Starker Energieschub, aktiv werden, Klärung der materiellen Ebene, emotionale Wunden heilen

Was ist

  • Schub, kraftvolle energetische Unterstützung
  • Druck kann zu Aggression, Wut und Panik führen
  • Klärung der materiellen und körperlichen Ebene
  • Zweifel und „in-Frage-stellen“ helfen, klar zu werden
  • Aktiv werden
  • Verantwortung für sich übernehmen
  • Bei sich bleiben, gelassen bleiben, immer wieder in die Ruhe kommen
  • Freudepunkte setzen

Schub
Zur Zeit bekommen wir einen starken Energieschub, eine kraftvolle energetische Unterstützung zur Klärung und zum Vorangehen. Manche nehmen diese Energie als Kraftpaket, als inneres Feuer wahr, das die Entschlossenheit, Zielstrebigkeit, den Kampfgeist und den Tatendrang verstärkt. Sie wollen vorankommen, ihre Vision verwirklichen, Ziele erreichen, Träume erfüllen, die Intensität des Lebens spüren, und sie setzen ihre Kraft, ihren Kampfgeist und ihre Fähigkeiten dafür ein. Die Energie ermöglicht, mehr zu leisten, als man für möglich gehalten hat. Andere werden durch diesen Energieschub unruhig, nervös oder gelähmt. Sie haben Angst, reagieren aggressiv, provozieren oder flippen aus. Bei manchen „brennen die Sicherungen durch“.

Für alle ist es in der nächsten Zeit sehr wichtig, sich immer wieder zu zentrieren, sich zu erden, zurückzutreten von den Ereignissen und Nachrichten, eine innere Distanz zu bekommen und immer wieder in die innere Ruhe zu finden und nicht überstürzt zu handeln (unterstützend: Nr. 34 Erde). Dabei helfen auch Pausen in der Natur, Meditation, Bewegung.

Klärung der materiellen Ebene
Die Energie lenkt unseren Focus vor allem auf die materiell-irdische Ebene. Themen, die wir noch nicht gelöst haben, „werden uns wieder vorgesetzt“: die finanzielle Situation, Beruf, Einkommen, Partnerschaft, unseren Platz in der Welt, Gesundheitsthemen. Rückschläge zwingen uns immer wieder, hinzuschauen und zu entscheiden. Etwas was jahrelang funktioniert hat, funktioniert nicht mehr; was Freude gemacht hat, macht keine Freude mehr. Auch die Weggefährten können in Frage gestellt werden: Wer soll/ will weiter mit uns gehen, wer kann neu hinzukommen? Ziele und Entscheidungen müssen immer wieder überprüft und dann mit Kraft und Entschlossenheit angegangen werden (unterstützend: Jahresmischung 2018).

Die Klärung wird schon das ganze Jahr gefordert. Meiner Wahrnehmung nach stehen wir jetzt vor einem Wendepunkt. Ich bekam das Bild von einem Läufer, der kurz vor dem Ziel ist. Er fühlt sich erschöpft, aber er weiß, dass er es bald geschafft hat und sich danach einiges ändert.

Auch „uralte Geschichten“ – Enttäuschungen, emotionale Wunden, Kindheitstraumen, Ärger, Frust – können jetzt verstärkt hochkochen. Sie tauchen plötzlich aus dem Inneren auf oder werden durch Menschen und Ereignisse ausgelöst – mit Traurigkeit, Resignation, Müdigkeit oder Wut im Schlepptau. Diese emotionalen Verletzungen wollen geheilt werden. Hilfreich ist, in stillen Momenten in die Emotionen einzutauchen, sie anzuschauen und heilende Energie einzuladen (unterstützend: Elohim rosa).

Aktiv werden
Wir können die Kraft, die gerade in der Luft liegt, nutzen, um den nächsten Schritt zu machen, entschlossen weiterzugehen und unsere Ziele sprachlich und durch Taten voranzubringen (unterstützend Jahresmischung). Wenn wir uns zeigen, bekommen wir unterstützende und stärkende Hinweise und Reaktionen.

Wenn noch nicht klar ist, wohin es gehen kann und soll, hilft die Energie, sich zu entscheiden. Die Frage lautet immer noch: Was kann ich für das größere Ganze, für die Welt tun? Welchen Beitrag kann ich leisten und was will ich? Dabei helfen uns auch die Zweifel, die jetzt verstärkt auftauchen und die von anderen geäußert werden. Vieles, was früher galt und richtig war, wird in Frage gestellt. Das verunsichert. Aber von der Unsicherheit und dem Gedankenkarussell sollten wir uns nicht gefangen nehmen lassen, sondern zurücktreten, beobachten, die Hinweise darin erkennen und nutzen (unterstützend: Nr 34 Erde). Letztlich wird klarer, wohin es gehen kann.

Gerade wenn wir zweifeln, ob wir unsere Vision, unseren Wunsch, unsere Fähigkeit umsetzen können, hilft es, die Frage „Kann ich das?“ gegen die Frage „Wie sehr will ich das?“ auszutauschen und dann die Verantwortung für die Schritte zu übernehmen. Trotz des Schubs, der in der Luft liegt, ist es wichtig, nichts zu überstürzen. Die Möglichkeiten sollten mit Verstand und Intuition geprüft und der passende Zeitpunkt (auch nach „Bauchgefühl“) abgewartet werden (unterstützend: Nr. 34 Erde).

Freude
Gerade weil es sehr intensiv und manchmal überfordernd ist, hilft es, sich „Freudepunkte“ zu setzen – einmal am Tag, am besten zu einem festen Zeitpunkt, etwas tun, was Freude macht und Genuss bringt. Oder mal etwas ganz Neues ausprobieren. Es schadet auch nichts, mehr als einen Freudepunkt am Tag zu haben ;-)

Meditation: Jeder Samen trägt das Potential für die vollkommene Pflanze. Auch du besitzt dieses Potential, auch wenn es noch nicht entfaltet ist. Du wächst, erblühst, trägst Früchte, und das für die unterschiedlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten immer wieder neu.

Du kannst mit dem Bild einer wachsenden und erblühenden Pflanze arbeiten. Schaue, welche Pflanze sich zeigt. In welchem Entwicklungsstadium ist sie? Wie ist ihr Zustand? Was braucht sie, um sich zu entfalten? Stelle dir dann vor, dass die Pflanze Nahrung und Wasser aus der Erde bekommt. Sie trinkt das Sonnenlicht und wird von allen Seiten genährt. So wird sie kräftig und gesund und entfaltet ihr volles Potential.

Unterstützende LichtWesen Essenzen

Zu guter Letzt … (Dezember 2017)

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Projekt haben, auf dem besten Weg sind, es abzuschließen, und sich dann auf der Zielgerade zwingen müssen, durchzuhalten, weil die letzten Meter noch einmal so richtig anstrengend sind? So ähnlich fühlt sich der Dezember für mich an. Das Jahr 2017 war voll von Aufforderungen zum Handeln, voll von Gelegenheiten für Heilung und Transformation und voll von Chancen für Veränderung. Das alles hat unglaublich viel Kraft gekostet – im schlechtesten Fall, weil wir dem energetischen Drängen Widerstand geleistet haben, im besten Fall, weil wir die Gelegenheiten genutzt haben. Nun sind wir auf der Zielgerade des Projektes „2017“ und schleppen uns mit letzter Kraft weiter.

Für mich fühlt sich dabei der kommende Jahreswechsel wie eine größere Zäsur an, etwas, das über den normalen energetischen „Reset“ hinausgeht, der jedes Jahr am 1. Januar stattfindet. Es ist wirklich schwer in Worte zu fassen, deshalb gefällt mir das Bild von Petra Schneider dazu sehr gut. Sie vergleicht diesen Jahreswechsel mit dem Wechsel in ein neues Schuljahr. Der Lernstoff einer Stufe ist abgeschlossen, jetzt geht es in die nächste.

Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, was der „Stoff“ des neuen Schuljahres sein wird. Wenn meine Überzeugungen zu diesem Thema auch nur ansatzweise in die Nähe der Wahrheit kommen, dann kann es jedoch nur leichter werden – falls wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Erinnern Sie sich daran, wie es in der Schule war? Da haben wir irgendwann gelernt, Zahlen miteinander zu multiplizieren. Anfangs war das eine große Herausforderung und Anstrengung. Doch mit zunehmender Routine und Übung ging es immer leichter und heute wissen wir im Schlaf, was sieben mal acht ist, wir müssen gar nicht mehr darüber nachdenken. Ich glaube, dass es mit den Lektionen des zu Ende gehenden Schuljahres genauso ist. Das, was wir neu gelernt haben, geht Stück für Stück in Fleisch und Blut über, so dass wir schon bald gar nicht mehr darüber nachdenken müssen, sondern es automatisch einfach tun.

Apropos Hausaufgaben: Was sind denn eigentlich die Dinge, die wir erledigen müssen, um zu lernen? Dazu eine kleine Geschichte, die mich im November und Dezember beschäftigt hat. Wir alle kennen, glaube ich, das Gefühl, wenn es eine vergangene Episode in unserem Leben gibt, die noch mit Wut, Schmerz und Verletzung „aufgeladen“ ist. Jedes Mal, wenn wir daran erinnert werden, fühlen wir dieses Grimmen im Bauch, das uns darauf hinweist, dass hier noch etwas zu tun ist. Jedoch braucht es oft den richtigen Zeitpunkt, um an den Kern der Sache, die ursprünglichen Gefühle heranzukommen.

Ende November bin ich durch eine Serie von Ereignissen wieder in (emotionale) Verbindung zu einer Zeit in meinem Leben gekommen, die einerseits sehr intensiv und schön, andererseits jedoch auch mit Verletzungen und Schmerz verbunden war. Es war offensichtlich, dass nun der rechte Zeitpunkt war, die noch vorhandenen Wunden genauer anzusehen. Das erste, was passierte, war, dass in Bezug auf zwei spezifische Ereignisse von damals eine immense Wut in mir aufstieg. Der wichtige Punkt hier ist zu verstehen, dass die Wut all die Jahre immer in mir drin gewesen ist, ich jedoch (aus verschiedenen Gründen) gewählt habe, sie nicht zu spüren und stattdessen den Deckel drauf zu machen. Genau das ist der Stoff, aus dem das Bauchgrimmen ist, das wir in Bezug auf alte Verletzungen spüren.

Aufgrund all dessen, was ich in meinem Leben bisher und insbesondere von Daniel Mapel (Wild Earth Animal Essences) lernen durfte, wusste ich, dass der einzige Weg, diese Wut endgültig loszuwerden, war, sie nach draußen zu bringen und auf angemessene Weise
auszudrücken. Also habe ich Kissen verprügelt, laut geschrien, wenn mich niemand hören konnte, geflucht, alte Fotos mit übelsten Schimpfworten geschmäht – kurz, ich habe alles gemacht, was mein jugendliches Ich benötigt hat, um seine Wut über das, was damals geschehen war, nachträglich auszudrücken. Mein Körper fand, dass er bei dem Spiel auch mitmachen sollte, und hat eine wunderbare Halsentzündung produziert, die mich seit gut zwei Wochen kontinuierlich daran erinnert, dass ich so viele Jahre innerlich gekocht habe. Entzündungen stehen übrigens in enger Verbindung zu Wut und Zorn.

Das Gute daran, wenn man seiner Wut Luft macht, ist, dass sie sich Stück für Stück in Luft auflöst. Erinnerungen, die zuvor geschmerzt haben, fangen an zu verblassen und ihre emotionale Ladung zu verlieren. Und genau das ist es, was „emotionale Heilung“ bedeutet. Die Vergangenheit verliert die Macht, die sie die ganze Zeit über uns gehabt hat, und wir können Ereignisse, die uns damals verletzt haben, heute klar und voller Mitgefühl für uns selbst sehen.

Jeder „Brocken“, den wir auf diese Weise kleiner machen oder sogar ganz auflösen, hilft uns dabei, wieder ein Stückchen mehr selbst am Ruder unseres Lebens zu stehen, anstatt ferngesteuert von alten Mustern und vielen eigenen „roten Knöpfchen“ zu glauben, dass andere für unser Glück verantwortlich sind.

Unsere Hausaufgaben bestehen also darin, alles zu tun, was notwendig ist, um Stück für Stück wieder heil zu werden. Dabei ist der Weg das Ziel. Ich glaube, dass wir erst in dem Moment, in dem wir diese Inkarnation beenden, wieder vollständig im Einklang sind. Jedoch wird das Leben, mit jedem Aspekt, den wir ein bisschen heiler machen, ein bisschen leichter. Ich finde das unglaublich befreiend, denn es gibt kein Ziel. Es gibt nur den Weg selbst und niemand gibt uns vor wie schnell oder wie weit wir gehen müssen – oder ob wir ihn überhaupt gehen. Wir entscheiden selbst und tragen die volle Verantwortung für das was wir tun. Gleichzeitig sind wir aber auch von niemand anderem abhängig. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: Niemand kann sie daran hindern, sich selbst zu heilen. Niemand.

Vor diesem Hintergrund werde ich die emotionalen Aufräumarbeiten, die ich begonnen habe, so weit wie möglich fortführen, meinen Körper pflegen und ihn dabei unterstützen, wieder vollständig gesund zu werden und zwischendrin die Erholungspausen machen, die nach diesem wirklich anstrengenden „Schuljahr“ angezeigt sind. Wir sollten die Belastung, die wir alle sowohl durch den oft immer stressiger werdenden Alltag, als auch durch die anstrengenden energetischen Prozesse haben, nicht unterschätzen. Seien Sie gut zu sich. Gönnen Sie sich eine Pause. Gehen Sie in die Sauna oder trinken Sie einfach genüsslich eine Tasse Tee. Sorgen Sie gut für sich!

Ich wünsche Ihnen einen guten Abschluss des Jahres 2017 und einen guten Start in ein spannendes Jahr 2018.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Das Holzelement

Holzelement TCMvon Maryanne Campeau

Die Zeichen des Frühlings sind überall im pazifischen Nordwesten zu sehen. Die längeren und wärmeren Tage werden von allen willkommen geheißen, weil diese Jahreszeit für neues Wachstum und größere Aktivität steht. Sowohl lebhafte als auch gedeckte Blütenfarben ergänzen die unterschiedlichen Grüntöne. Der morgendliche Chor der Vögel erzählt Geschichten über das Brüten und Schlüpfen.

Es gibt gerade aber auch viele Anzeichen für das dem Frühling zugeordnete Holzelement aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Der Energieschub in diesem Element, den man in den Menschen gerade beobachten kann, spiegelt die Intensität wieder, die die Erde erlebt, während sie den kalten, zurückgezogenen Winter abschüttelt. Steife und Schmerzen in den Muskeln, den weichen Geweben und in den Sehnen sind an der Tagesordnung. Andere klagen über juckende und tränende Augen und Veränderungen im Sehsinn. Es kommt zu Problemen bei der Fettverdauung und im Zusammenhang mit Trägheit des Gallenblasen- und des Lebermeridians, sowie den zugeordneten Organen. Ungewöhnliche Zornausbrüche, gesteigerte Reizbarkeit und Frustration können an die Oberfläche kommen.

Vielleicht ist auch Ihr Haustier körperlich oder charakterlich unflexibler als sonst. Revierverhalten, Sturheit, übermäßiges Bellen, Zischen, Aggression, Probleme mit dem Bewegungsapparat, tränende Augen etc. sind Hinweise darauf, dass das Holzelement Unterstützung gebrauchen kann. Deshalb bekommt sogar ein Adler, der momentan bei Wild ARC ist und seine Pfleger immer wieder angreift, Essenzen für sein Holzelement.

Die fertige Mischung für das Holzelement besteht aus fünf einzelnen Essenzen. Anemone unterstützt den Lebermeridian und ist hilfreich bei Tieren, die sich als Opfer der Umstände fühlen. In einem Haus mit mehreren Katzen kann das diejenige sein, die den Großteil der Angriffe abbekommt. Oder es kann der Angreifer sein, dessen Verteidigung im Angriff besteht. Anemone kann auch bei einem kontrollierenden oder herrschsüchtigen Tier angezeigt sein. Es ist ebenfalls gut, an diese Meeresessenz zu denken, wenn man mit Muskelspasmen und Augenproblemen zu tun hat.

Pearly Everlasting gehört sowohl zum Leber- als auch zum Gallenblasenmeridian und weicht die Härte von Ungleichgewichten im Holzelement auf, besonders in Bezug auf Beziehungen. Die Essenz ist für distanzierte oder fordernde, aber auch für gerettete Tiere, die Probleme damit haben, eine Bindung zu Menschen zu entwickeln. Twin Flower steht, ebenso wie Pearly Everlasting, in Verbindung zum Yin und zum Yang Aspekt des Holzelements. Beide Essenzen steuern innere Gelassenheit und äußere Friedfertigkeit zur Wirkung der Mischung bei.

Die Therorie der Fünf Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin besagt, dass alle Elemente auf dynamische Weise miteinander verbunden sind, und zwar über den nährenden Shen und den kontrollierenden Ko Zyklus. Im nährenden Zyklus ist das Wasserelement die Mutter und Schöpferin eines harmonischen Holzelements, das im Gleichgewicht ist. Deshalb ist die Candystick Essenz, die im Wasserelement zuhause ist, Teil der Mischung. Wasser hilft dem Holz stark zu werden und sein volles Potenzial zu entwickeln.

Der Daseinszweck ist ein anderer Aspekt des Holzelements. Mit der Domestizierung haben viele Tiere ihre Fähigkeit verloren, ihren Daseinszweck zu erfüllen: Fortpflanzung, Herden, Aufspüren etc. Candystick kann Tieren, die ihre angeborenen Triebe aufgrund von Operationen oder anderen Umständen nicht ausleben können, dabei helfen, das Holzelement zu unterstützen und dem Daseinszweck wieder näher zu kommen.

Quartz ist die einzige Edelsteinessenz in der Mischung. Sie steht in Verbindung zum Dünndarmmeridian im Feuerelement und unterstützt unser Unterscheidungsvermögen, sowohl auf körperlicher als auch auf mental-emotionaler Ebene: Was nützt unserer Gesundheit und was nicht. Behalten oder loswerden. Quartz verstärkt zusätzlich die Eigenschaften der anderen Essenzen.

Übrigens: Die Holz Element Mischung ist sowohl für Menschen in einer Pipettenflasche, als auch für Tiere in einer praktischen Sprühflasche erhältlich.

Liebe Grüße
Maryanne Campeau

Holperige Piste im November

Carsten SannIn den letzten paar Tagen ist die emotionale Großwetterlage wieder einmal sehr stürmisch. Man hat oft einmal das Gefühl, dass man selbst (und die anderen) „am Rad drehen“. Auch das Gefühl „im falschen Film“ zu sein oder komplett neben sich zu stehen ist gerade ziemlich im Trend. Betroffen sind Männer und Frauen, Jung und Alt – also eigentlich jeder … wobei die (Haus-) Tiere die einzigen zu sein scheinen, die momentan halbwegs normal geblieben sind.

Meiner Beobachtung nach handelt es sich bei den Emotionen, die hochkommen, vor allem um alten Krempel, der mit Angst, Trauer und Wut verbunden ist. Deshalb reagieren wir manchmal scheinbar grundlos aggressiv oder sind traurig, obwohl alles in Ordnung ist und würden uns am liebsten in unser Schneckenhaus zurückziehen.

Bildlich gesprochen habe ich das Gefühl, dass eine neue Dose (oder eine neue Ebene) mit altem Krempel geöffnet wurde, der jetzt an die Oberfläche kommen darf, damit wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten und das tun können, was notwendig ist, um auch diese Ebene zu heilen.

Ganz konkret gesprochen ist es momentan essenziell, dass wir unsere Pferde im Zaum halten, und nicht gleich jeder heftigen Emotion nachgeben – denn damit können wir uns selbst schaden und andere verletzen. Wenn wir also gerade mal wieder das Gefühl haben, dass alles Sch**** ist und wir am liebsten jeden anschreien würden, dann wäre es besser, in den Wald zu gehen und das dort zu erledigen – die Tiere dort sind sehr verständnisvoll ;-) Oder wir hacken schonmal das Holz für den Winter, um auf diese Weise die Aggressionen rauszulassen.

Essenzen, die uns dabei unterstützen können, mit dieser Welle an Emotionen umzugehen sind Chill, wenn wir vor Wut kochen oder Settle, wenn wir ganz klein, ängstlich und traurig sind. Und wenn unsere Kinder trotz aller Achtsamkeit mal eine volle Breitseite abbekommen haben, dann tun wir gut daran, die frische Wunde mit ein wenig Love zu versorgen, damit keine seelische Verletzung zurückbleibt.

Zu guter Letzt … (Oktober 2012)

Tief bewegt von der kraftvollen Energie der vier Tage mit Daniel sitze ich hier, und bin immer noch beeindruckt von der Einfachheit und Klarheit seiner Botschaft. Diese lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen und ich will versuchen, das hier einmal zu tun:

  • Es gibt nichts Wichtigeres, was man für sich tun kann, als sich der Heilung der eigenen alten Verletzungen zu widmen
  • Es gibt keinen Weg, Heilung im Außen zu finden – der einzige Weg, aus dem Leiden herauszukommen ist hindurchzugehen.
  • Die unterdrückten Gefühle, die wir mit uns herumtragen (meistens Wut und Trauer) müssen ehrlich ausgedrückt werden, damit wir heilen können.
  • Jede ehrlich geweinte Träne transformiert uns und dadurch die Welt um uns herum.
  • Es ist keine Frage, ob Heilung geschieht, wenn wir die alten Emotionen ausdrücken – sie geschieht garantiert.
  • Jedes Stück emotionalen Ballasts, das wir abwerfen, setzt Energie in uns frei und kommt nie wieder zurück.

Dreh- und Angelpunkt dieses Wegs der Heilung ist es, die Emotionen, die damals, als die Verletzungen geschahen, nicht ausgedrückt werden konnten oder durften, herauszulassen und damit die emotionale Ladung von den eventuell traumatischen Erlebnissen wegzunehmen. Wer einmal selbst alte Tränen vergossen hat weiß, wovon ich rede. Es gibt nichts Transformiererendes, als ein Ereignis, das schon lange betrauert werden musste, endlich mit ehrlichen Tränen zu beweinen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Ein Schlüsselsatz aus Daniels Arbeit ist, dass die Erinnerungen an negative Erlebnisse und Verletzungen niemals verschwinden werden. Wenn man die Wunden jedoch geheilt hat, dann verlieren die Erinnerungen die Macht, die sie über uns haben. Jemand, der seine eigenen Verletzungen geheilt hat, kann bewusst agieren, wenn er auf eine Herausforderung trifft. Jemand, der in den Selbstverteidigungsmechanismen der Kindheit feststeckt, neigt dazu, auf Herausforderungen nahezu automatisch mit Kampf oder Flucht zu reagieren. Jeder Mensch, der die Verantwortung für die Heilung seiner eigenen verletzten Seele und seines inneren Kindes übernimmt, tut für sich selbst und für die Welt das Bestmögliche, denn in einer Welt, in der alle Menschen aus einem Zustand der Zentriertheit und Liebe handeln gäbe es weder Hunger noch Kriege. Natürlich ist das eine ziemlich große Vision, aber wie alle großen Projekte lässt sich auch dieses nur erreichen, wenn man einen Schritt nach dem anderen geht.

Wie alle grundlegenden Wahrheiten im Universum ist auch der Weg der Heilung sehr klar und simpel. Leider heißt das nicht, dass er auch einfach und leicht zu gehen ist. Tatsächlich kostet es großen Mut und Kraft, sich nach innen zu wenden, und all das, was man am liebsten gar nicht sehen möchte und was man über Jahre oder Jahrzehnte verdrängt hat, bewusst anzunehmen. Wie bereits gesagt, gibt es jedoch keinen anderen Weg, um diese dunklen Erinnerungen und Verletzungen tatsächlich vollständig aufzulösen.

Daniel betont in seinen Workshops immer, dass der Weg der Heilung vollkommen unabhängig von den Essenzen existiert, und das ist auch vollkommen plausibel, denn die Essenzen übernehmen nicht die Arbeit für uns – es ist alleine unsere Aufgabe, sie zu tun. Was die Essenzen jedoch machen können ist, uns dabei zu unterstützen, den Mut und die Kraft aufzubringen, um den Weg der Heilung für uns selbst zu gehen.

Das, was in den Workshops mit Daniel regelmäßig geschieht, ist mit Worten alleine nicht auszudrücken. Insbesondere ist es nahezu unmöglich, es in schriftlicher Form zu tun. Wie bereits oben erwähnt liegt das nicht daran, dass Daniel mit irgendwelchen übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattet ist. Seine Gabe ist es jedoch, sogar im Rahmen eines (nur) zweitägigen Workshops eine Atmosphäre der Liebe, Vertrautheit und Sicherheit aufzubauen, die es den Teilnehmern ermöglicht, den Schritt zur Innenschau zu wagen und selbst zu erleben dass dies sicher und sehr heilsam ist. Was für eine wunderbare Weise, dies zu erfahren. Trotzdem ist es nicht so, dass man dies nur erleben kann, wenn Daniel ein Seminar gibt. Diese Erfahrung kann jeder Mensch machen, sei es mit professioneller Hilfe oder ohne, mit Unterstützung durch Essenzen oder ohne.

Ich weiß nicht, ob mir nur ansatzweise gelungen ist, meine Botschaft in diesem „Zu guter Letzt“ zu transportieren. Es ist wie gesagt schwer, das, was auf dem Weg der Heilung passiert, so niederzuschreiben, dass auch nur ein Bruchteil der heilsamen Energie spürbar wird, die dieser Weg in sich trägt. Sollte ich jedoch Ihr Herz zum Klingen gebracht haben, dann schauen Sie sich einmal die Healing Path Essenzen an – sie enthalten unterstützende Mischungen für viele der natürlich auftretenden Phasen des emotionalen und spirituellen Heilungsprozesses. Und wenn Sie Daniel und die Energie seiner Workshops persönlich erleben möchten, dann haben Sie, wie schon geschrieben, im November in Salzburg noch einmal die Gelegenheit dazu. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort zu treffen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen besinnlichen Übergang in den Herbst und Winter, der ja ohnehin schon immer die Zeit war, um sich nach innen zu wenden.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Das Holzelement für eine Taube und zwei Huskies

von Maryanne Campeau

Das Element Holz gehört zum Leber- (Yin) und dem Gallenblasenmeridan (Yang). Es wird mit den Augen, dem Sehsinn, den Muskeln und Sehnen, der Körperspannung, Problemen mit dem Stoffwechsel und Vergiftungen assoziiert. Auf der emotionalen Ebene drückt es Groll, Zorn oder Depression aus. Lautes, anhaltendes Bellen, Knurren, Jaulen, aggressives Verhalten oder vermehrte Dominanz können ein Hinweis darauf sein, dass Essenzen aus dem Holzelement angebracht sind. Die Farbe dieses Elements ist grün, die sich auch auf den entsprechenden Etiketten der Pacific Essences Fläschchen wiederfindet.

Ich benutze Essenzen aus dem Holzelement, wenn ich mit wild lebenden Tieren arbeite, die Probleme mit der Mobilität, Lähmungen, Sepsis oder Vergiftungen haben. Das Holzelement stärkt die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu entgiften und zu heilen. Ein solcher Fall war eine Taube, die zu uns bei WildArc gebracht wurde. Sie war nicht in der Lage, ihren Körper aufrecht zu halten oder gar zu stehen. Sie musste gestützt werden, damit sie nicht umfiel. Sie war dünn und in schlechter körperlicher Verfassung – die Prognose war nicht gut. Beim Testen zeigten sich Essenzen aus dem Holzelement. Auch die homöopathische Testung deutete darauf hin, dass wir es eher mit einer Vergiftung als mit einer traumatischen Verletzung zu tun hatten.

Plantain (Spitzwegerich) ist meine Lieblingsessenz, wenn es um die körperliche Reinigung geht. Sie unterstützt sowohl den Yin- als auch den Yangmeridian des Holzelements. Plantain passte auf ihre beeinträchtigte Mobilität, die allgemeine Muskelschwäche und auch auf das Thema Vergiftung. Bei schweren Vergiftungen benutze ich Plantain zusammen mit der Meeresessenz Sea Lettuce, die auch mit dem Thema Reinigung zu tun hat. Ich finde, dass die beiden wunderbar zusammenarbeiten. Essenzen, homöopathische Mittel, gutes Futter und Fürsorge trugen alle zusammen dazu bei, dass sich die Taube wieder erholte. Am Ende war sie wieder in der Lage zu stehen, sich mit Leichtigkeit zu bewegen und zu fliegen. Als sie wieder genug Gewicht und Kraft gesammelt hatte, konnten wir sie zurück in die Freiheit entlassen. Die schlechte Prognose hatte sich in Hoffnung und ein Spektrum an Möglichkeiten verwandelt!

Anemone (Lebermeridian) ist eine andere Holzessenz, auf die ich mich verlassen kann. Besonders bei Verletzungen des Auges oder des Sehsinns. Sie ist auch bei Schmerzen hilfreich. Essenzen sind wirklich eine wunderbare Ergänzung bei der Heilungsarbeit – ihr Einsatzbereich ist wahrhaft ganzheitlich.

Nikita war ein blauäugiger sibirischer Husky der ein merkurisches Temperament hatte. Sie schwankte ständig zwischen netter, glücklicher Verspieltheit und Unsicherhet, Depression, lähmender Angst und Aggressivität. Sie lebte zusammen mit Kyla, einem gutmütigen Malamute. Meistens sind die beiden gut miteinander ausgekommen, aber gelegentlich flogen auch die Fetzen, üblicherweise, wenn es ein Problem mit Dominanz oder Revierverhalten gab.

Eines Tages fand einer der Hunde eine tote Gans. Der darauf folgende Streit war gravierend. Beide Hunde waren über und über mit Schlamm und Blut bedeckt und der einzige Weg, sie von einander zu unterscheiden, waren Nikitas blaue Augen. Hinterher waren sie angespannt, misstrauisch und hinkten wegen der Verletzungen, die sie sich beigebracht hatten. Die Poison Hemlock Essenz (Gallenblasenmeridian) zeigte sich für beide Hunde. Sie steckten in Anspannung und Groll fest. Mussel (Gallenblasenmeridian) zeigte sich ebenfalls und diese Essenz hilft dabei, Wut aufzulösen.

Nikita ist vor ziemlich genau drei Jahren gestorben. Ich sehe sie noch heute als einen meiner besten Tierfreunde. Sie war emotional so komplex, dass ich sie nie ganz verstanden habe. Dennoch habe ich gewusst, dass dies mein Daseinszweck ist, als sie mich mit totalem Vertrauen fixierte, während ich die Essenzen für sie testete. Sie schien zu verstehen, dass ich für sie da war, um ihre Mühen mit Liebe und Essenzen zu erleichtern – dem Balsam für den Aufruhr im Leben.

Mooga, Maryanne
maryanne@pacificessences.com
www.spca.bc.ca/branches/wild-arc

Essenz des Monats: Being Peace (Pacific Essences)

Die Essenz des Monats im April steht wieder im Einklang mit unserer Kategorie „Zu guter Letzt“ (siehe unten). Being Peace hilft uns dabei, der Frieden zu sein, den wir in der Welt sehen wollen. Insbesondere ist die Mischung auch eine wundervolle Unterstützung, wenn es darum geht, auf Konkurrenzkampf zu verzichten und sich mehr auf ein Miteinander als auf ein „Gegeneinander“ zu fokussieren.

„Being Peace“ (Frieden Sein) dient dazu, ein Energiefeld des Friedens in uns zu erschaffen, damit wir auch in der Welt um uns herum Frieden erfahren können. Immer mehr Menschen verstehen, dass wahrer Frieden mit mir selbst beginnt und nicht damit, dass wir „die da draußen“ verändern. Und mit diesem wachsenden Verständnis wird auch die Hoffnung auf Frieden in der Welt immer größer.

Die Mischung enthält folgenden Einzelessenzen, die alle Fünf Elemente abdecken:

  • Fireweed: Für die Bereitschaft und den aus ganzem Herzen empfundenen Wunsch, die eigenen Traumen zu heilen. Mutter Erde kann das nach Verwüstungen von ganz alleine und Fireweed ist die erste Pflanze, die in z.B. durch Waldbrände verwüsteten Gebieten wieder wächst.
  • Wallflower: Hilft dabei die Fähigkeit der Kommunikation zu heilen und den Raum für die Verschiedenheit der Menschen zu schaffen.
  • Indian Pipe: Gibt das Geschenk von Achtung und Respekt für alles Leben. Und dies ist zum jetzigen Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit ÜBERLEBENSWICHTIG.
  • Coral: Unterstützt das Leben in der Gemeinschaft und verändert bildlich gesprochen unsere Gehirne, damit wir Menschen es vielleicht endlich kapieren – was wir hier tun oder zumindest erkennen, was wir hier tun könnten.
  • Twin Flower: Für das mitfühlende Herz – sowohl für uns selbst als auch für andere. Eine sehr kraftvolle Essenz, die sich oft bei Menschen zeigt, die sich selbst hassen. Hass ist mit Sicherheit einer der Faktoren, der zu den aktuellen Konflikten auf der beiträgt.

Sie können die Essenz wie immer als Stockbottle zum Preis von 17,50 EUR oder als Einnahmeflasche zum reduzierten Preis von 9,90 EUR bei uns beziehen.

http://www.essenzenladen.de/essenzen-kristalle/pacific-essences/mischungen-pe/being-peace-einnahmeflasche/a-287/

Zu guter Letzt … (November 2011)

Der Winter ist die Zeit des Jahres, in der sich die Menschen in unseren hektischen Zeiten am ehesten nach innen kehren und sich vieler Dinge besinnen, die während des restlichen Jahrs im Trubel untergegangen sind. Und das ist etwas Gutes, denn wie ich bereits oben bei der Essenz des Monats geschrieben habe, ist die Introspektive ein sehr mächtiges Werkzeug. Tatsächlich ist sie der einzige Weg, sich effektiv und endgültig von emotionalem Ballast zu befreien. Wir hatten im Oktober vier wunderbare Tage mit Daniel Mapel in Lienz in Österreich und deswegen möchte ich dieses „Zu guter Letzt“ seinem wunderbaren Verständnis von emotionalem Ballast, Verletzungen und den Möglichkeite, sich davon zu befreien, widmen.

Ebenfalls bereits oben erwähnt habe ich Daniels Leitsatz, dass der einzige Weg aus dem Schlamassel ist, einmal wirklich hindurchzugehen. Daniel hat diesen Prozess mit Hilfe einer wunderbaren Therapeutin für sich selbst geschafft und ihn im Rahmen seiner eigenen therapeutischen Tätigkeit viele Male bei anderen Menschen begleitet. Bei dieser Arbeit hat sich herauskristallisiert, dass es bei den meisten Menschen sieben unterscheidbare Phasen der Heilung von tiefen emotionalen Verletzungen gibt. Bevor wir uns die einzelnen Phasen ansehen, jedoch noch kurz einige Sätze darüber, wie seelische Wunden entstehen.

Es gibt kein Naturgesetz, das vorschreibt, dass wir emotionalen Ballast aufbauen und mit uns herumtragen müssen. Die meisten von uns tun es trotzdem. Wie entsteht dieser Ballast? Jeder Mensch kommt irgendwann in eine Situation, in der er zutiefst emotional schockiert oder verletzt wird: Ablehnung, Verlassen sein, emotionale Kälte der Eltern, Missbrauch oder einfach ein Unfall. Die Gründe, aufgrund derer emotionale Wunden entstehen sind vielfältig und in ihrer Intensität durchaus verschieden. Allen gemeinsam aber ist dies: Wenn wir in dem Moment der Verletzung die Gelegenheit haben und in der Lage sind, den Schmerz auszudrücken indem wir unsere Wut und unsere Tränen herauslassen können und (optimaler Weise) durch jemanden ehrlich getröstet werden, dann entsteht keine bleibende Wunde. Die Energie, die der Verletzung innewohnt wird direkt ausgedrückt und losgelassen und es bleibt kein emotionaler Ballast zurück. Wir können das Thema abhaken und uns wieder dem Alltag zuwenden.

Anders sieht es jedoch aus, wenn wir – aus welchem Grund auch immer – nicht in der Lage sind, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Wir sperren die intensiven Emotionen weg und unterdrücken sie. In vielen Situationen ist das etwas, was wir tun müssen, um überleben zu können. Was kann z.B. ein Kind, das sexuell missbraucht wurde, in der Regel anderes tun … insbesondere wenn der Peiniger Vater oder Mutter sind? Das Wegsperren von Emotionen ist Teil der Überlebensstrategie und das ist vom Grundsatz auch in Ordnung so. Leider führt das jedoch dazu, dass wir die negative Energie dieser unterdrückten Emotionen dauerhaft mit uns herumtragen und Energie dafür aufwenden müssen, um sie unten zu halten. Diese Energie steht uns dann natürlich für andere, kreative Dinge nicht mehr zur Verfügung, ganz zu schweigen von Ängsten, negativen Gedankenmustern, etc., die ihre Ursache ebenfalls darin haben können und uns Tag für Tag peinigen. Auf diese Weise entsteht emotionaler Ballast.

Um diesen nun loslassen zu können, ist es notwendig, die Emotionen endlich auszudrücken. Das kann gut noch viele Jahre nach der eigentlichen Verletzung geschehen. Und dieser Prozess des Ausdrückens und Loslassens ist das Kernstück von Daniel Mapels Arbeit. Er manifestiert sie in den sieben Healing Path Essenzen, die den Weg der natürlichen Heilung begleiten:

  • Inner Work – Innere Arbeit
  • Healthy Anger – Gesunder Zorn
  • Grieving Heart – Trauerndes Herz
  • Letting Go – Loslassen
  • Gratitude – Dankbarkeit
  • Wild Freedom – Wilde Freiheit
  • Communion with God – Einheit mit Gott

Der Weg der Heilung beginnt immer mit der Bereitschaft, sind nach innen zu wenden und die innere Arbeit zu tun. Es ist eine Illusion zu glauben, dass man die Heilung für innere Verletzungen im Außen finden kann. Jedoch flößt es uns oft sehr viel Angst ein, wenn wir uns vorstellen, dass wir uns den ganzen Schmerz und die Verletzungen noch einmal ansehen müssen. Schließlich haben wir sie damals weggeschlossen, weil wir überzeugt davon waren, dass wir es nicht überleben können, wenn wir das nicht tun. Die erste Essenz der Healing Path Reihe heißt daher „Inner Work“ und sie unterstützt dabei, den Mut, die Fähigkeit und die Kraft zu haben, sich nach innen zu wenden und sich den dunklen Dingen, die dort verborgen sind, zu stellen.

Sobald wir uns auf den Weg begeben haben, werden Gefühle ans Tageslicht kommen, die wir bisher unterdrückt haben und oft ist die erste dieser Emotionen Zorn. Es gibt keine „negativen“ Gefühle und Zorn ist nichts anderes als eine gesunde Reaktion darauf, dass uns jemand verletzt hat. Wenn der Zorn damals nicht ausgedrück wurde, dann muss er es jetzt, und der wichtige Aspekt dabei ist, dass dies auf angemessene Weise geschieht: Deutlich und kraftvoll, jedoch ohne anderen oder sich selbst zu schaden. Die zweite Essenz, „Healthy Anger„, sorgt dafür, dass Menschen, die nicht wissen wie man Zorn ausdrückt, dieses Gefühl zulassen können, hilft aber ebenso Menschen, die dieses Gefühl übermäßig ausdrücken (z.B. durch Gewalttätigkeit), dass dies zukünftig auf angemessene Weise geschehen kann.

Unter dem Gefühl von Zorn liegt fast immer das Gefühl der Trauer. Trauer darüber, dass wir verletzt oder im Stich gelassen wurden. Auf dem Weg des natürlichen Heilungsprozesses muss auch diese Trauer ausgedrückt werden. Jede damals nicht geweinte Träne muss nachgeholt werden, damit die damit verbundene Energie losgelassen werden kann. Wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass authentisches Trauern und Weinen tatsächlich sogar die Gehirnchemie verändert. Die dritte Essenz, „Grieving Heart“ hilft uns dabei, diese Trauer zuzulassen und uns sicher dabei zu fühlen, die Tränen fließen zu lassen. Wer jemals – wie man bei uns sagt – Rotz und Wasser geflennt hat, der weiß, wie befreiend das ist und wie viel leichter man sich hinterher fühlt.

Wenn die beiden Hauptemotionen – Zorn und Trauer – ausgedrückt wurden, geht es ans Loslassen. In dieser Phase kommen wir in die Lage, die Ängste und alten Muster loszulassen. Die alten, schmerzhaften Erinnerungen beginnen, ihre Macht über uns zu verlieren und wir fühlen uns mit jedem Brocken, den wir loslassen leichter und leichter. Die Essenz „Letting Go“ hilft uns dabei, dass wir uns von all dem trennen können, was uns nicht länger dienlich ist und uns für unsere innere Führung zu öffnen.

Wenn das geschafft ist kommt in der Regel ein großes Gefühl der Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass wir es schon so weit geschafft haben, aber auch Dankbarkeit für all die negativen Dinge, die wir erleben mussten, denn sie waren die Voraussetzung dafür, dass wir heute an dem Ort stehen, wo wir sind. Wir beginnen alles, was uns im Leben begegnet – negativ oder positiv – als Geschenk zu sehen, das es uns ermöglicht, immer weiter zu wachsen und uns zu entwickeln. Die Essenz „Gratitude“ ist diejenige in der Reihe der Healing Path Essenzen, die uns in dieser Phase unterstützt.

Nachdem wir den Ballast abgeworfen und Dankbarkeit für die Geschenke des Lebens entwickelt haben, kann sich unser neues Leben voll entwickeln. Dieses neue Leben ist voll von Freude und Freiheit. Es ist ein Leben, das wir uns damals, als wir gerade mit dem Prozess begonnen haben, nicht in unseren wildesten Träumen hätten vorstellen können und durch die viele (und schwere) Arbeit, die wir geleistet haben, ist es nun dabei, Realität zu werden. Die Essenz „Wild Freedom“ gibt uns kraftvolle Unterstützung darin, das Leben zu feiern und in Freiheit und Befreiung zu leben.

Der Abschluss des Prozesses ist ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit dem eigenen Wesenskern und mit Gott. Wenn wir all das, was wir so lange weggeschlossen haben, aufgelöst und unser neues Leben in Freiheit manifestiert haben, bleibt im Prinzip nicht mehr viel zu tun als Liebe zu geben und anderen Menschen zu helfen, die sich noch in ihrem eigenen Prozess befinden. Und obwohl dies eine Art Abschluss ist, ist es gleichzeitig ein neuer Beginn – der Anfang eines Lebens, in dem die größte Freude daraus entsteht, anderen Menschen zu dienen und Gutes zu tun. Die Mischung „Communion with God“ unterstützt uns dabei, diese Einheit mit Gott (oder wie Sie die höhere Kraft auch immer nennen mögen) zu spüren.

Erlauben Sie mir noch einige Worte zu diesem Prozess. Das Wichtigste zuerst: Die Essenzen führen den Prozess nicht für uns durch! Es ist viel und harte innere Arbeit zu leisten, um sich von seinem emotionalen Ballast zu befreien. Die Essenzen sind lediglich Hilfsmittel, die den Prozess leichter und vielleicht etwas schneller machen. Die eigentliche Arbeit müssen wir selbst tun. Bei schwerwiegenden Themen ist es sehr empfehlenswert, dies zusammen mit einem erfahrenen und offenen Therapeuten zu tun und dabei die Essenzen zur Unterstützung zu verwenden.

Der Prozess der Heilung verläuft in der Regel weniger linear als vielmehr in einer Spirale, d.h. nachdem man zornig war, getrauert hat und eine ganze Menge Ballast losgelassen hat, kann es durchaus sein, dass eine neue Schicht von Zorn nach oben kommt, die mit neuer Trauer verbunden ist und aufs Neue losgelassen werden will. Und nach der ersten großen Welle von Dankbarkeit, kommt vielleicht ein neues Stück Trauerarbeit, die noch zu erledigen ist. Wichtig ist es, zu verstehen, dass die Essenzen uns bei jedem der Schritte unterstützen und einfach so verwendet werden können, wie es sich gerade richtig anfühlt. Zum anderen ist es auch nicht absolut notwendig, die Essenzen in der vorgegebenen Reihenfolge zu verwenden. Man kann jederzeit einzelne Schritte herausgreifen und die Essenzen auch verwenden, wenn man (auch ohne große emotionale Traumen) das Gefühl hat, dass es z.B. etwas gibt, das man gerne loslassen würde. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die sieben Phasen bei den meisten Menschen auftauchen und dass auch die Reihenfolge in etwas so wie hier beschrieben ist.

Der hier beschrieben Prozes ist ein wirklich mächtiges und effektives Werkzeug. Tatsächlich ist es so, dass jeder, der sich auf einen solchen Prozess einlässt, garantiert davon profitieren wird. Um es mit Daniels Worten zu sagen: Wenn man seine innere Arbeit tut, dann wird man positive Resultate erhalten – es ist wie ein Vertrag mit Gott und es gibt dabei kein „vielleicht“.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen immer warme Füße und eine angenehme Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus Aschaffenburg

Delia & Carsten Sann
Der Essenzenladen