Zu guter Letzt … (Oktober 2016)

Carsten Sann„Ducunt fata volentem, nolentem trahunt.“

Das lateinische Sprichwort heißt übersetzt so viel wie: „Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es dahin.“ Die Bedeutung dieser Worte haben wir alle schon am eigenen Leib erfahren. Nachdem uns das Leben immer wieder Hinweise in steigender Intensität gegeben hat, auf die wir allesamt nicht reagiert haben, kommt irgendwann die Dampfwalze, die uns in die vorgesehene Richtung schiebt. So viel zum Thema freier Wille ;-)

Doch was ist, wenn man genau weiß, wohin der Weg führen soll und es klappt nicht? Gehen wir einmal davon aus, dass die Richtung, die wir einschlagen tatsächlich dem Weg unserer Seele entspricht; es fühlt sich alles daran gut an und wir sind uns vollständig sicher, dass wir nicht irgendeiner Täuschung aufsitzen, sondern wirklich und wahrhaftig etwas anstreben, was Teil unseres Daseinszwecks ist. Und trotzdem will und will es nicht funktionieren.

Das Schicksal (oder das Leben, oder das Universum) hat so seine verschiedenen Möglichkeiten, uns Hinweise zu geben. Man nennt das „Führung“. Unzählige große und kleine Erfahrungen haben mir die absolute Gewissheit gegeben, dass es a) diese Führung tatsächlich gibt und b) wenn wir dem vorgeschlagenen Weg folgen, dann verschwinden Hindernisse und Schwierigkeiten auf fast magische Art und Weise. Man hat dann fast das Gefühl, dass die Puzzleteile wie von selbst an die richtigen Plätze fallen.

Kleiner Exkurs: Die Formulierung „vorgeschlagener Weg“ habe ich im letzten Absatz mit voller Absicht gewählt, denn das Leben zwingt uns, anders als es das Sprichwort oben suggeriert, keineswegs dazu, den Weg unserer Seele zu gehen. Insofern haben wir schon einen freien Willen. Bei der Entscheidung, die wir zu treffen haben, geht es deshalb vor allem darum, ob wir den Weg der Probleme und des Leidens wählen, wenn wir die Hinweise des Schicksals beständig ignorieren, oder ob wir aufmerksam lauschen und das, was wir an Führung erhalten, in unser Denken und Handeln miteinbeziehen. Im zweiten Fall ist das Leben, das kann ich aus eigener Erfahrung ohne Wenn und Aber bestätigen, deutlich angenehmer, leichter und freudvoller.

Aber zurück zu den Puzzleteilen. Wenn wir unserer Führung folgen und sich uns trotzdem Hindernisse in den Weg stellen, dann kann es natürlich sein, dass wir die Hinweise des Universums einfach falsch verstanden haben und auf dem Holzweg sind. Oft sind es aber nur Details, an denen es hakt. Mit dem Fluss des Lebens zu gehen heißt, eine Richtung einzuschlagen, sich dann treiben zu lassen und die Gelegenheiten, die sich ergeben zu nutzen. Besonders in Deutschland sind wir jedoch der Meinung, dass das Leben gefälligst unserem Masterplan zu folgen hat. Wenn wir eine Richtung eingeschlagen haben, dann erstellen wir einen detaillierten Plan und wehe, irgendjemand weicht davon ab – und das gilt ganz besonders für das Universum. Wenn ich beobachte, wie jemand mit dieser Einstellung versucht ein Ziel zu erreichen – sei es auch noch so richtig – dann stelle ich mir immer vor, wie die anderen Mitglieder seiner Seelenfamilie liebevolle Tränen lachen ob seiner ach so menschlichen Hybris.

Wenn man jedoch bereit ist, das „Wie“ dem Leben zu überlassen, nachdem man sich für ein „Wohin“ entschieden hat, dann geht vieles leichter. Und selbst wenn man sicher ist, dass man weiß „wohin“ die Reise geht, dann ist es manchmal dennoch notwendig auch in dieser Hinsicht Korrekturen vorzunehmen. Beispiel gefällig?

Ich selbst war in meinem Leben bisher immer wieder in Situationen, wo ich andere unterrichtet habe: als Tanzlehrer, als IT-Trainer usw. Seit langem ist mir klar, dass Unterrichten in irgendeiner Form zu meinem Leben dazugehört. Dies wurde und wird mir auch immer wieder aus verschiedensten Quellen bestätigt. Was läge also näher, als die Themen, denen meine Leidenschaft gehört, zu unterrichten? In den letzten Jahren waren und sind das die Kinesiologie und die Schwingungsessenzen. Ok, los geht’s! Das Ziel ist verkündet, jetzt marschieren wir los, erkennen Gelegenheiten und ergreifen sie. Mein Wissen und meine Fähigkeiten in diesen Bereichen habe ich in den letzten 10 Jahren kontinuierlich erweitert und geschult. Ich habe auch reichlich Ausbildungen gemacht und die Lehrerlaubnis für verschiedene Themen erworben. Die Freude die ich dabei hatte war riesig groß. Ich habe viele Menschen kennengelernt, von denen ich unglaublich viel lernen durfte. Es steht außer Frage, dass all dies in Einklang mit meinem Seelenplan war und ist.

Einzig das Unterrichten hat nicht stattgefunden. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte. Kinesiologische Seminare, Workshops zu Blütenessenzen verschiedener Hersteller, kurze Seminare, lange Seminare, teure Workshops und preisgünstige Workshops, bei mir vor Ort oder in schönen Seminarhäusern – alles habe ich angeboten und nichts davon hat funktioniert. Ganz offensichtlich war das Ziel, das ich angesteuert habe zwar richtig, aber nicht exakt so, wie ich es mir vorgestellt habe. Und je mehr ich versucht habe, die Sache zum Laufen zu bringen, desto frustrierter bin ich geworden. Wie kann man seinem Seelenweg folgen und trotzdem falsch liegen?

Irgendwann habe ich mich dann ergeben. Ich habe akzeptiert, dass der Muskeltest und die Essenzen wesentliche Teile meines Lebens sein sollen, es aber offensichtlich nicht darum geht, diese Themen auch zu unterrichten. Was dann passiert ist, klingt in der Retrospektive vollständig schlüssig, ja fast fantastisch, hat jedoch einen Zeitraum von zwei Jahren eingenommen und eine Menge Arbeit gekostet:

Ich hatte schon zuvor nach mehr als 20 Jahren Pause wieder mit dem Judosport angefangen, den ich als Kind und Jugendlicher betrieben hatte. Neben den vielen positiven körperlichen Effekten, habe ich festgestellt, dass es mir unglaublich Freude bereitet, auf der Matte zu stehen. Wieder so ein Hinweis auf „Führung“ durch das Leben. Irgendwann war mir klar, dass es unvermeidlich sein würde, mich als Co-Trainer in ein Kindertraining zu stellen, was ich dann bei erster Gelegenheit auch getan habe. Und spätestens da war dann bei mir der Groschen gefallen. Unterrichten ist tatsächlich Teil meines Lebens, nur nicht im Bereich meiner Arbeit, sondern im Sport. Und (ganz wichtig!) nicht Erwachsene sondern Kinder. Also gut, liebes Universum, dann gehen wir halt in diese Richtung.

Um ein guter Trainer zu werden braucht es neben der richtigen Portion Freude an der Sache auch noch die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Nach 20 Jahren Pause war vieles eingerostet und in vielen Dingen auch noch reichlich „Luft nach oben“. Also hieß es, die Ärmel hochzukrempeln und im ersten Schritt die Prüfung zum schwarzen Gürtel in Angriff zu nehmen und zu bestehen. Auch wenn mich das über 12 Monate unglaublich viel Arbeit und Schweiß gekostet hat, ging es rückwirkend und in Hinblick auf Hindernisse und Schwierigkeiten betrachtet sehr leicht: Wir hatten eine tolle Vorbereitungsgruppe und tolle Trainer und letztlich lief alles wie am Schnürchen.

Warum schreibe ich das so ausführlich? Es gibt einen großen Unterschied zwischen „die Puzzleteile fallen von selbst an ihren Platz“ und „mir fliegen die gebratenen Tauben in den Mund ohne, dass ich etwas dafür tun muss“. Ziele zu erreichen hat immer etwas damit zu tun, die notwendigen Schritte zu gehen. Und nicht selten sind diese mit Arbeit verbunden – anstrengender, schweißtreibender Arbeit. Der Unterschied besteht aber darin, dass die Arbeit Spaß macht und frei von Hindernissen ist, wenn man sich im Einklang mit dem Seelenweg befindet. Auch wenn wir der Führung des Lebens folgen, müssen wir die notwendigen Schritte immer noch selbst tun.

Der Mensch, insbesondere Lehrer und Trainer, lernen nie aus, deshalb gehe ich meinen Weg im Judo mit Elan und Freude weiter. Und ganz besondere Freude bereitet mit die Gruppe von 25 Kindern, die ich inzwischen das Privileg habe zu trainieren. Ich weiß mit jeder Zelle meines Körpers: „Hier bin ich richtig.“

Um dahin zu kommen, war es notwendig zuerst einmal meine zu eng gefasste Vorstellung meines Zieles (zu unterrichten) zu korrigieren, und anschließend die notwendigen Gelegenheiten zu erkennen, zu ergreifen und die Schritte zu gehen. Die positive Konsequenz ist, dass ich heute noch mehr das Gefühl habe, in Einklang mit dem Plan meiner Seele zu sein, was mein Leben ungemein bereichert und schöner macht. Und das ist es doch, was wir letztlich alle wollen, oder?

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Dezember 2014)

Carsten SannDas Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu, die Weihnachtszeit ist in vollem Gange … und ich bin zwischendrin immer wieder richtig sauer. Ich bin sauer, nicht auf irgendjemand Spezielles oder die Gesellschaft, die Politiker, die Medien oder überhaupt irgendjemanden oder etwas auf der Welt. Ich bin sauer auf „die da oben“.

In den letzten Wochen gibt es Phasen (oder ist es eine einzige lange Phase?) in denen man das Gefühl hat, dass nicht, aber auch gar nichts einfach mal auf Anhieb klappt. Alles ist immer mit Problemen verbunden. Ständig hakt es irgendwo, man muss Fehler beseitigen (die man meistens nicht selbst gemacht hat) und überhaupt fühlt es sich so an, als würde man gerade durch ein Becken mit extrem klebrigen Morast waten. Kurz gesagt: Die Energie fühlt sich gerade so an wie das exakte Gegenteil von „alles geht wie am Schnürchen“. Und zwischendrin macht mich das so richtig sauer – hatte ich das schon erwähnt?

Aus anderen Quellen feinstofflicher Art höre ich (passend zur Weihnachtszeit) ein Frohlocken, dass die Erde einen riesen Schritt getan hat und große Transformationen über die Bühne gegangen sind. Also, wenn sich das so anfühlt, dann kann ich locker auf diese Phase verzichten und vielleicht gleich zur nächsten übergehen … nur so eine Idee. Oder vielleicht hat das Universum diesmal mich und all die anderen, die das gerade genauso erleben, ausgespart und uns stattdessen eine Extrarunde im Morast spendiert. So ein Mist!

Nach einigen tiefen Atemzügen beruhige ich mich dann meistens wieder und erinnere mich daran, dass ich anderen in solchen Situationen gerne erzähle, dass es nichts bringt, sich über etwas aufzuregen, was halt nunmal gerade so ist. Anscheinend steckt da auch viel Wahrheit drin, denn außer, dass es mal guttut ordentlich zu fluchen und Dampf abzulassen, ändert das sauer Sein nichts an der Situation.

Stattdessen ist wohl Geduld angesagt. Was auch immer da gerade dabei ist zu geschehen, fühlt sich recht fundamental an. Und vielleicht sind es genau die Leute, die sich mit den Unmengen von Problemchen und Problemen rumschlagen, die einen wichtigen Teil der Arbeit tun, damit die Menschheit als Ganzes den nächsten Schritt tun kann.

Also nehme ich seufzend die Essenzen meiner Wahl (Healthy Anger steht gerade hoch im Kurs, ebenso Chill und Balancer) und tue das, was getan werden muss. Jeden Tag aufs Neue. Und zwischendrin genieße ich die Momente, wenn doch einmal etwas auf Anhieb geklappt hat – die gibt es trotz allem Morast nämlich immer noch.

In diesem Sinne wünsche ich allen unseren Kunden eine entspannte Vorweihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

 

Essenz des Monats: Abundance (Pacific Essences)

Abundance (Pacific Essences)Der Monat Juli steht für uns ganz im Zeichen des Flusses des Lebens – Wohlstand und Fülle (und damit die Freiheit von Mangel und Sorgen) sind unser natürlicher Zustand. Jetzt ist die Zeit, alle Dinge aus dem Weg zu räumen, die uns davon abhalten, wieder zu unserer wahren Natur zurückzukehren. Die beste Essenz, die wir dafür kennen ist und bleibt die Abundance Essenz von Sabina Pettitt.

Abundance bringt Dinge in Bewegung. Die Essenz hilft uns, mit der Quelle in uns in Verbindung zu kommen. Wenn wir wissen, dass wir alleine schon deshalb wertvoll sind, weil wir hier sind, können wir mit neuem Selbstbewusstsein und neuem Selbstvertrauen in die Welt gehen. Uns das, was wir aussenden, wird uns wieder zurückgegeben.

Abundance ist eine wirklich magische Essenz, aber nicht deshalb, weil sie Zauberkräfte hat, sondern weil sie uns auf tiefgehende Weise mit unserer Kraft und unserem Potenzial verbindet, damit wir uns ohne Angst und Zweifel dem Fluss des Lebens anvertrauen und mit ihm schwimmen können, anstatt uns am Ufer festzuklammern.

Die Abundance Essenz ist sowohl als Tinktur zum Einnehmen, als auch als Spray oder Öl (jeweils mit Mandarinenduft) erhältlich und jede dieser drei Varianten ist schon für sich genommen sehr kraftvoll. Wenn man sie jedoch kombiniert und gleichzeitig Werkzeuge nutzt, um alte, nicht mehr unterstützende Glaubenssätze und begrenzende Gewohnheiten loszuwerden, dann geschehen die wirklich wunderbaren Dinge. Eine Möglichkeit dies zu tun ist das Abundance Programm für Wohlstand und Fülle – ein 22-tägiger Selbstkurs, der geführte Meditationen und verschiedene andere Werkzeuge verwendet, um uns dabei zu helfen, unsere Version von Wohlstand und Fülle zu definieren und alles aus dem Weg zu räumen, was dem entgegensteht.

Im Herbst bietet sich jedoch noch eine bessere Gelegenheit: Das Wochenende für Wohlstand und Fülle am 4./5. Oktober 2014 in Aschaffenburg. Sabina Pettitt, die Herstellerin der Essenz, kommt nach Deutschland, um einen Workshop zu eben diesem Thema zu geben. Die Erfahrung zeigt, dass Prozesse, die zusammen mit anderen Menschen auf den Weg gebracht werden, noch viel mehr Momentum und Kraft haben, als wenn man die Übungen „nur“ alleine im stillen Kämmerlein durchführt. Wir laden Sie deshalb herzlich ein, diese Gelegenheit zu nutzen … sie könnte Ihr Leben verändern.

Die Abundance Essenz ist wie immer als Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR bei uns verfügbar. Zusätzlich geben wir bis zum nächsten Newsletter auf Stockbottle, Öl und Spray 15 % Rabatt auf den Endkundenpreis.

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