer Situation, die ich nicht direkt verändern kann. Solange ich nicht als Einsiedler in die Wildnis gehe, kann ich der Strahlung nicht entgehen und kämpfen führt auch nicht zu einem messbaren Erfolg. Was also tun?

Als Mitglieder der Spezies Homo sapiens sind wir in der glücklichen Lage, neben dem limbischen System, in dem unsere Gefühle zuhause sind, ein gut ausgeprägtes Vorderhirn zu haben, mit dem wir unsere Reaktionen auf Emotionen wie Angst steuern können. Wenn wir in einer Situation sind, die uns nicht gefällt und die wir nicht direkt ändern können, dann ist es sinnvoll, unseren Verstand zu nutzen, um die automatischen emotionalen Reaktionen im Griff zu behalten. Für mich bedeutet das in erster Line, angesichts der „5G-Bedrohung“ nicht in Panik zu verfallen. Zusätzlich bietet mir mein Verstand zwei Lösungsstrategien an, die ich parallel nutzen kann.

Der menschliche Körper ist hochgradig resilient und anpassungsfähig. Wir können auch recht massive negative Einwirkungen von außen (Trauma, Strahlung) über kurze oder mittlere Zeiträume überleben. Im Laufe der Zeit hat sich der Körper auch an langfristige Belastungen wie natürliche Radioaktivität oder die sich verändernde kosmische Strahlung angepasst. Warum sollte es uns nicht gelingen, uns auch an die von Menschen gemachte Strahlung so anzupassen, dass sie uns nicht krank werden lässt? Ich weiß nicht, ob das ein Prozess ist, der Generationen dauert, oder der in einem Menschenleben schon umgesetzt werden kann. Ich weiß aber, dass es eine Menge von Dingen gibt, die ich selbst tun kann, um für mehr Stabilität zu sorgen, damit mein System besser mit den äußeren Belastungen umgehen kann. Ausreichend Schlaf, eine gute Ernährung, Ausgleich in der Natur und natürlich auch Essenzen, homöopathische Mittel und Schüsslersalze sind alles Faktoren, die uns dabei helfen können. Deshalb ist es meine Wahl, dafür zu sorgen, dass ich stabil bin, anstatt Angst zu haben und dadurch noch mehr aus der Mitte zu geraten.

Die zweite Strategie für den Umgang mit der Strahlung ist die Nutzung des gesunden Menschenverstandes. Niemand bezweifelt, dass es negative Auswirkungen auf uns hat, wenn wir im Übermaß elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind. Deshalb wäre es doch klug, im Schlafzimmer auf strahlende Geräte wie Handy oder das schnurlose Telefon zu verzichten und die Dinger nicht gerade auf dem Nachtisch aufzubewahren. Wenn man das Handy als Wecker benutzt, kann man es auch in den Flugmodus versetzen, damit es nicht mehr strahlt. Damit setzen wir uns gerade nachts, wenn sich Körper und Geist erholen können, nicht noch zusätzlicher, unnötiger Strahlung aus. Eine weitere, kluge Strategie ist es, das WLAN in der Nacht auszuschalten, wenn es ohnehin niemand nutzt. Viele Router können das zeitgesteuert automatisch. Auch die Reduzierung der Telefongespräche mit schnurlosen Geräten auf ein notwendiges Minimum oder die Verwendung eines kabelgebundenen Headsets sind einfache und sinnvolle Maßnahmen, die mithelfen, den vermeidbaren Teil der Strahlung zu reduzieren.

Es gibt zusätzlich eine Vielzahl von energetischen Hilfsmitteln, die mehr oder minder taugen, um die negative Auswirkung elektromagnetischer Strahlung auf Körper, Geist und Seele zu vermindern, jedoch würde es den Rahmen dieses Artikels sprengen, um tiefer auf sie einzugehen. Deshalb an dieser Stelle nur der Hinweis, dass wir selbst seit vielen Jahren die Produkte von BioProtect verwenden, da sie uns in der Wirkung überzeugt und zusätzlich noch einen mehr als fairen Preis haben.

Ich selbst bin jemand, der gerne neue Technologien ausprobiert und es genießt, sie in den Alltag zu integrieren. Deshalb habe ich mich entschieden, diese beiden Strategien zu verwenden. Ich weiß nicht, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, oder ob ich mich nicht doch verstrahle. Was ich jedoch sicher weiß ist, dass ich viel lieber mit gesundem Menschenverstand und Freude lebe, als in ständiger Angst. Alleine das sorgt zweifellos schon dafür, dass ich im Endeffekt gesünder bin.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Befreiung, Kraft wird aktiviert

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • sich von blockierenden Strukturen befreien
  • sich neu ausrichten
  • die Kraft kehrt zurück
  • Verantwortung für sein Leben übernehmen
  • aktiv werden statt sich hilflos fühlen
  • alte Ängste kochen hoch
  • gedanklich Alternativen durchspielen
  • anstrengende Zeiten für Körper und Gesundheit

Befreiung

In den letzten Wochen wurden Planungen und `was sicher schien´ immer wieder erschüttert. Es ging und geht auch weiterhin um Klärung und Ausrichtung. Tiefsitzende Ängste wurden und werden hochgekocht. Auch Unstimmigkeiten und damit verbundene Unzufriedenheit werden deutlich. So mancher entdeckt, dass er etwas toleriert hat, weil er fürchtete, dass es sonst noch schlechter wird. Und allein schon dadurch, dass man dies erkennt und sich eingesteht, bekommt man mehr Kraft und Klarheit.

Die Klärungsenergie wirkt sehr kraftvoll. Was der eigenen und auch der kollektiven Entwicklung nicht mehr dient, will transformiert werden. Ängste, belastende Verhaltensweisen, überholte Vorstellungen und Denkmuster können losgelassen werden (unterstützend leichter werden, Nr. 3 El Morya). Wir entdecken neue Reaktionsmöglichkeiten, auch in Filmen, Büchern, durch Gespräche. Und wir erkennen Verhaltensweisen und Zusammenhänge bei uns selbst und bei anderen, die uns bisher verborgen waren – und sind manchmal verblüfft, wieso wir das nicht schon früher erkannt haben.

Einige Menschen entdecken eine „schneidende“ Kraft in sich, eine Kraft, die den „Punkt“ trifft und dadurch befreit. So kann man auch gegen die Widerstände derjenigen handeln, die das Alte beibehalten wollen, weil es ihnen selbst dient. Eine solche Klärung kann für beide Seiten auch schmerzhaft sein.

Verantwortung übernehmen, aktiv werden

Die Lebensfreude wird aktiviert und wir bekommen Kraft, die Verantwortung zu übernehmen für sein Leben, für seine Ziele und Visionen, für das Auflösen alter, einengender Strukturen und für die Veränderungen. Durch diese „Verwirklichungsenergie“ können wir aktiv werden und die Schritte tun, die die Lebenssituation verbessern, sowohl materiell als auch emotional (unterstützend Nr. 13 Seraphis Bey). Dadurch löst sich auch das Gefühl, hilflos zu sein. Denn wenn man auf andere wartet oder warten muss, damit sich die eigene Situation verändert, fühlt man sich hilflos.

Die verstärkte Lebenskraft kann in zwei Richtungen wirken: einerseits hilft sie, sich kraftvoll für seine Ziele einzusetzen – was im Übertriebenen auch dazu führen kann, dass man überdreht ist, übers Ziel hinausschießt, nicht schlafen kann. Andererseits kann sie Ängste verstärken, so dass manche Menschen angstgetrieben agieren. Gereiztheit, Tobsuchtsanfälle, Eifersuchts-Szenen, Affekthandlungen können die Folge sein. Hilfreich ist, sich zu bewegen und Sport zu treiben. Das kanalisiert die zusätzliche Energie und stärkt den Körper.

Alternativen durchspielen

Wie schon seit langem beschrieben, sind wir im Wandel. Bestehendes wird in Frage gestellt, löst sich auf oder wird durch Kreativ-Neues ersetzt. So mancher spürt dies auch durch den inneren Wunsch, etwas zu leben und zu erleben, was es bisher in seinem Leben noch nicht gab. Dazu bieten sich oft überraschende Chancen.

Hilfreich ist jetzt, alternative Zukunftsentwicklungen durchzuspielen. Diese Empfehlung kam auch für Menschen, die an einem Scheidepunkt stehen, sowohl im Job, in der Partnerschaft, bei Erkrankungen oder in Krisensituationen. Es geht erst einmal nicht darum, eine Lösung zu finden, sondern nur darum, gedanklich Alternativen durchzuspielen. Mit der Absicht, danach eine Entscheidung treffen zu können, blockiert man die Kreativität. Wenn man sich nur die unterschiedlichen Zukunftsstränge anschaut, entspannt etwas und man bekommt mehr Kraft. Man schaut sich die Alternativen also zum Beispiel nicht mit der Frage an, „soll ich die Stelle behalten oder kündigen“ sondern mit der Frage: „wie entwickelt sich mein Leben, wenn ich die Stelle behalte – wie, wenn ich kündige“. Dieses Gedankenspiel kann man mehrmals wiederholen, in der Meditation, beim Spazieren gehen, vor dem Einschlafen. Hilfreich ist, vorher die Verbindung zur Seele oder zum höheren Bewusstsein herstellen und um deutliche Hinweise zu bitten.

Anstrengende Zeiten für Körper und Gesundheit

Immer noch sind Menschen ausgelaugt, müde, krank. Doch in den nächsten Wochen wird die Lebenskraft gestärkt (unterstützend Nr. 13 Seraphis Bey). Man bekommt wieder Lust auf körperliches Training, Sport, Bewegung, den Kreislauf in Schwung bringen.

Meditation: Stelle dir vor, wie du einen Berg hinaufsteigst. Mit jedem Schritt hinauf, lässt du den Alltag, die Verstrickungen, die Probleme, das Belastende mehr und mehr hinter dir. Wenn du auf dem Gipfel angekommen bist, kannst du deine Situation oder die Welt aus einer höheren Perspektive betrachten. Du kannst den Abstand zur Welt und zu deiner Situation genießen und zur Ruhe kommen. Und du kannst dich mit der Energie „des Himmel“, aus den höheren Bewusstseinsebenen, aus deiner Seele auffüllen und Kraft tanken.

Erfüllt von Kraft und Klarheit kehrst du in die Welt zurück und steigst den Berg wieder hinunter.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zu guter Letzt … (Januar 2018)

Dieses „Zu guter Letzt“ ist ein Plädoyer. Ein Plädoyer, endlich mit dem „Entweder/Oder“ aufzuhören und zu akzeptieren, dass ein „Sowohl/Als auch“ immer die bessere Lösung ist. Es geht mir dabei heute um den niemals enden wollenden Kampf zwischen den Anhängern der Schulmedizin und der Naturmedizin.

Natürlich greifen die Meinungsmacher und Lobbyisten unter den Schulmediziner alles an, was außerhalb ihres Verständnisses ist, bzw. ihre Pfründe in Gefahr bringt. Jedoch gibt es auch genügend Hardliner unter den Menschen, die der Naturmedizin nahestehen, und die alles, was der Schulmedizin entspringt, kategorisch ablehnen. Eines ist so gefährlich und dumm wie das andere.

Aktueller Fall: Eine Freundin der Familie wird von einem Pferd abgeworfen und ihr Nacken tut höllisch weh. Vorsichtshalber geht sie zum Orthopäden und dank der diagnostischen Instrumente der Schulmedizin wird schnell klar, dass zwei Halswirbel und die Schädelbasis gebrochen sind, glücklicherweise ohne eine Schädigung des Rückenmarks. Durch die fortschrittlichen Operationsmethoden der Schulmedizin können die Wirbel so weit fixiert werden, dass eine nachträgliche Schädigung des Nervengewebes ausgeschlossen werden kann und in sechs Wochen sind die Knochen geheilt und unsere Freundin wird wieder so gut wie neu sein. Dank der Schulmedizin wurde verhindert, dass die Brüche übersehen wurden und unsere Freundin vielleicht den Rest des Lebens vom Hals an gelähmt wäre. Zusätzlich helfen ihr Schmerz- und Beruhigungsmittel, den initialen Schock zu überstehen. Das sind Momente, in denen ich wirklich dankbar für die Segen der Schulmedizin bin.

Da unsere Freundin Heilpraktikerin ist, wird sie sicherlich im Anschluss an die Operation das gesamte Spektrum der Naturmedizin nutzen, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen, damit der Heilungsprozess schnell und ohne Komplikationen ablaufen kann. Die Schulmedizin hat hier ehrlich gesagt nicht viel anzubieten und wir befinden uns, sobald die akute Phase vorbei ist, in der Domäne der Naturmedizin.

Ich selbst bin schon lange der Meinung, dass es im Bereich der Medizin kein „Entweder/Oder“ geben darf, aber wer es gerne plakativ und überdeutlich braucht: Voilà. Ich verwende übrigens ganz bewusst nicht den Begriff Alternativ- oder Komplementärmedizin, denn vieles, was es in diesem Bereich gibt, ist viel älter als die Schulmedizin. In meinen Augen ist deshalb der Ausdruck „Naturmedizin“ viel passender.

Vielleicht bin ich naiv, aber ich habe sogar die Hoffnung, dass es irgendwann nur noch eine Medizin geben wird, die das Beste aus allen Welten vereint. Dazu ist es jedoch notwendig, dass auch die Betonköpfe unter den Schulmedizinern akzeptieren, dass es wahre Dinge gibt, die die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann, und dass auch das goldene Kalb der Empirik, randomisierte Doppelblindstudien, nicht alles beweisen oder widerlegen können. Gleichzeitig müssen sich all diejenigen an die eigene Nase fassen, die alles in der Schulmedizin ablehnen und verteufeln. „Alternative Betonköpfe“ sind genauso schlimm, wie ihre schulmedizinischen Pendants.

Ich selbst lebe nach dem Motto, dass es zu jeder Situation eine bestmögliche Lösung oder Unterstützung gibt, und ich versuche nach Kräften, diese ohne Scheuklappen zu sehen. Wenn ich erkältet bin werde ich nicht zum Arzt rennen und mir die „Segen“ der Pharmaindustrie verschreiben lassen. Mit Schüsslersalzen und homöopathischen Mitteln fühle ich mich in dieser Situation einfach besser unterstützt und behandelt. Als ich mir jedoch als Kind das Bein gebrochen hatte, war ich nach meiner Operation unendlich dankbar für die Schmerzmittel, die mir die Krankenschwester verabreicht hat – die sind ein tatsächlicher Segen der Pharmaindustrie, wie viele weitere Dinge auch.

Letztlich reduziert sich alles immer wieder auf die Themen „Verantwortung übernehmen“ und „gesunder Menschenverstand“. Solange ich der Meinung bin, dass jemand anderes für mein Wohl und meine Gesundheit verantwortlich ist, beispielsweise ein Arzt oder Heilpraktiker, entziehe ich mich der Aufgabe, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Das ist einerseits recht bequem, denn wenn es mir nicht gut geht, kann ich scheinbar die Schuld auf jemand anderen schieben. Doch der Schein trügt. Solange wir nicht selbst Verantwortung übernehmen, geben wir die Macht aus der Hand, selbst dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Ich persönlich ziehe es daher vor, selbst etwas für mein Wohlergehen tun zu können, anstatt darauf hoffen zu müssen, dass andere es tun.

Deshalb übernehme ich die Verantwortung für meine Gesundheit. Unter anderem bedeutet das, die Zeit dafür aufzuwenden, sich zu informieren und sich eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden. Es bedeutet auch, im Zweifelsfall zweite und dritte Meinungen einzuholen, und zwar aus allen Disziplinen der Medizin, die helfen können. Es bedeutet aber auch, gegebenenfalls nicht einer Meinung mit dem behandelnden Arzt zu sein, und eine Behandlung, die man nach gründlicher Recherche und reiflicher Überlegung für nicht sinnvoll erachtet, abzulehnen.

Dazu ein Beispiel: Als ich etwa Mitte 20 war und noch keine Ahnung von Naturmedizin hatte, plagten mich wiederkehrende Magenschleimhautentzündungen. Mein Hausarzt untersuchte und befragte mich und schlug relativ schnell eine Magenspiegelung vor, um einen eventuell vorhandenen Helicobacter pylori zu diagnostizieren. Ehrlich gesagt hatte ich nicht besonders Lust, ins Krankenhaus zu gehen und einen Schlauch zu schlucken, deshalb fand ich mich nicht mit seinem Vorschlag ab, sondern fragte nach, ob es nicht auch noch andere Optionen der Diagnostik gäbe. Nach mehrfachem und nachdrücklichen Fragen rückte er dann damit heraus, dass es da noch so einen Atemtest gäbe … Danach ging es schnell: Atemtest, Diagnose bestätigt, Antibiotikum und der Magen war wieder wie neu. Und das zu einem Bruchteil der Kosten, die eine Magenspiegelung verursacht hätte. Heute würde ich nach dem Antibiotikum noch dafür sorgen, dass meine Darmflora sich wieder regeneriert, damals hatte ich wie gesagt davon noch keine Ahnung.

Glücklicherweise scheint die Anzahl der Ärzte zu wachsen, die bewusst die Rolle einnehmen, die meiner Meinung nach jeder Heiler einnehmen sollte: als Berater und Begleiter. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich meinen Zahnarzt gewechselt. Beim ersten Termin wollte ich ihn gleich darauf vorbereiten, dass ich kein einfacher Patient bin, mir den Luxus einer eigenen Meinung leiste und sogar darauf bestehe, dass ich selbst entscheide, was gemacht wird und was nicht. Zu meiner freudigen Überraschung bestätigte mich der Mediziner und sagte, dass ihm das die liebsten Patienten seien. Er selbst sähe sich nur als Berater. Fantastisch – so geht alles viel leichter.

Wir sind selbst für unser Leben und unsere Gesundheit verantwortlich und sollten diese Verantwortung aktiv übernehmen. Dazu gehört es auch Alternativen zu suchen, Optionen abzuwägen und mit dem Risiko zu leben, dass man vielleicht nicht die optimale Option gewählt hat. Wenn man sich informiert und den gesunden Menschenverstand trainiert und nutzt, funktioniert das prima. Und bei 99,999 Prozent der Entscheidungen die dabei zu treffen sind, geht es nicht um Leben und Tod, so dass wir sie entweder rückgängig machen oder mit dem nicht optimalen Ergebnis leben können.

Deshalb plädiere ich dafür, dass wir den Mut haben, die Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen, und zwar vollständig. Wir brauchen den Mut, dann die Schulmedizin zu nutzen, wenn sie die beste Option ist, und in Erwägung zu ziehen, dass die Naturmedizin Lösungen anzubieten hat, die man in der Schulmedizin nicht finden kann. Ich plädiere für ein gesundes Miteinander aller medizinischen Disziplinen und diejenigen, die dies langfristig erreichen können sind wir, die Menschen – wenn wir Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für uns gut ist.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Gesundheit, gelassen bleiben, Neues ausprobieren

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Zentrales Thema: Gesundheit
  • Stabil bleiben
  • Gelassen sein
  • „drüber schlafen“, bevor man reagiert
  • Die Geschenke in den Ereignissen entdecken
  • Schritte und Ausrichtung immer wieder überprüfen
  • Neues wagen, auch im eigenen Verhalten
  • Sich mit unterstützenden Menschen austauschen

Gesundheit
Die letzten Wochen waren geprägt von körperlichen Beschwerden und Ängsten, viele hatten Existenzangst. Zentral in den nächsten Wochen ist, den Körper zu stabilisieren, sich gesund zu ernähren, in der Natur Kraft zu tanken und immer wieder zu schauen, was der Körper braucht. Gerade wenn Ängste und Unruhe „in der Luft liegen“, braucht es Gelassenheit und Erholung (unterstützend Nr. 67 + 71 blauer + grüner Schöpfungsstrahl).

Stabil und gelassen sein
Unerwartete Ereignisse werfen Planungen über den Haufen und stellen manchmal das Leben auf den Kopf. Das führt dann zu Verunsicherung. Menschen reagieren angespannt und aggressiv, sind fordernd oder vorwurfsvoll.

Deshalb sind wir immer wieder gefordert, gelassen zu bleiben, nicht zu schnell zu reagieren, die eigenen Emotionen zu beobachten, zu hinterfragen und die blockierenden Muster oder Traumen zu erkennen, zu transformieren, zu durchbrechen.

Gerade in den nächsten Wochen sollte man in wichtigen und herausfordernden Situationen nicht impulsiv reagieren, sondern erst mal „darüber schlafen“, genau hinschauen, die Ansicht von Freunden hören und dann erst reagieren. Wenn es gelingt, das Geschenk und den Lernschritt in der schwierigen Situation zu erkennen, wird vieles leichter (unterstützend Nr. 67 + 71 blauer + grüner Schöpfungsstrahl).

Neues ausprobieren
Gerade werden wir auch unterstützt, unerwünschte Verhaltensweisen und Reaktionen zu verändern, die durch Angst, emotionale Verletzungen, Gewohnheiten oder auch durch die Aktionen anderer hervorgerufen werden. Hilfreich ist dann, zuerst einmal tief zu atmen und die Spannung loszulassen. Dabei kann man sich vorstellen, dass man die blockierenden Strukturen ausatmet und Kreativität, den Mut zum spielerischen ausprobieren und Weisheit einatmet (siehe Meditation). Vor allem wenn man sich mit der Reaktion oder Antwort Zeit lässt (siehe oben „darüber schlafen“) und auf die Intuition achtet, können sich neue Möglichkeiten und Verhaltensweisen zeigen (unterstützend Nr. 9 Orion).

Schritte und Ausrichtung prüfen – sich austauschen
Wie in den letzten Monaten ist es immer noch wichtig, Schritte und Konzepte zu hinterfragen und zu überprüfen. Das kann auch von außen angestoßen werden: Ereignisse oder andere Menschen stellen uns in Frage; Ereignisse zwingen, uns neu zu orientieren oder neu zu strukturieren. Dies können wir nutzen, um für uns Klarheit zu bekommen und wieder einmal zu entscheiden, was wichtig ist (unterstützend Nr. 9 Orion). Dabei sind Gespräche mit Freunden oder Therapeuten unterstützend.

Mir kam folgendes Bild: Wenn wir unsere Arbeit, unsere Beziehungen oder unser Leben mit einem Buch vergleichen, dann gibt es den Buchtitel und im Buch unterschiedliche Kapitel. Der Titel entspricht dem übergeordneten Ziel, das was mir wichtig ist, wofür ich lebe oder arbeite. Buchtitel meiner Arbeit kann sein: Menschen inspirieren, sie auf neue Gedanken bringen. Er kann aber auch lauten: Berühmt und reich werden. Inhaltlich können beide Bücher die gleichen Kapitel haben: Techniken, Finanzen, Probleme mit Bekannt werden, die eigenen Blockaden. Aber der Buchtitel, das Ziel gibt den beiden Büchern eine andere Richtung, einen anderen Inhalt.

Die Energie unterstützt uns gerade, unseren „Buchtitel“ zu erkennen und uns auszurichten. Denn wenn mir mein übergeordnetes Ziels bewusst ist (manche nennen es auch Seelenplan oder Seelenaufgabe) und ich weiß, wofür ich mich einsetze und lebe, habe ich mehr Kraft und Begeisterung und kann auch „Kapitel“, die mir schwer fallen, leichter lösen. Wenn ich zum Beispiel Probleme mit dem Thema Geld oder „gesehen werden“ habe, verändert sich etwas, wenn es ein Kapitel ist, das hilft, den Buchtitel (das Ziel inspirieren) zu erreichen. Bsp: Wenn ich Geld habe und bekannt bin, kann ich leichter und mehr Menschen inspirieren. Fragen dazu?

Meditation: Beobachte für einen Moment deinen Atem. Dann stelle dir vor, dass du bei jedem Ausatmen blockierenden Strukturen und Beschwerden ausatmest. Vielleicht hilft es dir, dabei eine Farbe zu sehen. Bei jedem einatmen atme Kreativität, den Mut zum spielerischen Ausprobieren und Weisheit ein. Auch hier kannst du dir wieder Farben vorstellen.

Zum Abschluss stelle dir vor (oder bitte darum), dass sich die eingeatmeten neuen Qualitäten (und Farben) harmonisch integrieren.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Was sind Blütenessenzen und wie wirken sie?

Sabina Pettitt

von Sabina Pettitt

Liebe Essenzenfreunde,

jedes Mal wenn ich ein Seminar gebe stellt jemand (und manchmal auch viele) ganz unvermeidlich die Frage nach einer Essenz gegen eine bestimmte Krankheit. Und ich antworte jedes Mal, dass wir „den Patienten und nicht die Krankheit behandeln“, wenn wir mit Essenzen arbeiten. Nun, da ich von gerade wieder von einer wunderbaren Seminarreise nach Japan zurückgekehrt bin, habe ich mir gedacht, dass es an der Zeit ist, uns alle noch einmal daran zu erinnern, wie Essenzen wirken.

Blütenessenzen und Essenzentherapie

Es ist fast 80 Jahre her seit Edward Bach, ein britischer Arzt und Homöopath, 38 Blütenessenzen in der Natur Englands hergestellt und veröffentlicht hat, um „die Patienten und nicht die Krankheit zu heilen“. Die nächste Welle der Blütenessenzen kam weltweit in den späten 70er und frühen 80er Jahren auf, und Pacific Essences war Teil dieser Welle und der erste Essenzenhersteller in Kanada.

Rückblickend erscheint mir diese Zeit wie ein Paradigmenwechsel oder großer Einschnitt – beide Ausdrücke beziehen sich hier auf ein Phänomen, das man als ein morphogenetisches Feld bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine wissenschaftliche Demonstration dessen, dass wir alle auf diesem Planeten miteinander verbunden sind. Wir wurden von Bach inspiriert und sind dem Ruf der Naturgeister gefolgt, die Mutter Erde in unserer jeweiligen Heimat zieren. Anfangs wussten wir gegenseitig noch nichts von der Arbeit der jeweils anderen, aber im Jahr 1990 zirkulierte genügend Energie und Information auf der Erde, dass die erste internationale Konferenz zum Thema Blütenessenzen in Grenoble, Frankreich stattfinden konnte. Diejenigen von uns, die begonnen hatten, die Pflanzen ihrer Heimat sorgfältig zu erforschen, kamen zusammen und stellten ihre frühen Ergebnisse 800 Teilnehmern vor.

Die erste Welle der Essenzenhersteller benutzte die Anweisungen von Dr. Bach, um das Heilungspotenzial von anderen Pflanzen als den ursprünglichen 38 englischen zu erforschen. Das Prozedere sieht vor, frühmorgens Pflanzen in der unberührten Natur zu finden, von denen man sich angezogen fühlt, einige Blüten zu pflücken und sie in eine Kristallschale mit Quellwasser zu geben, bis die spezifische Energie der Pflanze sich auf das Wasser übertragen hat.

Durch die Arbeit von Dr. Masaru Emoto – Die Botschaft des Wassers – können wir einfacher erkennen, wie das Wasser die Erinnerung an das behält, mit dem es einmal in Kontakt gekommen ist. Mit all den veröffentlichten Bildern von Wasserkristallen fällt es uns viel leichter zu verstehen, dass eine Essenz der Blue Camas und eine der Nootka Rose vollständig unterschiedliche heilende Qualitäten haben können, trotz der Tatsache, dass beide Essenzen gleich riechen und schmecken. Und in der Tat ist es so, dass Blue Camas ganz spezifisch dafür genutzt wird, um die linke und die rechte Gehirnhälfte zu integrieren. Sie ist besonders hilfreich bei Lernschwierigkeiten wie Legasthenie oder auch ganz anderen, wie wenn man zum Beispiel immer wieder dieselben Fehler macht. Nootka Rose hingegen ist die unübertroffene Essenz für „spirituelle Krisen“. Tatsächlich hatte ich mal eine Schülerin, die die Nootka Rose als das „Prozac unter den Blütenessenzen“ bezeichnet hat.

Auf einfachster Ebene helfen uns Pflanzen dabei, dass wir uns „gut fühlen“. Sie sind unsere Begleichter auf der irdischen Reise. Wir haben sie in allen Zeiten und Kulturen für Zeremonien und Einweihungsrituale verwendet. Wir verwenden ihre chemischen Eigenschaften für die Kräutermedizin, und viele Pflanzen haben als Vorbild oder Vorläufer von pharmazeutischen Medikamenten gedient.

Die Essenzentherapie basiert auf dem grundlegenden Verständnis, dass der Körper eine angeborene Intelligenz zur Selbstheilung besitzt. In der westlichen Medizin wird dieses Prinzip Homöostase genannt, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und Ayurveda nennt man es Balance oder Harmonie.

Ich habe das Glück, seit mehr als 30 Jahren die TCM zu studieren und das ist der Blickwinkel, aus dem wir bei Pacific Essences alle unsere Essenzen erforschen, um herauszufinden, mit welchen Energien und welcher Intelligenz im Körper-Geist-System die Essenz arbeitet. In der TCM betrachten wir alle Aspekte des menschlichen Seins – körperliche, mentale, emotionale und spirituelle. Ich habe den Begriff „multidimensionale Homöostase“ geprägt, denn in einem ganzheitlichen Modell von Gesundheit und Heilung müssen alle diese Aspekte berücksichtigt werden. Und Essenzen geben uns die jeweilige Resonanz bzw. das „Anziehungsmuster“, das uns dabei helfen kann, Ungleichgewichte auf jeder Ebene zu verändern, um uns zurück zu Gleichgewicht, Gesundheit und der vollständigen Ganzheit unseres Seins zu bringen.

Liebe Grüße
Sabina

Der Essenzenladen wünscht fröhliche Weihnachten!

Liebe Kunden,

wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal kurz melden und Ihnen für die Zusammenarbeit im letzten Jahr danken. Es hat uns sehr viel Freude bereitet für Sie da zu sein und wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren Produkten und unserem Service zufrieden stellen.

Auch in diesem Jahr werden wir das Geld, das normalerweise in Weihnachtsgeschenke an unsere Kunden geflossen wäre, wieder spenden, und zwar dem Verein HELP e.V. (http://www.help-ev.de).

Bevor wir dem Verein das erste Mal begegnet sind haben wir uns oft Gedanken über das Thema Spenden gemacht. Bei vielen Organisationen ist es so, dass ein nicht unwesentlicher Teil des Geldes im internen Verwaltungsapparat versumpft und daher gar nicht erst bei denjenigen ankommt, für die das Geld gedacht war. Zusätzlich gibt es auch genügend Projekte, bei denen die angebotene Hilfe als Danaergeschenk erweist, indem sie zwar kurzfristig das Leid bessert, langfristig aber abhängig macht.

Aus diesem Grund freuen wir uns, mit dem HELP e.V. einen Verein gefunden zu haben, der schon im Untertitel das richtige Prinzip trägt: “Hilfe zur Selbsthilfe”. Zusätzlich ist der Anteil der Verwaltungskosten relativ gering, so dass wir hier guten Gewissens spenden können.

Wir wünschen Ihnen für die Weihnachtstage und das Jahr 2012 alles Gute, viel Gesundheit, Erfolg und vor allen Dingen FREUDE!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen
http://www.essenzenladen.de

Zu guter Letzt … (Mai 2010)

Der Frühling ist da! Was für eine Wohltat! Die Lebensgeister erwachen aus ihrem Winterschlaf und man ist, wenn draußen die Sonne scheint, schon von Haus aus ein bisschen besser gelaunt, als an anderen Tagen. Nutzen Sie diesen Energieschub aus! Wenn man Dinge voll Elan und guter Laune tut, gelingen sie viel eher, als wenn man miesepetrig ans Werk geht.

Jedoch trotz Frühling und Sonne … wenn ich mir die Nachrichten ansehe, dann geht es zumindest mir so, dass ich immer öfter im falschen Film zu sein glaube. Milliarden von Euro werden für Staatshilfen und Projekte ausgegeben, obwohl wir sie nicht haben und angesichts der finanziellen Probleme der Sozialsysteme wohl auch nicht haben werden. Die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden steigen ins unermessliche – ohne irgendeine Aussicht darauf, sie jemals zurückzahlen zu können. Genetisch veränderte Pflanzen werden von der EU und der Bundesregierung zugelassen obwohl die Mehrheit der Bürger erklärt dagegen ist, und so geht es immer weiter. Wo führt das alles nur hin?

Wir haben für uns entschieden, dass es gar nichts bringt, sich über dieses Chaos aufzuregen. Tatsächlich ist es eine reine Energieverschwendung, wenn man sich darüber ärgert, was die Volksvertreter, die immer offensichtlicher ihr Bestes tun, um sich selbst und die Interessen der Lobbys zu vertreten, so treiben. Lassen Sie es sein – es bringt nichts!

Stattdessen kann man viel sinnvollere Dinge tun, zum Beispiel dafür sorgen, dass die eigenen Finanzen ausgeglichen sind. Muss ich wirklich den neuen Monster-Flachbildfernseher auf Raten kaufen oder tut es der alte noch, bis ich genug gespart habe? Hochgradig sinnvoll ist es auch, auf die eigene Ernährung zu achten und nur gute (Bio-) Lebensmittel zu kaufen, die vielleicht sogar noch aus der Region stammen. Klar – Geiz ist geil und auch Aldi und Lidl haben Nahrungsmittel. Aber wer glaubt, dass der kleine Preis keine Konsequenzen in Bezug auf die Qualität, Vitalität und Schadstoffbelastung hat, der könnte vielleicht eines Tages sehr unsanft geweckt werden.

Eine weitere sinnvolle Tätigkeit ist es, sich über Themen wie Impfen, Gesundheit, Klimawandel, etc. aus mehreren voneinander (und ganz allgemein) unabhängigen Quellen zu informieren. Kann es schaden, wenn Sie sich im Internet auch mal die Seiten von diesen Querulanten ansehen, die das Gegenteil von dem Behaupten, was in den Nachrichten kommt? Sicher nicht – man kann nur den eigenen Horizont erweitern, eine neue Perspektive gewinnen und anschließend auf einer soliden Basis eine Entscheidung für sich selbst treffen.

Es ist an der Zeit, wieder Verantwortung zu übernehmen! Verantwortung für das eigene Leben, die eigene Gesundheit, die eigenen Überzeugungen. Und es ist an der Zeit, den Wert der Integrität wieder zu stärken. Integeres Handeln ist das, was momentan am meisten gebraucht wird, und zwar auf allen Ebenen. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der es eine Selbstverständlichkeit ist, dass man anderen weder direkt noch indirekt bewusst schaden soll. Wäre das nicht ein Paradies? Und es ist ganz leicht zu erreichen – es muss nur jeder vor der eigenen Türe kehren.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen wunderbaren Frühling voller Sonne und Überfluss.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen