Living Essences Acu-Kit – schnelle Hilfe, wenn es darauf ankommt

Das Acu-Kit Notfallset von den Living Essences of Australia ist eine Zusammenstellung von 16 Einzelessenzen, für akute Situationen. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich betont, dass die Essenzen in so einem Fall kein Ersatz für kompetente Hilfe durch einen Arzt oder Heilpraktiker sind, und diese nur ergänzen können.

Das Set enthält Essenzen, die sich in akuten Situationen sehr gut bewährt haben. Es besteht aus 16 Blüten, die einfache, schnelle und effektive energetische Unterstützung bei Stress, Schmerz und anderen energetischen Ungleichgewichten geben können:

  • Schmerz: Dampiera, Menzies Banksia, Purple Flag Flower, Macrozamia
  • Stress: Hybrid Pink Fairy Orchid/Cowslip Orchid, Pink Fairy Orchid, Yellow Flag, Purple FlagFlower
  • Energie: Cowkicks, Pink Fountain Triggerplant, Purple Enamel Orchid, Reed Triggerplant
  • Sorgen: Brown Boronia
  • Zentrierung: Leafless Orchid, West Australian Smokebush
  • Negative Emotionen: Black Kangaroo Paw
  • Energetisch bedingte Übelkeit: Rose Coneflower

Weitere Informationen zur Anwendung, auch an den Ohr-Akupunkten finden Sie in diesem englischsprachigen Flyer des Herstellers. Detaillierte Informationen zur Anwendung der Living Essences of Australia auf den Akupunktur- und Akupressurpunkten an Ohr und Körper finden Sie im Buch „Australische Blütenessenzen für das 21. Jahrhundert„.

Zu guter Letzt … Juni 2017

Das „Zu guter Letzt“ im Juni besteht aus der Erzählung einer Begebenheit, die sich vor wenigen Tagen zugetragen hat, sowie dem Versuch einer Interpretation und einer Schlussfolgerung. Alles. was ich hier schreibe, ist rein persönliche Wahrnehmung, die sich nicht zwangsläufig auf andere übertragen lässt. Oder aber manchmal doch?

Was objektiv passiert ist

Wir haben drei Katzen. Momentan ist der Rest der Familie außer Haus, so dass die Katzen auf Wohl und Wehe mir ausgeliefert sind. Oder ich ihnen, je nachdem, wie man es sehen mag. Wer Katzen hat, weiß wovon ich rede. Wir haben einen großen Kater in den besten Jahren, sowie zwei noch junge Kätzinnen. Der Große ist unser Zen-Kater – ein Muster an Zentriertheit und Ausgeglichenheit. Er ist so etwas wie der Wächter über die Energie unseres Hauses. Die Kleinen sind jung, wild und ungestüm, in vielen Dingen noch unerfahren und haben auch so ihre Ecken und Kanten. Die Jugend halt.

Es war ein heißer Tag gewesen und, um die Kühle der Nacht zu nutzen, habe ich bei offenem Fenster geschlafen. Normalerweise bekomme ich nicht so viel mit, wenn ich schlafe, in dieser Nacht habe ich jedoch kurz Katzen-Kampfgeschrei gehört. Die Kleinen waren im Haus, der Große unterwegs, deshalb habe ich zumindest mal weiter gelauscht. Sekunden später sehe ich, wie eine der Kleinen über den Sims des offenen Fensters spaziert und – warum auch immer – theatralisch abschmiert. Das Schlafzimmer liegt im ersten Stock. Zwar können Katzen Stürze aus dieser Höhe in der Regel ohne Verletzungen überstehen, sicherheitshalber habe ich mich aber auf die Suche nach ihr gemacht. Ein erster Blick aus dem Fenster hat mir gezeigt, dass sie zumindest nicht mehr an der vermuteten Aufschlagstelle lag. Sobald ich draußen war, kam mir dann der Große entgegen und ich sah noch, wie die Kleine in Richtung Büsche rannte. Alle Versuche, sie ins Haus zu locken scheiterten, so dass ich irgendwann mit mulmigem Gefühl wieder schlafen gehen musste.

Am nächsten Tag saß sie nicht (wie gehofft) vor der Tür, sondern blieb verschwunden. Zwar war ich mir relativ sicher, dass sie sich nicht schwer verletzt hatte, die Ungewissheit jedoch blieb. Am Abend desselben Tages ist sie dann wieder aufgetaucht und so als ob nichts gewesen wäre, leise pfeifend ins Haus gegangen. Ein gründliches Durchkneten meinerseits hat sich willig über sich ergehen lassen, so dass ich davon ausgehen musste, dass sie sich, wie vermutet, nicht wehgetan hatte. So weit zu den Ereignissen in der physischen Welt.

Was in mir passiert ist und Interpretation

Wer Haustiere hat weiß, dass man sich sorgt, wenn eines verschwunden ist. Bei Freigänger-Katzen kommt es auch schon mal vor, dass sie einen oder zwei Tage verschwunden sind, bis sie wieder auftauchen. Normalerweise bin ich da relativ entspannt, diesmal jedoch waren die Stunden, in denen die Kleine verschwunden war die reinste Hölle. Voller Zweifel, ob sie vielleicht irgendwo verletzt liegt, war ich fast nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn zu arbeiten. Ich hatte nach menschlichem Ermessen alles getan, was getan werden konnte: Suchen, Rufen, Locken. Also blieb mir nur, irgendwie mit der Situation klarzukommen und zu warten.

Irgendwann im Laufe des Tages erschien mir der Berg an Emotionen dann doch zu groß dafür, dass mit der Katze wahrscheinlich ohnehin alles in Ordnung war und ich – Sorge hin oder her – eigentlich nur abwarten musste, bis sie wieder auftauchte. Vielleicht waren alte seelische Wunden im Spiel, die durch die Situation getriggert worden sind? Ein Lobgesang auf den Muskeltest als Werkzeug, denn dieser hat mir geholfen, mit dem Verstand ansatzweise zu erfassen, was auf emotionaler Ebene alles mit mir los war. Es zeigten sich tatsächlich alte Wunden aus meiner Vergangenheit, die ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln bearbeitete, soweit das möglich war. Mit diesem Wissen und der getanen Arbeit war es zwar immer noch die Hölle, jedoch konnte ich mit dem Verstand nun besser damit umgehen. Meine Intuition sagte mir zusätzlich, dass die Kleine wieder auftauchen würde, also musste ich „nur noch“ durchhalten.

Als sie dann schließlich wieder da war, fiel mir ein Gebirge von der Größe der Alpen vom Herzen. Gleichzeitig hatte ich das spontane Bedürfnis, diesen Erdrutsch an Emotionen zu nutzen, um die alten Schmerzen, die ich vorher hatte benennen können, quasi huckepack mit abfließen zu lassen. Solche Dinge wird man am besten los, indem man sie in die Erde fließen lässt. Für mich sah das dann so aus, dass ich bäuchlings auf dem Rasen lag und visualisierte, wie der Schmerz in Form eines Lavastroms zurück zum Erdkern fließt und dort recycelt wird. Die Nachbarn werden sich ihren Teil gedacht haben. Unser Zen-Kater tauchte natürlich nur Momente, nachdem ich mich hingelegt hatte, auf, legte sich neben mich und drückte sich fest an meine Beine. Was für eine Unterstützung! Als der Erdrutsch dann vorbei war, hatte ich das erste Mal an diesem Tag das Gefühl, präsent und geerdet zu sein.

Die Schlussfolgerung

Mit wem man gerade auch spricht, alle betonen, dass das energetische Wetter zurzeit besonders heftig ist. Lee Harris, dessen „Energy Updates“ ich gerne ansehe, spricht im Juni davon, dass wir gerade durch eine Phase hoch wogender emotionaler Energie gehen (ach wirklich?!) Als ich vor wenigen Tagen mit Daniel Mapel, dem Hersteller der Wild Earth Tieressenzen nach Mailand zur Konferenz geflogen bin, sagte er zu mir in einem Anfall grenzenloser Weisheit:

„If you haven’t started to take care of your stuff by now, the shit is hitting the fan. And if you have started, the shit is still hitting the fan, but you can deal with it.“

Übersetzt heißt das soviel wie: „Wenn wir bis jetzt noch nicht angefangen haben, uns um unser [emotionales] Gerümpel zu kümmern, dann ist die Kacke gerade am dampfen. Und auch wenn wir damit angefangen haben, ist die Kacke immer noch am dampfen, wir wissen nur, wie wir damit umgehen können.“

Die beschriebene Episode hat mich gelehrt, dass es nie größere Gelegenheiten gab, Stück für Stück unseren seelischen Ballast zu bearbeiten. Diese Gelegenheiten kommen mit alltäglichen Situationen, und wenn man sie erkennt und nutzt, kann man große Schritte vorwärts machen. Und nicht zuletzt sind wir dabei nicht alleine – Familie, Freunde und (ganz wichtig) die Haustiere sind unsere Helfer, die uns dabei unterstützen, damit wir uns um „unseren Krempel“ kümmern können. Und tatsächlich ist das auch alles, was es braucht. Denn wenn wir beginnen, die alten, vom Schmerz geprägten Muster Stück für Stück aufzulösen, können wir immer besser auf Situationen bewusst statt automatisch reagieren (engl. „respond“ im Gegensatz zu „react“) und damit immer besser bewusst am Steuerrad unseres Lebens stehen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (März 2017)

„Widerstand ist zwecklos!“ Dieser, unter anderem von den Borg in „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ inflationär gebrauchte Satz trifft ziemlich genau auf das zu, was gerade angesagt ist. Dabei geht es jedoch nicht um Aufgabe, sondern vielmehr um Hingabe. Es geht nicht um Kapitulation, sondern darum, dass wir flexibel sind wie das Wasser, das um alle Hindernisse herum fließt.

Ein Beispiel? Als ich letztens mein Judo-Kindertraining gehalten habe und dabei war, die soeben verwendete Weichbodenmatte alleine (die sind schwer!) aufzuräumen, haben sich die Kinder von der Seite dagegen geworfen und mich fast zu Fall gebracht. Ich hatte zwei Optionen: a) mich ärgern und Widerstand leisten, indem ich schimpfe und zumindest versuche, die Kinder zur Ordnung zu rufen. Oder b) ich passe mich der Situation an und mache das Beste daraus. An diesem Tag war ich ziemlich zentriert und geerdet, deshalb fiel es mir leicht, nach dem ersten leichten Anflug von Ärger die zweite Option zu wählen: Ich habe die Matte auf den Boden gleiten lassen, habe den Kindern ein paar Sekunden gegeben, um ihren „Sieg“ zu genießen, und dann haben wir alle gemeinsam die Matte (auf einmal gar nicht mehr so schwer!) aufgeräumt. Eine klassische Win-Win-Situation.

„Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden“ (John Lennon)

Selbst wenn man keinen Masterplan für das hat, was man gerade tut, ist es die Regel, dass Dinge anders kommen, als man sie erwartet hat. Und jedes Mal hat man die Wahl: leiste ich Widerstand oder nutze ich die neue Situation, um mein Ziel trotzdem zu erreichen, vielleicht sogar leichter und schneller als ich bisher gedacht habe.

Aber mal ganz ehrlich … das ist harte Arbeit! Und an manchen Tagen geht es viel leichter als an anderen. Es gibt vielleicht sogar Tage, an denen wir schon Haus aus so aus dem Gleichgewicht sind, dass wir zusätzliche Planänderungen und Herausforderungen nur schwer verkraften können. Wir sind Menschen. Wenn wir perfekt wären, dann wären wir nicht mehr hier, sondern würden schon von irgendjemandem als aufgestiegener Meister verehrt werden. Unsere Aufgabe ist es, die Kunst der emotionalen und mentalen Flexibilität zu üben und immer besser darin zu werden.

Eine, die sich genau dieses Ziel – sie nennt es „Emotionale Fitness“ – als Thema gewählt hat, ist Sandra Epstein, die Herstellerin der Ararêtama Regenwaldessenzen aus Brasilien. Sowohl ihre Essenzen als auch die Trainingsprogramme, die sie dazu entwickelt hat, drehen sich darum, unsere eigene Flexibilität zu verbessern, damit wir mit dem Fluss gehen und unser Ziel von den Wellen getragen erreichen können, anstatt ein Fels zu sein, der sich gegen die Veränderung sträubt und dabei Stück für Stück zu Sand zermahlen wird. Das Ararêtama Mandala ist ein geniales Programm dafür und gleichzeitig eine reichhaltige Sammlung von Ressourcen, die man auch einzeln nutzen kann.

Generell ist jede Art von Arbeit, die wir zur Selbstentfaltung, -erkenntnis und -verwirklichung tun, ein Schritt in genau diese Richtung. Je mehr wir unsere eingefahrenen mentalen und emotionalen Muster erkennen, die Ursachen dafür erforschen und die wahrscheinlich dafür verantwortlichen alten Verletzungen heilen, desto flexibler werden wir. Und je flexibler wir werden, desto leichter fällt es uns, auf dem Fluss des Lebens zu surfen. Ein toller Katalysator für diesen Prozess sind die Werkzeuge, die Daniel Mapel, Therapeut und Hersteller der Wild Earth Tieressenzen anzubieten hat, und zwar nicht nur die Essenzen, sondern vor allem auch die Dinge, die er in seinen Workshops unterrichtet und anleitet. Die nächste Gelegenheit, ihn persönlich zu erleben, ist im Oktober in Aschaffenburg.

Wenn Sie diesen Text lesen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie bereits erkannt haben, dass eines der wichtigsten Ziele im Leben ist, so oft und so lange glücklich zu sein, wie möglich. Gleichzeitig haben sie sicher auch schon bemerkt, dass der Zustand des Glückes, den wir uns alle so ersehnen, auf Dauer nicht durch materielle Dinge erzeugt werden kann. Der Schlüssel für das Tor zum Glücklichsein liegt einzig und alleine in uns selbst. Wenn wir dies verstanden haben, dann folgen daraus jedoch eine Reihe von Konsequenzen, die anfangs nicht alle bequem, aber auf lange Sicht unumgänglich sind:

  1. Es ergibt keinen, aber auch gar keinen Sinn, die Verantwortung für das eigene Glück anderen zuzuschieben. Wenn wir glücklich sind, dann deshalb, weil wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben, die richtigen Gedanken denken und die richtigen Dinge tun. Wenn wir unglücklich sind, dann nur deshalb, weil das nicht der Fall ist.
  2. Zwischen uns und unserem Glück ist in der Regel eine mehr oder minder dicke Isolierschicht, die aus folgenden Komponenten besteht: Schmerz aufgrund alter Verletzungen, Verhaltensmustern aufgrund alter Verletzungen, Gedankenmuster aufgrund alter Verletzungen, emotionale Muster aufgrund alter Verletzungen (fällt Ihnen etwas auf?)
  3. Der einzige Weg aus dem Schmerz und den alten Mustern ist, hindurch zu gehen. Alle Wege, die eine leichte und schnelle Lösung versprechen, ohne jemals wirklich hinzufühlen und hinzuschauen, kratzen letztlich nur an der Oberfläche und kommen schnell an ihre Grenzen.

Emotionale Flexibilität entsteht, wenn wir die Wahl haben, wie wir auf Trigger von außen reagieren. Wir alle kennen, die sprichwörtlichen kleinen roten Knöpfchen, die wie überall haben, und auf die andere Menschen nur drücken müssen, damit wir zuverlässig explodieren. Mit jedem Stück Ballast, das wir aus unserem Rucksack werfen, deaktivieren wir einen dieser Knöpfe und was dann passiert ist, dass wir auf einmal die Wahl haben, wie wir reagieren, wenn mal wieder jemand das alte Knöpfchen drückt. Klingt das nicht gut?

Die Wahrheit ist, dass es harte Arbeit ist, diesen Weg zu gehen. Es ist aber auch wahr, der Weg selbst das Ziel ist, das heißt, mit jedem Schritt, den wir gehen, wird der Rest des Weges leichter. Es gibt keine Etappen oder Zwischenziele, es gibt immer nur einen Schritt nach dem anderen. Und noch einmal: Mit jedem Schritt wird alles, was danach kommt, ein wenig leichter. Für mich ist das ein ziemlich tröstliches Prinzip.

Wie der Weg funktioniert, das ist eine der großen Aufgaben, die jeder Mensch für sich alleine lösen muss. Was für den einen perfekt ist, funktioniert beim einem anderen vielleicht gar nicht. Wir können in dieser Hinsicht nur ausprobieren und das suchen, was uns selbst weiterbringt. Gleichzeitig ist es so, dass uns niemand diese Arbeit abnehmen kann. Es gibt keine Abkürzung, keine Wundermittel, keine Zauberei – nur Mut und hochgekrempelte Ärmel. Aber es gibt Werkzeuge, die uns dabei helfen können. Eines davon sind natürlich Essenzen ;-)

Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne wunderschöne Märztage, in denen der Frühling seinen Einzug bei uns hält.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen