Zu guter Letzt … (Oktober 2018)

Die Energie hat gedreht … endlich. Seit Anfang Oktober kann man das Gefühl haben, ab und zu auch mal wieder zu Atem zu kommen. Und wie immer ist es keine komplette Kehrtwende des energetischen Wetters, vielmehr hat man den Eindruck, es wäre die Stelle erreicht, an der das Pendel seinen größten Ausschlag hat und langsam, ganz langsam geht es jetzt in die entgegengesetzte Richtung. In den Momenten, in denen man kurzzeitig zur Ruhe kommt, können dann auch wieder Gedanken an neue Projekte, oder Dinge, die uns einfach nur Spaß machen, aufkommen – etwas, was über den ganzen Sommer undenkbar war. Das Pendel hat wie gesagt seinen Wendepunkt überschritten, aber bis es so richtig Fahrt in die neue Richtung aufgenommen hat, dauert wohl noch ein wenig.

Die Tendenz, dass sich regelmäßig neue Erkenntnisse über alte Muster und Verhaltensweisen offenbaren, hat sich fortgesetzt, wenn nicht sogar verstärkt. Die Chance dabei ist, dass wir jedes Mal, wenn wir uns bei so einen neu erkannten, alten Muster oder Glaubenssatz erwischen, einen kurzen Moment innehalten, den Schlawiner ans Licht holen und genau mustern, und dann die bewusste Entscheidung treffen, das, was uns nicht länger nützt loszulassen. Die menschliche Absicht ist die mächtigste Kraft im Universum. Wenn wir sie dazu verwenden, bewusst zu wachsen, dann sind große Schritte möglich.

Diejenigen unter uns, die den Segen großer Empathie haben, dürfen in diesen Wochen immer wieder bewusst erkennen, wenn sie gerade mal wieder den Krempel anderer auffangen, und diese Erkenntnis dazu nutzen, sich bewusst abzugrenzen, wenn das sinnvoll ist. Es sind ebenfalls große Schritte möglich in Bezug darauf, dass man erkennt, wie viel von dem, was man eigentlich von Kindheit an für seine eigenen Emotionen gehalten hat, letztlich doch von außen kommt. Insofern bietet sich die Gelegenheit, sich selbst auf Ebenen neu kennenzulernen, die bisher im Bereich des Unbewussten verborgen gewesen waren.

Wie geht es weiter? Um ehrlich zu sein, habe ich keinen blassen Schimmer. Es ist weiterhin wichtig anzuerkennen, dass die Intensität des Sommers uns eine Menge Energie gekostet hat und dass es noch eine Weile dauern wird, bis wir unsere Akkus wieder aufgeladen haben. Auch wenn wir in den Momenten der Erholung das Gefühl haben, wieder Kraft für neue Projekte zu haben, ist es notwendig, weiterhin den Ball flach zu halten und äußerst bewusst darauf zu achten, dass wir uns die notwendigen Zeiten für Ruhe und Erbauung nehmen, anstatt gleich wieder mit Volldampf drauflos zu preschen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich, wenn ich das nicht berücksichtige, momentan wieder relativ schnell in einem Zustand bin, der dem ausgelaugten Überwältigtsein des Septembers sehr ähnelt. Und aktuell dauert es dann auch noch eine ganze Weile, sich da wieder herauszuschaffen. Wir tun also gut daran, sehr gut und sehr bewusst für uns zu sorgen.

Dennoch kann man jetzt schon damit beginnen, die Weichen zu stellen für das, was sich in den nächsten Monaten und im kommenden Jahr manifestieren möchte. Manche haben vielleicht das Bedürfnis auszumisten, Platz zu schaffen oder die Grundlagen für etwas Neues zu legen. Mit dem Ende der massiven Intensität dieses Sommers scheint auf energetischer Ebene auch ein weiteres Kapitel abgeschlossen zu sein. Mit dem neuen Abschnitt kommen neue Chancen und Möglichkeiten, und wahrscheinlich auch neue Herausforderungen.

Diejenigen, die sich entschieden haben, den Stier bei den Hörnern zu packen und den Weg ihrer eigenen Heilung bewusst und kompromisslos zu gehen, sind weiterhin im Aufräummodus. Es ist wahrscheinlich, dass alle naslang ein neuer Brocken auftaucht, der geheilt und aus dem Weg geschafft werden möchte. Manchmal fühlt sich das dann so an, als ob man auf der Stelle treten würde und man möchte am liebsten verzweifeln und laut rufen: „Wie lange noch?“ In solchen Situationen ist es sehr hilfreich, wenn man sich selbst wieder einfängt und sich bewusst macht, wie weit man schon gekommen ist. Schaut man auf sich selbst vor einem, vor fünf und vor zehn Jahren zurück, wird man erkennen, dass das, was sich wie eine Kreisbewegung anfühlt, eigentlich eine Spirale ist, die uns zwar immer wieder an derselben Position vorbeikommen lässt, jedoch jedes Mal auf einer neuen Ebene.

Manchmal, wenn es gerade wieder besonders heftig ist, stelle auch ich mir die Sinnfrage. Warum mache ich den ganzen Scheiß überhaupt? Könnte ich nicht einfach ein langweiliges aber zufriedenes Leben leben? Warum immer aufräumen, und dieses komische „Wachsen“ kommt mir auch schon zu den Ohren raus. Die Frage nach dem Warum kann wahrscheinlich nur meine Seele vollständig beantworten, aber ich weiß, dass es für mich alternativlos ist, den Weg so zu gehen, wie ich ihn gehe. Das ist zwar oft anstrengend, aber dafür auch sehr bereichernd. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich das, was ich für mich tue, auf systemischer Ebene auch für meine Kinder und meine Vorfahren tue. Nicht zuletzt deshalb erscheint es mir lohnenswert, den Weg auch in Zukunft zu gehen. (Achtung Werbung:) Essenzen können uns dabei unterstützen ;-)

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Zu guter Letzt … (Juni 2018)

„Eine Komfortzone ist der durch Gewohnheiten definierte Bereich eines Menschen, in dem er sich wohl und sicher fühlt und es ihm deswegen leicht fällt, mit der Umwelt zu interagieren. Die Komfortzone ist bei jedem Menschen unterschiedlich und individuell, ebenso wie die Folgen und Anstrengungen, die Komfortzone zu verlassen.“  – Wikipedia

Soweit zur Definition des Begriffs. Dem Universum ist dieses Konzept auch bekannt, und es ist aus gutem Grund der Überzeugung, dass wir unsere Aufgabe auf der Erde nur erfüllen und wachsen können, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Deshalb unternimmt es seit einiger Zeit alles, um uns zu motivieren, zu schieben und wenn nötig auch mit sanfter Gewalt zu „überreden“, uns aus derselben hinauszubewegen. Immer wieder, mitunter jeden verdammten Tag.

Die eigene Komfortzone zu verlassen ist etwas, was wir so gar nicht gerne tun. Es ist anstrengend und macht uns oft Angst. In meiner Wahrnehmung ist genau das ein großer Teil dessen, was das tägliche Leben in den letzten Jahren so anstrengend macht. Und trotzdem lässt uns das Universum nicht zur Ruhe kommen. Eine Wahl hätten wir indes schon: Wenn wir uns stur immer wieder dafür entscheiden, in unserer Komfortzone zu bleiben, dann kann auch das Universum letztlich nichts tun. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass es inzwischen mehr Kraft kosten würde, sich der Veränderung dauerhaft entgegenzustellen, als den inneren Schweinehund zu überwinden, und die Schritte zu gehen, die gerade dran sind. Auch irgendwie eine blöde Situation, aber wir haben uns schließlich freiwillig entschieden, in dieser Zeit auf der Erde zu sein.

Wenn wir uns vollständig von dem Gedanken verabschieden, Opfer von irgendwem oder irgendetwas zu sein, dann ergibt die beschriebene Situation Stück für Stück immer mehr Sinn. Wir sind hierher gekommen, um uns zu bestmöglichen Version unserer selbst zu entfalten, und das können wir nur tun, indem wir lernen und wachsen. Unsere Komfortzone ist der Bereich dessen, was wir bereits gelernt haben, deshalb ist per definitionem dort kein weiteres Wachstum möglich. Ergo müssen wir da raus, um wachsen zu können.

Ich selbst gehöre zu den Menschen, bei denen die Fähigkeit zu prokrastinieren und sich selbst in die Tasche zu lügen sehr gering ausgeprägt ist. Manchmal würde ich mir wünschen, beim Thema Komfortzone auch mal eine Pause machen zu können, aber letztlich fühlt sich das für mich noch weniger gut an. Deshalb befinde ich mich seit vielen Monaten quasi dauerhaft außerhalb der Komfortzone – Junge! Das ist anstrengend! Was jedoch passiert ist, dass ich fast täglich bemerke, wie sich alte Ansichten über mich selbst und die Welt, alte Gewohnheiten, die mir schon länger nicht mehr gedient haben, und alte Muster, die dafür gesorgt haben, dass ich mir auch mal selbst im Weg stehe, eines nach dem anderen auflösen. Dadurch entsteht Platz für Neues, das mir viel besser dient. Bei aller Anstrengung, die mich dieser Prozess kostet, gibt es deshalb auch immer wieder die Momente des Glücks, wenn ich fühle, wie wieder ein Brocken alten Ballasts sich in Staub verwandelt hat und ich nun frei davon bin. Das ist es wert.

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich inzwischen aus Gewohnheit den nächsten Stier bei den Hörnern packe, obwohl vielleicht die Gelegenheit für eine kleine Verschnaufpause gewesen wäre. Deshalb ist die Rest & Relax Essenz von den Wild Earth Tieressenzen für mich in dieser Situation die Richtige. Für Menschen, die eher ein wenig Unterstützung brauchen, um sich aus der Komfortzone zu bewegen, empfehle ich die Supreme Confidence Mischung, ebenfalls von Daniel Mapel. Sie enthält den Puma (Mountain Lion), damit wir den Weg gehen, von dem wir wissen, dass es der richtige für uns ist, ohne uns von inneren oder äußeren Stimmen davon abbringen zu lassen. Sie enthält die Hummel (Bumblebee), damit wir die selbst auferlegten Grenzen mit Leichtigkeit überwinden können und das erreichen, was wir vielleicht zuvor noch für unmöglich gehalten haben. Die dritte Essenz in der Mischung ist Cheetah, der Gepard, und diese Essenz hilft uns, unseren Hintern auch tatsächlich in Bewegung zu setzen, damit wir das tun, was getan werden muss. Alle drei zusammen sind die perfekte Kombination um uns dabei zu helfen, zu wachsen und uns zu entfalten.

Wie bereits geschrieben, bin ich für mich zu der Überzeugung gelangt, dass die Intensität, mit der das Leben vonstatten geht, sich nicht mehr verringern wird, eher im Gegenteil. Deshalb ist das Einzige und Beste, was wir tun können, dass wir uns selbst fit machen, um mit dem hohen Tempo und der großen Intensität gut klarzukommen. Das regelmäßige Verlassen der Komfortzone ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Wenn wir die Schritte tun, die getan werden müssen, und die dazugehörigen Lektionen lernen, dann müssen wir nicht länger das Gefühl haben, im Ozeans des Lebens ertrinken zu müssen – stattdessen surfen wir mit Spaß auf seinen Wellen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Aufräumen und loslassen, immer noch schwankende Energie, das Neue nimmt Fahrt auf

von Dr. Petra Schneider

Was ist

  • Veränderungen integrieren und stabilisieren
  • In die Ordnung kommen
  • Aufräumen, außen und innen
  • Loslassen
  • das Neue nimmt Fahrt auf
  • schwankende Energie
  • auf die Bedürfnisse und Impulse des Körpers achten
  • auf Stabilität achten

Veränderungen integrieren und stabilisieren

In den letzten Wochen gab es tiefgreifende Veränderungen. Manche passierten bewusst, z.B. durch Gespräche, Auseinandersetzungen oder Umzug, andere vollzogen sich unbemerkt. Auch wenn sich unbemerkt etwas veränderte, es wirkt sich dennoch auf unser Empfinden und unser Verhalten aus. Mein Bild dazu war: Ein altes Gebäude ist in sich zusammen gefallen und wir können dieses Gebäude nun nicht mehr wie früher betreten.

Wichtig ist jetzt, darauf zu achten, dass sich die früheren Verhaltens- und Denkweisen nicht wieder einschleichen. Da die Veränderungen sehr tief gingen, fällt es uns deutlich auf, wenn wir in der alten Weise reagieren (unterstützend Nr. 18 Lady Portia).

In die Ordnung kommen, aufräumen, loslassen

Energetisch werden wir unterstützt, „in die Ordnung“ zu kommen und zu erkennen, was wesentlich für unser Leben und für unser Wirken ist. Was für uns stimmt, erkennen wir durch Situationen und Ereignisse, aber auch durch Meinungen und Kommentare von Anderen, die wir ungefragt und ungewollt bekommen. Diese sind manchmal so „scharf“ geäußert, dass sie uns verletzten. Anstatt sich angegriffen zu fühlen und zurückzuschießen, statt die Aussagen zu ernst zu nehmen und sich zu streiten, „was wahr ist“, sollten wir sie als Ausgangspunkt für die eigene Reflektion nehmen, um zu erkennen, was für uns stimmt und wichtig ist. Auch Verhaltens- und Denkweisen anderer, die uns irritieren und so gar nicht unseren Vorstellungen entsprechen, helfen zu erkennen, was für uns selbst stimmt (unterstützend Nr. 18 Lady Portia).

Die Energie der Ordnung wirkt sich sowohl Innen als auch Außen aus. Deshalb ist jetzt eine gute Zeit zum Loslassen und Aufräumen – was auch von anderen angeschoben werden kann: Sortieren, nicht mehr Gebrauchtes wegwerfen, überholte Verhaltensweisen loslassen, erforschen: Was will ich anders machen, was will ich für „das Ganze“ tun, was ist für mich wesentlich.

Das Neue nimmt Fahrt auf

In den letzten Wochen stockten Projekte und Situationen. Leider holpert es immer noch, aber es wird besser. Die Energie kommt ins Fließen und wir können Altes abschließen und Neues beginnen. Wichtig ist, flexibel zu sein, nicht an Planungen und Vorstellungen festzuhalten, alternative Möglichkeiten zu erforschen. Mit Lebensfreude und mit Freude am Erforschen und planen fällt es leichter, flexibel zu sein. Mit einer spielerischen Haltung entdecken wir viel mehr Möglichkeiten als wenn wir uns über die Situation ärgern. Das Neue kann schneller gesehen und leichter angenommen werden (unterstützend Nr. 71 grüner Schöpfungsstrahl).

Schwankende Energie, auf Stabilität achten

Die Energie ist immer noch sehr „schwankend“, mal kraftvoll und vorwärtsschiebend, mal erschöpfend und ermüdend. Immer wieder haben wir den Eindruck, Nebel im Kopf zu haben und nicht klar denken zu können. Wichtig ist daher, auf Stabilität und auf den Körper zu achten (unterstützend Nr. 13 Seraphis Bey). Der Körper ist immer noch nicht stabil und reagiert auf die energetischen Schwankungen bei einigen mit einem starken Drang nach Essen, Alkohol oder anderen belastenden Substanzen, besonders dann, wenn wir seinem Bedürfnis nach Ruhe, Schlaf, Rückzug oder nach Bewegung und Natur nicht folgen. Wichtig und wohltuend sind zurzeit Meditationen, sowohl für den Körper als auch für unsere Gelassenheit.

Meditation: die tonglen- oder Herzmediation ist immer noch wichtig. Empfehlung ist, sie immer wieder zwischendurch im „ganz normalen Alltag“ zu machen, vor allem dann, wenn Ereignisse uns stark berühren.
Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atmen.
Erster Schritt: Mit dem Einatmen atme alle Störungen aus deinem eigenen Körper-Energiefeld in den Herzbereich. Dort werden sie transformiert und mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit zurück.
Zweiter Schritt: Atme alle Störungen und Dissonanzen deiner Umgebung / der Welt in deinen Herzbereich, wo sie transformiert werden. Mit dem Ausatmen strömt reines Licht / die Präsenz des Seins / Bewusstheit in die Welt.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Tiefenreinigung, neues Verhalten, Wachstum, Miteinander

Ergänzung zur Energie der Zeit vom 19.02.18 von Dr. Petra Schneider

  • Blockaden, behindernde Sichtweisen und Gefühle klären
  • Neue Sicht- und Verhaltensweisen sind möglich
  • Die eigenen Emotionen anschauen, bevor man handelt
  • Die Reaktionen anderer nutzen, um die eigenen „Wunden“ zu erkennen
    und zu klären
  • Die „Frühlingskraft“ fördert Wachstum
  • Erkennen, mit wem man etwas zusammen machen kann

Tiefenreinigung und Transformation
Wir werden immer noch unterstützt, tiefliegende Blockaden zu erkennen und aufzulösen – wie in der vorherigen Energie der Zeit beschrieben: wegräumen von Blockaden, um einen größeren Raum betreten zu können. Dies geschieht bei manchen durch Erkrankungen. Aber auch unsere Mitmenschen legen „den Finger in unsere Wunden“ und das kann schmerzlich sein. Dadurch erkennen wir, wo noch etwas aufzulösen ist, bei welchen Themen und Menschen wir noch emotional geladen sind und nicht entspannt reagieren.
Immer dann, wenn wir uns verletzt, beleidigt, undankbar behandelt und überlastet fühlen, lohnt es sich zu schauen, welche Sätze, welche Erfahrungen, welche Traumen, welche Blockaden bei uns dahinter stehen und diese zu klären. Eine kraftvolle Technik dafür ist die tonglen-Meditation für sich selbst, die am 19.02. beschrieben wurde.

Neue Verhaltensweisen
Dadurch, dass wir uns befreien und verändern, ist es möglich, anders als bisher zu reagieren. Es lohnt sich, nicht spontan zu agieren und zu reagieren. Hilfreich ist, sich einen Moment (oder länger) Zeit zu nehmen, die Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln anzuschauen und verschiedene Reaktionsmöglichkeiten zu überdenken (unterstützend Nr. 28 Jophiel). Empfehlenswert ist auch, Situationen, die uns stark berühren oder aus der Bahn werfen, mit Freunden, Beratern oder Therapeuten zu besprechen.

Wachstum
Jetzt beginnt der Frühling und das Wachstum in der Natur. Auch energetisch bekommen wir jetzt eine kraftvolle Unterstützung für unser Wachsen und Entfalten. Nach der Phase der „inneren Tiefenreinigung“ können wir nun beginnen, aktiv zu werden, Visionen zu konkretisieren und umzusetzen und Projekte voranzubringen (unterstützend Nr. 10 Kamakura).

Miteinander
Wichtig ist auch die Frage: Mit wem kann und will ich zusammen sein / wirken? Menschen zeigen sich, mit denen etwas Gemeinsames möglich ist. Bekannte, zu denen man schon seit längerem keinen Kontakt mehr hatte, treten wieder ins Leben. Es zeigt sich gerade aber auch, mit wem ein Zusammensein schwierig oder unmöglich ist.

Zu guter Letzt … (Juli 2017)

Während meiner Einstimmung auf das neue „Zu guter Letzt“ habe ich mir kurz noch einmal angesehen, was ich letzten Monat geschrieben hatte. Voller Erstaunen habe ich dabei festgestellt, dass es der Text über mein Erlebnis mit unserer Katze war. Gefühlt habe ich ihn bereits vor einer halben Ewigkeit geschrieben, und doch ist es erst vier Wochen her.

Diese Diskrepanz passt sehr gut in die aktuelle Qualität der Zeit. Es passiert auf so vielen Ebenen so viel gleichzeitig, dass man gut das Gefühl haben kann, doppelt so schnell zu leben wie gewöhnlich. Und irgendwie fühlt es sich so an, also ob sich energetisch gesehen unser Raumschiff Erde in der Beschleunigung zum Sprung durch die Lichtmauer befindet – Star Wars lässt grüßen.

Eine Konsequenz dieser anhaltenden Intensität ist, dass viele weiterhin das Gefühl haben, überwältigt zu sein. Egal, was wir in der physischen Realität tun oder nicht tun, egal wie gut wir uns ausruhen, manchmal fühlen wir überfordert, die einfachsten alltäglichen Dingen zu tun. Tatsächlich ist jedoch in unserem Leben oft so viel los, dass wir gar nicht dazu kommen, uns so auszuruhen, wie wir es eigentlich bräuchten, denn neben all dem, was da energetisch passiert, ist auch der Alltag momentan so voll mit Terminen und Dingen, die zu tun sind, dass wir nur noch mit den Ohren schlackern können.

Immer dann, wenn wir das Gefühl haben, dass alles zu viel wird, sollten wir uns eines vergegenwärtigen: Auch wenn wir wahrscheinlich nicht den leisesten Schimmer davon haben, was da gerade energetisch vor sich geht, ist es für die meisten dennoch spürbar, *dass* gerade etwas ziemlich Intensives passiert. Wo es uns hinführen wird? Ich weiß es nicht. Aber ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass die Richtung positiv ist.

Ich bin mir auch sicher – und das ist ein wichtiger Aspekt für diejenigen, die dazu neigen, sich in eine Opferrolle zu begeben – dass wir dem was da passiert nicht einfach ausgeliefert sind. Zum wiederholten Mal ist die Metapher des Flusses des Lebens hilfreich:

Als wir auf die Erde gekommen sind, sind wir in den Fluss gesprungen. Vollkommen freiwillig und der Tatsache bewusst, dass es darin eine starke Strömung gibt. Am Anfang konnten wir noch nicht selbst schwimmen und waren auf die Hilfe unserer Eltern angewiesen. Als wir dann gelernt haben, wie man über Wasser bleibt, waren wir so damit beschäftigt, dass wir gar nicht mitbekommen haben, wohin der Fluss uns trägt. Und dann kamen die ersten kleineren Stromschnellen, die unsere Fähigkeit zu schwimmen auf die Probe gestellt haben. Meisterhaft haben wir die einzelnen Herausforderungen bewältigt und uns daran gewöhnt, dass es ab und zu anstrengend ist und Kraft kostet, mit dem Fluss des Lebens zu gehen.

Inzwischen haben wir als Menschheit, wie es scheint, unsere Schwimmkünste so weit vervollkommnet, dass das Universum (oder Gott, oder …) der Meinung ist, dass es Zeit für die nächste Herausforderung ist. Deshalb wurde auf der Erde das Stellrad für die Stromschnellen des Lebens offensichtlich sprunghaft um drei bis fünf Intensitätsstufen herauf gedreht – und wir sitzen gerade mittendrin. Am Fluss und seiner Geschwindigkeit können wir nichts ändern. Wohl aber, wie wir uns darin verhalten. Versuchen wir, Widerstand zu leisten, oder nutzen wir die erhöhte Geschwindigkeit, um selbst schneller voranzukommen?

Im letzten Monat habe ich beschrieben, wie sich bei mir alter emotionaler Ballast quasi Huckepack mit aktuellen emotionalen Herausforderungen hat auflösen lassen. In diesem Monat möchte ich noch hinzufügen, dass ich das Gefühl habe, dass das Potenzial für Lösungen nie größer war, und zwar in einem Umfang, der atemberaubend ist. Einschränkend muss ich noch sagen, dass solche Potenziale nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind, und dass wir aufgerufen sind, unsere Fähigkeit, die Ansatzpunkte für Lösungen zu erkennen, stetig zu nutzen und damit zu trainieren.

Worin bestehen die Potenziale? Hmm … was genau alles möglich ist, kann ich nicht sagen, ich bin schließlich kein Hellseher. Was ich jedoch bei mir und in meinem Umfeld beobachten konnte ist: Das Loslassen von alten seelischen Wunden, die Auflösung von systemischen und karmischen Verstrickungen, tiefes Verständnis für Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, die wir bisher nicht sehen konnten (oder wollten), einfacheres Loslassen von alten Mustern und ererbten Glaubenssätzen.

Meiner Beobachtung nach gibt es momentan so viele Gelegenheiten wie nie, in diesen Bereichen große Schritte vorwärts zu kommen. Doch es braucht zwei Dinge, um den jeweiligen Schritt auch zu tun: Erstens das Gewahrsein, ein entsprechendes Potenzial zu erkennen und zweitens, den Mut, den Willen und das Durchhaltevermögen, den Schritt auch zu gehen. Anders als von den christlichen Kirchen verkündet rennt da draußen nämlich kein Erlöser herum, der uns per Handauflegen von all unserem Ballast befreit. Den Erlöser gibt es schon – aber jeder ist es für sich selbst. Und neben energetischen Werkzeugen, Ritualen, Meditation oder Ähnlichem gibt es oft handfeste physische Dinge zu tun, um bei der eigenen Entfaltung den nächsten Schritt zu gehen. Und das kostet ziemlich viel Kraft. Die positive Seite der Medaille ist jedoch, dass wir, wenn wir auf der Welle der Potenziale surfen, so effektiv vorwärts kommen, wie nie zuvor in unserem Leben.

Was können wir tun? Ich glaube, das Wichtigste ist es, momentan liebe- und verständnisvoll für sich selbst zu sein. Mit all dem, was auf energetischer und auch auf physischer Ebene gerade passiert, ist es nicht verwunderlich, dass wir oft müde sind und das Gefühl haben, dass alles zu viel ist. Oft können wir uns nicht mal eben ausklinken, deshalb ist es wichtig, dass wir jede Gelegenheit nutzen, uns zu erholen. Das muss jedoch nicht unbedingt bedeuten, dass wir uns ins Bett oder auf die Gartenliege legen und nichts tun. Das momentane Gefühl der Anstrengung ist multidimensional: körperlich, mental, emotional und seelisch. Natürlich ist es hilfreich, sich auszuruhen, wenn wir körperlich erschöpft sind. Wenn wir jedoch physisch fit und trotzdem überfordert sind, kann es die reinste Erholung für die anderen Ebenen sein, wenn wir etwas tun, was unser Herz zum Singen bringt. Tatsächlich ist es so, dass uns Tätigkeiten, die wir lieben, unter dem Strich mehr Energie geben, als sie kosten.

Wenn wir dazu neigen, immer viel zu beschäftigt zu sein und zwischendrin gar nicht mehr zur Ruhe zu kommen, dann kann uns übrigens auch die Desert Willow Essenz von Cynthia Kemp Scherer aus Arizona unterstützen. Sie hilft uns in dem Gefühl, dass wir uns auch mal eine Ruhepause gönnen dürfen, und ist dabei hoch effektiv.

Diejenigen, die Hilfe dabei gebrauchen können, sich, um die Potenziale für die Heilung der eigenen Seele zu nutzen, nach innen zu wenden, können von den Healing Path Essenzen von Daniel Mapel profitieren, und ganz besonders von der ersten Essenz der Reihe: Inner Work. Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf den Workshop von Daniel Mapel, der zu diesem Thema wie die Faust auf’s Auge passt.

Ich kann es objektiv nicht beurteilen, aber ich habe das starke Gefühl, dass es in der Geschichte der Entwicklung der Menschheit niemals spannendere Zeiten gab. Der Planet, die Natur und die Menschen sind auf allen Ebenen im Umbruch. Überall gibt es Turbulenzen und Chaos. Aber auch wenn vieles davon geeignet scheint, uns Angst zu machen, ziehe ich es vor, zuerst einmal das Potenzial in der Veränderung zu sehen und meinen Teil zum Ganzen beizutragen, indem ich meine eigenen Chancen für Wachstum und Entfaltung nutze.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Bestehende Visionen werden in Frage gestellt, einen Schritt in die Größe wagen

von Petra Schneider

Was ist

  • Wandel
  • Sicher Geglaubtes wird in Frage gestellt
  • Ideen stehen auf dem Prüfstand
  • Nicht an Altem festhalten
  • Neu „schauen“ und neu ordnen
  • Auf die Intuition achten
  • Einen Schritt in die Größe wagen
  • Drang nach Größe und Erfolg
  • Körper und Lebensbereiche heilen

Wandel
In den letzten Wochen hatte einige Menschen das Gefühl, auf einem schwankenden Boden zu stehen. Vieles was bisher klar war, Ziele und Pläne, die sicher schienen, wurden in Frage gestellt oder fühlten sich nicht mehr stimmig an. Dies zeigte sich auch körperlich in einem unsicheren, schwankendem Gang und Beschwerden, Müdigkeit oder Verletzungen in den Beinen, vor allem in den Knien, Unterschenkeln und Füßen.
Gleichzeitig zeigten sich aber auch neue Chancen, Möglichkeiten und Angebote.

Es scheint, als sei ein „Riss durch die Zeitlinie“ gegangen und einiges von dem, was vorher sicher schien, stimmt nun nicht mehr. Die „alte Form“ ist überholt. Dies kann Unsicherheit, Hilflosigkeit und Angst auslösen. Wir sind gefordert, noch einmal alles zu überprüfen: Was hat Bestand? Was soll losgelassen werden? Was steht nun an?

Manche Situationen und Projekte stagnieren, obwohl sie weiterhin stimmig sind. In diesen Bereichen gibt es gerade eine Pause, so als wäre der Samen gesät, und in dem Beet gibt es jetzt nichts weiter zu tun. Man kann sich neuen Beeten zuwenden.

Auf die Intuition achten
Jetzt ist es hilfreich, sich für neue Aufgaben und neue Wege zu öffnen und auf die Intuition und die inneren Impulse zu achten: Welche neuen Ideen und Visionen zeigen sich? Was kann und muss neu geordnet werden? Auf welches Ziel richte ich mich jetzt aus? Etwas Neues steht an, ist aber noch nicht klar erkennbar, auch deshalb, weil wir im „Wachstum in Größe und Fähigkeiten“ sind. Es geht nun auch darum, sich mehr zuzutrauen, sich aus dem „kleinen Selbstbild“ in mehr Größe zu wagen und seine Visionen an eine größere innere Kraft anzupassen (unterstützend Nr. 23 Haniel). Für manchen steht auch an, Führungsaufgaben zu übernehmen.

Ideen und Möglichkeiten tauchen auf und wollen durchdacht oder ausprobiert werden. Unterstützend ist, sich Hilfe von kompetenten Beratern zu holen oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Drang nach Größe und Erfolg
Manche Menschen spüren in sich einen Drang nach Erfolg, einen starken Wunsch nach mehr Sichtbarkeit, nach mehr Wirkungskraft. Manche werden auch durch ihre finanzielle Situation gezwungen, größer zu denken und sichtbarer zu werden. Mein Eindruck ist, dass wir „in die Größe und ins Tun geschoben“ werden (unterstützend Nr. 19 Helion). Wir können (und sollen) Aufgaben übernehmen, die wir uns bisher nicht zugetraut oder abgelehnt haben. Viele spüren den Wunsch, wirkungsvoll für eine „bessere Welt“ einzutreten und erkennen, dass sie dies tun, wenn sie mit ihrer Arbeit erfolgreicher sind. In dieser Zeit des Wandels ist ein kraftvolles Wirken besonders effektiv.

Heilung
Zurzeit tauchen körperlich Beschwerden auf: Alte Symptome zeigen sich noch einmal, neue Erkrankungen treten auf. Es geht um Heilung, sowohl für den Körper als auch für Situationen im Leben, in denen etwas nicht mehr stimmig ist, die von alten Erfahrungen belastet sind oder in denen sich etwas neu ordnet (unterstützend Nr. 27 Raphael). Unterstützend sind Heilmeditationen, z.B. von Petra Schneider: Heil sein, wenn man eine längere Meditation machen will oder Heilende Räume, wenn man kürzere Meditationen bevorzugt

Meditation: Stelle dir vor, dass du wie eine Blume wächst und erblühst. Die Pflanze richtet sich auf, wird immer größer, die Blütenknospen öffnen sich und die Blume erblüht in ihrer vollen Schönheit. Wenn du möchtest, kannst du die Energie von Erzengel Haniel einladen, dich in deiner Entfaltung zu unterstützen und die Blockaden und Hindernisse aufzulösen.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zusätzlich empfehlenswert sind die Heilungs CDs

Zu guter Letzt … Juni 2017

Das „Zu guter Letzt“ im Juni besteht aus der Erzählung einer Begebenheit, die sich vor wenigen Tagen zugetragen hat, sowie dem Versuch einer Interpretation und einer Schlussfolgerung. Alles. was ich hier schreibe, ist rein persönliche Wahrnehmung, die sich nicht zwangsläufig auf andere übertragen lässt. Oder aber manchmal doch?

Was objektiv passiert ist

Wir haben drei Katzen. Momentan ist der Rest der Familie außer Haus, so dass die Katzen auf Wohl und Wehe mir ausgeliefert sind. Oder ich ihnen, je nachdem, wie man es sehen mag. Wer Katzen hat, weiß wovon ich rede. Wir haben einen großen Kater in den besten Jahren, sowie zwei noch junge Kätzinnen. Der Große ist unser Zen-Kater – ein Muster an Zentriertheit und Ausgeglichenheit. Er ist so etwas wie der Wächter über die Energie unseres Hauses. Die Kleinen sind jung, wild und ungestüm, in vielen Dingen noch unerfahren und haben auch so ihre Ecken und Kanten. Die Jugend halt.

Es war ein heißer Tag gewesen und, um die Kühle der Nacht zu nutzen, habe ich bei offenem Fenster geschlafen. Normalerweise bekomme ich nicht so viel mit, wenn ich schlafe, in dieser Nacht habe ich jedoch kurz Katzen-Kampfgeschrei gehört. Die Kleinen waren im Haus, der Große unterwegs, deshalb habe ich zumindest mal weiter gelauscht. Sekunden später sehe ich, wie eine der Kleinen über den Sims des offenen Fensters spaziert und – warum auch immer – theatralisch abschmiert. Das Schlafzimmer liegt im ersten Stock. Zwar können Katzen Stürze aus dieser Höhe in der Regel ohne Verletzungen überstehen, sicherheitshalber habe ich mich aber auf die Suche nach ihr gemacht. Ein erster Blick aus dem Fenster hat mir gezeigt, dass sie zumindest nicht mehr an der vermuteten Aufschlagstelle lag. Sobald ich draußen war, kam mir dann der Große entgegen und ich sah noch, wie die Kleine in Richtung Büsche rannte. Alle Versuche, sie ins Haus zu locken scheiterten, so dass ich irgendwann mit mulmigem Gefühl wieder schlafen gehen musste.

Am nächsten Tag saß sie nicht (wie gehofft) vor der Tür, sondern blieb verschwunden. Zwar war ich mir relativ sicher, dass sie sich nicht schwer verletzt hatte, die Ungewissheit jedoch blieb. Am Abend desselben Tages ist sie dann wieder aufgetaucht und so als ob nichts gewesen wäre, leise pfeifend ins Haus gegangen. Ein gründliches Durchkneten meinerseits hat sich willig über sich ergehen lassen, so dass ich davon ausgehen musste, dass sie sich, wie vermutet, nicht wehgetan hatte. So weit zu den Ereignissen in der physischen Welt.

Was in mir passiert ist und Interpretation

Wer Haustiere hat weiß, dass man sich sorgt, wenn eines verschwunden ist. Bei Freigänger-Katzen kommt es auch schon mal vor, dass sie einen oder zwei Tage verschwunden sind, bis sie wieder auftauchen. Normalerweise bin ich da relativ entspannt, diesmal jedoch waren die Stunden, in denen die Kleine verschwunden war die reinste Hölle. Voller Zweifel, ob sie vielleicht irgendwo verletzt liegt, war ich fast nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn zu arbeiten. Ich hatte nach menschlichem Ermessen alles getan, was getan werden konnte: Suchen, Rufen, Locken. Also blieb mir nur, irgendwie mit der Situation klarzukommen und zu warten.

Irgendwann im Laufe des Tages erschien mir der Berg an Emotionen dann doch zu groß dafür, dass mit der Katze wahrscheinlich ohnehin alles in Ordnung war und ich – Sorge hin oder her – eigentlich nur abwarten musste, bis sie wieder auftauchte. Vielleicht waren alte seelische Wunden im Spiel, die durch die Situation getriggert worden sind? Ein Lobgesang auf den Muskeltest als Werkzeug, denn dieser hat mir geholfen, mit dem Verstand ansatzweise zu erfassen, was auf emotionaler Ebene alles mit mir los war. Es zeigten sich tatsächlich alte Wunden aus meiner Vergangenheit, die ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln bearbeitete, soweit das möglich war. Mit diesem Wissen und der getanen Arbeit war es zwar immer noch die Hölle, jedoch konnte ich mit dem Verstand nun besser damit umgehen. Meine Intuition sagte mir zusätzlich, dass die Kleine wieder auftauchen würde, also musste ich „nur noch“ durchhalten.

Als sie dann schließlich wieder da war, fiel mir ein Gebirge von der Größe der Alpen vom Herzen. Gleichzeitig hatte ich das spontane Bedürfnis, diesen Erdrutsch an Emotionen zu nutzen, um die alten Schmerzen, die ich vorher hatte benennen können, quasi huckepack mit abfließen zu lassen. Solche Dinge wird man am besten los, indem man sie in die Erde fließen lässt. Für mich sah das dann so aus, dass ich bäuchlings auf dem Rasen lag und visualisierte, wie der Schmerz in Form eines Lavastroms zurück zum Erdkern fließt und dort recycelt wird. Die Nachbarn werden sich ihren Teil gedacht haben. Unser Zen-Kater tauchte natürlich nur Momente, nachdem ich mich hingelegt hatte, auf, legte sich neben mich und drückte sich fest an meine Beine. Was für eine Unterstützung! Als der Erdrutsch dann vorbei war, hatte ich das erste Mal an diesem Tag das Gefühl, präsent und geerdet zu sein.

Die Schlussfolgerung

Mit wem man gerade auch spricht, alle betonen, dass das energetische Wetter zurzeit besonders heftig ist. Lee Harris, dessen „Energy Updates“ ich gerne ansehe, spricht im Juni davon, dass wir gerade durch eine Phase hoch wogender emotionaler Energie gehen (ach wirklich?!) Als ich vor wenigen Tagen mit Daniel Mapel, dem Hersteller der Wild Earth Tieressenzen nach Mailand zur Konferenz geflogen bin, sagte er zu mir in einem Anfall grenzenloser Weisheit:

„If you haven’t started to take care of your stuff by now, the shit is hitting the fan. And if you have started, the shit is still hitting the fan, but you can deal with it.“

Übersetzt heißt das soviel wie: „Wenn wir bis jetzt noch nicht angefangen haben, uns um unser [emotionales] Gerümpel zu kümmern, dann ist die Kacke gerade am dampfen. Und auch wenn wir damit angefangen haben, ist die Kacke immer noch am dampfen, wir wissen nur, wie wir damit umgehen können.“

Die beschriebene Episode hat mich gelehrt, dass es nie größere Gelegenheiten gab, Stück für Stück unseren seelischen Ballast zu bearbeiten. Diese Gelegenheiten kommen mit alltäglichen Situationen, und wenn man sie erkennt und nutzt, kann man große Schritte vorwärts machen. Und nicht zuletzt sind wir dabei nicht alleine – Familie, Freunde und (ganz wichtig) die Haustiere sind unsere Helfer, die uns dabei unterstützen, damit wir uns um „unseren Krempel“ kümmern können. Und tatsächlich ist das auch alles, was es braucht. Denn wenn wir beginnen, die alten, vom Schmerz geprägten Muster Stück für Stück aufzulösen, können wir immer besser auf Situationen bewusst statt automatisch reagieren (engl. „respond“ im Gegensatz zu „react“) und damit immer besser bewusst am Steuerrad unseres Lebens stehen.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Sage (FES Quintessentials)

FES: SageDie Essenz des Monats August ist Salbei. Dieses ursprünglich im Mittelmeerraum heimische Kraut gedeiht auch sehr gut bei uns und hat so viele positive Eigenschaften, dass es in der Kräutermedizin nahezu als Allheilmittel gilt. Beim Räuchern kann man Salbei benutzen, um Räume energetisch zu reinigen und dem Alten den Weg nach draußen zu weisen, damit Platz für Neues entsteht.

Als Blütenessenz hat der Salbei – oder auf Englisch „Sage“ – das Thema Weisheit. Es geht darum, die eigene Fähigkeit zu verbessern, den tieferen Sinn besonders in negativen Erfahrungen zu erkennen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn wir, wie viele von uns gerade, in einer Phase stecken, in der unglaublich viele Veränderungen passieren. Manchmal haben wir dabei das Gefühl, dass das Schicksal es nicht gut mit uns meint und beginnen verbittert zu werden. Die Vision der Salbei-Essenz ist es, dass wir unsere Entwicklungsschritte während und nach schwierigen Situationen erkennen, ihren Sinn erfassen und unseren Frieden mit ihnen schließen.

Situationen, an denen wir wirklich wachsen und einen großen Schritt gehen, sind oftmals nicht besonders angenehm. Jedoch kann nicht oft genug wiederholt werden, dass diese Erfahrungen nicht das Resultat eines bösen Schicksals sind – auf der Seelenebene haben wir sie uns selbst ausgesucht und erschaffen. Wenn wir dann darin stecken haben wir die Wahl: Entweder wir begeben uns in die Opferrolle und klagen darüber, wie schlecht es das Leben mit uns meint, oder wir nehmen eine aktive Position ein und versuchen das Gold zu finden, das bildlich gesprochen am Grund einer jeden Jauchegrube verborgen ist.

Die Sage Essenz hilft uns dabei, die Weisheit zu entwickeln, in jeder schwierigen Situation zu erkennen, worum es eigentlich geht, damit wir bestmöglich daran wachsen können. Und wenn wir die Schritte gehen, zu denen uns solche Erfahrungen animieren wollen, dann müssen wir sie uns nicht erneut erschaffen.

Die Sage Essenz ist bis zum 15. September als 30 ml Stockbottle zum Sonderpreis von 11,90 EUR (statt 15,40 EUR) bei uns erhältlich.

http://www.essenzenladen.de/index.php/essenzen/fes-kalifornische-essenzen/einzelessenzen-30-ml/079-sage-salbei-30-ml.html

Alles neu macht der Mai

Petra SchneiderWas ist

  • Im April gab es drastische Veränderungen und Krankheiten
  • Entspannung
  • Wachstum
  • Eine größere Vision ist möglich
  • Unterstützung aus irdischer und geistiger Ebene
  • Sich erholen und stabilisieren

Veränderungen im April
Im April gab es für viele Menschen drastische Veränderungen: Krankheit und Todesfälle, berufliche Änderung und Verlust der Arbeitsstelle, Auseinandersetzungen und Klärung in Freundschaften und Beziehungen. Insgesamt war es ein Monat der Klärung und (Neu-) Orientierung. Manchem fiel es schwer, in der inneren Gelassenheit und Stabilität zu bleiben. Durch die Belastungen reagierte auch der Körper mit Angst, Traurigkeit, Depression, Verzweiflung, Beschwerden und Krankheit.

Entspannung
Der Mai scheint ein Monat zu werden, in dem wir etwas Atem holen und uns entspannen können und sollen. Nachdem vieles durchgeschüttelt wurde, geht es jetzt um Neuordnung. Die Puzzleteilchen fügen sich neu zusammen. So wie die Natur jetzt neu grünt und erblüht, so können auch wir weiter wachsen und uns nach den Veränderungen neu orientieren und strukturieren. Dies gelingt in der aktuellen Energie am besten auf dem inneren Liegestuhl in der inneren Sonne. Obwohl uns die äußere Situation düster und unsicher erscheint, können „im Liegestuhl“ innere Freude und Zuversicht auftauchen. Aus dem emotionalen Chaos kann innere Gelassenheit entstehen.

Wachstum, eine größere Vision erarbeiten
Eine Vision, die größer ist als die bisherige und uns deshalb auch erschrecken kann, steht bereit. Auch wenn der Verstand rebelliert, fühlt sie sich ganz folgerichtig und selbstverständlich an. Die große Vision kommt aus unserem Seelenpotential, aus bisher verborgenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Unterstützend ist, die Seele immer wieder zu bitten, dass sie uns deutlich und verständlich zeigt, wie die größere Vision aussieht, wie sie sich verwirklichen kann und was wir dafür tun können und sollen. Hilfreich ist auch, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, wie wir uns „die Welt“ wünschen und was im Leben wichtig ist. Dadurch sortieren wir auch aus, was zu klein geworden ist. Dafür sollten wir uns immer wieder Zeit nehmen. So können wir die größeren Zusammenhänge und den nächsten Schritt erkennen.

Unterstützung aus der irdischen und geistigen Ebene
„Im Liegestuhl“ ereignen sich wunder-volle „Zufälle“: Begegnungen, die uns inspirierende Erkenntnisse und hilfreiche Weggefährten und Mitstreiter schenken; Ereignisse, die den nächsten Schritt leicht machen; neue Möglichkeiten, die ohne mühevolles Tun entstehen.

Sich erholen und stabilisieren
Nach den Herausforderungen der letzten Wochen ist es jetzt wichtig, sich zu erholen und zu stabilisieren. Neben dem inneren Liegestuhl tun auch der äußere Liegestuhl und Sonnenbäder gut. Auch auf Spaziergängen können wir die Kraft der Sonne nutzen, um den Körper in der neuen Ordnung zu stabilisieren. Die zahlreichen Feiertage im Mai unterstützen die Ruhe- und Visionsphase.

Meditation: Stelle dir vor, wie du an einem schönen Platz (am Strand, im Grünen, auf einer Wolke) auf einem Liegestuhl liegst und von der Sonne wohlig gewärmt wirst. Erlaube, dass dich die Kraft der Sonne auftankt und deinen physischen Körper nährt und das Energiesystem stabilisiert. Alles was du jetzt brauchst für deine Gesundheit und für den nächsten Wachstumsschritt, kannst du aufnehmen.
Und während du entspannst, kannst du deine Seele bitten, dir die Vision für dein Leben, die sich jetzt öffnet und größere Zusammenhänge zu zeigen.
Diese Meditation kannst du auch nutzen, wenn du spazieren gehst oder in der Sonne bist.

Unterstützende LichtWesen Essenzen:

Die Heilung des inneren Kindes – Inner Child Healing Workshop 2015

Daniel MapelDaniel Mapel, Hersteller der Wild Earth Tieressenzen aus den USA, wird im Herbst wieder nach Deutschland kommen, um einen Workshop zu geben. Diesmal geht es ganz explizit um die Heilung des eigenen inneren Kindes, ein Thema bei dem Daniel aus eigener Erfahrung und aufgrund seiner langjährigen Arbeit mit Klienten als Spezialist gelten darf.

Das Leben ist als ständige Erfahrung von Freude, Wunder, Fülle und der Verbindung mit Spirit gedacht. Eine Hauptursache, die verhindert, dass wir es auf diese Weise erleben, ist der unerledigte, emotionale Ballast aus unserer Vergangenheit. An diesen zwei Tagen geht es vor allem darum, wie wir möglichst sanft durch den Schmerz hindurch gehen, und dadurch unser Leiden loslassen können. Auf diese Weise können wir die großartige Gnade, Kraft und Freude des Lebendigseins wie nie zuvor erfahren.

Der Inner Child Healing Workshop konzentriert sich intensiv eigene, innere Prozesse, auf tiefe emotionale Heilung, und das Erlernen von Werkzeugen, die uns dabei helfen, offene Wunden aus unserer Kindheit und dem späteren Leben loszulassen. Wenn wir dies tun, erleben wir wieder die Schönheit und Magie des Lebens.

Wir werden während dieses Prozesses die Hilfe und Unterstützung des Tierreiches erfahren. Daniel wird über seine neuen sechs zusätzlichen Tierkinderessenzen reden, und wir werden direkt mit ihnen arbeiten. Die neuen Essenzen sind die Jungen von: Schwan, Wildpferd, Nilpferd, Rotkehlchen, Dachs und Fledermaus. Diese Essenzen unterstützen uns dabei, unsere seelischen Verletzungen liebevoll anzunehmen und dadurch die alte Wut und den alten Schmerz, über das, was wir in unserer Vergangenheit erlebt haben, loszulassen.

In dem Workshop arbeiten wir mit geführten Meditationen, unterstützenden Übungen und anderen Werkzeugen, die es uns möglich machen, mit unseren unerledigten Themen in Kontakt zu kommen, und große Heilungsschritte zu erleben. Daniel wird uns auch Werkzeuge und Übungen zeigen, mit denen wir uns auch nach dem Workshop sehr gut selbst in den weiteren Wachstumsschritten unterstützen können. Und natürlich werden wir in den zwei Tagen neben der inneren Arbeit auch spielen, lachen und uns gemeinsam des Lebens erfreuen!

Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch des Kennenlernvortrags am Abend vor dem Workshop. Für diejenigen die bereits einen anderen Workshop von Daniel Mapel besucht haben, ist die der Besuch des Vortrags optional. Für alle, die vielleicht an dem Wochenende keine Zeit haben oder Daniel einfach so einmal sehen und aus erster Hand Informationen über seine Essenzen und seine Arbeit erhalten wollen, ist die Teilnahme am Vortrag auch einzeln möglich.

Leitung: Daniel Mapel
Termin Vortrag: 23. Oktober 2015, ca. 19.00 Uhr
Termin Workshop: 24./25. Oktober 2015, jeweils 10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Anmeldeschluss: 30. September 2015
Ort: Aschaffenburg
Preise: 250,00 EUR (Workshop inkl. Vortrag), 15,00 EUR (nur Vortrag)
Sprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Den Flyer zum Workshop mit allen Informationen können Sie hier herunterladen: Inner Child Healing 2015 Workshop Flyer. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie sich anmelden möchten oder Fragen haben: info@essenzenladen.de.