Indian Root (Desert Alchemy)

Unsere Essenz des Monats März ist, passend zu unserer Reise in die Wüste Arizonas, eine Desert Alchemy Blütenessenz. Wir tun gut daran, wenn wir den Frühjahrsputz nicht nur im Außen machen, sondern auch in uns drinnen. Indian Root (Aristolochia watsonii) hilft uns dabei, Muster zu erkennen und lösen, die dafür sorgen, dass wir uns selbst im Weg stehen. Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch „Die harmonisierenden Eigenschaften der Desert Alchemy Blütenessenzen“ von Cynthia Athina Kemp Scherer:

Harmonisierende Wirkung

Die Einfachheit anerkennen und wertschätzen, sowie, dass etwas nicht notwendigerweise besser oder wertvoller ist, weil es schwer oder komplex ist. Auf Dinge mit Einfachheit und Leichtigkeit zugehen. Frei fließender kreativer Ausdruck. Spontaneität. Die Essenz arbeitet mit sehr tief sitzenden Ängsten, die Widerstände im intuitiven Prozess, dem Prozess der eigenen Entfaltung oder der kreativen Öffnung hervorrufen. Alten, tief sitzenden Aberglauben durchbrechen. Unterstützt die Entwicklung der rechten Gehirnhälfte, indem die Ängste beruhigt werden, und der Widerstand des rationalen Verstandes gegen einen Kontrollverlust besänftigt wird.

Ungleichgewichtsmuster

Wenn man glaubt, dass es anstrengend und schwierig sein muss, wenn man etwas Erstrebenswertes erreichen will. Wenn man dazu neigt, Dinge zu verkomplizieren und zu verschachteln. Wenn man nach komplexen Lösungen sucht, während die Antworten, die wir suchen, tatsächlich einfach und leicht zu finden sind. Bei Blockaden im kreativen Ausdruck aufgrund der Tatsache, dass man Dinge erzwingen will. Wenn man das Gefühl hat, dass alles auseinander bricht. Tief sitzende Ängste. Tief sitzender Aberglaube.

Diese Essenz ist angezeigt wenn:

  • ich abergläubisch bin.
  • ich dazu neige, Dinge komplex und schwierig zu machen, indem ich Probleme
    sehe, die gar nicht da sind.
  • mein kreativer Ausdruck blockiert ist.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche bei uns zum Sonderpreis von 9,90 EUR erhältlich, sowie als 10 ml Stockbottle.

https://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Fuchsia (Pacific Essences)

Fuchsia (Pacific Essences)Das Schlüsselwort für die Fuchsia Essenz von Pacific Essences lautet „Erneuerung“. Gemeint damit ist vor allem das Loslassen von dysfunktionalen Mustern, die uns vielleicht einmal gedient haben, aber inzwischen nicht länger unterstützend für uns sind. Typische Gründe dafür sind seelische Verletzungen aus der Vergangenheit. In dem Maße, wie wir uns um diesen alten Ballast kümmern, fallen die Gründe für spezifische Verhaltensweisen, Gedanken oder Emotionen weg. Oft ist es aber so, dass Muster selbst dann nicht auch von alleine verschwinden, sondern bewusst geändert werden wollen.

Fuchsia hilft uns, die Schichten von alten Mustern Stück für Stück zu erkennen, damit wir die Wahl bekommen, sie aktiv zu ändern. Je weiter wir auf diesem Weg gehen, desto näher kommen wir wieder dem, wer wir eigentlich sind.

Fuchsia ist gleichzeitig eine Konstitutionsessenz für das Wasserelement, das heißt, sie unterstützt sowohl den Blasen- als auch den Nierenmeridian. Die dem Wasserelement zugeordnete Emotion ist Angst – deshalb hilft uns Fuchsia dabei, den Mut aufzubringen, selbst die Veränderung zu sein, die wir in der Welt sehen wollen. Ein Sprichwort sagt: „Wenn jeder vor seiner eigenen Haustür kehrt, dann ist überall sauber“. Fuchsia ist die Essenz, die uns dabei unterstützt, unseren Teil dazu beizutragen.

Eine weitere Wirkung der Essenz ist es, dass sie langsamen, trägen Menschen hilft, sich leichter zu fühlen und in Bewegung zu kommen. Gleichzeitig unterstützt sie auch die schnellen, ständig Beschäftigten unter uns, sich zu beruhigen und den Stresslevel herunterzufahren, damit wir uns entspannen können. Fuchsia ist also auch eine Blüte des Ausgleichs.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche für 9,90 EUR bei uns erhältlich. Die Stockbottles finden Sie bei den Pacific Essences Blütenessenzen.

http://www.essenzenladen.de/essenz-des-monats.html

Zu guter Letzt … (März 2016)

Carsten SannIm Februar habe ich in meiner Kolumne darüber geschrieben, warum es schon in Ordnung ist, wenn Themen, die wir aktiv bearbeiten, immer wiederzukommen scheinen. Diesen Monat möchte ich mein Augenmerk auf ein verwandtes Thema richten: Nicht unterstützende Verhaltensmuster, deren Ursache vielleicht schon lange nicht mehr existiert.

Das Körper-Geist-System des Menschen ist perfekt darauf vorbereitet, in (fast) jeder Situation zu überleben – sowohl physisch als auch seelisch. Wenn wir verletzt werden, gibt es auf mentaler und emotionaler Ebene eine ganze Reihe von Überlebensmechanismen, die uns ermöglichen, dass wir nicht an dem, was uns geschehen ist, zugrunde gehen. Gleichzeitig lernen wir aus unseren Erfahrungen und entwickeln neue Arten und Weisen uns zu verhalten und zu reagieren, damit wir derartige schmerzhafte Situationen in der Zukunft vermeiden können. Solche Muster sind Teil unserer Überlebensstrategie und sehr hilfreich, solange unsere Lebenssituation weitere gleichartige Verletzungen möglich oder sogar wahrscheinlich macht.

Was aber passiert, wenn die grundlegende Situation sich ändert? Ein Beispiel: Wenn wir in einer Familie aufgewachsen sind, in der es nicht erwünscht oder erlaubt war Emotionen auszudrücken, etwa zu weinen, dann haben wir irgendwann gelernt, dass wir unsere Gefühle für uns selbst behalten müssen, um nicht bestraft zu werden. Wenn wir dann erwachsen sind und einen Partner gefunden haben, kann es sein, dass wir immer noch dasselbe Muster leben – unsere Emotionen in uns einschließen – obwohl die Gefahr, das wir verletzt werden wenn wir sie ausdrücken würden, wahrscheinlich nicht mehr gegeben ist. Das Verhalten, das uns damals das Überleben ermöglicht hat, behindert uns nun und erschwert eine offene und glückliche Beziehung.

Und was nun? Die Lösung besteht natürlich darin, solche Muster zu erkennen und das zu tun, was notwendig ist, um sie zu ändern. Wenn wir mit unseren alten Verletzungen, dem Ballast, den wir mit uns herumtragen, arbeiten, dann tun wir genau das. Und auch wenn wir dabei gut vorankommen und den Schmerz, der so lange in uns war, Stück für Stück nach draußen lassen, kann es sein, dass die alten Muster in unseren Gedanken, unseren Gefühlen und unserem Verhalten weiterhin aktiv bleiben. Oft braucht es die bewusste Erkenntnis eines solchen Musters, um es aktiv zu ändern. Das Gute dabei ist, dass man das mit relativ wenig Kraft tun kann, sobald der ursprüngliche Grund dafür einmal weggefallen ist.

Die gegenwärtige energetische Großwetterlage unterstützt, ja erfordert sogar, dass wir uns aktiv um unsere Themen kümmern, und dazu gehört neben der Arbeit mit unseren Emotionen auch die Arbeit mit dem Verstand. Es geht darum, zu erkennen und bewusst zu wählen, was wir wollen und was wir nicht länger wollen. Es geht darum, den Mut, die Kraft und die Disziplin aufzubringen, Dinge im Außen und im Innen zu verändern, die uns nicht länger dienlich sind. Und ganz besonders geht es darum, endlich die Dinge anzuschauen, die wir uns in der Vergangenheit immer für die Zeit aufgehoben haben, wenn wir einmal mehr Zeit/Kraft/Motivation haben. Ann Callaghan von den Indigo Essences hat es in einem Beitrag vor kurzem so ausgedrückt:

„Die meisten von uns haben langsam aber sicher die eigene Liste von Wunden und Verletzungen abgearbeitet, aber es gab dabei immer einige, die zurückgeblieben sind. Nun sieht es so aus, als ob wir am Boden des Wäschekorbs angekommen wären. Sie wissen schon, bei all den Stücken, bei denen wir uns immer wieder gesagt haben, dass wir uns darum kümmern, wenn wir einmal mehr Zeit haben. Nur ist die Frist dafür inzwischen leider abgelaufen – wir müssen unser Haus in Ordnung bringen, bevor wir weitergehen können. Deshalb muss aller alter Krempel raus, und zwar jetzt.“

Alte, nicht unterstützende Muster können, wenn man sie bewusst wahrnimmt und verändert, ein mächtiger Katalysator sein, der uns auf einen Schlag einen großen Schritt weiterbringt, denn oft sind sie es, die wirklichen Fortschritt auf dem eigenen Weg der Entfaltung verhindern. Nehmen Sie sich doch einfach mal die Zeit und machen Sie ein Spiel daraus, Ihre eigenen Reaktionen auf äußere Einflüsse zu hinterfragen. Klären Sie für sich, warum Sie gerade so reagiert haben und ob die Reaktion vielleicht aufgrund eines Musters war, dessen ursprünglicher Grund schon lange nicht mehr existiert. Dies gilt besonders für Situationen, in denen unsere eigenen Reaktionen dazu geführt haben, dass wir uns hinterher schlecht gefühlt haben. Die vielleicht am besten passende Blütenessenz, um diesen Prozess zu unterstützen, ist Fuchsia von den Pazifikessenzen. Genau aus diesem Grund habe ich sie auch als Essenz des Monats März ausgesucht.

Für den Weg der eigenen Heilung sind die Emotionen zwar der Schlüssel – der Verstand ist jedoch für die möglichst vollständige Bearbeitung von emotionalem Ballast genauso wichtig. Manchmal brauchen wir ihn, um zu verstehen, was es war, das uns verletzt hat, manchmal müssen wir ihn benutzen, um alte Muster zu erkennen und zu verändern. Immer brauchen wir ihn jedoch, wenn es darum geht, eine bewusste Wahl zu treffen. In einer Zeit, in der (zu Recht) die Bedeutung des Herzens groß geschrieben wird, sollten wir den Verstand dennoch nicht vernachlässigen. Es braucht beide, damit wir unser volles Potenzial entfalten können.

Ich wünsche Ihnen angenehme und sonnige frühe Frühlingstage!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen