Sich abgrenzen

Von Dr. Petra Schneider,
LichtWesen AG

Wie kann ich mich besser abgrenzen? Warum ist es wichtig, sich abzugrenzen? Warum fällt Abgrenzung manchem so schwer? Kann man lernen, sich abzugrenzen? Man kann. Und es gibt sogar energetische Unterstützung dafür.

„Ach, könntest du mal …. Sei doch so nett und mache …. Könntest du mir kurz helfen …. Ich habe niemanden, kannst du nicht …“. Eigentlich wollen wir „Nein“ antworten, tun es aber nicht. Wir lassen uns von anderen dazu bewegen, Dinge zu tun, die wir nicht wollen – weil wir uns nicht abgrenzen können.

Fehlende Abgrenzung zeigt sich auch so: Wenn wir Ratschläge erhalten, die wir nie wollten, von Menschen, die wir nicht darum gebeten haben – etwa von der Schwiegermutter, die sich über die „falsche“ Kindererziehung auslässt oder sich darüber beklagt, dass man seine klassische Rolle als Ehepartner nicht erfüllt und dem Partner zuviel aufbürdet. Menschen, die keine Grenzen setzen und nicht „Stopp“ sagen können, sind immer wieder Grenzüberschreitungen ausgesetzt, gegen die sie sich kaum wehren können. Abgrenzung ist wichtig – in der Beziehung, der Familie, bei der Arbeit und gegenüber Freunden.

Was ist Abgrenzung?

Abgrenzung bedeutet, den richtigen Abstand zum anderen herzustellen, einen Abstand, bei dem man sich wohlfühlt. Dieser Abstand ist nicht fix. Es kann sich innerhalb von Minuten verändern. Abgrenzung fordert, dem anderen zu sagen oder zu zeigen, wenn er zu nahe kommt und ihn nach dem Überschreiten einer Grenze wieder auf den passenden Abstand zu bringen. Abgrenzung setzt voraus, dass man weiß, was man will und das auch äußern kann. Diese Probleme haben vor allem Hochsensible. Und Frauen eher als Männer, weil Frauen in der Regel emotionaler und damit auch feinfühliger sind. Sie können sich dadurch schlechter abgrenzen. Warum eigentlich?

Warum ist Abgrenzen so schwierig?

Menschen waren biologisch gesehen abhängig davon, zu einem Stamm zu gehören. Die Zugehörigkeit zum Stamm schützte in früheren Zeiten davor, zu verhungern, zu erfrieren oder gefressen zu werden. Anpassung und Zurückhaltung waren überlebensnotwendig. Auch wenn wir heute entwicklungsgeschichtlich eine andere Stufe erreicht haben, sind Kinder nach wie vor abhängig von der Liebe ihrer Eltern – und um diese zu erhalten, gehorchen sie und wehren sich nicht. Wodurch Eltern die Grenzen des Kindes überschreiten:

  • Wenn sie dem Kind beispielsweise das Gefühl vermitteln, dass es nicht „in Ordnung“ ist.
  • Wenn die Bezugspersonen es zu oft oder zu laut schimpfen.
  • Wenn sie zu viel Macht ausüben, auch in „kleinen“ Dingen: „iss auf, was du auf dem Teller hast“, auch wenn das Kind satt ist.

Weil das Kind von der Liebe und Fürsorge der Eltern abhängig ist, gehorcht es, wehrt sich nicht, passt sich an, hält sich zurück.

Wer oft erlebt hat, dass die eigenen Grenzen nicht respektiert wurden, dem fällt es nicht nur schwer, sich abzugrenzen, er hat sogar Mühe, die eigenen Grenzen wahrzunehmen. Man verliert den Kontakt zu sich selbst und kann nicht fühlen, was man will, welche Bedürfnisse man hat und was man braucht.

Wie bekommt man ein dickes Fell?

LichtWesen hat energetische Hilfen für ein „dickes Fell“: Die Essenzen „Ich bin in meinem Reich“ oder Michael.

Die Michael-Energie ist ein energetischer Schutz und stärkt die Aura. Man bekommt eine energetische Rüstung und fühlt sich weniger verletzlich. Zusätzlich reinigt und transformiert sie Energien, die man von anderen aufgenommen hat. Das gilt auch für Energien und Erfahrungen aus vergangenen Zeiten. Die selbstbewusste Haltung und die kraftvolle Ausstrahlung, die ursprünglich in jedem Menschen vorhanden ist, zeigt sich wieder.

Ich bin in meinem Reich“ schafft einen Raum um den Körper, der wie bei Michael-Energie gereinigt wird, sich dann aber mit der eigenen Energie füllt, so dass man sich „an seinem Platz“ und „ganz bei sich“ fühlt.

Was bringt es mir, wenn ich Grenzen setzen kann?

Sich abgrenzen können heißt nicht, egoistisch zu werden und zu allem nein zu sagen. Sich abgrenzen können heißt, dann nein zu sagen, wenn man nein sagen will. Dadurch wird das Miteinander letztlich herzlicher und liebevoller. Wenn man ja sagt, weil man ja meint, entsteht mehr Nähe und Vertrauen. Wenn man in Beziehungen seine Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken kann – und das gilt für Partnerschaften genauso wie für Arbeitsbeziehungen – kann man auch den Anderen mit seinen Bedürfnissen annehmen. Man muss keine Mauern mehr um sich herum ziehen, man muss nicht mehr durch Gesichtsausdruck und Körperhaltung ausdrücken „bleib mir vom Leib“, man muss sich nicht mehr unsichtbar machen, damit einem die anderen nicht zu nahe kommen. Man kann mehr Nähe zulassen, weil man auch wieder Abstand erzeugen kann, wenn es zu eng wird. Und das, ohne den anderen zu verletzen. Die Rückmeldungen von Anwendern der beiden Essenzen betonen, dass sie genau das konnten: Mehr Nähe zulassen, weil sie die Fähigkeit hatten, Grenzen zu setzen und für ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen.

Weitere Tipps fürs Abgrenzen

  • Sich Bedenkzeit erbeten, wenn jemand etwas will.
  • Wenn eine sofortige Antwort gefordert wird, nein sagen. Ein Nein kann man später leichter ändern als ein Ja.
  • Ein „Teil-Ja“ geben, zum Beispiel: Ja, aber nicht jetzt; Ja, aber erst wenn du …; Ja, aber nur diesen Teil, das andere nicht;
  • Hilfreich ist auch, eine Weile immer zuerst nein zu sagen – oder zumindest zu denken, so dass es zur Gewohnheit wird – und üben, das Nein nicht zu begründen. Begründen ist eine Rechtfertigung die ausdrückt, dass man sich eigentlich nicht traut.
  • Wenn man den Impuls hat, nein sagen zu wollen, sollte man dies möglichst sofort tun, ohne lange nachzudenken. Je länger man zögert, desto schwieriger wird es.
  • Das Bedürfnis des Anderen wertschätzen, aber trotzdem nein sagen: „Ich kann verstehen, dass du das möchtest. Aber ich kann/ will das nicht machen.“ „Es tut mir leid, dass ich dir dabei nicht helfen kann.“
  • Wichtig ist: Sich nicht verurteilen, wenn man wieder einmal ja gesagt aber nein gemeint hat. Wie viele Jahre haben wir dieses Verhaltensmuster gelebt? Da ist es in Ordnung, dass es nicht sofort anders geht. Und es ist auch in Ordnung, dass man sich am Anfang schlecht dabei fühlt oder sogar Angst spürt. Wir sind „Gewohnheitstiere“ und die Nervenbahnen, die bisher Abgrenzung verhindert haben, sind wie Autobahnen. Die neuen Abgrenzungswege sind wie Trampelpfade, die erst durch häufiges Begehen breiter werden.
  • Wer die Ursachen für die Probleme mit dem Abgrenzen erforschen will, kann sich fragen, wovor er Angst hat und dann seine Gedanken und Gefühle beobachten. Bei der Tiefenerforschung und Transformation unterstützt auch die Essenz Elohim violett.
  • Eine energetische Abgrenzungstechnik ist, sich einen Zaun vorzustellen. Ein Zaun ist besser als eine Mauer, denn er ist durchlässig und man kann erkennen, was vor dem Zaun vor sich geht. Trotzdem ist ein Zaun eine zuverlässige Grenze. Und er kann leicht verschoben werden, näher herangeholt oder weiter weggeschoben. Dieses Bild sollte man mehrmals am Tag für mehrere Wochen trainieren, auch wenn niemand anwesend ist und man sich nicht abgrenzen muss. Zusätzlich kann man sich einen energetischen Wächter vorstellen, der den eigenen Raum verteidigt, zum Beispiel den Erzengel Michael mit dem Flammenschwert oder ein anderes Bild, dem man vertraut.

Gefühle und Energien von anderen aufnehmen

Nicht nur „Nein“ sagen ist ein Abgrenzungsthema. Auch das Mitleiden, vor allem bei Feinfühligen und Hochsensiblen, die mehr von den Stimmungen und Erwartungen der Umgebung wahrnehmen als üblich. Die wenigsten Feinfühligen wollen diese Gabe komplett abschalten, denn dann würden sie nichts mehr von ihrer Umgebung wahrnehmen und auch nicht mehr merken, wann sie selbst Grenzen überschreiten. Die Michael-Essenz kann helfen, zu erkennen, wie man mit dieser Gabe umgehen kann. Weitere Infos zum Thema finden Sie in Blogbeitrag Hochsensibel sein und Stimmungen wahrnehmen.

Emotionale Klarheit

Emotionale KlarheitDie Essenz des Monats September ist wieder eine selbst entwickelte Mischung verschiedener Essenzen. Sie trägt den Namen „Emotionale Klarheit“.

Bei dieser Mischung geht es darum, unsere Unterscheidungsfähigkeit zu unterstützen, was unsere eigenen Gefühle sind, und was wir von anderen auffangen. Besonders für feinfühlige Menschen ist es oft von Kindheit an eine Herausforderung, zwischen beidem zu entscheiden. Teilweise hat es sogar den Charakter einer Offenbarung, wenn man das erste Mal erkennt, dass nicht alles, was man fühlt – besonders die nicht so angenehmen Emotionen – aus einem selbst heraus kommen.

Zu lernen, wie man zwischen inneren und von außen kommenden Emotionen unterscheidet und vor allem, wie man diese Wahrnehmungen so regulieren kann, dass sie das eigene Leben nicht beeinträchtigen, ist eine der großen Aufgaben und Herausforderungen (und Chancen!) der jetzigen Zeit. Die Mischung „Emotionale Klarheit“ ist als Unterstützung für diesen Prozess gedacht. Siehe dazu auch das „Zu guter Letzt“ vom September 2016.

Die Mischung enthält:

  • Brown Kelp (Pacific Essences) – um das energetische Unterscheidungsvermögen und die Klarheit zu fördern. Verbindet zusätzlich Basis- und Scheitelchakra.
  • Fringed Violet (Australische Buschblüten) – um Löcher in der Aura zu schließen und für klare Grenzen zu sorgen. Hilft auch dabei, im Energiefeld gespeicherte Traumen aufzulösen
  • Hematite (Alaskan Essences) – Stärkt die energetischen Grenzen im Emotionalkörper und hilft uns dabei, einen Zustand mitfühlender Trennung aufrechtzuerhalten, wenn wir intensive Emotionen bei anderen erleben.
  • Down to Earth (Himalayan Flower Enhancers) – für tief gehende Erdung. Öffnet das Basischakra, verbindet uns mit der Erde und hilft uns dabei, stabil zu bleiben.

„Emotionale Klarheit“ ist als 10 ml Stockbottle, als 50 ml Raumspray oder als 30 ml Einnahmeflasche erhältlich, letztere zum Sonderpreis von 9,90 EUR.

http://www.essenzenladen.de/index.php/essenzen/der-essenzenladen/mischungen/emotionale-klarheit.html