Zu guter Letzt … (Oktober 2013)

Carsten SannMan sagt, im Herbst und Winter sterben die Leut‘. Der Ursprung dieses Sprichworts liegt sicher darin, dass es in der dunklen Jahreszeit aufgrund des fehlenden Sonnenlichts viel schwerer ist, eine gute Stimmung aufrechtzuerhalten als bei strahlendem Sonnenschein. Und die Emotionen sind direkt mit dem Körper und dem Verstand verbunden – das ist meiner Meinung nach der Grund, warum alte und kranke Menschen etwas häufiger im Herbst und Winter nach Hause gehen.

Vor kurzem hatten wir in unserer näheren Familie selbst einen Todesfall. Auch wenn der Schmerz noch präsent ist, möchte ich in diesem Beitrag beschreiben, wie wir die uns zur Verfügung stehenden Mittel – vor allem Essenzen und Kinesiologie – genutzt haben, um durch diese schwere Zeit zu kommen. Aus Gründen der Pietät verallgemeinere ich dabei, wo mir das angemessen erscheint.

Bei dem lieben Mensch, der uns verlassen hat, war im Sommer Krebs diagnostiziert worden. Wir haben ihn im Rahmen unserer Möglichkeiten neben der konventionellen Therapie mit Essenzen, Schüßlersalzen und homöopathischen Mitteln unterstützt, es lief jedoch auf eine Operation hinaus, bei der der Tumor entfernt werden sollte. Obwohl kompliziert und aufwändig, lief die OP gut und nach relativ kurzer Zeit war er wieder zu Hause, um sich von den Strapazen zu erholen – weiterführende Therapien und ein Reha-Aufenthalt sollten folgen. Wenige Tage später verschlechterte sich die Situation jedoch, so dass er wieder ins Krankenhaus gehen musste. Es stellte sich heraus, dass ein Infekt den ohnehin geschwächten Körper zusätzlich belastete. Die verwendeten Antibiotika schienen nicht anzuschlagen und der Zustand verschlechterte sich innerhalb einer Woche kontinuierlich soweit, dass zweifelhaft war, ob er jemals wieder vollständig genesen, oder für immer auf medizinische Apparate angewiesen sein würde. Auch war völlig unklar, ob er Bestrahlung und/oder Chemotherapie überhaupt überstehen wurde.

In diesem Zustand haben wir mit kinesiologischen Surrogatsitzungen energetisch unterstützt, wo auch immer das möglich war. An einem Tag, als das Krankenhaus schon am sehr frühen Morgen angerufen hatte, weil es ihm immer schlechter ging, haben wir erneut kinesiologisch für ihn gearbeitet, und es zeigte sich als unterstützende Essenz der Schmetterling von Wild Earth. Diese Essenz (Butterfly) ist regelmäßigen Lesern unseres Newsletters schon gut bekannt. Sie ist ein sanftes Mittel, um Transformationen jeder Art zu unterstützen – in diesem Fall konnte es entweder die Entscheidung für das Leben (mit allen notwendigen Veränderungen) sein, oder, um den Prozess des Sterbens leichter zu machen. Obwohl die Prognose auch in den letzten Tagen nicht besonders gut gewesen war, hatte es dennoch so etwas wie eine Art letztes Zwischenhoch gegeben, in dem wir wieder etwas Hoffnung geschöpft hatten. An jenem besagten Tag haben wir ihm die Schmetterlingsessenz auf seinen Körper aufgetragen, in dem Bewusstsein, dass sie ihm helfen wird, die Entscheidung seiner Seele leichter umzusetzen.

Wir haben uns am selben Tag den Bericht der Ärzte, die ihn operiert haben, von unserer Hausärztin erklären lassen und so erfahren, dass trotz OP, Bestrahlung und Chemotherapie die Chancen für eine Genesung sehr gering sein würden.

Einige Stunden nachdem er die Butterfly Essenz erhalten hat, begann der Kreislauf unregelmäßig zu werden und innerhalb kürzester Zeit war es soweit, dass das Krankenhaus wieder anrief und uns mitteilte, dass nicht sicher wäre, dass er die nächsten Stunden überleben würde. Noch am selben Abend ist er – soweit in der Krankenhausumgebung möglich – friedlich verstorben. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Essenz es ihm leichter gemacht hat, loszulassen und ich bin trotz allen Schmerzes zutiefst dankbar, dass ihn die Torturen der Folgebehandlungen erspart geblieben sind.

Als Sofortmaßnahme für uns Hinterbliebene haben wir die Grieving Heart (Trauerndes Herz) Essenz, ebenfalls von Daniel Mapel und seinen Wild Earth Tieressenzen verwendet. Diese Essenz beinhaltet das Wildpferd, um dem Herz bei der Trauer zu helfen, das Nilpferd, um die vorhandenen Gefühle zuzulassen und zu tief spüren, und die Gazelle, damit wir uns in unserer Verletzlichkeit trotzdem sicher fühlen. Die Mischung hat uns geholfen, mit der Woge der Trauer leichter klarzukommen, die Tränen fließen zu lassen und so dem Trauerprozess seinen angemessenen Raum zu geben.

Relativ kurz nach seinem Tod stand für unsere große Tochter eine Fahrt ins Schullandheim an, und obwohl sie unbedingt trotzdem mitfahren wollte, hatte sie Angst davor, was passieren würde, wenn sie dort traurig sein würde und weinen müsste. In einer kinesiologischen Sitzung haben wir das Metallelement aus der TCM (das Zuhause der Emotion der Trauer) mit seinen beiden Meridianen Lunge und Dickdarm unterstützt. Zusätzlich wollte auch das Erdelement (Magen- und Milz-Pankreas-Meridian) energetisch balanciert werden. Als Essenz zeigte sich eine Mischung aus Delphin (Dolphin, Herz- und Milz-Pankreas-Meridian) und Seestern (Starfish, Dickdarmmeridian) von Pacific Essences. Der Delphin  hat das Thema Spaß und Lebensfreude und sollte meiner Tochter helfen, die Fahrt ins Schullandheim trotzdem genießen zu können und der Seestern (Thema Erfahrungen annehmen, Loslassen) ist eines der besten Mittel gegen Kummer, die wir kennen. Zusammen einer Reihe weiterer Maßnahmen zur Unterstützung fühlte sich unsere Tochter damit der Herausforderung gewachsen, trotz aller Trauer den Schulausflug mitzumachen.

Der Trauerprozess und all die profanen Herausforderungen, die es mit sich bringt, wenn ein Familienmitglied stirbt, sind für uns alle noch lange nicht abgeschlossen. Dennoch helfen uns die Essenzen und die Kinesiologie dabei, den individuellen Weg des Verstorbenen zu respektieren und anzunehmen, mit unseren eigenen Emotionen liebevoll und sanft umzugehen, und die Aufgaben, die vor uns liegen umzusetzen. Ich bin unendlich dankbar, dass uns diese Werkzeuge zur Verfügung stehen …

In Gedenken an einen lieben Menschen …
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Das Element Metall (aus dem Pacific Essences Newsletter)

von Maryanne Campeau

Diesen Monat sehen wir uns das Element Metall an. Wenn es im Ungleichgewicht ist, dann ist die Atmung (Lungen) und die Ausscheidung (Dickdarm) beeinträchtigt. Es können auch Hautprobleme und bei Tieren Probleme mit Federn oder Fell auftreten. Weitere Anzeichen sind Traurigkeit, Trauer, Verlust des Vertrauens, Verlust des Selbstwerts, Verlust der Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen und den Rhythmen der Natur zu folgen.

Wenn ich mit einem Vogel arbeite, der kürzlich in einen neuen Käfig umziehen musste (Veränderung) und dabei vielleicht noch neue Besitzer bekommen hat (Verlust, Trauer) und er sich die Federn ausreißt, dann würde ich mir zuerst die Pazifikessenzen aus dem Metallelement ansehen.

Es ist nicht immer so, dass man Metallessenzen für das Metallelement geben könnte, aber es ist ein guter Ausgangspunkt. Essenzen aus dem Metallelement sind durch die Farbe lila im Stern auf den Etiketten der Pazifikessenzen gekennzeichnet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Farbe des Metallelements jedoch üblicherweise weiß.

Tony ist eine ägyptische Schildkröte. Er wurde aus einer Situation gerettet in der er nicht artgerecht gehalten wurde. Ich bin ihm das erste Mal begegnet kurz nachdem er große Stücke von Tonziegeln abgebrochen und verspeist hatte, die nun seinen Darm massiv blockierten. Glücklicherweise waren wir in der Lage, ihm mit Abführmitteln und Essenzen so weit zu helfen, dass er seinen Dickdarm selbständig wieder entleeren konnte.

Tonys gesundheitliche Probleme sind vorwiegend im Element Metall zuhause. Seine Atmung ist manchmal stockend, besonders im Herbst, der Jahreszeit, die dem Element Metall zugeordnet ist.

Das Klima ist einer der externen Faktoren, die Tonys Metallelement Probleme bereiten. Er lebt momentan im kalten, feuchten Klima auf Vancouver Island statt in der heißen, trockenen Wüste für die sein Körper eigentlich gemacht ist. Ich vermute, dass er sein Schildkröte-Sein deutlich ander ausleben würde, wenn er in seiner natürlichen Umgebung wäre. Macht ihn das traurig? Ich weiß es nicht, aber es hat auf jeden Fall seine natürlichen Rhythmen verändert. Er bekommt keine Gelegenheit, sich zu paaren oder mit anderen Schildkröten zusammen zu sein. Auch kann er sich nicht nach Lust und Laune frei bewegen und dadurch mentale Eindrücke bekommen. Ich habe einmal beobachtet, wie er immer wieder versuchte, so nah wie möglich an einen CD Spieler heranzukommen auf dem Naturgeräusche abgespielt wurden.

Die meiste Zeit ist er alleine und hat wenig Abwechslung. Vielleicht hat sich für ihn deshalb die Starfish Essenz gezeigt. Starfish ist eine Essenz, die bei Trauer und Traurigkeit hilft und mit dem Dickdarm Meridian und dem Kronenchakra in Verbindung steht. Das Kronenchakra verbindet uns mit unserem Lebenszweck, unserer authentischen Natur.

Tony benötigte auch noch die folgenden Metall-Essenzen: Sand Dollar und Indian Pipe, die beide für den Lungenmeridian sind und uns helfen, unsere Einzigartigkeit unseres Selbst und unseres Weges zu ehren und auszudrücken. Grass Widow, eine Essenz für den Magen- und den Dickdarmmeridian, die uns dabei hilft, Erfahrungen zu verdauen und Gedanken, Gefühle und Überzeugungen loszulassen, die uns daran hindern glücklich zu sein und den Wert in jedem einzelnen Tag zu sehen.

Die Metallessenz bei den Mischungen für Tiere oder Grass Widow alleine wären gute Essenzen, um sie ihm am Ende jedes Sommers zu geben um seine Gesundheit und sein emotionales Wohlbefinden zu stärken um seinem „Einbruch“ im Herbst vorzubeugen.

Tony lebt sein Leben als ägyptische Schildkröte weit weg von seiner natürlichen Umgebung. Deshalb benötigt er unsere Hilfe, damit er so gesund und glücklich wie möglich bleiben kann. Vielleicht wird er für immer Unterstützung für sein Metallelement benötigen. Glücklicherweise sind die Essenzen ein leichter und eleganter Weg, um ihm dies zu geben. Er hat es verdient glücklich zu sein. Wir alle haben es verdient.

Mooga, Maryanne
maryanne@pacificessences.com