Zu guter Letzt … (April 2018)

Überall hört man, wie Menschen feststellen (oder auch darüber klagen), dass momentan so unglaublich viel zu tun ist. Ein Termin jagt den anderen, egal ob beruflich, familiär oder in Bezug auf die Hobbys. Man findet kaum noch Zeit zum Durchschnaufen und zumindest mir geht es so, dass es das ist, was ich momentan eigentlich dringend bräuchte. Glücklicherweise scheint die Zeitqualität nicht von großen Katastrophen geprägt zu sein, sondern ist „nur“ besonders intensiv.

Gleichzeitig – und das schreibe ich jetzt vor allem aus meiner Perspektive – fühle ich mich gerade wie ein Kind in der Spielwarenabteilung. Das Universum präsentiert täglich neue Möglichkeiten und Gelegenheiten und man weiß nicht, wohin man zuerst greifen soll. Die Voraussetzung, dass man diese auch wahrnehmen kann, ist jedoch, dass es uns bei aller Intensität gelingt, den Kopf über Wasser zu behalten, damit wir sehen, wohin die Reise geht. Das Wichtigste im Moment ist aus meiner Perspektive wirklich, dass wir alles dafür tun, stabil zu bleiben, damit wir von all dem, was da gerade geschieht, nicht überrollt werden.

Das Thema ist nicht grundsätzlich neu. Anders als in der Vergangenheit braucht es nun dafür aber die bewusste Entscheidung, was man tut und was man lässt – und das jeden Tag aufs neue. Die Betonung liegt hier deutlich auf „bewusst“. Wenn es früher ausgereicht hat, sich von seinem Bauchgefühl leiten zu lassen, braucht es nun den Verstand, der aktiv entscheidet, was uns gut tut und was zu viel wird. Dies entspricht der Rolle die der Dünndarm-Meridian in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) spielt. Er trennt das Reine vom Unreinen und entscheidet, was wir behalten und was wir verwerfen, was wir tun und was wir lassen.

Um noch einmal auf die Spielwarenabteilung zurückzukommen: In meiner Wahrnehmung ist momentan das Potenzial für großartiges Neues vorhanden, wie nie zuvor, zumindest soweit ich mich erinnern kann. Wenn wir bereit und offen dafür sind, präsentieren sich uns Gelegenheiten, von denen wir bisher nur geträumt haben. Auch Projekte, die vielleicht schon länger stagniert haben, können auf einmal wieder in Gang kommen – wenn wir das tun, was dafür nötig ist. Für mich fühlt sich das Leben gerade wie eine rasante Wildwasserfahrt auf einem Floß an, bei der ich eine lange Stange mit Haken in der Hand halte. Mit der Stange kann ich dafür sorgen, dass mein Floß nirgendwo anstößt (was bei dem Tempo ziemlich schmerzhaft wäre) und gleichzeitig kann in den Haken dazu verwenden, Dinge vom Ufer auf mein Floß zu holen.

Weil das Ganze ja noch nicht genug ist, gibt es da dann zusätzlich noch die innere Welt, in der die Dinge ebenfalls nach wie vor in Bewegung sind. Neue Aspekte und Ebenen von alte Themen wabern an uns vorbei und wollen gesehen und bearbeitet werden. Neue Themen, die uns bisher noch gar nicht bewusst waren, kommen hoch und wollen erst einmal als Themen erkannt werden. Unsere bisherige Reise hat uns jedoch vorzüglich darauf vorbereitet, das zu tun, was getan werden muss. Wir kennen die Werkzeuge, die wir nutzen können, wir wissen, wen wir um Hilfe bitten können. Gleichzeitig legt uns das Universum dabei keine Steine in den Weg. Wenn wir uns aufrichtig einem Thema widmen, dann ist es oft überraschend leicht, den notwendigen nächsten Schritt zu tun. Momentan scheinen eher die kleinen, unscheinbaren Schritte an der Reihe zu sein, aber das ist in Ordnung so. Viele kleine Schritte bringen uns auch vorwärts.

Über all dem, was gerade passiert, steht in großen Lettern das Wort „Bereitwilligkeit“ geschrieben. Nur wenn wir uns den Veränderungen gegenüber bereitwillig zeigen, dann können sie leicht geschehen. Jedes Jota an Widerstand hat überproportional große Auswirkungen. Nicht, dass Sie das Gefühl haben, dass das eine Art Strafe wäre. Im Gegenteil. Es ist wie ein Leitsystem, das uns auf dem Weg unserer Seele hält. Stellen Sie es sich einfach wie eine Fahrt auf der Autobahn vor. Bei hoher Geschwindigkeit haben kleine Bewegungen des Lenkrads auch eine viel größere Wirkung, als wenn wir im Schrittempo fahren. Wir tun also gut daran, sehr aufmerksam zu sein, und darauf zu achten, was leicht geht, und was sich kompliziert und schwer anfühlt. Ersteres ist ein Hinweis unserer Seele, dass wir auf dem für uns richtigen Weg sind, letzteres sollten wir im eigenen Interesse wirklich vermeiden.

Noch ein Wort zum Thema „leicht oder schwer“. Für mich gibt es momentan viele Dinge, die mich Kraft kosten und die sich deshalb auf eine gewisse Art und Weise „schwer“ anfühlen. Gleichzeitig gibt es jedoch die andere Ebene, die weiß, dass sie dennoch wichtig und richtig sind. Deshalb tue ich sie. Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen „schwer“ und „schwer“. Das eine bedeutet soviel wie „anstrengend“ und es ist vollkommen in Ordnung, dass Dinge auch einmal anstrengend sind, selbst wenn sie dem Plan der Seele entsprechen. Das andere „schwer“ resultiert aus einem „ICH WILL ABER!“ unseres Egos, wenn wir in eine Richtung loslaufen, das Universum uns in seiner unendlichen Weisheit signalisiert, dass dies nicht unserem Plan entspricht, wir aber trotzdem mit dem Kopf durch die Wand wollen.

Wenn wir in Einklang mit unserem Lebensplan sind, dann müssen wir oft die Ärmel hochkrempeln und anpacken, es stellen sich uns jedoch keine Hindernisse in den Weg – im Gegenteil: trotz der notwendigen Arbeit öffnen sich die Türen wie von alleine. Wenn wir mit dem Kopf durch die Wand wollen, dann ist es genau anders herum. Wir müssen ein Hindernis nach dem anderen mühsam überwinden, von Hilfe ist weit und breit nichts zu sehen und wir bekommen die Türen vor der Nase zugeschlagen. Ich denke, den Unterschied zwischen den beiden hat jeder von uns schon einmal erlebt. Je besser es uns dabei gelingt, die kleinen Signale wahrzunehmen, desto leichter fällt es uns, auf offene Türen zu stoßen. So gesehen ist das Leben doch eigentlich ziemlich simpel oder?

Essenzen, die uns momentan unterstützen können:

  • Filaree (FES): Hilft Menschen, die sich von Dingen überrollt fühlen, zwischen Wichtigem und Unwichtigem zu unterscheiden, einen Zeitplan aufzustellen und so Gelassenheit zu entwickeln
  • Kyanite (Indigo Essences): Hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und hält alles zusammen, so das neue Ideen entstehen und verwirklicht werden können. Bringt Ruhe in emotionales Durcheinander und ermutigt uns, weiter voranzugehen.
  • Rest & Relax (Wild Earth): Gibt kraftvolle Unterstützung um einen „Gang herunterzuschalten“, sich zu entspannen und Körper und Geist eine Ruhepause zu gönnen.
  • Calm & Clear (Australische Buschblüten): Sich um Zeit und Raum für sich selbst kümmern, ruhiger werden, entspannen und Spaß haben, Klarheit, Ruhe und Frieden.
  • Cliff Rose (Desert Alchemy): Hilft uns, unseren Willen, unsere Absicht und die Kraft zu Handeln zu vereinen. Sie ist für Menschen, die immer vorhaben, ein Ziel zu manifestieren, es aber nie schaffen.
  • Cheetah (Wild Earth): Um das zu tun, was notwendig ist, damit wir die sich uns bietenden Gelegenheiten auch nutzen können.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Klärung im Außen, Stabilität, Projekte umsetzen

Was ist

  • Klärung und Auseinandersetzung im Außen
  • Unstimmigkeiten erkennen
  • Im Miteinander und in der Arbeit Klarheit schaffen
  • Gute Zeit für Umsetzung
  • Schwung zum Beginnen oder Fortführen
  • Ereignisse können anders als bisher genutzt werden
  • Neue Sichtweisen und Handlungsweisen sind möglich
  • Stabil bleiben
  • Wichtig: Auf den Körper, Erholung und Erdung achten

Klärung und Auseinandersetzung im Außen

Nachdem es in den vergangenen Wochen vor allem um Visionssuche und innere Klärung ging, geht es jetzt um Klärung im Außen. Offene Fragen und Unstimmigkeiten in Projekten, in der Planung und mit Menschen zeigen sich und wollen gelöst werden. Unterschiedliche Ansichten, Erwartungen und Herangehensweisen werden sichtbar. Manche Menschen loten die Grenzen ihres Gegenübers aus, um zu wissen, wie weit sie gehen können. Daher ist es hilfreich, zu sich, zu seinen Werten und Vorstellungen zu stehen und Grenzen zu setzen.

Wichtig ist auch, bei der Klärung nicht in einer Opferhaltung oder Verteidigungsposition zu sein sondern gradlinig, selbstbewusst und aus der inneren Kraft heraus aufzutreten. Wenn dabei auch die Position des Gegenübers respektvoll betrachtet wird, können unerwartete, vorher nicht sichtbare Wege und Möglichkeiten entstehen, die sich positiv entwickeln (unterstützend Nr.74 türkis).

Bei innerer Anspannung oder starker Belastung verlieren manche Menschen die Gelassenheit und es kann zu Auseinandersetzungen und Konflikten kommen.

Gute Zeit für Umsetzung

Der Februar bringt Schwung und Schaffenskraft. Mit Freude können wir Projekte und Visionen umsetzen (unterstützend Nr. 52 Meine Freude). Dies sollten wir nutzen, um so viel wie möglich in Gang zu bringen und zu tun. Wenn wir aktiv sind, entstehen unerwartete Möglichkeiten und Chancen für etwas Größeres.

Ereignisse können anders als üblich genutzt werden

„Das Schicksal verteilt die Karten. Du entscheidest, wie du damit spielst.“ Dieser Satz drückt die Energie für Februar aus. Mehr als sonst haben wir die Möglichkeit, die Ereignisse auf eine neue, andere Weise zu sehen und zu nutzen und auch aus scheinbar negativen Ereignissen etwas Gutes entstehen zu lassen (unterstützend Nr. 74 türkis). Hilfreich ist, nach einem Ereignis innezuhalten und zu reflektieren: Wie empfinde und bewerte ich das Ereignis? Welche andere Sichtweise ist möglich? Was würde ich üblicherweise tun? Welche anderen Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten habe ich? Wenn wir andere Menschen fragen, wie sie die Situation sehen und was sie tun würden, vergrößert sich unser Blickwinkel.

Stabil bleiben

Bei so viel Veränderung und Bewegung verlieren manche Menschen die Stabilität. Sie haben den Eindruck, zu schwimmen, wissen nicht wie es weitergeht, fühlen sich verunsichert. Daher ist es sehr wichtig, auf Stabilität, Erdung und den Körper zu achten (unterstützend Nr. 34 Erde). Was hilft: Immer wieder inne halten, Momente für Rückblick und Analyse einplanen, dem Körper Ruhe und Erholung gönnen, sich in der Natur bewegen, Sport.

Bei manchen Menschen treten Beschwerden im Rücken, vor allem im Lendenwirbelbereich auf, dem Bereich, in dem irdische und kosmische Energie zusammenfließen.

Meditation: Richte deine Aufmerksamkeit auf dein Herz und verbinde dich mit der Kraft und Liebe deines Herzens. Dann verbinde dich mit der Kraft der Erde und lasse diese Kraft über Füße und Beine in dein Rückgrat fließen. Die stabilisierende Kraft der Erde umhüllt und erfüllt deine Wirbelsäule von Wirbel zu Wirbel bis zum obersten Halswirbel. Nimm wahr, wie die Erdenkraft die Wirbelsäule aufrichtet, stabilisiert und beweglich macht. Anschließend füllt die Kraft der Erde deinen gesamten Körper und das Energiesystem. Bitte die Erdenkraft dich zu stabilisieren und zu nähren.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Working Dog (Wild Earth)

Wild Earth: Working DogDie Essenz des Monats April hat damit zu tun, dass wir die Ärmel hochkrempeln und ins Handeln kommen. „Working Dog“ (Arbeitshund) von aus der brandneuen Serie der Inner Dog Essences von Daniel Mapel und seinen Wild Earth Tieressenzen kann uns auf zwei verschiedenen Ebenen helfen: Einerseits, wenn es darum geht, auf der Arbeit, zuhause oder im Hobby mit Freude die Dinge zu erledigen, die getan werden müssen, andererseits, damit wir salopp gesagt unseren Hintern in Bewegung setzen und die Dinge tun, die notwendig sind, um unseren Herausforderungen im Leben zu begegnen.

Die Essenz gibt kraftvolle Unterstützt dabei, sich in die mit Enthusiasmus, Verspieltheit und Freude in die Arbeitswelt zu stürzen! Sie unterstützt Durchhaltevermögen und Engangement, damit man am Ball bleibt und großartige Dinge mit Konzentration und Freude erreichen kann.

Sie kann uns auch dabei unterstützen, die Arbeit zu finden, die wirklich zu unserem Seelenplan und Daseinszweck passt. Und sie hilft uns Arbeit – im wörtlichen aber auch im übertragenen Sinne – als einen gesunden und bedeutsamen Teil des Lebens zu erfahren.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche für 9,90 EUR bei uns erhältlich.

http://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Zu guter Letzt … (April 2016)

Carsten SannIn unserer Gesellschaft wird Leistung verehrt wie das goldene Kalb. Wer (in den Augen der anderen) nichts leistet, ist nichts wert. Noch mehr verehrt werden diejenigen, die besonders hart zu sich selbst sind und ohne zu zaudern und zu zagen ihre Zielen verfolgen …

Ich selbst halte von diesem Ideal nichts, denn es ist überzeichnet und gibt vielen wichtigen Aspekten des Menschseins – Mitgefühl, Liebe, „Sein“ – zu wenig Raum.

Aber: Wie immer steckt darin ein wahrer Kern und wenn man den virtuellen Lautstärkeregler des überzeichneten Ideals ein paar Stufen zurückdreht, dann kann man leicht erkennen, dass das Bild des „Machers“ sehr wertvoll ist, ja für die eigene Entfaltung und Entwicklung sogar unabdingbar.

In „esoterischen Kreisen“ wird viel Wert auf Meditation, Stille und „sein statt tun“ gelegt. Auch wenn ich grundsätzlich zustimme, dass diese Aspekte im Alltag bei fast allen zu kurz kommen, bin ich dennoch der Meinung, dass es genauso hinderlich ist, das Tun zu vernachlässigen. Menschen neigen dazu, in Extremen zu denken, doch die Natur zeigt, dass Extreme die große Ausnahme sind. Dementsprechend glaube ich, dass die Welt weder so gemeint ist, dass wir „im Schweiße unseres Angesichts unser täglich Brot verdienen müssen“ (es darf auch leicht gehen) noch befinden wir uns im Schlaraffenland, in dem uns die gebratenen Tauben von selbst in den Mund fliegen (wir müssen aktiv handeln, um das zu erreichen, was wir wollen).

Ich glaube, dass jeder Mensch mit einer grundlegenden charakterlichen Konstitution auf die Welt kommt. Ich bin jedoch auch davon überzeugt, dass man diese verändern kann. Ein Beispiel für so einen konstitutionellen Charakterzug ist die Art und Weise, wie wir automatisch (also initial und ohne darüber nachzudenken) auf Herausforderungen reagieren.

Manche Menschen, dazu gehöre ich auch, denken, wenn sie mit einem Hindernis konfrontiert sind, zuerst in die Richtung: „Was muss ich tun, um das Hindernis zu umgehen oder zu beseitigen?“ Anderen Menschen gehen in so einer Situation zuerst die Gründe durch den Kopf, warum sie das verfolgte Ziel aufgrund des Hindernisses auf gar keinen Fall mehr erreichen können. Beide Charakteristika kann ich immer wieder in unterschiedlich deutlichen Ausprägungen im Alltag sehen.

Ich möchte noch einmal betonen, dass ich hier nur über eine Prädisposition rede, das heißt, der Mensch, der dazu neigt den Stier bei den Hörnern zu fassen wird (hoffentlich) erkennen, wenn es Zeit ist, das Ziel zu verändern, weil die Hindernisse einfach zu groß sind, und derjenige, der sich zuerst machtlos fühlt, wird hoffentlich doch noch ins Handeln kommen, damit er nicht vor jedem kleinen Problem kapitulieren muss.

In einer Zeit, in der es für alle Menschen darum geht, sich zu entfalten und den eigenen Lebensplan umzusetzen, um letztlich glücklich zu sein, ist es natürlich ziemlich unpraktisch, wenn man zuerst immer darüber nachdenkt, warum etwas nicht funktionieren kann, anstatt Wege zu suchen, wie es das doch tut. Deshalb ist es mir heute ein Bedürfnis, Sie zum Nachdenken anzuregen. Stellen Sie sich doch einmal die folgenden Fragen- einfach nur zum Spaß:

  • Wie ist üblicherweise meine erste automatische Reaktion, wenn ich mich mit einem Hindernis konfrontiert sehe?
  • Falls ich dazu neige, zuerst die Dinge zu sehen, die verhindern, dass ich mein Ziel erreiche: In welchen Situationen hat das dazu geführt, dass ich ein Vorhaben aufgegeben habe, obwohl es im Nachhinein betrachtet vielleicht doch einen gangbaren Weg gegeben hätte?
  • Was kann ich tun, um meinen Blickwinkel zu verändern?

Ich denke, es wird mir niemand widersprechen, wenn ich sage, dass es für die persönliche Entfaltung und das eigene Glücklichsein hilfreicher ist, zuerst einmal anzunehmen, dass ein Ziel erreichbar ist, und bei Hindernissen nach Lösungen zu suchen, als wenn man von vorneherein daran zweifelt und sich beim ersten Problem selbst sagt: „Ich wusste doch, dass es nicht funktionieren kann!“

Der Winter ist vorbei, deshalb möchte ich heute zu frühlingshaftem Mut zum Optimismus aufrufen. Wenn es nicht schon so ausgelutscht wäre, würde mir sogar ein „Yes, we can“ aus der Feder fließen ;-)

Der Spruch „Wo ein Wille ist, ist ein Weg“ drückt es ziemlich gut aus, wenn man ihn ein wenig relativiert, indem man erkennt, dass es sinnvoll ist, den eigenen Willen zu modifizieren, wenn man feststellt, dass man gerade „mit dem Kopf durch die Wand“ will. Wie bei allem im Leben sind Extreme auf die Dauer schädlich. Auf das richtige Gleichgewicht zwischen Durchsetzungskraft und Nachgiebigkeit kommt es an.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Einen Schritt gehen, auch wenn er unangenehm ist

Petra Schneidervon Petra Schneider

Was ist

  • mutig weiter gehen, handeln
  • hindernde Sichtweisen erkennen, überprüfen und ändern
  • sich abgelehnt oder allein gelassen fühlen
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Erkrankung
  • Sich erden, Bewegung in der Natur und Sport

Müdigkeit
Immer noch leiden auffallend viele Menschen unter Müdigkeit, Erschöpfung, körperlichen Beschwerden, Erkrankungen und hartnäckigen Infekten. Bei einigen liegen die Nerven blank und sie reagieren gereizt und aggressiv. Aber auch Traurigkeit und Angst liegen in der Luft. Es ist immer noch wichtig, sich Zeit für Erholung und Regeneration einzuplanen, zu meditieren und den Körper durch Bewegung und Sonnenbäder aufzutanken.

Mutig weiter gehen
In den letzten Wochen gab es unterwartete, manchmal scheinbar unerfreuliche Veränderungen und neue Einsichten zur Vision. Diese können wir nutzen, um erneut zu überprüfen, wie wir leben wollen, welche Vision und welche Wünsche uns wichtig sind. Dafür braucht es innere Offenheit. Beratung von kompetenten Menschen hilft, den eigenen Weg besser zu erkennen, besonders wenn man sich orientierungslos fühlt.

Wir bekommen jetzt auch eine kraftvolle energetische Unterstützung, um den anstehenden Schritt zu tun, auch wenn der Schritt unangenehm ist und ins Ungewisse führt. Es ist Zeit, Verantwortung für die Verwirklichung der Vision zu übernehmen und mit den notwendigen Handlungen zu beginnen. Hilfreich ist, sich Termine zu setzen. Sie stärken die innere Kraft und Entschlossenheit. Aber sie sollten uns nicht unter Druck setzen. Besonders leicht kommt man weiter, wenn man freudig arbeitet und anstehende Arbeiten nicht mehr aufschiebt.

Hindernde Sichtweisen ändern
In der kommenden Zeit können wir wieder einmal verstärkt blockierende Sichtweisen und Glaubenssätze erkennen und auflösen. Vor allem Aussagen von Mitmenschen, die uns aufregen, verletzen oder demotivieren, helfen uns dabei. Wenn wir uns dann bewusst anschauen, welcher Aspekt uns trifft, welche inneren Dialoge dadurch ausgelöst werden, kommen wir zu tiefen Erkenntnissen. Traumen und alte Verletzungen zeigen sich und können geheilt werden. Das eigene Potential und neue, kreative Möglichkeiten öffnen sich.

Sich abgelehnt fühlen
Auch die Gefühle von abgelehnt sein, von allein gelassen werden und dass die eigene Vision und die eigenen Werte belächelt werden, können in der nächsten Zeit verstärkt auftreten. Auch sie können wir transformieren und nutzen. Aus diesen Gefühlen des Abgelehnt oder Alleingelassen seins können wir die Kraft für den nächsten Schritt erzeugen. Manchmal kommt die Kraft aus dem Mut der Verzweiflung, aus dem „Jetzt erst recht“, aus „Ich werde es beweisen“.

Wir können die Gefühle auch nutzen, um unsere Vision noch einmal zu überprüfen: Bin ich bereit, die Verantwortung zu übernehmen und sie zu verwirklichen, selbst wenn ich dafür abgelehnt oder alleine gelassen werde? Gibt es einen Aspekt in dieser Vision, der noch nicht stimmt? Was wird von anderen belächelt? Was halten andere für unrealistisch? Liegt darin ein „Körnchen Wahrheit“, das ich übersehen habe oder das ich als Hinweis nutzen kann? Was halten andere für realistisch, was ist meine Sicht und kann ich aus der Diskrepanz wertvolle Hinweise für mich bekommen?

Erdung
Geerdet sein, in der Kraft sein, den Körper bewegen, Sport und in der Natur auftanken ist in den nächsten Wochen wichtig. Einerseits um den Wechsel zum Frühjahr zu unterstützen. Aber auch, um Kraft für den anstehenden Schritt zu bekommen. Körperliches Training ist dabei unterstützend.

Meditation: Stelle dir vor, wie du den nächsten Schritt machst, um deine Vision zu verwirklichen. Du kannst diese Übung in Gedanken oder in der Meditation visualisieren oder mit Hilfe von Zetteln, die du auf den Boden legst:

1. Zettel: JETZT
2. Zettel: DER NÄCHSTE SCHRITT
3. Zettel: VERWIRKLICHTE VISION

Stelle dich auf den Zettel JETZT, lade deine Seele und die unterstützenden Kräfte ein und bitte sie, dich zu führen und dir alles zu schenken, was du für den nächsten Schritt brauchst. Dann nimm einen tiefen Atemzug und mache den Schritt.

Unterstützende LichtWesen-Essenzen:

Was will ich – und die nächsten Schritte

Dr. Petra Schneidervon Petra Schneider

Was gerade ist

Erschöpfung, Müdigkeit, sich gelähmt oder überlastet fühlen, Angst zu versagen oder sich als Versager fühlen – das tritt zurzeit verstärkt auf. Daneben gibt es aber auch Phasen mit Schwung oder in denen in entspannter Haltung viel geklärt und erledigt werden kann. Diesem Wechsel sind wir zurzeit ausgesetzt.

Auch Traurigkeit und Ratlosigkeit sind immer noch zu spüren. Depressive Stimmungen nehmen zu. Menschen, die leicht in Resonanz gehen, spüren dies im eigenen Körper, obwohl es in ihrem eigenen Leben vielleicht keinen Grund für Traurigkeit und Resignation gibt.

Ideen tauchen auf, lassen sich aber nicht realisieren und müssen wieder verworfen oder verändert werden. Auch plötzliche Erkrankungen, die manchmal sehr schwerwiegend sind, gibt es oft. Schmerzen in Knien, Hüften, Gelenken, Rücken und allergische Reaktionen sind häufig.

Es geht immer noch um Klärung und klare Visionen. Seit Wochen sind Menschen in intensiven inneren Prozessen (selbst wenn sie es nicht wahrnehmen oder nicht als solche erkennen), in denen sich überholte Verhaltensmuster, Vorstellungen, Lebenskonzepte und auch karmische Verstrickungen zeigen und verändert werden wollen. Die inneren Prozesse kosten Kraft. Dazu kommt, dass es häufig vielfältige, sehr unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen gibt, die man nur schwer „unter einen Hut“ bringen kann, so dass man immer wieder an den Punkt kommt: „Es ist mir zu viel, ich will das nicht mehr.“ Wenn man sich erlaubt, sich erschöpft und müde zu fühlen, wenn man sich Zeiten für Erholung, Entspannung und Meditation gönnt, sich regelmäßig mit der inneren Kraftquelle verbindet, stellt man oft überraschend fest, dass sich die Aufgaben leicht und problemlos bewältigen lassen, dass sich unerwartete Lösungen finden.

Was beginnt

Die Zeit des Handelns beginnt wieder. Anstehende Schritte zeigen sich und wollen gemacht werden. In Projekten geht es voran. Manche nähern sich dem Abschluss. Aber es sollte nicht zu viel auf einmal begonnen werden. Verzetteln Sie sich nicht. Schauen Sie genau hin: Was ist jetzt zu tun.

Es geht auch darum, neue Strukturen ins Leben zu bringen und zur eigenen Wahrheit zu stehen, auch wenn andere Menschen eine andere Sicht haben. Allerdings sollte man nicht zu viel auf einmal starten, sich nicht verzetteln.

Was man tun kann

Achten Sie auf Ihre Gedanken. Immer wenn Ihnen ein Gedanke mit „Das will ich nicht (mehr)“ bewusst wird, schauen Sie genau hin: Was wollen sie nicht mehr? Was wünschen Sie sich stattdessen? Diese Gedanken sind Wegweiser des Unterbewusstseins und der Seele und damit eine wichtige Grundlage für Visionen und die anstehenden Aufgaben. Gönnen Sie sich weiterhin Zeiten fürs träumen, für Ihre Herzenswünsche, für Meditation.

Für manche Menschen ist auch die Frage hilfreich: Wenn Geld nicht Engpass wäre, was würde ich dann tun? Was hindert mich im Moment? Was brauche ich, damit ich meine Vision verwirklichen kann? Brauche ich das wirklich oder kann ich auch jetzt schon beginnen?

Wichtig ist auch, sowohl seinen Körper, das Energiesystem als auch Räume und Projekte regelmäßig energetisch zu klären. Der Körper braucht immer noch Ruhe und sanfte Bewegung.

Empfehlung: Zurzeit ist Klärung wichtig. Dazu eignen sich vor allem der weiße und der violette Strahl der Elohim. Du kannst dir vorstellen, wie der weiße Strahl der Elohim Körper und Energiesystem reinigt und klärt. Dann fließt zusätzlich der violette Strahl hinzu. Anschließend fließen beide Strahlen in die privaten und geschäftlichen Räume. Sie können auch deine Projekte klären, zum Beispiel indem du dies visualisierst oder indem du die Essenzen auf einen Zettel stellst, auf den du den Namen des Projektes geschrieben hast.
Hilfreich ist die Meditation Elohimreinigung aus der CD Engelkraft für jeden Tag (LichtWesen Verlag).

Unterstützende LichtWesen Essenzen:

Nr. 58 weißer Strahl der Elohim, Nr. 61 violetter Strahl der Elohim (Reinigung und Klärung bis zum Grund), Nr. 9 Orion (Visionen), Die Elohimreinigung aus der CD „Engelkraft für jeden Tag“

Zu guter Letzt … (August 2012)

In den „sozialen Medien“ wie Facebook und Co. gibt es jeden Tag irgendjemanden im Freundeskreis, der einen klugen Sinnspruch à la „Träume nicht Dein Leben – lebe Deinen Traum“ schreibt, oder einen Kommentar, abgibt, dass im Gesundheits-, Finanz- oder politischen System etwas zum Himmel stinkt und dass das unbedingt geändert werden müsse. Zweifellos entspricht das alles das der Wahrheit. Der Punkt ist jedoch, dass viele der Menschen, die solche Kommentare veröffentlichen, wenn man genau hinsieht, nichts oder nicht viel dafür tun, ihre Einstellung im täglichen Leben umzusetzen. Gerade bei Facebook-Freunden, die man ja optimalerweise auch persönlich kennt (oder ist das altmodisch?!) fällt es relativ leicht, das zu beobachten.

Menschen, die regelmäßig schreiben, wie wichtig es doch ist, nur das zu tun, was einen glücklich macht, gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit und machen einen Job, der sie frustriert (auch das teilen sie natürlich auf Facebook mit). Menschen, die vehement die Missstände im Finanzsystem kritisieren haben ihre Konten dennoch bei den Großbanken, aus denen eben dieses System besteht. Menschen, die mit den Politikern unzufrieden sind, wählen bei den nächsten Wahlen dennoch wieder die „Volksparteien“. Aber warum eigentlich?

Ich denke, dass es hauptsächlich daran liegt, dass es leichter ist, mit der Masse zu schwimmen, als einen eigenen Weg zu gehen. Wenn man nicht durch anderes Denken oder Handeln auffällt, dann ist einem die Zustimmung der anderen (die das ja auch tun) und die Anerkennung der Obrigkeit (weil man schön brav folgt) sicher. Und natürlich möchten wir alle gerne Anerkennung haben. Blöd ist halt nur, wenn uns der Weg der Masse nicht glücklich macht.

Glücklich zu sein ist meiner Meinung nach der wichtigste (und vielleicht der einzige) Sinn des Lebens. Wir können nichts daran ändern, dass wir jeden Tag einen Tag älter werden und wir können nichts Materielles mitnehmen, wenn wir eines Tages diese Welt verlassen. Das Einzige, was uns den Aufenthalt auf der Erde so angenehm wie möglich macht ist, dafür zu sorgen, dass wir versuchen, jeden Tag glücklich zu sein. Und wie schon öfter geschrieben ist es seit einigen Jahren so, dass wir immer mehr in die Richtung geschubst werden, uns darum zu kümmern, dass wir dieses Prinzip auch anwenden. Das ist jedoch nicht immer ganz leicht – besonders, wenn man in bestimmten Situationen den Kopf aus der Masse emporheben und mal links oder rechts abbiegen muss.

Nachdem also immer mehr Menschen erkennen, dass es Dinge in ihrem Leben und der Gesellschaft gibt, die geändert werden müssen, geht es nun also darum zu handeln, um dieses Ziel zu erreichen. Na klar … wir werfen mal eben alles um und verändern die Welt. Wie soll das denn gehen?

Eigentlich ist es ganz leicht, denn es wird von niemandem erwartet, dass er die Welt von heute auf morgen und im Alleingang verändert. Auch das eigene Leben muss man nicht in einem Rutsch umkrempeln. Es kommt vielmehr darauf an, das eigene Handeln auf die gewünschte Veränderung abzustimmen – jede kleine Tat, jede kleine Entscheidung soll einen einen kleinen Schritt in die richtige Richtung führen, anstatt woanders hin. Wie kann das konkret aussehen? Nunja … auch das ist recht einfach.

Wenn ich mich darüber aufrege, dass die Nahrungsmittelindustrie mit immer neuen, fragwürdigen Zusatzstoffen und Täuschungsmanövern versucht, ihren Profit zu maximieren und dabei billigend in Kauf nimmt, dass sie den Menschen damit schadet, dann sollte ich als erstes damit beginnen, die Produkte der entsprechenden Hersteller nicht mehr zu kaufen. Wenn die eine Großmolkerei dafür bekannt ist, dass sie ihren Kühen genmanipuliertes Futter gibt, dann kaufe ich eben die Produkte von anderen Molkereien (vielleicht sogar kleinen aus der Region). Wenn mir die Liste mit den E-Zusatzstoffen auf der Fertigsuppe Unbehagen bereitet (was sie sollte!) dann könnte ich damit beginnen, wieder mehr selbst zu kochen. Vorkochen und einfrieren ist eine gute Alternative zu Fertigprodukten.

Wenn ich mit dem Finanzsystem nicht einverstanden bin und mir das ganze Investmentbanking mit seinen virtuellen Billionen an Euros und Dollars, die täglich erschaffen und wieder vernichtet werden, suspekt vorkommt, dann wäre doch ein erster guter Schritt, sich da herauszuhalten – keine Wertpapiere kaufen, keine Anteile an Fonds, etc. Wenn ich mich darüber aufrege, dass die Deutsche Bank und andere mit Wetten auf Nahrungsmittel die Preise in den ärmeren Länden nach oben treiben, dann wäre es ein guter Anfang, eben dort kein Konto zu haben. Es gibt genügend Alternativen wie zum Beispiel die GLS Bank. Auch lokale Sparkassen oder Genossenschaftsbanken sind in der Regel nicht an solch spekulativen Geschäften beteiligt. Im Zweifelsfall gilt es, sich zu informieren und die Entscheidung auf Basis der selbst recherchierten Informationen zu treffen.

Wenn mir mein Job keinen Spaß macht, dann kann ich zwar von heute auf morgen alles hinschmeißen und darauf vertrauen, dass das Universum schon für mich sorgen wird, aber mal ehrlich: Wie realistisch ist das denn? Wir haben fast alle laufende Kosten, eine Familie zu ernähren und wollen nebenbei auch unseren Lebensstandard nicht auf den eines Einsiedlers reduzieren. Wer hindert uns jedoch daran zu beginnen a) uns bewusst zu werden, was wir eigentlich tun wollen und welche Arbeit uns glücklich machen würde und b) Schritt für Schritt dafür zu sorgen, dass wir unserem Ziel immer näher kommen. Wenn ich weiß, was ich will, dann kann ich damit beginnen, die Augen offenzuhalten, damit ich das Stellenangebot, dass mich glücklich macht, nicht übersehe. Oder wenn mir noch eine Ausbildung oder die Fähigkeiten fehlen, um meinen Traumjob tun zu können, dann kann ich anfangen, mir das notwendige Wissen anzueignen – Abendschule, Wochenendkurse, etc. … es gibt viele Möglichkeiten. Wenn die Arbeit, die mich glücklich macht, als Selbständiger geleistet werden kann, dann kann ich damit bereits neben meinem bisherigen Job beginnen, um das Fundament für meine Zukunft zu legen. Es ist einfach Kreativität, die Bereitschaft, die Ärmel hochzukrempeln und ein wenig Mut gefragt.

Wir können die Welt nicht mal eben so verändern, schon gar nicht im Alleingang. Aber jeder kann mit seinen täglichen Entscheidungen und Taten dafür sorgen, dass das Ruder Stück für Stück in die richtige Richtung bewegt wird. Und wir alle sind aufgefordert, dies nun endlich zu tun – jeder nach seinen Möglichkeiten aber konsequent und mutig. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie der Sommer noch eine Weile verwöhnt und dass Sie dem Ziel, jeden Tag glücklich zu sein, immer näher kommen – jeden Tag ein bisschen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen