Die Macht der Wahl

von Sabina Pettitt,
Pacific Essences

Die Macht der Wahl ist vielleicht die einzige wahre Macht, die wir überhaupt haben. Ich erinnere mich daran, wie ich vor vielen Jahren auf einem Retreat mit Ram Dass war. Ein Teilnehmer fragte ihn, ob er noch einmal eine Psychotherapie machen würde – in den 70er Jahren hatte er 25.000 Dollar ausgegeben, um sich „reparieren“ zu lassen. Als er dem Therapeuten damals erzählte, dass er einen Job in Harvard angeboten bekommen hatte, sagte dieser: „Den können Sie nicht annehmen – Sie sind noch nicht geheilt.“

Ram Dass antwortete dem Teilnehmer also: „Psychotherapie ist in Ordnung, wenn Dein Therapeut davon überzeugt ist, der Buddha zu sein und er oder denkt, dass auch Du der Buddha bist.“ Er fuhr fort und erklärte, dass es egal ist, wie viele Daten man über einen Menschen hat – Genetik, frühkindliche Einflüsse, sozio-ökonomischer Status, Rassenzugehörigket, Religion, Ausbildung etc. Man kann dennoch nur 25 % des menschlichen Verhaltens vorhersagen.

Wenn es also keine Erklärung und keine Notwendigkeit gibt, „repariert“ zu werden, dann ist vielleicht unsere einzige wirkliche Hoffnung, dass wir unsere Fähigkeit schulen, gute Entscheidungen zu treffen.

„Lass Dich von dem stärkeren Zug leiten, der von dem kommt, was Du wahrhaft liebst.“ – Rumi

Ein Kurs in Wundern sagt, es gibt nur zwei mögliche Entscheidungen – Liebe oder Angst: „Alles, was nicht Liebe ist, ist Angst“. Und noch spezifischer: „Jede Wahl, die man trifft, ist entweder ein Ausdruck von Liebe oder ein Ausdruck von Angst. Es gibt keine andere Möglichkeit.“

Es gibt tausende Weinsorten,
die uns in den Kopf steigen können.
Glaube nicht, dass alle Ekstasen gleich sind.

Jedes Objekt, jedes Wesen ist ein Gefäß voller Freude.
Trinke aus den Gefäßen der Heiligen,
nicht aus den anderen.
Sei ein Genießer,
und probiere mit Vorsicht.
Unterscheide wie ein Prinz.
Jeder Wein berauscht Dich;
wähle den reinsten,
der nicht durch Angst getrübt ist.
Trinke einen Wein, der Deine Seele berührt.

– Rumi

Die Macht der Vergebung

Ich habe schon in der Vergangenheit darüber geschrieben, wie sehr ich Menschen bewundere, die in den extremsten Situationen großartige Entscheidungen getroffen haben. Menschen wie Viktor Frankl, der im Zweiten Weltkrieg als Gefangener in einem Konzentrationslager war und nach seiner Befreiung wieder als Psychiater arbeitete. Er hat ein Buch mit dem Titel „Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn“ geschrieben, in dem er unter anderem beschreibt, welche Einstellungen und Überzeugungen Menschen, die den KZ-Horror überlebt hatten, kultiviert haben, um zu überleben.

In meinen früheren Artikeln habe ich mich mehr auf die Macht der Vergebung und des Vergebens fokussiert. Heute möchte ich betonen, dass man – bevor man überhaupt vergeben kann – bewusst wählen muss, wie man auf jede Situation reagiert und wer man in dieser Situation sein möchte.

Und hier kommen die Essenzen ins Spiel: Sie unterstützen unsere Intentionen, Wünsche, Hoffnungen und Träume in Bezug auf wer wir sein können.

Jede Einzelessenz hat bestimmte Qualitäten, die sie uns zur Verfügung stellt, damit wir neue Reaktionen auf die Situationen in unserem Leben kultivieren können, die in uns Angst, Zorn oder eine Vielzahl anderer toxischer Emotionen hervorrufen, die die Lebenskraft aus uns saugen. Doch zuerst müssen wir die Möglichkeit akzeptieren, dass wir alleine am Steuer unseres Lebens stehen und jederzeit neu wählen können!

Liebe Grüße und Namasté
Sabina Pettitt

P.S. Die folgenden Essenzen sind eine großartige Unterstützung dabei:

  • Pipsissewa – die Essenz der Entscheidung, löst Ungewissheit auf.
  • Twin Flower – unterstützt uns dabei, nicht zu urteilen.
  • Poplar – für besseren Kontakt zu unserer Seele, unterstützt die Entscheidungsfindung.
  • Lily of the Valley – lässt uns durch Einfachheit die Freiheit der Wahl erkennen.
  • Grass Widow – um alte Überzeugungen und begrenzende Muster loszulassen
  • Selenite – um die Sinne auf die innere Wahrheit zu fokussieren.
  • Being Peace – um inneren Frieden und Gleichmut zu kultivieren.

Gib Acht auf Dein Herz

von Dr. Sabina Pettitt

Der Februar wird als der Monat des Herzens angesehen. Er ist der Monat der Liebenden und der Beziehungen. Er kann unser Herz fröhlich und gesund machen, denn das Gefühl frisch verliebt zu sein ist zweifellos eine der zentralsten und schönsten Erfahrungen, die wir hier auf der Erde machen können.

Wenn wir jedoch nicht auf unser Herz achten, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass wir alle Vorzüge von gesunden, liebevollen Beziehungen genießen können.

Eine der Schlüsselfertigkeiten, die wir erlernen sollten, ist die Fähigkeit zu vergeben damit wir jeglichen vergifteten Krempel aus anderen Bereichen unseres Lebens loslassen, der unsere Beziehungen beeinträchtigen kann.

Ich erinnere mich an einen Tag vor vielen Jahren. Ich war arbeiten und Michael war zuhause geblieben. Er hatte den ganzen Tag damit verbracht, jedem einzelnen Menschen aus seiner Vergangenheit bis zum damaligen Tag zu vergeben, der ihm in den Sinn kam. Als er mir an diesem Abend die Tür öffnete, sah er drei Meter groß und einen Meter breit aus und die Lichtenergie, die ihn umgab, war deutlich spürbar. Ich war baff und fragte ihn, was er getan hatte. Er sagte: „Jedes Mal, wenn ich an eine Person oder eine Situation gedacht habe, die sich so anfühlte, als ob sie mich verletzt hat, habe ich nur gesagt: ‚Ich vergebe Dir.'“

Wir haben diese Übung in den darauf folgenden Jahren mehrfach durchgeführt. Wir haben uns dabei auch immer selbst mit eingeschlossen. In meiner Praxis erlebe ich oft, wenn bei Klienten die Twin Flower Essenz anzeigt, dass es in ihrer Vergangenheit Dinge gibt, die sie getan oder unterlassen haben, und die sie bereuen und für die sie sich selbst nicht verzeihen können.

Eine weitere Angewohnheit, die zweifellos mindestens ebenso nützlich ist, wenn es darum geht, auf sein Herz zu achten, ist die regelmäßige Meditation. Dabei meine ich jedoch nicht geführte Visualisierungen oder Reisen, sondern eher traditionelle Techniken wie Mantra-Meditationen (Transzendentale Meditation oder Primordial Sound Meditation) oder andere Achtsamkeitsübungen wie Vipassana. Michael hat 50 Jahre lang jeden Tag zweimal meditiert. Ich bin überzeugt, dass die Leichtigkeit, mit der er schließlich seinen Körper für immer verlassen hat, damit zu tun hat, dass er sich leicht „ins Sein sinken lassen“ konnte und durch sein Mantra Zugang zu anderen Bewusstseinsebenen hatte. Als wir damit begonnen haben, Transzendentale Meditation zu unterrichten, gab es viele wissenschaftliche Studien, die die körperlichen Effekte der Meditation nachwiesen – niedrigere Herzfrequenz, langsamere Atmung, kohärentere Gedankenprozesse. Die Meditation bringt uns zurück ins Jetzt, in unsere Mitte, zu unserer Essenz.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin weiß man, dass das Beste, was wir für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun können ist, dass wir gut auf unser Herz Acht geben.

  • Das Herz organisiert alle Aspekte und Aktivitäten des Körper-Geist-Systems
  • Das Herz weiß, dass die mächtigsten Handlungen daraus entstehen, dass man nicht handelt.
  • Die größten Herrscher regieren ihre Reiche ohne Mühe, einfach indem sie ihr Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde aufrecht erhalten.
  • Der luftige Raum des Herzen ist Wuwei, der Raum der Leere, der Raum des Nicht-Wissens und der Ehrfurcht.

Für meinen Vortrag „Essenzen – eine Sprache für das Herz“ im letzten Jahr in Japan haben wir ein Set von 12 Essenzen zusammengestellt, die das Herz auf allen Ebenen nähren und unterstützten. Das bedeutet, dass man darin Essenzen für Situationen finden kann, wenn alter Krempel hoch kommt und Chaos erzeugt. Das Ergebnis ist, dass unsere Ruhe und Harmonie wiederhergestellt wird. Die 12 Essenzen sind: Fireweed, Lily of the Valley, Periwinkle, Salal, Diatoms, Dolphin, Jellyfish, Aventurine, Emerald, Kunzite, Pearl und Red Garnet. Alle diese Essenzen haben einen Bezug zum Herzmeridian oder zum Herzchakra.

Wie ich immer zu meinen Klienten sage: „Was möchten Sie in Ihrem Leben gerne verändern? Es gibt eine Pazifikessenz, die dabei helfen kann“ :-)

Liebe Grüße
Sabina Pettitt

Essenz des Monats: Assá (Ararêtama Regenwaldessenzen)

Die Essenz des Monats für den Dezember und damit das Weihnachtsfest ist Assá, eine von den wunderbaren Ararêtama Regenwaldessenzen. Das Thema ist Dankbarkeit, Mitgefühl und Vergebung. Wie passend für Weihnachten auch wenn dies Tugenden sind, die man bestmöglich das ganze Jahr über pflegen sollte.

Die Ararêtama Essenzen werden von Sandra Epstein, einer Brasilianerin mit deutschen Eltern im atlantischen Regenwald hergestellt. „Ararêtama“ bedeutet in der Tupi-Guarani Sprache „der Ort, an dem das Licht entspringt“. Sandra hat ihre Arbeit als Kunstlehrerin begonnen und setzte dabei die Prinzipien der „New Education“ um. Diese Prinzipien heben den kreativen Prozess als die Basis jeglicher menschlicher Entwicklung hervor. Während ihrer Arbeit entwickelte sie durch ihre besondere Verbindung zum Regenwald die Ararêtama Regenwaldessenzen und arbeitet seit gut 20 Jahren mit ihnen, ebenso wie viele andere Menschen auf der ganzen Welt.

Die Affirmation der Assá Essenz lautet:

„Ich fühle mich gesegnet, weil ich auf dem Planeten inkarniert bin und die Knoten aus Schmerzen durch Vergebung und Dankbarkeit löse.“.

Negative Zustände, in denen die Essenz unterstützend wirkt:

Eifersucht, Schuldgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, düstere Gedanken über sich selbst. Wenn man sich wie ein Verlierer fühlt oder sich ständig mit anderen messen muss. Groll und Trauer. Egozentriertheit. Wenn man das Gefühl hat, ungerecht behandelt zu werden und im Selbstmitleid schwelgt. Wenn man Schwierigkeiten hat, den Erfolg anderer zu akzeptieren. Bei übermäßigem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit.

Positive Veränderungen:

Gibt Licht, Liebe und Stärke. Ermöglicht Mitgefühl. Reinigt und stärkt die Chakren. Arbeitet mit dem Opferbewusstsein. Öffnet für Großzügigkeit. Löst negative Verhaltens- und Gedankenmuster auf. Balanciert Liebe und Macht. Stärkt die Selbstliebe.

Die Stockbottle kostet 19,90 EUR. Wie immer bieten wir die Essenz des Monats auch als 30 ml Einnahmeflasche zum vergünstigten Preis von 9,90 EUR an. Aufgrund des hohen Preises der Stockbottle empfehlen wir in diesem Fall die Einnahmeflasche.

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