Traumen und emotionale Verletzungen heilen

von Dr. Petra Schneider (LichtWesen AG)

In der ersten Märzwoche ging es verstärkt um Heilung von emotionalen Verletzungen und Traumen. In den kommenden Wochen wird das weiter ein zentrales Thema sein.

Das Erkennen der eigenen Wunden wird sowohl energetisch als auch durch unsere Umgebung und durch Ereignisse unterstützt. Ohne dass sie wissen warum, erzählen Menschen Geschichten aus ihrer Kindheit. Wenn man genauer hinschaut, haben diese Ereignisse einen Schock oder ein Trauma hinterlassen. Mitmenschen berühren durch Aussagen oder Handlungen emotionale Wunden, ohne dass sie es wollen. Oft sind die auslösenden Menschen dann erstaunt über die heftige Reaktion ihres Gegenübers, die dann wiederum bei ihnen selbst Altes berührt.

Schocks und Traumen bleiben im Körpersystem, wenn sie nicht gelöst werden. Jetzt wird das Lösen und Heilen kraftvoll unterstützt. Es darum geht, nicht nur die großen sondern auch die kleinen Bleikugeln an den Füßen zu lösen und abzulegen, damit man nicht mehr in alten Verhaltensweisen und Blockaden gefangen ist und sich unbeschwert, fröhlicher und schneller bewegen kann. Die Kraft, die wir bisher brauchten, um den Ballast zu tragen, können wir dann, wenn der Ballast gelöst oder transformiert ist, nutzen, um unsere Vision zu verwirklichen und das Ziel zu erreichen. Auch für die Freude am Wirken und am Leben steht dann mehr Energie zur Verfügung (unterstützend: Trauma lösen und Ich regeneriere mich).

Unterstützende LichtWesen Essenzen:

Empfehlung: Wenn man sich emotional getroffen fühlt – durch andere Menschen oder durch Ereignisse – sollte man schauen, welches Ereignis aus der Vergangenheit, welche Erfahrung dahinter liegt und was gelöst werden kann.

Wie ich das mache:

  • Gedanklich setze ich mich auf die Couch und schaue bzw. höre mir die Gedanken oder den inneren Dialoge an. Dadurch erkenne ich, was berührt wurde und welche Sichtweisen sich dadurch gebildet haben.
  • Oft nutze ich auch das Bild von tiefer tauchen oder graben. Das was jetzt sichtbar ist – die Aussage, die mich verletzt hat, das Ereignis, das mich schockiert hat – ist wie die Oberfläche eines Sees oder einer Wiese. Mit der Frage: Was liegt darunter? gehe ich eine Schicht tiefer und lasse bewusst werden, welche Sätze, Gefühle, Bilder dort auftauchen. Dann stelle ich wieder die Frage: Was liegt darunter? und gehe in die nächst tiefere Schicht und schaue, was ich dort vorfinde. Dies mache ich so lange, bis ich den Eindruck habe, ich komme nicht mehr tiefer. Manchmal wiederhole ich diesen Vorgang zum gleichen Auslöser, denn das Körpersystem stoppt, bevor es zu viel wird, also wenn es Erkenntnisse und Veränderungen erst verarbeiten und integrieren muss,
  • bevor es in die nächst tieferen Schichten gehen kann.

Die Beschreibung der Energie der Zeit vom 26.02.2019 gilt weiterhin.


Wild Horse (Wild Earth Tieressenzen)

Passend zum Februar als Monat des Herzens, ist unsere Monatsessenz das Herztonikum unter den Wild Earth Tieressenzen: Wild Horse, das Wildpferd.

Das Wildpferd stärkt unser Herz und nährt das Gefühl für eine liebevolle Offenheit, Zugehörigkeit und Verbindung mit anderen. Es unterstützt uns in einer vertieften Wahrnehmung des Selbst, nährt unser Vertrauen, unsere Stärke und Kraft. Sanft öffnet es das Herzchakra. Es hilft denen, die einsam oder depressiv sind oder ihr „Herz verloren haben“. Die Essenz eignet sich besonders für Menschen, die

  • sanft ihr Herzchakra öffnen wollen,
  • Vertrauen und das Gefühl für persönliche Stärke entwickeln wollen,
  • die einsam oder depressiv sind oder ihr „Herz verloren haben“,
  • ihr gebrochenes Herz heilen wollen,
  • sich einsam oder allein fühlen oder die lernen wollen, sich mit anderen verbunden zu fühlen,
  • und für Kinder mit emotionalen Verletzungen.

Zwei kleine Fallbeispiele aus dem Buch „In das Herz der Wildnis“ vom Hersteller der Essenzen, Daniel Mapel, beschreiben schön die Wirkung der Essenz

Ein 9-jähriges Mädchen gewann durch die Wildpferd-Essenz Vertrauen. Im Umgang mit Freunden fühlte sie sich wohl und ihr gefiel, was sie tat. Durch Reitstunden bekam sie eine bessere Verbindung zu ihrem Unterrichtspferd, verlor ihre Ängstlichkeit und lernte eifrig. Auf die Frage, wie sie sich nach einigen Tagen Einnahme der Wildpferd-Essenz fühle, antwortete sie: „So als wäre ich ein großes Lächeln!“

Eine 45-jährige Frau, die nach ihrer Scheidung allein lebte, fühlte sich hoffnungslos und litt an ihrem „gebrochenen Herzen“. Durch die Wildpferd-Essenz wurde sie zunehmend „beherzter“ und öffnete sich für eine Verbindung mit anderen Menschen. Diese Essenz half ihr, den Übergang in ihr neues Leben zu bewältigen und ihr gebrochenes Herz zu heilen. Sie konnte wieder lächeln und die Freude am Leben genießen.

Sie erhalten die Essenz des Monats wie immer bei uns zum Sonderpreis von 9,90 EUR für eine 30 ml Einnahmeflasche.

Erneuerung, sich kraftvoll ausrichten, Beziehungen klären

von Dr. Petra Schneider
(LichtWesen AG)

Was ist

  • Hohe Intensität
  • Neues zeigt und entwickelt sich
  • Potentiale und Möglichkeiten werden sichtbar
  • Entscheidungen und Kompromisse immer wieder überprüfen
  • Verantwortung für Entscheidungen und Handeln übernehmen
  • In der Ruhe bleiben
  • Sich immer wieder erschöpft und müde fühlen
  • Erkrankungen, Unfälle, unerwartete Ereignisse
  • Heilung von emotionalen Verletzungen, schmerzlichen Erfahrungen, Traumen
  • Beziehungen und Freundschaften prüfen

Hohe Intensität

Sowohl die letzten Wochen als auch die kommende Zeit ist geprägt von einer hohen Intensität, sowohl energetisch als auch in den Ereignissen. Auswirkung ist, dass Menschen sich immer wieder müde und erschöpft fühlen, erkranken oder Unfälle haben und dass herausfordernde, oft unerwartete Ereignisse zwingen, Entscheidungen zu treffen. Die Intensität führt bei manchem zu innerer Anspannung und aggressivem Verhalten. Lernschritt ist, immer wieder in die innere Ruhe, in die innere Stabilität zu finden und bei Gesprächen und Auseinandersetzungen mit anderen bei sich und ruhig zu bleiben, zu seiner Wahrheit zu stehen und sich nicht provozieren zu lassen (unterstützend Elohim gold).

Heilung

Durch die Ereignisse, Auseinandersetzungen mit anderen, durch Projekte, die nicht laufen oder bestürzende Ereignisse werden emotionale Verletzungen, schmerzliche Erfahrungen und Traumen berührt. Traurigkeit, Enttäuschung, Resignation, Angst vor der Zukunft und Todesangst oder vor Untergang und Ruin können die Folge sein. Wenn man seine Gefühle und Gedanken beobachtet, werden die inneren Zustände bewusst.

Gleichzeitig bekommen wir eine kraftvolle energetische Unterstützung, um das Vergangene zu heilen (unterstützend Elohim gold und rosa). Die Heilung führt zu Erkenntnissen. Gedanken, Verhaltensweisen und Empfindungen verändern sich deutlich. Durchhalten und sich immer wieder fürs Weitermachen entscheiden ist angesagt.

Klärung und Ausrichtung

Es geht immer noch um Klärung, darum zu erkennen oder zu entscheiden, was uns wichtig ist, wie wir mit uns selbst umgehen und was wir wollen. Übernommene Vorstellungen, Gedankenstrukturen und Glaubensmuster wollen überprüft werden. Faule Kompromisse und „Morsches“ brechen zusammen. Entscheidungen, die wir getroffen haben, werden immer wieder durch äußere Ereignisse in Frage gestellt und wollen immer wieder überprüft oder angepasst werden. Wenn wir nach der Überprüfung die Entscheidung oder Ausrichtung beibehalten, wird sie immer klarer und genauer. Die Kraft für Umsetzung und für die weiteren Schritte verstärkt sich.

Erneuerung

Mit der Klärung lösen sich Blockaden. Potentiale werden sichtbar, die vorher nicht genutzt oder nicht entfaltet waren. Neues zeigt und entwickelt sich, und das ist der Focus für die kommende Zeit. Wieder sollten wir auf die Möglichkeiten und Chancen achten, die sich bieten, Entscheidungen treffen und die Verantwortung für unsere Entscheidung und unsere Handlungen übernehmen (unterstützend Elohim gold). Dabei bekommen wir manchmal unerwartet Hilfe von anderen Menschen, die Blockaden und Traumen ansprechen oder Lösungsmöglichkeiten und Wege aufzeigen.

Selbst Situationen, die katastrophal wirken, können letztlich eine Chance bieten, auch wenn man es im ersten Moment nicht sieht. Sie können zu dem führen, was wir wollen, was wir uns wünschen oder was wir uns auf der Seelenebene vorgenommen haben. Hilfreich ist, immer wieder inne zu halten, in die innere Ruhe zu finden und zu schauen, was wichtig ist (unterstützend Krisen meistern). Meditationen und die Verbindung mit dem höheren Bewusstsein sind gerade jetzt sehr hilfreich.

Beziehungen und Freundschaften prüfen

In den kommenden Wochen werden wir auch weiterhin mit der Frage konfrontiert, mit wem wir weiter gehen wollen, wer uns wichtig ist, mit wem wir zusammen leben oder wirken wollen. Ungelöste Konflikte werden sichtbar. Durch die unterstützende Energie fällt es leichter, den eigenen Anteil und den Anteil des anderen zu trennen und Dinge auszusprechen, die man bisher nicht gesagt oder nicht gesehen hat. Es fällt auch leichter, die eigene Position ruhig und klar auszusprechen und zu sich und seiner Sichtweise zu stehen, auch wenn andere das nicht verstehen, uns angreifen, überreden wollen oder einschüchtern.

Meditation: Gehe an ein fließendes Wasser oder stelle dir einen Bach oder Fluss vor. Betrachte ihn eine Weile. Beobachte, wie das Wasser sich bewegt und verändert, wie immer wieder neues Wasser kommt und weiterfließt. Wenn du möchtest, kannst du dem Wasser auch deine belastenden Gedanken, Gefühle und Situationen geben und das Wasser mit dem violetten Strahl der Elohim verbinden, so dass alles transformiert wird (unterstützend die CD Heil Sein).

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Übergänge und Transformationsprozesse (Teil 2)

von Cynthia Athina Kemp Scherer

Phase 1: Der Tod des Alten

In dieser ersten Phase erkennen wir, dass es in unserem Leben etwas gibt, das keine Daseinsberechtigung mehr hat. Es könnte unser Job, eine Beziehung oder auch eine Art zu denken oder die Welt zu sehen sein. Der Sinn dieser Phase ist es, uns zu zeigen, dass es etwas Überholtes gibt, das wir loslassen müssen damit wir vorankommen und wachsen können.

Manchmal dauert es recht lange zu erkennen, was wir ändern wollen. Es kann mit einer Idee oder einer Möglichkeit beginnen und erst allmählich zu der Überzeugung reifen, dass wir die Veränderung vornehmen müssen. Ein anderes Mal kann der Prozess ziemlich kurz sein. Wir können plötzlich erkennen, dass eine Veränderung notwendig ist und wir fühlen uns auch direkt in der Lage dazu. Es kann sogar sein, dass wir von uns selbst überrascht sind, wie schnell wir etwas loslassen können, sobald wir uns sicher sind, dass dies dem Plan unserer Seele entspricht.

Manchmal wählen wir, mit unserem Leben glücklich und zufrieden zu sein, so wie es gerade ist. Wenn wir aber dem Drängen unserer Seele nach Veränderung nachgeben, erkennen wir, dass wir dadurch eine neue Realität erschaffen, die wir uns bisher noch nicht einmal in unseren Träumen vorstellen konnten. Wenn wir etwas loslassen, können wir nie sicher sein, wodurch wir es ersetzen werden – das ist das Risiko dabei. Je länger wir das Spiel der Transformation jedoch spielen, desto mehr können wir vertrauen, dass das, was wir erschaffen, zu unserem höchsten Wohl sein wird.

Der Hauptteil dieser Phase besteht darin, dass wir etwas erkennen und es dann loslassen. Mit welchen Herausforderungen können wir uns dabei konfrontiert sehen? Eine davon ist sicher, dass wir uns selbst erlauben, dieses Etwas auch tatsächlich loszulassen. Wir neigen dazu, uns an Dinge, Menschen, Routinen und Tätigkeiten im Leben festzuklammern.

Eine andere Herausforderung kann der überwältigende Einfluss der Angst sein. Oft fürchten wir uns nicht so sehr vor dem eigentlichen Loslassen, sondern vielmehr davor, dass wir nicht wissen, was danach kommen wird. Die Angst vor dem Unbekannten kann uns so starr machen, dass wir handlungsunfähig werden, in nicht befriedigenden Beziehungen bleiben, oder uns vor dem Leben und seinen Möglichkeiten verstecken.
Oft ist unser Festhalten an Dingen eine Art, wie wir uns selbst definieren. Eine meiner Klientinnen hatte beispielsweise das Gefühl, dass sie ihre Kreativität in ihrem Leben nicht genügend Raum bekam. Sie war Programmiererin, was zwar auf geistiger Ebene sehr stimulierend war, aber sie dachte, dass ihre kreativen Fähigkeiten nicht genug gefordert wurden.

Es eröffnete sich ihr eine Möglichkeit für eine neue Arbeitsstelle, bei der sie ihre künstlerische Ader ausleben könnte – dafür musste sie jedoch den Job, den sie die letzten 15 Jahre getan hatte, hinter sich lassen. Sie hing so an dem Bild, das sie als Frau in der Geschäftswelt von sich hatte fest, dass es für sie unvorstellbar war, die neue Gelegenheit beim Schopf zu packen. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie dort das gleiche Maß an Anerkennung bekommen würde, wie in ihrer alten Firma, wo die anderen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung zu ihr aufblickten. Sie hatte sich selbst über das, was sie erreicht hatte, definiert.

Blütenessenzen zur Unterstützung in der ersten Phase

Sacred Datura: Dies ist die Essenz der Wahl, wenn es darum geht zu erkennen, was in unserem Leben überholt ist. Sie fördert die Stärke und den Mut das loszulassen, was uns bisher vertraut war. Sie ist auch sehr hilfreich, wenn wir nicht sicher sind, was wir in unserem Leben loslassen müssen.

Organ Pipe: Immer dann, wenn wir das Fundament unseres Daseins infrage stellen, hilft uns der Organ Pipe Kaktus, unseren Weg zu finden. Transformationsprozesse werden oft von einer „dunklen Nacht der Seele“ begleitet und wir haben das Gefühl, dass wir inmitten dieser riesigen Veränderungen ganz auf uns alleine gestellt sind. Organ Pipe hilft uns dabei, uns mit dem „einen Herzen“ der Menschheit zu verbinden. Die Essenz vergrößert unsere Fähigkeit, Verantwortung für die alltäglichen Dinge zu übernehmen während wir gleichzeitig zulassen, dass wir in uns Dinge massiv infrage stellen und uns verändern.

Bisbee Beehive Cactus: Wenn wir die Möglichkeit für Veränderung zulassen, dann können wir Heilung auf tiefster Ebene hervorrufen. Der Bisbee Beehive Cactus hilft uns dabei, zur Wurzel einer Situation zu gelangen und Zugriff auf die Körperintelligenz auf Zellebene zu erhalten. Mit dieser Essenz finden wir den Kern des Problems und können auf die heilenden Kräfte zugreifen, die in den Zellen unseres Körpers zur Verfügung stehen.

Mexican Shell Flower: Allen, die ängstlich oder schüchtern sind, wenn sie sich Veränderungen stellen müssen, hilft diese Essenz, den inneren Krieger zu aktivieren. Menschen, die dazu neigen, zu fliehen, auszuweichen und sich selbst zurückzuhalten, hilft Mexican Shell Flower dabei, die Bereitschaft, das Leben und seine Herausforderungen bei den Hörnern zu packen, zu aktivieren.

Thurber’s Gilia: Wenn wir das Gefühl haben, handlungsunfähig zu sein, kann uns Thurber’s Gilia dabei helfen, unsere eigenen Begrenzungen zu überwinden. Die Essenz kann unseren Mut aktivieren, damit wir uns unseren Ängsten ohne Umweg stellen. Sie ist eine wunderbare Essenz, wenn wir Angst davor haben, etwas loszulassen, selbst wenn wir das eigentlich wollen.

Violet Curls: Es geschieht oft in dieser Phase, dass wir uns mit einem Meer an nicht ausgedrückten Emotionen konfrontiert sehen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Wenn wir unsere Gefühle unterdrücken, dann lassen wir nicht zu, dass unser Emotionalkörper uns wichtige Informationen zur Verfügung stellt. Wenn wir damit beginnen, die alten Gefühle bewusst anzunehmen und auszudrücken, kann es vorkommen, dass wir in ihrer Intensität und Menge zu ertrinken glauben. Violet Curls hilft dabei, die Verstopfung im Emotionalkörper zu lösen, indem sie uns ermöglicht, die alten Gefühle eines nach dem anderen zu erkennen, auszudrücken und loszulassen. Wenn wir in der Lage sind, unsere Emotionen unmittelbar auszudrücken, dann stauen sie sich nicht länger auf. Wir lernen, dass unsere Gefühle ein natürlicher und wesentlicher Teil unseres Selbst sind und dass man sie auf angemessene Art und Weise ausdrücken kann.

Fortsetzung folgt …

Originaltitel: „Transitions and Transformational Processes“ by Cynthia Athina Kemp Scherer. Übersetzung: Carsten Sann. Zuerst erschienen in „Desert Voice“, Ausgabe Sommer 1997. Alle Rechte vorbehalten.

Transmutation – ein Erfahrungsbericht

von Simone Rocha

Meine Reise mit Blütenessenzen hat im Jahr 2002 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meinen ersten Kurs in Petrópolis in Brasilien gehabt. Während der folgenden Jahre besuchte ich weitere Seminare, machte einen Abschluss zum Thema Blütenessenzen, besuchte Konferenzen und hatte Vertiefungskurse mit brasilianischen und internationalen Forschern aus diesem Bereich.

In meiner Heimat Brasilien habe ich als Sprachlehrerin und Blütentherapeutin gearbeitet, sowohl in meiner eigenen Praxis aber auch ehrenamtlich.

Im September 2016 sind meine Familie und ich nach Deutschland gezogen, weil mein Mann hier eine neue Arbeitsstelle angetreten hat. Obwohl ich schon immer das Ziel und davon geträumt hatte, im Ausland zu leben, musste ich mich nun all den Dingen stellen, die geschehen, wenn man seine Heimat verlässt und in ein anderes Land zieht. Man fühlt sich wie ein Seemann, bevor er in See sticht: Das Meer ist sein Zuhause und er ist begierig darauf, loszuziehen und Abenteuer zu erleben, obwohl er weiß, dass starke Winde und Stürme auf ihn warten werden.

In Deutschland habe ich mich bisher vor allem darauf konzentriert, mich um meine Familie zu kümmern und zu lernen. Ich bin immer noch dabei, die neue Sprache zu studieren. Ich musste mich selbst neu erfinden und herausfinden, wie man still aus der Ferne beobachtet. Zu Beginn hatte ich einige Probleme mich selbst auf deutsch verständlich zu machen. In Deutschland war nicht nicht länger eine Lehrerin, die von wißbegierigen Schülern umgeben war. Hier bin ich jetzt Mutter, Hausfrau und selbst Schülerin.

Ich hatte jedoch keine Ahnung davon, dass die schwerste Lektion noch kommen würde. Meine Motivation, mit Transmutation aus der Reihe der Gulaga Essenzen (Himalayan Flower Enhancers) zu arbeiten war, dass ich gerade durch eine schwierige Phase ging, weil ich jemanden verloren hatte, der mir am Herzen lag. Manchmal spielt einem das Leben einen Streich, indem es uns jemanden oder etwas wegnimmt, um uns zu lehren, wie man loslässt. Wir haben keine Kontrolle über das Leben. Dies ist eine Lektion, die schwer zu lernen ist. Und das war meine Aufgabe. Ich wollte niemandem die Schuld geben oder mich schlecht fühlen. Ich musste einfach loslassen. Es war nötig, dass ich mich verwandelte, mich „transmutierte“.

Ich war gerade dabei, am Computer zu arbeiten, als ich den Newsletter des Essenzenladens erhielt. Ich hatte spontan das Bedürfnis mit der dort beschriebenen Essenz zu arbeiten. Ich identifizierte mich mit der Signatur dieser Essenz, nachdem ich mir ihre Beschreibung kurz durchgelesen hatte.

Ich habe dann einen ganzen Monat mit der Essenz gearbeitet, von Mitte November bis Mitte Dezember 2017. Ich habe in dieser Zeit viermal täglich vier Tropfen genommen. Ich habe ebenfalls jeden Traum und jede Erkenntnis, die währenddessen hatte, in ein Notizbuch geschrieben. An zwei Tagen träumte ich nicht, weil ich sehr schlecht geschlafen habe, und den darauf folgenden drei Tagen erinnerte ich mich zwar, wen ich im Traum getroffen hatte, jedoch nicht mehr an die Träume selbst. Die restlichen 25 Tage jedoch waren voll von bedeutungsvollen Träumen, die mir dabei geholfen haben, immer tiefer in meinen Prozess einzusteigen. Dabei war es wichtig, dass ich mich selbst gezwungen habe, konsequent als erstes meine Träume aufzuschreiben, sobald ich aufgewacht war.

Es ist eine hervorragende Übung für Selbstdisziplin, wenn wir unsere Träume aufschreiben und es ermöglicht uns mit dem in Kontakt zu kommen, was tief in unserem Unterbewussten ist. Es ist interessant zu erkennen, dass dasselbe Thema immer wieder in unseren Träumen vorkommt, jedoch jedes Mal mit anderen Akteuren und Szenarien. Wenn man aufwacht, sind die Erinnerungen noch lebendig, jedoch verblassen sie mit der Zeit – deshalb ist es am besten, man schreibt sie auf, sobald man die Augen geöffnet hat.

Die Transmutation Essenz hat bei mir nicht zu drastischen Veränderungen geführt. Was mir jedoch während des Experiments aufgefallen ist, ist, dass ich mich meiner Verletzung stellen und jeden Tag besser mit ihr umgehen konnte. Ich fühlte mich immer stärker und übernahm vollständig die Verantwortung dafür, was mit mir passierte. Ich gab dabei weder mir selbst, noch irgendjemandem sonst Schuld dafür.

Ich empfehle die Essenz für diejenigen, die durch eine Phase gehen, in der alte Muster aufgelöst und ersetzt werden müssen – immer dann, wenn wir fühlen, dass es an der Zeit ist, die alten Muster loszulassen, damit etwas neues entstehen kann.

Für mich beginnt nun ein neues Kapitel in meinem Leben.

Liebe Grüße
Simone Rocha

Sand Dollar (Pacific Essences)

Im Januar 2018 heißt unsere Essenz des Monats „Sand Dollar“ (Dendraster excentricus) von den Pazifikessenzen. Es handelt sich dabei um die erste Meeresessenz von Sabina Pettitt und wahrscheinlich sogar um die allererste bewusst hergestellte Essenz aus einem Meereslebewesen weltweit. Im Jahr 1985 hat Sabina sie, einer starken Intuition folgend, für eine Freundin hergestellt, die an Krebs erkrankt war. Das Geschenk, das die Essenz der Freundin brachte, war die Unterstützung dabei, ehrlich zu sich selbst zu sein, die seelischen Hintergründe der Erkrankung zu erforschen und die notwendigen Veränderungen im Leben vorzunehmen. Wenn wir letzteres Tun, dann öffnen wir dem Potenzial einer vollständigen Heilung die Tür – die Frau hat ihre Krankheit überwunden und lebt noch heute.

Das neue Jahr 2018 beginnt mit Synchronizität auf vielen Ebenen. Puzzlestücke, die noch vor wenigen Wochen ziemlich zerstreut und chaotisch waren, fallen in diesen Tagen wie von selbst an den richtigen Ort. Das funktioniert jedoch in zwei Richtungen: Wenn wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, dann entfaltet sich vor uns eine Fülle an neuen Optionen und Gelegenheiten. Wenn wir uns bisher jedoch dagegen gesträubt haben, das Loszulassen, was uns nicht länger dient, die Muster aufzugeben, die uns nicht länger unterstützen und dabei ehrlich zu uns selbst zu sein, dann kann es den Anschein haben, als ob sich die Welt gegen uns verschworen hat und aufgrund der unwahrscheinlichsten „Zufälle“ werden Veränderungen erzwungen, gegen die wir uns so lange gewehrt haben, die jedoch langfristig gut für uns sind.

Die Sand Dollar Essenz unterstützt uns dabei, uns selbst und unsere Muster mit größerer Klarheit zu sehen, besonders, wenn es um Krankheiten oder „kranke“ Situationen und Konstellationen geht. Wenn wir verstehen, was die Gründe hinter den offensichtlichen Symptomen sind, dann ist der erste Schritt in Richtung Lösung bereits getan.

Jeder Mensch ist einzigartig. Jede Krankheit ist einzigartig und jede Person reagiert unterschiedlich auf ihre Symptome und die möglichen Lösungen. Wenn uns jemand sagt, dass wir für unser Elend selbst verantwortlich sind, dann ist das zwar auf gewisse Art und Weise zutreffend, jedoch in der Situation selbst weder hilfreich noch zielführend, denn es erzeugt eher Schuldgefühle, die den Schritt in Richtung Lösung noch erschweren, anstatt ihn zu unterstützen.

Sand Dollar hilft uns dabei, ehrlich zu uns zu sein und klar zu erkennen, was bisher „faul“ war und was wir verändern müssen, damit es in Zukunft besser laufen kann. Deshalb unterstützt uns die Essenz auf tiefster Ebene bei der Transformation, die notwendig ist, um unser volles Potenzial zu leben.

Wir bieten Sand Dollar wie immer als Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR an.

https://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Zu guter Letzt … (Dezember 2017)

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Projekt haben, auf dem besten Weg sind, es abzuschließen, und sich dann auf der Zielgerade zwingen müssen, durchzuhalten, weil die letzten Meter noch einmal so richtig anstrengend sind? So ähnlich fühlt sich der Dezember für mich an. Das Jahr 2017 war voll von Aufforderungen zum Handeln, voll von Gelegenheiten für Heilung und Transformation und voll von Chancen für Veränderung. Das alles hat unglaublich viel Kraft gekostet – im schlechtesten Fall, weil wir dem energetischen Drängen Widerstand geleistet haben, im besten Fall, weil wir die Gelegenheiten genutzt haben. Nun sind wir auf der Zielgerade des Projektes „2017“ und schleppen uns mit letzter Kraft weiter.

Für mich fühlt sich dabei der kommende Jahreswechsel wie eine größere Zäsur an, etwas, das über den normalen energetischen „Reset“ hinausgeht, der jedes Jahr am 1. Januar stattfindet. Es ist wirklich schwer in Worte zu fassen, deshalb gefällt mir das Bild von Petra Schneider dazu sehr gut. Sie vergleicht diesen Jahreswechsel mit dem Wechsel in ein neues Schuljahr. Der Lernstoff einer Stufe ist abgeschlossen, jetzt geht es in die nächste.

Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, was der „Stoff“ des neuen Schuljahres sein wird. Wenn meine Überzeugungen zu diesem Thema auch nur ansatzweise in die Nähe der Wahrheit kommen, dann kann es jedoch nur leichter werden – falls wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Erinnern Sie sich daran, wie es in der Schule war? Da haben wir irgendwann gelernt, Zahlen miteinander zu multiplizieren. Anfangs war das eine große Herausforderung und Anstrengung. Doch mit zunehmender Routine und Übung ging es immer leichter und heute wissen wir im Schlaf, was sieben mal acht ist, wir müssen gar nicht mehr darüber nachdenken. Ich glaube, dass es mit den Lektionen des zu Ende gehenden Schuljahres genauso ist. Das, was wir neu gelernt haben, geht Stück für Stück in Fleisch und Blut über, so dass wir schon bald gar nicht mehr darüber nachdenken müssen, sondern es automatisch einfach tun.

Apropos Hausaufgaben: Was sind denn eigentlich die Dinge, die wir erledigen müssen, um zu lernen? Dazu eine kleine Geschichte, die mich im November und Dezember beschäftigt hat. Wir alle kennen, glaube ich, das Gefühl, wenn es eine vergangene Episode in unserem Leben gibt, die noch mit Wut, Schmerz und Verletzung „aufgeladen“ ist. Jedes Mal, wenn wir daran erinnert werden, fühlen wir dieses Grimmen im Bauch, das uns darauf hinweist, dass hier noch etwas zu tun ist. Jedoch braucht es oft den richtigen Zeitpunkt, um an den Kern der Sache, die ursprünglichen Gefühle heranzukommen.

Ende November bin ich durch eine Serie von Ereignissen wieder in (emotionale) Verbindung zu einer Zeit in meinem Leben gekommen, die einerseits sehr intensiv und schön, andererseits jedoch auch mit Verletzungen und Schmerz verbunden war. Es war offensichtlich, dass nun der rechte Zeitpunkt war, die noch vorhandenen Wunden genauer anzusehen. Das erste, was passierte, war, dass in Bezug auf zwei spezifische Ereignisse von damals eine immense Wut in mir aufstieg. Der wichtige Punkt hier ist zu verstehen, dass die Wut all die Jahre immer in mir drin gewesen ist, ich jedoch (aus verschiedenen Gründen) gewählt habe, sie nicht zu spüren und stattdessen den Deckel drauf zu machen. Genau das ist der Stoff, aus dem das Bauchgrimmen ist, das wir in Bezug auf alte Verletzungen spüren.

Aufgrund all dessen, was ich in meinem Leben bisher und insbesondere von Daniel Mapel (Wild Earth Animal Essences) lernen durfte, wusste ich, dass der einzige Weg, diese Wut endgültig loszuwerden, war, sie nach draußen zu bringen und auf angemessene Weise
auszudrücken. Also habe ich Kissen verprügelt, laut geschrien, wenn mich niemand hören konnte, geflucht, alte Fotos mit übelsten Schimpfworten geschmäht – kurz, ich habe alles gemacht, was mein jugendliches Ich benötigt hat, um seine Wut über das, was damals geschehen war, nachträglich auszudrücken. Mein Körper fand, dass er bei dem Spiel auch mitmachen sollte, und hat eine wunderbare Halsentzündung produziert, die mich seit gut zwei Wochen kontinuierlich daran erinnert, dass ich so viele Jahre innerlich gekocht habe. Entzündungen stehen übrigens in enger Verbindung zu Wut und Zorn.

Das Gute daran, wenn man seiner Wut Luft macht, ist, dass sie sich Stück für Stück in Luft auflöst. Erinnerungen, die zuvor geschmerzt haben, fangen an zu verblassen und ihre emotionale Ladung zu verlieren. Und genau das ist es, was „emotionale Heilung“ bedeutet. Die Vergangenheit verliert die Macht, die sie die ganze Zeit über uns gehabt hat, und wir können Ereignisse, die uns damals verletzt haben, heute klar und voller Mitgefühl für uns selbst sehen.

Jeder „Brocken“, den wir auf diese Weise kleiner machen oder sogar ganz auflösen, hilft uns dabei, wieder ein Stückchen mehr selbst am Ruder unseres Lebens zu stehen, anstatt ferngesteuert von alten Mustern und vielen eigenen „roten Knöpfchen“ zu glauben, dass andere für unser Glück verantwortlich sind.

Unsere Hausaufgaben bestehen also darin, alles zu tun, was notwendig ist, um Stück für Stück wieder heil zu werden. Dabei ist der Weg das Ziel. Ich glaube, dass wir erst in dem Moment, in dem wir diese Inkarnation beenden, wieder vollständig im Einklang sind. Jedoch wird das Leben, mit jedem Aspekt, den wir ein bisschen heiler machen, ein bisschen leichter. Ich finde das unglaublich befreiend, denn es gibt kein Ziel. Es gibt nur den Weg selbst und niemand gibt uns vor wie schnell oder wie weit wir gehen müssen – oder ob wir ihn überhaupt gehen. Wir entscheiden selbst und tragen die volle Verantwortung für das was wir tun. Gleichzeitig sind wir aber auch von niemand anderem abhängig. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: Niemand kann sie daran hindern, sich selbst zu heilen. Niemand.

Vor diesem Hintergrund werde ich die emotionalen Aufräumarbeiten, die ich begonnen habe, so weit wie möglich fortführen, meinen Körper pflegen und ihn dabei unterstützen, wieder vollständig gesund zu werden und zwischendrin die Erholungspausen machen, die nach diesem wirklich anstrengenden „Schuljahr“ angezeigt sind. Wir sollten die Belastung, die wir alle sowohl durch den oft immer stressiger werdenden Alltag, als auch durch die anstrengenden energetischen Prozesse haben, nicht unterschätzen. Seien Sie gut zu sich. Gönnen Sie sich eine Pause. Gehen Sie in die Sauna oder trinken Sie einfach genüsslich eine Tasse Tee. Sorgen Sie gut für sich!

Ich wünsche Ihnen einen guten Abschluss des Jahres 2017 und einen guten Start in ein spannendes Jahr 2018.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … November 2017

Manchmal kommt es anders als man denkt. Am Tag noch fit, hat mich abends begonnen, ein Virus zu überrollen, und in den folgenden sechs Tagen hat mir mein Körper sorgfältig und detailreich erläutert, wie viele verschiedene Arten von Durchfall es so gibt. Weitere Details erspare ich Ihnen natürlich, interessant ist jedoch das, was dabei sonst noch so geschah.

Bei meinen Streifzügen durch das Internet in den kurzen Toilettenpausen – also den Pausen von der Toilette – fand ich auf einer Website, einen Artikel, der mit einer Reihe von Irrtümern in Bezug auf Diarrhö aufräumen wollte. „Durchfall reinigt den Körper nicht, sondern ist eine Krankheit, bei der der Körper vor allem Flüssigkeit verliert“, stand dort. Aber warum soll sich das widersprechen? Kann nicht ein Prozess, bei dem der Körper zweifellos aus dem Gleichgewicht geraten ist den Sinn haben, einen Reinigungsprozess durchzuführen? Für mich hat es sich auf jeden Fall so angefühlt.

Diarrhö wird meistens von Viren und Bakterien ausgelöst, ebenso wie Erkältungskrankheiten. Das interessante ist jedoch, dass man, wenn man von einer zwingenden Ansteckung ausgeht, eigentlich fast immer krank sein müsste, denn wann kommt es einmal vor, dass nirgendwo in Familie oder Freundeskreis (oder im Bus oder im Supermarkt oder …) irgendjemand die Rüsselpest hat? Viren und Bakterien sind letztlich immer um uns herum. Die Frage ist nur, ob wir für sie empfänglich sind.

Nun, offensichtlich war ich gerade sehr empfänglich. Rückblickend betrachtet hat das Ganze mit einer individuellen Mischung von Wild Earth Tieressenzen begonnen, die mir Gabriel Mapel, Sohn des Herstellers Daniel Mapel, während des Seminars in Aschaffenburg empfohlen hat. Wenn wir die richtige Essenz für ein Thema zum richtigen Zeitpunkt nehmen, dann kann das durchaus eine durchschlagende Wirkung haben. In meinem Fall wäre etwas weniger „durchschlagend“ zwar angenehmer gewesen, aber was sein muss, muss sein. Ich habe mit der Essenz zuerst intensiv gearbeitet, dann intuitiv eine Pause eingelegt, und zwei bis drei Tage, bevor ich vom Virus überfahren wurde, wieder damit begonnen.

Wenn wir massive akute körperliche Symptome haben, tun wir gut daran, uns zuerst um sie zu kümmern – sie haben immer Priorität vor irgendwelchen emotionalen oder mentalen Themen, denn wenn der Körper nicht mehr funktioniert, bringen uns auch alle geheilten seelischen Themen der Welt unsere vollständige Gesundheit nicht wieder. Deshalb habe natürlich auch ich mich zuerst um den Flüssigkeitsverlust und das beständige Auffüllen von Elektrolyten gekümmert. Mit der Unterstützung meiner Familie habe ich dafür gesorgt, dass der Körper alles bekommt, was er braucht. Sobald das geregelt war, konnte ich meine Aufmerksamkeit jedoch auf die Dinge richten, die auf den anderen Ebenen vor sich gingen.

Da war zum einen das beständige Aufflackern von Mustern aus meiner Kindheit und Jugend, die mir teils wieder, teils erstmalig bewusst wurden – wie eine Aufforderung, sie nun loszulassen. Nicht unterstützende Muster sind körperliche, mentale oder emotionale Schemata, die wir uns zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit angeeignet haben, als sie notwendig für uns waren, um mit Situationen klarzukommen, die uns überfordert haben. Damals haben sie uns geholfen, zu überleben. Jedoch gilt für viele dieser Muster, dass sich unsere Situation grundlegend verändert hat. Wir sind heute kein Kind mehr und müssen damit klarkommen, dass wir uns einsam fühlen. Wir sind auch kein Jugendlicher mehr, der sich gegen zu große Einschränkungen seiner Eltern zur Wehr setzen muss. Das, was uns damals geholfen hat, unterstützt uns heute nicht mehr, oft behindert es uns sogar.

Der erste Schritt, um ein Muster tatsächlich aufzulösen ist es, es zu erkennen. Wenn wir nicht wissen, dass wir immer wieder dasselbe tun oder auf dieselbe Art und Weise reagieren, können wir nichts ändern. Wenn wir es dann allerdings erkannt haben, gibt es eine Reihe von Werkzeugen, beispielsweise Absichtserklärungen, um das Muster zu durchbrechen. Danach haben wir die Wahl: Kommen wir in eine Situation, die bisher eine automatische Reaktion in uns ausgelöst hat, können wir nun bewusst entscheiden, wie wir reagieren. Im Englischen gibt es dazu die schöne Unterscheidung zwischen „to react“ und „to respond“. Oft braucht es noch eine ganze Weile Aufmerksamkeit und Disziplin, bis sich ein Muster vollständig aufgelöst hat und wir neue, unterstützende Muster etabliert haben.

Ein Thema der Phase, durch die ich gerade ging, war also offensichtlich die Auflösung einer ganzen Reihe alter Muster, und es war spannend zu sehen, aus welchen Ecken und Winkeln meines Lebens sie alle hervorgekrochen kamen. Wenn man außer Gefecht gesetzt ist, hat man vor allem eines: Zeit. Deshalb konnte ich, bei allem körperlichen Leid, diese Phase der Ruhe nutzen, um aktiv mit den Mustern zu arbeiten. Gleichzeitig ist zu eine zwangsweise verordnete Auszeit natürlich auch immer ein Hinweis darauf, dass wir uns zuvor verausgabt haben. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten wollte, die letzten Monate wären nicht extrem anstrengend gewesen. Dementsprechend hat sich mein Körper also die Zeit genommen, die er gebraucht hat, um einmal vollständig runterzukommen. Vielleicht hätte der Prozess, wäre ich nicht so ausgelaugt gewesen, etwas weniger lang gedauert … oder auch nicht,.

Eine weitere Ebene meines Prozesses war die komplette Neukalibrierung meines Darms. Dies beruht zugegebenermaßen ausschließlich auf intuitiven Erkenntnissen und erhebt keinen Anspruch auf physiologische Wahrheit oder Allgemeingültigkeit. Jedoch hat es sich für mich oft so angefühlt, als würde sich mein Darm komplett neu „programmieren“. Jeder, der sich schonmal intensiver mit seinem Körper auseinandergesetzt hat, wird darüber gestolpert sein, dass der Darm nicht „nur“ der Verdauung der Nahrung dient. Er spielt ebenso eine wichtige Rolle für das Immunsystem und wird gleichzeitig als eine Art emotionales Gehirn angesehen, er steht also in enger Verbindung mit dem, was wir fühlen.

Der menschliche Körper ist ziemlich gut darin, sich an die äußeren Einflüsse anzupassen. Das hat er über die Jahrzehntausende getan, und das tut er immer noch. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Umwelteinflüsse drastisch verändert (Elektrosmog, Radioaktivität, Umweltgifte etc), mehr noch als in den 200 Jahren der industriellen Revolution. Deshalb braucht es momentan
ziemlich viel Anpassungsarbeit, um mit diesen Einflüssen klarzukommen, anstatt davon krank zu werden. Vielleicht war das, was ich als Neukalibrierung wahrgenommen habe genau eine solche Anpassung.

Je flexibler wir sind, desto einfacher ist es, sich anzupassen. Und Flexibilität bezieht sich dabei auf alle Ebenen: Gedanken, Emotionen, Seele und Körper. Wir tun also gut daran, unsere Fitness auf allen Ebenen zu trainieren. Körperlich ist das inzwischen selbstverständlich geworden, und für die anderen Ebenen gibt es Essenzen, die uns dabei helfen. Lesenswert hierzu ist das Buch „Das Ararêtama Mandala“ von Sandra Epstein, der Herstellerin der Ararêtama Regenwaldessenzen, in dem es umfassend um das Thema emotionale Fitness geht.

Vor diesem Hintergrund erscheint es nur natürlich, dass eine körperliche und seelische Rekalibrierung Hand in Hand gehen. In einer Phase der Krankheit geschieht oft vieles auf vielen Ebenen, die wir nur bemerken, wenn wir genau hinsehen. Gleichzeitig liegen in solchen Zeiten auch oft viele Chancen, die wir ebenfalls nur bemerken wenn wir offen dafür sind und hinschauen. Werden wir krank, haben wir die Wahl: Leiden wir und sehen nur das Negative, oder kümmern wir uns um die körperlichen Bedürfnisse und versuchen zu erkennen, was die Krankheit uns an Positivem zu bieten hat? Es liegt nur an uns.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Heart Spirit – wie wir unser Zuhause in unserem Herzen finden können

von Dr. Sabina Pettitt

Ich habe von dieser Herz-Mischung erfahren, als ich im Jahr 1995 den ersten Energy Medicine Practitioner Kurs unterrichtete. Dee, eine der Kursteilnehmerinnen, war bereits eine sehr erfahrene Essenzentherapeutin, und sie hat mir die Geschichte von ihrem Patienten erzählt, der eine monströse Mischung von ihr haben wollte, die alle Essenzen enthielt, die in Verbindung zum Herzchakra, dem Herzmeridian oder dem Meister des Herzens Meridian stehen. Vorsichtig ausgedrückt, war ich etwas skeptisch, als ich das hörte. Nein – ich war höchst skeptisch! Jedenfalls habe ich Dee vorgeschlagen, weiter zu experimentieren und mich auf dem Laufenden zu halten.

Später in diesem Jahr hat sie mir eine Kassette geschickt, und ich begann mitten während eines Kurswochenendes in Buenos Aires, mir die Aufnahme anzuhören. Was Sie vielleicht noch wissen sollten ist, dass ich gerade dabei war diesen Kurs mit 70 Teilnehmern zu unterrichten, die alle ganz genaue Anweisungen wollten, wie man die Essenzen verwendet. Ich hatte den Teilnehmern erzählt, dass ich es in meiner therapeutischen Arbeit bevorzugte, den Menschen einzelne Essenzen zu geben, und auf jeden Fall der Meinung war, dass Mischungen allerhöchstens aus drei oder vier Essenzen bestehen sollten. Und dann ging ich in mein Hotelzimmer zurück und hörte mir die Aufnahme zur Herz-Mischung an.

Darin geht es um einen jungen Mann, der die erste Auflage meines Buchs „Energy Medicine“ gelesen, und die starke Intuition hatte, alle Mittel – Blüten- und Meeresessenzen – die in Resonanz mit dem Herzchakra, dem Herzmeridian oder dem Meister des Herzens Meridian stehen, in einer einzigen Mischung zusammenzufügen. Dabei ging es insgesamt um 20 Essenzen, 15 Blüten- und fünf Meeresessenzen. Das einzige Mal, dass ich bisher eine außergewöhnlich große Mischung in Erwägung gezogen hatte war, als ich mit einem Patienten mit diagnostizierten 17 verschiedenen Persönlichkeiten gearbeitet hatte.

Der junge Mann hatte Missbrauch und Verlassenheit erlebt. Er war an einem Punkt in seinem Leben angekommen, wo er das Gefühl hatte, dass entweder sein Herz brechen oder er sterben würde, wenn er nicht etwas unternähme, um seinen emotionalen Schmerz zu heilen. Es gab etwas an der Schwere seiner Notlage, das die Therapeutin schließlich bewegte, ihm die gewünschte Mischung herzustellen. Der Mann begann unverzüglich damit, alle 10-15 Minuten drei bis vier Tropfen der Mischung einzunehmen. Zu der Zeit war ich noch nicht einmal der Meinung, dass Balancer, unsere Notfallmischung, so häufig eingenommen werden müsste oder sollte. Aber nach wenigen Tagen begann sich das Leben des Mannes DRAMATISCH zu verändern.

Arbeitskollegen kamen auf ihn zu, sprachen ihn an, und fragten ihn, wie es ihm gehe – er sähe auf einmal so anders aus. Fremde in Geschäften begannen, ihn herzlich zu grüßen. Und die größte Veränderung von allen war, dass er auf einmal scheinbar die Menschen magnetisch anzog. Manche wagten sogar zu sagen: „Du siehst toll aus! Darf ich Dich umarmen?“ Innerhalb einiger Wochen, während denen er weiter mit der Mischung arbeitete, passierten wirklich große Veränderungen. Er wurde bei seiner Arbeit befördert und er lernte eine potenzielle Lebensgefährtin kennen. Es war offensichtlich, dass das Leben des Mannes dabei war, vollständig transformiert zu werden. Und das Beste daran ist, dass die Veränderungen von Dauer waren, wie ich erfuhr, als ich einige Jahre später die Gelegenheit hatte, mit ihm selbst zu sprechen.

Obwohl ich immer noch vorsichtig war, begann ich mit dieser Herz-Mischung bei meinen eigenen Patienten zu experimentieren. Gewöhnlich sagte ich ihnen, dass die Dosierung eventuell noch angepasst werden müsste und dass sie die Essenz so einnehmen sollten, wie es sich für sie am besten anfühlte. Ich fand schnell heraus, dass Menschen, die eine große Menge an altem Schmerz mit sich herumtrugen, die Essenz nicht so häufig wie der junge Mann nehmen konnten, der die Mischung entdeckt hatte. Ich bemerkte auch, dass dieselben Menschen die Essenz schlecht während ihrer Arbeit nehmen konnten. Eine Lösung, die immer zu funktionieren schien war, einige Tropfen der Essenz in ein abendliches Bad zu geben, denn nachts, während des Schlafes, können wir Schmerzen deutlich leichter loslassen.

Schließlich fanden wir noch den Namen für diese Mischung. Sie hatte offensichtlich einen großen heilenden, nährenden und erhebenden Einfluss auf die Herzenergie. Und so nannten wir sie „Heart Spirit“, denn in der Traditionellen Chinesischen Medizin empfängt der Geist des Herzens die Göttlichkeit und lässt unser Licht strahlen. Und tatsächlich waren das die Veränderungen, die ich bei meinen Patienten beobachtete.

Eine der häufigsten Bemerkungen, die Menschen hören, wenn sie Heart Spirt nehmen ist: „Wow! Du siehst wirklich anders aus!“ und sogar noch häufiger werden sie gefragt: „Darf ich Dich umarmen?“ Es ist fast so, als ob wir liebevolle, großzügige Energien um uns herum anziehen, wenn wir unsere eigene Herzenergie erhöhen. Aber das ist nicht wirklich überraschend, oder?

Zu Heart Spirit gibt es auch berührende Geschichten mit Tieren. Es ist offensichtlich, dass Tiere uns bedingungslose Liebe und Hingabe entgegenbringen. Oft halten sie sogar selbst dann noch zu uns, wenn sie von Menschen übel misshandelt worden sind. Und Heart Spirit hat schon vielen Tieren dabei geholfen, das Vertrauen zu den Menschen wiederzugewinnen.

Eine meiner Lieblingsgeschichten handelt von einem Mann, der damit begann, eine streunende Katze zu füttern. Die Katze nahm das Futter gerne an, lief jedoch weg, sobald sie einen Menschen in der Nähe sah, hörte oder spürte. Der Mann hatte gerade begonnen, selbst mit der Heart Spirit Essenz zu arbeiten und hatte die Eingebung, einige Tropfen davon in die Wasserschale zu geben, die er für die Katze hingestellt hatte. Als er am nächsten Tag auf seiner Veranda saß, kam die Katze zu ihm, sprang auf seinen Schoß und ließ zu, dass er sie streichelte, während sie genüsslich schnurrte.

Die Heart Spirit Essenz ist so besonders und hat so eine hohe Frequenz, dass uns von Anfang an klar war, dass wir ein ebenso reines und erhebendes Öl für ein Heart Spirit Öl verwenden mussten. Ursprünglich wollte ich das ätherische Öl des Maiglöckchens verwenden, denn die Blüte ist unkompliziert und arglos. Aber nach Jahren der Suche fand ich heraus, dass es unmöglich war, ein reines ätherisches Öl aus dieser kleinen, zarten Pflanze zu gewinnen. Schließlich fanden wir jedoch die perfekte Duftnote. Sie kommt von einem Rosenöl höchster Qualität, das genauso riecht wie die Nootka Rosen, wenn ich durch die Wälder der Westküste gehe, oder wie die altmodischen Duftrosen, die Michael in unserem Garten gepflanzt hat.

Bis heute haben wir nicht nur Berichte über eine gesteigerte Sinnlichkeit und sich öffnende Herzen in Beziehungen, wir hören auch, dass das Heart Spirit Öl Menschen hilft, besser zu schlafen. Vielleicht ist die Kombination aus der Essenz, die die Seele beruhigt und dem Öl, das die Seele beflügelt, der Schlüssel zu dieser Wirkung. Inspiriert von diesen Ergebnissen haben wir auch noch ein Heart Spirit Spray hergestellt, das dasselbe reine ätherische Rosenöl enthält. Ich selbst liebe es, um meine eigene Energie wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wenn ich mit Menschen arbeite, und ich bin der Meinung, dass es ein hervorragendes Spray ist, um Räume zu reinigen und zum Beispiel Behandlungsräume zwischen zwei Patienten energetisch zur regenerieren.

Natürlich ist der Schlüssel zur positiven Wirkung von Öl und Spray die Heart Spirit Essenz selbst. Und ich höre niemals auf, Dankbarkeit für die göttliche Kombination der Naturgeister in der Essenz zu fühlen, die sich manifestiert haben, weil ein menschliches Herz und eine menschliche Seele nach Heilung gesucht haben, und eine Therapeutin wirklich zugehört hat.

Zu guter Letzt … (Juli 2017)

Während meiner Einstimmung auf das neue „Zu guter Letzt“ habe ich mir kurz noch einmal angesehen, was ich letzten Monat geschrieben hatte. Voller Erstaunen habe ich dabei festgestellt, dass es der Text über mein Erlebnis mit unserer Katze war. Gefühlt habe ich ihn bereits vor einer halben Ewigkeit geschrieben, und doch ist es erst vier Wochen her.

Diese Diskrepanz passt sehr gut in die aktuelle Qualität der Zeit. Es passiert auf so vielen Ebenen so viel gleichzeitig, dass man gut das Gefühl haben kann, doppelt so schnell zu leben wie gewöhnlich. Und irgendwie fühlt es sich so an, also ob sich energetisch gesehen unser Raumschiff Erde in der Beschleunigung zum Sprung durch die Lichtmauer befindet – Star Wars lässt grüßen.

Eine Konsequenz dieser anhaltenden Intensität ist, dass viele weiterhin das Gefühl haben, überwältigt zu sein. Egal, was wir in der physischen Realität tun oder nicht tun, egal wie gut wir uns ausruhen, manchmal fühlen wir überfordert, die einfachsten alltäglichen Dingen zu tun. Tatsächlich ist jedoch in unserem Leben oft so viel los, dass wir gar nicht dazu kommen, uns so auszuruhen, wie wir es eigentlich bräuchten, denn neben all dem, was da energetisch passiert, ist auch der Alltag momentan so voll mit Terminen und Dingen, die zu tun sind, dass wir nur noch mit den Ohren schlackern können.

Immer dann, wenn wir das Gefühl haben, dass alles zu viel wird, sollten wir uns eines vergegenwärtigen: Auch wenn wir wahrscheinlich nicht den leisesten Schimmer davon haben, was da gerade energetisch vor sich geht, ist es für die meisten dennoch spürbar, *dass* gerade etwas ziemlich Intensives passiert. Wo es uns hinführen wird? Ich weiß es nicht. Aber ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass die Richtung positiv ist.

Ich bin mir auch sicher – und das ist ein wichtiger Aspekt für diejenigen, die dazu neigen, sich in eine Opferrolle zu begeben – dass wir dem was da passiert nicht einfach ausgeliefert sind. Zum wiederholten Mal ist die Metapher des Flusses des Lebens hilfreich:

Als wir auf die Erde gekommen sind, sind wir in den Fluss gesprungen. Vollkommen freiwillig und der Tatsache bewusst, dass es darin eine starke Strömung gibt. Am Anfang konnten wir noch nicht selbst schwimmen und waren auf die Hilfe unserer Eltern angewiesen. Als wir dann gelernt haben, wie man über Wasser bleibt, waren wir so damit beschäftigt, dass wir gar nicht mitbekommen haben, wohin der Fluss uns trägt. Und dann kamen die ersten kleineren Stromschnellen, die unsere Fähigkeit zu schwimmen auf die Probe gestellt haben. Meisterhaft haben wir die einzelnen Herausforderungen bewältigt und uns daran gewöhnt, dass es ab und zu anstrengend ist und Kraft kostet, mit dem Fluss des Lebens zu gehen.

Inzwischen haben wir als Menschheit, wie es scheint, unsere Schwimmkünste so weit vervollkommnet, dass das Universum (oder Gott, oder …) der Meinung ist, dass es Zeit für die nächste Herausforderung ist. Deshalb wurde auf der Erde das Stellrad für die Stromschnellen des Lebens offensichtlich sprunghaft um drei bis fünf Intensitätsstufen herauf gedreht – und wir sitzen gerade mittendrin. Am Fluss und seiner Geschwindigkeit können wir nichts ändern. Wohl aber, wie wir uns darin verhalten. Versuchen wir, Widerstand zu leisten, oder nutzen wir die erhöhte Geschwindigkeit, um selbst schneller voranzukommen?

Im letzten Monat habe ich beschrieben, wie sich bei mir alter emotionaler Ballast quasi Huckepack mit aktuellen emotionalen Herausforderungen hat auflösen lassen. In diesem Monat möchte ich noch hinzufügen, dass ich das Gefühl habe, dass das Potenzial für Lösungen nie größer war, und zwar in einem Umfang, der atemberaubend ist. Einschränkend muss ich noch sagen, dass solche Potenziale nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind, und dass wir aufgerufen sind, unsere Fähigkeit, die Ansatzpunkte für Lösungen zu erkennen, stetig zu nutzen und damit zu trainieren.

Worin bestehen die Potenziale? Hmm … was genau alles möglich ist, kann ich nicht sagen, ich bin schließlich kein Hellseher. Was ich jedoch bei mir und in meinem Umfeld beobachten konnte ist: Das Loslassen von alten seelischen Wunden, die Auflösung von systemischen und karmischen Verstrickungen, tiefes Verständnis für Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, die wir bisher nicht sehen konnten (oder wollten), einfacheres Loslassen von alten Mustern und ererbten Glaubenssätzen.

Meiner Beobachtung nach gibt es momentan so viele Gelegenheiten wie nie, in diesen Bereichen große Schritte vorwärts zu kommen. Doch es braucht zwei Dinge, um den jeweiligen Schritt auch zu tun: Erstens das Gewahrsein, ein entsprechendes Potenzial zu erkennen und zweitens, den Mut, den Willen und das Durchhaltevermögen, den Schritt auch zu gehen. Anders als von den christlichen Kirchen verkündet rennt da draußen nämlich kein Erlöser herum, der uns per Handauflegen von all unserem Ballast befreit. Den Erlöser gibt es schon – aber jeder ist es für sich selbst. Und neben energetischen Werkzeugen, Ritualen, Meditation oder Ähnlichem gibt es oft handfeste physische Dinge zu tun, um bei der eigenen Entfaltung den nächsten Schritt zu gehen. Und das kostet ziemlich viel Kraft. Die positive Seite der Medaille ist jedoch, dass wir, wenn wir auf der Welle der Potenziale surfen, so effektiv vorwärts kommen, wie nie zuvor in unserem Leben.

Was können wir tun? Ich glaube, das Wichtigste ist es, momentan liebe- und verständnisvoll für sich selbst zu sein. Mit all dem, was auf energetischer und auch auf physischer Ebene gerade passiert, ist es nicht verwunderlich, dass wir oft müde sind und das Gefühl haben, dass alles zu viel ist. Oft können wir uns nicht mal eben ausklinken, deshalb ist es wichtig, dass wir jede Gelegenheit nutzen, uns zu erholen. Das muss jedoch nicht unbedingt bedeuten, dass wir uns ins Bett oder auf die Gartenliege legen und nichts tun. Das momentane Gefühl der Anstrengung ist multidimensional: körperlich, mental, emotional und seelisch. Natürlich ist es hilfreich, sich auszuruhen, wenn wir körperlich erschöpft sind. Wenn wir jedoch physisch fit und trotzdem überfordert sind, kann es die reinste Erholung für die anderen Ebenen sein, wenn wir etwas tun, was unser Herz zum Singen bringt. Tatsächlich ist es so, dass uns Tätigkeiten, die wir lieben, unter dem Strich mehr Energie geben, als sie kosten.

Wenn wir dazu neigen, immer viel zu beschäftigt zu sein und zwischendrin gar nicht mehr zur Ruhe zu kommen, dann kann uns übrigens auch die Desert Willow Essenz von Cynthia Kemp Scherer aus Arizona unterstützen. Sie hilft uns in dem Gefühl, dass wir uns auch mal eine Ruhepause gönnen dürfen, und ist dabei hoch effektiv.

Diejenigen, die Hilfe dabei gebrauchen können, sich, um die Potenziale für die Heilung der eigenen Seele zu nutzen, nach innen zu wenden, können von den Healing Path Essenzen von Daniel Mapel profitieren, und ganz besonders von der ersten Essenz der Reihe: Inner Work. Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf den Workshop von Daniel Mapel, der zu diesem Thema wie die Faust auf’s Auge passt.

Ich kann es objektiv nicht beurteilen, aber ich habe das starke Gefühl, dass es in der Geschichte der Entwicklung der Menschheit niemals spannendere Zeiten gab. Der Planet, die Natur und die Menschen sind auf allen Ebenen im Umbruch. Überall gibt es Turbulenzen und Chaos. Aber auch wenn vieles davon geeignet scheint, uns Angst zu machen, ziehe ich es vor, zuerst einmal das Potenzial in der Veränderung zu sehen und meinen Teil zum Ganzen beizutragen, indem ich meine eigenen Chancen für Wachstum und Entfaltung nutze.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen