Übergänge und Transformationsprozesse (Teil 4)

Cynthia Athina Kemp Scherer (Desert Alchemy)von Cynthia Athina Kemp Scherer

Phase 3: Das Neue annehmen

Nachdem wir akzeptiert haben, im Schwebezustand zu sein und uns daran gewöhnt haben, nicht zu wissen, ändert sich der Prozess und wir kommen in der dritten Phase des Transformationsprozesses an: Wir werden mit dem Neuen konfrontiert. Vielen von haben während der ersten beiden Phasen gesagt, wie sehr sie sich wünschen, dass diese vorbei wären, damit endlich die dritte Phase beginnen könne. Wenn sie jedoch da ist, dann kann das eine größere Herausforderung für uns sein als gedacht, denn sie sieht nicht immer so aus, wie wir sie uns vorgestellt haben.

Der Zweck dieser dritten Phase ist Integration, Verstehen und Akzeptieren. So, wie wir uns in der zweiten Phase an das Formlose gewöhnen mussten, so müssen wir uns in der dritten Phase an die neue Form gewöhnen – an den neuen Job, die neue Struktur, das neue Konzept etc.

Das Neue zu akzeptieren bedeutet für viele von uns, zumindest kurzzeitig, dass wir wieder lernen und Schüler sein müssen. Wie oft haben wir uns jedoch so daran gewöhnt, etwas aus dem Effeff zu beherrschen, dass wir uns verletzlich fühlen, wenn wir wieder im Lernmodus sind? Haben wir uns bisher selbst auch darüber definiert, wie gut wir Dinge beherrschen?

Eines der großen Geschenke der Transformation ist die Verletzlichkeit. Nur wenn wir verletzlich sind, sind wir flexibel, können uns verändern und besser werden, damit die neuen Möglichkeiten sichtbar werden.

Simultane Prozesse

Transformationsprozesse halten sich nicht an Regeln. Es kann vorkommen, dass wir mit einem Prozess in der einen, und mit einem anderen Prozess in einer anderen Phase sind.

Es könnte beispielsweise sein, dass Sie dabei sind, ihre Arbeitsstelle zu wechseln und die erste und zweite Phase bereits hinter sich gelassen haben. Sie haben Ihre alte Stelle aufgegeben und sich mit dem Schwebezustand arrangiert. Wenn Sie gerade dabei sind, ihre neue Stelle zu beginnen, stellen Sie auf einmal fest, dass Sie die Idee davon, zu was Sie fähig sind, loslassen müssen. Vielleicht sind sie in Bezug darauf, was Sie im neuen Job leisten können, in Phase 1, während Sie beim Akzeptieren der neuen Arbeitsstelle bereits in der dritten Phase sind.

Übergänge und die Gelegenheiten zur Transformation sind Teil des Lebens. Mithilfe von Blütenessenzen können wir uns würdevoll den Chancen hingeben, die uns präsentiert werden.

Die folgenden drei Essenzen können in allen Phasen der Transformation und Veränderung verwendet werden. Sie können sie einzeln oder in Verbindung mit anderen Blütenessenzen verwenden, um die bestmögliche Unterstützung und die Gelegenheit für einen harmonischen Prozess zu erhalten.

Transitions Formula

Diese Essenz schafft das Fundament für die Unterstützung während des gesamten Veränderungsprozesses. In der Realität können sich die einzelnen Phasen der Transformation überlagern. Vielleicht befinden Sie sich mit einem übergeordneten Prozess in einer Phase, während sie mit einem bestimmten Aspekts des Themas gerade in einer anderen Phase sind. Diese Mischung hilft uns dabei, das Gefühl dafür zu behalten, den gesamten Prozess als ein Ganzes zu sehen. Man kann weitere Essenzen mit dazu nehmen, wenn man zusätzliche Unterstützung bei einzelnen Phasen im Gesamtprozess benötigt. → Im Shop ansehen …

Crisis Desert Emergency Formula

Immer dann, wenn wir zentriert und „im Jetzt“ bleiben wollen, ist die Crisis Desert Emergency Formula die Essenz der Wahl. In Zeiten der Veränderung und Transformation stehen wir regelmäßig vor Herausforderungen, die uns auffordern, begrenzende Situationen und Einstellungen hinter uns zu lassen. → Im Shop ansehen …

Pluto Cycles Formula

Transformation, Regeneration, Tod und Wiedergeburt werden alle von Pluto beherrscht. Diejenigen unter uns, die in der Astrologie bewandert sind, wissen, dass sie diese Mischung auch zur Unterstützung bei allen körperlichen, emotionalen und seelischen Transformationsprozessen benutzen können. Die Mischung legt ein Fundament für Harmonie in allen plutonischen Ereignissen. → Im Shop ansehen …

Blütenessenzen für die dritte Phase

Staghorn Cholla Cactus: Dies ist eine Essenz für die Neuintegration. Nach einer Zeit des Chaos hilft uns Staghorn Cholla Cactus, die Einzelteile wieder zusammenzusetzen. Die Essenz hilft uns nicht nur bei der Integration, sie sorgt auch dafür, dass dies in Einklang mit unserem Seelenplan geschieht. Wenn wir in der dritten Phase sind, können wir in Versuchung geraten, auf neue Situationen mit alten Mustern zu reagieren. Staghorn Cholla Cactus hilft uns dabei, die neu gelernten Lektionen zu integrieren, damit wir das Neue aus einem neuen Blickwinkel sehen können. Die Essenz hilft uns dabei die Frage zu beantworten: „Was, wenn ich den gesamten Prozess durchgemacht habe und nun die Einzelteile falsch zusammensetze?“ Sie fördert Sicherheit und Vertrauen in unsere angeborene Fähigkeit, auf die richtige Art und Weise zu integrieren. → Im Shop ansehen …

Fire Prickly Pear Cactus: Dieser Kaktus unterstützt uns, wenn wir zu viel Energie oder Aufmerksamkeit auf einen einzelnen Aspekt unseres Lebens richten. In Zeiten der Veränderung kann es vorkommen, dass wir uns zu sehr auf den Prozess fokussieren, und dabei andere Dinge, wie Freunde, unsere Ernährung, Bewegung, das Spielerische im Leben, unsere sozialen Kontakte etc. ignorieren. Fire Prickly Pear Cactus hilft uns dabei, unsere Energie und unseren Fokus so neu aufzuteilen, damit alles im Gleichgewicht ist, und das einschließt, was für alle Aspekte unseres Lebens wichtig und unterstützend ist. → Im Shop ansehen …

Owning the Level Formula: Diese Mischung hilft uns dabei, unsere angeborenen Fähigkeiten zu erkennen, selbst wenn wir uns mit neuen Situationen konfrontiert sehen. Wenn wir eine neue Situation, Arbeitsstelle, Beziehung, Position im Leben etc. annehmen, kann es sich manchmal so anfühlen, als ob wir dafür nicht die notwendigen Talente oder Fähigkeiten hätten. Die Mischung unterstützt uns dabei, das zu erkennen, was im Neuen bereits bekannt ist, damit wir die bereits vorhandenen inneren Ressourcen nutzen können. Sie hilft uns dabei den Überfluss der Fähigkeiten zu erkennen, den wir uns uns haben und den wir in der neuen Situation nutzen können. → Im Shop ansehen …

Originaltitel: „Transitions and Transformational Processes“ by Cynthia Athina Kemp Scherer. Übersetzung: Carsten Sann. Zuerst erschienen in „Desert Voice“, Ausgabe Sommer 1997. Alle Rechte vorbehalten.

Zu guter Letzt … (Mai 2018)

Heute ist wieder einmal einer der Tage, an denen ich beginne, meine monatliche Kolumne zu schreiben, ohne, dass ich die leiseste Ahnung davon haben werde, wohin mich der Text führen wird. Ich habe eigentlich keine Lust, schon wieder darüber zu schreiben, dass die energetische Großwetterlage anscheinend noch einmal komplexer und anstrengender geworden ist, weil es irgendwann mit dem Jammern auch einmal genug sein muss. Andererseits ist es das, was zumindest mich und die Leute in meinem Umfeld momentan am meisten beschäftigt. Gerne würde ich Lösungen oder bahnbrechende Erkenntnisse anbieten, aber außer dem Rat, jeden Tag aufs Neue zu schauen, was heute notwendig ist, was ich selbst heute brauche, um halbwegs stabil zu bleiben, habe ich gerade nichts parat.

Unsere Realität ist immer noch geprägt von einer ziemlich hohen Schlagzahl – nach wie vor jagt ein Termin den nächsten, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Dazu kommt eine große Portion Veränderung, die sich für uns primär im Außen manifestiert. Auf unserem Grundstück und um uns herum wird gebaut, renoviert, erneuert, umgestaltet. Es hämmert und bohrt überall und das sorgt dafür, dass auch energetisch gesehen alles im Aufruhr ist, sowohl in uns als auch in unserem Umfeld. Objektiv betrachtet läuft dabei alles wie am Schnürchen. Termine werden ausgemacht und eingehalten, verschiedene Arbeiten greifen zeitlich ineinander wie ein Zahnrad ins andere – es gibt also eigentlich keinen Grund, zu jammern. Dennoch ist die schiere Menge an Veränderungen und Dingen, die koordiniert werden wollen kaum noch zu ertragen.

Bleibe ich mit meinem Fokus im Außen, ist die gute Nachricht, dass absehbar ist, wie lange das Chaos noch toben wird. Die Baustellen bei uns werden in einigen Wochen erledigt sein, die Baustellen um uns herum brauchen noch länger, aber auch sie werden irgendwann fertig sein. Mit diesem Wissen kann man sich selbst immer wieder aufs Neue motivieren, durchzuhalten.

Passend zur Wetterlage der letzten Tage fühle ich mich dabei an ein Ereignis aus meiner Jugend erinnert. Ich musste einmal an einem heißen Sommertag eine längere Strecke entlang einer Landstraße zu einer Bushaltestelle laufen. Ein Gewitter, das sich von hinten angeschlichen hatte, überraschte mich an einer Stelle, an der es außer einigen winzigen Nadelbäumen nichts zum Unterstellen gab. Ich kauerte mich während des Platzregens also unter einen von ihnen, und hielt mich an seinem dünnen Stämmchen fest. Das Gewitter war so heftig, dass ich mit geschlossenen Augen einfach nur dasaß, spürte, wie ich Stück für Stück durchnässt wurde, und darauf wartete, dass es endlich vorbei sein würde. Irgendwann, als ich zwischendurch die Augen öffnete, sah ich, wie ein kleiner Bach aus dem Ärmel meiner Jeansjacke floß.

Als sich gestern ein Gewitter über unserem Haus entlud, fühlte ich mich nicht nur im wörtlichen Sinne an dieses Erlebnis erinnert. Auch energetisch fühle ich mich gerade so, als ob ich mich mit angelegten Ohren, irgendwo Schutz suchend zusammengekauert habe, und darauf warte, dass der Sturm vorbei ist. Ich weiß, dass er sich irgendwann entweder ausgetobt hat oder weiter ziehen wird, und ich weiß ebenfalls, dass es absehbar ist, dass die Sonne wieder herauskommen wird. Bis dahin gibt es jedoch für mich nicht viel zu tun, außer eben die Ohren anzulegen und Deckung zu suchen. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass es Essenzen gibt, die uns helfen, solche Situation mit Kraft und Würde zu durchleben? Eine davon ist der Organ Pipe Cactus von den Desert Alchemy Essenzen aus Arizona. Diese Kaktusblüten-Essenz hilft uns dabei geerdet zu sein und die Dinge zu erledigen, die notwendig sind, damit wir im täglichen Leben „funktionieren“ können, auch wenn wir das Gefühl haben, dass sich alles in uns und um uns herum auflöst und in Aufruhr ist. Schließlich gibt es trotz aller Veränderung immer noch grundlegende Notwendigkeiten wie Essen, Trinken, für den Lebensunterhalt Sorgen etc.

Hilfreich, um die Prinzipien hinter dem zu verstehen, was gerade passiert, ist die Artikelserie von Cynthia Athina Kemp Scherer (Desert Alchemy Essenzen) zum Thema „Übergänge und Transformationsprozesse“, die wir aktuell auch in unserem Newsletter veröffentlichen. Schon der griechische Philosoph Heraklit sagte im 6. Jahrhundert vor Christus: „Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.“ Das war damals wahr und ist es auch heute immer noch, lediglich die Geschwindigkeit, mit der die Veränderungen vonstatten gehen, hat sich exponentiell gesteigert, so dass unsere Fähigkeit, damit umgehen zu können, anscheinend in letzter Zeit hinterherhinkt. Aber wie Cynthia in ihren Kursen oft sagt: „There’s an essence for this“ – es gibt eine Essenz dafür.

Manchmal frage ich mich, ob die Intensität irgendwann auch wieder nachlassen wird. Meine innere Stimme tut mir dann leider nie den Gefallen, mir das zu sagen, was ich gerne hören würde. Stattdessen sagt sie mir, dass die Intensität zusammen mit der Schwingung des Planeten und der Menschen immer weiter ansteigen wird. Was jedoch geschehen wird ist, dass unsere Fähigkeit, Schritt zu halten, wieder aufholt, so dass sich auch die höhere Intensität irgendwann wieder normal anfühlen wird. Herr, gib mir Geduld … und zwar flott!

Mein Erlebnis mit dem Sommergewitter hat übrigens noch eine versöhnliche Wendung genommen. Nachdem das Gewitter irgendwann vorbei war, bin ich wie ein begossener Pudel entlang der Landstraße in Richtung Bushaltestelle gelaufen. Eine entfernte Bekannte, die eigentlich in der anderen Richtung unterwegs war, hat mich gesehen, erkannt und gewendet, um mich aufzusammeln und nach Hause zu fahren. Selten war ich für eine Fahrgelegenheit so dankbar. Übertrage ich dies auf die aktuelle Situation, dann erkenne ich, dass es auch momentan viele helfende Hände und Hilfe aus unerwarteten Quellen gibt, wenn wir die Augen offen halten und die Unterstützung auch annehmen.

Mein Gefühl sagt mir, dass der Sommer noch anstrengend bleiben, und der Wendepunkt gegen Herbst erreicht sein wird. Das klingt noch ziemlich lange, aber wenn wir dafür sorgen, jede Gelegenheit zum Durchschnaufen zu nutzen und uns gut um uns selbst kümmern, dann ist das Ende dieser Phase absehbar. Auch ohne die leiseste Ahnung zu haben, was danach kommen wird, freue ich mich schon darauf.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Übergänge und Transformationsprozesse (Teil 3)

von Cynthia Athina Kemp Scherer

Phase 2: In der Schwebe

Ok, nun, da wir das Alte losgelassen haben, ist es an der Zeit, dass wir das Neue beginnen, anfangen zu handeln und so richtig loslegen, oder? Falsch. Wenn wir erkannt haben, dass etwas nicht länger gültig ist und es loslassen, dann bewegen wir uns in die zweite Phase der Transformation. Ich nenne Sie „In der Schwebe“, denn wir hängen in der Luft zwischen dem Alten und dem Neuen. Das Alte ist tot und das Neue wurde noch nicht geboren, um dessen Platz einzunehmen. Wir sind in einem schwebenden Zustand, in dem wir oft nicht mehr wissen, wer wir sind oder was wir als nächstes tun werden.

In dieser Phase geht es um das Nicht-Handeln. Wir müssen nichts tun. Für die meisten von uns ist diese Phase vielleicht die schwierigste, denn wir müssen akzeptieren, dass wir nicht wissen, was als nächstes passieren wird. Dies ist die Phase, in der unser Ego besonders leidet, denn es möchte Dinge festlegen, Struktur haben, wissen, planen, handeln.

In dieser Phase ist es jedoch sehr schwer, Dinge zu planen. Sie dreht sich nicht um Struktur, sondern um Strukturlosigkeit, das Unbekannte, und darum, mit dem Fluss zu gehen. In der ersten Phase wurde die Struktur aufgebrochen, nun existieren wir ohne eine feste Struktur.

Eine der positiven Seiten dieser Phase ist, dass wir die Erfahrung machen, wie es ist, wenn wir vertrauen. Dies ist ein Weg, wie das Universum uns dabei unterstützt, uns dem Unbekannten hingeben zu können. Wenn wir erkennen, dass wir mit unserem Verstand nicht herausfinden können, was der nächste Schritt ist, lernen wir, unserer Intuition und unserer inneren Führung die Gelegenheit zu geben, uns den Weg zu weisen. Wir finden kreative Lösungen, die wir mit unserem Verstand alleine niemals hätten erdenken können.

Die meisten von uns sind in dem Glauben großgeworden, dass wir sicher, beschützt und klug sind, wenn wir das tun, was unser Verstand denkt. Er mag die Dinge, die sich nicht verändern, und die er messen und kontrollieren kann.

Es ist jedoch unsere Seele, die uns dazu drängt, Erfahrungen zu machen, die sich unser Verstand niemals hätte ausdenken können. Wie oft schon haben wir uns in einer Situation oder mit einer Person wiedergefunden, die wir niemals bewusst gewählt hätten? Und trotzdem bringt sie uns eine ganz besondere, neue Erfahrung. Selbst schwierige oder schmerzhafte Beziehungen und Situationen schenken uns normalerweise neue Erkenntnisse, die letztlich unser Leben bereichern und uns dabei helfen, uns selbst besser zu kennen.

Wenn wir anpassungsfähig und offen für die Botschaften unserer Seele bleiben, können wir Chancen erhalten, die uns ein Leben ermöglichen, das unsere grundlegendste Natur erfüllt, und nicht nur das, was unser Verstand für das Beste hält.

In dieser zweiten Phase des Transformationsprozesses können wir auch erkennen, wie sehr wir uns an unsere Bild davon klammern, wie das „Neue“ wohl aussehen wird. Wir malen uns Dinge aus und hoffen, dass sie auf eine bestimmte Weise geschehen. Es gibt jedoch keine endgültige Lösung oder einen Abschluss der Transformation oder der Veränderung, bis wir die dritte Phase erreichen.

Blütenessenzen zur Unterstützung in der zweiten Phase

Sacred Datura: Dies ist die Essenz der Wahl, wenn es darum geht, im Schwebezustand zu überleben und sogar zu gedeihen. Sie hilft uns dabei, zu wissen, dass wir nichts wissen. Sie bringt uns die Erfahrung, dass es nur den gegenwärtigen Moment gibt. Das Jetzt ist alles, was wir gerade brauchen.

Queen of the Night: Dieser Kaktus unterstützt uns dabei, Kraft in unserer Verletzlichkeit zu finden. Wir können unserer Intuition vertrauen, und auch unserem Bedürfnis nach Rückzug und Innenschau. Diese Essenz kann uns unterstützen, wenn wir uns im Angesicht unseres Schöpfers unwürdig fühlen, indem sie uns hilft, die Gegenwart des Schöpfers in uns selbst zu finden. Anstatt uns als Opfer oder machtlos zu fühlen, können wir die zweite Phase dazu nutzen, unser inneres Selbst kennenzulernen.

Organ Pipe: Für viele von uns ist die zweite Phase eine Zeit, in der es uns schwerfällt, uns um die alltäglichen Dinge zu kümmern. Wir haben vielleicht das Gefühl, dass wir uns auflösen, was normalerweise sehr verwirrend ist. Vielleicht glauben wir, dass wir uns nicht länger um die profanen Vorgänge im Leben kümmern können. Organ Pipe Cactus stärkt unsere Fähigkeit, geerdet zu sein, damit wir das erledigen können, was notwendig ist, ohne dabei zu übertreiben.

Neptune Cycles Formula: Diese Essenzenmischung ist Teil des Plants & Planets Sets. Kenner der Astrologie können leicht erkennen, dass die zweite Phase der Transformation sehr neptunisch ist. Die Neptune Cycles Formula hilft uns dabei während der neptunischen Gelegenheiten unser Gleichgewicht zu finden.

Fortsetzung folgt …

Originaltitel: „Transitions and Transformational Processes“ by Cynthia Athina Kemp Scherer. Übersetzung: Carsten Sann. Zuerst erschienen in „Desert Voice“, Ausgabe Sommer 1997. Alle Rechte vorbehalten.

Übergänge und Transformationsprozesse (Teil 2)

von Cynthia Athina Kemp Scherer

Phase 1: Der Tod des Alten

In dieser ersten Phase erkennen wir, dass es in unserem Leben etwas gibt, das keine Daseinsberechtigung mehr hat. Es könnte unser Job, eine Beziehung oder auch eine Art zu denken oder die Welt zu sehen sein. Der Sinn dieser Phase ist es, uns zu zeigen, dass es etwas Überholtes gibt, das wir loslassen müssen damit wir vorankommen und wachsen können.

Manchmal dauert es recht lange zu erkennen, was wir ändern wollen. Es kann mit einer Idee oder einer Möglichkeit beginnen und erst allmählich zu der Überzeugung reifen, dass wir die Veränderung vornehmen müssen. Ein anderes Mal kann der Prozess ziemlich kurz sein. Wir können plötzlich erkennen, dass eine Veränderung notwendig ist und wir fühlen uns auch direkt in der Lage dazu. Es kann sogar sein, dass wir von uns selbst überrascht sind, wie schnell wir etwas loslassen können, sobald wir uns sicher sind, dass dies dem Plan unserer Seele entspricht.

Manchmal wählen wir, mit unserem Leben glücklich und zufrieden zu sein, so wie es gerade ist. Wenn wir aber dem Drängen unserer Seele nach Veränderung nachgeben, erkennen wir, dass wir dadurch eine neue Realität erschaffen, die wir uns bisher noch nicht einmal in unseren Träumen vorstellen konnten. Wenn wir etwas loslassen, können wir nie sicher sein, wodurch wir es ersetzen werden – das ist das Risiko dabei. Je länger wir das Spiel der Transformation jedoch spielen, desto mehr können wir vertrauen, dass das, was wir erschaffen, zu unserem höchsten Wohl sein wird.

Der Hauptteil dieser Phase besteht darin, dass wir etwas erkennen und es dann loslassen. Mit welchen Herausforderungen können wir uns dabei konfrontiert sehen? Eine davon ist sicher, dass wir uns selbst erlauben, dieses Etwas auch tatsächlich loszulassen. Wir neigen dazu, uns an Dinge, Menschen, Routinen und Tätigkeiten im Leben festzuklammern.

Eine andere Herausforderung kann der überwältigende Einfluss der Angst sein. Oft fürchten wir uns nicht so sehr vor dem eigentlichen Loslassen, sondern vielmehr davor, dass wir nicht wissen, was danach kommen wird. Die Angst vor dem Unbekannten kann uns so starr machen, dass wir handlungsunfähig werden, in nicht befriedigenden Beziehungen bleiben, oder uns vor dem Leben und seinen Möglichkeiten verstecken.
Oft ist unser Festhalten an Dingen eine Art, wie wir uns selbst definieren. Eine meiner Klientinnen hatte beispielsweise das Gefühl, dass sie ihre Kreativität in ihrem Leben nicht genügend Raum bekam. Sie war Programmiererin, was zwar auf geistiger Ebene sehr stimulierend war, aber sie dachte, dass ihre kreativen Fähigkeiten nicht genug gefordert wurden.

Es eröffnete sich ihr eine Möglichkeit für eine neue Arbeitsstelle, bei der sie ihre künstlerische Ader ausleben könnte – dafür musste sie jedoch den Job, den sie die letzten 15 Jahre getan hatte, hinter sich lassen. Sie hing so an dem Bild, das sie als Frau in der Geschäftswelt von sich hatte fest, dass es für sie unvorstellbar war, die neue Gelegenheit beim Schopf zu packen. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie dort das gleiche Maß an Anerkennung bekommen würde, wie in ihrer alten Firma, wo die anderen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung zu ihr aufblickten. Sie hatte sich selbst über das, was sie erreicht hatte, definiert.

Blütenessenzen zur Unterstützung in der ersten Phase

Sacred Datura: Dies ist die Essenz der Wahl, wenn es darum geht zu erkennen, was in unserem Leben überholt ist. Sie fördert die Stärke und den Mut das loszulassen, was uns bisher vertraut war. Sie ist auch sehr hilfreich, wenn wir nicht sicher sind, was wir in unserem Leben loslassen müssen.

Organ Pipe: Immer dann, wenn wir das Fundament unseres Daseins infrage stellen, hilft uns der Organ Pipe Kaktus, unseren Weg zu finden. Transformationsprozesse werden oft von einer „dunklen Nacht der Seele“ begleitet und wir haben das Gefühl, dass wir inmitten dieser riesigen Veränderungen ganz auf uns alleine gestellt sind. Organ Pipe hilft uns dabei, uns mit dem „einen Herzen“ der Menschheit zu verbinden. Die Essenz vergrößert unsere Fähigkeit, Verantwortung für die alltäglichen Dinge zu übernehmen während wir gleichzeitig zulassen, dass wir in uns Dinge massiv infrage stellen und uns verändern.

Bisbee Beehive Cactus: Wenn wir die Möglichkeit für Veränderung zulassen, dann können wir Heilung auf tiefster Ebene hervorrufen. Der Bisbee Beehive Cactus hilft uns dabei, zur Wurzel einer Situation zu gelangen und Zugriff auf die Körperintelligenz auf Zellebene zu erhalten. Mit dieser Essenz finden wir den Kern des Problems und können auf die heilenden Kräfte zugreifen, die in den Zellen unseres Körpers zur Verfügung stehen.

Mexican Shell Flower: Allen, die ängstlich oder schüchtern sind, wenn sie sich Veränderungen stellen müssen, hilft diese Essenz, den inneren Krieger zu aktivieren. Menschen, die dazu neigen, zu fliehen, auszuweichen und sich selbst zurückzuhalten, hilft Mexican Shell Flower dabei, die Bereitschaft, das Leben und seine Herausforderungen bei den Hörnern zu packen, zu aktivieren.

Thurber’s Gilia: Wenn wir das Gefühl haben, handlungsunfähig zu sein, kann uns Thurber’s Gilia dabei helfen, unsere eigenen Begrenzungen zu überwinden. Die Essenz kann unseren Mut aktivieren, damit wir uns unseren Ängsten ohne Umweg stellen. Sie ist eine wunderbare Essenz, wenn wir Angst davor haben, etwas loszulassen, selbst wenn wir das eigentlich wollen.

Violet Curls: Es geschieht oft in dieser Phase, dass wir uns mit einem Meer an nicht ausgedrückten Emotionen konfrontiert sehen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Wenn wir unsere Gefühle unterdrücken, dann lassen wir nicht zu, dass unser Emotionalkörper uns wichtige Informationen zur Verfügung stellt. Wenn wir damit beginnen, die alten Gefühle bewusst anzunehmen und auszudrücken, kann es vorkommen, dass wir in ihrer Intensität und Menge zu ertrinken glauben. Violet Curls hilft dabei, die Verstopfung im Emotionalkörper zu lösen, indem sie uns ermöglicht, die alten Gefühle eines nach dem anderen zu erkennen, auszudrücken und loszulassen. Wenn wir in der Lage sind, unsere Emotionen unmittelbar auszudrücken, dann stauen sie sich nicht länger auf. Wir lernen, dass unsere Gefühle ein natürlicher und wesentlicher Teil unseres Selbst sind und dass man sie auf angemessene Art und Weise ausdrücken kann.

Fortsetzung folgt …

Originaltitel: „Transitions and Transformational Processes“ by Cynthia Athina Kemp Scherer. Übersetzung: Carsten Sann. Zuerst erschienen in „Desert Voice“, Ausgabe Sommer 1997. Alle Rechte vorbehalten.

Übergänge und Transformationsprozesse (Teil 1)

von Cynthia Athina Kemp Scherer

Waren Sie jemals in einer Krise, einer Übergangsphase oder in einem Transformationsprozess? Haben Sie nicht auch bemerkt, dass sie sich jedes Mal ein wenig mehr an sie gewöhnen? Tod und Wiedergeburt, Transformation und Übergänge sind im Wesentlichen alle dasselbe, und sie alle scheinen ein dauerhafter Teil unseres Lebens zu sein.

Das einzig Konstante im Leben ist die Veränderung. Wir können uns alle auf die Tatsache verlassen, dass die Dinge niemals genau gleich bleiben werden. Gerade wenn wir uns an unser Leben oder unsere Vorstellungen davon, wer wir sind, gewöhnt haben, kann uns schon wieder die nächste Gelegenheit präsentiert werden, darüber hinaus zu wachsen. Wenn wir diese Chancen nutzen, werden neue Aspekte unseres Selbst enthüllt und wir lernen uns selbst besser kennen.

Denke Sie einmal an den letzten großen Übergang oder Transformationsprozess, den Sie durchlebt haben. Welchen Herausforderungen sind Sie dabei begegnet? Was sind Fähigkeiten, die Sie sich zu dieser Zeit gewünscht hätten? In welchen Bereichen hätten Sie gerne mehr Unterstützung gehabt? Wie können wir in einer Krise, einem Übergang oder einem Transformationsprozess zentriert bleiben?

Transformationen und Übergänge bringen Veränderungen mit sich, entweder im Außen oder in unserem inneren Wesen. Etwas stirbt und etwas Neues wird geboren, um seinen Platz einzunehmen. Wenn wir etwas hinter uns lassen, haben wir die Chance, uns ein brandneues Leben zu erschaffen. Obwohl sie normalerweise in gewisser Weise unangenehm oder schmerzhaft sind, sind die Veränderungen eine Möglichkeit, unser Leben aufzufrischen und helfen uns, innere Themen aufzulösen. Wir können Dinge abschließen, die wir nicht länger in unserem Leben haben wollen und schaffen Platz für das, was wir darin erleben möchten.

Ich habe bemerkt, dass es offensichtlich drei verschiedene Phasen in Transformationsprozessen gibt. Wenn wir jede von ihnen als Teil eines größeren Prozesses sehen, kann uns das dabei helfen, bestmöglich von Veränderungen in unserem Leben zu profitieren.

Phase 1: Der Tod des Alten

  1. Wir erkennen, dass es etwas in unserem Leben gibt, das überholt ist: Eine Idee, ein Konzept, eine Denkweise oder etwas im Außen wie ein Job, eine Beziehung etc.
  2. Loslassen. Diese Phase zeigt uns, was uns davon abhält loszulassen und gibt uns die Gelegenheit, Mut zu fassen und den Schritt ins Unbekannte zu tun.

Phase 2: In der Schwebe

  1. Hilft uns zu verstehen, dass unser Verstand den nächsten Schritt noch nicht kennen kann.
  2. Ermöglicht uns zu erkennen, wie sehr wir an unserer Vorstellung davon festhängen, was nun passieren sollte.
  3. Hilft uns dabei die Kraft zu erleben, die daraus entsteht, dass wir zulassen, verletzlich zu sein.
  4. Gibt uns die Erfahrung, dass wir unsere Fähigkeit zu vertrauen verstehen und kräftigen können.

Phase 3: Das Neue akzeptieren

  1. Eine neue Struktur oder Form akzeptieren, selbst wenn sie anders ist, als wir es uns vorgestellt haben.
  2. Klarheit darüber, worum es bei dem Übergang oder dem Transformationsprozess eigentlich ging.
  3. Integration unserer Erfahrung.

Fortsetzung folgt …

Originaltitel: „Transitions and Transformational Processes“ by Cynthia Athina Kemp Scherer. Übersetzung: Carsten Sann. Zuerst erschienen in „Desert Voice“, Ausgabe Sommer 1997. Alle Rechte vorbehalten.

Transmutation – ein Erfahrungsbericht

von Simone Rocha

Meine Reise mit Blütenessenzen hat im Jahr 2002 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meinen ersten Kurs in Petrópolis in Brasilien gehabt. Während der folgenden Jahre besuchte ich weitere Seminare, machte einen Abschluss zum Thema Blütenessenzen, besuchte Konferenzen und hatte Vertiefungskurse mit brasilianischen und internationalen Forschern aus diesem Bereich.

In meiner Heimat Brasilien habe ich als Sprachlehrerin und Blütentherapeutin gearbeitet, sowohl in meiner eigenen Praxis aber auch ehrenamtlich.

Im September 2016 sind meine Familie und ich nach Deutschland gezogen, weil mein Mann hier eine neue Arbeitsstelle angetreten hat. Obwohl ich schon immer das Ziel und davon geträumt hatte, im Ausland zu leben, musste ich mich nun all den Dingen stellen, die geschehen, wenn man seine Heimat verlässt und in ein anderes Land zieht. Man fühlt sich wie ein Seemann, bevor er in See sticht: Das Meer ist sein Zuhause und er ist begierig darauf, loszuziehen und Abenteuer zu erleben, obwohl er weiß, dass starke Winde und Stürme auf ihn warten werden.

In Deutschland habe ich mich bisher vor allem darauf konzentriert, mich um meine Familie zu kümmern und zu lernen. Ich bin immer noch dabei, die neue Sprache zu studieren. Ich musste mich selbst neu erfinden und herausfinden, wie man still aus der Ferne beobachtet. Zu Beginn hatte ich einige Probleme mich selbst auf deutsch verständlich zu machen. In Deutschland war nicht nicht länger eine Lehrerin, die von wißbegierigen Schülern umgeben war. Hier bin ich jetzt Mutter, Hausfrau und selbst Schülerin.

Ich hatte jedoch keine Ahnung davon, dass die schwerste Lektion noch kommen würde. Meine Motivation, mit Transmutation aus der Reihe der Gulaga Essenzen (Himalayan Flower Enhancers) zu arbeiten war, dass ich gerade durch eine schwierige Phase ging, weil ich jemanden verloren hatte, der mir am Herzen lag. Manchmal spielt einem das Leben einen Streich, indem es uns jemanden oder etwas wegnimmt, um uns zu lehren, wie man loslässt. Wir haben keine Kontrolle über das Leben. Dies ist eine Lektion, die schwer zu lernen ist. Und das war meine Aufgabe. Ich wollte niemandem die Schuld geben oder mich schlecht fühlen. Ich musste einfach loslassen. Es war nötig, dass ich mich verwandelte, mich „transmutierte“.

Ich war gerade dabei, am Computer zu arbeiten, als ich den Newsletter des Essenzenladens erhielt. Ich hatte spontan das Bedürfnis mit der dort beschriebenen Essenz zu arbeiten. Ich identifizierte mich mit der Signatur dieser Essenz, nachdem ich mir ihre Beschreibung kurz durchgelesen hatte.

Ich habe dann einen ganzen Monat mit der Essenz gearbeitet, von Mitte November bis Mitte Dezember 2017. Ich habe in dieser Zeit viermal täglich vier Tropfen genommen. Ich habe ebenfalls jeden Traum und jede Erkenntnis, die währenddessen hatte, in ein Notizbuch geschrieben. An zwei Tagen träumte ich nicht, weil ich sehr schlecht geschlafen habe, und den darauf folgenden drei Tagen erinnerte ich mich zwar, wen ich im Traum getroffen hatte, jedoch nicht mehr an die Träume selbst. Die restlichen 25 Tage jedoch waren voll von bedeutungsvollen Träumen, die mir dabei geholfen haben, immer tiefer in meinen Prozess einzusteigen. Dabei war es wichtig, dass ich mich selbst gezwungen habe, konsequent als erstes meine Träume aufzuschreiben, sobald ich aufgewacht war.

Es ist eine hervorragende Übung für Selbstdisziplin, wenn wir unsere Träume aufschreiben und es ermöglicht uns mit dem in Kontakt zu kommen, was tief in unserem Unterbewussten ist. Es ist interessant zu erkennen, dass dasselbe Thema immer wieder in unseren Träumen vorkommt, jedoch jedes Mal mit anderen Akteuren und Szenarien. Wenn man aufwacht, sind die Erinnerungen noch lebendig, jedoch verblassen sie mit der Zeit – deshalb ist es am besten, man schreibt sie auf, sobald man die Augen geöffnet hat.

Die Transmutation Essenz hat bei mir nicht zu drastischen Veränderungen geführt. Was mir jedoch während des Experiments aufgefallen ist, ist, dass ich mich meiner Verletzung stellen und jeden Tag besser mit ihr umgehen konnte. Ich fühlte mich immer stärker und übernahm vollständig die Verantwortung dafür, was mit mir passierte. Ich gab dabei weder mir selbst, noch irgendjemandem sonst Schuld dafür.

Ich empfehle die Essenz für diejenigen, die durch eine Phase gehen, in der alte Muster aufgelöst und ersetzt werden müssen – immer dann, wenn wir fühlen, dass es an der Zeit ist, die alten Muster loszulassen, damit etwas neues entstehen kann.

Für mich beginnt nun ein neues Kapitel in meinem Leben.

Liebe Grüße
Simone Rocha

Transmutation (Himalayan Flower Enhancers)

Schon seit einiger Zeit bleibt im Innen und im Außen kein Stein mehr auf dem anderen. Alles, was nicht mehr stimmig ist, muss raus, und zwar ohne Wenn und Aber. Das ist anstrengend! Für manche Menschen geschieht dies vor allem im Außen, in Beruf und Beziehung, andere sind dabei, hauptsächlich innen aufzuräumen.

Essenzen können uns generell dabei helfen, die Aufgaben zu bewältigen, mit denen wir uns konfrontiert sehen. Unsere aktuelle Essenz des Monats – Transmutation von Tanmaya und den Himalayan Flower Enhancers – ist jedoch in dieser Zeit des Ausmistens, des Aufräumens und der Veränderung besonders geeignet, um uns dabei zu helfen, der wunderschöne Schmetterling zu werden, der zu sein wir auf die Erde gekommen sind.

Die Essenz bringt die notwendigen Veränderungen und Umbrüche in Gang. Ähnlich wie die Schlange von den Wild Earth Tieressenzen, ist sie jedoch eine, die mit Respekt behandelt werden will. Verwenden Sie sie nur, wenn Sie wirklich dafür bereit sind, dass Dinge in Bewegung kommen – denn genau das ist es, was die Essenz tut. Rechnen Sie damit, dass die Veränderung, die sie mit der Essenz bewirken wollen, eher früher als später geschieht. Und es hat niemand gesagt, dass es leicht oder nicht anstrengend wird. Aber manchmal ist es einfach an der Zeit, dass die Dinge sich ändern, und dann braucht es einen Katalysator. Genau das ist die Wirkung dieser Essenz.

Transmutation ist als 30 ml Einnahmeflasche zum Sonderpreis von 9,90 EUR bei uns erhältlich.

https://www.essenzenladen.de/essenzen/himalayan-flower-enhancers/gulaga-essenzen/transmutation.html

Bestehende Visionen werden in Frage gestellt, einen Schritt in die Größe wagen

von Petra Schneider

Was ist

  • Wandel
  • Sicher Geglaubtes wird in Frage gestellt
  • Ideen stehen auf dem Prüfstand
  • Nicht an Altem festhalten
  • Neu „schauen“ und neu ordnen
  • Auf die Intuition achten
  • Einen Schritt in die Größe wagen
  • Drang nach Größe und Erfolg
  • Körper und Lebensbereiche heilen

Wandel
In den letzten Wochen hatte einige Menschen das Gefühl, auf einem schwankenden Boden zu stehen. Vieles was bisher klar war, Ziele und Pläne, die sicher schienen, wurden in Frage gestellt oder fühlten sich nicht mehr stimmig an. Dies zeigte sich auch körperlich in einem unsicheren, schwankendem Gang und Beschwerden, Müdigkeit oder Verletzungen in den Beinen, vor allem in den Knien, Unterschenkeln und Füßen.
Gleichzeitig zeigten sich aber auch neue Chancen, Möglichkeiten und Angebote.

Es scheint, als sei ein „Riss durch die Zeitlinie“ gegangen und einiges von dem, was vorher sicher schien, stimmt nun nicht mehr. Die „alte Form“ ist überholt. Dies kann Unsicherheit, Hilflosigkeit und Angst auslösen. Wir sind gefordert, noch einmal alles zu überprüfen: Was hat Bestand? Was soll losgelassen werden? Was steht nun an?

Manche Situationen und Projekte stagnieren, obwohl sie weiterhin stimmig sind. In diesen Bereichen gibt es gerade eine Pause, so als wäre der Samen gesät, und in dem Beet gibt es jetzt nichts weiter zu tun. Man kann sich neuen Beeten zuwenden.

Auf die Intuition achten
Jetzt ist es hilfreich, sich für neue Aufgaben und neue Wege zu öffnen und auf die Intuition und die inneren Impulse zu achten: Welche neuen Ideen und Visionen zeigen sich? Was kann und muss neu geordnet werden? Auf welches Ziel richte ich mich jetzt aus? Etwas Neues steht an, ist aber noch nicht klar erkennbar, auch deshalb, weil wir im „Wachstum in Größe und Fähigkeiten“ sind. Es geht nun auch darum, sich mehr zuzutrauen, sich aus dem „kleinen Selbstbild“ in mehr Größe zu wagen und seine Visionen an eine größere innere Kraft anzupassen (unterstützend Nr. 23 Haniel). Für manchen steht auch an, Führungsaufgaben zu übernehmen.

Ideen und Möglichkeiten tauchen auf und wollen durchdacht oder ausprobiert werden. Unterstützend ist, sich Hilfe von kompetenten Beratern zu holen oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Drang nach Größe und Erfolg
Manche Menschen spüren in sich einen Drang nach Erfolg, einen starken Wunsch nach mehr Sichtbarkeit, nach mehr Wirkungskraft. Manche werden auch durch ihre finanzielle Situation gezwungen, größer zu denken und sichtbarer zu werden. Mein Eindruck ist, dass wir „in die Größe und ins Tun geschoben“ werden (unterstützend Nr. 19 Helion). Wir können (und sollen) Aufgaben übernehmen, die wir uns bisher nicht zugetraut oder abgelehnt haben. Viele spüren den Wunsch, wirkungsvoll für eine „bessere Welt“ einzutreten und erkennen, dass sie dies tun, wenn sie mit ihrer Arbeit erfolgreicher sind. In dieser Zeit des Wandels ist ein kraftvolles Wirken besonders effektiv.

Heilung
Zurzeit tauchen körperlich Beschwerden auf: Alte Symptome zeigen sich noch einmal, neue Erkrankungen treten auf. Es geht um Heilung, sowohl für den Körper als auch für Situationen im Leben, in denen etwas nicht mehr stimmig ist, die von alten Erfahrungen belastet sind oder in denen sich etwas neu ordnet (unterstützend Nr. 27 Raphael). Unterstützend sind Heilmeditationen, z.B. von Petra Schneider: Heil sein, wenn man eine längere Meditation machen will oder Heilende Räume, wenn man kürzere Meditationen bevorzugt

Meditation: Stelle dir vor, dass du wie eine Blume wächst und erblühst. Die Pflanze richtet sich auf, wird immer größer, die Blütenknospen öffnen sich und die Blume erblüht in ihrer vollen Schönheit. Wenn du möchtest, kannst du die Energie von Erzengel Haniel einladen, dich in deiner Entfaltung zu unterstützen und die Blockaden und Hindernisse aufzulösen.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zusätzlich empfehlenswert sind die Heilungs CDs

Zu guter Letzt … (April 2017)

Fühlt es sich für Sie auch so an, als ob die Energie noch nie so intensiv war, wie in den letzten Wochen? Ich bin verleitet zu sagen, eine Achterbahn ist ein Dreck dagegen. Kennen Sie die Bilder aus dem Zentrifugentraining für Piloten und Astronauten? Wenn die Fliehkraft so groß wird, dass sich das Gesicht zu einer Grimasse verzieht und man nichts, aber auch gar nichts dagegen tun kann? Ungefähr so fühlt es sich zeitweise an. Diesen Monat will ich mich darauf konzentrieren, meine Eindrücke dieser Achterbahnfahrt zu schildern und gegebenenfalls Essenzen zu empfehlen, die uns dabei unterstützen können.

Überforderung

Wir leben unser Leben wie gewohnt und vielleicht läuft äußerlich sogar alles in halbwegs gewohnten Bahnen. Dennoch fühlt sich alles extrem anstrengend an und wir kommen schnell an einen Punkt, wo wir ausgelaugt sind und uns von Dingen, die wir vielleicht sonst mit Leichtigkeit erledigen, überfordert fühlen. Besonders die kleinen alltäglichen Pflichten in Haus und Beruf können sich zeitweise wir Herkulesaufgaben anfühlen. Ich habe keine Ahnung, was wir auf energetischer Ebene da gerade alles so erledigen, aber offensichtlich kostet es uns viel Energie. Deshalb ist es das Allerwichtigste, dass wir uns selbst nicht dafür verurteilen, sondern Mitgefühl für uns haben und als Konsequenz gut für unsere Bedürfnisse sorgen: ausreichend Schlaf, gutes und regelmäßiges Essen, Pausen, wenn wir sie benötigen und vor allem Sonne tanken. Hilfreiche Essenzen sind Lighten Up (Alaska Essenzen), Rest & Relax (Wild Earth) und Calm & Clear (Australische Buschblüten).

Extrem schnelle Schwankungen

In der letzten Zeit kann sich die Energie extrem schnell verändern. Vielleicht fühlen wir uns gerade großartig, jedoch kann es schon eine Stunde später wie die dunkle Nacht der Seele anfühlen, nur um kurze Zeit später wieder ins Gegenteil zu schwenken. Das kann ganz schön anstrengend sein. Es ist auffällig, dass der energetische Zustand sich gerade ein bisschen wie das Aprilwetter verhält und es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich das so ausgeprägt und vor allem in dieser Geschwindigkeit wahrnehme. Damit wir bei allen Aufs und Abs den Boden unter den Füßen nicht verlieren, müssen wir dafür sorgen, dass wir gut geerdet sind. Eine unterstützende Essenzenmischung hierfür ist Erdung.

Manifestation

So anstrengend es gerade auch ist – ein positiver Aspekt der energetischen Großwetterlage scheint zu sein, dass uns die spontane Manifestation leichter fällt. Auffällig oft ist in letzter Zeit genau die Person vorbeigekommen, die ich gerade benötigt habe, oder mir genau die Information „zugeflogen“, die es gebraucht hat, um einen Schritt weiterzukommen. Dabei handelt es sich nicht um bewusste, absichtliche Manifestation im Sinne der Erfüllung von Wünschen, sondern vielmehr um sehr pragmatische, unbewusste Schöpferkraft, die uns genau zur rechten Zeit das liefert, was wir gerade brauchen. Sehr praktisch! Eine Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir offen dafür sind, und die beste Essenz, die uns dabei helfen kann, ist nach wie vor Abundance von den Pazifikessenzen.

Innere und äußere Energie

Häufige Symptome von Transformationsprozessen sind Müdigkeit, Niedergeschlagenheit bis hin zu Verzweiflung, und das Gefühl festzustecken, bis die Dinge sich plötzlich in Bewegung setzen und uns halb um die Ohren fliegen. Eine intensive Phase der Veränderung mit Bilderbuch-Symptomen, die ich dabei war zu durchlaufen, sollte laut Muskeltest dienstags vorbei sein. Als dann der Dienstag kam fühlte es sich zwar anders, jedoch Immer noch nicht toll an. Insbesondere die Glückseligkeit (auf die man ja doch immer irgendwie hofft) blieb vollkommen aus. Ein wenig Introspektion und weiteres Muskeltesten brachten für mich dann die Erkenntnis, dass ich zwar durch das Gröbste hindurch, jedoch so viele andere um mich herum noch mittendrin waren. Was ich wahrgenommen hatte, war also das allgemeine energetische Chaos und nicht mehr mein eigenes. Dementsprechend funktioniert mein Wahrnehmungsventil, das zuvor scheinbar versagt hatte, weil die Symptome tatsächlich meine waren und eben nicht von außen kamen, nun wieder. Hilfreiche Essenzen in Zeiten der Transformation sind Butterfly und Snake von den Wild Earth Tieressenzen.

Und wie geht es weiter?

In Zeiten wie diesen Frage ich mich manchmal: Wann ist das endlich vorbei? Wann wird das Leben endlich wieder normal? Ann Callaghan von den Indigo Essenzen sagt dazu, dass das Leben niemals wieder so wird, wie es früher war. Was jedoch geschieht ist, dass wir uns an die neue Intensität und das neue Tempo gewöhnen, so dass das, was uns jetzt noch überfordert, allmählich zur neuen Normalität wird, in der wir uns zwischendrin auch entspannt zurücklehnen und die Reise genießen können. Ein probates Hilfsmittel bis es soweit ist, ist immer wieder die Notfallmischung von den Pazifikessenzen: Balancer. In den paar Tagen, in denen ich quasi zu nichts zu gebrauchen war, habe ich mehrmals pro Stunde das Balancer Spray verwendet und es als Anker benutzt, der mich auf dem Boden der Tatsachen gehalten hat. In extremen Situationen spricht tatsächlich nichts dagegen, notfalls alle paar Minuten eine Notfallessenz zu verwenden – so lange, bis es uns besser geht.

Von einer Reise nach Japan habe ich vor Jahren eine wunderschöne Zeichnung mit dem folgenden Motto zurückgebracht: „Wenn ich mich verändere, ändert sich die ganze Welt“. Ich bin davon überzeugt, dass das das Prinzip ist, nachdem das Spiel funktioniert. Es geht darum, dass wir mit der Veränderung gehen und uns daran anpassen. Das was „normal“ ist, ändert sich beständig. Wenn wir jedoch darauf bestehen, dass das, was noch vor einem Jahr unsere Normalität definiert hat, heute noch gilt, dann setzen wir uns selbst auf einen wilden Mustang ohne reelle Chance, uns längerfristig im Sattel halten zu können. Lassen Sie uns also gemeinsam, die Veränderung als Chance für Wachstum und Entfaltung begreifen und annehmen, und das tun, was für uns notwendig ist, um Schritt für Schritt vorwärts zu gehen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Fröhliche Weihnachten 2016

Liebe Kundin, lieber Kunde,

wir wünschen Ihnen fröhlich Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sind auch zwischen den Jahren für Sie da und verschicken Ihre Bestellungen in gewohnter Schnelligkeit.

2016 war ein Jahr voller Herausforderungen und Chaos, jedoch auch voller Gelegenheiten zu wachsen, alte Verletzungen zu heilen und sich zu entfalten. Nutzen Sie die Zeit zwischen den Jahren für eine kleine Verschnaufpause. Numerologisch gesehen geht mit 2016 (numerologische 9) ein Zyklus zuende und ein neuer beginnt im kommenden Jahr (numerologische 1). Wir sind schon sehr gespannt, was 2017 uns alles bringen wird. Sicher ist jedoch nur eines: Das einzig Beständige im Leben ist der Wandel und am leichtesten ist es, wenn man die Werkzeuge nutzt, die man zur Verfügung hat und vor allem der Veränderung möglichst wenig Widerstand entgegen bringt.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen