Für sich einstehen, sich nicht provozieren lassen

von Dr. Petra Schneider (LichtWesen)

Sich überlastet, dünnhäutig und empfindlich fühlen. Offen und flexibel sein und auf die innere Stimme achten – das sind aktuelle Herausforderungen.

Kurzfassung:

  • überlastet, dünnhäutig, empfindlich sein
  • Für seine Vision, seine Werte, getroffene Entscheidungen einstehen
  • Willenskraft und Standfestigkeit sind gefordert, aber auch kluges, besonnenes Vorgehen
  • Offen sein für kreative, unvorhersehbare Vorgehensweisen
  • Auf die innere Stimme achten
  • Sich nicht provozieren lassen
  • Nicht in Täter-Opfer-Spiele einsteigen
  • Gefahr von Eskalation
  • Gefahr von Missverständnissen, daher nachfragen
  • Vergangenheit klären

Überlastung

In den vergangenen Wochen wurde uns viel abverlangt: Erschütterungen, voller Terminplan, vielfältige Aufgaben und Herausforderungen (Das war auch bei mir so, weshalb ich erst jetzt dazu komme, die Energie der Zeit zu aktualisieren). Diese Belastungen konnten zu Nervosität, Unruhe, Gereiztheit, Konzentrations- und Schlafstörungen führen, wodurch sich die Belastung noch verstärkte. Wer sich keine Zeit für Erholung genommen hat, kam an seine Grenzen. In den nächsten Wochen ist es wichtig, sich bewusst immer wieder Zeit für Erholung, Entspannung und Kraft tanken zu nehmen (unterstützend Nr. 52 Meine Kraft).

Für seine Werte und Entscheidungen einstehen

Jetzt ist es wichtig, sich auf das zu fokussieren, was man will und für seine Vision, seine Werte, seine Entscheidungen willensstark und standhaft einzutreten. Gleichzeitig ist aber auch ein kluges, taktisches Vorgehen und Offenheit für kreative, nicht vorhersehbare Lösungen und Möglichkeiten gefordert. Die Hinweise aus der inneren Weisheit, die in den kommenden Wochen deutlicher sind als sonst, helfen, Entscheidungen zu treffen (unterstützend Nr. 52 Meine Kraft). Auch Anregungen und Ideen von anderen inspirieren.

Dünnhäutig sein und Missverständnisse

Zur Zeit sind Menschen empfindlicher als normal. Das kann zu überzogenen Reaktionen führen, wie: Sich aggressiver verhalten, drohen, „bockig sein“, sich verweigern. Manche versuchen, Situationen und Menschen zu kontrollieren oder werden wütend, wenn die erwarteten Ergebnisse nicht eintreten. Das kann eskalieren, wenn das Gegenüber nicht besonnen und einfühlsam reagiert.

Zur Zeit kommt es auch leicht zu Missverständnissen. Deshalb lieber zweimal nachfragen.

Gerade in angespannten Situationen ist es jetzt besonders wichtig, zentriert zu bleiben, sich nicht provozieren zu lassen und auch sein Gegenüber nicht zu provozieren, selbst wenn es noch so einladend ist. Wer „mit dem Herzen sieht“, also Fehler und Schwächen mitfühlend betrachtet – sowohl die von anderen als auch seine eigenen – kann in Konfliktsituationen Frieden schaffen und überraschende, neue Lösungen finden (unterstützend LichtWesen „Ich bin in meinem Reich“ und Tonglen-Meditation).

Unerwartete Ereignisse und Entwicklungen

Auch in den kommenden Wochen erwarten uns Ereignisse und Entwicklungen, die weder geplant noch vorhersehbar waren. Die überraschenden Wendungen können im ersten Moment sowohl negativ als auch positiv empfunden werden. Sie sollten genutzt werden, um seine Ziele immer wieder zu prüfen, sich zu fokussieren, Blockaden aufzulösen, Belastungen loszulassen und seine Lebenssituation zu verbessern (unterstützend Nr. 62 Elohim violett).

Vergangenheit klären

Provokationen, emotionale Verletzungen, Ängste, Widerstände und Versagensgefühle berühren Prägungen, Traumen und Vorstellungen, die in der Vergangenheit entstanden sind. Sie ermöglichen, zum Kern eines Themas vorzudringen und sich von den Einengungen, Blockaden der Vergangenheit und dem, was nicht mehr stimmig ist, zu befreien. Auch wenn Transformation in den letzten Monaten schon mehrmals Thema war, bekommen wir nun erneut eine kraftvolle Unterstützung, die blockierenden Erfahrungen der Vergangenheit zu transformieren, neue Einsichten und Sichtweisen zu gewinnen und dadurch Gewohnheiten, Vorstellungen und unser Verhalten zu verändern (unterstützend Nr. 62 Elohim violett und Tonglen-Meditation).

Tonglen-Meditation: Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atmen.

Erster Schritt: Mit dem Einatmen atme alle Störungen und belastenden Gefühle aus deinem eigenen Körper-Energiefeld in den Herzbereich. Dort werden sie transformiert und mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit zurück in deinen Körper.

Zweiter Schritt: Atme alle Störungen und Dissonanzen deiner Umgebung / der Welt in deinen Herzbereich, wo sie transformiert werden. Mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit in die Welt.

Diese Meditation ist eine alte Meditationspraxis, die auch Tonglen- oder Herzmediation genannt wird. Empfehlung ist, sie immer wieder zwischendurch im „ganz normalen Alltag“ zu machen, vor allem dann, wenn Ereignisse oder Verhaltensweisen anderer Menschen uns stark berühren oder Angst uns erfüllt.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Hochsensibel sein, Stimmungen wahrnehmen

Von Dr. Petra Schneider,
LichtWesen AG

Immer mehr Menschen werden feinfühliger und nehmen Gefühle und Stimmungen von anderen wahr. Sie werden auch hochsensibel genannt. Wie geht man damit um?

Wenn Menschen mit der Umgebung in Resonanz gehen, das heißt die Stimmung um sie herum wahrnehmen oder spüren, was andere erwarten oder fühlen oder „was in der Luft liegt“, sind sie feinfühlig oder sogar hochsensibel. Aus eigenen Erfahrung weiß ich, dass es einerseits Menschen gibt, die von Natur aus feinfühliger sind als andere. Aber auch, dass man Feinfühligkeit und verbesserte Wahrnehmung, wozu auch das Bauchgefühl zählt, trainieren kann.

Hochsensible Menschen

Das Phänomen, das manche Menschen mehr wahrnehmen als andere, gab es schon immer. Aber erst in den letzten Jahren wurde der Begriff Hochsensibilität (HSP = highly sensitive person = hochsensible Persönlichkeit) populär. Inzwischen gibt es dazu zahlreiche Ratgeber, die sowohl helfen, zu erkennen, ob man hochsensibel ist, als auch Wege aufzeigen, wie man damit besser umgeht und wie man es für sich selbst und seinen Beruf nutzen kann. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige Menschen, die erst durch die Literatur festgestellt haben, dass sie hochsensibel sind.

Bei Hochsensiblen ist das Nervensystem dafür ausgelegt, feine Nuancen in der Umgebung wahrzunehmen. Man vermutet, dass 15 – 20% der Menschen ein derart empfängliches Nervensystem haben und dass dies vererbt wird. Hochsensible haben eine hohe Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Sie reagieren stärker auf Gerüche, Geräusche, visuelle und haptische Reize, sind also auch berührungs- und schmerzempfindlicher. Die hohe Empfindsamkeit führt meist zu Abgrenzungsproblemen, Rückzugs-Tendenzen und Vermeidung von bestimmten Situationen oder Reizen. Und sie können die Gefühle anderer Menschen wahrnehmen und nachempfinden.

Gefühle von anderen wahrnehmen

Was bei Hochsensiblen verstärkt ausgeprägt ist, hat jeder Mensch mehr oder weniger. Vor allem Kinder sind empfänglicher für die Stimmungen und Schwingungen in ihrer Umgebung. Und wer es nicht „abtrainiert“ bekommt – zum Beispiel weil er immer wieder den Satz hört „das bildest du dir ein“ – kann sich auch später auf seine Wahrnehmung verlassen. Das hat den Vorteil, dass man Menschen und Situationen besser einschätzen kann, denn sowohl das Nervensystem als auch das Gehirn ist in der Lage, die wahrgenommenen Reize zu einem korrekten Bild des Gegenübers zu verarbeiten. Auch die Wahrnehmung feinstofflicher Schwingungen kann verstärkt sein. Eine verbesserte Wahrnehmung hat leider auch den Nachteil, dass man, solange man nicht gelernt hat damit umzugehen, von den Stimmungen anderer beeinflusst wird.

Menschen, die feinfühlig sind, nehmen aber auch Gefühle und Gedanken in ihr eigenes Körper-Energiesystem von anderen auf, oft ohne dass sie es merken. Das passiert nicht nur, wenn man zusammen ist. Auch von Bekannten, die weit entfernt sind, kann man Gefühle aufnehmen. Dann wechselt die eigene Stimmung, ohne dass es einen Anlass dafür gibt.

Als ich noch nicht wusste, dass mich die Gefühle anderer beeinflussen, dachte ich, ich sei labil. Es ging mir gut, ich fühlte mich wohl und im nächsten Moment war ich traurig und hätte heulen können, ohne dass es einen Grund dafür gab. Meine Stimmungen wechselten schlagartig. Das ging sogar so weit, dass mir schwindlig war und leicht lallte, als ich morgens neben einem Betrunkenen stand. Ich hatte keinen Tropfen getrunken. Viele feinfühligen Menschen spüren die Schwingungen der Umgebung in ihrem eigenen Körper, so als wären es ihre eigenen Gefühle. Deshalb glaubt man am Anfang auch, dass es der eigene Zustand ist.
Manche Menschen spüren auch, was „in der Luft“ also im kollektiven Feld hängt, so, als wären es ihre eigenen Gefühle. Sie sind plötzlich voller Angst, Panik oder Traurigkeit, obwohl es im eigenen Leben keinen Grund dafür gibt.

Ein energetisches Erklärungsmodell für Hochsensibilität

Wenn man dieses Phänomen energetisch betrachtet, hat es neben der erhöhten Empfänglichkeit für äußere Reize auch mit Resonanz zu tun. Jeder Mensch sendet Schwingungen aus. Feinfühlige Menschen können das wahrnehmen. Genauso wie sie das Schwingungsfeld, das durch eine größere Anzahl von Menschen erzeugt wird, wahrnehmen. Ein Schwingungsfeld, das von einer größeren Anzahl Menschen erzeugt wird, nennt man kollektives oder morphogenetisches Feld.

Wer darauf achtet, hat bei Reisen in andere Länder bemerkt, dass sich mit dem Grenzübertritt die Gefühle und Stimmungen verändern, weil in einer anderen Kultur andere Werte und Grundstimmungen herrschen.
Resonanz mit der Umgebung

Feinfühlige Menschen gehen stärker mit der Schwingung der Umgebung oder des Gegenübers in Resonanz. Das kann so weit gehen, dass man die Magenschmerzen des Gegenübers im eigenen Körper spürt, ohne dass man weiß, dass er Magenschmerzen hat. Resonanz ist wie bei zwei Gongschalen, die nebeneinander hängen. Schlägt man den einen Gong, beginnt der andere auch zu vibrieren, ohne das er berührt wurde.

Wahrnehmung trainieren hat Vor- und Nachteile

Ich habe meine Wahrnehmung bewusst trainiert, um in Beratungen besser wahrnehmen zu können, was mit dem Klienten ist. Ich musste auch trainieren zu unterscheiden, was von mir und was von außen kommt, weil ich schnell mit der Schwingung der Umgebung in Resonanz gehe. Das wahrzunehmen ist Übungssache.

Wahrnehmung kann man auch mit den LichtWesen Produkten trainieren. Ich habe das früher in Seminaren gemacht: In einem verschlossenen Säckchen war eine Flasche mit Wasser, in einem anderen eine LichtWesen Essenz – die Flaschen hatten natürlich die gleiche Größe. Viele Teilnehmer konnten direkt spüren, wo die Essenz war. Und oft auch beschreiben, was die Essenz für eine Wirkung hat. So kann man auch in unterschiedliche LichtWesen Essenzen hineinspüren und trainieren, den Unterschied wahrzunehmen. Mit der Beschreibung kann man vergleichen, ob man richtig lag. Wenn die Fähigkeit Wahrzunehmen sich verstärkt, hat das Vor- und Nachteile:

Vorteile erhöhter Wahrnehmung

Man kann mehr wahrnehmen und dadurch besser Entscheidungen treffen. Nicht umsonst werden Intuition und Bauchgefühl heute auch im Berufsleben gefördert. Gute Investmentberater oder Menschen, die erfolgreich mit Aktien spekulieren, haben eine gute Intuition. Auch für Menschen in beratenden oder therapeutischen Berufen ist eine gute Wahrnehmung hilfreich, weil sie dadurch schneller erkennen, was „nicht stimmt“, wo das Problem liegt und manchmal auch deutlicher wahrnehmen, wenn der Klient etwas nicht sehen will.

Nachteil erhöhter Wahrnehmung

Man nimmt mehr wahr und ist dadurch einer größeren Flut von Informationen ausgesetzt. Man spürt den Gefühlswechsel beim Gegenüber, die Stimmung an einem Platz oder was „in der Luft liegt“ viel deutlicher und wird dadurch beeinflusst. Dann fällt es zum Beispiel schwer, im Büro oder auf einer Tagung zu sein, wenn dort schlechte Stimmung herrscht. Es fällt schwer ein Gespräch zu führen, wenn man spürt, dass der andere angespannt oder wütend ist. Man schläft in Hotelbetten schlecht, weil man die Energie der vorherigen Gäste wahrnimmt, die noch in der Matratze hängt. Wenn man die Wahrnehmung trainiert, wird es immer wichtiger, die aufgenommenen Energien zu klären. Dazu kann man die Essenzen RaumLicht, Michael, und Elohim weiß nutzen.

Mit Feinfühligkeit umgehen

Wenn ich bemerke, dass sich meine Stimmung und mein Gefühl ohne erkennbaren Grund ändert, stelle ich mir die Frage, ob es meine Gefühle sind oder ob ich sie von außen aufgenommen habe. Ich bekomme dann ein Gefühl dafür: Sind es meine, wandert das Gefühl tiefer nach innen. Habe ich es aufgenommen, wandert das Gefühl nach außen. Bei mir bleibt die Intensität gleich, das heißt, ein Panikgefühl, das ich von außen aufgenommen habe, wird nicht schwächer, wenn ich erkenne, dass es nicht meines ist.

Da ich stärker über Gefühle wahrnehme, zeigt sich die Antwort bei mir als Gefühl. Menschen die stärker visuell sind, können mit einem Bild arbeiten und „mit dem inneren Auge schauen“, ob die Ursache in ihrem Zentrum oder außerhalb liegt. Kognitive Menschen die das „innere Wissen“ haben, spüren oder sehen nichts, sie wissen, woher das Gefühl kommt. Natürlich gibt es „Mischtypen“, die sowohl spüren als auch wissen, woher das Gefühl kommt.

Wie ich damit umgehe?

Ich werte die Gefühle nicht. Angst, Panik und Traurigkeit sind unangenehme Gefühle. Freude, Leichtigkeit und Glück sind angenehme Gefühle. Angenehm und unangenehm ist gleichwertig. Natürlich hätte ich lieber nur angenehme Gefühle. Aber wenn ich unangenehme Gefühle habe, ist das – mittlerweile – auch ok. Ich muss sie nicht ändern, obwohl sie unangenehm sind. So wie ich auch das Wetter nicht ändere. Wenn es regnet, regnet es. Ist es heiß, dann ist es heiß. Ich werte es nicht. Ich akzeptiere, was ist. Natürlich mußte ich das auch üben. Und immer wieder kommt es vor, dass ich die unangenehmen Gefühle nicht haben will, statt sie einfach zu beobachten und zu akzeptieren, wenn sie sich nicht auflösen lassen.

Gefühle von anderen – eine Technik die hilft

Ich habe mir meine Gefühlsschwankungen genauer angeschaut und festgestellt, dass ich viel mehr Gefühle von anderen aufnehme und sie dann als meine eigenen betrachte, als mir bewusst war. Das sind sowohl Gefühle vom Gegenüber, aus der Umgebung (also dem kollektiven Feld) als auch von Menschen, die weit entfernt sind.

Meine Technik: Sobald sich meine Stimmung verändert, umhülle ich das neue Gefühl gedanklich mit Heilenergie und schicke es dahin zurück, wo es herkommt. Ich muss dafür nicht wissen, von wem das Gefühl oder der Gedanke kommt. Durch die Heilenergie kann es am Ursprung heilen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie schnell sich unangenehme Gefühle, manchmal auch Erschöpfung dadurch auflösen können.

Löst sich das Gefühl nicht, dann ist es meines und ich schaue, was bei mir dahinter liegt, indem ich „nach innen schaue“, also meine Gedanken und Gefühle beobachte. Dadurch werden mir sowohl die berührten Wunden und Glaubenssätze als auch die eigenen Bedürfnisse und Wünsche bewusst. Anschließend bitte ich den violetten, den grünen und den türkisenen Strahl der Elohim um Transformation und Heilung. Und ich bitte mein Unbewusstes, dass mir alle Informationen und Erkenntnisse, die für mich hilfreich sind, bewusst werden.

Sich abgrenzen

Wer hochsensibel ist oder schnell in Resonanz mit anderen geht, hat meist auch ein Problem sich abzugrenzen. Die Essenzen Michael, Ich bin in meinem Reich, Achtsamkeit und Schutz und das Schmuckstück Bodyguard helfen, bei sich zu bleiben und sich abgrenzen zu können.

Zu guter Letzt … (März 2018)

Jeder von uns besitzt das, was wir Intuition nennen. Es ist der Teil von uns, der Dinge „weiß“, ohne dass unser Verstand verstehen kann, warum oder woher. Die Intuition ist dafür da, uns auf unserem Weg durch das Leben zu leiten, und sie nicht zu nutzen wäre in etwa so, als würde man nachts im Auto auf einer unbeleuchteten Landstraße eine Taschenlampe aus dem Fenster halten, anstatt die Scheinwerfer anzuschalten.

Wenn wir geboren werden, sind wir Meister der Intuition. Tatsächlich sind Instinkte, Intuition und unsere Emotionen alles, was wir haben, wenn wir auf die Welt kommen – der denkende Verstand entwickelt sich erst später. Wir haben beide bekommen, um sie gemeinsam zu benutzen.

Irgendwann im 17. Jahrhundert ist aber jemand auf die Idee gekommen, den Verstand über die Intuition zu heben und sogar zur einzigen Quelle der Wahrheit zu erklären. René Descartes war sein Name. Der war zwar ein ziemlich kluger Kopf, aber unter uns gesprochen war diese Idee ein ganz großer Quatsch. Das war soweit noch kein Problem, erst als sich diese Idee in den Köpfen der Reichen und Mächtigen festsetzte und diese sie dem „gemeinen Volk“ als einzige Wahrheit aufzwangen, hat die westliche Gesellschaft den Bezug zu ihrer Intuition großflächig verloren.

Ich war zwar damals nicht dabei (oder vielleicht doch?), aber ich kann mir gut vorstellen, was die Beweggründe von Descartes waren, alles Nichtrationale zu verwerfen. Das Mittelalter war zwar schon eine Weile vorbei, die Aufklärung als „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ (Immanuel Kant, 1784) hatte jedoch noch nicht begonnen. An dieser Stelle möchte ich noch anfügen, dass die „Unmündigkeit“ keineswegs selbstverschuldet war – die Kirche(n) als selbsternannte Verantwortliche für das Seelenheil der Menschen hatten da gewaltig ihre Finger im Spiel. Aber das nur am Rande.

Descartes lebte also in einer Welt voller Irrationalität und Aberglauben. So gesehen hatte zu dieser Zeit die (fehlgeleitete) Intuition dermaßen die Überhand, dass es ihm irgendwann einfach gereicht und er die Ratio zur einzigen Wahrheit erklärt hat. Das ist jedoch, als ob man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben würde, oder den Bock zum Gärtner machte – Sie verstehen, was ich sagen will.

Der Mensch besteht aus mindestens drei Ebenen: Körper, Geist und Seele. Alle drei sind die Vehikel, in denen wir uns auf der Welt bewegen und versuchen, unseren Daseinszweck zu finden und zu erfüllen. Wenn wir uns selbst von einer oder mehrerer dieser Ebenen abtrennen, dann wird dies ziemlich schwierig. Der Schlüssel für ein erfülltes und glückliches Leben liegt also darin, sich alle drei Vehikel zunutze zu machen, um dem Weg der Seele zu folgen und sein größtmögliches Potenzial zu entfalten. Das ist es, was wirklich glücklich macht.

Wir befinden uns am Ende des nach René Descartes benannten „kartesischen“ Zeitalters. Die Menschen beginnen wieder großflächig zu begreifen, dass die Ratio allein nicht die Antworten auf alles parat hat. Gleichzeitig ist die Mehrzahl derjenigen, die heute erwachsen sind, in einem Klima großgeworden, in dem die Intuition verpönt war und missachtet wurde. Deshalb haben wir verlernt, sie wahrzunehmen und auf sie zu hören.

Ich bin gerade mitten in einem Workshop von Cynthia Athina Kemp Scherer, der Herstellerin der Desert Alchemy Blütenessenzen. Sie ist eine wirklich weise Frau und eines der Dinge, die sie den Teilnehmern immer wieder sagt (und das mich zu diesem Text inspiriert hat) ist, dass wirklich jeder intuitive Wahrnehmungen hat und dass jede dieser Wahrnehmungen richtig ist. Ohne Ausnahme, jederzeit. Noch einmal in anderen Worten: Alles, was wir an Gefühlen und Eingebungen wahrnehmen stimmt, ist richtig und wahr. Unsere Intuition spiegelt unsere eigen Wahrheit wieder. Wir können niemals falsch liegen und wir können auch nichts falsch machen. Punkt.

Um nicht zurück in die vor-kartesianische Zeit des Aberglaubens zu fallen, sollten wir jedoch in der Lage sein, unseren Verstand zu nutzen, bevor wir rein aufgrund unserer Intuition handeln. Sie erinnern sich, dass der Schlüssel für ein erfülltes Leben ist, alle drei Ebenen zu nutzen. Wenn also unsere Intuition immer richtig ist, sollten wir uns dennoch zweier Dinge bewusst sein, bevor wir aus einer Intuition einen Handlungsimpuls oder eine Entscheidung ableiten.

Erstens: Es gibt keine allgemein gültige Wahrheit. Das, was für mich und meine Intuition wahr ist, muss nicht für meinen Partner, Arbeitskollegen, Freund, Geschäftspartner etc. gelten. Hier gilt es abzuwägen, ob es sinnvoll ist, aufgrund einer Intuition zu handeln, oder ob es besser ist, einen anderen Zeitpunkt zu wählen oder Modifikationen vorzunehmen.
Zweitens: Auch wenn man Meister in der Nutzung der eigenen Intuition ist, gibt es immer noch das, was man den „gesunden Menschenverstand“ nennt. Dieser ist dafür gedacht, uns daran zu hindern, wirklich dumme Dinge zu tun. Wenn ich beispielsweise auf einem Hochhausdach stehe und meine Intuition mir sagt, ich solle jetzt sofort hinunterspringen, dann ist es für das eigene Überleben wirklich praktisch, den gesunden Menschenverstand zu nutzen und es nicht „mal eben so“ zu tun. Oft tut man gut daran, intuitive Eingebungen nicht wortwörtlich zu nehmen und mit dem Verstand auf den Prüfstand zu stellen. Ja, die Intuition ist und bleibt wahr, aber vielleicht haben wir sie zuerst ein wenig fehlinterpretiert.

Wenn wir verstehen, dass unsere Intuition ein unerlässliches Werkzeug ist und sie zusammen mit unserem Verstand einsetzen, um Entscheidungen zu treffen und am Ruder unseres Lebens zu stehen, dann kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Manchmal gehört noch ein wenig Mut und Arbeit dazu, die Entscheidungen, von denen wir rational und intuitiv wissen, dass sie richtig sind, auch umzusetzen, aber so ist das Leben eben. Zum Glück gibt es Werkzeuge wie Blütenessenzen, die uns dabei helfen können.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Auf innere Ruhe und Stabilität achten, 2018 vorbereiten

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Sich auf die innere Stille konzentrieren
  • Auf Stabilität achten
  • Rückschau auf 2017
  • Vorbereitung für 2018
  • Gute Intuition
  • Spannung in der Kommunikation
  • Sich ausgegrenzt fühlen
  • Achtsamkeit beim Bewegen
  • Die Erde mit kosmischer Energie unterstützen

Ruhe und Stabilität
Der Dezember ist der dunkelste Monat des Jahres. So mancher reagiert darauf mit innerer Unruhe, Anspannung, Aggression und Trotz aber auch mit Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, sich überfordert fühlen. Einige stellen alles in Frage. Oft kommt der Gedanke: „lass mich in Ruhe“. Dem Impuls „Ruhe“ sollten wir folgen: Sich immer wieder Ruhe gönnen, eintauchen in Stille und Meditation, sich auf den Wesenskern und das Wesentliche konzentrieren, auch wenn um uns herum Weihnachtstrubel herrscht. (unterstützend Entfaltung und Stabilität und Nr. 34 Erde).

Rückschau
2017 war geprägt von Veränderungen. Ich kam mir schon merkwürdig vor, wenn ich zum wiederholten Mal schrieb: vieles was klar war, wird in Frage gestellt; es geht um eine neue Ausrichtung. Doch der Wandel zog sich durchs ganze Jahr.

Auch jetzt geht es wieder um Selbstfindung und Ausrichtung. Im Dezember sollten wir sowohl nach innen schauen und auf die inneren Impulse achten als auch zurückblicken: Was hat sich in 2017 entwickelt? Welche Pläne, welche Visionen konnte ich nicht verwirklichen? Welche Erfahrungen habe ich gemacht? Was werte ich als Misserfolg anstatt es als Hinweis und Erfahrung zu sehen? Was habe ich daraus gelernt? Hilfreich ist jetzt auch, aufzuräumen und auszumisten.

2018 vorbereiten
Den ganzen Dezember werden wir energetisch unterstützt, uns auf 2018 auszurichten. Folgende Fragen helfen dabei: Was ist meine Fähigkeit, meine Begabung? Was ist möglich? Was ist mir wichtig? Was will ich tun, was macht mir Freude? Welchen Platz will und welchen kann ich einnehmen? Was kann ich für die Welt tun? Welche Erfahrungen unterstützen mich dabei? Übernehme ich die Verantwortung dafür, zu tun, was ich tun kann, auch wenn ich damit aus dem Rahmen falle? Mit wem will ich mich austauschen und zusammen wirken? Wer kann mich unterstützen? Lasse ich mich unterstützen?
Nicht alles wird sich jetzt schon zeigen. Ideen und Möglichkeiten tauchen auf und manche verschwinden wieder. Trotzdem können wir von vielem eine Ahnung bekommen (siehe auch Meditation, unterstützend Nr. 78 Kristallin). Hilfreich ist, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, damit die Visionen klarer werden.

Gestärkte Intuition
Im Dezember, insbesondere zur Zeit der Sonnenwende und der Raunächte, ist die Intuition, das innere Wissen deutlicher. In der Meditation aber auch durch Träume erhalten wir Antworten und Botschaften (unterstützend Nr. 78 Kristallin). Die Raunächte zwischen Weihnachten und 6. Januar sind dieses Jahr besonders kraftvoll und ermöglichen, deutliche Hinweise zu erhalten. (für die Raunächte werde ich kurz vor Weihnachten wieder eine Anleitung veröffentlichen).

Kommunikation und Gefühl von ausgegrenzt sein
In der Kommunikation kann es zu Störungen und Missverständnissen kommen, was auch durch innere Anspannung verursacht wird. Manche haben das Gefühl, allein da zu stehen oder ausgegrenzt zu sein. Auch hier ist hilfreich, wie oben bereits schon erwähnt, in der Ruhe zu bleiben und sich immer wieder mit dem eigenen Wesenskern zu verbinden.

Achtsam sein mit dem Körper
In den vergangenen Wochen erkrankten viele. Auch weiterhin ist es wichtig, auf den Körper zu achten. Mein Impuls ist, sich im Dezember besonders umsichtig und achtsam zu bewegen (unterstützend Nr. 34 Erde).

Der Erde Energie schicken
Meiner Wahrnehmung nach ist die Erde gerade energetisch angespannt und braucht zusätzliche Energie. Daher ist es hilfreich, immer wieder kosmische Energie in die Erde fließen zu lassen, in der Meditation, beim Gehen und Spazieren, beim Sport, immer wenn wir daran denken (siehe auch Meditation).

Meditation: Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem, während deine Gedanken immer mehr in den Hintergrund treten. Dann stelle dir vor, du wirst umgeben von weißem Licht. Dieses Licht dehnt sich immer mehr aus, bildet einen immer größeren Raum um dich herum, in dem Stille, Frieden und Ruhe herrschen. In diesem Raum der Stille richte dich immer mehr aus auf deinen Wesenskern und auf das, was wichtig ist. Zum Abschluss beobachte wieder deinen Atem.

Im Raum der Stille können Hinweise, Impulse oder Antworten auftauchen. Aber warte nicht darauf, erwarte sie nicht. Wenn sie da sind, wirst du sie wahrnehmen, während du dich im weißen Licht und der Stille befindest.

Wenn du die Erde unterstützen möchtest, kannst du die kosmische Lebenskraft bitten, unterstützende Energie in die Erde fließen zu lassen. Dadurch stellst du automatisch die Verbindung zwischen der kosmischen Kraft und der Erde her, wie früher das „Fräulein vom Amt“, das die Telefonteilnehmer miteinander verbunden hat, ohne selbst in der Leitung zu sein.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Syringa (Pacific Essences)

Unsere Essenz des Monats September entstammt der relativ neuen Reihe der Baumessenzen von Sabina Pettitt und ihren Pazifikessenzen.

Syringa (amerikanischer Jasmin) hat das große Thema Intuition. Dazu gehören auch unsere Vorstellungskraft und unsere Träume. Die Essenz ist, so wie sein Duft – lieblich, frisch und verjüngend. Syringa unterstützt uns, wenn wir schlafen und träumen. Gleichzeitig ist sie ein Tonikum für unsere Vorstellungskraft. Die Essenz gibt uns sanfte Führung und prompte Hilfe, indem sie unsere Fähigkeit fördert, unsere Intuition zu nutzen. Syringa ist dem Milz/Pankreas Meridian und dem Herzchakra zugeordnet.

Das Pacific Essences Set von Baumessenzen enthält eine Essenz für jeden der 12 Hauptmeridiane der Traditionellen Chinesischen Medizin. In der TCM bilden Bäume das Element Holz, in dem die sich entfaltende Reise jeder menschlichen Inkarnation angesiedelt ist. Bäume sind in der Erde verwurzelt und streben nach dem Licht des Himmels. Man könnte es auch so sehen, dass sie aus dem Himmel kommen und sich in der Erde verwurzelt haben. Egal jedoch, wie man es betrachtet: Bäume sind die Verbindung von Himmel und Erde und unterstützen uns dabei, auf unserem Lebensweg den Himmel auf Erden zu erschaffen und die Energie des Himmels auf die Erde zu bringen.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR erhältlich. Zusätzlich gibt es sie auch als Stockbottles in 7,5 ml oder in 25 ml.

https://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

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Zu guter Letzt … (September 2017)

Wie treffen Sie Entscheidungen? Denken Sie alles intensiv durch? Machen Sie eine Liste mit Argumenten pro und contra für jede Option? Lassen Sie sich beraten – vielleicht durch Freunde oder einen Fachmann? Je nach Größe und Tragweite der Entscheidung mache ich all das. Allerdings beeinflusst das meine Entscheidung nur etwa zur Hälfte. Die anderen 50 % kommen aus der Frage: „Wie fühlt es sich an?“.

Ich habe in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal darüber geschrieben, für wie wichtig ich es halte, die Intuition mit in den Prozess der Entscheidungsfindung einzubeziehen. Ich könnte auch noch ausführlich darüber schreiben, wie mein Bauchgefühl mich schon einige Male davor bewahrt hat, mich für objektiv „richtige“ Optionen zu entscheiden, die sich dann im Nachhinein als ziemlich schlecht oder als fauler Kompromiss herausgestellt haben. Aber darum geht es mir heute nicht.

Je weiter wir uns entwickeln, desto wichtiger ist es, dass wir dem Weg unseres Herzens folgen. Das Bauchgefühl bei Entscheidungen mit einzubeziehen ist dazu unerlässlich. Die Intuition ist jedoch wie ein Muskel: Wenn wir sie nicht regelmäßig und intensiv benutzen, dann ist sie untrainiert und schwach. Und je häufiger wir sie benutzen, desto stärker und klarer wird sie.

Insbesondere, wenn wir gerade erst begonnen haben, unsere „Bauch(gefühl)muskeln“ zu trainieren, kann es uns schwerfallen, die Intuition aus dem allgemeinen Wirrwarr von Gedanken und Gefühlen herauszuhören. Und selbst wenn wir unsere Intuition bereits virtuos benutzen, ist es hilfreich, sich immer wieder die folgende Frage zu stellen:

„Fühlt es sich wirklich GUT an, oder fühlt es sich nur weniger schlecht an?“

Das ist ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied! Und insbesondere, wenn es um große Entscheidungen geht, sollten Sie sich mit „weniger schlecht“ nicht zufriedengeben. Bei den wirklich wichtigen Entscheidungen in unserem Leben – Beruf, Wohnung, Partner – sollte kein Spielraum für faule Kompromisse vorhanden sein. Wenn Sie aus einer für Sie negativen Situation in eine andere Situation wechseln, die vielleicht ein bisschen weniger, aber immer noch negativ ist, was haben Sie dann gewonnen?

Wenn eine Option sich wirklich gut anfühlt, dann werden Sie sich darauf freuen, sie umzusetzen. Sie werden sich auf das Gefühl freuen, das Sie haben werden, wenn die Option Realität geworden ist. Im Gegensatz zum Verstand, der sich vielleicht Gründe ausdenkt, warum das alles nicht funktionieren kann, wird ihr Bauch bei dem Gedanken an die Option vollkommen wohlig und ruhig sein. All das sind Hinweise darauf, dass Ihre Intuition Ja sagt. Und noch einmal: Je wichtiger die Entscheidung, desto wichtiger ist es, dass auch Ihre Intuition mit im Boot ist und zustimmt. Im August 2014 habe ich geschrieben:

„Ich gehe so weit zu sagen, dass es besser ist, bei Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen lieber nein zu sagen, wenn man nicht zu 100 % ja sagen kann.“

In den drei Jahren, die seither vergangen sind, ist es aus meiner Perspektive noch viel wichtiger geworden, dieses Prinzip zu berücksichtigen, denn energetisch gesehen funktionieren faule Kompromisse heute noch viel weniger, als sie es jemals getan haben. Die gute Nachricht dabei ist, dass der Lösungsansatz, den ich damals angeboten habe, heute immer noch (und sogar noch besser) funktioniert:

„Manchmal reicht es aus, wenn man an den Parametern der Entscheidung dreht, bis man ein vollständig gutes Gefühl hat, manchmal braucht es zuerst einen Umweg, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Und manchmal ist es auch notwendig, dass man das Ziel als Ganzes infrage stellt. Egal, was davon zutrifft – wenn wir uns angewöhnen, große Entscheidungen nur so zu treffen, dass wir vollständig und bedingungslos ja sagen können, dann machen wir uns das Leben auf jeden Fall ein ganzes Stück leichter und angenehmer.“

Wir sind nicht auf der Erde, um zu leiden – wir sind hier, um uns zu entfalten und Spaß daran zu haben. Bei der Wahl unserer Entscheidungen ist unser Bauchgefühl das Werkzeug, das uns so gut wie kein anderes dabei helfen kann, in die Richtung zu gehen, die uns zu mehr Freiheit und Entfaltung führt. Und wenn Sie in Zukunft große Entscheidungen treffen müssen, dann könnten Sie folgende Vorgehensweise ausprobieren:

  1. Werden Sie sich darüber klar, welche Optionen es gibt, egal ob in Ihren Augen realistisch oder nicht. Unsere eigene Vorstellung davon, was realistisch ist, ist lächerlich klein im Vergleich zu dem, was tatsächlich machbar ist.
  2. Sortieren Sie alle Optionen aus, die sich schlecht anfühlen.
  3. Teilen Sie die restlichen Optionen in zwei Gruppen auf: diejenigen bei denen Ihr Bauchgefühl „Ja aber“ sagt, und diejenigen, bei denen Ihr Bauchgefühl klar „Ja“ sagt. Legen Sie die „Ja aber“ Gruppe vorerst beiseite.
  4. Prüfen Sie die Optionen aus der „Ja“ Gruppe auf Machbarkeit. Stellen Sie sich die Fragen: „Was muss ich tun, um das möglich zu machen?“ „Wie kann ich vorgehen?“ „Wer kann mir dabei helfen?“ „Werde ich langfristig damit glücklich sein?“ Investieren Sie Zeit und Gehirnschmalz in die Beantwortung der Fragen. Lassen Sie sich nicht vom kleinen Verstand abbringen, der Ihnen vielleicht einreden will, dass Sie zu klein/dumm/arm/alt oder sonst etwas sind, um Ihr Ziel zu erreichen.
  5. Sollten Sie dabei immer wieder gegen Wände und verschlossene Türen rennen, wenden Sie sich der „Ja aber“ Gruppe zu. Fragen Sie sich selbst: „Was muss ich verändern, damit aus dem „Ja aber“ ein klares „Ja“ wird. Wenn Sie dabei erfolgreich sind, dann stecken Sie die veränderten Optionen in die „Ja“ Gruppe und gehen zurück zu Schritt 4.

Geht man vornherein mit einer klaren Vorstellung davon, was möglich ist, in einen Entscheidungsprozess hinein, limitiert man sich selbst unnötig. Wenn man jedoch im ersten Schritt alle Optionen zulässt, ist man oft erstaunt, über die Vielzahl und Einfachheit der zur Verfügung stehenden Optionen. Und wenn man die Intuition als gleichberechtigten Partner in seine Entscheidungen mit einbezieht, dann können Wunder geschehen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

 

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Bestehende Visionen werden in Frage gestellt, einen Schritt in die Größe wagen

von Petra Schneider

Was ist

  • Wandel
  • Sicher Geglaubtes wird in Frage gestellt
  • Ideen stehen auf dem Prüfstand
  • Nicht an Altem festhalten
  • Neu „schauen“ und neu ordnen
  • Auf die Intuition achten
  • Einen Schritt in die Größe wagen
  • Drang nach Größe und Erfolg
  • Körper und Lebensbereiche heilen

Wandel
In den letzten Wochen hatte einige Menschen das Gefühl, auf einem schwankenden Boden zu stehen. Vieles was bisher klar war, Ziele und Pläne, die sicher schienen, wurden in Frage gestellt oder fühlten sich nicht mehr stimmig an. Dies zeigte sich auch körperlich in einem unsicheren, schwankendem Gang und Beschwerden, Müdigkeit oder Verletzungen in den Beinen, vor allem in den Knien, Unterschenkeln und Füßen.
Gleichzeitig zeigten sich aber auch neue Chancen, Möglichkeiten und Angebote.

Es scheint, als sei ein „Riss durch die Zeitlinie“ gegangen und einiges von dem, was vorher sicher schien, stimmt nun nicht mehr. Die „alte Form“ ist überholt. Dies kann Unsicherheit, Hilflosigkeit und Angst auslösen. Wir sind gefordert, noch einmal alles zu überprüfen: Was hat Bestand? Was soll losgelassen werden? Was steht nun an?

Manche Situationen und Projekte stagnieren, obwohl sie weiterhin stimmig sind. In diesen Bereichen gibt es gerade eine Pause, so als wäre der Samen gesät, und in dem Beet gibt es jetzt nichts weiter zu tun. Man kann sich neuen Beeten zuwenden.

Auf die Intuition achten
Jetzt ist es hilfreich, sich für neue Aufgaben und neue Wege zu öffnen und auf die Intuition und die inneren Impulse zu achten: Welche neuen Ideen und Visionen zeigen sich? Was kann und muss neu geordnet werden? Auf welches Ziel richte ich mich jetzt aus? Etwas Neues steht an, ist aber noch nicht klar erkennbar, auch deshalb, weil wir im „Wachstum in Größe und Fähigkeiten“ sind. Es geht nun auch darum, sich mehr zuzutrauen, sich aus dem „kleinen Selbstbild“ in mehr Größe zu wagen und seine Visionen an eine größere innere Kraft anzupassen (unterstützend Nr. 23 Haniel). Für manchen steht auch an, Führungsaufgaben zu übernehmen.

Ideen und Möglichkeiten tauchen auf und wollen durchdacht oder ausprobiert werden. Unterstützend ist, sich Hilfe von kompetenten Beratern zu holen oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Drang nach Größe und Erfolg
Manche Menschen spüren in sich einen Drang nach Erfolg, einen starken Wunsch nach mehr Sichtbarkeit, nach mehr Wirkungskraft. Manche werden auch durch ihre finanzielle Situation gezwungen, größer zu denken und sichtbarer zu werden. Mein Eindruck ist, dass wir „in die Größe und ins Tun geschoben“ werden (unterstützend Nr. 19 Helion). Wir können (und sollen) Aufgaben übernehmen, die wir uns bisher nicht zugetraut oder abgelehnt haben. Viele spüren den Wunsch, wirkungsvoll für eine „bessere Welt“ einzutreten und erkennen, dass sie dies tun, wenn sie mit ihrer Arbeit erfolgreicher sind. In dieser Zeit des Wandels ist ein kraftvolles Wirken besonders effektiv.

Heilung
Zurzeit tauchen körperlich Beschwerden auf: Alte Symptome zeigen sich noch einmal, neue Erkrankungen treten auf. Es geht um Heilung, sowohl für den Körper als auch für Situationen im Leben, in denen etwas nicht mehr stimmig ist, die von alten Erfahrungen belastet sind oder in denen sich etwas neu ordnet (unterstützend Nr. 27 Raphael). Unterstützend sind Heilmeditationen, z.B. von Petra Schneider: Heil sein, wenn man eine längere Meditation machen will oder Heilende Räume, wenn man kürzere Meditationen bevorzugt

Meditation: Stelle dir vor, dass du wie eine Blume wächst und erblühst. Die Pflanze richtet sich auf, wird immer größer, die Blütenknospen öffnen sich und die Blume erblüht in ihrer vollen Schönheit. Wenn du möchtest, kannst du die Energie von Erzengel Haniel einladen, dich in deiner Entfaltung zu unterstützen und die Blockaden und Hindernisse aufzulösen.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zusätzlich empfehlenswert sind die Heilungs CDs

Visionen empfangen und ausarbeiten, mutig und achtsam voranschreiten

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Klärung, auch durch Konflikte
  • Auf das Bauchgefühl, die Intuition achten
  • Sich Zeit nehmen, um richtungsweisende Visionen zu empfangen
  • Visionen mit Intuition und Verstand ausarbeiten
  • In der Freude sein
  • Mutig und achtsam voranschreiten

Klärung
Die letzten Wochen brachten Klärung, manchmal durch schmerzliche Ereignisse, Umbrüche und Auseinandersetzungen. Manche Menschen fühlten sich sehr überfordert und gerieten in Anspannung, so dass sie aus der inneren Spannung heraus auch selbst emotional überspitzt reagierten. Dies kann noch eine Weile anhalten.

Diese Energie können wir nutzen, um eigene Blockaden und Störungen in Systemen leichter zu erkennen und zu lösen. Wir können lernen, gleichzeitig entspannt und zielführend zu handeln und für uns einzustehen (unterstützend Nr.1 Maha Chohan).

Richtungsweisende Visionen empfangen
Auch wenn wir in diesem Jahr schon häufiger aufgefordert waren, unsere Vision zu überprüfen, rückt dies in den nächsten Wochen wieder in den Mittelpunkt. Klare Bilder, Hinweise und Informationen tauchen aus dem Innern und durch Impulse von außen auf und ergänzen oder korrigieren die bestehenden Visionen. Mehr als sonst sollten wir auf das Bauchgefühl, die Intuition, die Impulse von innen achten. Mein Eindruck ist, dass die Visionen, die wir in diesen Wochen empfangen, die Richtung für die nächsten Jahre zeigen und das Leben in neue Bahnen lenken können. Deshalb ist es ratsam und wichtig, sich Zeit zu nehmen, um diese Impulse bewusst wahrzunehmen. Meditation, Spaziergänge, Ruhephasen mit „Innenschau“ sind wichtig (unterstützend Nr. 30 Metatron).

In der Freude sein
Die richtungsweisenden Visionen, Impulse der Seele und der höheren Bewusstseinsebenen verstärken die Freude und die Kraft fürs weitergehen. Auch wenn man sich müde und erschöpft gefühlt hat, mit der Ausrichtung und dem Ja zur Vision beginnt die Freude wieder zu sprudeln und aktiviert neue Kraft. Eine Aufgabe in der nächsten Zeit ist auch, herauszufinden, wie man in der Freude bleiben kann und wie man wieder in die Freude kommt, wenn sie verloren ging. Denn durch Begeisterung und Freude kommen wir immer wieder ins Handeln. Freude aktiviert Durchsetzungskraft, Disziplin, Ausdauer und Geduld.

In manchen Situationen fällt das schwer, weil man wie im Sumpf steckt. Leichter geht es dann, wenn man sich eine helfende Hand holt, die zieht, während man sich aus dem Sumpf stemmt. Das heißt: Mit Freunden sprechen, die einen anderen Blickwinkel haben; sich Unterstützung durch Beratung holen; schauen, wie andere in vergleichbaren Situationen handeln.

Mutig und achtsam voranschreiten
Die Begeisterung gibt uns Kraft, voranzugehen und tatkräftig die anstehenden Schritte zu tun. Damit wir in der Begeisterung nichts übersehen, ist Achtsamkeit in den nächsten Wochen sehr wichtig. Immer wieder innehalten, genau hinschauen, sowohl mit der Intuition als auch mit dem Verstand prüfen: Wo wird etwas gebraucht? Was wird gebraucht? Was kann ich tun? Was bewirkt dieser Schritt? Was verändert sich dadurch bei mir selbst und in der Situation? Was löse ich bei anderen aus? Wieso reagieren andere so, wie sie reagieren?

Begeisterung kann in unserem Umfeld Aggression oder Missgunst erzeugen. Auch dadurch können wir üben, souverän zu reagieren und uns nicht aus der Freude und Kraft herausbringen zu lassen.

Wichtig ist, in alle Richtungen zu schauen, auch in die Richtung, die man für geklärt und sicher hält, „aus der nichts kommen kann“. Ein Beispiel dafür: Eine Freundin von mir wurde in einer Einbahnstraße von einem rückwärts fahrenden Auto angefahren. In die Richtung hatte sie beim Überqueren der Straße nicht geschaut, weil von da ja nichts kommen konnte.

Meditation: Richte deine Aufmerksamkeit auf dein Herz und lasse von deinem Herzen eine Verbindung zu den Höheren Bewusstseinsebenen, zu deiner Seele, zur inneren Weisheit entstehen und bitte darum, dass diese Verbindung gestärkt wird. Bitte auch, dass dir alles bewusst wird, was JETZT wichtig für dich ist. Achte auf die Impulse, die du dann bekommst, vielleicht als Bild, als Gefühl oder im Gespräch mit Menschen.

Unterstützende LichtWesen Essenzen:

Mutig den nächsten/neuen Schritt wagen, sich erschöpft fühlen

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Sich müde, erschöpft, angespannt fühlen
  • Aber auch: Chancen fürs Handeln, für Neues und den nächsten Schritt
  • Jetzt besonders auf die Intuition achten
  • Durch Gespräche mit Anderen einen umfassenderen Blickwinkel bekommen
  • Wichtig: Zeit für Erholung und Natur einplanen

Seit dem Vollmond am 12. März fühlen sich viele Menschen müde, erschöpft, angespannt, am Anschlag. Manche reagieren deshalb stark emotional. Gerade ist es wichtig, sich Zeit für Erholung und für Bewegung in der Natur zu nehmen und den beginnenden Frühling zu genießen.

Gleichzeitig bieten sich aber auch Chancen fürs Handeln, um etwas Neues zu beginnen oder im Projekt einen neuen Schritt zu tun. Es geht um eine neue innere und äußere Struktur. Wichtig ist, jetzt besonders auf die Intuition zu achten und auch durch Gespräche mit anderen Klarheit zu bekommen und möglichst viele Aspekte wahrzunehmen. Mutig sollten wir uns dann sich auf Unbekanntes einlassen, den Sprung ins Neue wagen und mit Begeisterung die anstehenden Schritte tun.

In der Wahrheit bleiben, die Verbindung zur Weisheit stärken

Dr. Petra SchneiderWas ist

  • Immer wieder überprüfen, was die eigene Wahrheit ist und danach handeln
  • Integer sein
  • Sich mit der inneren Weisheit und dem höheren Bewusstsein verbinden
  • auf Balance zwischen Arbeit und Erholung achten
  • Klärung
  • Müdigkeit, den Körper beachten und versorgen

In der inneren Wahrheit bleiben, integer sein
Der September war für einige Menschen sehr herausfordernd. Unerwartete Ereignisse und Termine brachten die Planung durcheinander. Manchmal war so viel los, dass man erschöpft und am Rande der Kraft war. Dies wurde von den hohen Schwingungen, die im September wirkten, noch verstärkt.

Wichtig ist, immer wieder zu prüfen: Was ist jetzt wichtig? Was ist jetzt zu tun? Was stimmt jetzt für mich? Was tut mir gut? Wichtig ist auch, seine Handlungen und Aussagen immer wieder mit der eigenen inneren Wahrheit zu vergleichen und auch zu erkennen, wann jemand etwas erwartet, was nicht der eigenen Wahrheit entspricht – und dann bewusst eine Entscheidung zu treffen, manchmal auch für einen Kompromisse und dann zu dieser Entscheidung zu stehen. Es geht darum, für sich und seine Wahrheit einzustehen und Rückgrat zu haben.

Sich mit der inneren Weisheit verbinden
Im Oktober erhalten wir kraftvolle Unterstützung aus der inneren Weisheit, den höheren Bewusstseinsebenen und der Seele. Daher ist es wichtig, auf seine Intuition, sein Bauchgefühl und Eingebungen zu achten. Denn wieder einmal gibt es einen Schub nach vorn. Die Vision und was möglich ist, wird klarer. Türen zeigen und öffnen sich. Aber auch genaues Überprüfen der Eingebung ist wichtig, denn manchmal vernebeln Wunschdenken oder Ängste die klare Wahrnehmung. Hilfreich ist, die Verbindung zu den höheren Bewusstseinsebenen und zur inneren Weisheit zu stärken – zum Beispiel durch Meditation – so dass man dies auch in schwierigen Situationen leichter nutzen kann.

Balance zwischen Arbeit und Erholung
Gerade weil so viel möglich ist, weil sich Chancen bieten und herausfordernde Ereignisse häufen, ist es wichtig, auf eine gute Balance zwischen Arbeit und Erholung zu achten. „Nichts tun“ sollte bewusst eingeplant werden.

Klärung
Immer noch klären sich Situationen, Vergangenes, der Körper. Unstimmige Entscheidungen und Handlungen und faule Kompromisse zeigen sich.

Für den Körper sorgen
Die herausfordernde Zeit wirkt sich auch auf den Körper aus. Menschen fühlen sich müde und erschöpft, schlafen viel, sind anfälliger für Krankheiten und Beschwerden. Daher ist es gerade jetzt wichtig, auf die passende Ernährung und genügend Bewegung zu achten und den Körper auch mit der unterstützenden Kraft der Erde zu verbinden.

Meditation: Richte deine Aufmerksamkeit auf dein Herz und verbinde dich mit der nährenden Kraft der Erde. Nimm wahr, wie sie zu dir fließt, deinen Körper und dein Energiesystem erfüllt, dich stabilisiert und heilt. Dann verbinde dich über dein Herz mit der kosmischen Lebenskraft. Auch die kosmische Lebenskraft erfüllt Körper und Energiesystem und nährt, heilt und stabilisiert dich. Du kannst die Lebensenergie bitten, besonders an den Stellen mit Beschwerden zu wirken.

Unterstützende LichtWesen Essenzen: