Erneuerung, sich kraftvoll ausrichten, Beziehungen klären

von Dr. Petra Schneider
(LichtWesen AG)

Was ist

  • Hohe Intensität
  • Neues zeigt und entwickelt sich
  • Potentiale und Möglichkeiten werden sichtbar
  • Entscheidungen und Kompromisse immer wieder überprüfen
  • Verantwortung für Entscheidungen und Handeln übernehmen
  • In der Ruhe bleiben
  • Sich immer wieder erschöpft und müde fühlen
  • Erkrankungen, Unfälle, unerwartete Ereignisse
  • Heilung von emotionalen Verletzungen, schmerzlichen Erfahrungen, Traumen
  • Beziehungen und Freundschaften prüfen

Hohe Intensität

Sowohl die letzten Wochen als auch die kommende Zeit ist geprägt von einer hohen Intensität, sowohl energetisch als auch in den Ereignissen. Auswirkung ist, dass Menschen sich immer wieder müde und erschöpft fühlen, erkranken oder Unfälle haben und dass herausfordernde, oft unerwartete Ereignisse zwingen, Entscheidungen zu treffen. Die Intensität führt bei manchem zu innerer Anspannung und aggressivem Verhalten. Lernschritt ist, immer wieder in die innere Ruhe, in die innere Stabilität zu finden und bei Gesprächen und Auseinandersetzungen mit anderen bei sich und ruhig zu bleiben, zu seiner Wahrheit zu stehen und sich nicht provozieren zu lassen (unterstützend Elohim gold).

Heilung

Durch die Ereignisse, Auseinandersetzungen mit anderen, durch Projekte, die nicht laufen oder bestürzende Ereignisse werden emotionale Verletzungen, schmerzliche Erfahrungen und Traumen berührt. Traurigkeit, Enttäuschung, Resignation, Angst vor der Zukunft und Todesangst oder vor Untergang und Ruin können die Folge sein. Wenn man seine Gefühle und Gedanken beobachtet, werden die inneren Zustände bewusst.

Gleichzeitig bekommen wir eine kraftvolle energetische Unterstützung, um das Vergangene zu heilen (unterstützend Elohim gold und rosa). Die Heilung führt zu Erkenntnissen. Gedanken, Verhaltensweisen und Empfindungen verändern sich deutlich. Durchhalten und sich immer wieder fürs Weitermachen entscheiden ist angesagt.

Klärung und Ausrichtung

Es geht immer noch um Klärung, darum zu erkennen oder zu entscheiden, was uns wichtig ist, wie wir mit uns selbst umgehen und was wir wollen. Übernommene Vorstellungen, Gedankenstrukturen und Glaubensmuster wollen überprüft werden. Faule Kompromisse und „Morsches“ brechen zusammen. Entscheidungen, die wir getroffen haben, werden immer wieder durch äußere Ereignisse in Frage gestellt und wollen immer wieder überprüft oder angepasst werden. Wenn wir nach der Überprüfung die Entscheidung oder Ausrichtung beibehalten, wird sie immer klarer und genauer. Die Kraft für Umsetzung und für die weiteren Schritte verstärkt sich.

Erneuerung

Mit der Klärung lösen sich Blockaden. Potentiale werden sichtbar, die vorher nicht genutzt oder nicht entfaltet waren. Neues zeigt und entwickelt sich, und das ist der Focus für die kommende Zeit. Wieder sollten wir auf die Möglichkeiten und Chancen achten, die sich bieten, Entscheidungen treffen und die Verantwortung für unsere Entscheidung und unsere Handlungen übernehmen (unterstützend Elohim gold). Dabei bekommen wir manchmal unerwartet Hilfe von anderen Menschen, die Blockaden und Traumen ansprechen oder Lösungsmöglichkeiten und Wege aufzeigen.

Selbst Situationen, die katastrophal wirken, können letztlich eine Chance bieten, auch wenn man es im ersten Moment nicht sieht. Sie können zu dem führen, was wir wollen, was wir uns wünschen oder was wir uns auf der Seelenebene vorgenommen haben. Hilfreich ist, immer wieder inne zu halten, in die innere Ruhe zu finden und zu schauen, was wichtig ist (unterstützend Krisen meistern). Meditationen und die Verbindung mit dem höheren Bewusstsein sind gerade jetzt sehr hilfreich.

Beziehungen und Freundschaften prüfen

In den kommenden Wochen werden wir auch weiterhin mit der Frage konfrontiert, mit wem wir weiter gehen wollen, wer uns wichtig ist, mit wem wir zusammen leben oder wirken wollen. Ungelöste Konflikte werden sichtbar. Durch die unterstützende Energie fällt es leichter, den eigenen Anteil und den Anteil des anderen zu trennen und Dinge auszusprechen, die man bisher nicht gesagt oder nicht gesehen hat. Es fällt auch leichter, die eigene Position ruhig und klar auszusprechen und zu sich und seiner Sichtweise zu stehen, auch wenn andere das nicht verstehen, uns angreifen, überreden wollen oder einschüchtern.

Meditation: Gehe an ein fließendes Wasser oder stelle dir einen Bach oder Fluss vor. Betrachte ihn eine Weile. Beobachte, wie das Wasser sich bewegt und verändert, wie immer wieder neues Wasser kommt und weiterfließt. Wenn du möchtest, kannst du dem Wasser auch deine belastenden Gedanken, Gefühle und Situationen geben und das Wasser mit dem violetten Strahl der Elohim verbinden, so dass alles transformiert wird (unterstützend die CD Heil Sein).

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zu guter Letzt … Juli 2018

Wir sind die Schöpfer unserer eigenen Realität. Diese Aussage hört man oft, wenn man sich mit der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Potenzials beschäftigt. Wem das Ganze zu esoterisch klingt, der könnte auch einfach sagen: Wir selbst können entscheiden, wie wir die Welt und unser Leben sehen und darauf reagieren. Niemand zwingt uns, ein Ereignis auf die eine oder andere Weise zu interpretieren. Dinge, die von einer Person positiv wahrgenommen werden, können für jemand anderen negativ sein. Wir haben in jedem Moment die Wahl, wie wir das, was wir erleben, wahrnehmen.

Und warum wählen wir dann nicht alle, immer glücklich zu sein und alles als positiv zu erleben? Ein wichtiger Grund ist für viele, dass für sie das Konzept, Schöpfer der eigenen Realität zu sein, gar nicht existiert, weil sie es nie bewusst kennengelernt haben. Ein Extrembeispiel durfte ich letztens persönlich erleben, als ich als Zeuge vor Gericht in die Streitigkeiten zweier Nachbarn hineingezogen wurde. Die klagenden Nachbarn leben in einer Welt, in der alle anderen Menschen aus ihrer Sicht darauf aus sind, ständig ihre Grenzen zu verletzen. Dies führt zu einem extremen Sicherheitsbedürfnis und letztlich zu der Erwartungshaltung „Was geschieht heute wieder Schlimmes?“. Aus der Position eines objektiven Betrachters gibt es von Seiten der beklagten Nachbarn keine absichtlichen Provokationen oder Grenzverletzungen, jedoch wird alles, was im Rahmen des normalen Miteinanders halt nun einmal geschehen kann, als solche interpretiert.

Was ist denn nun real und wahr? Die einzige Wahrheit ist, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Es gibt nur unsere eigene Sicht dessen, was geschieht. Wenn eine Kleinigkeit passiert, die uns nicht passt, haben wir immer die Wahl, dass wir sagen „Shit happens“ und unsere Aufmerksamkeit wieder auf etwas Positives lenken. Andererseits können wir aber auch eine große Sache daraus machen und uns so hineinsteigern, dass wir uns selbst den Tag damit versauen. Und auch wenn uns etwas objektiv Negatives zustößt können wir entweder in Selbstmitleid oder Zorn auf die Welt versinken, oder aktiv nach einer Lösung suchen. Wir haben die Wahl.

Ein anderer wichtiger Grund, warum wir oft Dinge als negativ erleben ist, dass wir glauben, dass es in dieser Situation so sein muss. Ursache sind in der Regel entweder das gesellschaftliche Massenbewusstein, das uns einen Bezugsrahmen dafür gibt, was allgemein als gut oder schlecht, akzeptabel oder nicht akzeptabel angesehen wird, oder persönliche Glaubenssätze, die wir von unseren Eltern über- oder aufgrund von früheren Erlebnissen angenommen haben. Auch hier haben wir wieder die Wahl, die Dinge, die wir bisher für richtig und wahr gehalten haben, infrage zu stellen.

Wenn ich beispielsweise mit dem Zug zu einem Termin unterwegs bin und aufgrund einer Verspätung meinen Anschluss verpasse, dann wird das üblicherweise erst einmal als negativ gesehen. Ich komme zu spät zum Termin, was mir vielleicht krumm genommen wird. Ich muss auf dem Bahnhof herumsitzen und auf den nächsten Zug warten etc. Normalerweise passiert es dann, dass wir uns ärgern und schlechte Laune bekommen. Erreichen wir dann endlich abgehetzt und vielleicht mit schlechtem Gewissen unser Ziel, wird der Termin sicher nicht so gut laufen, wie er es wäre, wenn wir mit einer positiven Stimmung eingetroffen wären.

Betrachtet man die Situation rein sachlich ist jedoch lediglich folgendes passiert: Wir hatten vor, von A nach B zu reisen, um uns mit Person C zu treffen. Aufgrund von Umständen, auf die wir keinen unmittelbaren Einfluss haben und für die wir deshalb auch nicht die Verantwortung tragen, können wir nicht rechtzeitig in B eintreffen. Das ist alles.

Wenn mir das passiert und ich wie gesagt die Wahl habe, wie ich meine Realität wahrnehme, dann würde ich mit der Situation wie folgt umgehen: Der Respekt verlangt es, die Person C direkt über die Verspätung zu informieren und zu klären, ob und wie man den Termin verlegen kann. Interessanterweise kommt es dabei immer wieder vor, dass C darüber gar nicht so unglücklich ist, weil er/sie ohnehin noch etwas anderes zu erledigen hatte. Danach würde ich mir überlegen, wie ich mir die Wartezeit zu angenehm wie möglich machen und die Zeit auf positive Art und Weise nutzen kann. Vielleicht haben ich beim Warten noch ein interessantes Gespräch, treffe im Ersatzzug jemanden, der mir später einmal helfen wird, oder finde einfach nur die Zeit, mich zu entspannen. Wenn ich dann guter Laune und entspannt in B ankomme, habe ich die bestmögliche Ausgangssituation für das, was ich dort vorhabe zu tun.

Ich denke, Sie verstehen, worauf ich hinauswill: Ein und dieselbe Situation, jedoch zwei komplett unterschiedliche Weisen damit umzugehen. Wenn wir infrage stellen, dass ein verpasster Anschlusszug und eine Verspätung per se etwas Negatives sind, dann haben wir die Wahl, aus dieser ursprünglich neutralen Situation für uns ein positives Erlebnis zu machen.

Sandra Epstein, die Herstellerin der Ararêtama Regenwaldessenzen, nennt die Fähigkeit, unsere emotionale Reaktion auf äußere Ereignisse bewusst zu steuern „Emotionale Fitness“. In ihrem Buch „Das Ararêtama Mandala“ beschreibt sie ein Programm, das man mit Unterstützung der Essenzen durchführen kann, um die eigene emotionale Fitness und Klarheit zu schulen und zu trainieren. Sie sieht diese Fähigkeit ähnlich wie körperliche Fitness: Je mehr wir sie nutzen, desto kraftvoller wird sie. Eine schöne Ararêtama Essenz, die unsere Fähigkeit stärkt, uns nicht als Opfer der Umstände zu fühlen sondern stattdessen aktiv unsere Wahrnehmung des Lebens zu gestalten ist Assá (siehe auch die Essenz des Monats).

Je mehr ich mich mit dem Leben beschäftige, desto mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass sich alles immer wieder auf das Thema „Verantwortung übernehmen“ zurückführen lässt. Wenn wir die Verantwortung dafür übernehmen, wie wir auf Ereignisse reagieren, dann können wir dafür sorgen, dass wir mehr Freude und Glück in unserem Leben erleben. Und selbst wenn es uns häufig noch nicht gelingt, das Positive in jeder Situation zu erkennen, dann ist zumindest die Idee, dass es dort auch eine positive Seite geben muss, tröstlich. An unserer Fähigkeit, sie zu finden, können wir über unsere emotionale Fitness wie schon gesagt arbeiten. Meine Urgroßmutter pflegte zu sagen: „Nix so schlecht für ebbes gut“ – egal was uns passiert, es gibt immer auch einen positiven Aspekt. Wenn wir diese Grundannahme haben, dann wird uns das helfen, nicht in unseren vielleicht anfänglich negativen Gefühlen steckenzubleiben, sondern die Verantwortung dafür zu übernehmen, uns wieder selbst aus dem Loch zu befreien.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Starker Energieschub, aktiv werden, Klärung der materiellen Ebene, emotionale Wunden heilen

Was ist

  • Schub, kraftvolle energetische Unterstützung
  • Druck kann zu Aggression, Wut und Panik führen
  • Klärung der materiellen und körperlichen Ebene
  • Zweifel und „in-Frage-stellen“ helfen, klar zu werden
  • Aktiv werden
  • Verantwortung für sich übernehmen
  • Bei sich bleiben, gelassen bleiben, immer wieder in die Ruhe kommen
  • Freudepunkte setzen

Schub
Zur Zeit bekommen wir einen starken Energieschub, eine kraftvolle energetische Unterstützung zur Klärung und zum Vorangehen. Manche nehmen diese Energie als Kraftpaket, als inneres Feuer wahr, das die Entschlossenheit, Zielstrebigkeit, den Kampfgeist und den Tatendrang verstärkt. Sie wollen vorankommen, ihre Vision verwirklichen, Ziele erreichen, Träume erfüllen, die Intensität des Lebens spüren, und sie setzen ihre Kraft, ihren Kampfgeist und ihre Fähigkeiten dafür ein. Die Energie ermöglicht, mehr zu leisten, als man für möglich gehalten hat. Andere werden durch diesen Energieschub unruhig, nervös oder gelähmt. Sie haben Angst, reagieren aggressiv, provozieren oder flippen aus. Bei manchen „brennen die Sicherungen durch“.

Für alle ist es in der nächsten Zeit sehr wichtig, sich immer wieder zu zentrieren, sich zu erden, zurückzutreten von den Ereignissen und Nachrichten, eine innere Distanz zu bekommen und immer wieder in die innere Ruhe zu finden und nicht überstürzt zu handeln (unterstützend: Nr. 34 Erde). Dabei helfen auch Pausen in der Natur, Meditation, Bewegung.

Klärung der materiellen Ebene
Die Energie lenkt unseren Focus vor allem auf die materiell-irdische Ebene. Themen, die wir noch nicht gelöst haben, „werden uns wieder vorgesetzt“: die finanzielle Situation, Beruf, Einkommen, Partnerschaft, unseren Platz in der Welt, Gesundheitsthemen. Rückschläge zwingen uns immer wieder, hinzuschauen und zu entscheiden. Etwas was jahrelang funktioniert hat, funktioniert nicht mehr; was Freude gemacht hat, macht keine Freude mehr. Auch die Weggefährten können in Frage gestellt werden: Wer soll/ will weiter mit uns gehen, wer kann neu hinzukommen? Ziele und Entscheidungen müssen immer wieder überprüft und dann mit Kraft und Entschlossenheit angegangen werden (unterstützend: Jahresmischung 2018).

Die Klärung wird schon das ganze Jahr gefordert. Meiner Wahrnehmung nach stehen wir jetzt vor einem Wendepunkt. Ich bekam das Bild von einem Läufer, der kurz vor dem Ziel ist. Er fühlt sich erschöpft, aber er weiß, dass er es bald geschafft hat und sich danach einiges ändert.

Auch „uralte Geschichten“ – Enttäuschungen, emotionale Wunden, Kindheitstraumen, Ärger, Frust – können jetzt verstärkt hochkochen. Sie tauchen plötzlich aus dem Inneren auf oder werden durch Menschen und Ereignisse ausgelöst – mit Traurigkeit, Resignation, Müdigkeit oder Wut im Schlepptau. Diese emotionalen Verletzungen wollen geheilt werden. Hilfreich ist, in stillen Momenten in die Emotionen einzutauchen, sie anzuschauen und heilende Energie einzuladen (unterstützend: Elohim rosa).

Aktiv werden
Wir können die Kraft, die gerade in der Luft liegt, nutzen, um den nächsten Schritt zu machen, entschlossen weiterzugehen und unsere Ziele sprachlich und durch Taten voranzubringen (unterstützend Jahresmischung). Wenn wir uns zeigen, bekommen wir unterstützende und stärkende Hinweise und Reaktionen.

Wenn noch nicht klar ist, wohin es gehen kann und soll, hilft die Energie, sich zu entscheiden. Die Frage lautet immer noch: Was kann ich für das größere Ganze, für die Welt tun? Welchen Beitrag kann ich leisten und was will ich? Dabei helfen uns auch die Zweifel, die jetzt verstärkt auftauchen und die von anderen geäußert werden. Vieles, was früher galt und richtig war, wird in Frage gestellt. Das verunsichert. Aber von der Unsicherheit und dem Gedankenkarussell sollten wir uns nicht gefangen nehmen lassen, sondern zurücktreten, beobachten, die Hinweise darin erkennen und nutzen (unterstützend: Nr 34 Erde). Letztlich wird klarer, wohin es gehen kann.

Gerade wenn wir zweifeln, ob wir unsere Vision, unseren Wunsch, unsere Fähigkeit umsetzen können, hilft es, die Frage „Kann ich das?“ gegen die Frage „Wie sehr will ich das?“ auszutauschen und dann die Verantwortung für die Schritte zu übernehmen. Trotz des Schubs, der in der Luft liegt, ist es wichtig, nichts zu überstürzen. Die Möglichkeiten sollten mit Verstand und Intuition geprüft und der passende Zeitpunkt (auch nach „Bauchgefühl“) abgewartet werden (unterstützend: Nr. 34 Erde).

Freude
Gerade weil es sehr intensiv und manchmal überfordernd ist, hilft es, sich „Freudepunkte“ zu setzen – einmal am Tag, am besten zu einem festen Zeitpunkt, etwas tun, was Freude macht und Genuss bringt. Oder mal etwas ganz Neues ausprobieren. Es schadet auch nichts, mehr als einen Freudepunkt am Tag zu haben ;-)

Meditation: Jeder Samen trägt das Potential für die vollkommene Pflanze. Auch du besitzt dieses Potential, auch wenn es noch nicht entfaltet ist. Du wächst, erblühst, trägst Früchte, und das für die unterschiedlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten immer wieder neu.

Du kannst mit dem Bild einer wachsenden und erblühenden Pflanze arbeiten. Schaue, welche Pflanze sich zeigt. In welchem Entwicklungsstadium ist sie? Wie ist ihr Zustand? Was braucht sie, um sich zu entfalten? Stelle dir dann vor, dass die Pflanze Nahrung und Wasser aus der Erde bekommt. Sie trinkt das Sonnenlicht und wird von allen Seiten genährt. So wird sie kräftig und gesund und entfaltet ihr volles Potential.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zu guter Letzt … Februar 2018

Als die Gebrüder Grimm 1852 ihr „Deutsches Wörterbuch“ veröffentlichten, enthielt es etwa 450.000 Wörter. Heute umfasst der Dudenkorpus die Grundformen von etwa 9 Millionen Wörtern. Die technische und gesellschaftliche Entwicklung der Welt hat dafür gesorgt, dass sich die Anzahl der Worte innerhalb von gut 160 Jahren verzwanzigfacht hat. Natürlich kommen Worte auch außer Mode oder werden schlicht nicht mehr benötigt. Und manchmal sollte man ein Wort auch bewusst nicht mehr benutzen – alleine schon diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen auf unser Leben.

Für mich ist ein solcher Kandidat das Wort „Schuld“. Seine Definition ist recht harmlos und sachlich: Wenn jemand „schuldig“ an etwas ist, dann hat er etwas getan oder unterlassen, was für ihn selbst oder einen anderen negative Auswirkungen hat. In der Realität ist es jedoch so, dass das Gefühl schuld an etwas zu sein, also Schuldgefühle zu haben, einer der Hauptgründe dafür ist, warum wir nicht glücklich sind. Dabei bringt es weder uns noch gegebenenfalls demjenigen, der eine negative Auswirkung erlebt hat, etwas, wenn wir uns dauerhaft schuldig fühlen. In meinen Augen ist es Energieverschwendung, wenn wir an dem Gefühl, schuldig zu sein, festhalten.

Das ist selbstverständlich kein Plädoyer dafür, Schlechtes zu tun und sich danach gut zu fühlen. Vielmehr schlage ich vor, das Wort „Schuld“ durch „Verantwortung“ zu ersetzen. Wenn wir etwas getan haben, was für einen anderen negative Konsequenzen hatte, dann ist das Beste und einzig Sinnvolle, was wir tun können, die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen. Zuvor ist es jedoch auch noch notwendig, dass wir akzeptieren, dass geschehen ist, was geschehen ist.

Wenn wir beispielsweise etwas gesagt haben, was uns leid tut, dann können wir es niemals wieder rückgängig machen, auch wenn wir es uns noch so wünschen. Deshalb ist es sinnlos, darüber nachzudenken, was gewesen wäre, wenn … Gleichzeitig können wir, wenn wir die Verantwortung für unser Handeln übernehmen, versuchen Wege zu finden, den Schaden wiedergutzumachen oder zumindest zu lindern. Wenn wir dann alles in unserer Macht stehende dafür getan haben, dann gibt es keinen Grund mehr für Schuldgefühle. Sie nutzen nicht, sondern schaden nur.

Und was ist, wenn wir selbst der Meinung sind, dass wir alles zur Wiedergutmachung getan haben, aber andere noch mit dem Finger auf uns zeigen und uns Schuld zuweisen? Wenn wir selbst vollständig ehrlich zu uns sind und tief in unserem Herzen wissen, dass wir das getan haben, was zu tun war, dann gibt es keinen Grund dafür, die Schuldzuweisungen anderer anzunehmen. Wenn wir uns selbst im Spiegel in die Augen blicken können und ohne Wenn und Aber sagen können, dass wir alles getan haben, was wir tun konnten, um die Konsequenzen unserer Handlung wiedergutzumachen, dann ist es meiner Meinung nach in Ordnung und sogar notwendig, das, was die anderen auf uns projizieren möchten, bei ihnen zu lassen, denn es sagt dann mehr über sie als über uns aus.

Besonders interessant wird das Prinzip von Schuld vs. Verantwortung, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Blickt man über den Tellerrand des rein Körperlichen hinaus, gelangt man schnell zu der Überzeugung, dass die verschiedenen Ebenen des Menschen – Körper, Geist und Seele – sich gegenseitig beeinflussen. Ich bin auch der Überzeugung, dass jeder körperlichen Erkrankung ein seelisches Ungleichgewicht vorausgeht. Bei einer Erkältung ist das vielleicht kurzfristig zu viel Stress, bei einer lebensbedrohlichen chronischen Erkrankung vielleicht Jahre oder Jahrzehnte des Unglücklichseins.

Dabei ist es jedoch unmöglich, einen zwingenden kausalen Zusammenhang herzustellen. Es ist nicht so, dass die Unglücklichen immer krank werden und die Glücklichen bis ins hohe Alter kerngesund sind. Jedoch bin ich schon der Meinung, dass seelisches Ungleichgewicht körperliches Ungleichgewicht begünstigt, und ebenso ist es für unsere Gesundheit zuträglich, wenn wir seelisch und geistig im Gleichgewicht sind.

Wenn es also so ist, dass es seelische Gründe für körperliche Symptome gibt, sind wir dann selbst „schuld“ daran, dass wir krank geworden sind? Um es kurz zu machen: Auch hier finde ich das Wort „Schuld“ destruktiv und fehl am Platz. Wenn wir denn schon krank sind, ist es sicherlich das Letzte, was wir brauchen, dass wir uns auch noch selbst die Schuld dafür geben. Statt einen Schritt in Richtung Heilung, bringt uns das nur noch tiefer ins Ungleichgewicht. Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass wir auch niemandem anderen die „Schuld“ dafür geben können.

Wenn aber niemand schuld ist, was bleibt dann? Es ist wieder einmal die „Verantwortung“. Wer ist dafür verantwortlich, dass sich ein seelisches Ungleichgewicht auf körperlicher Ebene manifestiert? Nur ich selbst – aber die Energie dieser Aussage ist eine ganz andere als wenn wir uns selbst die „Schuld“ geben. Die positive Konsequenz ist, dass es auch nur von einer Person abhängt, aus dem Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht zu gehen. Und diese Person bin ebenfalls nur ich selbst. Wir brauchen also niemanden, der uns die Erlaubnis gibt, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Es kann auch niemand verhindern, dass wir das tun. Alles was es braucht, ist unsere Absicht, unser Handeln und wahrscheinlich eine kleinere oder größere Menge an Unterstützung durch andere, denn nur, weil wir selbst alles in der Hand haben, heißt das nicht, dass wir auch alles alleine und ohne Hilfe bewerkstelligen müssen.

Schuldgefühle sind wie Wackersteine, die wir in einem Rucksack mit uns herumtragen. Sie sind nützlich, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und Dinge wiedergutzumachen, denn sie erinnern uns an unsere moralischen Pflichten. Sie jedoch auf Dauer auf unserem Rücken durch unser Leben zu schleppen ist nutzlos und sorgt nur dafür, dass wir die Energie, die wir dafür benötigen, nicht nutzen können, um uns zu entfalten, uns zu freuen und unser Leben zu genießen.

Denken Sie doch einmal darüber nach, wofür Sie sich seit langem schuldig fühlen. Prüfen Sie dann, ob Sie bereits akzeptiert haben, was geschehen ist, oder ob Sie sogar noch in der „Wäre es doch nie geschehen“-Phase feststecken. Sobald sie akzeptiert haben, was passiert ist, übernehmen Sie die Verantwortung und suchen nach Wegen, für Änderung oder Ausgleich zu sorgen.

Der letzte Absatz fasst kurz und knapp zusammen, worum es mir in dieser Kolumne geht. Diese „Gebrauchsanweisung für den Umgang mit Schuldgefühlen“ kommt ganz simpel und unschuldig daher und wie alles im Leben, was wahr ist, wirkt sie fast trivial. Ihre Einfachheit soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Umsetzung beliebig viel Mut und Kraft in Anspruch nimmt. Und zuerst müssen wir uns selbst noch in die Lage versetzen, aus den altbekannten Mustern von Scham und Schuld auszubrechen – alleine das ist oft ein großer Schritt. Das Licht am Ende des Tunnels ist jedoch für mich immer gewesen, dass mich niemand daran hindern kann, mein Ziel zu erreichen. Sicher, es ist manchmal anstrengend, tut weh und kostet Überwindung. Aber die Verantwortung für das Gelingen trage ich ganz alleine.

Ich lebe mein Leben nun schon eine ganze Weile nach dieser Maxime und für mich ist es zu einem echten Trost geworden, dass ich niemand anderem die Verantwortung geben kann, wenn ich gescheitert bin. Und gleichzeitig ist es ein unglaublich bereicherndes Gefühl, wenn man sich selbst auf die Schultern klopfen kann, wenn man sein Ziel erreicht hat. Das Wort „Schuld“ habe ich dementsprechend schon lange aus meinem aktiven Wortschatz gestrichen und finde, es lebt sich so viel angenehmer und schöner.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Januar 2018)

Dieses „Zu guter Letzt“ ist ein Plädoyer. Ein Plädoyer, endlich mit dem „Entweder/Oder“ aufzuhören und zu akzeptieren, dass ein „Sowohl/Als auch“ immer die bessere Lösung ist. Es geht mir dabei heute um den niemals enden wollenden Kampf zwischen den Anhängern der Schulmedizin und der Naturmedizin.

Natürlich greifen die Meinungsmacher und Lobbyisten unter den Schulmediziner alles an, was außerhalb ihres Verständnisses ist, bzw. ihre Pfründe in Gefahr bringt. Jedoch gibt es auch genügend Hardliner unter den Menschen, die der Naturmedizin nahestehen, und die alles, was der Schulmedizin entspringt, kategorisch ablehnen. Eines ist so gefährlich und dumm wie das andere.

Aktueller Fall: Eine Freundin der Familie wird von einem Pferd abgeworfen und ihr Nacken tut höllisch weh. Vorsichtshalber geht sie zum Orthopäden und dank der diagnostischen Instrumente der Schulmedizin wird schnell klar, dass zwei Halswirbel und die Schädelbasis gebrochen sind, glücklicherweise ohne eine Schädigung des Rückenmarks. Durch die fortschrittlichen Operationsmethoden der Schulmedizin können die Wirbel so weit fixiert werden, dass eine nachträgliche Schädigung des Nervengewebes ausgeschlossen werden kann und in sechs Wochen sind die Knochen geheilt und unsere Freundin wird wieder so gut wie neu sein. Dank der Schulmedizin wurde verhindert, dass die Brüche übersehen wurden und unsere Freundin vielleicht den Rest des Lebens vom Hals an gelähmt wäre. Zusätzlich helfen ihr Schmerz- und Beruhigungsmittel, den initialen Schock zu überstehen. Das sind Momente, in denen ich wirklich dankbar für die Segen der Schulmedizin bin.

Da unsere Freundin Heilpraktikerin ist, wird sie sicherlich im Anschluss an die Operation das gesamte Spektrum der Naturmedizin nutzen, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen, damit der Heilungsprozess schnell und ohne Komplikationen ablaufen kann. Die Schulmedizin hat hier ehrlich gesagt nicht viel anzubieten und wir befinden uns, sobald die akute Phase vorbei ist, in der Domäne der Naturmedizin.

Ich selbst bin schon lange der Meinung, dass es im Bereich der Medizin kein „Entweder/Oder“ geben darf, aber wer es gerne plakativ und überdeutlich braucht: Voilà. Ich verwende übrigens ganz bewusst nicht den Begriff Alternativ- oder Komplementärmedizin, denn vieles, was es in diesem Bereich gibt, ist viel älter als die Schulmedizin. In meinen Augen ist deshalb der Ausdruck „Naturmedizin“ viel passender.

Vielleicht bin ich naiv, aber ich habe sogar die Hoffnung, dass es irgendwann nur noch eine Medizin geben wird, die das Beste aus allen Welten vereint. Dazu ist es jedoch notwendig, dass auch die Betonköpfe unter den Schulmedizinern akzeptieren, dass es wahre Dinge gibt, die die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann, und dass auch das goldene Kalb der Empirik, randomisierte Doppelblindstudien, nicht alles beweisen oder widerlegen können. Gleichzeitig müssen sich all diejenigen an die eigene Nase fassen, die alles in der Schulmedizin ablehnen und verteufeln. „Alternative Betonköpfe“ sind genauso schlimm, wie ihre schulmedizinischen Pendants.

Ich selbst lebe nach dem Motto, dass es zu jeder Situation eine bestmögliche Lösung oder Unterstützung gibt, und ich versuche nach Kräften, diese ohne Scheuklappen zu sehen. Wenn ich erkältet bin werde ich nicht zum Arzt rennen und mir die „Segen“ der Pharmaindustrie verschreiben lassen. Mit Schüsslersalzen und homöopathischen Mitteln fühle ich mich in dieser Situation einfach besser unterstützt und behandelt. Als ich mir jedoch als Kind das Bein gebrochen hatte, war ich nach meiner Operation unendlich dankbar für die Schmerzmittel, die mir die Krankenschwester verabreicht hat – die sind ein tatsächlicher Segen der Pharmaindustrie, wie viele weitere Dinge auch.

Letztlich reduziert sich alles immer wieder auf die Themen „Verantwortung übernehmen“ und „gesunder Menschenverstand“. Solange ich der Meinung bin, dass jemand anderes für mein Wohl und meine Gesundheit verantwortlich ist, beispielsweise ein Arzt oder Heilpraktiker, entziehe ich mich der Aufgabe, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Das ist einerseits recht bequem, denn wenn es mir nicht gut geht, kann ich scheinbar die Schuld auf jemand anderen schieben. Doch der Schein trügt. Solange wir nicht selbst Verantwortung übernehmen, geben wir die Macht aus der Hand, selbst dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Ich persönlich ziehe es daher vor, selbst etwas für mein Wohlergehen tun zu können, anstatt darauf hoffen zu müssen, dass andere es tun.

Deshalb übernehme ich die Verantwortung für meine Gesundheit. Unter anderem bedeutet das, die Zeit dafür aufzuwenden, sich zu informieren und sich eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden. Es bedeutet auch, im Zweifelsfall zweite und dritte Meinungen einzuholen, und zwar aus allen Disziplinen der Medizin, die helfen können. Es bedeutet aber auch, gegebenenfalls nicht einer Meinung mit dem behandelnden Arzt zu sein, und eine Behandlung, die man nach gründlicher Recherche und reiflicher Überlegung für nicht sinnvoll erachtet, abzulehnen.

Dazu ein Beispiel: Als ich etwa Mitte 20 war und noch keine Ahnung von Naturmedizin hatte, plagten mich wiederkehrende Magenschleimhautentzündungen. Mein Hausarzt untersuchte und befragte mich und schlug relativ schnell eine Magenspiegelung vor, um einen eventuell vorhandenen Helicobacter pylori zu diagnostizieren. Ehrlich gesagt hatte ich nicht besonders Lust, ins Krankenhaus zu gehen und einen Schlauch zu schlucken, deshalb fand ich mich nicht mit seinem Vorschlag ab, sondern fragte nach, ob es nicht auch noch andere Optionen der Diagnostik gäbe. Nach mehrfachem und nachdrücklichen Fragen rückte er dann damit heraus, dass es da noch so einen Atemtest gäbe … Danach ging es schnell: Atemtest, Diagnose bestätigt, Antibiotikum und der Magen war wieder wie neu. Und das zu einem Bruchteil der Kosten, die eine Magenspiegelung verursacht hätte. Heute würde ich nach dem Antibiotikum noch dafür sorgen, dass meine Darmflora sich wieder regeneriert, damals hatte ich wie gesagt davon noch keine Ahnung.

Glücklicherweise scheint die Anzahl der Ärzte zu wachsen, die bewusst die Rolle einnehmen, die meiner Meinung nach jeder Heiler einnehmen sollte: als Berater und Begleiter. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich meinen Zahnarzt gewechselt. Beim ersten Termin wollte ich ihn gleich darauf vorbereiten, dass ich kein einfacher Patient bin, mir den Luxus einer eigenen Meinung leiste und sogar darauf bestehe, dass ich selbst entscheide, was gemacht wird und was nicht. Zu meiner freudigen Überraschung bestätigte mich der Mediziner und sagte, dass ihm das die liebsten Patienten seien. Er selbst sähe sich nur als Berater. Fantastisch – so geht alles viel leichter.

Wir sind selbst für unser Leben und unsere Gesundheit verantwortlich und sollten diese Verantwortung aktiv übernehmen. Dazu gehört es auch Alternativen zu suchen, Optionen abzuwägen und mit dem Risiko zu leben, dass man vielleicht nicht die optimale Option gewählt hat. Wenn man sich informiert und den gesunden Menschenverstand trainiert und nutzt, funktioniert das prima. Und bei 99,999 Prozent der Entscheidungen die dabei zu treffen sind, geht es nicht um Leben und Tod, so dass wir sie entweder rückgängig machen oder mit dem nicht optimalen Ergebnis leben können.

Deshalb plädiere ich dafür, dass wir den Mut haben, die Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen, und zwar vollständig. Wir brauchen den Mut, dann die Schulmedizin zu nutzen, wenn sie die beste Option ist, und in Erwägung zu ziehen, dass die Naturmedizin Lösungen anzubieten hat, die man in der Schulmedizin nicht finden kann. Ich plädiere für ein gesundes Miteinander aller medizinischen Disziplinen und diejenigen, die dies langfristig erreichen können sind wir, die Menschen – wenn wir Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für uns gut ist.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Verantwortung übernehmen, Schub nach vorn

Dr. Petra Schneidervon Petra Schneider

Was gerade ist

  • Türen öffnen sich – Schub nach vorne
  • In unerwarteten und unangenehmen Situationen nicht emotional reagieren
  • Verantwortung übernehmen
  • Aktiv werden
  • Tiefgehende Heilung von emotionalen Verletzungen – Beziehungen klären

In den letzten beiden Augustwochen hat sich die Energie verändert. Altes konnte geklärt und gelöst werden, Möglichkeiten zeigten sich. Diese Energie unterstützt uns auch weiterhin und hilft, einen klaren Blick zu bekommen für das, was wir wollen. Das was uns wirklich wichtig ist, die große Vision für unser Leben und Handeln, kann erahnt, erkannt und manchmal klar formuliert werden. Dadurch können wir uns entscheiden, was wir realisieren möchten, in welche Richtung wir unser Leben lenken möchte. Auch durch Begegnungen, Gespräche, Seminare, Bücher werden die Visionen und Möglichkeiten konkreter. Hilfreich ist, Biografien von erfolgreichen Menschen zu lesen. Das klärt den Blick für das eigene Potenzial, dafür wie „glückliche Zufälle“ genutzt werden können und wie innere Bereitschaft und äußeres Handeln zusammen wirken.

Verantwortung übernehmen – aktiv werden
Jetzt geht es auch darum, ganz bewusst die Verantwortung für die eigenen Handlungen, sein Wirken und die Verwirklichung der Vision zu übernehmen und aktiv zu werden. Es geht darum, innerlich bereit zu sein, dass sich die Vision, der Traum verwirklicht und dafür etwas zu tun. Welche Möglichkeiten habe ich, meinen Traum zu verwirklichen und was kann ich jetzt dafür tun? Was ist der nächste Schritt? Wenn wir uns mit diesen Fragen beschäftigen, wenn wir innerlich bereit sind, die Vision zu verwirklichen, erkennen wir auch leichter die Informationen und Geschenke, die wir für unsere Schritte erhalten. Auch Ausdauer ist jetzt wichtig. Wenn etwas nicht gelingt, sollten wir nach neuen Wegen suchen. Dranbleiben, nicht locker lassen, für seine Wahrheit und seine Vision einstehen und sich nicht „verbiegen“.

In unerwarteten und unangenehmen Situationen nicht emotional reagieren – Tiefgehende Heilung von emotionalen Verletzungen
Erfreuliche und unangenehme Ereignisse helfen, zu erkennen, was nicht mehr passt. Begegnungen, Streit, Beziehungsklärung, Trennung, Veränderungen berühren uns manchmal so, dass wir Mühe haben, realistisch und klar zu bleiben. Aussagen und Handlungen werden falsch verstanden, „kommen in den falschen Hals“, sowohl bei uns selbst als auch bei anderen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir leichter damit umgehen. Wir können erst mal „eine Nacht darüber schlafen“, bevor wir reagieren. Wir können trainieren, in die Mitte, in die Stabilität zurückzufinden. Und wir können die Ereignisse nutzen, um tiefgehende emotionale Verletzungen und Traumen zu heilen. Jeder Schmerz, jede Traurigkeit deutet auf ein noch nicht geheiltes Erlebnis.
Wichtig ist auch, sich immer wieder mit der Kraft der Erde zu verbinden. Das unterstützt die innere Stabilität und fördert gleichzeitig die Heilung des Körpers.

Meditation: Stelle dir vor, du stehst vor einem großen, reich verzierten Portal und während du es betrachtest, wird dieses Portal langsam für dich geöffnet. Je mehr sich das Portal öffnet, desto mehr kannst du erkennen, welche Pracht sich dahinter befindet. Du kannst dich entscheiden, ob du „ja“ zu dieser Pracht sagst. Wenn du dich bereit fühlst, mache ganz bewusst Schritte in diese prachtvollen Möglichkeiten hinein. Gehe bewusst, Schritt für Schritt, aufrecht und innerlich stabil in die Pracht hinein.

Unterstützende LichtWesen Essenzen:

Turbulente Herausforderungen, Verantwortung übernehmen

Dr. Petra SchneiderWas gerade ist

  • Turbulente Herausforderungen – Ruhig und zentriert bleiben
  • Mit geeigneten Gesprächspartnern erkennen, worum es geht und was zu tun ist
  • Heilung und neue Strukturen
  • Was gehört auf meine Schultern, was nicht – Verantwortung übernehmen und sich zurück lehnen dürfen
  • Beben – feinfühlige Menschen gehen in Resonanz

Turbulente Herausforderungen – hilfreiche Kommunikation

Seit einigen Tagen treten unerwartete, herausfordernde Situationen auf, die die Planung durcheinander bringen und manchmal auch die innere Gelassenheit, Zentriertheit und Ruhe erschüttern. In diesen Situationen können wir gut üben, die innere Mitte immer wieder zu finden.

Auch Mitmenschen verhalten sich „ungewöhnlich“. Sie sind schnell außer sich, ärgerlich, beleidigend, vorwurfsvoll oder ziehen sich zurück. Auch für uns selbst sollten wir immer wieder prüfen, ob unser Verhalten passend und der Situation angemessen ist: „Was soll ich tun? Was lasse ich besser? Was soll ich sagen und wann halte ich den Mund?“ Haben wir impulsiv reagiert, ist es sinnvoll, die Reaktion im Nachhinein zu analysieren und in Gedanken geeignetere Reaktionen durchzuspielen.

Es ist sinnvoll, erst dann zu reagieren oder zu handeln, wenn wir die innere Gelassenheit und Klarheit wiedergefunden haben. Dabei können uns andere Menschen unterstützen. Wenn wir mit jemandem über die Situation sprechen, der uns hilft, wieder einen klaren Überblick zu bekommen und nach Lösungen zu suchen, öffnen sich Möglichkeiten, die wir vorher nicht sehen konnten.

Heilung und neue Strukturen

Die herausfordernden Situationen sind immer noch Teil der Heilung von Traumen, Emotionen und Körper und eine Unterstützung, um neue Strukturen und Gelassenheit zu integrieren. Wenn wir die Gefühle und Gedanken beobachten, erkennen wir, welche Verhaltensweisen und inneren Sätze uns belasten. Es zeigt sich aber auch, was im Außen verändert werden kann und muss.

Manchem geht die Veränderung zu langsam. Erst bei genauerem Hinschauen stellen sie fest, dass sie ruhiger geworden sind, einen Schritt nach dem anderen angehen und statt auf den Berg zu starren, der vor einem liegt, können sie nun auch die Fortschritte und das, was schon erledigt wurde, erkennen.

Für die Heilung dürfen wir uns auch zurücklehnen, selbst gut für uns sorgen statt es von anderen zu erwarten und immer wieder an etwas Fröhliches denken oder etwas tun, was uns zum lachen bringt.

Was gehört auf meine Schultern, was nicht – Verantwortung übernehmen

Nackenverspannungen und Schulterschmerzen, manchmal kombiniert mit Kopfschmerzen, treten in letzter Zeit wieder häufig auf. Wir können sie nutzen, um zu prüfen, was wir von anderen auf unsere Schultern geladen haben, was wir für andere tragen und das loslassen. Aber wir sollten auch genau prüfen, wo wir unsere Verantwortung nicht annehmen, obwohl wir sie tragen sollten.

Da wir in diesem Punkt energetisch gerade sehr unterstützt werden, kommt es vor, dass Menschen auf unerwartet positive Weise reagieren und sich Situationen erfreulich lösen, wenn wir eine andere innere Haltung eingenommen haben.

Beben

Neben den inneren Erschütterungen gibt es gerade auch im Außen Erdbeben. Feinfühlige Menschen spüren diese äußeren Beben und die Reaktion der Menschen, die davon betroffen sind. So können Ängste, Unruhe und Trauer auch eine Resonanz auf die äußeren Geschehnisse sein.

Empfehlung: Für die Heilung und für die nächsten Schritte ist es wichtig, immer wieder in die Ruhe und Kraft zu kommen. Halte immer wieder inne und stelle dir vor, wie du Lebenskraft, Ruhe und ein Lächeln einatmest. Diese Kräfte erfüllen und umarmen dich, hüllen dich schützend und liebevoll ein und stabilisieren dein Energiesystem.

Unterstützende LichtWesen Essenzen:

Nr. 78 Kristalliner Schöpfungsstrahl (Integration)
Nr. 21 Maria (genährt werden)
Nr. 37 Luft (leichte Veränderung, neue Gedankenstrukturen)

Zu guter Letzt … (Dezember 2011)

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung und der Dankbarkeit. Nicht zuletzt deswegen habe ich als Essenz des Monats diesmal Assá von Sandra Epstein (Ararêtama Regenwaldessenzen) ausgewählt. Dankbarkeit ist jedoch eine hohe Kunst, die uns sehr leicht fällt, wenn wir (nach unseren Maßstäben) im Überfluss leben. Was ist jedoch, wenn wir das Gefühl haben, Mangel zu leiden? Und dabei meine ich nicht nur materiellen Mangel sondern jegliches Gefühl von „zu wenig“: Liebe, Freunde, Nervenkitzel, Freude, usw. Können wir auch in solchen Situationen für das dankbar sein, was wir bereits haben?

Oft wird Dankbarkeit als Resultat von Überfluss verstanden – jedoch wird erst umgekehrt ein Schuh daraus. Dankbarkeit ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass die Energie und damit der Wohlstand fließen kann. Besonders schön drückt das Sabina Pettitt (Pacific Essences) in ihrem Abundance Programm für Wohlstand und Fülle aus:

„Schon alleine die Dankbarkeit kann ein riesiger Schritt nach vorne sein, um langsam Deine Kraft zu stärken, wie ein riesiger Magnet zu sein und den Wohlstand in Dein Leben zu ziehen.“

Auf gewisse Weise funktioniert das Unterbewusstsein wie ein Wunschbrunnen, dem man nur genau sagen muss, was man möchte und dann wird es alles in seiner Macht stehende tun, um uns genau dorthin zu führen. Was denken Sie passiert, wenn wir uns jeden Tag sagen wir arm wir doch dran sind und wie großen Mangel wir leiden? Genau: wir programmieren unser Unterbewusstsein auf die Begriffe „Mangel“, „Not“, „zu wenig“, etc. Dementsprechend wird es uns auch nicht möglich sein, die Kraft des Unterbewussten zu nutzen, um aus dem Loch herauszukommen.

Stellen Sie sich nun vor, dass es Ihnen gelingt, trotz eines vielleicht tatsächlich vorhandenen „Mangels“ Dankbarkeit für das, was bereits da ist, zu fühlen. Vielleich schaffen Sie es sogar, sich mit dem Vorhandenen reich zu fühlen. Was für eine wunderbare Botschaft an Ihr Unterbewusstsein ist das, verglichen mit dem Gefühl von Armut und Mangel. Vielleicht denken Sie sich, dass das unmöglich sei, weil Sie mit viel zu wenig Geld in einer winzigen Wohnung leben und auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind. Letztlich ist das Gefühl des Reichtums jedoch nur eine Frage des Betrachtungswinkels. Natürlich ist jemand, der unter diesen Umständen in Deutschland lebt vergleichsweise arm. Wenn man jedoch in Richtung Afrika oder Osteuropa schaut, dann stellt sich diese Situation auf einmal ganz anders dar. Würde man so in z.B. Rumänien leben, gehörte man definitiv mindestens zur Mittelschicht, in den wirklich armen Ländern Afrikas wäre man sogar reich.

Nun leben wir aber tatsächlich in Deutschland (oder Österreich oder der Schweiz) und dies ist kein Plädoyer für ein spartanisches Leben, auch wenn ein wenig Bescheidenheit und Einfachheit meiner Meinung nach unserer von Konsum und künstlich erzeugten Bedürfnissen überfrachteten Gesellschaft gut tun würde. Wir leben hier und wir sollen auch an den Vorteilen und angenehmen Seiten teilhaben können. Der Punkt ist, dass es – solange man nicht hungern und frieren muss – immer Gründe gibt, sich reich und dankbar zu fühlen, und wenn es nur aufgrund der Tatsache ist, dass man nicht hungern und frieren muss.

Der menschliche Verstand und die menschliche Absicht sind die machtvollsten Kräfte auf unserer Welt. Wir selbst können uns in jedem Moment selbst entscheiden, wie wir uns in der gegenwärtigen Situation fühlen wollen. Jammern wir oder versuchen wir, das Positive zu sehen und das Beste daraus zu machen? Fühlen wir uns als Opfer oder nehmen wir die Sache selbst in die Hand und beginnen zu handeln? Wir selbst haben es in der Hand, unser Unterbewusstsein zu programmieren und unser Leben in die Richtung zu lenken, in die wir gehen wollen. Und ja: Es ist beliebig anstrengend, macht gerne auch mal viel Angst und ist vielleicht kein Zuckerschlecken. Aber wir haben es selbst in der Hand.

Lassen Sie uns also diese letzten Tage des Jahres 2011 dazu nutzen, uns unserer eigenen Macht und Kraft bewusst zu werden, uns dankbar und reich zu fühlen und Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine glückliche und besinnliche Weihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen