Zu guter Letzt … (November 2012)

Endspurt für 2012. Das Jahr neigt sich seinem Ende zu, und es sind nur noch gut sechs Wochen bis Silvester. In gewissen Kreisen fiebert man dem 21. Dezember zu – entweder, weil man den Untergang der Welt erwartet, oder weil man diesen Termin als Wendepunkt der Reise des Sonnensystems durch den Äquator der Milchstraße feiern möchte. Wie bereits geschrieben, halte ich den Hype um diesen einen Tag für – gelinde gesagt – etwas übertrieben. Dennoch ist es so, dass diese Wochen und Monate eine ganz eigene Qualität haben.

Nach wie vor werden wir mit Macht dazu gedrängt, all die Dinge in unserem Leben zu ändern, die nicht mehr stimmig sind. Nach wie vor nimmt die gefühlte Intensität zu, und ebenfalls nach wie vor entscheiden sich auffällig viele Menschen, diesen Planeten zu verlassen. Eine Sache sticht mir jedoch in den letzten Wochen verstärkt ins Auge:

So gut wie jeder, der in der letzten Zeit für eine kinesiologische Sitzung oder eine Essenzenberatung bei mir war, kam innerhalb der ersten Viertelstunde quasi von selbst zu einem Punkt, bei dem es um die frühe Beziehung zu den Eltern, ganz besonders zur Mutter ging. Und bei ausnahmslos allen dieser Klienten gab es hier große, teils massive seelische Verletzungen – sei es weil die Mutter tatsächlich nicht da war, weil sie emotional kalt und abweisend war, weil sie nicht selbst für sich sorgen konnte und das Kind die Verantwortung übernehmen musste, oder weil die Eltern ihr Kind in Situationen, in denen es Liebe und Unterstützung gebraucht hätte, emotional im Stich gelassen haben. Richtig heftige Sachen kamen da hoch, die mir selbst die eine oder andere Gänsehaut beschert haben.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es im Leben eines Erwachsenen Aha-Momente geben kann, in denen man erkennt, dass das, was man bis dahin in Bezug auf die eigene Kindheit als „normal“ angesehen hat, in der Rückschau weit davon entfernt ist. Situationen, von denen man bisher geglaubt hat, dass sie „nicht so schlimm“ waren, stellen sich als in Wirklichkeit ziemlich traumatisch heraus. Das Spektrum ist dabei riesig. Es kann ein aufgeschlagenen Knie sein, bei dem man nicht so getröstet wurde wie man es gebraucht hätte, ein Umzug bei dem man alle Freunde und bekannten Orte hinter sich lassen musste, emotionaler, mentaler oder körperlicher Missbrauch, oder alles dazwischen.

Emotionale Wunden und Ballast entstehen nur dann, wenn wir in dem Moment, wenn wir verletzt werden, unseren Schmerz nicht ausdrücken können. Wenn uns gesagt wird, dass wir nicht weinen und die Zähne zusammenbeißen sollen, und dass eigentlich das Ganze gar nicht so schlimm sei. Oder wenn niemand da ist, dem wir uns anvertrauen können und der uns tröstet. Wenn wir uns gerade verletzt haben (oder verletzt wurden), dann ist unsere Realität aber eine andere. Es ist schlimm und es tut weh – auch wenn unsere Eltern oder unsere Partner das vielleicht nicht nachvollziehen können. Die gesunde Reaktion wäre es, den Schmerz durch Weinen, Schreien, Fluchen oder was auch immer herauszulassen. Können wir das tun, dann ist die Sache normalerweise nach kurzer Zeit erledigt, und wir müssen nie wieder darüber nachdenken. Wenn wir aber all die Gefühle, die da in uns kochen, herunterschlucken und unterdrücken müssen – aus welchem Grund auch immer – dann ist es so, als ob wir diese Emotionen wegschließen. Da Gefühle aber den starken Wunsch haben, ausgedrückt zu werden, kostet es uns Kraft, die Tür zuzuhalten. Kraft, die wir nicht für andere Dinge verwenden können. Wenn wir viele Türen haben, die wir zuhalten, dann müssen wir entsprechend viel von unserer Energie dafür aufwenden und haben wahrscheinlich das Gefühl ausgelaugt, leer und festgefahren zu sein.

Die gute Nachricht dabei ist jedoch, dass es nie zu spät ist, die Türen – eine nach der anderen – wieder aufzumachen, die Gefühle zuzulassen und auszudrücken, und letztlich die Kraft, die es uns bisher gekostet hat, die Emotionen zu unterdrücken, wieder frei zu bekommen. In der Regel ist es nicht wirklich angenehm, sich den Dingen zu stellen, die uns so lange so viel Angst gemacht haben, es ist jedoch der einzig verlässliche Weg, sich endgültig davon zu befreien. Eine wunderbare Essenzenmischung, die uns dabei unterstützt, den Mut aufzubringen, hinzuschauen, und uns dabei sicher zu fühlen, ist die Inner Work Mischung von den Wild Earth Tieressenzen. Die darin enthaltenen Einzelessenzen ergänzen sich auf wundervolle Art und Weise und ermöglichen uns eine sichere Reise in unser Inneres: Nilpferd (um tiefgehende Gefühle annehmen zu können), Waschbär (um die Wahrheit zu enthüllen), Fledermaus (um durch die eigenen Schattenseiten zu navigieren), Löwenjunges (fördert Mut und Furchtlosigkeit) und Elefantenkalb (um sich sicher und unterstützt zu fühlen).

In meiner Wahrnehmung ist momentan für viele Menschen die Zeit gekommen, zu erkennen, welche alten Verletzungen aus der Kindheit (oder später) noch nicht bearbeitet sind, und sich dieser Aufgabe zu stellen. Wie im letzten Newsletter bereits geschrieben gibt es nichts Wichtigeres oder Besseres, was man für das eigene seelische Wohlbefinden tun kann. Die Zeitqualität ist dafür besonders günstig: Wir bekommen unsere Themen wie auf einem Silbertablett präsentiert, und müssen nur noch die Reihenfolge auswählen, in der wir sie bearbeiten wollen. Diejenigen, die sich dagegen sträuben, erleben bereits seit einiger Zeit in vielen Bereichen heftigen Gegenwind. Diejenigen aber, die bereit sind, diese Arbeit zu tun, eröffnen sich dadurch ungeahnte neue Möglichkeiten, die die eigenen Träume und Vorstellungen bei weitem übertreffen können.

In diesem Sinne möchte ich allen Lesern ans Herz legen, den Mut zu haben, um sich nach innen zu wenden und sich der Heilung der seelischen Wunden zu widmen. Der Weg mag dem einen oder anderen anstrengend, steinig und lang erscheinen. Das Ergebnis aber wird befreiend und wunderbar sein – und der Erfolg ist garantiert.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Wild Earth Workshops mit Daniel Mapel im Oktober

(c) Gabriel Mapel

Bild: Gabriel Mapel

Auch wenn gerade noch Hochsommer ist, neigt sich die warme Jahreszeit irgendwann demnächst dem Ende zu. Dies ist jedoch kein Grund traurig zu sein, denn der Herbst bringt ein absolutes Highlight: Daniel Mapel, der Hersteller der Wild Earth Tieressenzen aus den USA kommt nach Deutschland, um seinen Level 1 und seinen Level 2 Workshop zu unterrichten. Dabei handelt es sich explizit nicht „nur“ um die Vermittlung von Informationen zu den Essenzen (obwohl dies auch nicht zu kurz kommt), sondern vor allem um eine Gelegenheit, die eigene Verbindung zum Königreich der Tiere zu vertiefen oder vollkommen neu zu definieren. Tiere sind unsere Freunde und Führer und wir können viel von ihnen lernen und von ihren Energien profitieren.

Im Level 1 (6./7. Oktober 2012) erschaffen wir einen heilenden Raum in dem die Essenzen und die mit ihnen verbundenen Tiere hautnah erlebt werden können. Wir erwecken die Energien der Tiere zum Leben und die Informationen beinhalten ein tiefes Verständnis der verborgenen magischen Welt der Tiere.

Wir sprechen ausführlich über viele der Essenzen, ihre Anwendung und Fallbeispiele. In einer Reihe von Übungen, die aus Visualisierungen, Schreiben, Zeichnen und der Arbeit in Kleingruppen besteht, haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich tief mit den Tieren und Essenzen ihrer Wahl zu verbinden. Durch die Anwendung der Essenz in Meditationen begeben wir uns auf eine Reise nach innen, um unsere eigene Führung durch die Tiere kennenzulernen und dabei aus erster Hand ihre Weisheit und Kraft zu erleben.

Der Level 2 (8./9. Oktober 2012) geht dort weiter, wo Level 1 aufgehört hat und wir bewegen uns recht schnell auf eine tiefere Ebene: tiefergehende innere Arbeit, tiefergehende Informationen über die Essenzen und ein tieferes Verständnis, wie die Tieressenzen hergestellt werden. Der Fokus des Unterrichtsteils wird auf den Healing Path Essenzen liegen, einem Set von sieben Tieressenzenmischungen, die dafür gedacht sind, viele der natürlichen Schritte des emotionalen und spirituellen Heilungsprozesses zu unterstützen.

Ein Höhepunkt des zweiten Seminars ist zweifellos die Herstellung einer Essenz in der Gruppe. Wir werden zusammen eine komplett neue Essenz eines in Deutschland lebenden Wildtieres erschaffen. Nach der Herstellung werden wird jeder für sich und auch in der Gruppe mit der Essenz arbeiten, wir werden unsere Erkenntnisse teilen und das Heilpotenzial der neuen Essenz erkunden. Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer des Seminars eine Stockbottle (Vorratsflasche) für zu Hause. Die neue Essenz wird ausschließlich von und für die Teilnehmer des Seminars hergestellt und nicht verkauft.

Zusätzlich zu den Unterrichtseinheiten und der Herstellung der Essenz wird es, wie im Level 1, auch noch mehrere Meditationen geben, in denen die Teilnehmer Gelegenheit haben, sich mit den Tieren ihrer Wahl zu verbinden und von ihnen weitere Führung für ihr Leben zu erhalten.

Diese Seminare bieten eine erstaunliche Mischung aus mentalem Lernen und tief gehender Arbeit am persönlichen Wachstum – eine magische Kombination, die Sie nach innen zu einer profunden Verbindung mit den Tieren und Ihnen selbst führen wird. Freuen Sie sich auf eine spannende Zeit!

Seminarleitung: Daniel Mapel, Hersteller der Wild Earth Essenzen
Termine: 6./7. Okt. 2012 (Level 1), 8./9. Okt. 2012 (Level 2)
Ort: Landsitz Sinnreich, Frickingen (Bodensee)
Kursgebühr: 250,00 EUR pro Kurs (bei Teilnahme an beiden Teilen: 230,00 EUR)

https://www.essenzenladen.de/seminare/

Essenz des Monats: Inner Work (Wild Earth Tieressenzen)

Das Herz der Arbeit mit den Wild Earth Tieressenzen liegt in einer Prozess der tief gehenden, inneren Heilung. Heilung von all den Verletzungen, Wunden und nicht befriedigten Bedürfnissen, die wir in unserem Leben bisher erfahren haben. Nur wenn wir es schaffen, diese alten Wunden irgendwann zu heilen, können wir unser volles Potenzial entfalten und das Leben unserer Träume leben.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die Daniel Mapel in seinem eigenen Heilungsprozess und seiner Arbeit mit Klienten hatte ist, dass der erste Schritt hierbei die Bereitschaft ist, sich nach innen zu wenden. So viele Menschen versuchen durch Aktivitäten oder Ablenkungen den Schmerz zu verdrängen oder glauben, dass die Linderung von außen oder sogar durch andere Menschen geschieht. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Der einzige Weg hinaus ist, dass man einmal hindurch geht. Und dabei geht es nicht darum, alles Schlimme noch einmal zu erleben, sondern vielmehr darum, all den Zorn und die Tränen, die wir damals wahrscheinlich zurückgehalten haben (oder zurückhalten mussten) nach draußen zu lassen und auf angemessene Weise auszudrücken.

Die Essenzenmischung „Inner Work“ ist die erste aus der Reihe der Healing Path Essenzen. Dieses ganz besondere, aus sieben Essenzen bestehende Set wurde von Daniel Mapel vor dem Hintergrund seiner therapeutischen Arbeit zusammengestellt. Es unterstützt die sieben Phasen, die bei den meisten Menschen auf dem Weg ihrer Heilung natürlich auftreten durch bewusst gewählte Tieressenzen. Im Falle der „Inner Work“ Essenz ist das das Nilpferd (um tief gehende Gefühle annehmen zu können), der Waschbär (um die Wahrheit zu enthüllen), die Fledermaus (um durch die eigenen Schattenseiten navigieren zu können), das Löwenjunge (für Mut und Furchtlosigkeit) und das Elefantenkalb (um sich sicher und unterstützt zu fühlen). Alle Einzelessenzen befinden sich bereits in der Mischung „Inner Work“

Der beginnende Winter ist die Jahreszeit, in der wir die Ruhe und die Gelegenheit haben, uns nach innen zu wenden. Und auch für Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend keine schweren Traumata erlebt haben, gibt es sicherlich das eine oder andere im Innen zu tun. Jedes „Kilo“ an Ballast, das wir nicht mehr mit uns herumschleppen müssen, setzt Energie frei, die wir für andere, kreative Dinge verwenden können.

Die Stockbottle kostet 15,90 EUR. Wie immer bieten wir die Essenz des Monats auch als 30 ml Einnahmeflasche zum vergünstigten Preis von 9,90 EUR an.

http://shop.essenzenladen.de/Essenzen-Kristalle-el-42/Wild-Earth-Tieressenzen/Healing-Path-Essenzen/Inner-Work-Einnahmeflasche.html

Zu guter Letzt … (November 2011)

Der Winter ist die Zeit des Jahres, in der sich die Menschen in unseren hektischen Zeiten am ehesten nach innen kehren und sich vieler Dinge besinnen, die während des restlichen Jahrs im Trubel untergegangen sind. Und das ist etwas Gutes, denn wie ich bereits oben bei der Essenz des Monats geschrieben habe, ist die Introspektive ein sehr mächtiges Werkzeug. Tatsächlich ist sie der einzige Weg, sich effektiv und endgültig von emotionalem Ballast zu befreien. Wir hatten im Oktober vier wunderbare Tage mit Daniel Mapel in Lienz in Österreich und deswegen möchte ich dieses „Zu guter Letzt“ seinem wunderbaren Verständnis von emotionalem Ballast, Verletzungen und den Möglichkeite, sich davon zu befreien, widmen.

Ebenfalls bereits oben erwähnt habe ich Daniels Leitsatz, dass der einzige Weg aus dem Schlamassel ist, einmal wirklich hindurchzugehen. Daniel hat diesen Prozess mit Hilfe einer wunderbaren Therapeutin für sich selbst geschafft und ihn im Rahmen seiner eigenen therapeutischen Tätigkeit viele Male bei anderen Menschen begleitet. Bei dieser Arbeit hat sich herauskristallisiert, dass es bei den meisten Menschen sieben unterscheidbare Phasen der Heilung von tiefen emotionalen Verletzungen gibt. Bevor wir uns die einzelnen Phasen ansehen, jedoch noch kurz einige Sätze darüber, wie seelische Wunden entstehen.

Es gibt kein Naturgesetz, das vorschreibt, dass wir emotionalen Ballast aufbauen und mit uns herumtragen müssen. Die meisten von uns tun es trotzdem. Wie entsteht dieser Ballast? Jeder Mensch kommt irgendwann in eine Situation, in der er zutiefst emotional schockiert oder verletzt wird: Ablehnung, Verlassen sein, emotionale Kälte der Eltern, Missbrauch oder einfach ein Unfall. Die Gründe, aufgrund derer emotionale Wunden entstehen sind vielfältig und in ihrer Intensität durchaus verschieden. Allen gemeinsam aber ist dies: Wenn wir in dem Moment der Verletzung die Gelegenheit haben und in der Lage sind, den Schmerz auszudrücken indem wir unsere Wut und unsere Tränen herauslassen können und (optimaler Weise) durch jemanden ehrlich getröstet werden, dann entsteht keine bleibende Wunde. Die Energie, die der Verletzung innewohnt wird direkt ausgedrückt und losgelassen und es bleibt kein emotionaler Ballast zurück. Wir können das Thema abhaken und uns wieder dem Alltag zuwenden.

Anders sieht es jedoch aus, wenn wir – aus welchem Grund auch immer – nicht in der Lage sind, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Wir sperren die intensiven Emotionen weg und unterdrücken sie. In vielen Situationen ist das etwas, was wir tun müssen, um überleben zu können. Was kann z.B. ein Kind, das sexuell missbraucht wurde, in der Regel anderes tun … insbesondere wenn der Peiniger Vater oder Mutter sind? Das Wegsperren von Emotionen ist Teil der Überlebensstrategie und das ist vom Grundsatz auch in Ordnung so. Leider führt das jedoch dazu, dass wir die negative Energie dieser unterdrückten Emotionen dauerhaft mit uns herumtragen und Energie dafür aufwenden müssen, um sie unten zu halten. Diese Energie steht uns dann natürlich für andere, kreative Dinge nicht mehr zur Verfügung, ganz zu schweigen von Ängsten, negativen Gedankenmustern, etc., die ihre Ursache ebenfalls darin haben können und uns Tag für Tag peinigen. Auf diese Weise entsteht emotionaler Ballast.

Um diesen nun loslassen zu können, ist es notwendig, die Emotionen endlich auszudrücken. Das kann gut noch viele Jahre nach der eigentlichen Verletzung geschehen. Und dieser Prozess des Ausdrückens und Loslassens ist das Kernstück von Daniel Mapels Arbeit. Er manifestiert sie in den sieben Healing Path Essenzen, die den Weg der natürlichen Heilung begleiten:

  • Inner Work – Innere Arbeit
  • Healthy Anger – Gesunder Zorn
  • Grieving Heart – Trauerndes Herz
  • Letting Go – Loslassen
  • Gratitude – Dankbarkeit
  • Wild Freedom – Wilde Freiheit
  • Communion with God – Einheit mit Gott

Der Weg der Heilung beginnt immer mit der Bereitschaft, sind nach innen zu wenden und die innere Arbeit zu tun. Es ist eine Illusion zu glauben, dass man die Heilung für innere Verletzungen im Außen finden kann. Jedoch flößt es uns oft sehr viel Angst ein, wenn wir uns vorstellen, dass wir uns den ganzen Schmerz und die Verletzungen noch einmal ansehen müssen. Schließlich haben wir sie damals weggeschlossen, weil wir überzeugt davon waren, dass wir es nicht überleben können, wenn wir das nicht tun. Die erste Essenz der Healing Path Reihe heißt daher „Inner Work“ und sie unterstützt dabei, den Mut, die Fähigkeit und die Kraft zu haben, sich nach innen zu wenden und sich den dunklen Dingen, die dort verborgen sind, zu stellen.

Sobald wir uns auf den Weg begeben haben, werden Gefühle ans Tageslicht kommen, die wir bisher unterdrückt haben und oft ist die erste dieser Emotionen Zorn. Es gibt keine „negativen“ Gefühle und Zorn ist nichts anderes als eine gesunde Reaktion darauf, dass uns jemand verletzt hat. Wenn der Zorn damals nicht ausgedrück wurde, dann muss er es jetzt, und der wichtige Aspekt dabei ist, dass dies auf angemessene Weise geschieht: Deutlich und kraftvoll, jedoch ohne anderen oder sich selbst zu schaden. Die zweite Essenz, „Healthy Anger„, sorgt dafür, dass Menschen, die nicht wissen wie man Zorn ausdrückt, dieses Gefühl zulassen können, hilft aber ebenso Menschen, die dieses Gefühl übermäßig ausdrücken (z.B. durch Gewalttätigkeit), dass dies zukünftig auf angemessene Weise geschehen kann.

Unter dem Gefühl von Zorn liegt fast immer das Gefühl der Trauer. Trauer darüber, dass wir verletzt oder im Stich gelassen wurden. Auf dem Weg des natürlichen Heilungsprozesses muss auch diese Trauer ausgedrückt werden. Jede damals nicht geweinte Träne muss nachgeholt werden, damit die damit verbundene Energie losgelassen werden kann. Wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass authentisches Trauern und Weinen tatsächlich sogar die Gehirnchemie verändert. Die dritte Essenz, „Grieving Heart“ hilft uns dabei, diese Trauer zuzulassen und uns sicher dabei zu fühlen, die Tränen fließen zu lassen. Wer jemals – wie man bei uns sagt – Rotz und Wasser geflennt hat, der weiß, wie befreiend das ist und wie viel leichter man sich hinterher fühlt.

Wenn die beiden Hauptemotionen – Zorn und Trauer – ausgedrückt wurden, geht es ans Loslassen. In dieser Phase kommen wir in die Lage, die Ängste und alten Muster loszulassen. Die alten, schmerzhaften Erinnerungen beginnen, ihre Macht über uns zu verlieren und wir fühlen uns mit jedem Brocken, den wir loslassen leichter und leichter. Die Essenz „Letting Go“ hilft uns dabei, dass wir uns von all dem trennen können, was uns nicht länger dienlich ist und uns für unsere innere Führung zu öffnen.

Wenn das geschafft ist kommt in der Regel ein großes Gefühl der Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass wir es schon so weit geschafft haben, aber auch Dankbarkeit für all die negativen Dinge, die wir erleben mussten, denn sie waren die Voraussetzung dafür, dass wir heute an dem Ort stehen, wo wir sind. Wir beginnen alles, was uns im Leben begegnet – negativ oder positiv – als Geschenk zu sehen, das es uns ermöglicht, immer weiter zu wachsen und uns zu entwickeln. Die Essenz „Gratitude“ ist diejenige in der Reihe der Healing Path Essenzen, die uns in dieser Phase unterstützt.

Nachdem wir den Ballast abgeworfen und Dankbarkeit für die Geschenke des Lebens entwickelt haben, kann sich unser neues Leben voll entwickeln. Dieses neue Leben ist voll von Freude und Freiheit. Es ist ein Leben, das wir uns damals, als wir gerade mit dem Prozess begonnen haben, nicht in unseren wildesten Träumen hätten vorstellen können und durch die viele (und schwere) Arbeit, die wir geleistet haben, ist es nun dabei, Realität zu werden. Die Essenz „Wild Freedom“ gibt uns kraftvolle Unterstützung darin, das Leben zu feiern und in Freiheit und Befreiung zu leben.

Der Abschluss des Prozesses ist ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit dem eigenen Wesenskern und mit Gott. Wenn wir all das, was wir so lange weggeschlossen haben, aufgelöst und unser neues Leben in Freiheit manifestiert haben, bleibt im Prinzip nicht mehr viel zu tun als Liebe zu geben und anderen Menschen zu helfen, die sich noch in ihrem eigenen Prozess befinden. Und obwohl dies eine Art Abschluss ist, ist es gleichzeitig ein neuer Beginn – der Anfang eines Lebens, in dem die größte Freude daraus entsteht, anderen Menschen zu dienen und Gutes zu tun. Die Mischung „Communion with God“ unterstützt uns dabei, diese Einheit mit Gott (oder wie Sie die höhere Kraft auch immer nennen mögen) zu spüren.

Erlauben Sie mir noch einige Worte zu diesem Prozess. Das Wichtigste zuerst: Die Essenzen führen den Prozess nicht für uns durch! Es ist viel und harte innere Arbeit zu leisten, um sich von seinem emotionalen Ballast zu befreien. Die Essenzen sind lediglich Hilfsmittel, die den Prozess leichter und vielleicht etwas schneller machen. Die eigentliche Arbeit müssen wir selbst tun. Bei schwerwiegenden Themen ist es sehr empfehlenswert, dies zusammen mit einem erfahrenen und offenen Therapeuten zu tun und dabei die Essenzen zur Unterstützung zu verwenden.

Der Prozess der Heilung verläuft in der Regel weniger linear als vielmehr in einer Spirale, d.h. nachdem man zornig war, getrauert hat und eine ganze Menge Ballast losgelassen hat, kann es durchaus sein, dass eine neue Schicht von Zorn nach oben kommt, die mit neuer Trauer verbunden ist und aufs Neue losgelassen werden will. Und nach der ersten großen Welle von Dankbarkeit, kommt vielleicht ein neues Stück Trauerarbeit, die noch zu erledigen ist. Wichtig ist es, zu verstehen, dass die Essenzen uns bei jedem der Schritte unterstützen und einfach so verwendet werden können, wie es sich gerade richtig anfühlt. Zum anderen ist es auch nicht absolut notwendig, die Essenzen in der vorgegebenen Reihenfolge zu verwenden. Man kann jederzeit einzelne Schritte herausgreifen und die Essenzen auch verwenden, wenn man (auch ohne große emotionale Traumen) das Gefühl hat, dass es z.B. etwas gibt, das man gerne loslassen würde. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die sieben Phasen bei den meisten Menschen auftauchen und dass auch die Reihenfolge in etwas so wie hier beschrieben ist.

Der hier beschrieben Prozes ist ein wirklich mächtiges und effektives Werkzeug. Tatsächlich ist es so, dass jeder, der sich auf einen solchen Prozess einlässt, garantiert davon profitieren wird. Um es mit Daniels Worten zu sagen: Wenn man seine innere Arbeit tut, dann wird man positive Resultate erhalten – es ist wie ein Vertrag mit Gott und es gibt dabei kein „vielleicht“.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen immer warme Füße und eine angenehme Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen

Daniel Mapel in Lienz – schön war’s

Gruppenbild in LienzNachdem wir wieder zurück in Aschaffenburg sind und die gröbsten Aufräumarbeiten hinter uns gebracht haben, möchte ich nicht versäumen, ein kleines Resumée über die vier Tage in Österreich mit Daniel Mapel zu schreiben.

Kurz und knapp gesagt: Scheeee war’s :-) Insgesamt 12 Teilnehmer haben sich zum Level 1 zusammengefunden – teils von ganz nah, teils aus hunderten Kilometern Entfernung. So wie es bei Daniels Workshops immer ist, es werden immer abwechselnd beide Gehirnhälften gefordert, war es auch diesmal wieder. Informationen über die Herstellung, Anwendung und Wirkung der Essenzen haben sich mit der Arbeit in Kleingruppen und eigener innerer Arbeit in Meditationen abgewechselt. Dieses Konzept sorgt dafür, dass es niemals langweilig oder zu anstrengend wird und gibt allen Teilnehmern gleichzeitig die Gelegenheit, ihre ganz persönliche Verbindung zu den Tieren aufzubauen oder zu vertiefen und im geschützten, heiligen Raum des Workshops an ihren eigenen Themen zu arbeiten.

Am Ende waren alle glücklich, manche ein ganzes Stück weiter und diejenigen, die nicht zum Level 2 kommen konnten recht traurig.

Als es am Montag mit dem Level 2 weiter ging war allen zehn Teilnehmern klar, dass sie hier die Gelegenheit erhalten würden, noch viel tiefer gehende Arbeit als im Level 1 für sich zu tun. Das Herzstück des zweiten Teils besteht aus den Healing Path Essenzen, einer Reihe von sieben Tieressenzenmischungen, die Daniel dafür geschaffen hat, die natürlichen Schritte des emotionalen Heilungsprozesses optimal zu unterstützen. Von der Bereitschaft, die innere Arbeit zu tun über den aufkommenden Zorn über das, was uns vielleicht angetan wurde, die darunter liegende Trauer bis schließlich zu dem Punkt, an dem man loslassen kann … und noch viel weiter.

Obwohl ich diesen Workshop bereits erlebt und übersetzt hatte, versetzen mich die Einfachheit und Vollständigkeit dieses Konzepts immer wieder in Erstaunen und Freude. Der Weg, um emotionale Verletzungen zu heilen ist sehr simpel und klar … jedoch in der Regel auch sehr anstrengend und er kann lange dauern. So wie Daniel es ausdrückt, ist jedoch eines sicher, es ist Teil des Vertrags, den die Menschen mit Gott (oder wie auch immer sie diese Energie nennen) geschlossen haben: Wenn man bereit ist, die innere Arbeit zu tun, dann ist die Frage des Erfolgs kein „falls“, sondern ein „wann“.

Höhepunkt des Level 2 war die Herstellung einer neuen Tieressenz mithilfe eines in Österreich wild vorkommenden Tieres. Nachdem sich uns am Freitag auf einer Wanderung in die Berge ein ziemlich großer Feuersalamander in den Weg geworfen hatte war die Auswahl des Tieres recht einfach :-) In einer kraftvollen Zeremonie wurde die Essenz am Dienstag Morgen von den Teilnehmern der Gruppe hergestellt und die Verwendung bleibt auch der Gruppe vorbehalten – diese Essenz wird niemals verkauft werden.

Die Energie und die Kraft während der vier Tage mit Daniel Mapel lassen sich nicht wirklich angemessen in Worte fassen. Viele der Teilnehmer waren von den Workshops sehr bewegt und bei einigen ist sogar viel Bewegung in bisher festgefahrene Themen gekommen. Jeder hat auf seine Weise bestmöglich vom Seminar profitiert und am Ende waren alle traurig, dass es nun schon vorbei sein sollte.

Auf einer Ebene war der Dienstag Abend das Ende dieser wunderbaren Zeit, auf einer anderen Ebene geht es aber schon weiter, denn es zeigen sich die ersten Zeichen, dass Daniel schon im nächsten Jahr wieder in den deutschsprachigen Raum zurückkehren wird. Wir freuen uns schon darauf!