Kraftvolle Energie für Miteinander, Erkenntnisse und Klärung

von Dr. Petra Schneider (LichtWesen AG)

Was ist

  • Erhöhte Feinfühligkeit
  • Das Energieniveau schwankt
  • Erkenntnisse und tieferes Verstehen
  • Auf die inneren Impulse und Gedanken achten
  • Miteinander ist gewinnbringend
  • Machtkämpfe und Konflikte
  • Sich für Möglichkeiten öffnen
  • Besonnen handeln
  • Blockaden klären

Erhöhte Sensitivität

Die Energieschwingung verstärkt zurzeit die Feinfühligkeit. Dadurch können wir einerseits schneller wahrnehmen, was gerade „in der Luft liegt“ oder was hinter dem Verhalten anderer Menschen steht. Andererseits gehen Menschen dadurch schneller in Resonanz und nehmen Gedanken und Gefühle von anderen auf, und erkennen nicht, dass es nicht ihre eigenen sind.

Wie ich damit umgehe

Zurzeit erforsche ich die Technik: Ist das Gefühl meines oder habe ich es von außen aufgenommen? Gerade Menschen, die feinfühlig sind und schnell in Resonanz gehen, nehmen Gefühle und Gedanken von anderen auf, oft ohne dass sie es merken. Das passiert nicht nur, wenn man zusammen ist. Auch von Bekannten, die weit entfernt sind, kann man Gefühle aufnehmen. Dann wechselt die eigene Stimmung, ohne dass es einen Anlass dafür gibt. Obwohl man gelassen war und sich wohlgefühlt hat, wird man plötzlich unruhig, hat ein ungutes Gefühl oder Angst. Man fühlt sich plötzlich schuldig, ohne dass es einen Grund dafür gibt. Oder man ist großzügig zu anderen und hat trotzdem das Gefühl, es ist nicht genug. Manche Menschen spüren auch, was „in der Luft“ also im kollektiven Feld hängt, so als wären es ihre eigenen Gefühle. Sie sind plötzlich voller Angst, Panik oder Traurigkeit, obwohl es im eigenen Leben keinen Grund dafür gibt.

Ursache dafür ist, dass feinfühlige Menschen schnell in Resonanz gehen. Die Gefühle werden nicht von anderen Menschen geschickt, sondern man spürt die Gedanken und Gefühle des anderen im eigenen Körper. Es ist wie bei zwei Gongschalen, die nebeneinander hängen. Schlägt man den einen Gong, beginnt der andere auch zu vibrieren.

Ich habe mir diese Gefühlsschwankungen genauer angeschaut und festgestellt, dass ich viel mehr Gefühle von anderen aufnehme und sie dann als meine eigenen betrachte, als mir bewusst war. Meine neue Technik: Sobald sich meine Stimmung verändert, umhülle ich das unangenehme Gefühl gedanklich mit Heilenergie und schicke es dahin zurück, wo es herkommt. Man muss dazu nicht wissen, von wem das Gefühl oder der Gedanke kommt. Durch die Heilenergie kann es am Ursprung heilen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie schnell sich unangenehme Gefühle dadurch auflösen können. Löst sich das Gefühl nicht, dann ist es meines und ich schaue, was bei mir dahinter liegt und/oder bitte den violetten, den grünen und den türkisenen Strahl der Elohim um Transformation, Heilung und Bewusstwerdung von dem, was wichtig ist.

Empfehlung: In den nächsten 2 Wochen bewusst auf seine Gefühle und Gefühlsveränderungen achten und die Technik anwenden. Da ich extrem fühlig bin – sonst könnte ich zum Beispiel die Energie der Zeit nicht schreiben – werde ich zum Thema Feinfühligkeit und Resonanz einen Blogbeitrag schreiben und auch erklären, wie ich damit umgehe und sie nutze.

Energieniveau schwankt

Mal ist man voller Tatendrang, hellwach, konzentriert und bewältigt mehr, als man erwartet hätte. Mal fühlt man sich müde, erschöpft und kann sich zu nichts aufraffen und schläft viel. Das sind nicht nur Auswirkungen des Wetters, sondern auch des schwankenden Energieniveaus. Hilfreich ist, auf die Bedürfnisse des Körpers zu achten und sich Zeit für Erholung und Nichtstun zu nehmen (unterstützend LichtWesen Meine Kraft). Wenn man beim Nichtstun seine Gedanken und Impulse beobachtet, können überraschende Erkenntnisse und Einsichten ins Bewusstsein kommen.

Erkenntnisse und Klärung

Zurzeit sind die Intuition und die Botschaften aus der inneren Weisheit stärker als sonst und es fällt leichter, Hinweise zu bekommen und sich auch über die eigenen Wünsche, Hoffnungen, Abneigungen und Ängste klar zu werden. Das hängt auch mit der oben beschriebenen erhöhten Feinfühligkeit zusammen. Wenn man in Zeiten von „Nichtstun“, beim in der Sonne sitzen, spazieren gehen, in der Natur sein, schwimmen, seine Gedanken und inneren Impulse beobachtet – zum Beispiel, indem man sich vorstellt, man schaut den inneren Bildern und Gedanken zu, so wie man einen Film anschaut – erhält man Erkenntnisse, sowohl um Projekte voranzubringen als auch zu Situationen, in denen es schwierig ist oder stockt (unterstützend LichtWesen Meine Erkenntnis). Es fällt leichter zu erkennen, was passt, was hinter einer Situation oder einem Verhalten steckt, was zu tun ist, wann der Zeitpunkt fürs Handeln ist und wann man abwarten sollte. Auch durch Gespräche mit anderen erhält man zurzeit inspirierende Anregungen. Die inneren Blockaden und Verstrickungen kann man mit dem violetten Strahl der Elohim klären. Mit der CD „sich selbst entdecken“ kann man auf heitere und dennoch effektive Weise die verborgenen Talente, Wünsche und inneren Kräfte erkennen.

Miteinander

Ein Miteinander mit unterstützenden und wohlwollenden Menschen ist gerade sehr effektiv und voranbringend. Es dient der Klärung von Situationen und Gefühlen, um innere Blockaden zu verstehen und zu lösen und um Projekte erfolgreich weiter zu bringen. Deshalb ist es gerade gewinnbringend, sich mit anderen auszutauschen. Aber auch die andere Seite des Miteinanders ist gerade deutlich: Machtkämpfe, Vorwürfe, Konflikte spitzen sich zu. Wenn wir das im Auge behalten, können wir im Miteinander leichter gelassen und zentriert bleiben und vermeiden, andere zu provozieren, auch wenn es noch so einladend ist (unterstützend Mein Miteinander).

Möglichkeiten

Die Energie unterstützt auch, dass sich neue Möglichkeiten zeigen und auf den Weg gebracht werden können. Neues kann entstehen. Auch bisher ungenutzte Fähigkeiten können sichtbar werden. Wenn man auf die inneren Impulse achtet und nicht übereilt, sondern besonnen handelt, kann sich vieles von selbst ergeben oder lösen.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Die LichtWesen CD „sich selbst entdecken“ aktiviert auf heitere und dennoch effektive Weise Talente, innere Kräfte und macht verborgene Wünsche bewusst. Sie ist keine übliche Meditations CD sondern wirkt über das Zusammenspiel von Metaphern, Worten und Musik.

Als zusätzliche Unterstützung der Klärung eignet sich Nr. 61 Elohim violett.

One-Sided Wintergreen (Alaskan Essences)

One-sided Wintergreen (Alaskan Essences): Essenz des Monats November 2018

Die Essenz des Monats November ist speziell für diejenigen gedacht, die oft überwältigt sind von den energetischen Eindrücken, die sie mit ihren feinen Antennen von anderen auffangen. In Verbindung mit dem Thema des „Zu guter Letzt …“ kann die Essenz uns dabei helfen zu lernen, dass wir klare Grenzen zwischen unserer Energie und der Energie der anderen aufrechterhalten.

One-Sided Wintergreen (Pyrola secunda) von den Alaska Essenzen ist eine niedrig wachsende, immergrüne Pflanze mit gelblich grünen Blättern. Eine der herausstechendsten Eigenschaften dieser leicht zu erkennenden Pflanze sind die kleinen, glockenförmigen Blüten, die alle an einer Seite des leicht gebogenen Stengels wachsen.

One-Sided Wintergreen ist eine weit verbreitete Pflanze in feuchten Waldgebieten und im Dickicht im südlichen, östlichen und inneren Alaska. Sie blüht von Ende Juni bis Anfang August.

Themen: Diffuse energetische Grenzen; wenn man von der Energie anderer Menschen stark beeinflusst wird; wenn man ständig Menschen und Situationen anzieht, die nicht in Einklang mit dem eigenen wahren Selbst stehen; wenn man sich nicht darüber im Klaren ist, wie die eigenen Handlungen und die eigene Energie andere beeinflussen.

Qualitäten: One-Sided Wintergreen hilft uns dabei, klare energetische Grenzen zu setzen und aufrechtzuerhalten, die in Übereinstimmung mit unserer höchsten Wahrheit und unserem Daseinszweck sind.

Die Blüten des One-Sided Wintergreen symbolisieren, wie wir in enger physischer Nähe zu anderen Menschen sein und gleichzeitig die Integrität unseres eigenen Energiefelds aufrechterhalten können. Die Essenz wirkt, indem sie unser Gewahrsein für die Resonanz, oder den natürlich auftretenden, harmonischen Austausch von Energie zwischen zwei Objekten erweitert. Durch das Erkennen dieses Prinzips können wir sensibler dafür werden, wie unsere Handlungen und Energien andere beeinflussen, und wie wir im Gegenzug von den Energien und Handlungen anderer beeinflusst werden.

Die Pflanze verkörpert den Archetyp des Inkarniertseins in perfekter Harmonie mit Gott. Ihre Essenz kann uns dabei helfen zu lernen, wie wir unseren Selbstausdruck so definieren können, dass wir nur Menschen und Situationen anziehen, die für die Arbeit, die wir zu tun gekommen sind, unterstützend sind.

Die Essenz hat die Lektion für uns parat, dass es nicht notwendig ist, sich mit den Energien um uns herum zu identifizieren, um unsere eigenen Grenzen definieren zu können. Stattdessen fordert sie uns auf, uns auf die Qualität der Energie zu konzentrieren, die wir in die Welt bringen. Diese Ausstrahlung bestimmt die Qualität der Energie, und damit die Art von Menschen, die wir anziehen. Wenn wir klar darin sind, unser wahres Selbst zu zeigen, werden wir Menschen und Situationen anziehen, die diese unsere Wahrheit unterstützen. Das macht es uns leichter, in der physischen Welt in Einklang mit unserem göttlichen Daseinszweck zu funktionieren.

Die Essenz des Monats ist wie immer als 30 ml Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR bei uns erhältlich.

Zu guter Letzt … (November 2018)

Wenn wir geboren werden, dreht sich die Welt tatsächlich um uns. Wenn wir größer werden, müssen wir unter Schmerzen lernen, dass sich die Welt nicht mehr alleine um uns dreht. Wenn wir schließlich erwachsen sind und reifer werden, tut es gut zu erkennen, dass sich die Welt kein bisschen um uns dreht.

Ein Thema, das mich in den letzten Wochen und Monaten beschäftigt, ist zu lernen, dass vieles von dem was im Alltag passiert nicht unbedingt persönlich gemeint oder gar meine Verantwortung ist. Wenn man mit einer ausgeprägten Sensitivität ausgestattet ist, neigt man manchmal dazu, alles was passiert auf sich selbst zu beziehen á la „Dieser Mensch ist gerade schlecht gelaunt – was habe ich falsch gemacht?“ Beim Sinnieren über das, was ich da gerade lernen darf, ist mir der oben geschriebene Spruch eingefallen.

Wenn wir auf diese Welt kommen, können wir eigentlich gar nicht anders, als anzunehmen, dass sie sich komplett um uns dreht. Alle, die uns in den ersten Tagen sehen, sind aus dem Häuschen, freuen sich, uns zu sehen, verbringen Zeit mit uns und kümmern sich rührend um unsere Bedürfnisse. Ergo müssen wir doch das Zentrum der Welt sein, oder? Klingt zumindest nach einer plausiblen Schlussfolgerung.

Wenn wir dann größer werden, das Regenwurmstadium hinter uns lassen, und anfangen mit der Welt zu interagieren, dann scheint sich zuerst noch zu bestätigen, was wir glauben erkannt zu haben. Die Menschen beschäftigen sich mit uns und erfüllen unsere Wünsche.

Irgendwann schleicht sich jedoch eine Veränderung ein. Auf einmal hören wir öfter das Wort Nein, bekommen nicht was wir wollen und müssen vielleicht auch mal für kurze Zeit alleine klarkommen. Wenn damit auf einmal eine unserer Grundannahmen infrage gestellt wird, dann ist das ziemlich verwirrend und wir sind keineswegs gewillt, das ohne Protest hinzunehmen. Man nennt das dann in der Regel die Trotzphase.

Wenn wir schließlich akzeptiert haben, dass die Menschen um uns herum nicht ausschließlich dazu da sind, uns unsere Wünsche von den Augen abzulesen, beginnt eine eher ruhige Phase, in der wir viel lernen, viel wachsen und viel erleben. Das Weltbild, das wir uns bis dahin aufgebaut haben, könnte so schön sein und für immer Bestand haben.

Doch irgendwann bemerken wir, wie wir immer mehr Verantwortung für unser Leben zugeschoben bekommen. Dinge, die bisher andere für uns getan haben, sollen wir nun selbst erledigen. Eine Zeit lang beobachten wir das interessiert, dann etwas argwöhnisch – ist ja auch irgendwie anstrengend. Irgendwann, so etwa um das Alter von 14 Jahren herum erkennen wir, dass mehr Verantwortung normalerweise auch mit mehr Freiheit einhergeht, was uns zu diesem Zeitpunkt gerade recht kommt. Voller Elan packen wir den Stier bei den Hörnern, um unser Leben selbst in die Hand zu nehmen … nur um gegen Wände zu rennen bei den Menschen, die früher alles für uns erledigt haben, dann wollten, dass wir es selbst tun, und uns nun erklären, dass wir es (so) nun doch (noch) nicht tun können oder dürfen. Wieder sehr verwirrend. Gleichzeitig erfolgt in dieser Phase wieder ein Rückfall ins Kleinkindalter, zumindest emotional, und die Idee, das Zentrum der Welt zu sein, gewinnt für eine Zeit wieder an Kraft.

Wenn wir schließlich auch die Pubertät hinter uns gelassen haben, sind wir endlich klar in unserem Weltbild. Wir haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, wir haben das Prinzip von Geben und Nehmen verstanden, aber irgendwie scheint da manchmal noch ein Rest von „Die Welt dreht sich um mich“ hängengeblieben zu sein. Weil wir ja, wie gesagt, gelernt haben, dass wir für unser Leben selbst verantwortlich sind, glauben wir manchmal, auch für die Reaktionen der anderen auf uns verantwortlich zu sein. Das stimmt zwar ein Stück weit, jedoch nehmen die feinen Antennen oft auch Dinge auf, die nichts mit uns zu tun haben. Wenn man die dann trotzdem auf sich bezieht, wird das oft ganz schön anstrengend.

Je älter ich werde, desto mehr darf ich lernen, dass es ausreicht, mein Handeln auf den Prüfstand zu stellen, und wenn ich guten Gewissens sagen kann, dass ich nichts falsch gemacht habe, dann darf die Reaktion anderer auch bei ihnen bleiben, ohne dass ich mich deswegen schlecht fühlen muss. Gerne bin ich bereit dazuzulernen, wenn ich Fehler mache und mich jemand darauf hinweist. Die Grundannahme jedoch, dass ich einen Fehler gemacht habe, wenn jemand negativ auf mich reagiert, bin ich dabei gründlich über Bord zu werfen.

Und so schließt sich der Kreis um die Idee, dass sich die Welt um mich dreht. Erst war es so, dann wollte ich es so, dann war es anstrengend, weil ich immer noch geglaubt habe, dass es so ist, und nun, da ich erkannt habe, dass ich der „Welt“ vollkommen egal bin, ist es eine Befreiung.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Mai 2017)

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich bereits über das Thema Sensitivität und das „Wahrnehmungsventil“ geschrieben. In den letzten Wochen und Monaten hat sich mir dieses Thema wieder in allen nur denkbaren Geschmacksrichtungen präsentiert: In Gesprächen mit Kunden, Bekannten und Freunden, in der eigenen Familie und nicht zuletzt spüre ich es auch immer wieder am eigenen Leib. Es ist offensichtlich, dass immer mehr Menschen, Erwachsene und Kinder, so sensitiv sind, dass das „Leben da draußen“ mit seiner Flut an Eindrücken auf sinnlicher und energetischer Ebene manchmal einfach zu viel ist. Man fühlt sich überwältigt und ausgelaugt.

Meine Gedanken zu diesem Thema habe ich ja wie gesagt schon im „Zu guter Letzt“ vom September 2016 aufgeschrieben und der Text ist aktueller denn je. Inzwischen bekommt das Thema auch medial mehr Aufmerksamkeit, wie zum Beispiel in diesem schönen zusammenfassenden Artikel von Ulrike Hensel.

Natürlich gibt es auch eine ganze Reihe von Essenzen, die helfen können, das eigene Energiefeld so zu stärken, dass man besser mit den äußeren Einflüssen zurechtkommt, beispielsweise den Sugilith von den Indigo Essences, Fringed Violet von den Australischen Buschblüten, die Guardian Mischung von den Alaska Essenzen oder Protection von den Wild Earth Tieressenzen.

In den letzten Tagen hat sich mir jedoch ein anderer Aspekt der großen Sensitivität gezeigt: Mitgefühl. Die positive Kehrseite der Medaille, wenn man so vieles wahrnimmt, ist die Fähigkeit, zu großem Mitgefühl. Natürlich ist es anstrengend, wenn man wahllos mit allem und jedem mitfühlt. Wenn man diese Qualität jedoch bewusst einsetzen kann, dann ist sie eine große Gabe.

Manche Menschen verwechseln Mitgefühl mit Mitleid. Schon der Wortstamm sagt jedoch aus, worin der Unterschied zwischen beiden besteht: „Ich fühle mit Dir“ im Gegensatz zu „Ich leide mit Dir“. Es wird mir wohl niemand widersprechen, wenn ich sage, dass keinem geholfen ist, wenn wir mit jemand anderem „mitleiden“ – im Gegenteil.

Mitgefühl hingegen hat eine machtvolle, heilende Wirkung. Energetisch betrachtet heißt „mitfühlen“, dass wir uns aus einer stabilen Position auf jemanden einlassen, der gerade Schmerz empfindet. Wir stellen dieser Person also, ähnlich wie es Essenzen tun, ein harmonische(re)s Spektrum an Frequenzen/Energie/Information zur Verfügung. Nach dem Prinzip der Resonanz wird dies dazu beitragen, dass die offensichtlich nicht so harmonische Energie der leidenden Person sich wieder ein Stück mehr in Richtung Einklang bewegen kann. Und das Ganze passiert ohne, dass unsere schon zuvor harmonische Energie dadurch negativ beeinflusst wird. Also eine Win-Win-Situation.

Voraussetzung dafür ist wie gesagt, dass wir selbst stabil und im Gleichgewicht sind. Dann jedoch  besitzen diejenigen, die besonders sensitiv sind, ein kraftvolles Werkzeug, anderen Menschen zu helfen. Eine der größten Herausforderungen dabei ist es, zu lernen, wie man zwischen dem unterscheiden kann, was die eigenen Gefühle sind, und dem, was von anderen kommt. Hier hat sich unsere Essenzenmischung „Emotionale Klarheit“ inzwischen gut bewährt.

Natürlich ist es nun nicht die Aufgabe, herumzulaufen und wahllos Mitgefühl zu verbreiten. Das wäre ziemlich komisch und zudem aufdringlich, denn nicht jeder Mensch ist bereit, diese Form der Unterstützung anzunehmen. Obendrein würde es wahrscheinlich einfach viel zu anstrengend sein. Tatsächlich reicht es schon aus, wenn man diese Fähigkeit in der eigenen Familie und im Freundeskreis bewusst und gezielt einsetzt. Das alleine ist schon eine Aufgabe, die für die meisten groß genug ist. Gleichzeitig ist es aber auch alles, was wir tun müssen, um die Welt besser zu machen.

Und wie sieht das in der Praxis aus? In den meisten Fällen geht es dabei wohl weniger darum, etwas zu tun und stattdessen einfach da zu sein, zuzuhören, ein stabiles Fundament zur Verfügung zu stellen, das derjenige, der gerade leidet, nutzen kann. Es geht auch nicht darum, mit Lebensweisheiten um sich zu werfen oder zu versuchen, dem anderen Tipps zu geben. Das Mitgefühl von dem ich rede, ist weitestgehend passiv: „Ich bin hier, ich bleibe hier, ich gehe nicht weg. Ich bin für Dich da, wenn Du mich brauchst.“

Wenn man sich mit spirituellen Lehren beschäftigt, kommt man früher oder später zu dem Punkt, an dem man liest, dass man mehr „sein“ und weniger „tun“ soll. Früher habe ich das mit stillem Dasitzen und Meditation assoziiert, was mir, ehrlich gesagt, ziemlich schwerfällt. Nebenbei: Es gibt genügend Möglichkeiten der aktiven Meditation. Das genussvolle Kochen ist für mich so etwas. Im Kontext von Hochsensibilität und der Fähigkeit zu Mitgefühl, ergibt diese Weisheit jedoch auch für mich vollständig Sinn. Um jemandem, der gerade leidet, emotional und energetisch zu helfen, muss ich nicht unbedingt aktiv werden – es reicht oft aus, einfach stabil zu sein und diese Stabilität zur Verfügung zu stellen.

In diesem Sinne möchte ich alle, die sich in zunehmendem Maße von der Welt überfordert und überwältigt fühlen, dazu auffordern, auch die Kehrseite der Medaille bewusst wahrzunehmen. Die Gabe der Sensitivität ist ein großes Geschenk, mit dem man allerdings erst einmal lernen muss, umzugehen. Immer mehr Kinder sind damit gesegnet – Eltern tun daher gut daran zu prüfen, was sie gegebenenfalls tun können, um ihr Kind dabei zu unterstützen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (September 2016)

Carsten SannVon allen Seiten hört man immer wieder: „Wir leben in einer Zeit der Veränderung!“ und „Es gehen große Transformationen vor sich!“ Dass da draußen und in unseren eigenen Leben öfter als früher Chaos herrscht, ist offensichtlich. Aber wohin führen diese Veränderungen und was machen sie mit uns auf persönlicher Ebene? In den letzten Wochen durfte ich durch eigene Erfahrungen eine Reihe von Erkenntnissen gewinnen, über die ich heute schreiben möchte.

Das Adjektiv „hypersensitiv“ beschreibt Menschen, die deutlich sensitiver sind, als der Durchschnitt. Sie haben feinere Antennen, nehmen Emotionen anderer und Energien im Allgemeinen deutlicher wahr und sind durch diese Sensitivität oft auch leichter aus der Bahn zu werfen als viele andere. Ich persönlich mag den Begriff „hypersensitiv“ nicht, denn in ihm schwingt mit, dass es sich dabei um eine „übermäßige“, also ein Zuviel an Sensitivität handelt. In meinen Augen ist es jedoch so, dass diese feinen Antennen in nicht allzu ferner Zukunft die neue Normalität sein werden, dann wird man vielleicht diejenigen, die sie nicht besitzen „hyposensitiv“ nennen … aber das nur am Rande.

Für Menschen, die mit einem großen Maß an Sensitivität auf die Welt gekommen sind, ist das Leben manchmal recht anstrengend. Oft stürzen die Sinneseindrücke auf allen Ebenen nur so auf sie ein und es lässt sich nicht so einfach zuordnen, was jetzt woher kommt. Oft spürt man scheinbar grundlos Emotionen, ohne zu bemerken, dass es gar nicht die eigenen sind, sondern die anderer Menschen. Bei angenehmen Gefühlen wie Freude, Enthusiasmus und Glück ist das zwar schön, bei den eher nicht so angenehmen Emotionen jedoch umso anstrengender. Eine weitere Herausforderung ist, dass man oft von den Menschen im eigenen Umfeld zu hören bekommt: „Stell Dich nicht so an!“ oder „Was Du schon wieder siehst/hörst/fühlst!“ Die eigenen Wahrnehmungen, die vollkommen real sind, werden dadurch von anderen für ungültig erklärt und manchmal auch ins Lächerliche gezogen. Für das Selbstwertgefühl und den Sinn für das eigene Ich ist das Gift, besonders in der Kindheit.

Ich habe in den vergangenen Wochen erlebt, wie für mich viel Klarheit in das Thema meiner eigenen „Antennen“ gekommen ist, und zwar in zwei Beziehungen: Einerseits geschieht es immer öfter, dass ich bei scheinbar grundlos auftretenden Emotionen kurz innehalten und erkennen kann, dass sie nicht aus mir, sondern von außen kommen. Alleine das schon ist sehr hilfreich, wenn man mal wieder, bildlich gesprochen, eine schwarze Wolke über dem Kopf hängen hat, während doch eigentlich überall die Sonne scheint. Andererseits ist das große aktuelle Lernthema die Steuerung dieser Wahrnehmungen – und die große Neuigkeit in Bezug auf die Transformationen, die da so in der Welt und uns vorgehen ist: Wir können unsere Antennen nun tatsächlich lernen zu steuern, und zwar auf eine ganz neue, leichte Art und Weise.

Bei der Suche nach einer Bezeichnung für diesen Mechanismus bin ich für mich beim Begriff „Wahrnehmungsventil“ hängen geblieben. Man könnte die Fähigkeit, die eigenen Antennen zu steuern auch als eine Art Filter sehen, jedoch kann ich mir bei einem Ventil leichter vorstellen, wie ich es auf- und zudrehe. Und genau darum geht es. Es geht darum zu lernen, das Ventil, das bei vielen seit der Geburt weit auf ist, ersteinmal zuzudrehen. Das klingt zwar ein bisschen nach Rückzug oder Abschottung, aber genau das ist es, was für den Anfang nötig ist.

Eine der Erkenntnisse der letzten Wochen ist, dass das „Wahrnehmungsventil“, wenn ich vorerst bei dieser Bezeichnung bleiben darf, nichts mit normaler Empathie oder gar mit den fünf Sinnen zu tun hat. Tatsächlich ist es so, dass die Menschen mit den feinen Antennen trotz komplett geschlossenen Wahrnehmungsventils häufig immer noch empathischer als der Durchschnitt sind. Es ist also nicht damit zu rechnen, dass wir stumpf oder unsensibel werden, wenn wir auf dieser Ebene vorerst „zumachen“. Für den Alltag des menschlichen Miteinanders sind wir selbst dann noch bestens gerüstet.

Kennen Sie das, dass Menschen, die uns nahe sind, vorzugsweise die Mitglieder der eigenen Familie inklusive Eltern und Geschwister, nur eine einzige Bemerkung machen oder uns einen einzigen bestimmten Blick zuwerfen müssen, damit wir explodieren? Eine weitere Erkenntnis ist, dass es viel leichter fällt diese sprichwörtlichen „roten Knöpfe“ zu deaktivieren, wenn wir das Wahrnehmungsventil nicht bis zum Anschlag aufgedreht haben. Dann können wir nämlich das was da gerade passiert, also den Blick oder die Bemerkung, von dem abgrenzen, was es in uns bisher immer ausgelöst hat, also etwas Altem aus unserer Vergangenheit.

Wenn wir diese feinen Antennen besitzen, dann können wir sie natürlich auch bewusst nutzen und dann, wenn es angemessen ist, vollständig auf „Empfang“ schalten, beispielsweise, wenn unsere Partner, Kinder oder Freunde uns brauchen oder wenn wir als Berater oder Therapeuten mit Klienten arbeiten. Dann können wir jede feine Nuance auffangen und darauf eingehen, um dem anderen beizustehen und zu helfen.

In dem Maß, wie wir lernen, unser Wahrnehmungsventil zu steuern, lernen wir gleichzeitig, immer besser zu unterscheiden, was von außen kommt und was aus uns selbst heraus kommt. Damit können wir uns auch auf eine vollkommen neue Weise selbst kennenlernen und Dinge verstehen, die zuvor in der Emotionssuppe untergegangen waren.

Die beste Nachricht bei der ganzen Sache ist, dass es keinerlei Brimborium braucht, um das Wahrnehmungsventil zu steuern. Keine Rituale, Meditation oder äußere Hilfsmittel. Diese Fähigkeit ist wie ein Muskel, der immer stärker wird, wenn man ihn trainiert, und steuern kann man ihn durch das Bewusstsein, durch die Absicht, das Ventil ganz auf- oder zuzumachen, oder vielleicht auch nur ein wenig weiter zu schließen als bisher. Ich beobachte, dass mir in den letzten Wochen immer öfter das Wahrnehmungsventil in Situationen in den Sinn kommt, in denen ich mich früher nur damit abgefunden hätte, dass meine Stimmung scheinbar grundlos in den Keller geht. Nachdem ich bewusst das Ventil geschlossen habe, kann ich heute beobachten, wie die Stimmung genauso schnell wieder bergauf geht. Faszinierend.

Eine weitere Beobachtung ist, dass es wirklich und ehrlich Übung braucht, die neue Fähigkeit zu trainieren. Wenn man anfängt, damit zu experimentieren und sich toll findet, weil es einem gelungen ist, das Ventil in einer Situation zu steuern, in der ein paar eklige Energien vorbeigewabert sind, dann heißt das noch lange nicht, dass man beim nächsten mittleren emotionalen Sturm in der Familie nicht doch wieder vollständig mitgerissen wird. Keine Panik und vor allem keine Selbstzweifel. Einfach weiter üben!

Ich bin der Überzeugung, dass jetzt die Zeit ist, um diese Gabe zu trainieren und sie bewusst einzusetzen zu lernen. Dann können wir beides: Durch ein Einkaufszentrum voller Menschen gehen ohne hinterher komplett durch den Wind zu sein, und dann, wenn es darauf ankommt, alle Sinne auf Empfang schalten, um für andere da zu sein, wenn sie uns brauchen. Und das ist eine der Fähigkeiten, die in der neuen Energie essenziell sind.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Mugwort (Kalifornische Essenzen)

FES Quintessentials: Mugwort BeifußIm Gespräch mit Kunden und Klienten kommt in letzter Zeit immer häufiger das folgende Thema hoch: Man hat das Gefühl, dass die eigene Feinfühligkeit immer mehr zunimmt und es deswegen auch zunehmend schwerer wird, klar zu unterscheiden, was von innen und was von außen kommt. In seltenen Fällen kommt es auch vor, dass Menschen von den (neuen) feinstofflichen Wahrnehmungen Angst bekommen oder sich sogar fragen, ob sie dabei sind durchzudrehen.

Die gute Nachricht: Voraussichtlich sind Sie nicht am Rande des Wahnsinns, sondern passen sich nur an die kontinuierliche Veränderung der Energie auf unserem Planeten an :-)

Von den Kalifornischen FES Essenzen gibt es eine Blüte, die uns gut dabei helfen kann, diese neue Art von Wahrnehmungen für uns in die richtige Schublade einzusortieren: Mugwort (Beifuß). Dazu ein Zitat aus einem leider vergriffenen Buch von Beate Helm zu den Essenzen:

„Die Mugwort-Blütenessenz eignet sich dafür, sich einerseits für Erlebnisse, die über die gewöhnliche geistige Ebene (Mentalkörper) hinausgehen, zu öffnen und andererseits sich dieser Offenheit und Geschehnisse dabei auch bewusst zu werden und sie nicht nur völlig abgetrennt vom Tagesbewusstsein in Ihrer nächtlichen Traumwelt mitzuerleben [Anm.: Das Buch ist schon einige Jahre alt und diese Erlebnisse haben in den letzten Monaten und Jahren den Sprung von der Traumwelt in das Wachbewusstsein gemacht]. […] Mugwort verhilft zu einem bewussten Erfassen der Traumerlebnisse und unterstützt allgemein, immer mehr Gewahrsein und Klarheit in die Prozesse und Erfahrungen zu bringen, die sich außerhalb Ihrer direkt greifbaren Wahrnehmung befinden. […] Ihr Gefühl, Ihre schrankenlose Aufnahmebereitschaft darf Ihr Leben in aller Intensität bereichern, und Sie finden in den Alltag, in die irdische Welt zurück, in die Sie Ihre außergewöhnlichen Erfahrungen und stillen Einsichten unauffällig einfließen lassen.“

Muster der Unausgewogenheit: Neigt zu Hysterie, Fantasien oder Projektionen; übermäßige feinstoffliche Wahrnehmungen; außerkörperliche Erfahrungen können nicht klar abgegrenzt oder eingeordnet werden.

Positive Eigenschaften: Vereinigung von seelischen Erfahrungen oder Ereignissen aus Träumen mit dem alltäglichen Leben; bewegliches, mehrdimensionales Bewusstsein; herzliche und ausgedehnte Seelenqualitäten.

Die Mugwort Essenz ist bei uns wie immer als 30 ml Einnahmeflasche für 9,90 EUR erhältlich. Zusätzlich bieten wir die 7,5 ml Stockbottle und die 30 ml Stockbottle zum reduzierten Sonderpreis von 7,50 EUR bzw. 12,00 EUR an.

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